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Rezensionen verfasst von
S., A. Eugen
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Bosch Laser-Entfernungsmesser GLM 250 VF, 0601072100
Bosch Laser-Entfernungsmesser GLM 250 VF, 0601072100
Wird angeboten von werkzeugalarm
Preis: EUR 259,99

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Robust und zuverlässig mit hoher Reichweite, 7. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Ding ist gut. Es ist robust gebaut, fügt sich gut in die Hand und ist einfach zu bedienen.
Was im Alltag zählt, das sind die Ergebnisse - und die liefert der GLM 250 schnell und zuverlässig.
Hilfreich ist vor allem die eingebaute Zieloptik, die zwar mit den ganz neuen Modellen eines renommierten Liechtensteiner Herstellers (hier: Ziel-Optik über Gehäuseseite und Vorderseite, dort: Bildschirmtechnologie) nicht ganz mithalten kann, aber für den aufgerufenen Preis eine sehr gute Hilfestellung bei größeren Entfernungen ist.
Die hohe Reichweite ist ebenfalls hilfreich - denn Reichweite reduziert sich beispielsweise bei hellem Sonnenlicht von allein, so daß eine ordentliche Grundreichweite von Vorteil ist. Mehrere Versuchsmessungen auch deutlich über 200 m zeigten, daß das Gerät ordentlich funktioniert.
Die Handhabung ist selbsterklärend, die einzelnen, sinnvollen Funktionen sind leicht aufrufbar.
Das Display ist sehr gut ablesbar, und auch die Hilfsbeleuchtung macht ihre Sache ordentlich.
Ich würde das Gerät wieder kaufen.


Adobe Photoshop Lightroom 3: Das umfassende Handbuch (Galileo Design)
Adobe Photoshop Lightroom 3: Das umfassende Handbuch (Galileo Design)
von István Velsz
  Gebundene Ausgabe

29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein umfassendes Werk, 7. Februar 2011
Ein umfassendes, schwergewichtiges Anleitungsbuch zu Lightroom 3 - detailliert und fundiert, mit wunderbar klaren und eindeutigen Darstellungen, dazu reich bebildert und hervorragend gedruckt.
Dies ist das Buch für all diejenigen, denen die deutlich flottere, doch oft recht flapsige Schreibe etwa von Scott Kelby, der sich um die LR 3 - Darstellung auch sehr verdient gemacht hat, nicht ganz so liegt. Mir ist dieser Titel von Herrn Velsz lieber, auch wenn ich für den ganz schnellen Blick oder einen prüfenden "Quer-Check" auch immer wieder zu Herrn Kelbys Buch greife.

Das Buch zeigt den kompletten Workflow, jeweils mit Beispielen gut illustriert, so daß der Leser unmittelbar alles nachmachen und probieren kann. Die hin und wieder etwas kryptische Struktur von LR 3 wird endlich durchsichtig.
Sehr lobenswert auch die Video-Tutorials. Ebenso löblich ist die Shortcut-Tabelle - eine eingelegte, doppelseitige Tabelle der LR 3 - Tastenkombinationen, die das Leben mit LR 3 doch sehr vereinfacht.

Warum dann nur 4 Sterne, und nicht 5?

Ganz einfach: Der Preis ist, trotz aller Ausführlichkeit und trotz der Video-DVD, schlicht sehr hoch. Der Verlag (Galileo Design) reitet hier weiter auf der Hochpreisigkeitswelle. Wer sich intensiver mit LR 3 befassen will oder muß, der wird die Anschaffung aber sicher nicht bereuen.


Wagner, Richard - The Golden Ring
Wagner, Richard - The Golden Ring
DVD ~ Sir Georg Solti
Preis: EUR 21,05

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine hervorragende Dokumentation, 4. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wagner, Richard - The Golden Ring (DVD)
Eine hervorragende Dokumentation - ganz im von der BBC der damaligen Zeit gewohnten enzyklopädischen Stil, filmisch sehr kurzweilig umgesetzt und mit einer ganz eigenen, packenden Dramaturgie.

