MSS_ss16 Hier klicken Kinderfahrzeuge 1503935485 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More madamet HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip GC FS16
Profil für ETK > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von ETK
Top-Rezensenten Rang: 13
Hilfreiche Bewertungen: 17809

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
ETK (Niedersachsen)
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20
pixel
AVM Intelligente Steckdose FRITZ!DECT 200
AVM Intelligente Steckdose FRITZ!DECT 200
Preis: EUR 44,50

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht billiger, aber praktischer Start in die Hausautomation, 4. Oktober 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die DECT 200 funktioniert mit Fritzboxen, die über DECT und eine Firmware (FritzOS) ab 5.5 verfügen. Für den vollen Funktionsumfang mitsamt Temperaturanzeige ist mindestens FritzOS 6.20 erforderlich.

Man kann jeder Steckdose einen eigenen Namen zuweisen, um sie im Menü der Fritzbox leichter zu unterscheiden. Auch eine Anordnung in Gruppen geht.

Für die SCHALTUNG stehe unzählige, etwas auch von Kaldenderdaten, Google Kalender, Sonnenauf- oder -untergang oder Zufall abhängige Automatikfunktionen und die Möglichkeit zur Verfügung, über MyFritz, über die Fritzbox oder am Gerät manuell zu schalten.

Es dürfen Geräte bis max. 2300 W angeschlossen werden.

Für die LEISTUNGSMESSUNG kann man den eigenen Stromtarif oder CO2-Daten eingeben und den Verbauch für verschiedenen Intervalle auswerten bzw. sich regelmäßig per Pushmail senden lassen.

Die TEMPERATURANZEIGE ist praktisch für die Überwachung von Ferienwohnungen etc. Es lässt sich auch ein Korrekturwert einstellen, mit dem man besondere Standortbedingungen ausgleichen kann.

Das MIKROFON das ebenfalls eingebaut ist, ist - wie anfangs auch der Temperatursensor - noch funktionslos. Vielleicht kann man damit später Räume (z.B. Babyphonefunktion) überwachen. Noch geht das nicht. Mancher würde angesichts der Schnüffelattacken durch NSA und Co. sicher lieber auf dieses Hardwarefeature (über das AVM selbst nichts sagt) verzichten.


Microsoft Lumia 735 Smartphone (11,9 cm (4,7 Zoll) HD OLED-Touchscreen, 1,2 GHz Quad-Core-Prozessor, 6,7 Megapixel Rearkamera, 5 Megapixel Frontkamera, Win 8.1) dunkelgrau
Microsoft Lumia 735 Smartphone (11,9 cm (4,7 Zoll) HD OLED-Touchscreen, 1,2 GHz Quad-Core-Prozessor, 6,7 Megapixel Rearkamera, 5 Megapixel Frontkamera, Win 8.1) dunkelgrau

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Smartphone mit unterschätztem Betriebssystem, 25. September 2015
Ich kenne Android und iOS und wollte einmal etwas neues. Außerdem hat mir das Design des Lumia 800 sehr gut gefallen. Dieses Telefon knüpft optisch an diese Linie an. Hier ein Erfahrungsbericht (ich habe das Lumia 735).

1. Modelle

- Lumia 730: Dual SIM (2 x Micro-SIM)
- Lumia 735: nur eine Nano-SIM, dafür LTE + drahtloses Qi-Laden

Ansonsten sind beide gleich. Es gibt lediglich vier Farbvarianten (Backcover).

2. Backcover

Die Original Nokia.Backcover, die hier für unter 15 Euro angeboten werden, passen für beide Modelle. Schwarz, Weiß und Grün sind matt, Orange ist glänzend.

ACHTUNG: Beim Lumia 730 lässt sich die Qi-Funktion NICHTdurch ein Qi-Backcover nachrüsten.

3. Hardware

- HAPTIK: Das Gerät sieht sehr edel aus und liegt sehr gut in der Hand. Es ist nur ein wenig kleiner als ein iPhone 6, aber spürbar leichter. Es liegt wesentlich angenehmer in der Hand (ich habe beide Geräte) und ist auch ohne zusätzliche Cover nicht so "rutschig" wie das iPhone (jedenfalls bei matten Backcovers, ich habe die in schwarz und grün)

- TASTEN: Es gibt zwei Hardware-Tasten (Lautstärkewippe und An/Aus). Leider keine dezidierte Kamerataste. Es ist auch nicht möglich, eine der Hardwaretasten (z.B. Lautstärke) als Kamerataste zu definieren.

- BILDSCHIRM: Der Bildschirm ist AMOLED und dementsprechend sehr "knacklig" was die Farbgebung angeht. Auch wenn die Auflösung nicht Full-HD ist, ist das Bild gestochen scharf, der Kontrast sehr gut. Es gibt eine besonderen Modus, der die Ablesbarkeit in hellem Sonnenlicht erleichtert. Man kann die Empfindlichkeit einstellen, was auch eine Bedienung mit handschuhen ermögtlicht.

- LAUTSPRECHER: Der Lautsprecher ist hinten (mono). Er ist ausreichend laut und der Ton ist ganz in Ordnung. Wunder kann man nicht erwarten und das iPhone klingt definitiv besser. Aber es reicht völlig aus.

- KOPFHÖHRER: liegen NICHT bei. Die muss man also separat kaufen. Der Ton vom Headset ist dann sehr gut und wenn das Headset angeschlossen ist, wird es als Antenne für das eingebaute FM-RDS-Radio genutzt. Man kann die Tonwiedergabe dann auch auf Lautsprecher stellen, aber ohne angeschlossenen Kopfhörer läuft das Radio nicht.

- KAMERAS: Die Hauptkamera löst mit 6,7 MP völlig ausreichend auf. Die Lichtstärke ist mit Blende 1,9 sehr gut. Ein LED-Blitz ist (anders als beim Lumia 630) vorhanden. Die Frontkamera löst mit 5 MP ebenfalls sehr hoch auf und verfügt über einen Weitwinkel (24 mm), was ideal für Selfies ist. Allerdings ist das Bild erkennbar schlechter als bei der Hauptkamera. Der automatische Weißabgleich ist deutlich besser als beim Nokia 630. Allerdings ist die Farbgebung, wie bei diesem, nach meinem Eindruck nicht so natürlich. Insbesondere werden Gesichter viel zu rot. Hier sind die Kameras des iPhone 6 (das natürlich auch fünfmal so teuer ist) um Welten besser.

- AKKU: Der Akku hält locker einen, wenn man nicht allzu viel rumdaddelt auch zwei Tage durch. Insoweit besser als beim iPhone. Er ist wechselbar (was m.E. kaum relevant ist, da ich noch nie einem Zweitakku verwendet habe).

- SPEICHER: Der Speicher ist mit 8 GB recht klein, aber durch eine Micro-SD-Karte um bis zu 128 GB erweiterbar. Man kann auch angebeben, dass neue Apps auf die SD-Karte installiert werden sollen. Manche Apps erlauben das aber nicht. Nervig ist, dass die Offline-Karten von HERE scheinbar immer in den Gerätespeicher geladen werden, der dadurch schnell voll wird.

- PROZESSOR: Der Vierkern-Prozessor ist der gleiche wie beim Nokia 630 und für Windows Phone grundsätzlich ausreichend schnell. Allerdings läuft das 730 nicht ganz so flüssig wie das 630. Wenn man durch "nach unten wischen" durch den Bildschirm scrollt (z.B im App Store) kommt es manchmal zu Sprüngen/Rucklern. Das ist nervig, wenn man die seidenweiche Performance eines iPhone gewöhnt ist, aber auch bei anderen Lumia Modelle (etwa 830) anzutreffen und man gewöhnt sich dran, zumal es nicht allzu oft auftritt.

