Lisa Bassenge ist sicher eine der besten Jazzsängerinnen Deutschlands. In ihren vergangenen Alben ist sie und vor allem auch ihre Musiker-Mitstreiter durch intelligente, oft überraschende und immer geschmackssichere Interpretationen alter Jazz- und Popklassiker aufgefallen. Das ist bei diesem Album nicht anders. Das Besondere an diesem Album aber ist der Schwerpunkt auf deutschen Texten und das Wagnis einer Reihe von Eigenkompositionen. Eine echte Überraschung. Sie macht Chansons a la Knef wieder salonfähig und ihre eigenen Texte können absolut mit den Interpretationen mithalten. Die Melodien haben sogar Ohrwurmqualitäten. Lisa hat wirklich etwas Neues wiederentdeckt: deutschsprachige Jazz-Songs. Chapeau.