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ETK (Niedersachsen)
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   

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HP Officejet Pro 8615 e-All-in-One - Multifunktionsgeräte (Tintenstrahl, 1200 x 600 DPI, 1200 x 1200 DPI, A4, Schwarz, Farbe)
HP Officejet Pro 8615 e-All-in-One - Multifunktionsgeräte (Tintenstrahl, 1200 x 600 DPI, 1200 x 1200 DPI, A4, Schwarz, Farbe)

165 von 171 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eierlegende Wollmilchsau mit ergiebiger, dokumentenechter Tinte, 2. November 2014
Stand der Rezension: 2.11.2014

HINWEIS: Der 8615 ist m.W. in der Hardware identisch mit dem 8610. Es ist lediglich etwas mehr Software (OCR-Programm) beigelegt. Die unten zum 8610 gemachten Angaben gelten daher auch für den 8615.

1. Unterschiede zur Vorgängergeneration (8600 Pro/8600 Plus)

• der 8610 ist der Nachfolger des Officejet Pro 8600 (nachfolgend: 8600 Pro), der 8620 ist der Nachfolger des Officejet Pro 8600 Plus (nachfolgend: 8600 Plus); der 276dw (der Postscript und PCL5/6 kann) gehört noch zur alten Generation und wird von Amazon insoweit fälschlich mit dem 8610/8620 zusammen dargestellt.
• die 8610/8620 haben geändertes, sachlicheres Design und sind deutlich kompakter (aber noch immer sehr groß für einen Tintenstrahler); sie sind schwarz und nicht braun wie 8600/276w
• die 8610/8620 sind etwas schneller als die jeweiligen Vorgänger;
• der 8620 kann jetzt auch NFC
• einen Cardreader haben 8610/8620 nicht mehr, aber weiterhin auch einen Front-USB-Anschluss
• die max. Scanauflösung wurde von 4800 dpi auf 1200 dpi reduziert, was allerdings in der Praxis irrelevant ist, weil die Scans des alten 8600 auch bei 4800 dpi etwas schwammig und letztlich für die professionelle Foto-Bearbeitung ungeeignet waren.

=> Wer schon einen 8600/276dw hat, hat keinen zwingenden Grund umzusteigen, da die technischen Änderungen eher gering sind.

2. Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den neuen Geräten

8610/8615/8620 unterscheiden sich vor allem in Bezug auf Bildschirm, Scanner und NFC. Im Einzelnen:

• nur der 8620 kann automatisch beidseitig scannen (und damit auch beidseitige Vorlagen automatisch beidseitig kopieren). Der automatische Einzug des Scanners fasst beim 8620 50 Seiten, beim 8610/15 nur 35 Seiten.
• Beidseitig drucken können beide Modelle.
• Das Display des 8620 ist größer (10,9 cm) als das des 8610/15 (6,75 cm).
• Der 8620 kann Papier im Format "US Legal" einscannen und bedrucken. Das Papierfach des 8620 kann ausgezogen werden um Papier im Format „US Legal“ aufzunehmen.
• Der 8620 hat zusätzlich zu Wifi auch NFC als Funktechnologie integriert.
• Das Drucktempo ist beim 8620 etwas (8620: 21 S./min, 8610/15 19 S. min.) und das Scantempo deutlich höher also beim 86100 (13 S. statt 5,5 S./Min.). Dementsprechend ist auch das Kopiertempo beim 8620 höher.
• Beim 8620 ist auch eine OCR-Software beigefügt.
• Dagegen ist die Druckauflösung bei beiden Modellen bei allen gleich: max. 1200 x 1200 auf Normalpapier und 4800 x 1200 auf Fotopapier (jeweils "optimiert").

In den USA gibt es noch das Modell 8630. Dieses unterscheidet sich vom 8620 nur dadurch, dass das 2. Papierfach gleich mitgeliefert wird. Dieses Fach kann man sich aber auch nachkaufen (s.u.). Der 8630 ist der Nachfolger des 8600 Premium (der in Deutschland nie angeboten wurde).

Der im Handel vertriebene Officejet Pro 8615 ist meines Wissens in der Hardware identisch mit dem 8610. Es ist lediglich noch eine OCR-Software beigefügt. Es handelt sich also letztlich um den 8610 mit dem Softwarepaket des 8620.

3. Zubehör

• Alle Drucker (8610/8615/8620) verwenden die gleichen Tintenpratronen (HP 950/951, in Normgröße oder in XL).

TIPP: Hier ist es am sinnvollsten, sich die schwarze Patrone separat zu kaufen (am besten 951 XL für rund 27 Euro, da bestes Preis-Leistungs-Verhältnis) und dazu das "HP 951 XL Value Pack" für die drei bunten Patronen (das kostet rund 50 Euro und enthält zusätzlich noch etwas Papier gratis). Es gibt auch andere Packs mit drei oder vier Patronen, aber die sind meistens noch überteuerter als Druckertinte ja ohnehin schon ist. "XL" lohnt sich auf jeden Fall, zumal die Patronen (im Gegensatz zu manchem Drittanbieterprodukt) nicht zum Eintrocknen neigen.

• Alle Drucker sind bei Druckerpapierhandling gleich und liefern nach meiner Erfahrung tatsächlich die besten Ergebnisse auf HP Normal- und Fotopapieren, während sie mit Papieren anderer Hersteller manchmal zicken (s.u.).

TIPP: HP All-In-One Printing Papier von HP (hellblaue Verpackung) gibt es auch in 250er Packs (oft für wenig mehr als 3 Euro). Das ist optimal, weil das Papierfach 250 Seiten fasst. So hat man keine angebrochenen Pakete rumliegen. Beim Fotopapier würde ich HP Advanced Fotopapier empfehlen, für das die Drucker optimiert sind. Wunder darf man bei Fotos aber trotzdem nicht erwarten.

• Bzgl. des 2. Papierfachs ist Aufmerksamkeit geboten. Hier verwenden 8600 Pro/8600 Plus und 276dw das Papierfach mit der Herstellernummer CN548A, dagegen braucht man für 8610/8620 das Papierfach mit der Herstellernummer A8Z70A. Beide kosten jeweils ca. 50 Euro.

TIPP: Ein 2. Papierfach lohnt sich insbesondere, wenn man zwei Sorten Papier verwenden will, ohne das Papier dauernd zu wechseln (z.B. 1 x DIN A4 Normalpapier und 1 x Fotopapier). In das Zubehörfach (Tray 2) kann nur das Normalpapier, das hat den kleinen Nachteil, dass der Druck der 1. Seite ein wenig länger dauert. Schön ist, dass der Drucker (z.B. beim Drucken von der iPhone-App) automatisch erkennt, ob ein Foto oder ein Text kommt und automatisch das richtige Papier wählt. Man kann auch in beide Fächer das gleiche Papier legen und einstellen, dass der Drucker erst das Papier aus dem einen und dann automatisch aus dem anderen holen soll.

4. Gemeinsame Features und Goodies

• wirklich sehr schneller Druck (auch in Farbe), bei S/W so schnell wie ein Home-Office-Laser
• dokumentenechter Druck (auch Textmarker-fest), kein Verschmieren mehr
• günstiger Druck (Druckkosten von knapp über 1 Cent für S/W-Seite)
• grds. gute Druckqualität mit dem richtigen Papier (s.u.)
• vollständig geschlossenes Papierfach
• Weiterdrucken, auch wenn eine Tintenpatrone leer ist (die meisten Tintendrucker verweigern heute den Druck, wenn auch nur eine Patrone leer ist (z.B. kein S/W-Druck, obwohl nur die gelbe Tinte leer ist). Diese Schikane (die zum Kauf von Tinte zwingen soll) machen die Officejets nicht mit. Man wird zwar daran erinnert, Tinte zu kaufen, aber der Druck ist weiter möglich. Ist die schwarze Patrone leer, wird auf Wunsch sogar ein "Fast-Schwarz" für dringende Ausdrucke aus den drei anderen Farben gemischt.
• Duplexdruck
• Duplex Scannen und Duplex Kopieren (automatisch beim 8620, manuell beim 8610/15). TIPP: Als Scannertreiber werden WIA-Treiber und Twain-Treiber installiert. Das Scannen über Twain ist viel langsamer als per WIA, also besser Twain nicht verwenden.
• Der Drucker funktioniert - auch als Scanner - über ein Webinterface per Browser; dass ruft man einfach durch Eingabe der IP-Adresse des Druckers auf (daher am besten feste IP-Adresse zuordnen), es geht also ganz ohne die Software von der Installations-CD
• angenehm kleine Scans (SW-Seite A4 unter 20 kB; Farbseiten auch klein, wenn man "PDF komprimiert" wählt). Die kann man sich (direkt vom Drucker) einfach selbst per Email auf jedes beliebige Gerät senden. Sehr praktisch!
• Fax mit allem Pipapo (Protokollierung, Sperre für Junk-Faxe etc., das habe ich aber nicht ausprobiert); das Fax wird über einen TAE-Stecker angeschlossen. Das Gerät hat eine Faxweiche, an die man das Telefon anschließen kann, wenn man nur eine Rufnummer hat.
• HP e-Services: Nach einmaliger Einrichtung am PC können Scans und empfangene Faxe vom Drucker direkt über das Internet an einen Netzwerkordner oder eine beliebige Email-Adresse weitergeleitet werden. Faxe kann man sich auch parallel dazu ausdrucken lassen. Der Emaildienst ist SSL-kompatibel.
• Downloadbare Drucker-Apps (z.B. kann man sich ohne Computer den Google-Kalender oder Google Docs-Dokumente herunterladen und ausdrucken) - für mich eher Schnickschnack, aber für andere vielleicht nützlich.
• HP ePrint (Dokumente über das Internet drucken; der Drucker erhält die Dateien direkt per WLAN, es ist kein am Drucker angeschlossener Computer erforderlich). Ich habe z.B. meiner technisch nicht versierten Schwiegermutter auch so einen Drucker gekauft und kann ihr jetzt von überall auf der Welt (z.B. auch direkt vom iPhone) Fotos auf ihren Drucker schicken, die dort automatisch ausgedruckt werden und die sie nur noch aus dem Drucker nehmen muss. Da der Drucker immer online ist, muss sie ihn dafür noch nicht einmal anschalten.
• Airprint/Wifi Direkt (Drucken mit IPad, IPhone, Android, ohne dass der Computer laufen muss).
• randloser Fotodruck (kann man im Treiber einstellen, standardmäßig ist seltsamerweise "mit Rand" eingestellt)
• herausklappbarer Touchscreen für einfache Bedienung (für Kopien, Ausdrucke, Scan, Webapps); der Screen zeigt auch ohne PC Fotos vom USB-Stick etc. an (ist allerdings, wenn viele Fotos drauf sind, sehr langsam); bei Fotos sind auch einige Änderungen möglich; größe bei 8600 Plus/276dw/8620: 10,9 cm; bei 8600 Pro/8610/8615: 6,75 cm)
• Front-USB-Anschluss für Kameras, USB-Sticks, externe Cardreader (beim 8610/8620 gibt es keinen eingebauten Cardreader mehr wie bei der Vorgängergeneration)
• nur ca. 2 Watt Stromverbrauch im Standby
• Geräuschniveau akzeptabel (leiser als mein Laser, vibriert allerdings deutlich mehr)
• anders als Laserdrucker kein Ozongeruch und keine Toner-Feinstaub-Belastung
• Anschluss an Computer über LAN, USB oder Wifi; auch Wifi direkt (d.h. Verbindung ohne Router); beim 8620 sogar zusätzlich NFC

