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Rezensionen verfasst von
Dr. Alescha Birkenholz
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Geschichte der Fotografie: Von Daguerre bis Gursky
Geschichte der Fotografie: Von Daguerre bis Gursky
von Wolfgang Kemp
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wolfgang Kemp: Geschichte der Fotografie, 19. Januar 2012
Wolfgang Kemps GESCHICHTE DER FOTOGRAFIE ist eine sehr kurze, dennoch präzise und vor allem überaus spannende Einführung in die oft bearbeiteten, oft unübersichtlich erscheinenden und oft verzettelten Darstellungen der Entwicklung der Fotografie seit 1839. Kemp betritt mit seiner geschichtlichen Aufarbeitung in gewisser Weise Neuland, wenn er den Schwerpunkt auf die künstlerische Fotografie legt. Die Geschichte der Fotografie unter dem Primat der künstlerischen Äußerung zu betrachten, ist neu, notwendig und angemessen: Sie ist neu, weil bislang technische und kommerzielle Aspekte der Fotografie den Blick versperrten. Sie ist notwendig, da in Zeiten des inflationären Umgangs mit "fotografisch" erstellten Abbildern der Wert der Fotografie mehr und mehr an Bedeutung verliert. Und sie ist angemessen, da nicht der Fotoapparat, sondern der Fotograf das Bild macht und sich daher im Bild nicht der Geist der Technik, sondern der des schaffenden Individuums zeigt. Wolfgang Kemps GESCHICHTE DER FOTOGRAFIE trägt wesentlich dazu bei, in der Fotografie mehr als ein Reproduktionsmittel zu sehen, sie bindet die Fotografie in das Feld der Kunstgeschichte ein.


Alfred Stieglitz (Aperture Masters Of Photography)
Alfred Stieglitz (Aperture Masters Of Photography)
von Alfred Stieglitz
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alfred Stieglitz, 20. Mai 2010
Wie wäre die Geschichte der Fotografie verlaufen ohne Alfred Stieglitz? Wie kaum ein anderer hat er diese mit seinem Werk und seinem Handeln in den Vereinigten Staaten gelenkt. Will man die amerikanische Fotografie von Grund auf verstehen, führt kein Weg an Stieglitz vorbei.

Alfred Stieglitz (1864 - 1946) hat sein Leben der Fotografie verschrieben. Mit unablässigen Beharren setzte er sich in seinem Land für die Anerkennung der Fotografie als autonome Kunstform ein: Zuerst in der Vereinigung American Amateur Phototgrapher, in der die ersten bedeutenden Ausstellungen unter seinem Mitwirken realisiert wurden. Dann engagierte er sich zuerst in der Fotozeitschrift Camera Notes und später in Camera Work, dem Periodikum, das massgeblich von ihm gestaltet wurde und zu den progressivsten seiner Zeit zählte. In seiner Galerie 291 in New York stellten Fotografen wie Maler aus, hier kamen die New Yorker mit der europäischen Avantgarde in Kontakt. Nach der Schließung eröffnete Stieglitz noch zwei weitere Galerien, die Intimate Gallery und An American Place, beide ebenfalls Plattformen moderner Kunst, moderner Fotografie.

Das als Lizenzausgabe im Könemann Verlag erschienene Buch "Alfred Stieglitz" ist wie alle Aperture Bücher von sehr hoher Qualität. Dreisprachig eröffnet es mit seinen knapp 100 Seiten einen ersten Einblick in das Werk von Alfred Stieglitz. Die 40 Reproduktionen auf hervorragendem Papier umfassen die wichtigsten Fotografien von 1894 bis 1934; vier Jahrzehnte fotografisches Arbeiten, 40 Jahre Fotografiegeschichte.


Alfred Stieglitz: an American seer
Alfred Stieglitz: an American seer
von Dorothy Norman
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alfred Stieglitz. An American Seer, 20. Mai 2010
Wie wäre die Geschichte der Fotografie verlaufen ohne Alfred Stieglitz? Wie kaum ein anderer hat er diese mit seinem Werk und seinem Handeln in den Vereinigten Staaten gelenkt. Will man die amerikanische Fotografie von Grund auf verstehen, führt kein Weg an Stieglitz vorbei.

Alfred Stieglitz (1864 - 1946) hat sein Leben der Fotografie verschrieben. Mit unablässigen Beharren setzte er sich in seinem Land für die Anerkennung der Fotografie als autonome Kunstform ein: Zuerst in der Vereinigung American Amateur Phototgrapher, in der die ersten bedeutenden Ausstellungen unter seinem Mitwirken realisiert wurden. Dann engagierte er sich zuerst in der Fotozeitschrift Camera Notes und später in Camera Work, dem Periodikum, das massgeblich von ihm gestaltet wurde und zu den progressivsten seiner Zeit zählte. In seiner Galerie 291 in New York stellten Fotografen wie Maler aus, hier kamen die New Yorker mit der europäischen Avantgarde in Kontakt. Nach der Schließung eröffnete Stieglitz noch zwei weitere Galerien, die Intimate Gallery und An American Place, beide ebenfalls Plattformen moderner Kunst, moderner Fotografie.

