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Beiträge von Klaus Schneider
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Rezensionen verfasst von
Klaus Schneider (München, Bayern)
(REAL NAME)   

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The Twilight Zone - Staffel 1 [Blu-ray]
The Twilight Zone - Staffel 1 [Blu-ray]
DVD ~ Rod Serling
Preis: EUR 28,18

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch nach 50 Jahren..., 8. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...ist Twilight Zone von allen Serien aus dem Bereich der Science-Fiction und Mystery Serien immer noch vorne mit dabei. Es fällt mir schwer zu glauben, dass es Serien wie Akte X, Lost oder Warehouse 23 ohne dieses Produkt gegeben hätte. Schier unglaublich finde ich, dass die Qualität der BluRays für eine 50 Jahre alte Fernsehproduktion in dieser Form möglich ist, Das Bild ist trotz schwarz-weiss und 4:3 Bildformat sehr gut, Während der Vorspann noch sehr weich daherkommt, sind die einzelnen Folgen dermaßen kontrastreich und scharf, dass man aus dem Staunen nicht mehr herauskommt. Vereinzelt fallen einzelne Einstellungen leicht ab, jedoch ohne ins Katasrophale zu rutschen. Spärlich auftretende Verschmutzungen und FIlmkorn sind so ziemlich das Einzige, dass dem Zuschauer vermittelt, dass die Serie ein paar Jährchen auf dem Buckel hat. Der Ton geht mit einer 2.0 Mono Tonspur in Ordnung, wer will kann auch auf die auf 7.1 aufgeblasene DTS-MA Tonspur auf Englich zurückgreifen (oder die englische 2.0 Monospur) oder die bei vielen Folgen isolierte Musikspur zurückgreifen. Mit eingeblendeten Untertiteln entwickelt TZ einen ganz eigenen Reiz. Der Ton ist sauber und lässt prinzipiell keine Wüsche offen, auch wenn die deutsche Synchronspur teils ein wenig blechern klingt.
An Bonusmaterial liefert die erste Staffel Twilight Zone ein Füllhorn von Features: Interviews, Audiohörspiele, Werbetrailer lassen dem interessierten Konsumenten eine Menge kaum einen Wunsch offen. EIn Booklet, wie es Koch beispielsweise bei der Nummer 6 Veröffentlichung beigesteuert hat, würde gar keinen Wunsch mehr offenlassen.

Auch der Preis von derzeit etwa 50 Euro geht in Ordnung. Der Käufer bekommt 6 BluRays in einem schön aufgemachten und geräumigen Digipak im Pappschuber. Wem das zu teure ist, der soll es bitte sein lassen. Qualität darf ruhig was kosten dürfen.

So, ich bin nur voll des Lobes und dennoch nur vier Sterne? Einen Makel hab ich gefunden, leider war die erste BluRay auf meinem Player (Pioneer BDP-160-K, FW. 1.05) nicht zur Kooperation zu bewegen, es gab nur die Fehlermeldung Unreadable Disc. Die Playstation 3 und mein PC hatten keine Probleme. Ich hab daher einen Umtausch am Laufen und hoffe, die Bewertung nach deren Abschluss nach oben korrigieren zu können. Ansonsten werd ich mal Koch und Pioneer zu dem Thema befragen.

Falls jemand zu dem Disc Problem eine Idee haben sollte, immer her damit.

Update 28.02.14:
Mittlerweile hat Pioneer die FW-Version 1.06 für den BDP-160-K veröffentlicht. Und jetzt will auch die zweite Disc nicht mehr. Da zumindest die nach einer gewissen Aufwärmzeit des Players gelegentlich erkannt wird, gehe ich von einem Defekt (oder Feature) meines BD-Players aus. Daher sehe ich keinen Grund mehr den 5 Stern zu verweigern.


Williams Pinball Classics
Williams Pinball Classics
Wird angeboten von karunsode
Preis: EUR 43,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hätte mir mal einer 1987 gesagt..., 19. Dezember 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Williams Pinball Classics (Videospiel)
...das ich 2012 für etwa 400 Mark Pin-Bot zuhause am Fernseher mit originalem Sound ohne Münzen und fast perfektem Spielgefühl wie am echten Gerät spielen kann, dann hätt ich den für verrückt erklärt:)

Williams Pinball Classics ist eine gelungene Umsetzung einiger der erfolgreichsten Flipper von Williams. Tische wie Funhouse, Space Shuttle, Firepower, Taxi und die extrem beeindruckenden Medieval Madness und Tales of the Arabian Nights können ohne die Ausgabe mehrerer tausend Euro zuhause auf dem Sofa gezockt werden. Und die Umsetzung der Tische ist wirklich gelungen.

Anfang stehen nur zwei Tische auf Freispiel zur Verfügung: Gorgar (war anscheinend der erste Flipper mit Sprachsamples) und Pin-Bot. Mir reicht eigentlich schon letzterer, in das Gerät hab ich mit 10 Jahren nahezu mein ganzes Taschengeld investiert, und es hat nichts von seiner Faszination verloren. Alle anderen Tische müssen mit Credits bezahlt werden, ganz wie damals. Credits erhält man für das Erledigen der Tischziele, von denen es fünf an jedem Tisch gibt. Jedes Ziel bringt 5 Credits, und wenn man alle 5 Ziele an einem Tisch erfüllt hat, kann man einen weiteren Tisch auf Freispiel stellen. gleichzeitig bekommt man 5 neue Aufgaben, die Meister Ziele. diese sind (je nach Tisch) bedeutend anspruchsvoller zu erreichen, ermöglichen jedoch nach dem Absolvieren beispielsweise die Tiltfunktion abzuschalten. Alternativ kann man auch 100 Credits sammeln und so einen Tisch 'freikaufen'.

