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Rezensionen verfasst von
Klaus Schneider (München, Bayern)
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Wheelman feat. Vin Diesel
Wheelman feat. Vin Diesel
Wird angeboten von 711games
Preis: EUR 33,95

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen GTA: Fastfood oder Grand Transporter Auto, 2. April 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Wheelman feat. Vin Diesel (Videospiel)
Ich hatte die Demo angespielt und war von der kurzweiligen action sehr angetan. Leider ist Wheelman wie Fastfood: man habt für 20 MInuten Bock drauf und dan kekst es einen nur noch an. Worum gehts?

Ein heißer Sommertag in Barcelona. An einer Straße steht ein Auto, mit einem Glatzköpfigen mann am Steuer. Er wartet. Personen passieren das Fahrzeug, eine Polizeistreife fährt vorbei. Der Mann wirft einen Blick in den Rückspiegel, dann in den Seitenspiegel. Aus dem Haus auf der gegenüberliegende Strßenseite tritt eine hübsche dame, etwa Mitte zwanzig, und läuft die Straße entlang, Plötztlich wird die relaxte Atmosphäre vom Klingeln von Alarmglocken zerrissen. Das Startsignal für unseren Glatzkopf - Milo ist sein Name - und er legt den Rückwärtsgang ein gibt Gas, überquert die Straße rückwärts und legt einen 180 Grad-Turn hin. Die Dame hechtet auf die Rückbank und brüllt "Venga, venga, venga!!!!"
Das ist ds Intro von Wheelman. Was folgt ist eine Michung aus den GTA Spielen und den Transporter Filmen: Verfolgungsjagden, Autorennen und Rammen und Crashen von Verfolgern und einige filmreife Stunts. Leider erreicht das Spiel hier nicht die Brillianz von GTA, was allerdings auch schwer ist. MIlo lernt im Laufe des Spiels diverse Spezialmoves, wie den Cyclone, bei dem in einer Art Bullet Time Modus das Fahrzeug um 180 Grad Gedreht Rückwärts fährt um man mit einer Pistole Gegner Gezielt aufs Korn nemen kann, nach dem Motto jeder Schuss ein Treffer. Wenig realistisch aber einfach eine Mordsgaudi. Die Präsentation ist filmreif. Vin Diesel Spielt MIlo und wird in der deutschen Synchro auch von seiner aus Pitch black und Riddick bekannten Stimme gesprochen. Leider sind die übrigen Sprecher größtenteils meilenweit von dieser Qualität entfernt. :(
Wenn man mit einem Auto unterwegs ist, gibts wie bei GTA verschiedene Radiosender die nettes Gedudel ertönen lassen, ist ganz nett, einiges erinnert aber an Kaufhausmusik.
Die Steuerung geht in Ordnung, ist weder hrausragend noch schlecht. Es funktioniert und ist OK. Schick ist die Rammfunktion mit dem Rechten Stik und dank der verwendeten Havok-Physikengine auch glaubwürdig, zumindest am Maßstab Actionfilm :)

Das Problem was Wheelman plagt ist nicht, daß es nicht herausragend ist, sondern vielmehr daß die Action hier schlecht dosiert ist. Die Verfolgungsjagden sind klasse und machen ordentlich Spaß, aber nach einer Mission hab ich einfach genug. Man kommt vielelicht noch auf so blödsinnige Ideen wie mit dem Auto durch den U-Bahnhof zu fahren, aber das wars auch schon. Ähnlich wie bei einem Hamburger: Wenn man absoluten Heißhunger darauf hat und einen gegessen hat, reichts erstmal wieder. Ich geh ja auch nicht täglich zu McDonald's oder Burger King. Bei nur 31 Stroymissionen und etwa 100 Sidequests ist ein solches Herangehen auch sinnvoller, sonst hat man das Gem in kürzester Zeit durch.

Wheelman ist nicht schlecht, aber auch nicht superobermegatoll. Aber kein schlechter Einstieg als Ausführender Produzent für Vin Diesel in der Spielebranche. Kein Must-have Titel aber auch kein Fehlkauf.


Feel!
Feel!

