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Beiträge von Bruder Bibliot...
Top-Rezensenten Rang: 138.287
Hilfreiche Bewertungen: 33
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Rezensionen verfasst von Bruder Bibliothekar "angtarion" (Potsdam)
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4.0 von 5 Sternen
ein erfreuliches Buch, 9. Januar 2013
Der Autor fasst zum ersten mal überhaupt(!) die Geschichte der Glasmacherei im Erzgebirge in technischer, technologischer und historischer Sicht zusammen. Zusätzlich geht er interessanten Fragen wie z.B. der Rolle der Zisterzienser dabei nach. Basis ist die Dissertation des Verfassers. Das Buch ist durch und durch verdienstvoll und wird wohl lange herangezogen werden. Leider hat es auch einen gravierenden Schwachpunkt: die zugrunde gelegte wissenschaftliche Literatur ist zum Teil hoffnungslos veraltet. Das gilt für folgende Themenfelder: 1. Zisterzienser - die von Kaspar Elm 1980 angestossene und sich in einer Vielzahl von qualitätsvollen Publikationen äußernde Diskussion wird ignoriert und statt dessen ältere Literatur wie z.B.Schneider: "Die Geschichte der Cisterzienser" herangezogen 2. Altstraßenforschung/Landausbau, ausweislich der Fußnoten werden hier die neueren Forschungen (Meistens veröffentlicht in " Arbeits und Forschungsberichten zur sächsischen Bodendenkmalpflege") nicht berücksichtigt 3. Kloster Altzella - warum hier auf eine Publikation aus dem 19. Jh. zurückgegriffen wird, wo doch aus den letzten 20 Jahren neuere Forschungen publiziert werden, bleibt unklar. Fazit: das Buch sollte unter hinzuziehung diverser neuerer Literatur gelesen werden. Was den Verdienst überhaup dazu eine Publikation vorgelegt zu haben nicht schmälert, deswegen auch 4 Sterne.
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4.0 von 5 Sternen
Quarz-Monographie?, 18. November 2011
Das Buch mit dem Titel: "Quarz-Monographie" Und dem Untertitel "Die Eigenheiten von Bergkristall, Rauchquarz, Amethyst und anderen Varitäten" kommt gewichtig daher. Auf 400 Seiten sind zahlreiche Farbfotos zu finden, viele Zeichnungen helfen beim Erläutern des streng wissenschaftlichen Textes. ein Buch das sich an Wissenschaftler und wissenschaftlich orientierte Sammler. Der Autor nimmt sich viel Zeit die unterschiedlichen Entstehungsweisen zu erklären. Das Buch ist deswegen ohne Wenn und Aber als ein Standardwerk zu bezeichnen! Ein Wehmutstropfen gibt es dennoch: der Autor schildert sehr stark aus der Sicht seiner alpenländischen Heimat. Wichtige Sonderformen, z.B. aus Sachsen, finden keinen Eingang in das Buch. Eben eine "Alpenländische Quarzmonographie"!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Zum kritischen lesen empfohlen, 13. Februar 2011
Der Autor analysiert die Struktur und Arbeitsorganisation der der Zisterzienser vom Standpunkt eines Ökonomens und macht Ursachen und Wirkungen des wirtschaftlichen Aufschwunges der Zisterzienser deutlich. Das Buch unterscheidet sich also -in interessanter Weise - in seinem Blick auf die Ökonomie von den meisten Büchern über Zisterzienser. Leider belegt der Autor nicht alle Aussagen mit Quellen und scheint weitgehend als Quellen ältere Literatur zu nutzen. In der Literaturliste am Ende des Buches ist jedoch die relevante neuere Literatur aufgeführt. Es wäre also interessant zu erfahren warum der autor diese an einigen Stellen verwirft. Problematisch ist das letzte Viertel des Buches. In dem wird erörtert ob die Zisterzienser Vorläufer des Kapitalismus sind. Dabei macht sich der Autor die Marx'schen Definitionen kritiklos zu eigen. Hier wäre ein deutlicheres herausarbeiten der abweichenden Interpretationen (zu der man bei von Marx abweichenden Definitionen gelangt) wünschenswert gewesen. Abschließend kann gesagt werden, dass dieses Buch eine Bereicherung für all jene ist die kritisch zu lesen verstehen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Nicht für Individualreisende geeignet, 12. Juli 2010
Die Karte hat den Anspruch eine Karte für Touristen die mit dem eigenen Auto unterwegs sind zu sein. Diese Karte wird auch angeblich regelmäßig aktualisiert. Ich bin mit der Karte von 2006 und 2010 unterwegs gewesen. Fakt ist, solange man sich an die "roten Strassen" und die Touristenzentren hält kann nichts schief gehen, alles stimmt. Fährt man auf gelben Strassen so fängt das Abenteuer an, nicht nur das die Qualität der Strassen von einer sehr guten Asphaltstrasse bis zur Schotterpiste alles bietet sondern auch das Abzweige links, statt rechts sind, in stumpfen statt in spitzen Winkeln abgehen! Wenn man verwegen ist und auf weißen Strassen fährt, ist manchmal gar keine Strasse da.... Dabei gibt es sehr gute torpografische Karten von Slowenien mit deutscher Legende! Wir haben die Karten aus dem Verlag Mateus gekauft und seitdem unseren weg (auch zu den verborgenen Schätzen) gefunden.