Die Umsetzung der Tische ist sehr gut gelungen, egal ob in Grafik, Sound oder Spielmechanik. Sehr schön: wie in der Realität spielt sich jeder Tisch anders, Firepower beispielsweise hat ein vergleichsweise aufgeräumtes Spielfeld mit ein paar Fallzielen, während Taxi von Rampen und Orbits dominiert wird. Jedes Spiel verlangt eine andere Herangehensweise, und auch wenn der eine oder andere Tisch einen wenig ansprechenden, um nicht zu sagen langweiligen Eindruck hinterlässt, so kann ich nur empfehlen: Liest die jeweiligen Regeln! Ich hatte jetzt einige Fälle, bei denen mir Mitspieler gesagt haben, dass die keine Ahnung haben, was die eigentlich machen sollen, und wie man richtig dicke Punkte kassiert usw.
Ein Flipper ist kein Casual Game und kein Egoshooter, bei dem sich der Sinn und Zweck auf den ersten Blick erschließt. Aufgrund der doch irgendwie limitierten Möglichkeiten eines Flippers ist das eine oder andere doch etwas abstrakter und eben nicht selbsterklärend. Und nur so bekommt man auch raus, wie man die Tischziele erreicht (es sei denn man kennt die Tische noch). Ich bin begeisterter, aber nicht unbedingt begnadeter Flipperspieler, aber die Tischziele sind bei eigentlich allen Tischen innerhalb von etwa 3 Stunden (pro Tisch) zu schaffen.
Vielleicht noch ein paar Worte zur Ballphysik: Die ist in Ordnung, zumindest ist mir noch kein absolut absurdes Ballverhalten aufgefallen. Ob diese wirklich realistisch ist, sei dahingestellt. Jedenfalls kann man mit dem Physikmodell leben.

Ich wüsste jetzt keinen wirklichen Kritikpunkt, höchstens einen, der keiner ist: Wären die beiden Tische 'Attack from Mars' und 'Addams Familiy' mit dabei, wäre es quasi perfekt. Ja die beiden Tische sind von Bally, die gehörten zu dem Zeitpunkt jedoch schon Williams, waren jedoch noch eine eigene Firma.
Als Pinball Arcade bietet Farsight sowohl für die PS3 als auch Xbox 360 sowie iOS und Android einige Tische aller Hersteller als Downloads an. Neue Tische gibt's aktuell leider nicht für die Xbox 360, da Farsights aktueller Publisher Crave pleite gegangen ist und derzeit kein Nachschub auf der Microsoft'schen Konsole eintrudelt. Dumm dabei: hier werden Tische sowohl aus der Williams als auch der Gottlieb Collection recycelt, jedoch mit besserer Ballpyhsik und diversem Feintuning. Dennoch: Mit dem Kauf der Williams Pinball Classics macht man als Flippern nichts falsch. Man sollte jedoch bedenken, dass Nicht Flipperspieler von dem Geschepper bisweilen irritiert sein könnten. In diesem Fall: Anfixen :)


Bigben Interactive Arcade Stick für PS3/XB360/PC
Bigben Interactive Arcade Stick für PS3/XB360/PC

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Teuerer Arcadestick für Spieler mit Anspruch, 2. September 2012
Bei dem Bigben Interactive Arcadestick handelt es sich um einen minimalst umgelabelten Q4 RAF Stick von Qanba. Ich bin vo etwa 6 Monaten auf der Suche nach einem Arcadestick über diesen gestolpert, als ich einen Nachfolger zu meinem Hori EX2 gesucht habe. Der Tekken Stick von Hori war leider kein adäquater Ersatz *hüstel*. Man sollte hierzu erwähnen, dass ein halbwegs brauchbarer Arcadestick mit 50 Euro oder bedeutend mehr zu Buche schlägt. Topmodelle von Madcatz oder Hori sind meist nur für deutlich mehr als 100 Euro erhältlich, die signifikante Preisdifferenz mekrt man in der Qualität auch sehr deutlich.

Mein Anforderungsprofil lässt sich wie folgt zusammenfassen:
- kompatibel mit Xbox 360, Playstation 2 und PC
- Eigengewicht von mindestens 3kg
- Stick und Buttons sollten leicht austauschbar sein, um im Falle eines defektes nicht mir langem Gesicht dazustehen.
- finanzielle Schmerzgrenze bei etwa 150 Euro

mit dem Qanba Q4 RAF wurden alle Punkte vollständig erfüllt. Der Stick bringt knapp 5 Kilogramm auf die Waage und hält damit auch heftigstem Einsatz bei Prügelspielen und Shoot'em Ups Stand. Sowohl Stick als auch Pushbuttons stammen von der japanischen Firma Sanwa Denshi, die eine Top-Adresse für Arcade-Hardware darstellt. Stick und Buttons sind leichtgängig und haben kurze Schaltwege und eignen sich damit sowohl für Prügler von Schlage eines Street Fighters und auch für Bullet Hell Shooter wie Dodonpachi oder Akai Katana gleichermaßen geeignet, sofern man sich selbst eine gewisse Eingewöhnungszeit gibt. Insbesondere wenn man von einem MAchwerk wie dem Tekken Stick umsteigt.

Der Stick besitzt 8 Pushbuttons sowie einen Startbutton mit 30 mm Durchmesser. Die Buttons sind im Viewlix Layout angeordnet, das heisst die Buttons beschreiben einen leichten Halbkreis, und ermöglichen so ein entspranntes Spielen, da die Hand nicht verkrampft. Die Schaltwege des Sticks sind wie erwähnt sehr kurz, und er lässt sich mit minimalstem Kraftaufwand bewegen.

Angeschlossen wird der Stick über ein USB-Kabel, welches mit etwa 3m nicht übermäßig lang ausfällt, aber für die meisten Setups ausreichens sein sollte. Als kleines Goodie hat der stick auf der rechten seite ein Fach, in dem das Kabel bei Nichtgebrauch verstaut werden kann. Schlielich hat der Stick noch ein paar kleinere Buttons für die back/Select Taste und den Xbox Guide sowie einen Mode und einen Turbobutton. Diese hab ich bislang noch nicht genutzt, Dauerfeuer ist nix was ich benötige und ein Schiebeschalter, welcher zwischen Xbox 360/PC und PS3 wechselt (diesen bitte VOR dem Anstöpseln oder Einschalten korrekt einstellen!). Die Funktion ist an beiden Konsolen und unter Windows Vista absolut problemlos (unter Win7 und XP Konnte ich es noch nicht testen).

