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Rezensionen verfasst von
Filmfreak

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Bosch 3397118933 Wischblatt Satz Aerotwin A933S - Länge: 550/550
Bosch 3397118933 Wischblatt Satz Aerotwin A933S - Länge: 550/550
Preis: EUR 21,59

3.0 von 5 Sternen Funktion: sehr gut. Langlebigkeit: mäßig, 2. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Für meinen Audi gibt es im Wesentlichen 3 brauchbare Scheibenwischer, die in Frage kommen.

- Bosch Aerotwin
- SWF VisioFlex
- Original Audi

In der Wischleistung und der Geräuschentwicklung sind alle drei fast gleich stark. Es gibt keinen Grund zur Kritik. Als die Originalen von Audi abgenutzt waren, kaufte ich Bosch, da ich bei meinen vorherigen Fahrzeugen mit Bosch die besten Erfahrungen gemacht hatte. Diese hatten jedoch alle noch klassische Bügelscheibenwischer.

Die Aerotwin Flachbalkenwischer von Bosch überzeugten zwar anfangs mit ihrer Leistung, jedoch waren sie bereits nach 10 Monaten nicht mehr ganz so gut und nach 14 Monaten dann verschlissen. Bisher habe ich nach so kurzer Zeit noch nie einen Markenwischer wechseln müssen. Danach versuchte ich noch einmal die von Audi - Resultat: die halten doppelt so lange sind dafür aber doppelt so teuer. Unterm Strich nimmt es sich also nichts - aber dennoch ein Armutszeugnis für Bosch.

Das Problem mit der geringen Ausdauer der Bosch Wischer scheine nicht nur ich zu haben - in einer freien Werkstatt und einem Forum werden daher öfters die Wischer von SWF empfohlen. Seit neuestem hab ich diese nun in Gebrauch. Ich konnte keinen Unterschied zwischen den SWF und denen von Audi feststellen. Abgesehen von den kleinen aufgedruckten Logo sind beide collkommen identisch. Audi scheint von SWF beliefert zu werden. Im freien Handel kosten die SWF zwar etwas mehr als die Bosch, aber wenn sie wie zu erwarten so lange halten wie die Audi Wischer, ist SWF die beste Wahl.


FireFriend DF-6501 Design Tisch-Kamin, Bio-Ethanol, schwarz
FireFriend DF-6501 Design Tisch-Kamin, Bio-Ethanol, schwarz
Wird angeboten von 1-Klick-Versand
Preis: EUR 35,50

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Funktionsfähig, aber schlecht verarbeitet, 23. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Beim Auspacken stelle ich fest, dass die Schrauben fehlten, mit denen man den Fuß montieren soll. Aber das sollte das kleinste Ärgernis werden...

Der Kamin ist äußerst schlecht verarbeitet. Die dünnen Bleche sind sind scheinbar nur Pi*Daumen irgendwie gebogen und zusammengefaltet worden. Jede der vier inneren "runden Ecken" sieht etwas anders aus. Dabei gibt es Abweichung, die fast in den Zentimeter-Bereich gehen. An den Faltstellen ist die Beschichtung sogar schon ansatzweise abgeschabt.

Produktionsfehler kommen vor, das ist mir klar. Ich schreibe aufgrund dessen nie gleich eine schlechte Rezension. Aber hier ist es erstens nicht nur ein Fehler, sondern gleich mehrere. Außerdem hätte jegliche auch noch so rudimentäre Form einer Qualitätskontrolle, diese Exemplar niemals in den Handel gelassen. Zudem macht die ganze Konstruktion, also die Art und Weise wie die Bleche Gebogen und zusammengesteckt sind, einen sehr schlechten Eindruck.

Weiterhin muss man sagen, dass der Kamin nur aus der Entfernung so gut aussieht, wie auf den Bildern. Schon aus einem Meter Entfernung sind die billigen Materialien und vor allem die schlechte Verarbeitung deutlich zu sehen. So hat zwar Brenner selbst eine gebürstete Optik, sie aber real bei weitem nicht so gut aussieht, wie auf dem Produktfoto.