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Back to the Roots?, 30. Januar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Feel! (Audio CD)
...fiel mir als erstes ein, nachdem ich "Feel" von Project Pitchfork gehört habe. Die letzten Veröffentlichungen haben ja für geteilte Meinung gesorgt und waren echt nicht jedermanns Ding. Feel könnte grad die Fans der ersten Stunde begeistern. Der Song klingt, als hätte er 10 bis 15 Jahre in der Schublade auf seine Veröffentlichung gewartet (was nicht der Wahrheit entspricht). Jedenfalls einge gute Auswahl für eine Maxiveröffentlichung: der Sound geht direkt ins Ohr. Ebenfalls Klasse: Die Maxi liefert mit insgesamt 9 Tracks (die Album Version und 8 Remixversionen) eine Spielzeit von mehr als 50 Minuten. Klar kann man von Remixen eunterschiedliche Meinungen haben, vir Mixe fand ich jedoch durchaus interessant, die zwei versionen von Axxel E., der "die Krupps Remix" und die Version die Retrosic vorgelegt hat (diese bietet zusätzlichen Gesang von Cyrus, das gibt dem song einen ziemlichen Kick). Ich bin nciht mehr der Große CLubgänger, aber die könnten durchaus als Foorfiller dienen.

Generell scheinen sich die Pitchies ein wenig an die Hochphase Mitte der 90er anzulehenen, als mit der Entities, Io, Alpha/Omega und Chakra:Red keiner an den Hamburgern vorbeigekommen ist. seit kurzem erstrahlt die Homepage in neuem Glanz mit Infos zum neuen Album, zur Tour und Releaseparties. Das alte Bandlogo und Bandschriftzug ziert Page und Maxi. Ein unterschwelliger Hinweis wie es weitergeht? Quasi ein Zurük in die Zukunft? Feel hat bei mich jedenfalls neugierig auf "Dream, Tiresias!". Anscheinend hat der erfüllte Labelvertrag mit Warner Pitchies, insbesondere Peter Spilles beflügelt (sieht bzw. höt man auch bei den beiden Imatem Alben).

Feel könnte der Vorbote dafür sein, daß sich Project Pitchfork mit einem Guten Album wieder ganz vorne in der schwarzen Szene zurückmeldet. Wünschen würde ich es den Jungs.


San Diego 2k9 (feat. Qntal)
San Diego 2k9 (feat. Qntal)

5.0 von 5 Sternen Alleine wegen der Luminographic Agony verdient die CD 5 Sterne, 23. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: San Diego 2k9 (feat. Qntal) (Audio CD)
Vorneweg: Ich kenne diese erneute Neuauflage von Cyan und wer auch immer mit Ihm momentan The Eternal Afflict formt und Qntal nicht. Die ist eigentlich auch ziemlich egal. Alleine wegen der Möglichkeit die Luminographic Agony wieder einfach in Neuzustand erwerben zu können, ist diese CD ein Highlight. Die "Agony" war eines der ersten Indie-Alben, die ich gehört habe. "San Diego" und die sehr gewagte und gelungene "Paint It Black" Coverversion sind Klassiker der schwarzen Musik und das ist eine super Möglichkeit, diese Klasse EP denjenigen zugänglich zu machen, die schlichtweg zu jung sind, umd as Original zu kennen. Bitte rereleased auch die übrigen TEA Alben (insbesondere die Letzte Veröffentlichung vor dem ersten Split "WAR").


MotorStorm: Pacific Rift
MotorStorm: Pacific Rift
Wird angeboten von TICÁ
Preis: EUR 39,90

