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Rezensionen verfasst von
jovo114 "Rockdisc"

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Blood,Sweat & Beers
Blood,Sweat & Beers
Wird angeboten von Hausmusik
Preis: EUR 15,50

5.0 von 5 Sternen Duo infernal, 25. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Blood,Sweat & Beers (Audio CD)
Holla, die Waldfee !! Die Geschwister Spence kommen aus Australien, haben eine Überdosis AC DC im Blut und rocken, daß die Schwarte kracht. Frau Amber Spence ist dabei für die Gitarrenbedienung und den Gesang zuständig, Bruder Clinton darf dazu die Trommelfelle quälen. Keine weiteren Musiker, keine weiteren Instrumente. Und das geht ... ?

Und wie !!! Ich habe zu Anfang gar nicht bemerkt, daß der Bass fehlt, die beiden sorgen permanent für Alarm, der Sound ist allzeit heftig und absolut roh abgemischt. Die beiden klingen etwa wie Skew Siskin oder Sister Sin für die Fußgängerzone, gute Songs und die Gitarrensoli lassen den guten Angus teilweise blaß aussehen.

Diese EP macht viele Freude, wenn man auf Powerrock mit Frauenstimme steht und bei der Lautstärke das Maximum bevorzugt. Die beiden sind wohl das explosivste Duo, was es derzeit in der Rockmusik gibt !!!


From Dusk 'Til Dawn
From Dusk 'Til Dawn
Preis: EUR 8,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fast unplugged, 29. September 2009
Rezension bezieht sich auf: From Dusk 'Til Dawn (MP3-Download)
Zur Information: das Album ist mittlerweile auch als CD erschienen, für alle, die noch ewas "handfestes" brauchen.

Sass Jordan ist immer über ihre hervorragende Stimme zu definieren. Rauchig und soulig trifft es wohl am besten. Musikalisch hat sie zwischen Pop und Rock schon einiges ausprobiert. In den letzten Jahren sind zunehmend folkige Einflüsse hinzugekommen. So auch auf diesem Werk.

Knackige Gitarrenriffs sucht man vergebens, die Begleitung erfolgt meistens durch akustische Gitarren und das Piano. Trotzdem halten sich die ruhigen und gemäßigt rockenden Stücke die Waage. Die Rockakzente werden durch E - Gitarrensoli unterstützt.

Die Songs sind ok, eingängig und auf den Punkt produziert. Dabei groovt es zuweilen ganz gehörig, was bei dieser Instrumentierung ein Qualitätsmerkmal ist. Ausschlaggebend für die Bewertung ist jedoch die gesangliche Interpretation von SJ: nie flach oder belanglos, sondern immer mit Herz und Seele modulierend, sodaß selbst durchschnittliche Stücke noch dadurch gewinnen. Dies allein ist den vierten Stern wert.

Insgesamt ein Album für Liebhaber aussergewöhnlich guter Stimmen. Musikalisch solide Handarbeit, der jedoch auf die Dauer die herausragenden Momente fehlen. Da höre ich mir eher "Rats" an.


The Very Best
The Very Best
Preis: EUR 7,97

21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochwertiger Schwanengesang, 25. September 2009
Rezension bezieht sich auf: The Very Best (Audio CD)
Ich hatte das Glück, ihren letzten Gig in Deutschland beim Rock of Ages - Festival zu erleben und habe die fünf wehmütig verabschiedet. Ihr bluesig / souliger Hardrock war über zwei Jahrzehnte ein beständiges Qualitätsmerkmal mit Power und Groove, tollen Melodien, schlitzohrigen Texten und wirklich (das ist nicht abgedroschen gemeint!) schönen Balladen mit echtem Feeling. Nun soll nach der ersten Schaffenspause Ende der Neunziger wirklich Schluß sein, mal sehen, ob jemand die britische Hardrocktradition so kompetent fortsetzt.

Zum Glück gibt es mit diesem flotten Dreier aber noch ein fettes Abschiedsgeschenk!