Anhand einzelner, beispielhafter Abschnitte wird die Entstehung der auch heute immer noch legendären, nach wie vor einen Standard bildenden Einspielung des "Rings" unter Georg Solti aus den Jahren 1964/65 gezeigt - ein gerade für das heutige Publikum aufschlußreicher Blick hinter die ganz verschiedenen Kulissen. Es ist bemerkenswert zu sehen, mit welchem Aufwand und mit welcher Akribie damals solche Aufnahmen hergestellt wurden. Das ist nichts für eine kurzlebige Chartlist. Das ist für die Ewigkeit.

Allerdings: Man sollte - wann immer möglich - unbedingt die englische Originaltonfassung verwenden. Nicht nur, daß der Sprachwitz im original deutlich besser wirkt, die deutsche Synchronfassung wirkt gerade in den musikalischen Teilen oft etwas belegt.

Manche Dinge kann man auch heute noch nicht besser machen.


Te Deum laudamus
Te Deum laudamus
von Domkapitel Regensburg
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausführliche und lesenswerte, reich bebilderte Dokumentation, 27. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Te Deum laudamus (Gebundene Ausgabe)
So wünsche ich sie mir - die Dokumentationen oder auch Festschriften zu neuen Orgeln! Zugegeben: Nicht überall kann man so viel Aufwand, Zeit und auch Geld in eine derartige Publikation investieren. Nicht überall bietet sich Anlaß und Gelegenheit, derart umfassend für die Öffentlichkeit zu dokumentieren.

Aber gerade hier bei der neuen Regensburger Domorgel schien dies einerseits notwendig und andererseits höchst wünschenswert - ist doch dies ein Dom, der in seiner 700-jährigen Geschichte erstmals eine wirklich große Orgel erhielt. Daneben gab es hier eine erhebliche Zahl gravierender Vorgaben zu beachten und einzuhalten - was letztlich dazu führte, daß die neue Orgel nicht wie üblich auf eine Empore oder auf den Fußboden gestellt oder an eine Wand gehängt wurde, sondern an vier Stahlseilen freischwebend im nördlichen Querschiff aufgehängt. Der Organist erreicht seinen Arbeitsplatz in 15 Metern Höhe über einen ausfahrbaren und bei Nichtbenutzung völlig unsichtbaren Aufzug, der sich nur bei Bedarf aus dem hervorragend gelungenen Orgelgehäuse ausschwenkt.

Aus vielen verschiedenen Richtungen wird das Unterfangen Orgelbau im Regensburger Dom beleuchtet - liturgisch, historisch, architektonisch und denkmalschützerisch und selbstverständlich musikalisch. Und nicht zuletzt die Sicht des Orgelbauers, offen und frei geschildert, macht dieses Buch so lesenswert.

Reich bebildert mit teils formatfüllenden Abbildungen sowohl aus der Planungs- und Bauphase (teils mit unterschiedlichen Versionen verschiedener Angebotsphasen) wie auch nach Fertigstellung, erlaubt der Band einen faszinierenden Einblick in die Entstehungsgeschichte dieses bemerkenswerten Orgelneubaus.

Ergänzt durch umfassende Angaben zur Disposition, Werkgestaltung und -anordnung ist dieser sorgfältig erstellte Band ein Musterbeispiel zur Dokumentation im Orgelbau wie auch als Festschrift, und für jeden an Orgelmusik und Orgelbau Interessierten ein immer wieder aufs neue gerne zur Hand genommener Schmöker.

Der im Einzelnen nicht immer ganz optimal umgesetzte Druck der Abbildungen vermag dieses hervorragende Gesamtbild nicht zu trüben.