Positiv:
- Funktioniert
- Aufgrund der Machart ist jedes Exemplar wohl ein Unikat

Negativ:
- Schlechte Konstruktion und mangelhafte Ausführung
- "Billige" Gesamt-Anmutung
- Benötigte Schrauben zur Montage des Fußes sind nicht enthalten

Fazit: Bei einem 10€ Teil hätte mich das alles nicht überrascht. Der Preis, der hierfür abgerufen wird, ist völlig unangemessen. Da die anderen Bewertungen bisher durchweg positiv waren, lade ich ein paar Fotos hoch, um meine Argumente zu belegen. Ich werde mich nach etwas Besserem umsehen und im Zweifel lieber mehr ausgeben. Halbe Sachen mag ich nicht.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 26, 2014 12:05 PM CET


Brennenstuhl Weltreisestecker mit 7-Adaptern
Brennenstuhl Weltreisestecker mit 7-Adaptern
Preis: EUR 12,95

3.0 von 5 Sternen Für Schuko nur bedingt geeignet., 28. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Aufgrund des Preises, der Vielseitigkeit und der scheinbar soliden Bauform hatte zwei Stück gekauft. Nach Einsätzen in den USA und Neuseeland hier mein Fazit.

Der Stecker ist wirklich solide gebaut und sollte alle erdenklichen Belastungen aushalten, die auf Reisen so auftreten. Auf der anderen Seite ist er auch nicht zu schwer, dass er "aus der Steckdose fällt". Die einzelnen Einsätze lassen sich gut anbringen und sitzen fest, auch wenn sie nicht einrasten. Ebenso ist die Eignung für höhere Ströme hervorzuheben - 16A bei 250V (also 4000W) sind möglich. Bevor dieser Adapter überlastet wird, kommt eher die Sicherung.

Problematisch hat sich die Nutzung von Schukosteckern erwiesen. Der eine Adapter kooperierte nur nach starker Gewaltanwendung mit Schoku-Steckern. Bei dem anderen hatte ich es zwar auch geschafft, aber der gibt dann so schwer wieder heraus, dass ich darauf verzichtete das zu wiederholen und von da an nur noch Euro-Stecker mit dem Adapter nutzte.

Pro:
- Solide gebaut aber dennoch leicht
- Hohe Ströme
- Sehr flexibel
- Beutel für die Adapter-Einsätze ist dabei

Kontra:
- Nur bedingt Schuko-tauglich

Prinzipiell verrichteten die Adapter zwar ihren Dienst, aber ich würde sie nicht wieder kaufen. Für Euro-Stecker gibt es kleinere Adapter und für Schuko haben sich die InLine Adapter (z.B. InLine Australien/Argentinien Stecker auf Schutzkontakt-Buchse Netzadapter - gibt es auch für andere Länger) als die bessere Alternative erwiesen. Die sind zwar nicht so flexibel, aber wesentlich besser verarbeitet und vor allem auch passgenauer.


Blackfox Gegenlichtblende für Canon EF18-200/28-200 (ersatz von Canon EW-78D)
Blackfox Gegenlichtblende für Canon EF18-200/28-200 (ersatz von Canon EW-78D)
Wird angeboten von dcmall
Preis: EUR 6,63

5.0 von 5 Sternen Einzige echte Alternative zum Original, 16. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es gibt unzählige Nachbauten der EW-78D Streulichtblende. Einfache gibt es bereits für 5€ (inkl. Versand). Diese sitzen anfangs meist noch gut aber mit der Zeit immer lockerer, da sie nur eine einfache Plastik-Nase besitzen, um in der Endlage ein zurasten. Die Nase nutzt sich mit der Zeit ab. Die originale Blende sowie einige Nachbauten haben Plastik-Klemmen darin, die auch bei häufigen An- und Abbau zuverlässig dauerhaft fest einrasten. Die Blackfox Blende gleicht in diesem Detail der originalen von Canon. Ich habe sie schon oft in die eine wie auch andere Richtung aufgesetzt. Sie sitzt immer noch perfekt.

Zudem ist sie der einzige Nachbau, welchen ich finden konnte, der eine schwarze Samtbeschichtung hat um Streulichtreflexionen im Inneren zu mindern. Diese Beschichtung ist nicht ganz so hochwertig wie bei der Originalen. Sie ist nach ganz so matt schwarz, dürfte aber ihren Zweck erfüllen.