5. Suboptimales

• Duplex-Scan auch beim 8620 nicht in einem Rutsch beidseitig. Das Blatt wird vielmehr automatisch zweimal durch den Scanner gezogen (man muss es also nicht per Hand umdrehen, es dauert aber etwas länger als bei einem Profi-Scanner, der beide Seiten in einem Rutsch scannt)
• Kein manueller Papiereinzug für Einzelblätter; kein CD-Druck.
• Im Vergleich zum unglaublich variantenreichen Touchscreen-Menü sehr spartanischer Windows-Druckertreiber mit wenigen Einstellmöglichkeiten (dafür aber auch insgesamt eher schlanke PC-Software;
• Etwas wählerisch beim Papier: Mit meinem Laser nutze ich das 80gr-Papier Office Basic der Deutschen Post. Das mag der HP nicht. Schwarz sieht eher dunkelgrau aus und verwischt manchmal etwas; beim Duplex schimmert es sehr durch). Mit anderen Papiersorten, z.B. von HP (auch 80 gr) oder Avery sah es viel besser aus (gestochen scharf und schwarz). Für Tinten-Duplex-Druck würde ich eh mindestens 90gr-Papier empfehlen. Für Fotos empfiehlt HP das "HP Advanced Fotopapier". Das wurde bei mir übrigens, ebenso wie Fotopapier anderer Hersteller, problemlos eingezogen und randlos bedruckt.
• Fotoqualität m.E. nur in Ordnung. Die Fotos sind teils etwas zu intensiv gefärbt und etwas zu dunkel, mit der Lupe sieht man auch, dass die Strukturen nicht ganz so fein sind, wie bei echten Fotodruckern. Fotodrucker schaffen hier mehr Farbtreue und feinere Konturen. Aber das Gerät ist ja auch ein Office- und kein Fotodrucker und für den Hausgebrauch (Schnappschüsse für die Oma ausdrucken) reicht es allemal.
• Scanqualität auch nur in Ordnung. Für Texte gut, aber bei Fotos eher so lala (zu weich). Für den gelegentlichen Fotoscan reicht es; aber wer viele Fotos scannen will oder Wert auf Qualität legt, braucht einen richtigen Fotoscanner zusätzlich. Ist halt ein Officedrucker und kein Fotodrucker.
• Der Drucker ist recht groß (eher wie ein Laserdrucker). Angesichts der vielen Funktionen geht die Größe völlig in Ordnung.
• Drucker vibriert beim Drucken stark.

6. Gesamturteil

5 Sterne: Ich würde den Drucker jederzeit wieder kaufen und finde auch das Design der neuen Drucker schöner als das etwas verspieltere der alten (das ist natürlich Geschmacksfrage). Etwas Luft nach oben ist aber noch: So könnte z.B. noch die Möglichkeit, Einzelblätter manuell zuzuführen und ein etwas besserer Fotodruck. Aber das ist natürlich auch eine Preis-Leistungs-Frage, und das Preis-Leistungsverhältnis ist sehr gut. Bei der Frage 8610 oder 8615 sollte der Preis entscheiden. Mehr als ein paar Euro ist die erweiterte Software m.E. nicht wert. Der Mehrpreis für den 8620 lohnt sich m.E.

Die Rezension wird von mir gern aktualisiert und verbessert. Wenn sie Ihnen/Euch hilfreich ist, freue ich mich über euer Votum. Wenn nicht, freue ich mich über sachliche Kritik und nehme diese gern auf. Vielen Dank!
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 18, 2015 7:03 PM MEST


Oral-B PRO 3000 elektrische Zahnbürste, Modell 2014
Oral-B PRO 3000 elektrische Zahnbürste, Modell 2014
Preis: EUR 69,95

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glatte Zähne wie nach der Prophylaxe, 12. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich gehörte eher zu den Zweiflern, zumal ich vor längerer Zeit schon mal eine elektrische Zahlbürste hatte. Irgendwer hat mal geschrieben, "wer 80 Euro für eine Zahnbürste bezahlt, braucht einen Arzt, aber keinen Zahnarzt". Dem hätte ich bis vor Kurzem zugestimmt, wurde aber (leider erst eine Woche nach Ablauf der diesjährigen Preisaktion) bekehrt. Zur Sache

1. Lieferumfang

Zahnbürste (Antriebseinheit), 1 Kopf "Sensitiv", 1 Kopf "Precision Clean", Ladegerät (induktiv) mit Rahmen zum Aufstecken von zwei Köpfen; KEINE Tasche etc.

2. Putzerlebnis

Die Bedienung ist einfach: Aufladen (grüne LED blinkt, bis die Bürste geladen ist; andere LED zeigt an, dass sie wiedergeladen werden muss, sie kann aber auch immer auf der Ladestation bleiben und sollte dann nur alle halbe Jahre mal fast komplett entladen werden), Kopf aufstecken (geht sehr leicht an und ab),

dann im täglichen Gebrauch:
- Taste 1x drücken für normal, 2x drücken für Sensitiv oder 3x drücken für Zahlfleisch-Massage
- rotes Licht (sieht man im Spiegel und aus dem Augenwinkel) zeigt an, wenn man zu fest aufdrückt
- alle 30 Sekunden (4x) vibriert die Bürste. Am Ende der 2-Minuten-Putzzeit vibriert sie anders, um das zu markieren

3. Putzergebnis

Beeindruckend. Ich nutze die Sensitiv-Köpfe und die Zähne fühlen sich nach dem Putzen an, als käme ich frisch von der Prophylaxe (Zahnreinigung) beim Zahnarzt. Ist echt ein Riesenunterschied zur normalen Zahnbürste.

4. Fazit

Rund 80 Euro sind teuer, aber jeden Cent wert. 5 Sterne.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 17, 2014 9:53 PM MEST


Kindle, 15,2 cm (6 Zoll) Touchscreen ohne Spiegeleffekte, WLAN (Schwarz)
Kindle, 15,2 cm (6 Zoll) Touchscreen ohne Spiegeleffekte, WLAN (Schwarz)
Preis: EUR 79,99

822 von 869 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kindle mit Touchfunktion - Vergleich mit Kindle 4 und anderen Modellen und Tipps für Kindle-Neulinge, 3. Oktober 2014
Stand: 15.11.2014

Firmware-Update 5.61 mit Familienbibliothek und Word Wise ist da!

1. Was ist neu im Vergleich zum Kindle 4?

a) MAßE: Der neue Kindle ist etwas schwerer und vor allem auch etwas größer als der Kindle 4 => ACHTUNG: passgenau auf den Kindle 4 abgestimmte Hüllen (snap-in) passen nicht. Auch Hüllen für den "Kindle Touch" passen nicht, denn die sind für den alten Kindle Touch von 2011 und nicht für das neue Gerät das nur "Kindle (7. Generation 2014)" heißt.
b) SPEICHER/PROZESSOR: Der Speicher ist doppelt so groß (4 GB - wovon ca. 3 GB frei sind - statt 2 GB). Der Prozessor ist schneller, was nett für Such- und Umblätterfunktionen ist, die aber auch beim Kindle 4 ok sind.
c) BILDSCHIRM: Die Bildschirmauflösung ist mit 167 dpi weiterhin geringer als beim Paperwhite (212 dpi) oder gar Voyage (300 dpi). Aber für das komfortable Bücherlesen reicht das allemal.
d) BEDIENUNG: Wichtigste Änderung ist der Touchscreen. Das ist wirklich ein großer Schritt.
e) ANSCHLUSS: Weiterhin Micro-USB 2.0 => ALTE LADEGERÄTE FUNKTIONIEREN WEITER.
f) SOFTWARE: Die Software enthält eine Reihe neuer Features, die Amazon selbst ja bereits gut beschrieben hat. Zur Software sind am Ende ein paar Tipps aufgeführt.
g) LOHNT DER UMSTIEG? M.E. ja. Während größerer Speicher und schnellerer Prozessor zwar nett, für das Bücherlesen aber letztlich nachrangig sind, ist der Touchscreen ein echter Gewinn. Wer einmal mit dem Touchscreen gearbeitet hat, möchte ihn nicht mehr missen. Allerdings sollte man überlegen, ob man nicht gleich 30 - 50 Euro mehr ausgibt und einen Paperwhite (mit eingebauter Beleuchtung) kauft.

TIPP: Amazon rüstet neue Features auch bei älteren Geräten (als ggf. auch beim Kindle 4) oft mit ein paar Monaten Verzögerung per Firmwareupdate nach. Nur deshalb umzusteigen lohnt sich also ggf. nicht. Das gilt natürlich nur für die Funktionen, die keine Touch-Funktionalität erfordern.

2. Welchen Kindle soll ich mir kaufen (Modellvergleich)?

a) Kindle mit oder ohne “Spezialangebote” (Werbung)
Der Kindle mit Werbung ist 20 Euro billiger. M.E. ist das ein guter Deal, denn die Werbung stört eigentlich nie. Sie wird nur unten auf dem Menübildschirm sowie in Form von Screensavern eingeblendet. Wenn man liest, wird keine Werbung angezeigt. Außerdem kann man die 20 Euro notfalls später nachzahlen und sich den Kindle davon freischalten lassen, wenn es doch stört.

b) oder Paperwhite
Der Paperwhite bietet eine höhere Auflösung (212 dpi, m.E. nicht so relevant) und Beleuchtung (m.E. sehr relevant). Den Paperwhite gibt es nur werbefrei für (im Vergleich zum werbefreien Kindle) gerade mal 20 Euro mehr. Das lohnt sich m.E. auf jeden Fall, zumal Amazon still und heimlich den Speicher des Paperwhite von anfangs 2 GB auf jetzt auch 4 GB erhöht hat.

Wer weltweit ohne Mobilfunkkosten und WLAN Bücher per 3G laden will, kommt am Paperwhite ohnehin nicht vorbei, weil es vom „normalen“ Kindle keine 3G-Variante gibt.

c) oder Voyage
Ab November 2014 gibt es den neuen Kindle Voyage für stattliche 189 Euro (Wifi) oder 249 Euro (3G). Er bietet eine nochmal höhere Auflösung (300 dpi), eine hellere, sich automatisch dem Umgebungslicht anpassende Beleuchtung, edlere Materialien (Alu/Glas) und die Möglichkeit, durch leichtes Drücken des Rahmens (PagePress) statt durch Antippen des Bildschirms umzublättern. Zudem ist er etwas flacher und leichter (bei gleicher Bildschirmgröße). Ob das den stattlichen Mehrpreis vom 110 bis 130 Euro gegenüber dem neuen Kindle bzw. 80 Euro gegenüber dem Paperwhite wert ist, muss jeder selbst entscheiden (vgl. meine Voyage Rezension).

f) oder Fire?
Kindles (d.h. die schwarz-weiß Geräte) und Fire-Geräte (gleich welche Variante) kann man im Grunde schwer vergleichen. Der Kindle ist ein Lesegerät und insoweit leichter (und damit leichter zu halten), bei längerem Lesen deutlich augenschonender, auch in hellem Sonnenlicht lesbar und mit einer viel längeren Akkulaufzeit gesegnet.
Dafür kann der Fire auch Farben darstellen, man kann Musik, Hörbücher und Videos abspielen, viel besser im Netz surfen und und und. Wer also primär ein Lesegerät will, ist mit dem Kindle besser bedient. Wer ein Tablett als Minicomputer will, fährt mit dem Fire besser. Beide ergänzen sich genaugenommen, so dass ich sagen würde: Wenn das Geld reicht, lautet die Antwort: Beide (oder Kindle + ein anderes Tablet).

3. Was ist in der Box (Lieferumfang)?

Im Lieferumfang ist, wie bisher, neben dem Gerät nur ein Micro-USB-Kabel enthalten. Die gedruckte „Anleitung“ besteht nur aus ein paar allgemeinen Hinweisen. Aber es gibt eine ausführlichere elektronische Anleitung.

TIPP: Wer schon ein Kindle-Ladegerät oder irgendein anderes USB-Ladegerät hat (und wer hat das nicht), braucht kein besonderes Kindle-Ladegerät. Jedes USB-Ladegerät (z.B. auch das iPhone-Ladegerät) funktioniert problemlos.