- EMPANGSLEISTUNG: sind nach meinem Eindruck sehr gut. Auch TELEFONGESPRÄCHE sind für beide Seiten klar verständlich.

- NETZTEIL: wird mitgeliefert (Micro-USB). Etwas nervig ist, dass das USB-Kabel fest mit dem Netzteil verbunden ist. Für das Lumia 735 (NICHT 730) kann man eine Qi-Ladegerät (z.B. DT-900) für rund 30 Euro dazu kaufen, auf das man das Telefon dann zum Laden einfach legen kann.

4. Software

- WINDOWS PHONE: Das Gerät wird mit Windows Phone 8.1 (Denim) geliefert. Es wird ein Update auf Windows 10 erhalten. Wagemutige / Umgeduldige können schon jetzt eine (allerdings noch nicht ausgereifte) Preview auf ihr 730 laden. Ab Preview 2 wird auf das 735 unterstützt (dazu auch unten 5).

- SICHERHEIT: Windows Phone ist, wie iOS ein gekapseltes Betriebssystem. Es gibt, soweit ersichtlich, ebensowenug Viren für bei iOS (und dementsprechend auch keine Virenscanner).

- APPS: Hier liegt ein Manko von Windows Phone gegenüber iOS und Android. Während es für letztere jeweils ca. 1 Mio. Apps gibt, sind es für Windows Phone "nur" ca. 240.000. Ich habe für fast alle Funktionen, die mir beim iPhone lieb waren, Ersatz gefunden. Es gibt aber Lücken.

Z.B. gibt es keine Apps zur Nutzung der Fritzbox, für KabelDeutschland oder zum Streamen von Panasonic Bluray-Rekordern. Ich vermisse eine universelle Banking App wie Outbank (es gibt für Windows Phone Starmoney, das aber z.B. Amazon Kreditkarten nicht unterstützt und Finanzblick, das aber alle Bankdaten über eigene Server laufen lässt, was mir nicht geheuer ist). Eine Kalender-App, die es z.B. mit Week Calender oder MiCal für das iPhone aufnehmen könnte, sucht man vergeblich und auch das Email-Programm ist bei weitem nicht so variabel wie z.B. das von iOS. Bei den beiden letztgenannten Punkten hoffe ich auf Windows 10.

- LIFETILES: Trotzdem macht Windows Phone einfach Spaß. Android hat zwar auch Widgets, ist aber doch insgesamt sehr iOS-ähnlich geblieben. Microsoft hat es geschafft bei der Benutzeroberfläche etwas wirklich Neues zu liefern und ich finde das nach sechs Jahren iOS und Android-Nutzung sehr erfrischend.

5. Windows 10

Das Gerät wird eines der ersten sein, das Windows 10 Phone bekommt. Über die Insider App kann man schon jetzt ein Preview laden, das stabil läuft. Das einzige echte Problem, das ich hatte, war dass es nach einem Start ewig dauerte, bis der Startscreen erschien. Das liegt an Problemen mit der SIM-PIN-Eingabe. Wenn man diese deaktiviert, ist die Verzögerung weg.

6. Fazit

In der Summe bekommt man für rund 200 Euro immens viel Smartphone. Ein Stern Abzug für die nicht so tolle Kamera (wobei sich das eigentlich durch Firmware-Patches lösen lassen müsste) und die ab und zu auftretenden Stotterer (die bei gleichem Prozessor beim 630 nicht auftreten).


RAVPower kabelloser SD-Kartenleser, wireless Reiserouter, Wifi Repeater, 6000mAh Powerbank (Zusatzakku), kabelloser Zugriff auf USB-Festplatten & USB-Sticks, SD SDXC bis zu 256 GB
RAVPower kabelloser SD-Kartenleser, wireless Reiserouter, Wifi Repeater, 6000mAh Powerbank (Zusatzakku), kabelloser Zugriff auf USB-Festplatten & USB-Sticks, SD SDXC bis zu 256 GB
Wird angeboten von ZBT International Trading GmbH
Preis: EUR 49,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eierlegende Wollmilchsau mit TOP-Preisleistungsverhältnis, 24. September 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Gerät funktioniert sehr gut als universeller Begleiter für iPad, iPhone oder Android-Geräte. Es gibt auch Apps für Windows (Desktop) und Mac. Nur Windows Phone muss wieder mal in die Röhre schauen.

Das Gerät (WD03) ist der Nachfolger des immer noch erhältlichen WD02. Es hat anders als dieses Gerät eine matte Oberfläche, eine weitere WLAN-Reichweite (ca. 30 m statt 10 m); außerdem ist wieder ein normaler SD-Card-Slot vorhanden (kein Micro SD-Slot). Im Vergleich zum ebenfalls immer noch erhältlichen WD01 ist die Akkukapazität doppelt so hoch.

TIPP: Gleich das neueste Modell kaufen, da die beiden anderen nur wenige Euro billiger sind (WD01 sogar teurer als WD02).

Die Funktionen:

- FileHub: Mittels einer SD-Karte (volle Größe) bis 256 GB kann man das Gerät zur externen Festplatte machen, dass per WLAN an die mobilen Geräte streamt und mittels dessen man auch Daten von den Geräten auf die SD-Card verschieben kann.

- Powerbank: Lädt mobile Geräte unterwegs. 6000 mA reichen für 2, 3 Ladungen ines Smartphones.

- LAN to WLAN: Schließt man das Gerät an eine LAN-Buchse an, fungiert es als WLAN-Hub (sehr praktisch, wenn z.B. in einem Hotel nur LAN vorhanden ist und man ein mobiles Gerät hat). Die LAN-Buche ist nur "LAN in", umgekehrt im Sinne von WLAN zu LAN geht also nicht.

- WLAN-Brücke: Das Gerät kann sich mit einem WLAN verbinden und das Signal dann an weitere WLAN-Geräte weitersenden. Das ist nicht nur für die Reichweitenverlängerung gut (Repeater), sondern vor allem in Hotels praktisch, die oft nur Gratis-Zugang für ein WLAN-Gerät erlauben. Einfach den FileHub zwischenschalten und dann die eigenen Geräte mit dem Filehub verbinden.

=> Für noch nicht mal 40 Euro ein unglaubliches Preis/Leistungsverhältnis => 5 Sterne
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 2, 2016 1:25 PM CET


RAVPower 6000mAh Externer Akku Pack Zusatzakku Power Bank für Smartphones und Tablets, schwarz
RAVPower 6000mAh Externer Akku Pack Zusatzakku Power Bank für Smartphones und Tablets, schwarz

5.0 von 5 Sternen Super Powerbank mit Taschenlampenfunktion, 24. September 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Powerbank funktioniert sehr gut mit iPhone, iPad, Kindles usw.

Sie ist klein, leicht und handlich und passt sehr gut in die Hosetasche / Jackentasche / Handtasche.

Vier LEDs an der Oberseite zeigen den Ladezustand.

Drückt man einen Knopf ab der Seite 2x fungiert eine weitere LED als Taschenlampe - praktisch.


Lederhülle mit Standfunktion für Fire HD 6 (4. Generation - 2014 Modell), Schwarz
Lederhülle mit Standfunktion für Fire HD 6 (4. Generation - 2014 Modell), Schwarz
Preis: EUR 19,99

4.0 von 5 Sternen Einwandfreie Hülle für Fire HD 6, 24. September 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Case ist klein, leicht und gut verarbeitet.
Die Standfunktion funktioniert (horizontal/vertikal).
Der magnetische An-/Ausschaltmechanismus beim Öffnen und Schließen funktioniert wunderbar und ist ein echter Mehrwert.

Da die Front nur magnetisch am Screen befestigt wird, rutscht das Cover manchmal etwas vom Screen. Das ist aber m.E. nur ein kleiner "Schönheitsfehler" (wenn man das überhaupt so nennen kann).