Man sollte sich jedoch über die etwas eingeschränkte Wirkung dieser Blende im klaren sein. Diese ist jedoch nicht der Blende geschuldet, sondern dem großen großen Zoombereich bis in den Weitwinkel gedacht, der Objektive EF 28-200mm und EF-S 18-200mm. Je weiter der Winkel, der abgelichtet werden soll, desto geringer der Winkel, den die Blende bedecken darf. Licht von der Seite wird in diesem Fall nur wenig abgefangen. Das ist übrigens auch der Grund warum die matte Beschichtung im inneren gerade bei solch geformten Blenden wichtig ist. Die EW-78D gehört aber noch zu den Streulichtblenden, die sich lohnen.

Fazit:
Der einzige mir bekannte Nachbau, der im Grunde genauso gut wie das Original funktioniert - dabei aber weniger als die Hälfte kostet.


Elecom Organizer Neoprene Notebooktasche 29,4 cm (11,6 Zoll) bis 30,7 cm (12,1 Zoll) rot
Elecom Organizer Neoprene Notebooktasche 29,4 cm (11,6 Zoll) bis 30,7 cm (12,1 Zoll) rot

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leicht, flexibel und gut verarbeitet., 6. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich war auf der Suche nach einer Tasche für mein Lenovo TP EDGE E130 29,4 cm (11,6 Zoll) Notebook (Intel Core i3-3227U, 1,9GHz, 4GB RAM, 500GB HDD, Intel 4000, Win 7 Pro) schwarz. Fast überall gab es entweder einfache Hüllen (ohne Griff, ohne Henkel, ohne Platz fürs Netzteil) oder vollwertige Notebooktaschen im Kleinformat. Letztere sind leider sehr sperrig und minimieren den Vorteil des Netbooks erheblich. Andere Taschen für 11,6" Geräte sind leider sehr knapp bemessen und kapitulieren vor dem nicht ganz filigranen Thinkpad E130.

Die Neopren-Tasche von Elecom ist genau der Mittelweg, den ich gesucht habe. Sie ist sehr leicht und flexibel und bietet zwei extra Fächer verschiedener Größe. Das Netzteil und eine kleine Maus passen hinein - das Material der Tasche passt sich an. Ein großer Vorteil auf Reisen - neben dem geringen Eigengewicht - ist für mich, dass ich die Tasche einfach "zusammenknüllen" oder aufrollen kann, wenn ich das Netbook nicht drin habe. Selbst mit Netzteil in der Tasche geht das. So ist die Tasche zum Beispiel ganz schnell im Rucksack oder einer kleineren Tasche verschwinden.

An der Verarbeitung habe ich nichts auszusetzen. Reißverschlüsse und Nähte haben die ersten groben Belastungstests ohne Anzeichen von Schwäche überstanden.

Nachtrag:
die Tasche hat ohne Probleme einen mehrwöchigen Individualurlaub mit vielen Flügen bestens gemeistert. Das Netbook war immer gut geschützt.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 18, 2013 4:19 PM CET


Sigma 30mm f1,4 DC HSM Objektiv (Filtergewinde 62mm) für Canon Objektivbajonett
Sigma 30mm f1,4 DC HSM Objektiv (Filtergewinde 62mm) für Canon Objektivbajonett
Preis: EUR 435,98

39 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Trauerspiel, 6. September 2013
Ich wollte dieses Objektiv mögen! Wirklich! Aber so wie Genie und Wahnsinn können auch Qualität und Nutzlosigkeit nah beieinander liegen. Das EX-Vorgängermodell hatte ich bereits benutzt. Es war ein gut verarbeitetes Objektiv mit einer super Lichtstärke einer etwas eigenwilligen - sagen wir "künstlerischen" - Abbildungsleistung und einen manchmal nervigen Autofokus. Ich bin ein Freund lichtstarker Festbrennweiten, aber für ein "Immer-drauf-Objektiv" fehlte es dem alten Sigma einfach an Bildqualität - insb. am Rand.