Weit über drei Stunden Musik und wirklich Thunder at their best! Zwei CDs bieten einen Querschnitt des gesamten Studioschaffens, wobei die ersten Alben aus der Zeit des Karrierehöhepunktes stärker vertreten sind als die Werke nach der Jahrtausendwende. Dabei wurden nicht nur die regulären Alben, sondern auch die "Sonderkollektionen", die teilweise schwer zu bekommen waren, berücksichtigt.
Die dritte Live - CD zeigt, dass die Jungs auf der Bühne zu Höchstform aufliefen. Hier sind ein paar der bereits vorhandenen Studiotracks in Konzertform zu finden, jedoch wurde überwiegend auf Doubletten verzichtet.
Im Booklet gibt die Band nochmal einen gelungenen Rückblick auf die gesamte Karriere (und warum es in den Staaten leider nicht geklappt hat).

Die Auswahl umfasst aus meiner Sicht wirklich die besten und erfolgreichsten Titel der Band, eine perfekte Retrospektive (insofern habe ich mich besonders über den "Englishman on holiday" gefreut, straighter Rock n' Roll mit einem guten Schuß Selbstironie im Text!!).

Für Neulinge: Hier kann man nichts falsch machen. Ohrwürmer ohne Ende, Danny Bowes als charismatischer Frontman in allen Tonlagen, druckvolle Twin - Gitarrenarbeit mit bluesigen Soli und dynamische Arrangements.

Für Sammler: Alle Stücke sind bereits erschienen (wenn auch teilweise nur im Direktvertrieb auf der Webseite), wurden aber durch ein neues Mastering klanglich verbessert, was sich insbesondere auf die Frühwerke positiv auswirkt. Insofern auch für denjenigen interessant, der schon alles hat.

Für alle, die Thunder noch nicht kennen und melodischen Hardrock mögen ein MUSS (und ein guter Ersatz für die komplette Sammlung)! Das Preis - Leistungsverhältnis ist kaum zu toppen.

Das Package ist beispielhaft, so sagen wirkliche Könner zum Abschied laut "Servus"!


Live at Villa Berg Right Here, Right Now
Live at Villa Berg Right Here, Right Now
Wird angeboten von cdgirl666
Preis: EUR 9,95

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekter Powergroove, 13. September 2009
Ende der Siebziger brachten sie uns den harten Soulrock im Rahmen der Rockpalastnächte in die gute Stube. Ich erinnere mich noch genau, wie ich selig grinsend diesen Auftritt genossen habe. Damals revolutionär: "Nigizz" spielten zusammen mit Weißen Rock n' Funk mit schierer Power und wilden Gitarren.

Das Genre wurde in der Zwischenzeit von vielen Anderen bedient. Dieses Album zeigt jedoch das Original, und zwar in Höchstform. Baby Jean immer noch göttlich als Soul- und Bluesdiva zusammen mit Glen am Mikro, Moses (zum Glück wieder dabei) als inspirierter Axeman in der Hendrix-Tradition und Wizard am Bulldozerbass.

Das neuere, weniger bekannte Repertoire ist im Vergleich zu den alten Gassenhauern komplexer geraten, was sich jedoch zum Vorteil auswirkt. So sind die Arrangements stets spannend und unterhaltsam, ohne den roten Faden zu verlieren. Feeling wird bei Muttis Bester nicht nur groß geschrieben, sondern mit jeder Faser auf der Bühne gelebt. Dies überträgt sich auch auf das Publikum, was man der Stimmung auf der Platte deutlich anmerkt. Selbst auf Konserve ist spürbar, mit welcher Spielfreude die Band zu Werke geht.
Es wird also nicht nur eine Greatest-Hits-Sammlung, sondern abwechslungsreiche, mitreissende Rockunterhaltung geboten. So kann Völkerverbindung musikalisch klingen!

Kleines Manko: die neuen Studioeinspielungen hätten nicht als Opener auf der ersten CD plaziert werden sollen, dadurch wird die Konzertaufnahme unglücklich auseinandergerissen. (Dies ist jedoch nur ein kleiner Schönheitsfehler.)

Der Sound ist hervorragend (und deutlich besser als auf der ersten Liveplatte), so kommen auch die Hits (Baby Love, Mickey's Monkey, Hard Rock Lover, Piece of the Rock) beinhart groovend aus den Boxen!!