Handbuch Digitale Dunkelkammer: Vom Kamera-File zum perfekten Print - Arbeitsschritte, Techniken, Werkzeuge in der Digitalfotografie
Handbuch Digitale Dunkelkammer: Vom Kamera-File zum perfekten Print - Arbeitsschritte, Techniken, Werkzeuge in der Digitalfotografie
von Jürgen Gulbins
  Gebundene Ausgabe

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das optimale Kompendium, 20. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zunächst war ich skeptisch - schon wieder ein Universalhandbuch zur digitalen Bildverarbeitung? Trotz des nicht gerade unerheblichen Preises habe ich es bestellt - und bin begeistert!

Mit großer Genauigkeit, Akribie und Systematik wird der digitale Arbeitsprozeß ("Workflow") dargestellt, immer wieder auch an konkreten Beispielen und an konkreter Software, so daß der Leser unmittelbar nachvollziehen kann, was gemeint ist, aber eben allgemein und abstrahiert genug, um die vermittelten Kenntnisse und Informationen auch auf andere Situationen und insbesondere auf andere Software anwenden zu können.

Anders als in so vielen anderen Handbüchern wird hier nicht versucht, einfache Rezepte zu verkaufen, die eine schnelle, aber eher kurzfistige Befriedigung des Lesers bewirken, sondern hier wird Grundlagenwissen gelehrt, dessen Verständnis den Leser in die Lage versetzt, selbstständig allen möglichen und ganz unterschiedlichen Herausforderungen der Digitalfotografie und der digitalen Bildbearbeitung Herr zu werden.

Es wird ganz bewußt eine klassische fotografische Terminologie verwendet, so daß sich gerade derjenige, der sich bereits länger mit Fotografie befaßt, problemlos zurecht findet; gleichzeitig wird dadurch dem Newcomer das fotografische Vokabular und - nicht zu unterschätzen: hierdurch das Denken in fotografischen Kategorien und Termini - beigebracht.

Nicht nur die Bildverarbeitung als solche, sondern insbesondere auch wertvolle Hinweise zur Archivierung und zur Systematik von Bilddatenbanken und zur Verwaltung größerer Bildbestände runden das Werk ab.

Der Adressat dieses Buches ist ganz bewußt nicht der absolute Anfänger, sondern eher der ambitionierte Amateur oder der Profi, die beide in diesem gewichtigen und umfangreichen Werk allerhand sehr gut belegte und überaus ansprechend aufgemachte Informationen ohne unnötigen Ballast finden. In diesem Buch ist - selten für derartige Unterfangen - tatsächlich alles verwertbar und in praktische Ergebnisse umsetzbar. Geradezu wissenschaftlich exakte Quellenangaben und ein entsprechend umfangreiches Literaturverzeichnis runden das insgesamt sehr gelungene Werk ab.

Das Erscheinungsbild und die Herstellung des Buches sind hochwertig, so daß der relativ hohe Preis sehr schnell vergessen ist.


Kein Titel verfügbar

52 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vielseitig und wertig, 20. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Gerät überraschte. Ich habe es in "Mehrfachausführung" und in der Canon-Version gekauft und war etwas erstaunt, eine "Mehrkarton-Lieferung" zu bekommen - was sich aber unschwer als richtig herausstellte, denn alle im Angebot genannten Teile sowie der Zusatzempfänger waren enthalten, das Set war offensichtlich eigens für die jeweilige Bestellung zusammengestellt worden.

2 Betriebsarten sind möglich:

1) Der Empfänger (das längliche Teil) wird mit der Kamera (in meinem Fall mit einer 50D) verbunden und löst diese aus, wenn der Fotograf auf die Taste am Sender drückt; in diesem Fall handelt es sich um eine Kamerafunkfernauslösung.

2) Der Sender (das annähernd quadratisch wirkende Teil) wird mit der Kamera verbunden (mittels Blitzschuh oder Synchrokabel an der Blitz-Synchrobuchse) und der Empfänger (immer noch das längliche Teil) mit einem Blitzgerät (in meinem Fall mit einem Speedlite 580-EX II); in diesem Fall handelt es sich um eine Blitzfunkfernauslösung.