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die pure Rasergaudi, 18. Januar 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: MotorStorm: Pacific Rift (Videospiel)
Motor Storm Pacific Rift ist ein Arcade Offroad Rennspiel. Auf insgesamt 16 Strecken rast man in einem von 8 verschiedenen Fahrzeugen (Motorrad, Quad, Buggy, Rallyauto, Renntruck, Geländewagen, LKW und Monster Truck) um die Wette. Das Ganze ist nicht allzu realistisch aber es mach natürlich einen Unterschied, ob man Quad oder LKW fährt. Ziel ist natürlich das Rennen zu gewinnen. Hierzu kann man sich auch unfairer Mittel wie vom Quad schlagen oder von der Straße rammen. Außerdem steht jedem Rennteilnehmer ein Boost zur Verfügung, der allerdings bei exzessiver Nutzung zu einer Überhitzung und Explosion des Fahrzeugs führt. Die Rennen finden alle auf einer Insel statt und sind in vier Zonen (Fire, water, Earth und Air) unterteilt und dementsprechend sehr akrobatrisch, im Lavaumfeld, mit viel Wasser oder massivst Grünzeug. Im Einzelspielermodus gibt es pro Zone einige sogenannte Renntickets, die eine Teilnahme am Rennen erlauben, neue Tickets schaltet man sich durch erreichen eines neuen Rangs im Fortgang des Singleplayermodus frei. Jedes Mal, wenn man auf dem Treppchen steht, gibt es Punkte und beim Erreichen bestimmter Punkte steigt man im Rang auf (und kriegt damit neue Rennen).

Pacific Rift ist etwa 10 Mal unterhaltsamer als der schon sehr lustige Vorgänger Monument Valley, sieht grafisch besser aus (wenn auch nicht perfekt), hat genauso geniale Musikuntermalung und - ENDLICH - einen Splitscreen Modus. Es gibt kaum was unterhaltsameres als zu viert über die Insel zu heizen und plattzufahren was da so rumsteht (mit dem Monsteer Truck und dem LKW sind das sehr häufig gegner auf Quad oder Motorrad). Der Onlinemodus wurde kaum geändert, das macht aber auch nix. Die Grafik ist wie gesagt kein oberhighlight, dafür meistens sehr schnell und absolut stimmig. Der Soundtrack überzeugt mit stimmiger und schmissiger Trackauswahl. Für Solisten dürfte der größte Reiz wohl darin liegen, die für das jeweilige Fahrzeug optimale Stelle zu finden. Mit dem Quad sollte man beispielsweise tiefe Gewässer meiden, das macht dem LKW zum Besipiel nichts aus. Das Quad ist dafür auf Strecken mit vielen Sprüngen oder vielen engen Kurven dem LKW offensichtlich überlegen. Daher für den Spaßfaktor glatte fünf Sterne, weil der Titel mir fast soviel Spaß macht wie Mario Kart Wii. Allgemein nur vier Sterne, da ich aus nicht nachvollziehbaren Gründen Willkürlich Ruckeleinlagen habe, die meiner Meinung nach bei der Hardwarepower einer PS3 nicht vorkommen sollten. Man kann übrigens bedenkenlos zu einer englischen Version greifen, da hier auch deutsche Texte mit auf der Disc sind. Somit ist Pacific Rift sehr günstig zu haben.


Need for Speed: Carbon
Need for Speed: Carbon
Wird angeboten von Medienvertrieb & Verlag
Preis: EUR 59,94

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der Anfang vom Ende, 28. Dezember 2008
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Need for Speed: Carbon (Videospiel)
Carbon war meiner Meinung nach das Anfang vom Ende mit der NfS Reihe. Klar, bereits mit Underground waren die seiligen Hot Pusuit Zeiten vergessen, als wirklich Geile Mulitplayerjagden das Spiel bestimmten. Most Wanted ließ dann nochmal hoffen, aber NEIN, dann folgte Carbon.

Ich fang mal mit dem Guten an.
- der Soundtrack ist gut, allerdings kein Vergleich zum etwa zur selben Zeit erschienenen Midnight Club 3 Dub Edition.
- das Autoscuplt Feature ist interessant, jetzt kann man die Karren noch mehr verunstalten als sowieso schon mit den Spolern, Schwellern und Spinnern von der Stange. Allerdings m.E. nicht in dem Maße wie ich es mir vorgestellt habe.
- Die Fahrcharakteristik ist geht in Ordnung.
- Das Teamfeature ist nett, aber im Vergleich zu Juiced halbherzig und gelinde gesagt bescheiden implementiert.
- In einigen Bereichen der Stadt ist die gebotene Grafik echt super (Casino district)
- die Präsentation ist echt klasse, das kann EA und werden die auch nicht mehr verlernen.