Also: dringende Kaufempfehlung, und unbedingt Tickets sichern, wenn die Band in Euren Breitengraden auftaucht!! Damit noch mehr selig grinsend ... siehe oben !!


Need to Believe
Need to Believe
Preis: EUR 9,09

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Souverän, aber zu berechenbar, 13. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Need to Believe (Audio CD)
Ein neues Album von Gotthard ist eigentlich ein Fest für mich, aber selbst nach mehrmaligem Hören bleibt diesmal die absolute Begeisterung aus. Das Können der Gruppe um Steve Lee bleibt unbestritten, alles ist handwerklich und in Bezug auf die Produktion hoch professionell. Aber gerade hier liegt der Hase im Pfeffer, es ensteht der Eindruck: alles schon mal gehört.

Lipservice verbreitete nach dem Einstieg von Freddy Scherer (git) den Eindruck von kreativem Aufbruch und auch Domino Effect konnte mit einigem guten Songideen überzeugen. Auf dem neuen Werk wird nur auf Halten gespielt, überraschende Impulse sucht man vergeblich.

Das nun kein falscher Eindruck entsteht: alles ist gut hörbar, keine wirklichen Ausfälle, jede Newcomerband würde hier vier bis fünf Sterne abräumen. Aber gemessen an den eigenen Maßstäben verkaufen sich die Schweizer unter Wert.

Meine Highlights sind das etwas ausgefallenere Shangri La und und das handfeste I don't mind. Vielleicht ist dies der gezielte Versuch, mit dem Aerosmith-Produzenten nun auch in Amerika zu punkten. Mir wäre jedoch weniger Kalkül lieber gewesen ...
So freue ich mich auf die Tour (live sind Gotthard immer eine Bank !!) und wünsche mir für die nächste Scheibe wieder mehr Ideen außerhalb des Mainstreams.


Dan Baird & Homemade Sin
Dan Baird & Homemade Sin
Preis: EUR 16,56

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rock 'n Roll Southernstile, 12. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Dan Baird & Homemade Sin (Audio CD)
Dan Baird, ehemals Mastermind der Georgia Satellites aus den achtziger Jahren, hat die Tradition seiner Ursprungsband über die Jahrzehnte unbeirrt in verschiedenen Facetten fortgesetzt. Mal solo, dann mit den Yayhoos und nun mit neuer Begleitband.
Die heutige Spielweise ist im Vergleich zu den Satellites nicht mehr so sehr im Hardrock verwurzelt, Vergleiche mit den Faces sind erlaubt. Der Schwerpunkt der Songs ist im Midtempobereich angesiedelt.
Das Songwriting überzeugt, produziert wurde erdig und druckvoll, einige Ohrwürmer sind auch dabei. Zeitloser Rock, teilweise mit einem Augenzwinkern souverän vorgetragen. Baird's Stimme bleibt unverkennbar, die Begleiter sind handwerklich versiert. Insofern ein schlüssiges, gelungenes Album, das nie langeilig wird. Kommt gut im Auto bei Fahrten in den Sonnenuntergang!


Blood of the Sun
Blood of the Sun
Preis: EUR 16,92

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mehr "Retro" geht nicht, 12. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Blood of the Sun (Audio CD)
Vorab zur Info: Dies ist das erste Album der Band aus dem Jahre 2004. 70'er Hardrock mit hier noch stärker vertretenen psychodelischen Farbtönen.

Der Erstling gefällt bereits durch brachialen Klang (obwohl für die Produktion wohl noch nicht so viel Mittel zur Verfügung standen), einen breitflächig treibenden Orgelsound und ausufernde Gitarrensoli. Der Gesang von Marc Zammeron klingt stark nach Stonerrock. "Leader of the pack" ist der Organist Dave Gryder, der sich auch viel Raum für seine Soloausflüge nimmt. Über die immense Spiel-und Improvisationsfreude gehen die Songstrukturen zwar immer wieder verloren, aber das Ganze ist sowieso mehr ein Sounderlebnis als eine Songkollektion.