Was aus Gründen der Synchronisierung und des Timings praktisch gar nicht funktionieren kann ist, einen Empfänger zur Funkfernauslösung der Kamera und einen anderen Empfänger mit demselben Sender zur Blitzauslösung zu verwenden. Wenn man das machen will (also Kamera UND einen oder mehrere Blitze fernauslösen), dann muß man zu einem Trick greifen: Man verwendet 2 Sender und mindestens 2 Empfänger, wobei man unterschiedliche Kanäle einstellt; ein Sender-/Empfänger-Paar dient dann als Funkfernauslöser für die Kamera (Sender beim Fotografen, Empfänger an der Kamera, vorzugsweise mittels Auslösekabel), das andere (auf dem anderen Funkkanal) als Funkfernauslöser für den Blitz, gesteuert von der Kamera, nicht vom Fotografen (Sender an der Kamera, beispielsweise auf dem Blitzschuh oder über Blitz-Synchrobuchse verbunden). Das funktioniert tadellos.

Das Gerät bietet eine überraschend wertige Verarbeitung (wesentlich besser als vergleichbare China-Fernauslöser) und eine erstaunlich angenehme Haptik.

Selbst über große Distanzen und durch Wände hindurch hat die Funkauslösung problemlos funktioniert. Mit meiner Version funktioniert auch das "Wake up" von Blitzgeräten, die in den Schlafmodus gegangen sind (getestet mit Canon Speedlite 580-EX II); bei Vorgängerversionen des Empfängers war dies anscheinend nicht der Fall.

Es gibt einige wenige Nachteile:

Die Bedienungsanleitung ist eine reine Beleidigung. Nicht einmal das dort verwendete Englisch folgt irgend welchen grammatikalischen und/oder semantischen Gesetzmäßigkeiten. Sie erinnert an Bedienungsanleitungen aus der Frühzeit des Computerzeitalters und darf getrost weggeworfen werden. Wenn jemand Chinesisch spricht, wird ihm eventuell der chinesische Teil der Anleitung weiterhelfen können.

Allerdings ist das System und das zugrundeliegende Prinzip so leicht verständlich, daß man eine Bedienungsanleitung nicht wirklich benötigt. Mit zwei gravierenden Ausnahmen:

1) Die DIP-Schalter ("Mäuseklavier") sind an Sender und Empfänger im Auslieferungszustand mit einer orangefarbenen Folie geschützt, die entfernt werden muß. Auf den ersten Blich hält man die Folie für eine Art Klappdeckel und versucht erfolglos, das Deckelchen zu schwenken, zu schieben oder wie auch immer zu öffnen.

2) Die Synchrobuchse am Sender ist ein Eingang... daran sollte daher keinesfalls ein Blitzgerät angeschlossen werden, insbesondere keines mit einer höheren Triggerspannung, also beispielsweise ein älteres Blitzgerät. Die Buchse dient dazu, den Sender über eine Blitz-Synchrobuchse auszulösen, wenn beispielsweise kein Mittenkontakt-Blitzschuh zur Verfügung steht, wie dies bei einigen Profikameras der Fall ist.

Ein weiterer, wenn auch nicht gravierender Nachteil ist, dass die Auslösetaste am Sender relativ ungeschützt ist. Wird der Sender unter Druck aufbewahrt, etwa in einer engen Tasche, wird sich die Batterie vorschnell leeren. Glücklicherweise kommt ein auf dem deutschen Markt leicht verfügbarer Batterietyp zum Einsatz.