Ein absolutes Plus ist die leichte Modbarkeit: machdem man ein paar Schrauben gelöst hat, kann man ohne Aufriss alle Teile leicht ersetzen.Bei mir waren zwei Blindstopfen dabei um ggf. zwei Buttons aus dem 8-Button Layout zu modifizieren.

Fazit: mit dem Bigben Arcade Stick ist man als Multikonsolero wahrscheinlich am Besten beraten. Im Vergleich zu den Platzhirschen von Hori und Madcatz gibt sich dieser Stick keine Blöße, liegt preislich im Selben Segment und sorgt dafür mit einem Stick an mehreren Plattformen 'arbeiten zu können'.

Ich würde zu keinem anderen Stick in diesem Preissegment greifen.
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One For All URC 8620 Xsight Plus Universal-Fernbedienung mit LCD-Farbdisplay
One For All URC 8620 Xsight Plus Universal-Fernbedienung mit LCD-Farbdisplay

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erster Eindruck: Okay, 26. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit der Xsight Plus habe ich meine mittlerweile doch recht unanshenliche Harmony 525 ersetzt. Ausschlag gebend war tatsächlich der Preis, da ich bei Logitech mit 8 Geräten nur zur Harmony One oder teureren Modellen hätte greifen müssen. Ich werde hier beide FBs in verschiedenen Punkten vergleichen. Das soll jedoch nur als Anhaltspunkt dienen, worauf ich primär geachtet habe.

Verarbeitung: Die Xsight Plus macht im Vergleich zur alten Harmony 525 einen sehr wertigen Eindruck, beide sind zwar größtenteils aus Kunststoff, während die Haptik bei der Harmony allerdings wabbelig und billig rüberkommt, wirkt die Xsight massiv und stabil. Die Tasten haben einen deutlichen Druckpunkt und geben darüber sehr gutes Feedback, ob die Taste auch wirklich ausgelöst hat. Das kleine 1,5 Zoll Farbsiplay ist OK und für das bisserl Text absolut ausreichend.
Beide FBs benötigen vier Micro-Zellen (AAA) für den Betrieb.
In der Verarbeitung und dem Anfass-Gefühl ist die Xsight ein Quantensprung.

Programmierung:
Vorab: beide Verlangen eine Registrierung für das Programmieren.
Bei der alten Logitech ist die Harmony Software nötig (bei neueren Modellen soweit ich weiß nicht mehr), wobei ich da durch ein bisserl testen auch eine Möglichkeit gefunden hatte unter Linux mittels Firefox die Harmony zu programmieren, da es auch nix anderes als ein Brwoserfenster ist, bei der Xsight 'nur' der Internet Explorer ab Version 6. Das bedeutet, Mac- und Linux User sind da momentan gekniffen. Da die EZ-RC Connector Software .NET verlangt ist das auf jeden Fall nativ auch nur mit Gefrickel zu lösen. Blöde, für mich aber irrelevant, da ich auch Windows im Einsatz habe. War aber MS meidet wie der Teufel das Weihwasser, sollte sich dessen bewusst sein und um One for All einen Bogen machen.
One for All bietet eine Basiskonfiguration ohne Computer, die zumindest die Grundfunktionen der Geräte innerhalb weniger Minuten zur Verfügung stellt. Für die Programmierung mit Macros und Aktionen kommt man um die Browserkonfiguration nicht herum.
One for All hat bei der Konfig-Oberfläche einige sehr gute Ansätze, die jedoch meiner Meinung nach noch nicht ganz zuende Gedacht ist. Beispielsweise hab ich Probleme beim Wechsel der Aktivitäten; wenn ich fernsehe (TV an, Ton über Verstärker und DVB-C Empfänger als Programmquelle) und beispielsweise eine DVD gucken will (Kanalwechsel am TV, DVB-C-Box ausschalten, DVD-Player an, Eingangswechsel am Verstärker) 'weiß' die Fernbedienung nicht, dass der Fernseher und Verstärker schon an sind und sendet erneut den 'Power Switch'-Befehl, was dann TV und Verstärker erst mal ausschaltet. Möglicherweise hab ich die dementsprechenden Funktionen (noch) nicht gefunden (Infos gerne in den Kommentaren, ich bin ja lernfähig) ich hab allerdings bewusst nicht in die Anleitung geschaut, da alle Anbieter von Universalfernbedienungen mit kinderleichter Programmierung werben. One for All macht sich das Leben insofern schwer, daß die deutsche Oberfläche im Vergleich mit der Englischen teils schlichtweg falsch übersetzt wurde. Das sorgt für Fragezeichen und letztenendes auch für Frustration. Im Vergleich mit der Konfiguration von Logitech zieht alles in Allem One for All den Kürzeren. Prinzipiell funktionieren beide Oberflächen recht ähnlich, bei Logitech fühle ich mich jedoch bedeutend besser instruiert.
Die Konfiguration ist sowohl bei Logitech als auch One for All eine Sache, die einen stundenlang beschäftigen kann und man trotzdem das Resultat immer mit noch mehr Stunden Arbeit optimieren. Da haben beide Hersteller noch Defizite, bei Philips wird es nicht viel anders sein, denke ich. Die Gerätedatenbank ist für mich ausreichend, wobei ich die bei Logitech besser strukturiert empfinde. Meine Geräte hab ich alle gefunden, da sind keinerlei Exoten dabei, allesamt Geräte gemeinhin bekannter Hersteller wie Samsung, Sony und JVC.

Täglicher Gebrauch:
Die One for All Xsight hat hier leicht die Nase vorne, was an der wertigeren Verarbeitung liegt. Mir ist das tatsächlich wichtiger, daß sich das Ding gescheit anfühlt, da verzeihe ich auch den einen oder anderen technischen Fehler. Meine Logitech fühlt sich bedeutend schlechter an, ist jedoch zuverlässiger, was Befehlsübermittlung betrifft.