4. Tipps für Neueinsteiger: Hardware

a) SKALIEREN: Man kann die Schriften auch in mehreren Stufen skalieren, was insbesondere für die Generation Lesebrille (also auch mich) ein echter Mehrwert gegenüber dem Papierbuch ist. Für mich war das DER Grund auf den Kindle umzusteigen. Auch für SEHBEHINDERTE ist das sehr hilfreich. Das Skalieren geht nicht nur über das Menü, sondern auch durch eine Zwei-Finger-Pinch-Geste.

b) "EINBRENNEN"/SCHATTEN: Das von manchen kritisierte Einbrennen ist kein solches, sondern Farbreste, die beim schnellen Umblättern bei der E-Ink-Technologie, die alle S/W-Kindle benutzen, vorübergehend zurückbleiben können, bis das Bild alle paar Seite komplett "aufgefrischt" wird. Man kann das vermeiden, indem man unter Einstellungen -> Leseoptionen -> Seite aktualisieren den Schalter auf Ein stellt. Dann flackert der Bildschirm allerdings bei jedem Umblättern.

c) FLACKERN: Das Bild flackert alle paar Seiten (bzw. wenn Seite aktualisieren auf EIN gestellt ist, bei jedem Umblättern) schwarz auf. Das ist bei E-Ink-Geräten normal, derzeit technisch nicht vermeidbar und kein Defekt.

d) KONTRAST: Der Bildschirmhintergrund ist nicht weiß, sondern eher grau. Man sollte also nicht einen LCD-ähnlichen Schwarz-Weiß-Kontrast erwarten. In hellem Licht ist der Kontrast aber m.E. sehr gut und zwar - anders als bei LCDs - auch im hellsten Sonnenlicht. Wer unabhängig vom Außenlicht sein will, sollte zum Paperwhite greifen, dessen Hintergrund zwar auch nicht weiß, sondern ebenfalls grau ist, der aber bei eingeschaltetem Licht (dosierbar) einen besseren Kontrast bietet, wenn das Außenlicht nicht perfekt ist. Der Paperwhite erlaubt es auch, im Bett zu lesen ohne den Partner zu stören.

e) HÄNGEN: Hängt der Kindle mal, kann man ihn durch langes Drücken der Hardwaretaste und Wahl von "Neustart" neu starten, ohne die Bücher etc. zu löschen.

5. Tipps für Neueinsteiger: Software

a) WÖRTERBÜCHER/FREMDSPRACHEN: Der Kindle kommt mit einer Reihe von Wörterbüchern, die sich normalerweise passend zu der Sprache des gelesenen Buches selbst einstellen. Man drückt einfach länger auf ein Wort. Dann erhält man eine Worterklärung bzw. Übersetzung. Ihr könnt zudem in Wikipedia nachschlagen und (leider nicht direkt über das Popup-Menü), den Bing-Übersetzer aufrufen. Während die Wörterbücher offline zur Verfügung stehen, sind Wikipedia und Bing nur online verfügbar. Die mit Firmware 5.61 hinzugefügte WORD WISE-Funktion erklärt zusätzlich schwierige englische Worte.

TIPP: Nett ist auch, dass man (bei allen Kindle) ein Wörterbuch (z.B. Englisch-Deutsch) nachkaufen kann und es dann als Standard-Wörterbuch (für die jeweilige Fremdsprache) einstellen kann. Das hilft Leuten, die nicht so gut Englisch können, bei der Lektüre und ist einfacher als jedes Mal Online zum Bing-Übersetzer zu gehen, wenn man ein Wort nicht kennt. Das Lesen von Büchern in anderen Sprachen ist damit viel komfortabler als beim gedruckten Buch.
Über den VOKABELTRAINER landen nachgeschlagene Worte automatisch in einer Vokabelliste, was das Fremdsprachenlernen erleichtern soll. Ich finde diese Automatik aber eher lästig, da auch versehentlich angetippte Worte dort landen und die Liste schnell überfüllt und unübersichtlich wird.

b) KINDER und FAMILIE: Es ist Kindersicherung vorhanden ist, mittels derer man Browser, Cloud und vor allem Kindle-Shop (jeweils separat) sperren kann. Die erweiterte Funktion FREETIME gibt zudem die Möglichkeiten zur „Feinsteuerung“, etwa die Freigabe oder Sperrung bestimmter Titel oder die Setzung von Lesezielen für die Kinder.
Nett ist in diesem Zusammenhang auch die (mit iOS 8 ja auch bei Apple eingeführte) Möglichkeit der FAMILIENNUTZUNG von Kindle-Inhalten durch mehrere Familienmitglieder. Auf diese Weise ist es nicht mehr nötig, dass alle Familienmitglieder den gleichen Account benutzen (diese Funktion wurde mit Firmware 5.61 freigeschaltet).

c) FLUGMODUS: Der Kindle hat einen Flugmodus, was letztlich nur bedeutet, dass das WLAN abgeschaltet wird.

d) ANZEIGEN: Der Kindle zeigt auf Wunsch auch die voraussichtliche Restlesedauer (für Kapitel oder Buch) oder die Buchseite an.

TIPP: Man kann die Anzeige nicht nur im Menü unter "Lesefortschritt" umstellen.Das Umstellen geht auch dadurch, dass man im Buch unten links über die Zeile wischt oder tippt.

e) CLOUD: Man kann schon auf dem Startbildschirm zwischen „Cloud“ (alle Bücher die man bei Amazon gekauft hat) und „Gerät“ (bereits auf das Gerät geladene Bücher) wählen. Wenn man in der Cloud-Ansicht auf ein Buch tippt, wird es auf das Gerät geladen.

TIPP: Umsteiger können auch die eigenen SAMMLUNGEN vom alten Kindle über einen Menüpunkt ÜBERTRAGEN. Das betrifft dann aber nur die Sammlungsdaten als solche. Die in den Sammlungen enthaltenen BÜCHER müssen jeweils separat aus der Cloud auf das Gerät geladen werden und werden dann automatisch in die Sammlungen eingeordnet. Leseproben werden nicht übertragen. Aber die kann man sich ja einfach neu laden.

f) DATEIFORMATE Kindles mögen grds. nur die Amazon-Dateiformate (außerdem TXT, PDF, ungeschützte MOBI, PRC nativ), d.h. EPUB geht nicht. Der Kindle ist halt ein Amazon-Lesegerät und kein universeller Reader.

TIPP: Über Freeware-Programme wie Calibre kann man aber andere Dateiformate in ein Kindle-Format umsetzen. Das empfiehlt sich auch für PDFs, die der Kindle zwar darstellen kann, aber eher wie ein Bild (was das Lesen unkomfortabel macht). Dass eine solche Konvertierung nur unter Beachtung des Urheberrechts erfolgen sollte, versteht sich von selbst.

g) BLÄTTERN: Das Umblättern funktioniert entweder durch rechts/links Antippen oder durch rechts/links Wischen.

TIPP: Über PAGEFLIP kann man per virtuellem Schieberegler auf dem Bildschirm durch das Buch scrollen (z.B. um etwas nachzuschauen), ohne die aktuelle Leseposition zu verlieren. Diese Funktion wird aktiviert, indem man mit dem Finger vom unteren Bildschirmrand nach oben wischt.

h) EMFEHLUNGEN: Etwas 1/3 des Startbildschirms ist (auch bei der werbefreien Version) durch Amazon-Empfehlungen (also Werbung) belegt. Man kann das aber leicht abschalten: Einstellungen - > Geräteoptionen -> Persönliche Einstellungen -> Empfohlene Inhalte aus.

i) BROWSER: Ist vorhanden, aber so richtig Spaß macht das Browsen auf dem kleinen Schwarzweiß-Display nicht. Dafür die der Kindle aber ja auch nicht gemacht.

j) Für FIRMWAREUPDATES gibt es eine Menü-Option (Menütaste auf Heimbildschirm drücken, dann "Kindle aktualisieren"). Alle Bücher, Sammlungen und Einstellungen bleiben auch beim Update erhalten.

TIPP: OTA ("Over the Air", d.h. per WLAN) stehen Updates oft erst etwas verzögert zur Verfügung. Wenn die Option noch ausgegraut ist, obwohl auf der Amazon-Homepage schon eine neue Version verfügbar ist, kann man auch das Update auf den PC laden und per USB auf den Kindle überspielen (einfach Datei ins Stammverzeichnis kopieren), dann "Kindle aktualisieren" wählen. Der Kindle macht dann ein Update. Ist die Option „Kindle aktualisieren“ nach dem Kopieren per USB weiter ausgegraut, einfach Kindle neu starten. Dann startet er mit dem Update.

6. Fazit

Der Kindle ist m.E. ein großer Sprung vom Kindle 4. Im Grunde eine moderne Variante des guten alten Kindle Touch (Vorgänger des Paperwhite). Wer einen günstigen Reader sucht, ist insbesondere mit der Variante mit Spezialangebote (Werbung) gut bedient.

Wer 30 - 50 Euro mehr in die Hand nehmen kann, sollte den Paperwhite in Erwägung ziehen, dessen (dosierbare und abschaltbare) Beleuchtung in der Praxis wirklich nützlich ist.

In der Summe gebe ich dem Kindle – auch angesichts des sehr guten Preis-/Leistungsverhältnisses – fünf Sterne.
Kommentar Kommentare (26) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 11, 2016 4:02 PM CET


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Preis: EUR 439,00

203 von 209 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eierlegende Wollmilchsau, mit verbessertem EPG und Streaming, 20. August 2014
Stand: 16.9.14

Ich habe beim Modell BCT 940 Screenshots zu verschiedenen Funktionen eingestellt. Vgl. auch - insbesondere bzgl. der auch für die 2014er-Generation geltenden Kritik zu den Kopierbeschränkungen - meine Rezension zur 2013er-Generation (z.B. BCT 730).

I. Infos zur Kaufentscheidung

1. Für wen ist das Gerät etwa und für wen nicht?

a) Die Vorteile der Geräte sind z.B.
- vergleichsweise einfache Bedienung der Grundfunktionen (wenn die Sonderfunktionen genutzt werden sollen, wird es allerdings recht kompliziert, siehe Handbuch),
- Wiedergabe von DVD, Blu-Rays (auch in 3D), Musik, Fotos, Videos (auch in AVCHD und direkt von der SD-Karte des Camcorders/Fotoapparats durch eingebauten SD-Card-Reader),
- die Möglichkeit, Videos auf DVDs oder Blu-Rays zu brennen (auch AVCHD-DVDs),
- die Möglichkeit, Aufnahmen per App aus der Ferne zu programmieren,
- die Möglichkeit, TV-Programme und Aufnahmen auf Smartphones oder Tablets zu streamen (auch über das Internet),
- die Möglichkeit, TV-Programme zu Hause auf DLNA-fähige Geräte zu streamen (z.B. zu einem anderen TV in einem Raum, ohne TV-Anschluss; funktioniert super mit Panasonic-Geräten, s.u.),
- die „Nachrüstung von Smart-TV-Funktionen“, HbbTV und DNLA-Medienstreaming für das eigene TV (falls das TV das noch nicht konnte),
- sehr gute Bild- und Tonqualität in SD und HD.

b) Was das Gerät nicht kann/was nicht gut ist:
- die einfache Bedienung wird durch etliche Restriktionen erkauft, z.B. hält sich das Gerät (anders als viele Linux-Receiver, aber wie alle anderen Markengeräte auch) an alle DRM-Restriktionen,
- eine Nachrüstung von Funktionen gibt es (anders als bei Linux-Receivern) nicht, Updates dienen nur der Fehlerkorrektur, allerdings können ggf. neue Funktionen über Web-Apps (Netzwerkdienste) dazukommen,
- das EPG ist verbessert, aber immer noch hinter dem Stand der Technik zurück,
- nach wie vor Macken bei der Android-App und schlechter App-Support (s.u.)

c) Fazit
- Wer einen in den Grundfunktionen einfach zu bedienenden HDD-Rekorder will, der auch DVDs und Blu-Rays brennen kann, hat kaum eine Alternative.
- Wer keine DVDs oder Blu-Rays brennen will, ist mit einem modernen HDD-Receiver ggf. besser bedient.
- Wer DMR-Beschränkungen nicht mag und bereit ist, sich in die komplexe Bedienung dieser Geräte hineinzufuchsen, wird mit einem Linux Receiver (Dreambox, VU+ usw.) glücklicher werden.

TIPP: Die Bedienungsanleitung lässt sich als PDF-Dateien von der Panasonic-Webseite herunterladen. Es gibt eine neue Version vom August 2014.