Alles in allem bin ich mit dem Set sehr zufrieden. Ich werde mir zur Erweiterung des Anwendungsbereiches noch weitere Empfänger und noch mindestens einen weiteren Sender kaufen.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 16, 2011 2:14 PM MEST


Kein Titel verfügbar

19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vielseitig und zuverlässig, 20. April 2010
Das Gerät überraschte. Ich habe es in "Mehrfachausführung" und in der Canon-Version gekauft und war etwas erstaunt, eine "Mehrkarton-Lieferung" zu bekommen - was sich aber unschwer als richtig herausstellte, denn alle im Angebot genannten Teile sowie der Zusatzempfänger waren enthalten, das Set war offensichtlich eigens für die jeweilige Bestellung zusammengestellt worden.

2 Betriebsarten sind möglich:

1) Der Empfänger (das längliche Teil) wird mit der Kamera (in meinem Fall mit einer 50D) verbunden und löst diese aus, wenn der Fotograf auf die Taste am Sender drückt; in diesem Fall handelt es sich um eine Kamerafunkfernauslösung.

2) Der Sender (das annähernd quadratisch wirkende Teil) wird mit der Kamera verbunden (mittels Blitzschuh oder Synchrokabel an der Blitz-Synchrobuchse) und der Empfänger (immer noch das längliche Teil) mit einem Blitzgerät (in meinem Fall mit einem Speedlite 580-EX II); in diesem Fall handelt es sich um eine Blitzfunkfernauslösung.

Was aus Gründen der Synchronisierung und des Timings praktisch gar nicht funktionieren kann ist, einen Empfänger zur Funkfernauslösung der Kamera und einen anderen Empfänger mit demselben Sender zur Blitzauslösung zu verwenden. Wenn man das machen will (also Kamera UND einen oder mehrere Blitze fernauslösen), dann muß man zu einem Trick greifen: Man verwendet 2 Sender und mindestens 2 Empfänger, wobei man unterschiedliche Kanäle einstellt; ein Sender-/Empfänger-Paar dient dann als Funkfernauslöser für die Kamera (Sender beim Fotografen, Empfänger an der Kamera, vorzugsweise mittels Auslösekabel), das andere (auf dem anderen Funkkanal) als Funkfernauslöser für den Blitz, gesteuert von der Kamera, nicht vom Fotografen (Sender an der Kamera, beispielsweise auf dem Blitzschuh oder über Blitz-Synchrobuchse verbunden). Das funktioniert tadellos.

Das Gerät bietet eine überraschend wertige Verarbeitung (wesentlich besser als vergleichbare China-Fernauslöser) und eine erstaunlich angenehme Haptik.

Selbst über große Distanzen und durch Wände hindurch hat die Funkauslösung problemlos funktioniert. Mit meiner Version funktioniert auch das "Wake up" von Blitzgeräten, die in den Schlafmodus gegangen sind (getestet mit Canon Speedlite 580-EX II); bei Vorgängerversionen des Empfängers war dies anscheinend nicht der Fall.

Es gibt einige wenige Nachteile:

Die Bedienungsanleitung ist eine reine Beleidigung. Nicht einmal das dort verwendete Englisch folgt irgend welchen grammatikalischen und/oder semantischen Gesetzmäßigkeiten. Sie erinnert an Bedienungsanleitungen aus der Frühzeit des Computerzeitalters und darf getrost weggeworfen werden. Wenn jemand Chinesisch spricht, wird ihm eventuell der chinesische Teil der Anleitung weiterhelfen können.

Allerdings ist das System und das zugrundeliegende Prinzip so leicht verständlich, daß man eine Bedienungsanleitung nicht wirklich benötigt. Mit zwei gravierenden Ausnahmen:

1) Die DIP-Schalter ("Mäuseklavier") sind an Sender und Empfänger im Auslieferungszustand mit einer orangefarbenen Folie geschützt, die entfernt werden muß. Auf den ersten Blich hält man die Folie für eine Art Klappdeckel und versucht erfolglos, das Deckelchen zu schwenken, zu schieben oder wie auch immer zu öffnen.