Diese Musik liefert die Kernschmelze von Black-Sabbath-Riffs, Atomic-Rooster-Orgeleien und Hawkwind-Strukturen (aber keinen Spacerock). Urwüchsiger Hardrock ohne jede Politur, der ungestüm jederzeit nach vorne treibt. Ein intensives Gefühlserlebnis für harte Rocker, nichts jedoch für jemanden, der auf schöne Hooklines oder gar eine Ballade wartet. Am Besten über Kopfhörer geniessen ...

Mir gefällts, in meinen Jugendjahren in den Siebzigern hieß diese Musik noch "Underground". Schön, dass die Jungs diese Tradition wieder aufgenommen haben und so ursprünglich rüberbringen (ohne jedoch altbacken zu klingen)!


Chickenfoot
Chickenfoot
Preis: EUR 7,97

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Chickenfoot oder keine Musik für Hasenfüße, 7. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Chickenfoot (Audio CD)
Viel wurde bereits über diese Band und das erste Album geschrieben, hier nur folgende Anmerkungen:
1. Vergleiche mit Van Halen: sie nerven, was lediglich bei diesem Album deutlich wird, wer in der Hochzeit der Band Mastermind war, nämlich Sammy und nicht die Namensgeber (was einem aber auch deutlich wird, wenn man Hagars Solowerk kennt).
2. Supergroup? Nee, aber Super - Musik, die mit einer Frische rüberkommt, als wäre die Band gerade in der Garage um die Ecke gegründet worden.
3. Das Wichtigste, die Musik: Hardrock mit "balls" und Groove, den nur wirklich begeisterte Könner hinkriegen. Hagars Gesang ist wie immer kraft-und gefühlvoll. Das Songwriting trägt deutlich seine Handschrift mit sicherem Gespür für packende Hooks und Melodien. Joe Satriani hat selten derart inspiriert und kompakt gespielt, er zaubert beeindruckende Riffs und Soli aus dem Ärmel, ordnet sich aber konsequent in das Bandgefüge ein. Die Rythmussektion Anthony/Smith klingt eingespielt wie ein altes Ehepaar und gibt dem Sound ordentlich Druck und Feuer!!
Produziert wurde auf Top - Niveau, ohne jedoch steril zu wirken.
Das Album verzeichnet keinen einzigen Ausfall und bietet jede Sekunde abwechslungsreichen, spannenden Hardrock. Bleibt zu hoffen, daß die Jungs noch lange Spaß miteinander haben und weitere Scheiben wie diese folgen lassen!


Two of a Kind
Two of a Kind
Wird angeboten von DSB Versand
Preis: EUR 14,89

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Melodisch rockendes Frauendoppel, 3. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Two of a Kind (Audio CD)
Das Ganze klingt in etwa wie "ABBA meets Foreigner oder Boston". Auch Vergleiche mit Heart sind erlaubt, jedoch erreichen die stimmlichen Leistungen nicht die Intensität der Wilson - Schwestern in Hochform.

Gute Songs und ebensolche Stimmen, den Holländern ist ein rundum erfreuliches Album gelungen, dass jedoch mehr in Richtung "melodic" als in Richtung "Rock" tendiert. Insofern hätten die Produktion und die Gitarrenarbeit deutlich druckvoller ausfallen können. Auch die Arrangements sind zu berechenbar, um den fünften Stern zu rechtfertigen. Alles in allem jedoch saubere AOR - Unterhaltung mit Ohrwurmcharakter.


Peace Breaker
Peace Breaker
Preis: EUR 20,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Volle Bedienung !!!, 3. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Peace Breaker (Audio CD)
Die "Schrägen Vögel" aus Berlin hauen uns mal wieder ein hochexplosives Album um die Ohren, das AC/DC sowie Lemmy und seinen Motoerheads Angst und Bange werden muss. Nina C. Alice singt, krächzt und röhrt sich die Seele aus dem Leib, der Sound ist beinhart und die Gitarrensoli könnten Glas schneiden!

Riffbetonter "High - energy" Rock, der jedoch nie eintönig wirkt, dafür sorgen die wirklich gelungenen und abwechslungsreichen Arrangements. Von Up- bis Midtempo alles voll auf die zwölf, perfekt produziert. Und "Eva Braun is back in town" ist einfach ein intelligenter Songtitel...

Wer es gerne im Sinne der oben genannten Gruppen laut und heftig mag: kaufen!


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