Als ich die ersten Tests des Nachfolgers las, war die Entscheidung schnell gefallen. Dort wurde das Objektiv durchweg gelobt. Die Testwerte hinsichtlich der Bildqualität waren für diese Preisklasse super. Die Warnungen vor dem etwas "zickigen" AF ignorierte ich, wie gesagt das kennt man vom Vorgänger. Auch mit der chromatische Aberration wollte ich mich arrangieren. So etwas kann man korrigieren - dachte ich.

Beim Auspacken stellt man als erstes unweigerlich die exzellente Verarbeitung fest. Es wirkt wie aus einem Guss, mit den richtigen Materialien an der richtigen Stelle. Es macht real einen besseren Eindruck als auf den Produktfotos (Renderings?). Der Fokus Ring lässt sich sanft drehen und hat genau den richtigen Widerstand. Die Filter gleiten weich in das Gewinde. Herrlich. Dann der erste kleine Dämpfer: die Streulichtblende rastet zwar fest ein und kann nicht abfallen, hat aber in der Endlage etwas Spiel, so dass sie bei Bewegungen stets klappert.

Dann der erste Eindruck der ersten Bilder: Klasse! In der Mitte sehr scharf. Am Rand wird es unschärfer aber wirklich weich ist es dort nur bei Offenblende und da fallen durch die Bildgestaltung Randunschärfe ohnehin praktisch nie auf. Schöne Kontraste und keine Probleme mit Streulicht oder Flares. Der Ultraschallmotor ist angenehm leise und ausreichend schnell. Wunder sollte man aber nicht erwarten. Ich habe ein paar gute Objektive mit klassischem Antrieb benutzt, die genauso schnell sind, teils sogar einen Tick flotter. Aber das ist okay. Im direkten Vergleich sind selbst Canons USM nicht so schnell, wie man ihnen nachsagt (auf YT kann man erhellende Direktvergleiche sehen).

Im bei Tageslicht versuchte ich dann mal ein paar Pflanzen mit Offenblende zu fotografieren. Als es mir nicht gelang suchte ich erst die Schuld beim Wind, dann bei mir. Dann wechselte ich zu anderen Objekten (Häuser etc.). Doch nach unzähligen Bildern stellte ich fest. Da stimmt etwas nicht.

Der Autofokus war quasi unbrauchbar. Einerseits zeigte er in ca. 3/4 der Fälle einen sichtbaren Hang zum Frontfokus. Erst dachte ich daran das Sigma USB-Dock für Canon Objektivbajonett schwarz zu kaufen und das selbst zu korrigieren. Dann las ich aber, dass bei 30cm Distanz eine Korrektur um 1,5cm quasi den gesamten Spielraum benötigt. Mein Objektiv fokussierte jedoch ungefähr 2cm "davor". Bei einem Meter waren es schon rund 10cm. Das lässt sich mit dem Dock und der Sigma Firmware kaum noch korrigieren. Andererseits sind da noch die 1/4 der Bilder in denen der Fokus komplett daneben lag und scheinbar wahllos fokussierte - oder in ganz seltenen Fällen sogar mal ins Schwarze traf. Noch ein Test: Die Kamera auf das Stativ, den Fernauslöser in die Hand dann ein statisches Objekt anvisiert. Jedes mal wenn man den Auslöser halb durchdrückt zuckt der AF wieder, obwohl sich an den Randbedingungen nichts verändert hat. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Fokus bei jedem Versuch an einer anderen Stelle stehen bleibt als zuvor ist unbefriedigend hoch.

Ja, irgendetwas war immer scharf, aber eben nicht das was ich anvisiert hatte. Ich habe sowohl den zentralen als auch die anderen Sensoren selektiv getestet - immer mit dem gleichen Ergebnis. Der Anteil der Bilder, bei denen der Fokus passte, war praktisch einstellig. Das Objektiv ging zurück und ich habe ein Austauschexemplar bekommen.