2. Modellunterschiede der aktuellen Gerätegeneration (740/745/845/940)

- BST = SAT-Tuner, BCT = DVB-C/DVB-T-Tuner (1 Anschluss, entweder DVB-C oder DVB-T); einen analogen Kabeltuner hat der BCT nicht!
- 940/740 schwarz, 845/745 silbern
- 940 = 2 TB, 845 = 1 TB, 740/745 = 500 GB (500 GB = 212 Stunden SD oder 76 Stunden HD in unkomprimierter DR-Qualität)
- 740/745/845: Doppeltuner (zwei Programme gleichzeitig), 940 Dreifachtuner (drei Programme). Einen "Dreifachtuner" der SAT, Kabel und DVB-T kann, hat keines der drei Geräte.
- nur 940: Füße unter dem Gerät, zwei HDMI-Augänge, bei 940 BST Splitter für Einkabel-Multischalter-Funktion mitgeliefert
- nur 845/940: Keyword-Recording
- ansonsten sind alle Funktionen aller Geräte gleich.

3. Unterschiede zur Vorjahresgeneration (730/735/835)

a) Die Änderungen zur Vorjahresgeneration sind überschaubar, aber nett:

- besseres EPG: wahlweise auch vertikale Darstellung

- Keyword-Recording (nur bei 845 und 940), d.h. man kann das EPG nach Stichwort durchsuchen (im Einzelnen s.u.)

- TV Anywhere: Während die Vorjahresgeneration nur in dem WLAN-Netz streamte, an das er angeschlossen war, erlaubt die neue Generation auch das Streamen von Aufnahmen oder TV-Sendungen über das Internet. Dafür gibt es eine neue App (die nur die 2014er unterstützt)

- Multiroom-Streaming: Das Gerät streamt TV und Aufnahmen (wie bisher) per DLNA im WLAN-Netz, jetzt aber auch an mehrere Clients gleichzeitig, wobei jeder Client einen anderen Inhalt abrufen kann

- keine Skype-Taste mehr auf der Fernbedienung

b) Lohnt sich der Neukauf für Besitzer älterer Rekorder?

- für Besitzer der 2013er-Generation: M.E. eher nein. Die relevanten Änderungen sind verbessertes EPG und Streaming. Die wichtigste Änderung (Keyword-Recording) haben ohnehin nur 845 und 940, und auch dort erscheint das Feature nicht wirklich ausgereift/durchdacht. Das neue Streaming über das Internet funktioniert eher schlecht als recht. Durch die Macken der "Diga Player"-App frustrierte Android-Nutzer werden weiter frustriert sein, denn auch die neue App "Media Access" ist in der Android-Variante leider, was das Streamen angeht, fehlerhaft und die "Diga Player"-App hat Panasonic trotz ihrer Mängel seit einen Jahr nicht mehr aktualisiert, so dass ich nicht darauf zählen würde, dass das bei der "Media Access"-App besser wird.

- für Besitzer der 2012er Generation: Schon eher, denn diese Generation hat noch gar keine Streaming-Funktionen und die sind schon sehr praktisch (insbesondere wenn man ein DLNA-fähiges Empfangsgerät oder iOS-Gerät hat).

TIPP: Die neuen Funktionen werden exklusiv bleiben. Firmwareupdates für frühere Generationen, die Funktionen nachrüsten, hat es bei Panasonic noch nie gegeben. Und selbst bei den Apps für mobile Geräte bringt Panasonic (warum auch immer) mit jeder Gerätegeneration eine neue App heraus, die dann nur mit den neuen Geräten funktioniert.

4. Brauche ich eine weitere Smartcard / ein weiteres CI+ Modul?

Grundsätzlich nein.

- Für „Free-TV“-Sender (ARD, ZDF, RTL, SAT1 usw.) in SD, bei ARD/ZDF/arte usw. auch in HD braucht man seit einiger Zeit (jedenfalls im Kabel) weder CI-Karte noch Smartcard.

- Wer auch andere Sender (d.h. Pay-TV-Sender incl. privater HD-Sender) aufnehmen will, aber nur ein CI-Modul mit Smartcard im TV hat, steckt dieses Modul in den Rekorder um. Der Rekorder kann dann alles aufnehmen. Das TV kann dann ohne den Rekorder nur noch Free-TV, aber man kann für die anderen Sender ja den Tuner des Rekorders nutzen.

- Die beiden (bzw. drei) Tuner des Rekorders teilen sich ein CI-Modul und eine Smartcard. Der zweite CI-Schacht ist nur für den Fall vorhanden, dass man zwei verschiedene Smartcards verschiedener Anbieter gleichzeitig nutzen möchte (z.B. Kabel Deutschland und Sky).

- Wer bisher zwar eine Smartcard, aber kein CI-Modul hat, muss letzteres dazu erwerben, wenn er die Smartcard im Panasonic nutzen will.

- Nur wer einen anderen Rekorder, Receiver oder Fernseher hat, mit dem er auch unabhängig vom Panasonic-Rekorder alle Sender empfangen will, braucht eine zwingend weitere Smartcard und ggf. ein weiteres CI-Modul bzw. muss die Karte umstecken.

5. Welche Medien soll ich dazu kaufen?

Es funktionieren u.a.
- BD-RE (25): TDK 2x, Verbatim 2x
- BD-R (25): TDK 4x; Panasonic 4x, 6x;
- BD-R (50): Panasonic 4x
- DVD-RW: Verbatim (2x, 4x, 6x)
- DVD-RAM Panasonic 2-3x

Bitte beachten: AVCHD-DVD setzen das „DVD-R“-Format voraus (mit „DVD+R“ geht das nicht).

6. Welche Zubehör brauche ich (außer DVD/BD)?

a) Dem Gerät liegt kein HDMI-Kabel bei. Also unbedingt mitbestellen, falls nicht vorhanden.
b) Sinnvoll ist auch ein USB-Verlängerungskabel (z.B. AmazonBasics USB 2.0 A-Stecker auf A-Buchse Verlängerungskabel (1 Meter)), weil die hintere USB-Buchse schwer erreichbar ist.
c) für BCT: Bei Empfangsstörungen hilft ggf. ein Koaxialkabel mit Mantelstromfilter für ca. 5 Euro.
d) für BST: Wer nur ein SAT-Kabel hat, braucht ggf. einen Einkabel-Multischalter (der nur beim 940 mitgeliefert wird).

II. Installation

1. Das Gerät ist erstaunlich klein.

2. Es liegen FB, Batterien, gedruckte Anleitung (heute nicht mehr selbstverständlich) sowie Antennen- und Netzkabel bei (kein HDMI-Kabel)

3. Das Gerät installiert sich im Wesentlichen selbst (Sendersuche etc.).

4. Ins Internet funkt es sowohl auf 2,4 als auch auf 5 GHz (IEEE802.11a/b/g/n). WPA2 wird unterstützt. Die Verbindung kann per Schlüsseleingabe oder WPS hergestellt werden.

5. Die aktuelle Firmware ist 1.11 (Sept. 2014). Wenn das Gerät online ist, kann man das Update über das Internet beziehen, soweit nötig.

6. Wer Fernsehsender auf das Mobilgerät streamen oder den Rekorder per App steuern möchte, möchte, kann dafür die App „Panasonic Media Access“ (iOS/Android) kostenlos herunterladen. Die alte App "Diga Player" funktioniert nicht mit den neuen Geräten (und umgekehrt). Für die Nutzung von „Remote Recording“ muss diese Funktion beim Setup des Geräts aktiviert werden. Außerdem muss man einen Account bei Panasonic einrichten, was man von der App aus machen kann. Accounts, die für eine Rekorder der Vorjahresgeneration eingerichtet wurden, funktionieren nicht. Man kann den neuen Account aber mit gleicher Emailadresse und gleichem Password einrichten. Bei der Email-Adresse ist Groß/Kleinschreibung für die Erkennung bei der Anmeldung relevant.

7. Wer ein anderes Panasonic-Gerät hat, dessen Fernbedienung konfligiert, muss sowohl beim Gerät im Einstellungsmenü als auch auf der FB einen anderen Code wählen. Wie das geht, steht in der Anleitung.

8. Ggf. muss ein CI-Modul mit Smartcard eingesteckt werden.

9. Wenn die Uhr dauerhaft sichtbar sein soll, muss unter Anzeige das Display von “Automatisch” auf “Hell” umgestellt warden.

10. Wenn der Rekorder mal massive Fehlfunktionen hat oder ihn die App nicht findet, hilft es ggf. ihn vom Strom zu trennen (sozusagen ein „kalter Reset“).

III. Funktionsbeschreibung, Test, Kritik

1. Medienwiedergabe

a) Bild und Ton sind bei Panasonic exzellent. 3D-BD laufen, ein 4D-Upscaling. Das Laufwerk ist m.E. sehr leise (sowohl HDD als auch DVD/BD). Alle wesentlichen Formate können auch von SD-Karte oder per USB (Stick/HDD) wiedergegeben werden. Bei für Apple-Geräte kodierten Videofiles (MP4, M4V) ist er etwas wählerisch und spielt manche Dateien ab und manche (anders als z.B. die PS3) nicht.

TIPP: Besonders feinhörige Menschen können die HDD über die Menüfunktion mit dem seltsamen Namen „Klangoptimierungsmodus“ abschalten. ABER ACHTUNG: Solange man das nicht wieder anmacht, sind keine Timeraufnahmen mehr möglich.

b) Medien können auch von USB-Festplatten abgespielt werden (die auch kleiner als 160 GB sein dürfen). Bei den Festplatten unterscheidet das Gerät zwei Arten:
- Festplatten, von denen man extern aufgespielte Inhalte wiedergeben kann („USB-Gerät“). Diese Platten können nicht zum Verschieben von Dateien (siehe unten 5b) genutzt werden. Sie können in FAT12, FAT16, FAT32 oder NTFS formatiert sein.
- Festplatten zum Verschieben von Daten („USB-HDD“). Diese müssen „registriert“ (und damit gelöscht) werden und können nur zum Auslagern von Daten genutzt werden (siehe unten 5b).

2. Medienstreaming / Apps

a) Ein Highlight des Geräts ist die Fähigkeit nicht nur Bilder und Videos von der Festplatte, sondern auch TV-Sendungen zu streamen. Diese Funktion wurde weiter verbessert.

Allgemein gilt dazu folgendes:
- Multiroom Streaming: Das Streamen erfolgt (wie bei der Vorjahresgeneration) im WLAN-Netz über DLNA (der Rekorder erscheint im Netzwerk als DLNA-Medienserver). Neu ist die Möglichkeit, an mehrere Geräte gleichzeitig (auch verschiedene Inhalte) zu streamen (das funktioniert ggf. nicht oder nur an ein Gerät, wenn der Rekorder Aufnahmen macht, kopiert oder anderweitig belastet ist). Die App erlaubt wahlweise 2 Mbps oder 6Mbps als Datenrate.
- TV Anywhere: Anders als bei der Vorjahresgeneration wird jetzt auch über das Internet gestreamt. Die App erlaubt hierfür wahlweise 400 Kbps, 1,5 Mbps oder 3,5 Mbps.
- Der Stream ist um ein paar Sekunden zeitversetzt. Also nicht wundern, wenn Ihr Fußball streamt und alle anderen jubeln schon ein paar Sekunden vor Euch, wenn ein Tor fällt ...
- DVD- oder Bluray-Inhalte werden nicht gestreamt.
- Das Streamen ist grds. problemlos bei allen Sender, die ohne CI-Modul und CAM-Karte empfangen werden können (auch in HD).
- Bei verschlüsselten (Pay-TV-)Sendern wird es ggf. komplizierter: Diese können zwar auch gestreamt werden, aber nur solange der Rekorder das CI-Modul nicht für andere Aufgaben (etwa Aufnahmen) braucht.

b) Es gibt eine neue App für iOS und iOS (Media Access). Die alte App “Diga Player” funktioniert nicht mit den neuen Geräten (und die neue nicht mit den alten). Das Streamen funktioniert bei iOS zuverlässig, bei Android geht es mal und mal nicht. Da Panasonic es schon bei der Vorjahres-App “Diga Player” nicht geschafft hat, eine Android-Version zu liefern, an die das Gerät tatsächlich zuverlässig streamen kann (trotz hunderer User-Beschwerde wurde die App seit Okt. 2013 auch nicht mehr aktualisiert), würde ich mich nicht darauf verlassen, dass Panasonic die Macken der neuen Android-App repariert. Für Android-Nutzer daher ein Tipp: Mit der Kombination aus den Apps BubbleUPnP und VLC geht das Streamen im WLAN per DLNA schon jetzt zuverlässig. Beide Apps kann man kostenlos laden. Über das Internet streamen kann man damit aber leider nicht.

c) Auch im Gerät selbst sind unter Netzwerkdienste etliche APPS vorinstalliert (z.B. YouTube, Netflix, ZDF Mediathek, Webbrowser etc.). Weitere Apps können über den Panasonic Marketplace (im Gerät eingebaut) teils kostenlos, teils gegen Geld nachgeladen werden. Eine deutsche Amazon Instant Video-App gibt es (noch?) nicht. In den USA gibt es schon lange ein solche App für Panasonic. Warum Panasonic das europäischen Nutzern vorenthält, ist schleierhaft.