2) Die Synchrobuchse am Sender ist ein Eingang... daran sollte keinesfalls ein Blitzgerät angeschlossen werden, insbesondere keines mit einer höheren Triggerspannung, also beispielsweise ältere Geräte. Die Buchse dient dazu, den Sender über eine Blitz-Synchrobuchse auszulösen, wenn beispielsweise kein Mittenkontakt-Blitzschuh zur Verfügung steht, wie dies bei einigen Profikameras der Fall ist.

Ein weiterer, wenn auch nicht gravierender Nachteil ist, dass die Auslösetaste am Sender relativ ungeschützt ist. Wird der Sender unter Druck aufbewahrt, etwa in einer engen Tasche, wird sich die Batterie vorschnell leeren. Glücklicherweise kommt ein auf dem deutschen Markt leicht verfügbares Batterietyp zum Einsatz.

Alles in allem bin ich mit dem Set sehr zufrieden. Ich werde mir zur Erweiterung des Anwendungsbereiches noch weitere Empfänger und noch mindestens einen weiteren Sender kaufen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 13, 2010 10:39 AM CET


Wintec WBT 202
Wintec WBT 202

29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr genaue Positionsbestimmung und sehr guter Empfang, 26. März 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wintec WBT 202 (Elektronik)
Zunächst ist man etwas irritiert - keine CD (obschon diese in manchen Anleitungen noch erwähnt wird). Des Rätsels Lösung: Die Software und die Treiber sind auf der beiliegenden Micro-SD-Card gespeichert und installieren sich von allein, wenn man GENAU NACH ANLEITUNG vorgeht. Das ist einfach und sicher - will man es auf eigene Kappe versuchen und die Anleitung ignorieren, kann es länger dauern, das Gerät wie gewünscht zum Funktionieren zu bringen.

Die erstmalige Positionsbestimmung erfolgt am besten stationär (also im Stand, ohne daß der WBT-202 bewegt wird). Das geht sehr zügig, und danach sind die Positionsbestimmungen schnell und sicher, auch wenn der WBT-202 in der Hosentasche getragen wird.

Ich selbst habe mit der mitgelieferten Software keinerlei Probleme gehabt. Auch die Verwendung anderer Micro-SD-Karten ist problemlos, man muß lediglich die Daten (insbesodere das WBT-Tool) von der Original-Card auf die neue Karte kopieren.

Auch die zu dem Gerät oft genutzte Software Time Machine X kam völlig problemlos mit dem Gerät und den Tracks zurecht. Insbesondere das Geotagging von Fotos funktionierte bislang absolut reibungslos und sicher - insofern kann ich persönlich die hier gelegentlich gehörten Vorbehalte nicht nachvollziehen.

Warum dann nicht 5 Sterne, sondern nur 4? Ganz einfach: Die Handhabung von auf der SD-Karte aufgezeichneten Tracks ist unnötig umständlich, da diese erst über das WBT-Tool in ein anderes Format konvertiert werden müssen und nicht direkt von der SD-Karte auslesbar sind (zB von Time Machine X o.a.). Auch dürfte die Dokumentation etwas genauer den tatsächlichen Verhältnissen entsprechen.

Alles in allem ein guter Kauf - wenn auch nicht wirklich billig. Aber die hervorragende Emfangsleistung und die unerwartet hohe Genauigkeit der Tracks hat mich hier restlos überzeugt.


The Art of Looking Sideways (Design)
The Art of Looking Sideways (Design)
von Alan Fletcher
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 39,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine nicht versiegende Quelle der Inspiration, 26. Januar 2010
Ich habe diesen herrlichen Band vor vielen Jahren unmittelbar nach seinem Erscheinen gesehen - und ihn sofort gekauft.

Immer wieder nehme ich ihn zur Hand, vor allem dann, wenn das Denken auf der Stelle zu treten scheint und bestenfalls Trampelpfade um die ewig gleichen Ideen erzeugt.