Dorothy Norman, die Stieglitz in den Jahren von 1927 bis 1946 sehr nahe stand, eröffnet mit ihrem Buch "Alfred Stieglitz. An American Seer" einen interessanten Einblick in sein Leben. Es handelt sich hierbei nicht um eine herkömmliche Biografie, vielmehr lebt das Buch von den Gesprächen, die sie im jahrelangen Kontakt mit Stieglitz aufgezeichnet hat. So wird man u.a. in die Geschichte des epochalen Fotos "The Steerage" von 1907 eingeweiht, erfährt was sich hinter den Kulissen von 291 abgespielt hat, oder kann intime Einblicke in das Leben von Stieglitz selbst erhalten.

Das im Aperture Verlag vorbildlich produzierte Buch umfasst insgesamt circa 250 Seiten, 80 Abbildungen, bekannter aber auch bislang weniger bekannter Fotografien von Stieglitz, sowie eine biografische Zusammenfassung, die zudem mit zahlreichen privaten Fotos illustriert ist. Eine selektive Bibliografie rundet das Buch zu einem wissenschaftlichen Werk ab.


Edward Weston: 25 Jahre TASCHEN (Icons Series)
Edward Weston: 25 Jahre TASCHEN (Icons Series)
von Manfred Heiting
  Gebundene Ausgabe

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Edward Weston, 13. Mai 2010
Edward Westons (1886 - 1958) Leben kann in mehr als nur einer Hinsicht als exzessiv bezeichnet werden, doch im Wesentlichen ist es von seiner Liebe zu dem gekennzeichnet, was ihn umgeben hat, seien es Frauen, seine Kinder oder die Fotografie.
Das kleine Büchlein "Edward Weston" aus dem Taschen Verlag vermag einen guten ersten Einblick in das Werk des großen Fotografen zu verschaffen. Auf über 190 Seiten, von denen die meisten den mehr als 120 Fotografien ganzseitig vorbehalten sind, wird das Leben Westons in drei Sprachen zusammen gefasst. Eine detaillierte Biografie mit z.T. privaten Fotos von Weston schließt das Büchlein zu einem runden Gesamtbild ab. Auch wenn Umschlag und grafische Gestaltung wenig überzeugen vermögen, so weisen die Reproduktionen eine gute Qualität auf.
Zu Recht liegt das Augenmerk bei der Auswahl der Fotografien auf den 20er und 30er Jahren, denn bis circa 1920 arbeitete Weston in der piktoralistischen Manier, erst in den 20er Jahren fand er zu dem Stil, der ihn charakterisiert: Klarheit der Formen, extreme Bildschärfe, genaue Detailwiedergabe. Aber Weston auf diese stilistischen Merkmale fixieren zu wollen, würde am Wesentlichen vorbei führen. Sein Realismus ist nicht mit dem Realismus der Neuen Sachlichkeit zu vergleichen. Vielmehr ergründet er mittels des Realismus die metaphysische Ebene der Dinge, das Objekt kann über sich selbst hinausweisen, der Fotograf kann es einfangen, wenn er die innere Struktur der Oberfläche erkennt. Die über 120 Abbildungen bieten einen guten Einblick in die Sichtweise Weston, von dem Szarkowski sagte: "Fotografie ist ein Zusammentreffen von Sehen, Intuition und Intellekt. Was das Sehen und die Intuition betrifft, war nie ein Fotograf reicher ausgestattet als Edward Weston.".


Stieglitz on Photography: His Selected Essays and Notes
Stieglitz on Photography: His Selected Essays and Notes
von Alfred Stieglitz
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Stieglitz on photography, 2. März 2010
Whelans Buch "Stieglitz on photography", aus dem Verlag Aperture, gehört sicherlich zu einem der wichtigsten historischen Beiträge im Bereich der Geschichte der Fotografie. Stieglitzs Äußerungen, aus verschiedenen Publikationen zusammengetragen, sind vielleicht nicht von philosophischer Tiefe, doch zeigen sie, wie dies eben nur Quellen können, ein deutlicheres Bild ihrer Zeit. Diese Quellen sind ausführlich und sehr gelehrt von Whelan kommentiert, so dass die Bedeutung der einzelnen Quelle voll zum Tragen kommt. Die Gedanken Stieglitzs, einem der größten Fotografen in der Geschichte der Fotografie, lesen zu können, kommentiert von einem außerordentlichen Historiker, zusammengefasst in einer wunderschönen Edition aus dem Aperture Verlag ist reinster Lesegenuss.

Dr. A.T. Birkenholz


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