Fazit: Die Xsight ist bei dem aktuellen Preis von ca. 40 Euro keine Fehlinvestition, gut gefällt mir einfach das Bediengefühl. Da sich die FB einfach gut anfühlt, kann ich über die eine oder andere technische Hürde hinwegsehen, zumal das auch an Unwissen meinerseits liegen kann. Man macht mit einem Kauf nichts falsch, wer jedoch maximal 6 Geräte bedienen will und ohne Display auskommt sollte zu einer Harmony 600 greifen, die nicht sehr viel teurer ist und auch von der Verarbeitung meine olle 525 schlägt. Ich werde mich mit der Xsight auf jeden Fall noch weiter beschäftigen und die Rezension bei 'Durchbrüchen' auf jeden Fall ergänzen.

Falls jemand Infos oder ein brauchbares Userforum kennt (bitte nicht den Börse/Gulli-Schwachsinn), mir den One for all Unterschied zwischen Aktivitäten und Makros erklären kann (ich habs bislang nicht verstanden), tobt Euch bitte in den Kommentaren aus. Bislang hab ich im Netz nix brauchbares finden können.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 19, 2012 10:43 PM MEST


Under Armour Kinder T-Shirt Heatgear II, schwarz, 164
Under Armour Kinder T-Shirt Heatgear II, schwarz, 164
Wird angeboten von All-American Sports
Preis: EUR 19,95

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Sportunterhemden, 3. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe seit Juni 2011 acht dieser Unterhemden im Einsatz (in den Farben Schwarz, Weiß und graumeliert), und benötige pro Woche mindestens 3 Shirts, da ich mindestens dreimal die Woche Sport treibe. Die Hemden sind demnach durchaus in Gebrauch :)
Insgesamt bin ich mit den Heatgear Shirts auch nach 9 Monaten noch vollauf zufrieden. Jedes Hemd wird nach Gebrauch natürlich gewaschen und die Hemden haben keinen Formverlust erfahren. Die liegen immer noch so eng an wie beim ersten Trageversuch. Die Shirts können übrigens problemlos bei 30°C in der Maschine gewaschen werden (jedoch ohne Weichspüler!). Ich trage Größe M, und die liegen bei ca 80 kg bei 1,75m (noch leichtes Übergewicht, ich weiß) sehr eng an, jedoch nicht unangenehm. Während des Sports transportiert das Shirt den Schweiß von der Haitoberfläche weg, so daß die Haut subjektiv sehr trocken bleibt. Richtig auffällig wird dies jedoch erst, wenn man das Shirt auszieht, da dann tatsächlich nur ein schwacher Schweißfilm auf der Haut zurückbleibt, während man das Shirt problemlos auswringen kann.
Ich hab die Shirts für etwa 20 Euro das Stück über den Marketplace hier gekauft und bin bei dem Preis sehr zufrieden. Jedoch sollte man die nicht als generellen Unterwäsche Ersatz verwenden, da diese keinerlei Wunder in Hinsicht auf trocknenden Schweiß und Geruchsbildung vollbringen. Die Nike Pro Combat Shirts sind da besser geeignet, jedoch auch keine Alternative zu einem normalen Unterhemd. Ebenso sollte man besonders bei den hellen Farben und Weiß ein normales T-Shirt darüber anziehen, da die Shirts transparent werden, sobald sie den Schweiß aufnehmen.
Im Vergleich zu einem günstigen Sportunterhemd, welches ich über ebay bezogen hab, (kostete ~10 Euro) ist das Under Armour Heatgear II absolut überlegen und den Mehrpreis auf alle Fall wert. Die Nike Pro Combat Shirts wären noch eine Alternative im gleichen Preissegment, die etwas weniger klein ausfallen und weniger stark tailliert sind.


Mass Effect 3 - N7 Collector's Edition
Mass Effect 3 - N7 Collector's Edition
Wird angeboten von GoForGames
Preis: EUR 105,90

4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spart Euch die CE, 9. März 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich muss sagen, Mass Effect 3 hat mich trotz aller Vorbehalte im Vorfeld absolut überzeugt. Vorbehalte deshalb, da ich bei vielen Videos und Präsentationen den Eindruck hatte, Bioware wolle mit Teil 3 die Fans von Gears of war anprechen und den eh sehr übersichtlichen Anteil an Rollenspielelementen noch weiter eindampfen. Weit gefehlt, zum Glück. Die Kämpfe sind von den hölzernen Auseinandersetzungen in Teil 1 über die für mich überraschend modernisierten Gefechte bei Teil 2 zwar nochmal besser von der Spielbarkeit geworden, aber meilenweit vom 'Anspruch' eines reinen 3rd Person Actionspiels wie Epics genanntes Spiel entfernt. Ich bin da ganz froh darüber, da ich zwar anspruchsvolles Ballern schätze, jedoch nicht unbedingt im Kontext zur Mass Effect Reihe. Teil 3 liefert das furiose Finale des Kampfes gegen die Reaper, und auch wenn ich nocht nicht weit bin (mittlerweile etwa 15 Stunden) hat mich der Titel jetzt schon in den Bann gezogen. Die deutsche Übersetzung ist OK, aber kein Highlight. Fans der englischen Sprache können sich auf der Xbox 360 optional die Originaldialoge gratis runterladen, die etwa 1,6 GByte Plattenplatz verlangen. Die Musik ist wie bei den beiden Vorgängern passend, teilweise sogar sensationell. Die Steuerung ist quasi 1:1 von MAss Effect 2 übernommen, daher fühlt man sich sofort heimisch. Die Grafik geht in Ordnung, aber die Engine kommt langsam in die Jahre und es ist gut, daß das Spiel jetzt schon erschienen ist. 6 bis 8 Monate später hätte die Sache vielleicht anders ausgesehen.
Absolutes Highlight ist bei Mass Effect 3 (wie auch schon bei den Vorgängern) der Erzählstil, der hier erneut auf ein neues Level gehoben wurde. Unabhängig von der Qualität der Grafik und der Story ist das Wie neben Skyrim wohl das, was man als Referenz bezeichnen kann in Hinsicht auf Stimmung und Gefühle. Die Wiedersehen mit Thane Krios, Zaeed, Mordin und allen anderen sind hervorragend inszeniert und es fühlt sich sehr nach dem Wiedersehen mit einem alten Freund an, den man Jahre nicht gesehen hat.
Zur Story:
Die Reaper sind da und greifen die Erde an. Shepard kann mit der Normandy vond er Erde flüchten und kriegt gerade noch so den Auftrag mit, alles in der Galaxis versuchen zu mobilisieren um gegen die Reaper gemeinsam vorzugehen. DAbei gestaltet es sich durchaus schwer, die einzelnen Parteien in irgendeiner Waise auf seine Seite zu ziehen, da wie meistens irgendwelche Kleinigkeiten oder große Klöpse aus der Welt geschafft werden müssen. Im Vergleich zum Vorgänger wirkt Teil 3 bedeutend linearer und zwingender, was man durchaus der Handlung zuschreiben kann. Im Laufe des Spiels laufen einem wieder mal diverse Personen der Vorgänger über den Weg, mit denen man einiges an Worten wechseln kann und diese vielleicht zur Mitarbeit gegen die Reaper überreden kann. Das muss nicht unbedingt bedeuten, daß die Personen der Crew der Normandy beitreten, man sammelt während des Spiels Kriegsaktivposten; das können diverse Flotten unterschiedlicher Herkunft, Waffentechnolgien oder auch Einzelpersonen sein. Diese bestimmen die Kampfkraft der Flotte gegen die Reaper. Multipliziert mit dem Bereitschaftswert ergibt sich die tatsächliche Stärke der eigenen Armee. der Bereitschaftswert liegt anfangs bei 50% und kann anscheinend nur durch Multiplayerpartien erhöht werden. Ich finde das weniger toll, da ich nicht der Action-Onlinespieler bin. Dennoch habe ich jetzt einige Gefechte geführt und fand es ganz unterhaltsam, so daß ich doch hin und wieder eine Runde Online spiele.