Anker PowerPort 6 (60W 6-Port USB Ladegerät) Family-Sized Desktop Ladeadapter mit PowerIQ Technologie für iPhone, iPad, Samsung, Nexus, HTC, Nokia, Motorola und weitere (Weiß)
Anker PowerPort 6 (60W 6-Port USB Ladegerät) Family-Sized Desktop Ladeadapter mit PowerIQ Technologie für iPhone, iPad, Samsung, Nexus, HTC, Nokia, Motorola und weitere (Weiß)
Wird angeboten von AnkerDirect
Preis: EUR 29,99

5.0 von 5 Sternen Praktisches Universalladegerät, 24. September 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das gerät ist formschön, belegt nur einen Stromanschluss und funktioniert bisher fehlerfrei mit
- iPad2, 2 Air,
- iPhone 4s, 5s, 6
- Amazon Kindle Fire, Paperwhite
- und diversen anderen Geräten (z.B. verschiendenen Powerbanks)

Die blaue LED leuchtet immer, wenn es mit dem Stromnetz verbunden ist.

Das Gerät wird nur mäßig warm.

=> Nicht zu meckern. 5 Sterne


Panasonic DMR-BCT950EG Blu-ray Recorder 2TB Festplatte (Triple HD, DVB-C/T Tuner, Fernseher IP Server, WLAN, 2x CI+, HbbTV, 4K Upscaling, Streaming)  schwarz
Panasonic DMR-BCT950EG Blu-ray Recorder 2TB Festplatte (Triple HD, DVB-C/T Tuner, Fernseher IP Server, WLAN, 2x CI+, HbbTV, 4K Upscaling, Streaming) schwarz
Preis: EUR 609,00

171 von 180 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Als BD-Rekorder konkurrenzlos, besser als die Vorjahresgeneration, aber noch nicht perfekt, 24. September 2015
Stand: 12.12.15

I. Infos zur Kaufentscheidung

1. Für wen ist das Gerät etwa und für wen nicht?

a) Die Vorteile der Geräte sind z.B.
- vergleichsweise einfache Bedienung der Grundfunktionen (wenn die Sonderfunktionen genutzt werden sollen, wird es allerdings recht kompliziert, siehe Handbuch),
- Wiedergabe von DVD, Blu-Rays (auch in 3D), Musik, Fotos, Videos (auch in AVCHD und direkt von der SD-Karte des Camcorders/Fotoapparats durch eingebauten SD-Card-Reader),
- die Möglichkeit, Videos auf DVDs oder Blu-Rays zu brennen (auch AVCHD-DVDs),
- die Möglichkeit, Aufnahmen per App aus der Ferne zu programmieren,
- die Möglichkeit, TV-Programme und Aufnahmen auf Smartphones oder Tablets zu streamen (auch über das Internet),
- die Möglichkeit, TV-Programme zu Hause auf DLNA-fähige Geräte zu streamen (z.B. zu einem anderen TV in einem Raum, ohne TV-Anschluss; funktioniert super mit Panasonic-Geräten, s.u.),
- die "Nachrüstung von Smart-TV-Funktionen", HbbTV und DNLA-Medienstreaming für das eigene TV (falls das TV das noch nicht konnte),
- sehr gute Bild- und Tonqualität in SD und HD.

b) Was das Gerät nicht kann/was nicht gut ist:
- die einfache Bedienung wird durch etliche Restriktionen erkauft, z.B. hält sich das Gerät (anders als viele Linux-Receiver, aber wie alle anderen Markengeräte auch) an alle DRM-Restriktionen (d.h. z.B., dass es Aufnahmebeschränkungen bei manchen Pay-TV-Sendern und HD-Programmen der RTL-Gruppe gibt, für die das Gerät nichts kann; diese Restriktionen gehen von den Sendern aus und Panasonic muss sich daran halten, um nicht das Urheberrecht zu verletzen),
- eine Nachrüstung von Funktionen gibt es (anders als bei Linux-Receivern) nicht, Updates dienen nur der Fehlerkorrektur, allerdings können ggf. neue Funktionen über Web-Apps (Netzwerkdienste) dazukommen,
- das EPG ist verbessert, aber immer noch hinter dem Stand der Technik zurück,
- nach wie vor Macken bei der Android-App und schlechter App-Support (s.u.)

c) Fazit
- Wer einen in den Grundfunktionen einfach zu bedienenden HDD-Rekorder will, der auch DVDs und Blu-Rays brennen kann, hat kaum eine Alternative.
- Wer keine DVDs oder Blu-Rays brennen will, ist mit einem modernen HDD-Receiver ggf. besser bedient.
- Wer DMR-Beschränkungen nicht mag und bereit ist, sich in die komplexe Bedienung dieser Geräte hineinzufuchsen, wird mit einem Linux Receiver (Dreambox, VU+ usw.) glücklicher werden.

TIPP: Die Bedienungsanleitung lässt sich als PDF-Dateien von der Panasonic-Webseite herunterladen.

2. Modellunterschiede der aktuellen Gerätegeneration

- BST = SAT-Tuner, BCT = DVB-C/DVB-T-Tuner (1 Anschluss, entweder DVB-C oder DVB-T, kein DVB-T2!); einen analogen Kabeltuner hat der BCT nicht!
- 950/850/750 schwarz, 855/755 silbern
- 950 = 2 TB, 850/855 = 1 TB, 750/755 = 500 GB (500 GB = 212 Stunden SD oder 76 Stunden HD in unkomprimierter DR-Qualität)
- 700er und 800er: Doppeltuner (zwei Programme gleichzeitig), 950 Dreifachtuner (drei Programme). ACHTUNG: Einen "Dreifachtuner" der SAT, Kabel und DVB-T kann, hat keines der drei Geräte!
- nur 950: Füße unter dem Gerät, zwei HDMI-Augänge, bei 950 BST Splitter für Einkabel-Multischalter-Funktion mitgeliefert
- nur 850/855/955: Keyword-Recording und DVB-via-IP Server-Funktion (TV>IP)
- ansonsten sind alle Funktionen aller Geräte gleich.

3. Unterschiede zur Vorjahresgeneration (94x/84x/74x))

a) Die Änderungen zur Vorjahresgeneration sind überschaubar (eher graduelle Verbesserungen als echte Neuerungen):

- verbessertes Keyword-Recording (nur bei 850/855/950), d.h. man kann das EPG zielgenauer nach Stichwort durchsuchen (im Einzelnen s.u.)

- DVB-via-IP Server-Funktion (TV>IP) (nur bei 850/855/950), dazu mehr unten unter III.2.a

- Netflix-Taste mehr auf der Fernbedienung (wer's mag)

b) Lohnt sich der Neukauf für Besitzer älterer Rekorder?

- für Besitzer der 2014er: M.E. eher nein, es sei denn, das noch eher rudimentäre 2014er-Keyword-Rekording nervt so, dass man Wert auf die Verbesserungen legt oder TV>IP nutzen möchte.

- für Besitzer der 2013er: M.E. eher nein. Die relevanten Änderungen sind verbessertes EPG und Streaming. Die wichtigste Änderung (Keyword-Recording) haben ohnehin nur 845 und 940, und auch dort erscheint das Feature nicht wirklich ausgereift/durchdacht. Das neue Streaming über das Internet funktioniert eher schlecht als recht. Durch die Macken der "Diga Player"-App frustrierte Android-Nutzer werden weiter frustriert sein, denn auch die neue App "Media Access" ist in der Android-Variante leider, was das Streamen angeht, fehlerhaft und die "Diga Player"-App hat Panasonic trotz ihrer Mängel seit einen Jahr nicht mehr aktualisiert, so dass ich nicht darauf zählen würde, dass das bei der "Media Access"-App besser wird.