Das zweite hatte wieder einen Frontfokus. Diesmal aber etwas versetzt und evtl. mit dem Dock korrigierbar. Auch hatte ich anfangs den Eindruck, dass der AF nicht mehr ganz so zufällig arbeitetet. Also habe ich nicht gleich aufgegeben und es wieder Praxistests unterzogen. Einmal am Tag einmal in der Nacht. Letzteres war einer der Gründe für ein solches Objektiv. Bei den Tagaufnahmen war ich noch einigermaßen positiv eingestellt. Der Fokus verhielt sich tatsächlich konsistenter, auch wenn der Zufallsfaktor immer viel größer war als bei allen anderen Objektiven, die ich bisher kannte. Ich tendierte etwas dazu das Objektiv zu behalten und das Dock zu ordern. Dann der Einsatz am Abend und in der Nacht. Der AF war quasi wieder unberechenbar und damit unbrauchbar. Ich meine hier nicht rabenschwarze Nacht, sondern ein beleuchtetes historisches Stadtzentrum - eine Umgebung in der ich schon andere Objektive mit AF erfolgreich genutzt habe.

Zugleich stellte ich fest, dass die chromatische Aberration weit über dem erträglichen Maße lag. Um einige Lichter konnte man auf den 18MPixel Bildern einen 15 bis 20 Pixel(!!!) breiten Farbsaum beobachten - und das war noch nicht mal ganz am Rand. Auch in der Fokusebene und nahe der Bildmitte sind die CAs extrem ausgeprägt. Straßenlichter und andere weiße Lichtquellen ertranken in Lila und Blau. Schon auf einem 3" kleinen Kameradisplay konnte man dies OHNE Zoomen deutlich sehen. Das ist auch nicht mehr per Software korrigierbar. Zwar kann man die Farbsäume "wegrechnen", jedoch kann man die Bildinformationen, die dadurch nicht abgelichtet wurden nicht einfach so aus dem Nichts herbei zaubern.

Woher kommen diese starken Abbildungsfehler? Nun, der Vorgänger hatte - wie es sich für gute Objektive gehört - eine LD Linse im Objektiv um chromatische Aberrationen zu verhindern. Die anderen Linsen der Art-Reihe haben sogar mehrere solcher Linsen eingebaut. Nur dieses 30mm DC Art hat keine einzige solche Speziallinse verbaut.

Zusammengefasst ergibt sich aus meiner Sicht:

Vorteile:
- Erstklassige Verarbeitung und Haptik
- Ausgezeichnete Lichtstärke
- Angenehmen Schärfe in der Bildmitte schon mit offener Blende
- Leicht abgeblendet breitet sich Schärfe und Auflösung auch zum Rand hin aus.
- 9 Blendenlamellen sorgen für ein tolles Bokeh
- 30mm ist die perfekte Normalbrennweite für 1,6 Crop APS (auch bei 1,5 noch nah dran)

Nachteile:
- Autofokus-Probleme
- Extreme chromatische Aberration (Beispielbilder in der Galerie)
- Schlecht verarbeitete Gegenlichtblende (klapperte bei beiden Exemplaren)

Schade! Die Liste der Vorteile ist zwar länger aber die AF und CA wiegen einfach schwer, so dass ich leider ein negatives Urteil fällen muss. Mit ein bisschen mehr Mühe (LD Linsen) und Sorgfalt (Justierung/Endkontrolle) hätte dies ein tolles Objektiv sein können. Für Canon APS Nutzer gibt es nicht vergleichbares. Das Canon EF 35mm Objektiv 1:2 IS USM ist ganz nett aber schon ein Stückchen zu lang. Das Sigma 35 mm f/1,4 DG HSM-Objektiv (67 mm Filtergewinde) für Canon Objektivbajonett ist klasse, aber wesentlich teurer und schwerer als das 30/1.4. Zudem sind 35mm am APS Sensor vom Bildausschnitt her viel näher am 50mm als man denkt (und viele "FB-Fans" haben bestimmt schon ein lichtstarkes 50mm). Bleiben als echte Alternative eigentlich nur die 28mm Objektive. Doch haben die zwar eine sehr gute Bildqualität aber nicht genug Lichtstärke, wie das Canon EF 28mm f 2.8 IS USM Weitwinkel EF-Objektive - f2.8 sorgt bei einem KB-Sensor für eine kleine Schärfentiefe, aber am APS Sensor ist der Effekt viel geringer. Oder aber die Lichtstärke ist gut und die Bildqualität stimmt nicht: das Canon EF 28mm 1:1,8 USM Objektiv (58 mm Filtergewinde) ist erst ab f4 wirklich zu gebrauchen. Dennoch ist für mich das Sigma 30mm Art aus dem Rennen.