Ich möchte eine klare Kaufempfehlung auf dieses Spiel aussprechen. Überlegt Euch jedoch sehr gut, ob es die CE sein muss.
- Ich finde das Artbook gelungen, auch wenn es nur Taschenbuchgröße hat. Zumindest ist es ein Hardcover.
- Der Aufnäher ist halt ein Aufnäher mit dem N7 Logo.
- Die Lithografie ist ein Bild in Postkartengröße. Ganz nett.
- Das Comic hab ich noch nicht gelesen, das ist das einzige, bei dem ich mit dem Miniformat nicht zufrieden bin.
- Der Soundtrack via Download. Absolutes Killerargument, wenn ich ehrlich bin. Man bekommt etwa 1 Sunde Musik aus dem Spiel, wenn auch nicht auf einer CD. Immerhin gibts den Download wie auch schon bei Dragon Age 2 als Wav-Dateien, was bedeutet, daß man sich nicht mit möglicherweise qualitativ schlechten MP3-Dateien herumschlagen muss und man quasi verlustfreie Musik in CD Qualität erhält.
- DLC über Codes. Nun gut, ich bin jetzt nicht derjenige, der sich über sowas aufregt und das ist definitiv auch NICHT der Grund, warum es von mir nur 3 sterne gibt. Man muss einfach verstehen, daß mittlerweile sehr viele Leute Gebrauchte Spiele kaufen und hier der Publisher von dem Verkauf nichts mehr hat. Gut, das war vor 20 Jahren nicht recht viel anders, damals war aber an ein Onlinespielen via Internet (was damals kein Mensch außerhalb von Unis in Deutschland kannte) nicht zu denken, es musste also keinerlei Infrastuktur oder sonstiges vom Publischer befeuert werden. Ich kann es nachvollziehen, wenn für einen Solchen Dienst Geld verlangt wird, und einige Modelle holen sich das über eine Abo oder Micro-Transactions, andere über einen Onlinepass oder ähnliches.

Ich hab zwei Punkte, die für mich so schwer liegen, daß ich von den eigentlich vorgesehenen 5 Sternen 2 abziehe:
- Keine gedruckte Anleitung: Sorry, geht's noch? Ich hab 90 Euro für ein Spiel gezahlt, da sollte es möglich sein, nein, da VERLANGE ich ein gedrucktes Handbuch. 90 Euro sind eine Menge Geld. Da sollte das drin sein. Insbesondere EA sollte wissen, daß man gerade mit sowas Käufer gewinnen kann. Man denke an diverse Titel von Origin zurück, als der Name noch nichts mit einem vielgescholtenen Onlinedienst zu tun hatte und viele, die sich darüber jetzt beschweren noch nicht mal auf der Welt waren :).
- Der Pappschuber: Das Ding heißt aus gutem Grund Collector's Edition. Dank ziemlich unglücklicher Verpackung seitens Amazon und der unnachahnmlich charmanten Art, wie Pakete bei Transportunternehmen behandelt werden, ist mein Pappschuber quasi beim entfernen der Folie auseinandergefallen. Wenn bei einem Verkaufspreis von 90 Euro nicht mal der Betrag für ordentliche Pappe und gescheiten Kleber drin ist, dann weiß ichs auch nicht.

Mein Rat: Holt Euch die normale Ausgabe, legt die 800 Punkte für den Protheaner Download drauf und kauft Euch den Soundtrack einzeln. Dann habt Ihr alles wichtige aus der CE und habt wahrscheinlich demgegenüber weniger ausgegeben.