3. EPG

a) Das EPG der Vorjahresgeneration war total veraltet und ließ nur eine horizontale Darstellung zu. Beim neuen kann man auf vertikal (Sendungsliste für einen Sender) umschalten.

b) Und vor allem: Die neue Generation (nur 845/940, nicht 700er!) erlaubt jetzt endlich eine Suche nach Stichwort, Kategorie (unzuverlässig), etc. So kann man z.B. alle „Tatort“-Folgen finden und automatisch aufnehmen lassen. Das Gerät sucht jeden Tag automatisch nach neuen Folgen, deren Titel das Keyword enthält. Auf diese Weise verpasst man (wenn es funktioniert) auch dann Serienfolgen nicht mehr, wenn die Sendezeiten sich kurzfristig ändern. Insgesamt kann man 16 Keywords definieren und auch deren Priorität festlegen.

So weit die Theorie. In der Praxis ist das EPG leider immer noch nicht so ausgereift/durchdacht, wie z.B. beim HD-Rekorder von KabelDeutschland aus dem Jahre 2010. Ich war eher enttäuscht. Vielleicht kommt ein wirklich zeitgemäßes EPG dann als Killerfeature der 2015er Generation ...

Kritik:

(1) Die Aufnahme lässt sich dummerweise nicht auf einzelne Sender beschränken (da das sofort als Teil-Lösung der nachfolgenden Probleme ins Auge sticht und bei anderen EPG üblich ist, verwundert sehr, dass man das bei Panasonic nicht gesehen/nicht implementiert hat). Weil diese Einstellung fehlt, wird der Tatort z.B. immer gleich zig-mal (in SD und HD von der ARD sowie zusätzlich auch von allen Dritten, EinsPlus usw., aufgenommen; und natürlich auch alle Wiederholungen alter Tatorte), ferner alle Sendungen, in denen das Wort "Tatort" im Titel vorkommt, z.B. auch "Verdachtsfälle Spezial - Tatort Deutschland"), und sogar Sendungen mit dem Titelstichwort auf Sendern, die verschlüsselt sind (und die man daher gar nicht abspielen kann).

Tipp: Immerhin kann man einstellen, dass nur Sender der Favoritenliste durchsucht werden. Auf diese Weise werden immerhin unnütze (weil gar nicht abspielbare) Aufnahmen von verschlüsselten, nicht abonnierten Sendern unterbunden, die nur unnötig die Festplatte vollmüllen.

(2) Die mangelnde Flexibilität bei der Aufnahme kann leicht Überfüllung der Platte hervorrufen. Die Lösung von Panasonic für dieses Problem: Keyword-Aufnahmen werden automatisch nach 10 Tagen gelöscht. Das kann allerdings dazu führen, dass Aufnahme gelöscht wurden, bevor man sie überhaupt anschauen konnte (z.B. bei Urlaub von mehr als 10 Tagen). Dieses Problem wurde jetzt aber teilweise adressiert. Das Löschen lässt sich abschalten, vgl. Handbuch August 2014, S. 47. Dann hat man aber wieder das Überfüllungsproblem ...

(3) Die App (Fernprogrammierung) unterstützt Keyword-Recording gar nicht und zeigt auch nicht, welche Sendungen bereits dafür markiert sind. Man kann daher auch nicht per App die Aufnahme doppelter Sendungen verhindern, sondern diese nur nachträglich löschen.

(4) Eher marginal ist, dass Keyword-Aufnahmeprogrammierungen und normale Timeraufnahmen auch im Timermenü und im Wiedergabemenü des Geräts selbst getrennt angezeigt werden. Das ist unübersichtlich.

4. AVCHD-Verarbeitung

Man kann mit dem Gerät auch AVCHD-Aufnahmen, die man selbst auf dem Camcorder gemacht hat "bearbeiten“ (genau genommen nur rearrangieren, einzelne Aufnahmen löschen und den Rest auf DVD oder BD brennen). Wenn man die SD-Karte direkt aus dem Camcorder einsteckt, kann man die Dateien von dieser kopieren (nur dann, wenn man einfach nur die Streams auf der SD-Karte hat, akzeptiert der Rekorder sie nicht). Der Rekorder nimmt die verschiedenen Files grds. als einen Film auf. Die Einzeldateien werden zu Kapiteln. Am Anfang jedes Kapitels wird kurz eingeblendet, wann es aufgenommen wurde. Leider gibt es hier viele unnötige Restriktionen (vgl. im Detail meine Rezension zur Vorjahresgeneration, etwa BCT 730)..

5. Kopieren/Verschieben

a) Verschieben (externe USB-HDD)
- Es können bis zu acht externe Festplatten registriert werden. Das Registieren beinhaltet ein Formatieren in einem besonderen Format. ACHTUNG: Alle Daten werden gelöscht; immerhin geht das nicht versehentlich, sondern nur über eine (durch die Notwendigkeit eine Taste für mehrere Sekunden zu drücken gegen Kinder und leichtsinnige geschützte) Menüfunktion.
- Die Platten müssen eine Kapazität zwischen 160 GB und 2 TB haben (Platten unter 160 GB werden nicht erkannt).
- Die Buchsen liefern 500 mA-Spannung, was für die meisten USB 2.0, 2,5-Zoll-Platten reicht.
- Man kann nur eine Platte zum Auslagern auf einmal anschließen (an vordere oder hintere USB-2.0-Buchse).
- Auf die Platten können dann per USB 2.0 TV-Aufnahmen verschoben werden. Wohlgemerkt: Man kann Aufnahmen nur verschieben. Sie werden dann (ob man will oder nicht) von der internen HDD gelöscht. Umgekehrt das gleiche Spiel: Man kann Dateien von der externen HDD auf die interne verschieben, aber nicht kopieren, weil das Original zwangsweise gelöscht wird.
- Man kann die Videos und andere Dateien dann auch direkt von der an den Rekorder angeschlossenen Platte abspielen.
- TV auf eine externe Platte aufnehmen kann man nicht. Das ist schade.
- Die Aufnahmen auf der Platte können NUR mit dem konkreten Rekorder (auch nicht mit einem anderen Rekorder des gleichen Typs) abgespielt werden. Auch PCs erkennen die Platten nicht mehr

ACHTUNG: Wenn man die Registrierung einer Platte löscht, können die Inhalte auch nicht mehr mit dem eigenen Rekorder wiedergeben werden und wenn der Rekorder kaputt geht, sind auch alle Aufnahmen auf den externen Platten futsch. Panasonic rät deshalb, die Platten nur zum temporären Lagern von Daten zu verwenden und sie besser auch auf DVD/BD zu brennen. Bevor man eine Platte vom Rekorder trennt, sollte man unbedingt über das Festplattenmenü „Festplatte trennen“ wählen. Vergisst man das, erkennt der Rekorder die Platte nach dem Wiederanschließen ggf. nicht mehr und alle Daten sind unrettbar futsch.

TIPP: Platten, die man mit dem Panasonic-Rekorder genutzt hat, werden vom PC ggf. nicht mehr erkannt, weil Panasonic ein eigenes Format verwendet. Wenn das der Fall ist, kann man sie mit der Freeware EaseUS Partition Master formatieren und damit auch für den PC wieder nutzbar machen.

b) Kopieren
Das Kopieren ist bei Panasonic eine Wissenschaft für sich (weniger freundlich: ein Schmerz im Allerwertesten), weil es durch ein unlogisches und willkürliches System von Beschränkungen erschwert wird, die oft nicht aus DRM-Verbotn der Sender resultieren. Das hier zu beschreiben, würde das Zeichenlimit der Rezension aprengen (siehe daher im Einzelnen die Anleitung von Panasonic sowie meine Rezension zu den Vorjahresgeräten, z.B. BCT 730).

Nur rein paar allgemeine Hinweise:
- Beim Kopieren auf DVD wird eine einfache Menüstruktur angelegt. Man kann vor dem Brennen einstellen, ob das Abspielen dann mit dem Menü oder dem ersten Titel beginnen soll.
- Bei Kopieren auf BD kann man auch das DR-Format beibehalten. Diese BDs laufen dann aber nicht auf allen Playern. Wenn man optimale Komptabilität sicherstellen will, muss man die Videos in eines der “H”-Formate konvertieren.
- Allgemein müssen DVD/BD finalisiert warden, um auf anderen Geräten angespielt warden zu können.
- Beim Kopieren auf DVD/BD bleibt der Titel (anders als beim Kopieren auf eine USB-HDD auch auf der Platte).
- Die voraussichtliche Kopierzeit wird vom Gerät regelmäßig viel zu hoch geschätzt. Das wird aber sofort bei Beginn der Kopie korrigiert.

c) Editieren
Man kann Videoaufnahmen editieren (z.B. Werbung rausschneiden). Dafür Titel anwählen und Taste "Option" drücken. Dann erscheint ein Menü incl. "Bearbeiten". Man kann sie auch zu Gruppen/Ordnern zusammenfassen (z.B. alle Tatortfolgen). Dafür die gewünschten Titel markieren und “Option” drücken. Gruppen kann man auch wieder auflösen. Eine Möglichkeit, die falsche Zuordnung zu einer bestimmten Kategorie wie “Film” (die das Gerät autmatomatisch vornimmt) zu korrigieren, gibt es nach wie vor nicht, was die Kategorien weitgehend sinnlos macht.

6. TV aufnehmen

a) Aufnahmen sollte man grds. im DR-Modus machen. Das ist die optimale Qualität. Es werden bei DR auch alle Sprachen, Videotext usw. mit aufgenommen. Man kann auch ein anderes Format wählen, in das dann konvertiert wird. Konvertieren kann man auch nachträglich, z.B. vor dem Überspielen. Konvertiert man, muss man sich ggf. mit einer Sprache begnügen oder auf Videotext verzichten, der im DR-Modus mit aufgenommen wird.

b) Wenn man die aktuell laufende Sendung später zu Ende schauen will, kann man einfach die REC-Taste drücken. Der Rekorder fragt dann, ob er sie bis zum Ende aufnehmen soll. Man kann auch eine andere Zeit angeben.

c) Es gibt 16 Keyword-Timer und zusätzlich 32 manuelle Timer (die auch auf wöchentlich gestellt werden können, was dann nur einen Timer belegt).

d) Das Gerät hat Digital-Tuner, mit denen es zwei (beim 940 drei) Programme gleichzeitig aufnehmen oder z.B. auch eines aufnehmen und eines zum Anschauen darstellen kann. Ein Gerät mit einem echten “Triple-Tuner” (SAT, DVB-T, DVB-C) gibt es nicht. Man muss sich zwischen SAT (BST) und DVB-C/T (BCT) entscheiden.

e) Falls das Aufnehmen von Pay-TV oder HD-Sendern nicht funktioniert: Das liegt vermutlich daran, dass manche Sender das verbieten. Panasonic befolgt insoweit deren Vorgaben.