- für Besitzer der 2012er Generation: Schon eher, denn diese Generation hat noch gar keine Streaming-Funktionen und die sind schon sehr praktisch (insbesondere wenn man ein DLNA-fähiges Empfangsgerät oder iOS-Gerät hat.

4. Brauche ich eine weitere Smartcard / ein weiteres CI+ Modul?

Grundsätzlich nein.

- Für "Free-TV"-Sender (ARD, ZDF, RTL, SAT1 usw.) in SD, bei ARD/ZDF/arte usw. auch in HD braucht man seit einiger Zeit (jedenfalls im Kabel) weder CI-Karte noch Smartcard.

- Wer auch andere Sender (d.h. Pay-TV-Sender incl. privater HD-Sender) aufnehmen will, aber nur ein CI-Modul mit Smartcard im TV hat, steckt dieses Modul in den Rekorder um. Der Rekorder kann dann alles aufnehmen. Das TV kann dann ohne den Rekorder nur noch Free-TV, aber man kann für die anderen Sender ja den Tuner des Rekorders nutzen.

- Die beiden (bzw. drei) Tuner des Rekorders teilen sich ein CI-Modul und eine Smartcard. Der zweite CI-Schacht ist nur für den Fall vorhanden, dass man zwei verschiedene Smartcards verschiedener Anbieter gleichzeitig nutzen möchte (z.B. Kabel Deutschland und Sky).

- Wer bisher zwar eine Smartcard, aber kein CI-Modul hat, muss letzteres dazu erwerben, wenn er die Smartcard im Panasonic nutzen will.

- Nur wer einen anderen Rekorder, Receiver oder Fernseher hat, mit dem er auch unabhängig vom Panasonic-Rekorder alle Sender empfangen will, braucht eine zwingend weitere Smartcard und ggf. ein weiteres CI-Modul bzw. muss die Karte umstecken.

5. Welche Medien soll ich dazu kaufen?

Es funktionieren u.a.
- BD-RE (25): TDK 2x, Verbatim 2x
- BD-R (25): TDK 4x; Panasonic 4x, 6x;
- BD-R (50): Panasonic 4x
- DVD-RW: Verbatim (2x, 4x, 6x)
- DVD-RAM Panasonic 2-3x

Bitte beachten: AVCHD-DVD setzen das "DVD-R"-Format voraus (mit "DVD+R" geht das nicht).

6. Welche Zubehör brauche ich (außer DVD/BD)?

a) Dem Gerät liegt kein HDMI-Kabel bei. Also unbedingt mitbestellen, falls nicht vorhanden.
b) Sinnvoll ist auch ein USB-Verlängerungskabel (z.B. AmazonBasics USB 2.0 A-Stecker auf A-Buchse Verlängerungskabel (1 Meter)), weil die hintere USB-Buchse schwer erreichbar ist.
c) für BCT: Bei Empfangsstörungen hilft ggf. ein Koaxialkabel mit Mantelstromfilter für ca. 5 Euro.
d) für BST: Wer nur ein SAT-Kabel hat, braucht ggf. einen Einkabel-Multischalter (der nur beim 950 mitgeliefert wird).

II. Installation

1. Das Gerät ist erstaunlich klein.

2. Es liegen FB, Batterien, gedruckte Anleitung (heute nicht mehr selbstverständlich) sowie Antennen- und Netzkabel bei (kein HDMI-Kabel)

3. Das Gerät installiert sich im Wesentlichen selbst (Sendersuche etc.).

4. Ins Internet funkt es sowohl auf 2,4 als auch auf 5 GHz (IEEE802.11a/b/g/n). WPA2 wird unterstützt. Die Verbindung kann per Schlüsseleingabe oder WPS hergestellt werden.

5. Wer Fernsehsender auf das Mobilgerät streamen oder den Rekorder per App steuern möchte, möchte, kann dafür die App "Panasonic Media Access" (iOS/Android) kostenlos herunterladen. Für die Nutzung von "Remote Recording" muss diese Funktion beim Setup des Geräts aktiviert werden. Außerdem muss man einen Account bei Panasonic einrichten, was man von der App aus machen kann. Accounts, die für eine Rekorder der Vorjahresgeneration eingerichtet wurden, funktionieren nicht. Man kann den neuen Account aber mit gleicher Emailadresse und gleichem Password einrichten. Bei der Email-Adresse ist Groß/Kleinschreibung für die Erkennung bei der Anmeldung relevant.

6. Wer ein anderes Panasonic-Gerät hat, dessen Fernbedienung konfligiert, muss sowohl beim Gerät im Einstellungsmenü als auch auf der FB einen anderen Code wählen. Wie das geht, steht in der Anleitung.

7. Ggf. muss ein CI-Modul mit Smartcard eingesteckt werden.

8. Wenn die Uhr dauerhaft sichtbar sein soll, muss unter Anzeige das Display von "Automatisch" auf "Hell" umgestellt warden.

9. Wenn der Rekorder mal massive Fehlfunktionen hat oder ihn die App nicht findet, hilft es ggf. ihn vom Strom zu trennen (sozusagen ein "kalter Reset").

III. Funktionsbeschreibung, Test, Kritik

1. Medienwiedergabe

a) Bild und Ton sind bei Panasonic exzellent. 3D-BD laufen, ein 4D-Upscaling. Das Laufwerk ist m.E. sehr leise (sowohl HDD als auch DVD/BD). Alle wesentlichen Formate können auch von SD-Karte oder per USB (Stick/HDD) wiedergegeben werden. Bei für Apple-Geräte kodierten Videofiles (MP4, M4V) ist er etwas wählerisch und spielt manche Dateien ab und manche (anders als z.B. die PS3) nicht.

TIPP: Besonders feinhörige Menschen können die HDD über die Menüfunktion mit dem seltsamen Namen "Klangoptimierungsmodus" abschalten. ABER ACHTUNG: Solange man das nicht wieder anmacht, sind keine Timeraufnahmen mehr möglich.

b) Medien können auch von USB-Festplatten abgespielt werden (die auch kleiner als 160 GB sein dürfen). Bei den Festplatten unterscheidet das Gerät zwei Arten:
- Festplatten, von denen man extern aufgespielte Inhalte wiedergeben kann ("USB-Gerät"). Diese Platten können nicht zum Verschieben von Dateien (siehe unten 5b) genutzt werden. Sie können in FAT12, FAT16, FAT32 oder NTFS formatiert sein.
- Festplatten zum Verschieben von Daten ("USB-HDD"). Diese müssen "registriert" (und damit gelöscht) werden und können nur zum Auslagern von Daten genutzt werden (siehe unten 5b).

2. Medienstreaming / Apps

a) Ein Highlight des Geräts ist die Fähigkeit nicht nur Bilder und Videos von der Festplatte, sondern auch TV-Sendungen zu streamen. Diese Funktion wurde weiter verbessert.