Was mich alles stört:
- Wie bei Underground spielt man in ewiger Dunkelheit. Da war sogar Night Driver auf dem Atari 2600 abwechlungsreicher was dies betrifft.
- Katz- und Maus-Spiele mit der Polizei erreichen NIE den Level wie bei Most Wanted oder Hot Pusuit und nerven irgendwann nur noch.
- Die Rahmenhandlung mit den Realfilm Sequenzen wird von dermaßen Grottigen Leuten gespielt daß es schon wieder fast sehenswert ist. Da sind mir die Rendermännchen aus Midnight Club 3 allerdings lieber.
- Weniger hörenswert ist die deutsche Synchro.
- Ich kann selber durch die Stadt fahren oder mich direkt zu den jeweiligen rennen durchs Menü klicken. Warum sollte ich dann noch durch die Stadt fahren, wenn mich eh nur doofe Cops oder noch doofere Mitglieder von anderen Fahercrews nerven und von meinem eigentlichen Ziel abhalten?
- Speedbreaker bringen kaum einen Vorteil, nur wenn man mit der eigenen Lenkleistung aboslut danebengelangt hat hilft einem der noch.
- Die Unterschiedlichen Renntypen sind nicht so unterschiedlich. Die Driftrennen sind ganz nett, aber irre schwer, die Dragster Rennen haben eigentlich nur noch was mit Knöpfchendrücken zu tun und die normalen Circuitrennen und Sprintrennen sind 0815 Hausmannskost, auf denen man nciht mal irgendwie abkürzen kann, weil man Streckenbegrenzungen hat, die auch nur für Rennteilnehmer gelten und dem Auto bei Kollision ein Verhalten wie beim Autoscooter aufm Rummel bescheren. Noch dazu kanns einem Passieren, daß so ein Vollhonk vor einem Link abbiegt während man mit Vollgas angerauscht kommt und den Typen samt Karre dann Volley nimmt und sich von seiner Bestzeit wieder verabschieden kann. Die Canyonrennen sind eine Colle Idee, ich hätte mir hier aber so ein Zeitzurückdrehfeature wie bei Race Driver Grid gewünscht. Das alleine legitimiert allerdings kein Carbon zwei.
- Die Crew KI ist unter aller Kanone, die der gegnerischen Fahrer reicht von rotzdoof bis Grand Prix Held. Kontinuität hab ich da keine gesehen.

Meine Empfehlung:
PS3 und 360 Nutzer graifen bitte zu Midnight Club Los Angeles, kostet zwar mehr, ist aber auch neuer und macht mehr Laune. Alternativ nach Most Wanted (360) suchen.
Xbox und PS2 Nutzer greifen entweder zu Midnight Club 3 remix oder zu Juiced (das leider völlig zu unrecht keinerlei Beachtung fand). Bei den aktuellen Preisen auch gerne zu beiden. Oder falls es denn ein NfS ein soll dann zu Underground 1 und/oder 2. die machen mehr Spaß.

Gamecube User greifen zu Underground oder Most Wanted. Wii User bitte auch und als Alternative zu den wirklich bedeutend unterhaltsameren Mario Kart und Excite Truck. Die sind zwar ein Äpfel/Birnen vergleich, aber machen mehr Spaß als diese Gurke.

Ich hab für die 360 nur nen 10er für Carbon gezalhlt aber selbst der wurmt mich, da das Spiel einfach Rock bottom ist. Die nachfolger waren leider keinen Deut besser, das zuständige Entwicklerstudio wurde von eA in vancouver jüngst übrigens geschlossen. NfS wurde aber nicht eingestellt, also warten wir aufs Jahr 2009 und die nächste Inkarnation. Es kann ja fast wieder nur noch besser werden. Und solange die "guten" NfS Spiele oder die Alternativen Zocken.


Fallout 3
Fallout 3
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 29,49

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Titel zum Niederknien, 20. Dezember 2008
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Fallout 3 (Videospiel)
Ich spiele auf Konsolen zumeist die Japano Rollenspiele wie Final Fantasy und Blue Dragon. Oblivion von Bethesda hat mir gar nicht gefallen, da ich mit dem klassischen High-Fantasy Hintergrund der westlichen Rollenspiele nix anfangen kann. Fallout 3 war allerdings schon deswegen fast schon Pflicht, da ich die beiden Vorgänger geliebt habe.