Kleine Ergänzung zum Ende:
Ich hab ME3 noch nicht bis zum Ende durch, allerdings scheinen viele 'Fans' mit dem Finale nicht einverstanden zu sein. So weit so gut. Nur: Was bilden sich diese Fans eigentlich ein? Kein einziger dieser Schreihälse hat eine Zeile Code zu einem der Mass Effect Spiele beigesteuert, aber jetzt meldet sich jeder 'Experte' zu Wort, daß das Ende nicht gut ist. Vielen Dank auch, damit werft Ihr die Versuche, Computer- und Videospiele als Kunst anzusiedeln um Jahre zurück! Kunst ist nicht unbedingt Mainstream und auch nicht an die Meinung der Allgemeinheit angepasst. Viele Bücher, Theaterstücke und auch Filme, welche als Kunstwerke angesehen werden, lassen den Konsument mit einigen Fragezeichen zurück. Und - da gehe ich jede Wette ein - die Leute, die hier zu dem Thema sich in einer Tour negativ äußern und dem Spiel dadurch miese Bewertungen geben, gehören zu derselben Erbsenzählergilde, die sich auf der anderen Seite darüber echauffiert, daß Warner Brothers erstmal nur die Kinofassungen von 'Herr der Ringe' auf Bluray veröffentlicht hat und Gerorge Lucas für sein ewiges Nachbearbeiten von Star Wars am liebsten steinigen würden (ich sag nur 'Greedo schiesst zuerst!'). Bei einer solchen Doppelmoral wird mir speiübel und ich kann nur sagen: lasst Euch von solchen kleinkarierten Leuten ohne richtiges Leben nicht aufgrund eines (möglicherweise) unbefriedigenden Endes ein Spiel ausreden, was unabhängig vom Finish einfach mordsmäßig Spaß macht.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 18, 2012 8:36 AM CET


Bis ans Ende der Welt
Bis ans Ende der Welt
Wird angeboten von CDundDVDDiscount Preise incl. MwSt.
Preis: EUR 12,95

13 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kommt mir zu keimfrei rüber, 19. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Bis ans Ende der Welt (Audio CD)
Die Herren können mit Ihren Instrumenten umgehen und sind auch stimmlich fähig, das muss man neidlos zugeben. Universal macht hier auch alles richtig, Werbung schalten und das Ganze dementsprechend hypen.
Was mir ein wenig fehlt, ist Herz hinter dem Ganzen. Die Lieder sind allesamt sauber produziert und gut arrangiert, mir fehlt jedoch das gewisse Etwas, ein Kick. Vielleicht wäre weniger perfekt besser gewesen, vielleicht hätte man auch einige Eigenkompositionen einstreuen sollen (sofern sowas überhaupt geplant ist). Ich fühl mich dadurch nicht wirklich angesprochen, da es den Eindruck des Geldmachens erweckt.

Wem's gefällt, nur zu, ich würde vor einem Kauf aber auf jeden Fall reinhören. Ich habs getan und mich dann gegen den Kauf entschieden.

Falls die Herren Liveauftritte absolvieren sollten, würde ich da jedoch hingehen, rein aus Neugier, ob die Songs live für Stimmung sorgen und um sicher zu sein, daß die Herren wirklich was können.


Ultimate Marvel vs. Capcom 3 Signature Series Guide (Brady Games Signatur Series)
Ultimate Marvel vs. Capcom 3 Signature Series Guide (Brady Games Signatur Series)
von Joe Epstein
  Taschenbuch

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 500 Seiten geballte Infos, 19. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hab mir das Buch gekauft, da ich etwaige Movielisten und Strategy-Guides nicht am Bildschirm lesen kann und will. Jede der 50 Figuren (48 plus die beiden DLC Jill und Shuma-Gorath) wird auf mehreren Seiten eingehend beleuchtet und erklärt. Jedoch sollte man sich - wie bei jedem Strategy Guide - darüber im Klaren sein, daß es sich hier nicht um das Nonplusultra handelt. Ich sehe diese Bücher primär als Nachschlagewerk und Ideengeber. Sehr schön ist die Einleitung gelungen, die den Werdegang beginnend mit X-Men: Children of the Atom bis zu UMvC3 beleuchtet und hierbei beispielsweise auf die technisch limitierten Heimfassungen für die Playstation (1) eingegangen wird. Das Glossar hat mich umfangreich über den typischen 'Beat'em-Up Sprech' mit Combo Cancel, Poke und Frame Traps aufgeklärt. So kann man auch auf diversen Webseiten diversen Forendiskussionen folgen kann und nicht nur was von böhmischen Dörfern versteht :) Der aktuelle Preis von etwa 15 bis 20 Euro geht dabei in Ordnung. Das Buch ist sauber gebunden und auf hochwertigem Papier gedruckt und durchgehend farbig gestaltet.
Es handelt sich hierbei um die US-Ausgabe in Englisch, mit Schulenglisch kommt jedoch gut zurecht.
Fans von UMvC3 sollten zugreifen.


Ultimate Marvel vs. Capcom 3
Ultimate Marvel vs. Capcom 3
Wird angeboten von dvdseller24
Preis: EUR 69,97

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Videospielhelden gegen Comicfiguren, 19. Februar 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Ultimate Marvel vs. Capcom 3 (Videospiel)
Ultimate Marvel vs. Capcom 3 ist nach 10 Jahren endlich eine würdige Fortsetzung zum wohl langlebigsten Capcom-Prügler neben Street Fighter, nämlich Marvel vs. Capcom 2. Eigentlich gibts ja noch zwei quasi Vorgänger mit X-Men vs. Street Fighter und Marvel Super Heroes vs. Street Fighter.

Päsentation:
Ähnlich wie Street Fighter IV ist UMvC3 ein reines 2D Prügelspiel mit schön gezeichneten Hintergründen und Sprites. Das Ganze ist einem Look, daß die Figuren wie aus einem Hochglanzcomic wirkt. Sobald Hyper Combos, Aerialcombos und Team Hyper Combos ausgelöst werden ist Reizüberflutung angesagt. Personen mit Epilepsie-Vergangenheit sollten Abstand von dem Titel nehmen, da es dann an allen Ecken und Enden blitzt und blinkt. Mir ist das teilweise zu viel, aber es passt zum übedrehten Comic-Charakter des Spiels. Musikalisch steht der Titel der Grafik kaum nach, der Soundtrack kann via Optinsmenü zwischen einer orchestralen Arrange-Version und einer old-schooligen Synthi-Version gewählt werden. Letzere finde ich bedeutend passender zum Spiel, wobei man bei der Arrange-Version merkt, daß die Musik unabhängig von der Art der Instrumentierung funktioniert. Mittels einer Tastenkombination (L2 und R2), die gedrückt halt, bis man bei der Charakterauswahl erscheint, kommen Fans des Vorgängers in den Genuss eines Remix des Titels 'I wanna take you for a Ride' vom Vorgänger. Ein nettes kleines Extra für Fans :)