Allgemein gilt dazu folgendes:
- DVB-via-IP Streaming (TV>IP, SAT>IP): Diese Funktion ermöglicht die Wandlung des kompletten DVB-Streams (C, S und T) in IP-Signale, die dann über über das WLAN-Netz oder DLAN im ganzen Haus übertragen werden. Anders als beim DLNA-Streaming werden auch Zusatzinformationen wie Videotext, mehrere Tonspuren etc. mit übertragen. Andererseits ist ein entsprechender Client oder eine entsprechende APP erforderlich. Mit einem aktuellen Panasonic-TV kann man auf diese Weise TV auch in Räumen genießen, die keine Kabel- oder SAT-Anschluss haben. Panasonic folgt hier dem ASTRA SAT>IP-Standard. Kompatible Hard- und Software findet man daher auf der Astra-Webseite (den Link darf ich hier nicht einfügen, aber siehe unten Kommentar 5).
- DLNA-Streaming: Das Streamen erfolgt (wie bei der Vorjahresgeneration) im WLAN-Netz über DLNA (der Rekorder erscheint im Netzwerk als DLNA-Medienserver). Neu ist die Möglichkeit, an mehrere Geräte gleichzeitig (auch verschiedene Inhalte) zu streamen (das funktioniert ggf. nicht oder nur an ein Gerät, wenn der Rekorder Aufnahmen macht, kopiert oder anderweitig belastet ist). Die App erlaubt wahlweise 2 Mbps oder 6Mbps als Datenrate.
- TV Anywhere: Anders als bei der Vorjahresgeneration wird jetzt auch über das Internet gestreamt. Die App erlaubt hierfür wahlweise 400 Kbps, 1,5 Mbps oder 3,5 Mbps.
- Der Stream ist um ein paar Sekunden zeitversetzt. Also nicht wundern, wenn Ihr Fußball streamt und alle anderen jubeln schon ein paar Sekunden vor Euch, wenn ein Tor fällt ...
- DVD- oder Bluray-Inhalte werden nicht gestreamt.
- Das Streamen ist grds. problemlos bei allen Sender, die ohne CI-Modul und CAM-Karte empfangen werden können (auch in HD).
- Bei verschlüsselten (Pay-TV-)Sendern wird es ggf. komplizierter: Diese können zwar auch gestreamt werden, aber nur solange der Rekorder das CI-Modul nicht für andere Aufgaben (etwa Aufnahmen) braucht.

b) Es gibt eine neue App für iOS und iOS (Media Access). Für Android-Nutzer ein Tipp für den Fall, dass Media Access Probleme macht: Mit der Kombination aus den Apps BubbleUPnP und VLC geht das Streamen im WLAN per DLNA schon jetzt zuverlässig. Beide Apps kann man kostenlos laden. Über das Internet streamen kann man damit aber leider nicht.

c) Auch im Gerät selbst sind unter Netzwerkdienste etliche APPS vorinstalliert (z.B. YouTube, Netflix, ZDF Mediathek, Webbrowser etc.). Weitere Apps können über den Panasonic Marketplace (im Gerät eingebaut) teils kostenlos, teils gegen Geld nachgeladen werden.

KRITIK: Die Netzdienste funktionieren während einer Aufnahme nicht. Man kann also z.B. Nicht eine Netflix-Film schauen, während augenommen wird. Da hat Panasonic bei der Leistung am falschen Ende gespart. Das sollte parallel gehen.

3. EPG (Keyword-Rekording)

a) Das EPG kann man von horizontal (mehrere Sender untereinander) auf vertikal (Sendungsliste für einen Sender) umschalten.

b) Das 2014 eingeführte Keyword-Rekording wurde deutlich verbessert.
* Man jetzt einstellen, ob nur der Titel der Sendung oder auch der Begleittext durchsucht werden soll.
* Man kann "Extra-Wörter" (positive oder negative) hinzufügen, um die Suche zu verfeinern.
* Man kann das durchsuchen von Pay-TV-Sendern ausschalten (allerdings leider nicht zwischen Pay-TV-Sender, für die man freigeschaltet ist und anderen unterscheiden; hier hilft allerdings die Möglichkeit, die Suche auf die ersten 50 Favoritensender zu begrenzen).
* Man kann verhindern, das eine Sendung, die gleichzeitig auf mehreren Kanälen läuft (also etwa der Tatort auf den Dritten) mehrfach aufgenommen wird (allerdings kann man nicht verhindern, dass Wiederholungen an anderen Tagen oder auf dem gleichen Sender zusätzlich aufgenommen werden).

ABER:

Wer hofft, dass das Gerät nun eine echte, komfortable Serien-Aufnahmefunktion hat, wird immer noch enttäuscht. Die Funktionen reichen noch lange nicht an die EPGs von HD-Rekordern wie dem Sagem-HD-Rekorder von KabelDeutschland heran und sind bei weitem nicht so komfortabel.

KRITIK (wie schon an der Vorjahresgeneration):

(1) Die Aufnahme lässt sich dummerweise nicht auf einzelne Sender beschränken (da das sofort als Teil-Lösung der nachfolgenden Probleme ins Auge sticht und bei anderen EPG üblich ist, verwundert sehr, dass man das bei Panasonic nicht gesehen/nicht implementiert hat). Immerhin wurde das Problem unnützer Doppelaufnahmen gegenüber der 2014er Generation deutlich abgemildert.

(2) Die mangelnde Flexibilität bei der Aufnahme kann leicht Überfüllung der Platte hervorrufen. Die Lösung von Panasonic für dieses Problem: Keyword-Aufnahmen werden automatisch nach 10 Tagen gelöscht. Das kann allerdings dazu führen, dass Aufnahme gelöscht wurden, bevor man sie überhaupt anschauen konnte (z.B. bei Urlaub von mehr als 10 Tagen).

TIPP: Das automatische Löschen lässt sich abschalten, vgl. Handbuch. Dann hat man aber wieder das Überfüllungsproblem ...

(3) Die App (Fernprogrammierung) unterstützt Keyword-Recording gar nicht und zeigt auch nicht, welche Sendungen bereits dafür markiert sind. Man kann daher auch nicht per App die Aufnahme doppelter Sendungen verhindern, sondern diese nur nachträglich löschen.

(4) Eher marginal ist, dass Keyword-Aufnahmeprogrammierungen und normale Timeraufnahmen auch im Timermenü und im Wiedergabemenü des Geräts selbst getrennt angezeigt werden. Das ist unübersichtlich.

4. AVCHD-Verarbeitung

Man kann mit dem Gerät auch AVCHD-Aufnahmen, die man selbst auf dem Camcorder gemacht hat "bearbeiten" (genau genommen nur rearrangieren, einzelne Aufnahmen löschen und den Rest auf DVD oder BD brennen). Wenn man die SD-Karte direkt aus dem Camcorder einsteckt, kann man die Dateien von dieser kopieren (nur dann, wenn man einfach nur die Streams auf der SD-Karte hat, akzeptiert der Rekorder sie nicht). Der Rekorder nimmt die verschiedenen Files grds. als einen Film auf. Die Einzeldateien werden zu Kapiteln. Am Anfang jedes Kapitels wird kurz eingeblendet, wann es aufgenommen wurde. Leider gibt es hier viele unnötige Restriktionen (vgl. im Detail meine Rezension zur Vorjahresgeneration, etwa BCT 730)..

5. Kopieren/Verschieben

a) Verschieben (externe USB-HDD)
- Es können bis zu acht externe Festplatten registriert werden. Das Registieren beinhaltet ein Formatieren in einem besonderen Format. ACHTUNG: Alle Daten werden gelöscht; immerhin geht das nicht versehentlich, sondern nur über eine (durch die Notwendigkeit eine Taste für mehrere Sekunden zu drücken gegen Kinder und leichtsinnige geschützte) Menüfunktion.
- Die Platten müssen eine Kapazität zwischen 160 GB und 2 TB haben (Platten unter 160 GB werden nicht erkannt).
- Die Buchsen liefern 500 mA-Spannung, was für die meisten USB 2.0, 2,5-Zoll-Platten reicht.
- Man kann nur eine Platte zum Auslagern auf einmal anschließen (an vordere oder hintere USB-2.0-Buchse).
- Auf die Platten können dann per USB 2.0 TV-Aufnahmen verschoben werden. Wohlgemerkt: Man kann Aufnahmen nur verschieben. Sie werden dann (ob man will oder nicht) von der internen HDD gelöscht. Umgekehrt das gleiche Spiel: Man kann Dateien von der externen HDD auf die interne verschieben, aber nicht kopieren, weil das Original zwangsweise gelöscht wird.
- Man kann die Videos und andere Dateien dann auch direkt von der an den Rekorder angeschlossenen Platte abspielen.
- TV auf eine externe Platte aufnehmen kann man nicht. Das ist schade.
- Die Aufnahmen auf der Platte können NUR mit dem konkreten Rekorder (auch nicht mit einem anderen Rekorder des gleichen Typs) abgespielt werden. Auch PCs erkennen die Platten nicht mehr. Das ist besonders nervig, wenn man z.B. ein neueres Modell kauft. Panasonic sollte ein "Umregistrieren" erlauben, was aber aufgrund des geradezu paranoiden Kopierschutzes nicht gemacht wird.