Worum gehts?
Als Bewohner von Vault 101 führt man ein ganz normales Leben; Die Mama ist bei der Geburt verstorben, der Herr Papa zieht den Nachwuchs als Mediziner und Wissenschaftler alleine auf. (Herr Papa könnte übrigens bei einer Verfilmung gut von George Clooney verkörpert werden). Die Kindheit durchspielt man Phasenweise und hat so ein schön umgesetztes Tutorial. Im Windelalter legt man die Attribute wie Stärke, Intelligenz, Charisma und Glück fest und lernt die grundlegende Steuerung. Nach einem kurzen Sprung in die Zukunft (man feiert den 10. Geburtstag) führt man die ersten Gespräche (und muss mit seinen Äußerungen auch leben) und lernt den Umgang bei Kämpfen (aufs Kampfsystem gehe ich später noch ein). Schließlich kommt nochmal ein Sprung 6 Jahre in die Zukunft. Hier legt man dann einen Eignungstest ab. Anhand der Antworten werden die Skills wie handfeuerwaffen, Schwere Waffen, Medizin usw. mit Punkten versehen. Das kannte ich schon von diversen Ultima Teilen, habs aber in den vergangenen Jahren nicht bewusst mitbekommen. Das ganze ist aber nicht sooo wichtig, der Ganze Test ist eh ein Witz (sagt zumindest Euer Lehrer) und so könnt Ihr die Punkte auch selbst neu vergeben. Nach dieser Tutorialphase, die schon sehr unterhaltsam ist, geht es dann ans Eingemachte.
Euer Vater hat Vault 101 verlassen und der Oberaufseher dreht am Rad und hat Jonas, den Assistenten Eures Vaters töten lassen und jagt jetzt Euch). Ziel ist es Vault 101 zu verlassen. Und schon hier gibts mannigfaltige Möglichkeiten. Ihr könnt den Oberaufseher killen, das nimmt Euch dann aber seine Tochter übel. Oder ihr Schleicht Euch durch knackt den computer vom Oberchef und schleicht Euch einfach raus. Bevor Ihr das Vault verlässt, könnt Ihr (ein letzte Mal) Euren Charakter überprüfen, ob die Werte so wie Ihr die vergeben habt in Ordnung sind. Danach gehts raus in die Atomwüste.
Euch steht dann frei was Ihr macht: Jagt Ihr gleich Eurem Vater hinterher oder erkundigt Ihr das Wasteland? Killt Ihr Mole-Rats oder rennt Ihr vor Ihnen davon? Wie bei Oblivion steht Euch total frei was Ihr jetzt anstellen wollt. Das Capital Wasteland stellt Euch eine große Menge an Aufträgen und Quests, langweilig wird Euch da nicht so schnell. Ich möchte jetzt nicht weiter auf die Story eingehen, das solltet Ihr Euch schon selbst zu Gemüte führen.

Was mir an Fallout besonders gefällt:
- Das Setting. Dieses Postnuklearkrieg-Setting begeistert und ängstigt mich zugleich. Zumal der in Fallout 3 verwendete Humor wie schon in den Vorgängern für einige Lacher gut ist, die einem allerdings zumeist im Halse stecken bleiben, da meist bitterböse und durchaus zum Nachdenken anregend.
- Die Präsentation: Obwohl im Jahre 2277 angesiedelt, wird eine Einstellung und Mentalität wie in den 1950ern in den USA vermittelt. Diese Cold War "Duck-and-Cover" Mentalität zieht sich durch das Ganze Spiel, angefangen von den Ladescreens bis zu der Musik, die auf den Radiostationen läuft (von diversen Patriotismusmärschen bis hin zu 30er, 40er und 50er Jahre Tanzmusik). In Zusammenhang mit dem Humor ist das genau mein Ding. Wie auch schon der Art Deco Stil bei Bioshock. Die Gespäche mit den Charakteren sind sehr stimmungsvoll (Ich spiele allerdings die Originalversion. Zur deutschen Übersetzung kann ich leider nix sagen)
- Steuerung und Kampfsystem: Die Steuerung fürs 360 Pad ist sehr gut durchdacht, das Kampfsystem ist absolut klasse. Die Kämpfe lassen sich entweder wie in einem Egoshooter spielen, oder aber mit einem weniger Geschicklichkeitsorientierten Ansatz, bei dem man gezielt Gegner und Körperpartien aufs Korn nehmen kann und dafür Aktionspunkte verbraucht.
- Gegner entwickeln sich nicht dynamisch. Eine Ratroach oder Molerat werden nicht besser, wenn man anstelle von Level 2 Level 9 hat. Andersherum sollte man direkt nach dem verlassen des Vaults nicht direkt in die Nächstbeste Höhle rennen, da einen die Ghoule, Mutanten, Fireants o.ä. ziemlich schnell zerhackstücken können.