Gameplay und Steuerung:
Obwohl ich die Street Figher Spiele gerne mag, sind dies nicht meine Lieblingsspiele. Das liegt vor allem daran, daß ich sechs Angriffsbuttons als zu viel erachte. Alles was über vier hinausgeht, überfordert mich einfach, ich bin halt auch nicht mehr der jüngste. UMvC3 nutzt drei Buttons für Angriffe (leicht, mittel und hart) und eine Special Taste. Die Schultertasten sind mit Assists, Teamwechsel und Tastenkombinationen der vier Standardtasten belegt. Damit sollten auch weniger kampferfahrene Spieler einen einfachen Zugang zu dem Titel finden. Es gibt darüberhinaus noch einen Basic Mode, der das ganze auf zwei Angriffstasten eindampft, womit auch der unbedarfteste Spieler erste Erfolgserlebnisse erzielen kann. Jedoch wird man sehr schnell auf die Standardsteuerung umsteigen, da damit bedeutend raffiniertere Combos möglich sind. Wie bei allen modernen Beat'em Ups gilt auch für UMvC3 'leicht erlernbar, schwer zu meistern'. Was einem an Möglichkeiten geboten wird ist schier unglaublich und mit 48 wählbaren Charaktern gibt es viel zum ausprobieren und lernen. Da wie beim Vorgänger die Kämpfe als 3 gegen 3 Tag Battles ablaufen, man also immer drei Charaktere wählt, gibts *sehr viele* Teamkombinationen :)
Die Steuerung geht mit einem Control-Pad ganz gut von der Hand, der eine oder andere wird jedoch mit einem Arcade-Stick besser zurechtkommen. Dummerweise sind brauchbare Modelle von Hori und Konsorten preislich nicht grade Billigheimer, jedoch sollte man hier nicht unter 60 Euro für einen Stick ausgeben, da man damit normalerweise nicht glücklich wird. Wenn Geld keine Rolle spielt, sollte man über den Import einer HitBox nachdenken, die jedoch mit 200+ € wahrlich kein Schnäppchen ist

Umfang:
Es gibt 48 auswählbare Figuren, jeweils 24 aus dem Marvel-Universum und der Capcom Spielewelt, das sind 12 mehr als bei MvC3. Dabei trifft man nicht nur auf beliebte Figuren aus den Street Fighter Spielen, nein, auch Arthur aus Ghouls'n Ghosts, Viewtiful Joe aus dem Spiel selben Titels, Dante aus Devil May Cry, beispielsweise Amaterasu aus Okami und Phoenix Wright (!) sind dabei. Letzerer ist ein besonderes Highlight, da Phoenix als Anwalt so gar nicht in ein Prügelspiel passt. Ich kann jedoch jedem empfehlen, diese Figur genauer zu studieren, da sich diese auch komplett anders als alle anderen Figuren spielt und zwar erstmal der Schwächste in der Riege ist, jedoch mit der richtigen Spieltaktik alles weghauen kann. Gegenüber MvC3 wurde auch der eine oder andere Move der 'alten' Figuren modifiziert, um das Balancing ausgeglichener zu gestalten.
An Spielmodi gibts neben dem normalen Arcademode, dem Versus-Battle und dem zum guten Ton gehörenden Traingsmode noch den Missionsmodus und als Gratis DLC den Helden vs. Herolde Modus. Letzterer ist eine Mini-Kampagne, bei der man in unterschiedlichen Arealen Dreierteams entweder auf Seiten der Helden (die Guten) oder auf Seiten der Bösen (Herolde) bekämpft. Für jeden Sieg gibts Karten, die die Fähigkeiten des eigenen Teams modifizieren. Ein unterhaltsamer Spielmodus, den man immer mal wieder für 30 Minuten oder länger spielt :)

Macht's Spaß?
Und wie! UMvC3 ist nicht alleine auf dem Prüglermarkt, der mit Street Fighter IV, BlazBlue, King of Fighters und demnächst Street Fighter X Tekken derzeit eine Renaissance der qualitativ hochwertigen 2d Prügler erlebt, zum Einstieg geeigneter in die Welt der nicht 3d Prügler als UMvC3 ist allerdings keiner der Titel (Wobei keiner der genannten Titel, und ich verteil jetzt mal Vorschusslorbeeren für SFxT, als schlecht angesehen werden kann). Insbesondere mit einem Kumpel oder mehreren ist stundenlange Gaudi vor der Konsole quasi vorprogrammiert. Auch Onlinezocker kommen mit einem sehr guten Onlinemode auf Ihre Kosten, ich hatte bei meinen Onlinematches keinerlei Lag-Probleme oder disconnects (etwas das ich bei der PS3 bei anderen Spielen leider häufiger geniessen darf). Allerdings hab ich in meinem Matches nur Niederlagen eingefahren. Ist aber auch egal, solangs Spaß macht kann ich gut akzeptieren, daß ich nicht der TopDog in einem Spiel bin.

'Nur' vier Sterne gibt's aus zwei Gründen:
Der Trainingsmode bietet leider keinerlei Möglichkeit, sich Combos und Moves vorführen zu lassen (wer die Tekken Teile kennt, weiß wahrscheinlich was ich meiner), nicht mal eine Anzeige der notwendigen Bewegungen und Tastenbetätigungen gibts (wohl aber eine Anzeige, was an Eingaben registriert wurde). So muss man immer wieder umständlich in die vorhandene Moveliste gucken, und dafür immer wieder den Trainingsmode pasieren und durchs Pausemenü klicken. Das ist einfach nicht mehr zeitgemäß, selbst bei Tekken 2 oder 3 gabs einen Trainingsmode, in dem ich mir Combos vorführen lassen konnte. Als 'Workaround' sollte man sich überlegen, ob die etwa 20 Euro für die Strategy Guide von Brady Games eine Investition wert sind (ich für meinen Teil bin froh mit das Ding gekauft zu haben).