ACHTUNG: Wenn man die Registrierung einer Platte löscht, können die Inhalte auch nicht mehr mit dem eigenen Rekorder wiedergeben werden und wenn der Rekorder kaputt geht, sind auch alle Aufnahmen auf den externen Platten futsch. Panasonic rät deshalb, die Platten nur zum temporären Lagern von Daten zu verwenden und sie besser auch auf DVD/BD zu brennen. Bevor man eine Platte vom Rekorder trennt, sollte man unbedingt über das Festplattenmenü "Festplatte trennen" wählen. Vergisst man das, erkennt der Rekorder die Platte nach dem Wiederanschließen ggf. nicht mehr und alle Daten sind unrettbar futsch.

TIPP: Platten, die man mit dem Panasonic-Rekorder genutzt hat, werden vom PC ggf. nicht mehr erkannt, weil Panasonic ein eigenes Format verwendet. Wenn das der Fall ist, kann man sie mit der Freeware EaseUS Partition Master formatieren und damit auch für den PC wieder nutzbar machen.

b) Kopieren
Das Kopieren ist bei Panasonic eine Wissenschaft für sich (weniger freundlich: ein Schmerz im Allerwertesten), weil es durch ein unlogisches und willkürliches System von Beschränkungen erschwert wird, die oft nicht aus DRM-Verbotn der Sender resultieren. Das hier zu beschreiben, würde das Zeichenlimit der Rezension aprengen (siehe daher im Einzelnen die Anleitung von Panasonic sowie meine Rezension zu den 2013ern, z.B. BCT 735).

Nur rein paar allgemeine Hinweise:
- Beim Kopieren auf DVD wird eine einfache Menüstruktur angelegt. Man kann vor dem Brennen einstellen, ob das Abspielen dann mit dem Menü oder dem ersten Titel beginnen soll.
- Bei Kopieren auf BD kann man auch das DR-Format beibehalten. Diese BDs laufen dann aber nicht auf allen Playern.

TIPP: Wenn man optimale Komptabilität sicherstellen will, muss man die Videos in eines der "H"-Formate konvertieren.

- Allgemein müssen DVD/BD finalisiert warden, um auf anderen Geräten angespielt warden zu können.
- Beim Kopieren auf DVD/BD bleibt der Titel (anders als beim Kopieren auf eine USB-HDD auch auf der Platte).
- Die voraussichtliche Kopierzeit wird vom Gerät regelmäßig viel zu hoch geschätzt. Das wird aber sofort bei Beginn der Kopie korrigiert.

c) Editieren
Man kann Videoaufnahmen editieren (z.B. Werbung rausschneiden). Dafür Titel anwählen und Taste "Option" drücken. Dann erscheint ein Menü incl. "Bearbeiten". Man kann sie auch zu Gruppen/Ordnern zusammenfassen (z.B. alle Tatortfolgen). Dafür die gewünschten Titel markieren und "Option" drücken. Gruppen kann man auch wieder auflösen. Eine Möglichkeit, die falsche Zuordnung zu einer bestimmten Kategorie wie "Film" (die das Gerät autmatomatisch vornimmt) zu korrigieren, gibt es nach wie vor nicht, was die Kategorien weitgehend sinnlos macht.

d) Verschieben von anderen Dateien auf die Festplatte?

Die Möglichkeit, Videodateien (z.B. mit dem PC aufgenommene oder aus dem Internet geladene Sendungen) von einer externen Platte auf die Rekorderfestplatte zu überspielen, gibt es nicht.

6. TV aufnehmen

a) Aufnahmen sollte man grds. im DR-Modus machen. Das ist die optimale Qualität. Es werden bei DR auch alle Sprachen, Videotext usw. mit aufgenommen. Man kann auch ein anderes Format wählen, in das dann konvertiert wird. Konvertieren kann man auch nachträglich, z.B. vor dem Überspielen. Konvertiert man, muss man sich ggf. mit einer Sprache begnügen oder auf Videotext verzichten, der im DR-Modus mit aufgenommen wird.

b) Wenn man die aktuell laufende Sendung später zu Ende schauen will, kann man einfach die REC-Taste drücken. Der Rekorder fragt dann, ob er sie bis zum Ende aufnehmen soll. Man kann auch eine andere Zeit angeben.

c) Es gibt 16 Keyword-Timer und zusätzlich 32 manuelle Timer (die auch auf wöchentlich gestellt werden können, was dann nur einen Timer belegt).

d) Das Gerät hat Digital-Tuner, mit denen es zwei (beim 950 drei) Programme gleichzeitig aufnehmen oder z.B. auch eines aufnehmen und eines zum Anschauen darstellen kann. Ein Gerät mit einem echten "Triple-Tuner" (SAT, DVB-T, DVB-C) gibt es nicht. Man muss sich zwischen SAT (BST) und DVB-C/T (BCT) entscheiden. Der BCT kann kein DVB-T2!

e) Falls das Aufnehmen von Pay-TV oder HD-Sendern nicht funktioniert: Das liegt vermutlich daran, dass manche Sender das verbieten. Panasonic befolgt insoweit deren Vorgaben.

7. TV anschauen

a) Wenn man TV mit dem Rekorder schaut (via HDMI), wird permanent aufgezeichnet. D.h. man kann das Bild, auch wenn man nicht Aufnahme gewählt hat anhalten und max. 90 Minuten zurückspulen. Auch ist das Bild in SD wie HD sehr gut.

b) Das Gerät bietet nicht nur Videotext (der bei den meisten Sendern in eher bescheidener Qualität in ein etwas verkleinertes Fenster eingeblendet wird), sondern auch HbbtV (derzeit von ARD, ZDF, Arte und RTL ausgestrahlt). Das ist sehr nett. Man kann z.B. ohne Umweg über das Netzdienste-Menü die ZDF Mediathek erreichen.

c) Da das Gerät recht zuverlässig automatisch KAPITELMARKEN anhand des Inhalts setzt, kann man Werbung meistens einfach durch (ggf. mehrfachen) Druck auf Skip Forward überspringen. Automatische Kapitelmarken (standardmäßig an) also am besten angestellt lassen. Man kann auch während des Anschauens manuell Kapitelmarken setzen, indem man "CHAPTER" drückt.

Sehr nett für das Anschauen von Aufnahmen sind auch die MANUAL SKIP-Tasten unten rechts auf der FB. Damit kann man per Tastendruck 60 Sekunden vor oder 10 Sekunden zurückspringen. Über die Taste TIME SLIP kann man auch eine bestimmte Zeit einstellen, die übersprungen werden soll.

Falls das Spulen/Überspringen während des Betrachtens von HD-Aufnahmen nicht funktioniert: Das liegt daran, dass manche Sender das verbieten. Panasonic befolgt insoweit deren Vorgaben.