Unterteilt in eine Vielzahl thematischer Blöcke ist dieses Buch auf jeder Seite eine neue Herausforderung, ein neuer Anstoß - und der Titel "The art of looking sideways" wird unmittelbar und fast plastisch erfahrbar.

Immer wieder holen mich die aufgeschnappten Gedanken, Wörter, Sätze, Bilder ein und führen ein überaus anregendes Eigenleben.

Der Inhalt lebt von der Kombination aus Grafik und Sprache - der im englischen Text so omnipräsente Sprachwitz läßt sich wohl nicht so leicht ins Deutsche übersetzen, weshalb der Adressatenkreis bedauerlicherweise auf diejenigen beschränkt bleiben wird, die des Englischen in hinreichendem Maße mächtig sind.

Das ist kein Anleitungsbuch. Das ist kein wissenschafliches Werk.

Das ist ein Fundus, ein Vorrat, eine nicht versiegende Quelle der Inspiration und der Aufheiterung, geschaffen für Zeiten von blackouts, burnouts, midlife crises, brownouts, für Ehekrisen, Schaffenskrisen und die täglich gewünschte Erheiterung. Ich besitze diesen Band seit 9 Jahren und finde immer noch neues, anregendes - bislang nicht gesehenes oder gedachtes - eine Fülle an Bildern, Symbolen, Zitaten.

Ein Zitat, das vielleicht gut den prinzipiellen Gedanken dieses Werkes zum Ausdruck bringt:

Although fantasy and make-believe flourish in childhood they rapidly atrophy as one is moulded to fit the adult's grey consensus of reality.
A child, out on a walk with his mother, suddenly points and cries out, "Look, a purple cow." The mother, perhaps rather tired and domestically harassed, snaps, "Don't be silly." And then delivers the crunch line: "There's no such thing as purple cows."
So the child, a vaganond in the backwoods of rationality, is brought up to see the world in the prosaic terms of grown-ups and eventually forgets it ever saw a purple cow. Now purple cosws walk around unseen by anyone.

Und unterlegt wird dies mit einem Gedicht von Frank Gelett Burgess:

Ah, yes!
I wrote the Purple Cow
I'm sorry, now, I wrote it!
But I can tell you anyhow,
I'll kill you if you quote it!

I never saw a purple cow,
I never hope to see one;
But I can tell you, anyhow,
I'd rather see than be one!

(Quelle: aaO, Doppelseite 159)

Dieses Werk war einer meiner lohnendsten Buchkäufe der letzten zehn Jahre.


Und ruhe in Frieden/Kein Grund zur Trauer: Zwei Romane in einem Band
Und ruhe in Frieden/Kein Grund zur Trauer: Zwei Romane in einem Band
von Deborah Crombie
  Taschenbuch

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein lohnender "Schinken", 24. November 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zwei Titel in einem Band - hin und wieder greife ich zu diesen Sonderausgaben, insbesondere dann, wenn ich besonders viel Lesestoff benötige oder aber wenn ich besonders viel von einem Autor halte. In diesem Fall kamen beide Aspekte zum Tragen - war ich vom Erstlingswerk der Frau Crombie "Das Hotel im Moor" noch nicht recht angetan, so wurden mir ihre Charaktere und ihre Schreibe mit jedem gelesenen Titel zunehmend sympathischer.
Und nun dieser Band, zwei Romane zum Preis von einem (bei 8,-- EUR kann ich nicht lange nein sagen) - a top bargain.
Auch Übersetzung und Lektorat sind bei diesen beiden Romanen überdurchschnittlich, lediglich für die bei Goldmann leider immer wieder und immer öfter anzutreffenden Satzmängel gibt es den einen Stern Abzug (wohlgemerkt: Der Abzug bezieht sich auf die Verlagsleistung, nicht auf die der Autorin oder die der Übersetzerin).


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