Leider gibt es auch zwei Punkte, die mich nerven:
- Es gibt ein Levelcap von 20. Mehr geht nicht. Das ist insofern schade, da man immer das Gehühl hat, etwas zu verpassen.
- Die Ladezeiten sind selbst bei HD installation verhältnismäßig lange (aber kein Vergleich zu Oblivion)
- Die Grafik ist ein wenig Farblos. Gut es spielt nach einem Nuklearkrieg und ich hab auch kein Pinata Island von der Farbwahl erwartet. Aber es muss doch möglich sein, mehr als Grau und Braun in 200 verschiedenen Tönen zu haben.
- Gelegentlich treten Clippingfehler auch. Die sind mir aber kaum ins Gewicht gefallen.

Abschließend möchte ich noch sagen, daß Fallout 3 die KJ-Freigabe zurecht hat. In dem Spiel werden durchaus heikle Themen angesprochen (Kannibalismus, Drogen und Abhängigkeiten), die nicht unbedingt für 12 Jährige geeignet sind. Gewalttechnisch ist die Deutsche Fassung entschärft worden. Ich hab die Deutsche Fassung kurz angespielt und diese Gewaltschnitte sind unübersehbar, allerdings mindern Sie nicht die allegemeine Athmosphäre und unterstreichen sogar m.E. noch den durchaus satirischen Ansatz des Spiels.

Erwachsene SciFi-Fans mit einem Faible für zynische Geschichten dürfen bedenkenlos zugreifen. Oblivion-Gegner, die trotztdem Rollenspiele mögen, dürfen ebenso zugreifen.

Fallout 3 ist eines der Spielehighlights des Jahres 2008
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 22, 2008 8:03 PM CET


Xbox 360 - Hard Drive 120GB Festplatte (nicht für Slim Konsole geeignet)
Xbox 360 - Hard Drive 120GB Festplatte (nicht für Slim Konsole geeignet)

18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viel Platz für die Box, 7. Dezember 2008
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Nachdem es jetzt die Möglichkeit gibt, die Spiele auf der Festplatte zu kopieren habe ich mich jetzt doch dazu durchgerungen, die 120 GByte Platte zu kaufen. Microsoft gibt sich mit dem 120 GByte HD Kit sehr viel Mühe: Die Platte ist einwandfrei verarbeitet, Ein Adapter und eine Software CD liegen bei sowie eine Anleitung über das "Wie" der Datenübernahme. Das Kopieren hat bei mir (ca. 16 GByte) etwa 90 Minuten gedauert. Klar kann das jeder Computer schneller, ist ja auch nur einmal nötig. Anschließend hat man genügend Platz für Downloads, Videos usw. Sicher jammern einige zurecht, daß die Platte zu teuer im Vergleich zu normalen Festplatten sind. Es wird keiner gezwungen, die Platte zu kaufen. Und es gibt noch durchaus Konsolen, bei denen die Speichermedien noch teurer sind (s. Playstation 2, bei der ich mittlerweile auch drei oder vier Memorycards habe, da hat mich jeder ca. 25 Euro gekostet und die haben insgesamt 32MByte(!)).Die 120GByte sollte dann auch für den Großteil der 360 Besitzer reichen. Somit ist ein erneutes Austauschen der Platte (hoffentlich) nicht so bald nötig. Ich nutze die Installationsfunktion bei einigen Spielen (u.a. Fallout 3, Rockband 2), bin allerdings der Meinung, daß die 360 dadurch im Betrieb nicht leiser wird. Zwei Arbeitskollegen von mir sind da anderer Meinung (die haben abe3r auch neuere REvisionen, die auch schon eine HDMI-Schnitstelle haben). Ich konnte aber davor schon mit der Lärmentwicklung leben. Vielspieler kommen um die Große HD kaum herum (und werden auch angesichts des Preises nicht murren). Alle anderen müssen sich halt überlegen ob Sie den Platz wirklich benötigen und ob Ihnen dies einen Preis von mehr als 1€/GByte wirklich wert ist. Ich möchte Sie nicht mehr missen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 13, 2009 12:35 PM MEST