Nun habe ich, mangels Alternativen, das Sigma 18-35mm F1,8 DC HSM (Filtergewinde 72mm) für Canon Objektivbajonett schwarz ebenfalls aus der Sigma Art Reihe. Bisher macht dies einen wesentlich besseren Eindruck. Dank fünf LD -Linsen sind die CA nur noch in Extremfällen beim Pixel-Peeking zu sehen. Die scheinbar geringere Lichtstärke ist verschmerzbar, denn einerseits erreicht das 30/1.4 in der Praxis auch nur 1.8 (wenn man dem DxOMark glauben darf) und andererseits wären selbst 2/3 okay, da das Objektiv quasi mit f1.8 bist zum Rand sehr scharf ist. Generell ist die Schärfe bei diesem auf einem deutlich höherem Niveau als beim 30mm. Bisher habe ich keine richtige Zeit gehabt es in der Praxis auszuprobieren, aber der AF macht bisher einen viel besseren Eindruck. Wer wie ich Pech mit dem 30mm hat sollte es vlt auch mit dem 18-35 versuchen. Preis, Gewicht, Größe verdoppeln sich zwar, aber dem ersten Eindruck nach lohnt es sich.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 30, 2014 6:39 AM CET


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super schnelle MicroSDHC Karte, 23. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Karte, welche ich bekommen habe ist als Class 6 gekennzeichnet, erreicht jedoch eine Schreibgeschwindigkeit von 12 MByte/s und eine Lesegeschwindigkeit von knapp 22 MByte/s. Die Werte habe ich mit zwei verschiedenen Benchmarktools ermittelt (Cache war natürlich deaktiviert). Damit übertrifft sie sogar viele Class 10 Karten. Die Lexar Karte ist jetzt seit mehr als einem halben Jahr in einem Smartphone im Einsatz und funktioniert bisher tadellos.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 22, 2012 9:11 PM MEST


Die Marsianer
Die Marsianer
von Kim St. Robinson
  Taschenbuch

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine nette Ergänzung zu einem SF-Epos, 24. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Marsianer (Taschenbuch)
Ich kann die negativen Meinungen über dieses Buch verstehen. Die Schuld liegt hier aber eindeutig beim Verlag nicht bei dem Werk selbst. Der Text auf der Rückseite beschreibt eigentlich nicht den Inhalt dieses Buches, sondern den Inhalt der Mars Trilogie. Dieses Buch hier ist so etwas wie ein Anhang oder (wenn man es mit DVDs vergleicht) so etwas wie Bonusmaterial - erweiterte Szenen in diesem Sinne.

Man findet in diesem Buch 30 Kurzgeschichten, welche mehr oder weniger parallel zur Handlung der Mars Trilogie angelegt sind. Es werden einige Charaktere vertieft, die in den Romanen etwas distanzierter dargestellt wurden. Des weiteren gibt es noch ein paar Geschichten zur Mars-Verfassung und Terraforming. Einige beleuchten Beziehungen zwischen diversen Charakteren etwas genauer. Andere sind etwas losgelöster und lassen sich fast ohne Hintergrundwissen lesen.

Wer die Mars Trilogie nicht gelesen hat, kann mit diesem Buch absolut nichts anfangen. "Roter Mars", "Grüner Mars" und "Blauer Mars" sind eine unabdingbare Voraussetzung für diese Geschichten, um die es hier geht. Das hätte der Verlag ehrlicher Weise hinten drauf schreiben müssen, anstatt nur an den Absatz zu denken.

Für alle die, die die Mars Trilogie kennen und mögen, kann dieses Buch ganz interessant sein. Aber zwingend notwendig ist es nicht. Ich persönlich fand die Romane besonders zum Ende hin schon ein wenig zäh. Es sind zwar Meisterwerke, denn es gibt nichts vergleichbares, aber 2800 Seiten fand ich ein klein wenig überdimensioniert. Ob man nun noch einmal 500 dazu lesen möchte, muss jeder für sich entscheiden. Von mir gibt es jedenfalls 3 Sterne plus einen weiteren für den super Schreibstil Robinsons.