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Ein nicht eingelöster Anspruch, 20. September 2008
Das Buch bezeichnet sich selbst etwas vollmundig als "Lexikon der Buchkunst und der Bibliophilie". Jedoch wird es leider diesem Anspruch nicht gerecht, da solche Grundbegriffe wie Bünde oder Kapitalband sich nicht wiederfinden und maximal sich sekundär erschließen lassen (im Fall des Kapitalbandes). Wichtige Begriffe wie z.B. Duodez Format werden nicht erklärt. Damit ist der Lexikalische Anspruch hinfällig.Und für den Biblophielen wichtige Informationen nicht enthalten. Auffällig ist außerdem, das die Autoren einen DDR Jargon pflegen und auch Wert (oder besser Abwert-) urteile fällen. Dies wird z.B. bei Fragen des Historismus sichtbar. Kritische Inhalte zur DDR fehlen an angebrachter Stelle dagegen. Fazit: ein Buch was seinen Anspruch nicht einlöst und stehter Quellenkritik bedarf.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Ein schwergewichtiges Buch?, 2. August 2008
3800 g bringt das Buch auf die Waage die Abmessungen sprengen sogar die Maße des alten Könnemann Verlages. Auf den ersten Blick besticht das Buch durch eine klar Struktur, der rote Faden bleibt immer präsent und es verliert sich nicht in der wissenschaftlichen Diskussion oder den vielfältigen Nebenschauplätzen. Der Band beginnt bei den frühen Anfängen und arbeitet sich systematisch in Richtung Mittelalter vor.Doch dann wird die Ostkirche ab dem frühen Mittelalter aus dem Auge verloren und die Beiträge verlieren an Gewicht. So ist z.B. der Artikel über die Zisterzienser ohne die Kenntnis des Standes der wissenschaftlichen Diskussion geschrieben. Ein Blick in das Literaturverzeichnis offenbart dann auch, dass nahezualle wichtigen Werke fehlen (z.B. der Kaspar Elm "Die Zisterzienser -Mythos und Realität"). Bei näherer Betrachtung scheint eher die Populärwissenschaftliche und die noch über den Buchhandel zu beziehende Literatur herangezogen worden sein. Bei allem das der Versuch einer solchen Gesamtdarstellung ein ehrenwertes Unterfangen ist, ohne hinzuziehen weiterer Literatur ist das Buch schlicht nicht verwendbar. Schwergewichtig? Nein!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Dieses Buch ist mehr Wert als es kostet!, 26. Juli 2008
Das Buch will Auskunft geben über den Bestand an Überresten von Klöstern und Stiften auf dem Gebiete des historischen Brandenburg (also Alt-,Mittel- und Neumark). Es will die Kulturgeschichte lexigrafisch in möglichst all seinen Facetten ansprechen, dem Wissenschaftler, wie den interessierten Laien solides Rüstzeug an die Hand geben aber auch anregen zu weiteren Forschungen. Es kann nur gesagt werden, dies ist ihm gelungen. Das Buch vermittelt ein umfängliches Wissen über alle Klöster im benannten Gebiet, dass weit über einen Überblick hinaus geht. Der Gegenstand wird sowohl von der Geschichte, Kunst und Kultur, wissenschaftlicher und künstlerischer Leistung, politischer Einordnung, wirtschaftlicher Situation, hirachischer Positionierung innerhalb der Kirche und nicht zuletzt des Forschungsstandes beleuchtet. Neuste Grundrisse und eigens für dieses Buch erarbeitete komplexe Karten runden das vorzügliche Bild ab.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein Handbuch was noch lange Gültigkeit haben wird!, 12. Oktober 2007