7. TV anschauen

a) Wenn man TV mit dem Rekorder schaut (via HDMI), wird permanent aufgezeichnet. D.h. man kann das Bild, auch wenn man nicht Aufnahme gewählt hat anhalten und max. 90 Minuten zurückspulen. Auch ist das Bild in SD wie HD sehr gut.

b) Das Gerät bietet nicht nur Videotext (der bei den meisten Sendern in eher bescheidener Qualität in ein etwas verkleinertes Fenster eingeblendet wird), sondern auch HbbtV (derzeit von ARD, ZDF, Arte und RTL ausgestrahlt). Das ist sehr nett. Man kann z.B. ohne Umweg über das Netzdienste-Menü die ZDF Mediathek erreichen.

c) Da das Gerät recht zuverlässig automatisch KAPITELMARKEN anhand des Inhalts setzt, kann man Werbung meistens einfach durch (ggf. mehrfachen) Druck auf Skip Forward überspringen. Automatische Kapitelmarken (standardmäßig an) also am besten angestellt lassen. Man kann auch während des Anschauens manuell Kapitelmarken setzen, indem man „CHAPTER“ drückt.

Sehr nett für das Anschauen von Aufnahmen sind auch die MANUAL SKIP-Tasten unten rechts auf der FB. Damit kann man per Tastendruck 60 Sekunden vor oder 10 Sekunden zurückspringen. Über die Taste TIME SLIP kann man auch eine bestimmte Zeit einstellen, die übersprungen werden soll.

Falls das Spulen/Überspringen während des Betrachtens von HD-Aufnahmen nicht funktioniert: Das liegt daran, dass manche Sender das verbieten. Panasonic befolgt insoweit deren Vorgaben.

IV. Fazit

Panasonic hat die Vorjahresgeneration konsequent weiterentwickelt. Wirklich neu sind nur die Möglichkeit, an mehrere Gerät zugleich sowie über das Internet zu streamen und das zeitgemäßere EPG. Leider ist das EPG immer noch nicht "state of the art" und die Android-App nach wie vor "buggy". Nervig sind auch die nach wie vor vielen (oft nicht nur die Sender vorgegebenen) Kopierrestriktionen. In der Summe reduziere ich daher meine ursprüngliche Bewertung von 5 auf 4 Sterne. Immerhin 4 Sterne, weil die Grundfunktionen (TV, Aufnahme, Wiedergabe) zuverlässig und in guter Qualität möglich sind und es eine Geräte-Alternative mit vergleichbarem Funktionsumfang nicht gibt.
Kommentar Kommentare (35) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 18, 2015 11:57 AM MEST


Panasonic DMR-BCT740EG9 Blu-ray Rekorder 500GB Festplatte (Twin HD DVB-C-Tuner, Einkabelfunktion, WLAN, 2x CI+, HbbTV, 4K Upscaling, Streaming) schwarz
Panasonic DMR-BCT740EG9 Blu-ray Rekorder 500GB Festplatte (Twin HD DVB-C-Tuner, Einkabelfunktion, WLAN, 2x CI+, HbbTV, 4K Upscaling, Streaming) schwarz

580 von 595 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eierlegende Wollmilchsau, mit verbessertem EPG und Streaming, 20. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Stand: 16.9.14

Ich habe Screenshots zu verschiedenen Funktionen eingestellt. Vgl. auch - insbesondere bzgl. der auch für die 2014er-Generation geltenden Kritik zu den Kopierbeschränkungen - meine Rezension zur 2013er-Generation (z.B. BCT 730).

I. Infos zur Kaufentscheidung

1. Für wen ist das Gerät etwa und für wen nicht?

a) Die Vorteile der Geräte sind z.B.
- vergleichsweise einfache Bedienung der Grundfunktionen (wenn die Sonderfunktionen genutzt werden sollen, wird es allerdings recht kompliziert, siehe Handbuch),
- Wiedergabe von DVD, Blu-Rays (auch in 3D), Musik, Fotos, Videos (auch in AVCHD und direkt von der SD-Karte des Camcorders/Fotoapparats durch eingebauten SD-Card-Reader),
- die Möglichkeit, Videos auf DVDs oder Blu-Rays zu brennen (auch AVCHD-DVDs),
- die Möglichkeit, Aufnahmen per App aus der Ferne zu programmieren,
- die Möglichkeit, TV-Programme und Aufnahmen auf Smartphones oder Tablets zu streamen (auch über das Internet),
- die Möglichkeit, TV-Programme zu Hause auf DLNA-fähige Geräte zu streamen (z.B. zu einem anderen TV in einem Raum, ohne TV-Anschluss; funktioniert super mit Panasonic-Geräten, s.u.),
- die „Nachrüstung von Smart-TV-Funktionen“, HbbTV und DNLA-Medienstreaming für das eigene TV (falls das TV das noch nicht konnte),
- sehr gute Bild- und Tonqualität in SD und HD.

b) Was das Gerät nicht kann/was nicht gut ist:
- die einfache Bedienung wird durch etliche Restriktionen erkauft, z.B. hält sich das Gerät (anders als viele Linux-Receiver, aber wie alle anderen Markengeräte auch) an alle DRM-Restriktionen,
- eine Nachrüstung von Funktionen gibt es (anders als bei Linux-Receivern) nicht, Updates dienen nur der Fehlerkorrektur, allerdings können ggf. neue Funktionen über Web-Apps (Netzwerkdienste) dazukommen,
- das EPG ist verbessert, aber immer noch hinter dem Stand der Technik zurück,
- nach wie vor Macken bei der Android-App und schlechter App-Support (s.u.)

c) Fazit
- Wer einen in den Grundfunktionen einfach zu bedienenden HDD-Rekorder will, der auch DVDs und Blu-Rays brennen kann, hat kaum eine Alternative.
- Wer keine DVDs oder Blu-Rays brennen will, ist mit einem modernen HDD-Receiver ggf. besser bedient.
- Wer DMR-Beschränkungen nicht mag und bereit ist, sich in die komplexe Bedienung dieser Geräte hineinzufuchsen, wird mit einem Linux Receiver (Dreambox, VU+ usw.) glücklicher werden.

TIPP: Die Bedienungsanleitung lässt sich als PDF-Dateien von der Panasonic-Webseite herunterladen. Es gibt eine neue Version vom August 2014.

2. Modellunterschiede der aktuellen Gerätegeneration (740/745/845/940)

- BST = SAT-Tuner, BCT = DVB-C/DVB-T-Tuner (1 Anschluss, entweder DVB-C oder DVB-T); einen analogen Kabeltuner hat der BCT nicht!
- 940/740 schwarz, 845/745 silbern
- 940 = 2 TB, 845 = 1 TB, 740/745 = 500 GB (500 GB = 212 Stunden SD oder 76 Stunden HD in unkomprimierter DR-Qualität)
- 740/745/845: Doppeltuner (zwei Programme gleichzeitig), 940 Dreifachtuner (drei Programme). Einen "Dreifachtuner" der SAT, Kabel und DVB-T kann, hat keines der drei Geräte.
- nur 940: Füße unter dem Gerät, zwei HDMI-Augänge, bei 940 BST Splitter für Einkabel-Multischalter-Funktion mitgeliefert
- nur 845/940: Keyword-Recording
- ansonsten sind alle Funktionen aller Geräte gleich.

3. Unterschiede zur Vorjahresgeneration (730/735/835)

a) Die Änderungen zur Vorjahresgeneration sind überschaubar, aber nett:

- besseres EPG: wahlweise auch vertikale Darstellung

- Keyword-Recording (nur bei 845 und 940), d.h. man kann das EPG nach Stichwort durchsuchen (im Einzelnen s.u.)

- TV Anywhere: Während die Vorjahresgeneration nur in dem WLAN-Netz streamte, an das er angeschlossen war, erlaubt die neue Generation auch das Streamen von Aufnahmen oder TV-Sendungen über das Internet. Dafür gibt es eine neue App (die nur die 2014er unterstützt)

- Multiroom-Streaming: Das Gerät streamt TV und Aufnahmen (wie bisher) per DLNA im WLAN-Netz, jetzt aber auch an mehrere Clients gleichzeitig, wobei jeder Client einen anderen Inhalt abrufen kann

- keine Skype-Taste mehr auf der Fernbedienung

b) Lohnt sich der Neukauf für Besitzer älterer Rekorder?

- für Besitzer der 2013er-Generation: M.E. eher nein. Die relevanten Änderungen sind verbessertes EPG und Streaming. Die wichtigste Änderung (Keyword-Recording) haben ohnehin nur 845 und 940, und auch dort erscheint das Feature nicht wirklich ausgereift/durchdacht. Das neue Streaming über das Internet funktioniert eher schlecht als recht. Durch die Macken der "Diga Player"-App frustrierte Android-Nutzer werden weiter frustriert sein, denn auch die neue App "Media Access" ist in der Android-Variante leider, was das Streamen angeht, fehlerhaft und die "Diga Player"-App hat Panasonic trotz ihrer Mängel seit einen Jahr nicht mehr aktualisiert, so dass ich nicht darauf zählen würde, dass das bei der "Media Access"-App besser wird.

- für Besitzer der 2012er Generation: Schon eher, denn diese Generation hat noch gar keine Streaming-Funktionen und die sind schon sehr praktisch (insbesondere wenn man ein DLNA-fähiges Empfangsgerät oder iOS-Gerät hat.

TIPP: Die neuen Funktionen werden exklusiv bleiben. Firmwareupdates für frühere Generationen, die Funktionen nachrüsten, hat es bei Panasonic noch nie gegeben. Und selbst bei den Apps für mobile Geräte bringt Panasonic (warum auch immer) mit jeder Gerätegeneration eine neue App heraus, die dann nur mit den neuen Geräten funktioniert.

4. Brauche ich eine weitere Smartcard / ein weiteres CI+ Modul?

Grundsätzlich nein.

- Für „Free-TV“-Sender (ARD, ZDF, RTL, SAT1 usw.) in SD, bei ARD/ZDF/arte usw. auch in HD braucht man seit einiger Zeit (jedenfalls im Kabel) weder CI-Karte noch Smartcard.

- Wer auch andere Sender (d.h. Pay-TV-Sender incl. privater HD-Sender) aufnehmen will, aber nur ein CI-Modul mit Smartcard im TV hat, steckt dieses Modul in den Rekorder um. Der Rekorder kann dann alles aufnehmen. Das TV kann dann ohne den Rekorder nur noch Free-TV, aber man kann für die anderen Sender ja den Tuner des Rekorders nutzen.

- Die beiden (bzw. drei) Tuner des Rekorders teilen sich ein CI-Modul und eine Smartcard. Der zweite CI-Schacht ist nur für den Fall vorhanden, dass man zwei verschiedene Smartcards verschiedener Anbieter gleichzeitig nutzen möchte (z.B. Kabel Deutschland und Sky).

- Wer bisher zwar eine Smartcard, aber kein CI-Modul hat, muss letzteres dazu erwerben, wenn er die Smartcard im Panasonic nutzen will.

- Nur wer einen anderen Rekorder, Receiver oder Fernseher hat, mit dem er auch unabhängig vom Panasonic-Rekorder alle Sender empfangen will, braucht eine zwingend weitere Smartcard und ggf. ein weiteres CI-Modul bzw. muss die Karte umstecken.

5. Welche Medien soll ich dazu kaufen?

Es funktionieren u.a.
- BD-RE (25): TDK 2x, Verbatim 2x
- BD-R (25): TDK 4x; Panasonic 4x, 6x;
- BD-R (50): Panasonic 4x
- DVD-RW: Verbatim (2x, 4x, 6x)
- DVD-RAM Panasonic 2-3x

Bitte beachten: AVCHD-DVD setzen das „DVD-R“-Format voraus (mit „DVD+R“ geht das nicht).

6. Welche Zubehör brauche ich (außer DVD/BD)?

a) Dem Gerät liegt kein HDMI-Kabel bei. Also unbedingt mitbestellen, falls nicht vorhanden.
b) Sinnvoll ist auch ein USB-Verlängerungskabel (z.B. AmazonBasics USB 2.0 A-Stecker auf A-Buchse Verlängerungskabel (1 Meter)), weil die hintere USB-Buchse schwer erreichbar ist.
c) für BCT: Bei Empfangsstörungen hilft ggf. ein Koaxialkabel mit Mantelstromfilter für ca. 5 Euro.
d) für BST: Wer nur ein SAT-Kabel hat, braucht ggf. einen Einkabel-Multischalter (der nur beim 940 mitgeliefert wird).