Guitar Hero: World Tour - Mikrofon
Guitar Hero: World Tour - Mikrofon
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 16,99

18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines für alle und das Geld wert., 3. Dezember 2008
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Guitar Hero: World Tour - Mikrofon (Zubehör)
das Mikro ist in Lizenz von Logitech gefertigt und quasi baugleich mit derm Rockband und dem Logitech Mikro. Es funktioniert an PC, Xbox 360, PS3 und WII. Beim Preis von 19,99 € absolut empfehlenswert. Funktionier an der 360 sowohl mit Rockband und Guitar Hero. Super verarbeitet, ein langes Kabel und gute Aufnahmequalität. Mit dem Mikro liegt man absolut nicht falsch.


Guitar Hero: World Tour
Guitar Hero: World Tour

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Knapp vorbei, 21. November 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Guitar Hero: World Tour (Videospiel)
Was hat sich geändert?
- Die Optik wurde geringfügig verbessert und wird jetzt eher einer NextGen Konsole gerecht. Gerade die Animationen der Bandmitglieder sind bedeutend besser geworden, der Drummer wirkt nicht mehr wie ein Kraftwerk-Mitglied.
- Ein Charaktereditor (den hab ich noch nicht ausprobiert, da viele Figruen aus den vorherigen GH-Titeln dabei sind, darunter auch meine Lieblinge Eddie Knox (der Rockabilly) und Pandora (die Gothicbraut aus GH on Tour). Der ist meines Erachtens Besser als in Rockband 2
- Ein Instumenteneditor, der wirklich super ist. Das Teil ist ähnlich wie die Tuningfunktionen in Need For Speed Carbon) oder Midnight Club 3. Hier kann sich jeder seine individuelle (Bass-)Gitarre oder Schlagzeug bauen.
- Es gibt vier Karrieren im Singleplayermodus. Schön ist daß jetzt eine Basskarriere dabei ist (es hat inkl. Rock of the 80s und Aerosmith bis zum sechsten Teil gedauert, bis die integriert wurde).
- Die Duelle wurden im Vergleich zu Teil drei entschärft. Keine fiesen Extras mehr, man spielt jetzt den gesamten Song und je nachdem wie gut oder schlecht man war, hat man das Publikum gegen sich (=verloren) oder mit der eigenen Leistung überzeugt (=gewonnen)
- GHTunes als Quelle für User-Generated-Content. Hat mich ehrlich gesagt positiv überrascht. Es gibt da jetzt schon ziemlich gute Titel, die kostenfrai runtergeladen werden können. Selbst baauen ist mir aber zu kompliziert. Ich hab mich 15 Minuten damit beschäftigt, und dann über die Ergebnisse enttäuscht aufgegeben. An mir ist kein Komponist verlorengegangen. ;)