Der zweite, viel schlimmere Grund ist die Capcom'sche Veröffentlichungspolitik, jeden Titel mehrmals mit leicht modifiziertem Inhalt zu veröffentlichen. Bei Street Fighter IV gibts 3 Veröffentlichungen plus eine Collectors Edition für die erste. Bei UMvC3 gibts zwei, die nicht mal ein Jahr auseinanderlagen. Ich bin ja froh, daß ich mir erst jetzt die Ultimate Version geholt habe, aber mir grauts vor dem Gedanken, daß da nochmal eine kommen könnte.
Liebe Entwickler bei Capcom, setzt Euch lieber mal wieder mit SNK Playmore hin und bringt ein Capcom vs. SNK Millenium Fight 2012. Das wäre 11 Jahre nach Capcom vs. SNK 2001 bzw. 9 Jahre nach SNK vs. Capcom Chaos auch mal eine Fortsetzung wert. Oder noch besser: Ein neuer Darkstalkers Titel :)

Wer tiefer in 2d-Prügelspiele insgesamt oder UMvC3 einsteigen möchte, dem empfehle ich die Suchmaschine des Vertrauens anzuwerfen (die meisten brauchbaren Webseiten sind englisch, liefern jedoch qualitativ hochwertige Infos). Wer nicht immer in die Command List im Pausemenü gucken will, dem empfehle ich auch in die Ultimate Marvel vs. Capcom 3 Signature Series Guide zu investieren (leider auch nur in Englisch). In dem 500 Seiten Wälzer wird jede Figur eingehend beleuchtet und erklärt und auch auf typische Fachbegriffe bezüglich Prügelspielen eingegangen.

Als Anmerkung: Ich hab absichtlich das aktuelle Mortal Kombat und Soul Calibur V nicht erwähnt, da die zwei ja 3D Prügler sind.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 10, 2012 4:28 PM MEST


Logitech Squeezebox WLAN-Radio schwarz
Logitech Squeezebox WLAN-Radio schwarz

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hat mich zum Squeezebox Fan gemacht, 23. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hab jetzt seit etwa 2 Wochen ein Squeezebox Radio im Einsatz, obwohl ich mich aufgrund des proprietären Systems lange Zeit dagegen gesträubt habe und ich ich mit zwei dnt Ipdio Mini Radios sehr gut gefahren bin. Ich bin jedoch sehr positiv überrascht, was die Qualität und auch das Handling betrifft. Jedoch sollte man eine Sache schlichtweg bedenken:
Die Squeezebox Geräte sind eigentlich 'dumm', das bedeutet, daß ohne Sqzeezebox Server bzw. Account bei mysqueezebox.com gar nichts zu machen ist. Das bedeutet aber auch, daß quasi bei jeder Funktion der Server konsultiert wird. Je nach Leistungsfähigkeit der Serverhardware und des Netzwerkverbindung kann es da zu der einen oder anderen Denkpause kommen. Insbesondere bei WLAN Verbindungen sollte man mal prüfen, was da in der Nachbarschaft noch so alles funkt, das 2,4 GHz Frequenzsband ist mittlerweile hoffnungslos überlaufen. Von mysqueezebox.com kann ich nicht viel berichten, da ich einen Server auf meinem NAS laufen lasse.

Das ist auch meine Empfehlung, einen Squeezeserver lokal laufen zu lassen. Mein NAS ist leistungsmäßig am unteren Ende der Skala anzusiedeln (hat eine Kirkwood CPU mit 400 MHz und ist von der Hardware mit einem Sheevaplug zu vergleichen), das hat ganz gut zu tun. Der Webserver lauft demenentsprechend zäh, man sollte also bei der Ersteinrichtung sehr viel Geduld mitbringen und sich auch genügend Zeit mit der Konfiguration lassen. Dann läuft das Ding sehr stabil.

Sofern man die dauerhafte Verbindung nicht bereitstellen kann oder will, kommt es unweigerlich zu Problemen und man sollte sich dann überlegen, ein WLAN Radio oder insbesondere ein Squeezebox Gerät dann das richtige Gerät ist.
Wer dies bewerkstelligen kann, bereit ist, die Onlinehandbücher nochmal zu überfliegen und sich mit den Geräten ein wenig beschäftigen will und auch kein Problem mit der fehlenden uPnP-Fähigkeit hat, bekommt mit den Squeezebox Geräten wohl die attraktivsten Geräte vom Preis-Leistungsfaktor her (Sonos ist qualitativ noch besser, aber weniger flexibel, wie ich finde).

Das Squeezebox Radio zeichnet sich durch den wirklich beeindruckenden Klang aus. Bei einem Gerät mit diesen Dimensionen kann man hier wirklich nicht meckern. Das kleine Farbdisplay ist zwar sehr stark blickwinkelabhängig, jedoch meiner Meinung nach gut lesbar (obwohl ich eher schlecht sehe). 6 Presettasten für Radiosender sind meines Erachtens nach ausreichend, mehr kann man über das Favoritenmenü hinzufügen.
Weniger schön die Tatsache, daß die Bedienung direkt am Gerät aufgrund der umfangreichen Optionen ein wenig kompliziert ist. Die Fernbedienung welche es mit dem Akkupack gibt macht jetzt keinen Eindruck, das Radio kann allerdings über den Squeezeserver fernbedient werden. Alternativ gibt es für iOS, Android und WP7 auch Apps die diesen Zweck erfüllen. Oder aber sofern man eine Harmony Fernbedienung aus dem Hause Logitech nutzt, kann diese auch für die Squeezebox konfiguriert werden.

Meine Anforderungen an ein WLAN Radio (Internet-Radiosender, Podcasts und eigene Musiksammlung, Wecker) erfüllt das Squeezebox Radio vollends. Da verzichte ich auch gerne auf uPnP-Funtionalität.
Sofern man die Möglichkeit hat, einen Squeezeserver laufen zu lassen, ist man mit Logitechs system gut bedient. Für einen günstigen Einstieg zum Thema WLAN Radio plus uPnP würde ich allerdings zu einem dnt iPdio mini raten. Das ist günstiger, hat auch einen guten Klang für die Größe des Luutsprechers und erfüllt dank Reciva Kompatibilität auch meine genannten Anforderungen.

Kommendes Jahr werden wohl weitere Squeezeboxen folgen.


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