II. Installation

1. Das Gerät ist erstaunlich klein.

2. Es liegen FB, Batterien, gedruckte Anleitung (heute nicht mehr selbstverständlich) sowie Antennen- und Netzkabel bei (kein HDMI-Kabel)

3. Das Gerät installiert sich im Wesentlichen selbst (Sendersuche etc.).

4. Ins Internet funkt es sowohl auf 2,4 als auch auf 5 GHz (IEEE802.11a/b/g/n). WPA2 wird unterstützt. Die Verbindung kann per Schlüsseleingabe oder WPS hergestellt werden.

5. Die aktuelle Firmware ist 1.11 (Sept. 2014). Wenn das Gerät online ist, kann man das Update über das Internet beziehen, soweit nötig.

6. Wer Fernsehsender auf das Mobilgerät streamen oder den Rekorder per App steuern möchte, möchte, kann dafür die App „Panasonic Media Access“ (iOS/Android) kostenlos herunterladen. Die alte App "Diga Player" funktioniert nicht mit den neuen Geräten (und umgekehrt). Für die Nutzung von „Remote Recording“ muss diese Funktion beim Setup des Geräts aktiviert werden. Außerdem muss man einen Account bei Panasonic einrichten, was man von der App aus machen kann. Accounts, die für eine Rekorder der Vorjahresgeneration eingerichtet wurden, funktionieren nicht. Man kann den neuen Account aber mit gleicher Emailadresse und gleichem Password einrichten. Bei der Email-Adresse ist Groß/Kleinschreibung für die Erkennung bei der Anmeldung relevant.

7. Wer ein anderes Panasonic-Gerät hat, dessen Fernbedienung konfligiert, muss sowohl beim Gerät im Einstellungsmenü als auch auf der FB einen anderen Code wählen. Wie das geht, steht in der Anleitung.

8. Ggf. muss ein CI-Modul mit Smartcard eingesteckt werden.

9. Wenn die Uhr dauerhaft sichtbar sein soll, muss unter Anzeige das Display von “Automatisch” auf “Hell” umgestellt warden.

10. Wenn der Rekorder mal massive Fehlfunktionen hat oder ihn die App nicht findet, hilft es ggf. ihn vom Strom zu trennen (sozusagen ein „kalter Reset“).

III. Funktionsbeschreibung, Test, Kritik

1. Medienwiedergabe

a) Bild und Ton sind bei Panasonic exzellent. 3D-BD laufen, ein 4D-Upscaling. Das Laufwerk ist m.E. sehr leise (sowohl HDD als auch DVD/BD). Alle wesentlichen Formate können auch von SD-Karte oder per USB (Stick/HDD) wiedergegeben werden. Bei für Apple-Geräte kodierten Videofiles (MP4, M4V) ist er etwas wählerisch und spielt manche Dateien ab und manche (anders als z.B. die PS3) nicht.

TIPP: Besonders feinhörige Menschen können die HDD über die Menüfunktion mit dem seltsamen Namen „Klangoptimierungsmodus“ abschalten. ABER ACHTUNG: Solange man das nicht wieder anmacht, sind keine Timeraufnahmen mehr möglich.

b) Medien können auch von USB-Festplatten abgespielt werden (die auch kleiner als 160 GB sein dürfen). Bei den Festplatten unterscheidet das Gerät zwei Arten:
- Festplatten, von denen man extern aufgespielte Inhalte wiedergeben kann („USB-Gerät“). Diese Platten können nicht zum Verschieben von Dateien (siehe unten 5b) genutzt werden. Sie können in FAT12, FAT16, FAT32 oder NTFS formatiert sein.
- Festplatten zum Verschieben von Daten („USB-HDD“). Diese müssen „registriert“ (und damit gelöscht) werden und können nur zum Auslagern von Daten genutzt werden (siehe unten 5b).

2. Medienstreaming / Apps

a) Ein Highlight des Geräts ist die Fähigkeit nicht nur Bilder und Videos von der Festplatte, sondern auch TV-Sendungen zu streamen. Diese Funktion wurde weiter verbessert.

Allgemein gilt dazu folgendes:
- Multiroom Streaming: Das Streamen erfolgt (wie bei der Vorjahresgeneration) im WLAN-Netz über DLNA (der Rekorder erscheint im Netzwerk als DLNA-Medienserver). Neu ist die Möglichkeit, an mehrere Geräte gleichzeitig (auch verschiedene Inhalte) zu streamen (das funktioniert ggf. nicht oder nur an ein Gerät, wenn der Rekorder Aufnahmen macht, kopiert oder anderweitig belastet ist). Die App erlaubt wahlweise 2 Mbps oder 6Mbps als Datenrate.
- TV Anywhere: Anders als bei der Vorjahresgeneration wird jetzt auch über das Internet gestreamt. Die App erlaubt hierfür wahlweise 400 Kbps, 1,5 Mbps oder 3,5 Mbps.
- Der Stream ist um ein paar Sekunden zeitversetzt. Also nicht wundern, wenn Ihr Fußball streamt und alle anderen jubeln schon ein paar Sekunden vor Euch, wenn ein Tor fällt ...
- DVD- oder Bluray-Inhalte werden nicht gestreamt.
- Das Streamen ist grds. problemlos bei allen Sender, die ohne CI-Modul und CAM-Karte empfangen werden können (auch in HD).
- Bei verschlüsselten (Pay-TV-)Sendern wird es ggf. komplizierter: Diese können zwar auch gestreamt werden, aber nur solange der Rekorder das CI-Modul nicht für andere Aufgaben (etwa Aufnahmen) braucht.

b) Es gibt eine neue App für iOS und iOS (Media Access). Die alte App “Diga Player” funktioniert nicht mit den neuen Geräten (und die neue nicht mit den alten). Das Streamen funktioniert bei iOS zuverlässig, bei Android geht es mal und mal nicht. Da Panasonic es schon bei der Vorjahres-App “Diga Player” nicht geschafft hat, eine Android-Version zu liefern, an die das Gerät tatsächlich zuverlässig streamen kann (trotz hunderer User-Beschwerde wurde die App seit Okt. 2013 auch nicht mehr aktualisiert), würde ich mich nicht darauf verlassen, dass Panasonic die Macken der neuen Android-App repariert. Für Android-Nutzer daher ein Tipp: Mit der Kombination aus den Apps BubbleUPnP und VLC geht das Streamen im WLAN per DLNA schon jetzt zuverlässig. Beide Apps kann man kostenlos laden. Über das Internet streamen kann man damit aber leider nicht.

c) Auch im Gerät selbst sind unter Netzwerkdienste etliche APPS vorinstalliert (z.B. YouTube, Netflix, ZDF Mediathek, Webbrowser etc.). Weitere Apps können über den Panasonic Marketplace (im Gerät eingebaut) teils kostenlos, teils gegen Geld nachgeladen werden. Eine deutsche Amazon Instant Video-App gibt es (noch?) nicht. In den USA gibt es schon lange ein solche App für Panasonic. Warum Panasonic das europäischen Nutzern vorenthält, ist schleierhaft.

3. EPG

a) Das EPG der Vorjahresgeneration war total veraltet und ließ nur eine horizontale Darstellung zu. Beim neuen kann man auf vertikal (Sendungsliste für einen Sender) umschalten.

b) Und vor allem: Die neue Generation (nur 845/940, nicht 700er!) erlaubt jetzt endlich eine Suche nach Stichwort, Kategorie (unzuverlässig), etc. So kann man z.B. alle „Tatort“-Folgen finden und automatisch aufnehmen lassen. Das Gerät sucht jeden Tag automatisch nach neuen Folgen, deren Titel das Keyword enthält. Auf diese Weise verpasst man (wenn es funktioniert) auch dann Serienfolgen nicht mehr, wenn die Sendezeiten sich kurzfristig ändern. Insgesamt kann man 16 Keywords definieren und auch deren Priorität festlegen.

So weit die Theorie. In der Praxis ist das EPG leider immer noch nicht so ausgereift/durchdacht, wie z.B. beim HD-Rekorder von KabelDeutschland aus dem Jahre 2010. Ich war eher enttäuscht. Vielleicht kommt ein wirklich zeitgemäßes EPG dann als Killerfeature der 2015er Generation ...

Kritik:

(1) Die Aufnahme lässt sich dummerweise nicht auf einzelne Sender beschränken (da das sofort als Teil-Lösung der nachfolgenden Probleme ins Auge sticht und bei anderen EPG üblich ist, verwundert sehr, dass man das bei Panasonic nicht gesehen/nicht implementiert hat). Weil diese Einstellung fehlt, wird der Tatort z.B. immer gleich zig-mal (in SD und HD von der ARD sowie zusätzlich auch von allen Dritten, EinsPlus usw., aufgenommen; und natürlich auch alle Wiederholungen alter Tatorte), ferner alle Sendungen, in denen das Wort "Tatort" im Titel vorkommt, z.B. auch "Verdachtsfälle Spezial - Tatort Deutschland"), und sogar Sendungen mit dem Titelstichwort auf Sendern, die verschlüsselt sind (und die man daher gar nicht abspielen kann).

Tipp: Immerhin kann man einstellen, dass nur Sender der Favoritenliste durchsucht werden. Auf diese Weise werden immerhin unnütze (weil gar nicht abspielbare) Aufnahmen von verschlüsselten, nicht abonnierten Sendern unterbunden, die nur unnötig die Festplatte vollmüllen.

(2) Die mangelnde Flexibilität bei der Aufnahme kann leicht Überfüllung der Platte hervorrufen. Die Lösung von Panasonic für dieses Problem: Keyword-Aufnahmen werden automatisch nach 10 Tagen gelöscht. Das kann allerdings dazu führen, dass Aufnahme gelöscht wurden, bevor man sie überhaupt anschauen konnte (z.B. bei Urlaub von mehr als 10 Tagen). Dieses Problem wurde jetzt aber teilweise adressiert. Das Löschen lässt sich abschalten, vgl. Handbuch August 2014, S. 47. Dann hat man aber wieder das Überfüllungsproblem ...

(3) Die App (Fernprogrammierung) unterstützt Keyword-Recording gar nicht und zeigt auch nicht, welche Sendungen bereits dafür markiert sind. Man kann daher auch nicht per App die Aufnahme doppelter Sendungen verhindern, sondern diese nur nachträglich löschen.

(4) Eher marginal ist, dass Keyword-Aufnahmeprogrammierungen und normale Timeraufnahmen auch im Timermenü und im Wiedergabemenü des Geräts selbst getrennt angezeigt werden. Das ist unübersichtlich.

4. AVCHD-Verarbeitung

Man kann mit dem Gerät auch AVCHD-Aufnahmen, die man selbst auf dem Camcorder gemacht hat "bearbeiten“ (genau genommen nur rearrangieren, einzelne Aufnahmen löschen und den Rest auf DVD oder BD brennen). Wenn man die SD-Karte direkt aus dem Camcorder einsteckt, kann man die Dateien von dieser kopieren (nur dann, wenn man einfach nur die Streams auf der SD-Karte hat, akzeptiert der Rekorder sie nicht). Der Rekorder nimmt die verschiedenen Files grds. als einen Film auf. Die Einzeldateien werden zu Kapiteln. Am Anfang jedes Kapitels wird kurz eingeblendet, wann es aufgenommen wurde. Leider gibt es hier viele unnötige Restriktionen (vgl. im Detail meine Rezension zur Vorjahresgeneration, etwa BCT 730)..