Kate Gilliver legt eine Geschichter der römischen Armee vor. Dabei geht es wenig, wie man an Hand des reißerischen Titel (der engl. Titel "The Roman Art of War" ist da zutreffender) vermuten würde, um Roms Aufstieg zur Macht, sondern um die Frage "Wer war die römische Armee?". Die Autorin nähert sich dem Thema in dem sie die überlieferte antike Literatur befragt und diese mit der Archäologischen Befundlage vergleicht. Überzeugend arbeitet sich das Wesen und die Entwicklungswege der römischen Armee heraus. Das Buch befasst sich nicht mit Spezialthemen wie zum Beispiel: Ausrüstung und Bewaffnung, sondern mit der Strategie und dem "Spirit" der röm. Armmee. Diese grundsätzliche Arbeit geleistet zu haben, dafür gebührt der Autorin Dank. Nicht verhehlt werden soll allerdings auch, dass es zu Einzelaussagen (z.B. der Auxiliarverbände) in der Fachwelt auch andere Meinungen gibt. Zuletzt sei daran erinnert, dass am Beginn der Entstehung der moderen Armee das Studium der römischen Literatur über den Krieg stand. Sie hat Männer wie Moritz von Nassau inspirit.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
ein ehrenwerter Versuch...., 14. Juli 2007
...ist dieses Buch dem Leser die Welt der Knoten vorzustellen. Bei allem was an Negativen nachfolgend gesagt wird bleibt dies festzuhalten. Der Autor unternimmt den Versuch die unterschiedlichen Verwendungsgebiete und Arten von Knoten in einem relativ schmalen Bändchen darzustellen. Dabei wird ausführlich Eingangs Materialkunde vermittelt und Begriffe erläutert. Wünschenswert wären im Knotenteil detalliertere Angaben warum dieser Knoten für etwas geeignet ist und wozu man ihn auf garkeinen Fall verwenden sollte. Leider deckt das Buch nicht alle in der Praxis gebrauchte Knoten ab, so fehlt zum Beispiel der Roringstek (das ist DER Knoten wenn es um die Befestigung von einem Seil am Anker geht). Und damit ist man schon mitten im Dilemma, um sich z.B. zur Sportbootprüfung Binnen vorzubereiten reicht das Buch nicht, es müssen andere Quellen hinzugezogen werden. Das selbe bei den Kletterknoten, auch hier fehlen wichtig Knoten. Die Darstellung und Beschreibung im Buch ist mittelprächtig, zur Nachvollziehbarkeit der Knoten wäre es sinnvoll gewesen mehr mit Zeichnungen und weniger mit Fotos zu arbeiten. Warum die Knoten z.Teil so gesteckt wurden, das die Tampen so liegen wie sie in der Sportbootprüfung gerade nicht liegen dürfen bleibt ein Geheimnis des Autors. Fazit: Ein ehrenwerter Versuch - nicht mehr aber auch nicht weniger. Das Buch bedarf dringend der Überarbeitung, hat dann aber das Potential zu einem Standartwerk.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
ein wertvoller Beitrag, 29. Mai 2007
Das Buch ist und will sein ein Sachstandsbericht zur Forschung am sächsischen Adel des 19. Jh. Entsprechend vermittelte es eher einen guten Blick darauf wie wenig wir wissenschaftlich gesichert zu diesem Thema wissen, verdeutlicht Fragestellungen und skizziert Hypotehesen und Lösungsansätze, als das es einen erschöpfenden Überblick gibt. Das Buch ist strikt wissenschaftlich geschrieben, der umfangreiche Fußnotenapperat macht die Aussagen nachprüfbar und verleitet zu weiterem Buchkauf. In einzelne Fallstudien gegliedert eignet es sich gut auch für den Leser mit nur ein oder zwei Musestunden. Einzigster Mangel: ohne ein sehr gutes Lexikon sind die vielen gebrauchten Fremdwörter selbst für den wissenschaftlich gebildeten Laien nicht zu verstehen, ein Glossar fehlt. Deswegen konsequenter Weise auch ein Punkt Abzug.
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