Five Great Science-Fiction Novels Set
Five Great Science-Fiction Novels Set
von H. G. Wells
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,93

33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Science-Fiction Klassiker zum günstigen Preis, 20. Mai 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Über den Inhalt der Werke möchte ich hier gar nicht viele Worte verlieren. Es sind durchweg Klassiker der Science-Fiction. "The Time Machine" und "The War Of The Worlds" gehören wohl zu den wichtigsten Werken des damals noch recht jungen und unverbrauchten Genres.

Diese Ausgabe bietet die wohl wichtigsten und bekanntesten Werke von H. G. Wells:
- The War Of The Worlds (1898)
- The Island of Dr. Moreau (1896)
- The Invisible Man (1897)
- The Time Machine (1895)
- The First Men in the Moon (1901)

Das wichtigste vornweg: die Bücher sind ungekürzt und unverändert. Sie entsprechen zu 100% den Texten von H. G. Wells. Die Bücher sind (für englische Verhältnisse) etwas größere aber recht dünne Taschenbücher. Der Einband macht auch einen etwas flexibleren Eindruck, als ich es von den sonst so billig wirkenden amerikanischen Taschenbüchern gewohnt bin. Innen jedoch wieder das alte Bild: dunkles Papier und nicht ganz so guter Druck. Das Design der Cover und der Box geht in Ordnung. Letzte ist in dieser Preisklasse natürlich nur aus einfacher unverstärkter Pappe.

Inhaltlich eignen sich alle fünf Bücher für alle Altersklassen ab 10 Jahren - nach oben gibt es da keine Grenze. Der Schreibstil ist nicht zu kompliziert, um auch von unerfahrenen verstanden zu werden. Jedoch ist die Sprache etwas gewöhnungsbedürftig, denn viele der benutzten Wörter werden heute kaum noch verwendet oder teils mit leicht veränderten Bedeutungen. Beispiel: Denkt man heute bei dem Wort "gay" als erstes an Homosexualität, so hatte es damals eine andere Bedeutung, die zwar heute och gilt, aber nicht mehr verwendet wird. Mit etwas Ehrgeiz kann man mit diesen Büchern seinen englischen Wortschatz aber sehr gut erweitern. Wells verwendet eine breite Vielfalt von Wörtern. Zu fast jeden Verb gibt es ein Adverb und zu jedem Substantiv ein Attribut. Eine sehr lebhafte Sprache. Außerdem beweist Wells hier, dass es nicht immer 400 Seiten und mehr sein müssen, um eine Geschichte zu erzählen.

Wer SF liest und sich vor englischen Originalausgaben nicht scheut, der kann/muss bei diesem Preis bedenkenlos zugreifen. Selbst wenn sie viel mehr Geld ausgeben und sich ältere und wertvollere Sammlereditionen zulegen möchten, dann eigen sie diese Bücher hier immer noch gut als Lese-Kopien, um die anderen zu schonen.


The Collected Stories of Arthur C. Clarke
The Collected Stories of Arthur C. Clarke
von Arthur Charles Clarke
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Must have, 23. Februar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
What Greetings, Carbon-Based Bipeds!: Collected Essays, 1934-1998: 1934-1938 meant for Clarke's scientific works, "The Collected Stories of Arthur C. Clarke" is about his fictional writings. Everything that's not long enough to be a book on its own is collected in here. That doesn't mean it's worse than his novels. No way. In fact, "2001: A space Odyssey" based on one of his short stories from the 50's: "The Sentinel" - of course it's included - and I tell you it's getting better and better. Whereas his very early stories seem kind of "rough" they are merely "rough diamonds". Even at the dawn of his writing skills - keep in mind that he wasn't even 20 then - he had some fantastic ideas that indicate his great visions that later shall change the world forever.

Clarke was one of the greatest science fiction writers ever walked upon the face of the earth. He was a man of genius and a visionary without precedent. He was truly unique. This book contains every science fictional piece he wrote that "didn't make it" to be a novel. It's really a complete collection of his short stories. It's a must have. Although I already got every previously published story, I bought it and I love it.

In one of his last "interviews" - just a few months before his death, he said that rather than a scientific writer he'd like to be remembered as a science fiction writer. Well, this is a good opportunity to do so.


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