5. Kopieren/Verschieben

a) Verschieben (externe USB-HDD)
- Es können bis zu acht externe Festplatten registriert werden. Das Registieren beinhaltet ein Formatieren in einem besonderen Format. ACHTUNG: Alle Daten werden gelöscht; immerhin geht das nicht versehentlich, sondern nur über eine (durch die Notwendigkeit eine Taste für mehrere Sekunden zu drücken gegen Kinder und leichtsinnige geschützte) Menüfunktion.
- Die Platten müssen eine Kapazität zwischen 160 GB und 2 TB haben (Platten unter 160 GB werden nicht erkannt).
- Die Buchsen liefern 500 mA-Spannung, was für die meisten USB 2.0, 2,5-Zoll-Platten reicht.
- Man kann nur eine Platte zum Auslagern auf einmal anschließen (an vordere oder hintere USB-2.0-Buchse).
- Auf die Platten können dann per USB 2.0 TV-Aufnahmen verschoben werden. Wohlgemerkt: Man kann Aufnahmen nur verschieben. Sie werden dann (ob man will oder nicht) von der internen HDD gelöscht. Umgekehrt das gleiche Spiel: Man kann Dateien von der externen HDD auf die interne verschieben, aber nicht kopieren, weil das Original zwangsweise gelöscht wird.
- Man kann die Videos und andere Dateien dann auch direkt von der an den Rekorder angeschlossenen Platte abspielen.
- TV auf eine externe Platte aufnehmen kann man nicht. Das ist schade.
- Die Aufnahmen auf der Platte können NUR mit dem konkreten Rekorder (auch nicht mit einem anderen Rekorder des gleichen Typs) abgespielt werden. Auch PCs erkennen die Platten nicht mehr

ACHTUNG: Wenn man die Registrierung einer Platte löscht, können die Inhalte auch nicht mehr mit dem eigenen Rekorder wiedergeben werden und wenn der Rekorder kaputt geht, sind auch alle Aufnahmen auf den externen Platten futsch. Panasonic rät deshalb, die Platten nur zum temporären Lagern von Daten zu verwenden und sie besser auch auf DVD/BD zu brennen. Bevor man eine Platte vom Rekorder trennt, sollte man unbedingt über das Festplattenmenü „Festplatte trennen“ wählen. Vergisst man das, erkennt der Rekorder die Platte nach dem Wiederanschließen ggf. nicht mehr und alle Daten sind unrettbar futsch.

TIPP: Platten, die man mit dem Panasonic-Rekorder genutzt hat, werden vom PC ggf. nicht mehr erkannt, weil Panasonic ein eigenes Format verwendet. Wenn das der Fall ist, kann man sie mit der Freeware EaseUS Partition Master formatieren und damit auch für den PC wieder nutzbar machen.

b) Kopieren
Das Kopieren ist bei Panasonic eine Wissenschaft für sich (weniger freundlich: ein Schmerz im Allerwertesten), weil es durch ein unlogisches und willkürliches System von Beschränkungen erschwert wird, die oft nicht aus DRM-Verbotn der Sender resultieren. Das hier zu beschreiben, würde das Zeichenlimit der Rezension aprengen (siehe daher im Einzelnen die Anleitung von Panasonic sowie meine Rezension zu den Vorjahresgeräten, z.B. BCT 730).

Nur rein paar allgemeine Hinweise:
- Beim Kopieren auf DVD wird eine einfache Menüstruktur angelegt. Man kann vor dem Brennen einstellen, ob das Abspielen dann mit dem Menü oder dem ersten Titel beginnen soll.
- Bei Kopieren auf BD kann man auch das DR-Format beibehalten. Diese BDs laufen dann aber nicht auf allen Playern. Wenn man optimale Komptabilität sicherstellen will, muss man die Videos in eines der “H”-Formate konvertieren.
- Allgemein müssen DVD/BD finalisiert warden, um auf anderen Geräten angespielt warden zu können.
- Beim Kopieren auf DVD/BD bleibt der Titel (anders als beim Kopieren auf eine USB-HDD auch auf der Platte).
- Die voraussichtliche Kopierzeit wird vom Gerät regelmäßig viel zu hoch geschätzt. Das wird aber sofort bei Beginn der Kopie korrigiert.

c) Editieren
Man kann Videoaufnahmen editieren (z.B. Werbung rausschneiden). Dafür Titel anwählen und Taste "Option" drücken. Dann erscheint ein Menü incl. "Bearbeiten". Man kann sie auch zu Gruppen/Ordnern zusammenfassen (z.B. alle Tatortfolgen). Dafür die gewünschten Titel markieren und “Option” drücken. Gruppen kann man auch wieder auflösen. Eine Möglichkeit, die falsche Zuordnung zu einer bestimmten Kategorie wie “Film” (die das Gerät autmatomatisch vornimmt) zu korrigieren, gibt es nach wie vor nicht, was die Kategorien weitgehend sinnlos macht.

6. TV aufnehmen

a) Aufnahmen sollte man grds. im DR-Modus machen. Das ist die optimale Qualität. Es werden bei DR auch alle Sprachen, Videotext usw. mit aufgenommen. Man kann auch ein anderes Format wählen, in das dann konvertiert wird. Konvertieren kann man auch nachträglich, z.B. vor dem Überspielen. Konvertiert man, muss man sich ggf. mit einer Sprache begnügen oder auf Videotext verzichten, der im DR-Modus mit aufgenommen wird.

b) Wenn man die aktuell laufende Sendung später zu Ende schauen will, kann man einfach die REC-Taste drücken. Der Rekorder fragt dann, ob er sie bis zum Ende aufnehmen soll. Man kann auch eine andere Zeit angeben.

c) Es gibt 16 Keyword-Timer und zusätzlich 32 manuelle Timer (die auch auf wöchentlich gestellt werden können, was dann nur einen Timer belegt).

d) Das Gerät hat Digital-Tuner, mit denen es zwei (beim 940 drei) Programme gleichzeitig aufnehmen oder z.B. auch eines aufnehmen und eines zum Anschauen darstellen kann. Ein Gerät mit einem echten “Triple-Tuner” (SAT, DVB-T, DVB-C) gibt es nicht. Man muss sich zwischen SAT (BST) und DVB-C/T (BCT) entscheiden.

e) Falls das Aufnehmen von Pay-TV oder HD-Sendern nicht funktioniert: Das liegt vermutlich daran, dass manche Sender das verbieten. Panasonic befolgt insoweit deren Vorgaben.

7. TV anschauen

a) Wenn man TV mit dem Rekorder schaut (via HDMI), wird permanent aufgezeichnet. D.h. man kann das Bild, auch wenn man nicht Aufnahme gewählt hat anhalten und max. 90 Minuten zurückspulen. Auch ist das Bild in SD wie HD sehr gut.

b) Das Gerät bietet nicht nur Videotext (der bei den meisten Sendern in eher bescheidener Qualität in ein etwas verkleinertes Fenster eingeblendet wird), sondern auch HbbtV (derzeit von ARD, ZDF, Arte und RTL ausgestrahlt). Das ist sehr nett. Man kann z.B. ohne Umweg über das Netzdienste-Menü die ZDF Mediathek erreichen.

c) Da das Gerät recht zuverlässig automatisch KAPITELMARKEN anhand des Inhalts setzt, kann man Werbung meistens einfach durch (ggf. mehrfachen) Druck auf Skip Forward überspringen. Automatische Kapitelmarken (standardmäßig an) also am besten angestellt lassen. Man kann auch während des Anschauens manuell Kapitelmarken setzen, indem man „CHAPTER“ drückt.

Sehr nett für das Anschauen von Aufnahmen sind auch die MANUAL SKIP-Tasten unten rechts auf der FB. Damit kann man per Tastendruck 60 Sekunden vor oder 10 Sekunden zurückspringen. Über die Taste TIME SLIP kann man auch eine bestimmte Zeit einstellen, die übersprungen werden soll.

Falls das Spulen/Überspringen während des Betrachtens von HD-Aufnahmen nicht funktioniert: Das liegt daran, dass manche Sender das verbieten. Panasonic befolgt insoweit deren Vorgaben.

IV. Fazit

Panasonic hat die Vorjahresgeneration konsequent weiterentwickelt. Wirklich neu sind nur die Möglichkeit, an mehrere Gerät zugleich sowie über das Internet zu streamen und das zeitgemäßere EPG. Leider ist das EPG immer noch nicht "state of the art" und die Android-App nach wie vor "buggy". Nervig sind auch die nach wie vor vielen (oft nicht nur die Sender vorgegebenen) Kopierrestriktionen. In der Summe reduziere ich daher meine ursprüngliche Bewertung von 5 auf 4 Sterne. Immerhin 4 Sterne, weil die Grundfunktionen (TV, Aufnahme, Wiedergabe) zuverlässig und in guter Qualität möglich sind und es eine Geräte-Alternative mit vergleichbarem Funktionsumfang nicht gibt.
Kommentar Kommentare (123) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 19, 2015 4:53 PM CET


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4.0 von 5 Sternen Gutes Telefon, funktionert reibungslos mit Fritzbox 7490, 20. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Über das Telefon gibt es nichts zu meckern. Die Sprachqualität ist ebenso wie die Haptik hervorragend. Gegenübre den älteren Gigasets ist insbesondere die Lautstärkewippe an der Gehäuseseite ein echtes Plus. Nett ist auch, dass als Screensaver Uhr (Analogziffernblatt und kleines Datum darunter) angezeigt wird.

Die Einrichtung (bei mir nicht mit einer Gigaset-Telefonanlage, sondern mit einer Fritzbox 7490) funktiniert problemlos. Das Gerät unterstützt auch Eco DECT plus (normales Eco DECT älterer Geräte unterstützt die Fritzbox leider nicht).
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 29, 2014 8:24 AM MEST


Exchange By TouchDown
Exchange By TouchDown

4.0 von 5 Sternen Teuer aber funktional, 20. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Exchange By TouchDown (App)
Android, auch das aktuelle 4.4, hat leider immer noch Probleme mit Exchange: Nach ein paar Tagen wird, warum auch immer, der Kalender nicht mehr synchronisiert. Abhilfe schafft nur, das Exchange-Konto zu löschen und neu einzurichten. Aber das möchte man nicht alle paar Tage machen.

Andere Kalender-Apps nutzen die fehlerhafte Android-Exchange-Funktion und werden daher - ebenso wie der eingebaute Android-Kalender - irgendwann nicht mehr mit aktuellen Daten versorgt.

TouchDown verwendet dafür eine eigene API, die diesen Fehler nicht hat und sehr zuverlässig funktioniert.

In der Summe also ein lohnender Kauf, obwohl es ärgerlich ist, dass man es eigentlich nur braucht, weil Android selbst fehlerhaft ist und Google bzw. die Hersteller den Bug, wie es aussieht, leider nicht in den Griff bekommen (über den Kalender-Bug wird im Internet schon seit Jahren geschimpft).

Tipp: "Nine" ist günstiger und m.E. besser.. Leider gibt es das noch nicht im Amazon App-Shopp.


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5.0 von 5 Sternen Schönes Steak-Besteck, 20. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Besteck ist hervorragend verarbeitet, die messer sind scharf und es liegt gut in der Hand (nicht zu leicht). In der Summe ein lohnende Kauf.

Die Kiste, über die hier manchen schimpfen, war bei mir auch vollkommen in Ordnung (was mir allerdings herzlich egal war).
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 29, 2014 8:25 AM MEST


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Preis-Leistungsverhältnis, 20. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Löffel erfüllen ihren Zweck. Sie sind formschön und preisgünstig. Die Verarbeitung ist gut. Man merkt zwar in der Anmutung, dass es eher ein biliges Besteck ist (z.B. sind die Kanten nicht ganz perfekt rund), aber für den preis gibt es absolut nichts zu meckern. Gräwe legte der Bestellung (die auch noch ein paar andere Bestecke umfasste) sogar noch ein kleines Geschenk bei.


GRÄWE® 6 x Longdrinklöffel 22 cm aus Edelstahl, Serie Würzburg
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, 20. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Löffel erfüllen ihren Zweck. Sie sind formschön und preisgünstig. Die Verarbeitung ist gut. Man merkt zwar in der Anmutung, dass es eher ein biliges Besteck ist (z.B. sind die Kanten nicht ganz perfekt rund), aber für den preis gibt es absolut nichts zu meckern. Gräwe legte der Bestellung (die auch noch ein paar andere Bestecke umfasste) sogar noch ein kleines Geschenk bei.


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