IV. Fazit

Panasonic hat die Vorjahresgeneration wiederum moderat weiterentwickelt. Einzige wirkliche Neuerungen sind das verbesserte (aber immer noch weit von Receivern wie dem KabelDeutschland HD-Rekorder entfernte) Keyword-Recording und die TV>IP-Streaming-Funktion. Schade, dass - anders als bei aktuellen Panasonic-TV - kein DVB-T2-Tuner verbaut wurde. Ebenao unverständlich ist, dass Netzdienste wie Netflix während einer TV-Aufnahme nicht funktionieren und der weit über das rechtlich Gebotene hinausgehende und geradezu kundenfeindliche Kopierschutz. In der Summe gebe ich 4 Sterne, weil die Grundfunktionen (TV, Aufnahme, Wiedergabe) zuverlässig und in guter Qualität möglich sind und es eine Geräte-Alternative mit vergleichbarem Funktionsumfang nicht gibt.

Nachtrag: Ich habe mich entschieden, das Gerät zurückzugeben und auf die nächste Generation (Sept. 2016) zu warten. Da in Kürze DVB-T2 kommt (und der Rekorder irgendwann in der Zweitwohnung stehen wird, die nur DVB-T hat), macht es für mich mehr Sinn zu warten, zumal man - anders als bei einem TV - das Gerät dann nicht einfach mit einer externen Box weiterbetreiben kann. Dass die DVB-T-Tuner des Geräts nicht zukunftsfähig sind, ist schwer nachvollziehbar, weil die zeitgleich neu erschienenen Panasonic TV-Geräte DVB-T2-Tuner haben. Für Nutzer, die nur DVB-C brauchen, ist dieser Aspekt natürlich egal.
Kommentar Kommentare (20) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 20, 2016 9:54 AM MEST


Kindle Fire HDX 7, 17 cm (7 Zoll), HDX-Display, WLAN, 32 GB - mit Spezialangeboten (Vorgängermodell - 3. Generation)
Kindle Fire HDX 7, 17 cm (7 Zoll), HDX-Display, WLAN, 32 GB - mit Spezialangeboten (Vorgängermodell - 3. Generation)

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tipps für Amazon Prime Instant Video, 15. Juni 2015
Die anderen Rezensionen sagen ja schon das meiste. Daher nur ganz kurz zum Allgemeinen:

Pro:
- sehr günstiger Preis
- im Vergleich zum HD 7 deutlich dünner und leistungsfähiger (CPU, Akkulaufzeit)
- guter, wenn auch stark spiegelnder und sehr fingerabdruckempfindlicher Bildschirm
- handliches 7-Zoll-Format
- läuft flüssig

Contra:
- eingeschränktes App-Angebot im Amazon-Store (Playstore lässt sich nicht mehr nachinstallieren; es ist allerdings möglich, APKs per USB vom PC auf den Kindle zu übertragen und manuell zu installieren, nachdem man zuvor in den Einstellungen die Installation von Apps unbekannter Herkunft freigeschaltet hat)
- weniger Freiheit als allgemeines Android
- wird bei intensiver Nutzung (z.B. Spiele) recht warm
- vergleichsweise lange Ladedauer
- kein SD-Slot
- kein HDMI via USB (das geht erst ab der 4. Generation)

=> unter dem Strich aber 5 Sterne wg. des sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnisses; m.E. im Vergleich zum HD 7 der bessere Deal.

Jetzt zum Eigentlichen: Wie sicher viele Nutzer habe ich das Gerät primär für den INSTANT VIDEO-Konsum gekauft. Es bietet, wie die anderen Kindle Fire, die Möglichkeit, Filme nicht nur zu streamen, sondern auch herunterzuladen und offline zu schauen. Diese Funktion haben die Amazon Apps für iOS und Android nicht.

Dabei hatte ich im Vorfeld des Kaufs einige Fragen, auf die ich keine Antwort im Netz gefunden habe. Deshalb liefere ich siehier jetzt selbst:

1. Kann ich auch USK 18 Filme / Serien (z.B. Dexter) auf dem Kindle Fire anschauen?

Ja. Das ging wohl anfangs nicht, ist aber möglich. Es darf allerdings unter "Einstellungen für Amazon Instant Video" bei den Kundenkonto-Einstellungen auf der Amazon-Webseite unter "Wiedergabebeschränkungen" für das Gerät kein Haken gesetzt sein. Sonst geht es nicht und die Wiedergabeoptionen werden gar nicht erst angezeigt. Keine Sorge wegen der Kids: Wenn man den Film startet, wird bei USK 18 Filmen trotzdem der PIN-Code abgefragt. Es muss lediglich die Kindersicherung des Geräts aktiviert werden.

2. Welche Filme / Serienfolgen kann man herunterladen?

Hier liest man oft, es seien "ausgewählte Inhalte" herunterladbar. Nach meinen Tests sind es aber praktisch alle. Ich habe keinen Film / keine Serienfolge gefunden, die man nicht herunterladen kann. Auch USK 18-Inhalte kann man herunterladen, wenn die Vorkehrungen unter oben 1 beachtet werden.

3. Kann ich die Filme offline unbegrenzt nutzen?

Jein. Wenn das Gerät nicht im WLAN ist, kann man die Filme für 48 Stunden nutzen. Diese Frist wird aber jedesmal wieder auf 48 Stunden verlängert, wenn man den Kindle mit dem WLAN verbindet.

4. Wie oft kann ich einen Film herunterladen?

Unbegrenzt, d.h. ein erneutes Laden ist möglich, auch wenn der Film schon mal heruntergeladen und wieder gelöscht wurde.

5. Welchen Speicherplatz verbraucht ein Download?

Man kann Filme / Serienfolgen in drei Qualitätsstufen herunterladen. Die niedrigste "gut" reicht für das kleine Display völlig aus. Hier schlägt eine Serienfolge mit ca. 200 - 300 MB und ein Spielfilm mit ca. 600 - 700 MB zu Buche. Beim 16 GB Kindle sind ca. 12 GB frei, d.h. Platz für rund 40 - 60 Serienfolgen oder 15 - 20 Spielfilme, bei der 8 GB-Version drüften ca. 15 - 20 Serienfolgen bzw. 5 - 7 Filme in den Speicher passen.

6. Wie kann ich die heruntergeladenen Inhalte wieder vom Kindle löschen?

a) Bei Filmen einfach das Coverfoto unter "Meine Downloads/Bibliothek" antippen. Es erscheint ein Auswahlmenü incl. des Punktes "Download löschen". Diesen einfach antippen. Fertig.

b) Das Löschen von Serienfolgen ist etwas komplizierter:
* Bei "Meine Downloads/Bibiliothek" auf das Coverfoto tippen.
* Es erscheint (anders als bei Filmen) nicht der Menüpunkt "Download löschen". Statt dessen "Details zur Staffel anzeigen" antippen. Es erscheint die Folgenliste.
* Hier die Detailinformationen zu der zu löschenden Folge anzeigen (dazu auf den kleinen Pfeil nach unten ganz links tippen).
* Ganz unten unter der Beschreibung steht jetzt u.a. "Download löschen (... MB)". Diese Zeile antippen. Das war's.

7. Wie ich die Filme auf einem großen Bildschirm anschauen?

a) Mit dem Gerät kann man an ein kompatibles Wiedergabegerät per WLAN streamen und über dieses auf dem großen Schirm den Film schauen. Das funktioniert z.B. mit dem Amazon Fire-Stick, dem Amazon Fire-TV, aber z.B. auch mit der PS3. Letztlich sollte jeder Miracast-fähige Client funktionieren.

b) Manche TV-Geräte, z.B. von Sony, erlauben auch Miracast via USB (ob das mit dem Kindle funktioniert, habe ich aber noch nicht ausprobiert).

c) Der USB-HDMI-Adapter funktioniert nicht. Wer das Gerät per HDMI an das TV binden will, muss zum HD 6 oder HD 7 (4. Generation) greifen.