Wie spielt es sich?
Hier gibts nicht mehr wie in den Teilen 1 bis 3 Lieder in Fünferbündeln, sondern diverse Gigs mit 2 bis 6 Liedern, die gespielt werden müssen. gelegentlich geben Stargäste wie Sting, Ted Nugent oder Billy Corgan ein Gastspiel (am besten sit aber Ozzy Osbournes Auftritt). Entweder als Duellgegner, oder Unterstützung bei der Zugabe. Das Spielprinzip ist fast gleich geblieben, Es gibt Noten, die einen Metallischen "Glanz" haben, teilweise noch über eine wabernde violette Linie verbunden. Diese Noten können über das an der neuen Gitarre integrierte Touchpad gespeilt werden (das ist unterhalb der 5 Normalen Grifftasten untergebracht). Wer mit der Explorer oder der Les Paul spielt, muss bei diesen Noten nur tie dementsprechende Griffbrettaste spielen, quasi eine Hammer-On-Light version. Ich hab die neue Gitarre nicht, ich stell mir das aber sehr ungewohnt vor, auf das sogenannte "Slidepad" umzugreifen und dann wieder auf die Normalen Grifftasten zurückzugehen. Beim Bass gibt es sogenannte offene Noten, hier schlägt man an OHNE eine Grifftaste zu spielen. Ein simpler Kniff, der den Bass wirklich aufwertet. Das Schlagzeug hab ich mit dem Rockband Kit gespielt. Das funktioniert ganz gut, Obwohl man ein Pad weniger hat. Starpower wird durch gleichzeitiges Spielen des blauen und gelben Pads gespielt. Das Originalkit hat die beiden auf den Becken, also etwas erhöht. Das könnte etwas stressig sein. Mit dem Rockbandkit ist das ziemlich easy. Es gibt diverse Forenberichte über die Qualität des Drumkits. Ich würde die nicht unbedingt überbewerten (man hat ja im zweifelsfall Garantie). Der Gesangspart ist sowohl bei Rockband als auch bei GHWT im Vergleich zu einem Großteil der Singstar-Spiele eine andere Liga. Viele Rocksongs sind vom Gesang her echt eine Herausforderung. Starpower wird hier über aufs Mikroklopfen ausgelöst. Das gestaltet sich schwierig, wenn man Gesang plus Instrument spielt. Das plärren bei Rockband ist zwar nicht so dezent, bringt aber nochmal eine andere Dynamik ins Spiel.

Leider gibts ein paar Punkte die mich nerven:
- einigen super Liedern (die drei Tool Songs, Hotel California, Mr Crowley, The One I Love) stehen auch einige Blindgänger gegenüber (Stranglehood von Ted Nugent zieht sich wie alter Kaugummi und ist einfach langweilig, On The Road Again ist schlichtweg deplaziert, Monsoon von Tokio Hotel könnte ich verkraften, wenn nicht das dritte Spiel wäre, in dem es verwurstet wird)
- die Karriere zieht gegen die Konzeption der Karriere bei Rockband 2 den Kürzeren, es gibt außer den Songs nichts das einen motiviert.

Nach etwas längerer Spielzeit zieht GHWT gegen Rockband 2 in meinen Augen den kürzeren. So leid es mir für Activision und Neversoft tut, GHWT ist nach Rockband 2 und 1 nur die Nummer 3.

MAn macht mit GHWT nix falsch, merkt allerdings den Unterschied, sobald man Rockband 2 gespielt hat.


You and Me Against the World (Limited Edition)
You and Me Against the World (Limited Edition)

4.0 von 5 Sternen Stefan Groth nimmt Anleihen bei Brian Molko, 20. November 2008
Das Album ist keine zweite Welcome To Earth, Harmonizer, Seven oder Soli Deo Gloria. Wer mit Harmonizer schon zu kämpfen hatte und eher auf den "alten" Sound steht, wird mit "You and me..." nicht glücklich werden. Dennoch glaube ich, daß die Abkehr vom reinen elektronischen Gedudel Stefan Groths Musikalisches know-how gut tut und die Songs an Substanz gewonnen haben. Ein Freund von mir hats beim Release auf den Punkt gebracht: "Das Album ist hervorragend, vorrausgesetzt man mag "Placebo"". Oder ums anders zu formulieren: Auf "You and Me..." klingt Apop vom Arrangement mehr nach dem Sound, den Groth und seine Mitstreiter live schon seit längerem vom stapel lassen (so mit E-Gitarren usw.) Von mir dennoch nur vier Sterne, weil mir die Coverversionen von Cambodia und Shine On nicht ganz soooo gut gefallen und "Love To Blame" zweimal vorhanden ist, wenn auch in zwei wirklich guten Versionen. Was auch noch ein wenig ätzend ist, die Doppelverwertung als das Album rauskam. Kurz darauf erschien mit "Sonic Diary" das Cover-Album, auf dem die ganzen mittlerweile veröffentlichten Interpretationen von "All tomorrows Parties", "Nothing Else Matters" usw. drauf sind. Die sind auch zum großen Teil schon auf den Alben oder Maxis erhältlich gewesen.


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