Gruß ETK


Kindle Fire HD 7, 17 cm (7 Zoll), HD-Display, WLAN, 8 GB - Mit Spezialangeboten (Vorgängermodell - 3. Generation)
Kindle Fire HD 7, 17 cm (7 Zoll), HD-Display, WLAN, 8 GB - Mit Spezialangeboten (Vorgängermodell - 3. Generation)

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fragen und Antworten zu Instant Video mit dem Kindle Fire HD 7, 3. Juni 2015
Die anderen Rezensionen sagen ja schon das meiste. Daher nur ganz kurz zum Allgemeinen:

Pro:
- günstiger Preis
- guter, wenn auch stark spiegelnder und sehr fingerabdruckempfindlicher Bildschirm
- handliches 7-Zoll-Format
- läuft flüssig
- kann über USB-Port Speichermedien wie USB-Sticks lesen (und z.B. darauf befindliche Musik, Fotos oder Filme darstellen)

Contra:
- vergleichsweise schwer und dick
- eingeschränktes App-Angebot im Amazon-Store (Playstore lässt sich nicht mehr nachinstallieren; es ist allerdings möglich, APKs per USB vom PC auf den Kindle zu übertragen und manuell zu installieren, nachdem man zuvor in den Einstellungen die Installation von Apps unbekannter Herkunft freigeschaltet hat)
- weniger Freiheit als allgemeines Android
- wird bei intensiver Nutzung (z.B. Spiele) recht warm
- vergleichsweise lange Ladedauer
- kein SD-Slot

=> unter dem Strich aber 5 (eigentich 4,5) Sterne wg. des gutes Preis-/Leistungsverhältnisses

ALTERNATIVE: Wer ein wenig mehr Geld in die Hand nimmt, bekommt schon den Kindle Fire 7 HDX. M.E. ein sehr guter Deal, zumal es den auch mit größerem Speicher gibt. Einziger Nachteil ist m.W., dass der USB-2-HDMI-Adapter beim HDX nicht funktioniert, weil der HDX noch aus der 3. Generation ist. Ansonsten ist das Gerät leistungsfähiger, dünner und leichter als der HD und bietet ein noch besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.

Jetzt zum Eigentlichen: Wie sicher viele Nutzer habe ich das Gerät primär für den INSTANT VIDEO-Konsum gekauft. Es bietet, wie die anderen Kindle Fire, die Möglichkeit, Filme nicht nur zu streamen, sondern auch herunterzuladen und offline zu schauen. Diese Funktion haben die Amazon Apps für iOS und Android nicht.

Dabei hatte ich im Vorfeld des Kaufs einige Fragen, auf die ich keine Antwort im Netz gefunden habe. Deshalb liefere ich siehier jetzt selbst:

1. Kann ich auch USK 18 Filme / Serien (z.B. Dexter) auf dem Kindle Fire anschauen?

Ja. Das ging wohl anfangs nicht, ist aber möglich. Es darf allerdings unter "Einstellungen für Amazon Instant Video" bei den Kundenkonto-Einstellungen auf der Amazon-Webseite unter "Wiedergabebeschränkungen" für das Gerät kein Haken gesetzt sein. Sonst geht es nicht und die Wiedergabeoptionen werden gar nicht erst angezeigt. Keine Sorge wegen der Kids: Wenn man den Film startet, wird bei USK 18 Filmen trotzdem der PIN-Code abgefragt. Es muss lediglich die Kindersicherung des Geräts aktiviert werden.

2. Welche Filme / Serienfolgen kann man herunterladen?

Hier liest man oft, es seien "ausgewählte Inhalte" herunterladbar. Nach meinen Tests sind es aber praktisch alle. Ich habe keinen Film / keine Serienfolge gefunden, die man nicht herunterladen kann. Auch USK 18-Inhalte kann man herunterladen, wenn die Vorkehrungen unter oben 1 beachtet werden.

3. Kann ich die Filme offline unbegrenzt nutzen?

Jein. Wenn das Gerät nicht im WLAN ist, kann man die Filme für 48 Stunden nutzen. Diese Frist wird aber jedesmal wieder auf 48 Stunden verlängert, wenn man den Kindle mit dem WLAN verbindet.

4. Wie oft kann ich einen Film herunterladen?

Unbegrenzt, d.h. ein erneutes Laden ist möglich, auch wenn der Film schon mal heruntergeladen und wieder gelöscht wurde.

5. Welchen Speicherplatz verbraucht ein Download?

Man kann Filme / Serienfolgen in drei Qualitätsstufen herunterladen. Die niedrigste "gut" reicht für das kleine Display völlig aus. Hier schlägt eine Serienfolge mit ca. 200 - 300 MB und ein Spielfilm mit ca. 600 - 700 MB zu Buche. Beim 16 GB Kindle sind ca. 12 GB frei, d.h. Platz für rund 40 - 60 Serienfolgen oder 15 - 20 Spielfilme, bei der 8 GB-Version drüften ca. 15 - 20 Serienfolgen bzw. 5 - 7 Filme in den Speicher passen.

6. Wie kann ich die heruntergeladenen Inhalte wieder vom Kindle löschen?

a) Bei Filmen einfach das Coverfoto unter "Meine Downloads/Bibliothek" antippen. Es erscheint ein Auswahlmenü incl. des Punktes "Download löschen". Diesen einfach antippen. Fertig.

b) Das Löschen von Serienfolgen ist etwas komplizierter:
* Bei "Meine Downloads/Bibiliothek" auf das Coverfoto tippen.
* Es erscheint (anders als bei Filmen) nicht der Menüpunkt "Download löschen". Statt dessen "Details zur Staffel anzeigen" antippen. Es erscheint die Folgenliste.
* Hier die Detailinformationen zu der zu löschenden Folge anzeigen (dazu auf den kleinen Pfeil nach unten ganz links tippen).
* Ganz unten unter der Beschreibung steht jetzt u.a. "Download löschen (... MB)". Diese Zeile antippen. Das war's.

7. Wie ich die Filme auf einem großen Bildschirm anschauen?

a) Mit dem Gerät kann man an ein kompatibles Wiedergabegerät per WLAN streamen und über dieses auf dem großen Schirm den Film schauen. Das funktioniert z.B. mit dem Amazon Fire-Stick, dem Amazon Fire-TV, aber z.B. auch mit der PS3. Letztlich sollte jeder Miracast-fähige Client funktionieren.

b) Für ca. 25 Euro kann man einen USB-HDMI-Adapter kaufen und den Fernseher dann per HDMI-Kabel verbinden. Dieser Addapter schleift USB durch, so dass man das Netzteil trotzdem an das Tablett anschließen kann.

c) Manche TV-Geräte, z.B. von Sony, erlauben auch Miracast via USB (ob das mit dem Kindle funktioniert, habe ich aber noch nicht ausprobiert).

Gruß ETK
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 23, 2015 1:10 PM MEST


Nokia CC-3086 Wireless Qi Charging Clip-On Hard Shell Hülle Case Cover mit Ladefunktion für Nokia Lumia 735 - Grün
Nokia CC-3086 Wireless Qi Charging Clip-On Hard Shell Hülle Case Cover mit Ladefunktion für Nokia Lumia 735 - Grün
Wird angeboten von Mainhattan Mobile Preise inkl. MwSt.
Preis: EUR 18,89

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Peppiges (Lade-)Cover für Nokia Lumia 730/735, 1. Juni 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Ladecover ist kostengünstig und leicht anzubringen. Man kann es problemlos und ohne Sorge um Beschädigungen oder Kratzer des Lumia öfter mal wechseln.

Das Cover ist leuchtend hellgrün und hat - anders als das orange Ladecover - eine matte, edel wirkende Oberfläche.

Wichtig: Ein Ladecover ist es nur für das Lumia 735, weil dem 730 dafür die entsprechende Ladetechnik fehlt. Es passt aber von Maßen und Optik her auch für das Lumia 730.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20