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Rezensionen verfasst von
Friedrich Dominicus
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Die drei ??? Der Geist des Goldgräbers (drei Fragezeichen)
Die drei ??? Der Geist des Goldgräbers (drei Fragezeichen)
Preis: EUR 5,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Echt toll, 13. Juli 2014
Ich fand dieses Buch wirklich gut. Es ist spnnend und gruselig was ich sehr gut finde. Auf jeden Fall 5 Sterne !


Warum andere auf Ihre Kosten immer reicher werden: ... und welche Rolle der Staat und unser Papiergeld dabei spielen
Warum andere auf Ihre Kosten immer reicher werden: ... und welche Rolle der Staat und unser Papiergeld dabei spielen
Preis: EUR 12,99

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich kann den Höchstpunktvergebern nur beipflichten, 19. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch faßt kurz und prägnant zusammen wie es zu einer beispiellosen Umverteilung von Leistenden zu schmarotzenden kommt. Es zeigt noch einmal eindrücklich wie sich durch aus dem Nichts geschaffenes Geld der Staat immer mehr Vermögen unter den Nagel reißen kann, kurz unser Geldsystem ist nur eins. Ein Enteignungsmittel für Staaten. Ich kann dieses Buch nur als Gegengewicht zu einem anderen Bestseller empfehlen. Dieses Buch ist "Capital in the 21 st century", dessen Author vorschlägt den Schmarotzern noch mehr zu geben um dann den durch Ihnen verursachten Problemen "Herr" zu werden.

Es gibt durchaus andere Bücher die schon vor diesem Buch erschienen sind und das Betrugsystem namens Zahlungsmittel (heute gesetzliches Zahlungsmittel) erklären. Ohne Anspruch an Vollständigkeit:
- Theorie des Geldes und der Umlaufsmittel. von Ludwig Mises
- Geldsozialismus von Baader
- Das Schein-Geld-System: Wie der Staat unser Geld zerstört von Rothbard, Murray Newton

Was an diesem Buch im Gegensatz zu Piketty auffält. Es ist verständlich und präzise. Herr Piketty, springt munter zwischen verschiedenen Arten von "Geldgewinnen" hin und her. Man weiß eigentlich nie auf was sich sein "r" bezieht. Das passiert in diesem Buch nicht. Es baut auf einfache Wahrscheinlichkeiten auf und dann werden mehr und mehr die Betrügereien von Geldverleihern und Sie schützende Staaten oder Autoritäten eingeführt.

Und ein letzter Hinweis an alle die es nicht glauben oder wissen. Sichteinlagen von Ihnen bei einer Bank sind nichts als Forderungen und diese Forderungen kann derzeit keine Bank auch nur ansatzweise erfüllen. Wer das nicht verstehen will, wird sich irgendwann sehr wundern...

Wer dieses Buch gelesen und verstanden hat, sollte dem Aufruf der Autoren folgen und für ein Geld eintreten. Derzeit gibt es in ganz D für dieses Geld genau eine Partei die dafür eintritt. Wer den Betrug wirklich aufhalten will, sollte sich überlegen dieser Partei beizutreten und vor allem diese auch zu wählen. Bei der letzten Wahl taten das gerade mal 0.00325 % aller Deutschen....

Man kann das Problem auch so auf den Punkt bringen: “Die Politiker benutzen unser Geld um Probleme zu lösen, die wir nicht hätten, wenn die Politiker nicht unser Geld hätten. “
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 20, 2014 7:24 AM MEST


Capital in the Twenty-First Century
Capital in the Twenty-First Century
Preis: EUR 16,99

45 von 213 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Neuer Tiefpunkt, 26. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe keine Ahnung warum hier Rezensionen verschwinden und ich werde es auch nicht noch mal aufschreiben.
Über dieses Buch habe ich mich ausgelassen und füge hier die Besprechung ein:
Ok, meine Mitstreiter ich habe nun ca 200 S. dieses Buches durch und ich beschränke mich "nur" auf Chapter 4, Unterkapitel 13-16. Ich werde nur die Tiefpunkte aufzählen. Vorweg es gibt kein Buch was den derzeitigen Weg der Sozialisten und Sozialdemokraten besser abdeckt. Dieses Buch schlägt hier sogar das Kapital um Längen, weil es viel perfider gehandhabt werden soll. Pinkett will Kapitalismus nicht abschaffen, sondern den Erfolg von Kapitalisten für eine Umverteilung ohne historisches Beispiel umsetzen. Nun die einzige Umverteilung die radikaler ist, ist die direkte Enteignung.

In Kapital 14 "Rethinking the Progressive Income Tax" lässt er gleich mal die Katze aus dem "Sack". Die optimale Besteuerung des Einkommens beträgt um die 80 % (Höre ich da jemanden Holĺande sagen?) . Im e-book um Position 9000 herum schreibt er: "The evidence (sic!) suggests that a rate on the order of 80 percent on incomes over 500 000 - 1 000 000 USD a year not only (sic!) would not reduce the growth of the US economy but would in fact distribute the fruits (sic!) of growth mor widely while imposing reasonable (sic!) on exonomically useless (or even harmful) behaviour".

Warum dazu noch eine Global wealth tax kommen muß macht er an Frau Bettencourt fest, die angeblich järhlich niemals mehr als 5 Mio einnahm (das ist die reichste Frau Frankreichs, wegen der u.a. auch Sarkozy vor Gericht mußte) Weil die Frau natürlich zu viel hat, soll das mit einer Vermögenssteuer gegengehalten werden die Raten kann man nur atemberaubend nennen, wie man das aber macht ist ganz einfach "A simple solution: Automatic Transmission of Banking Information (Pos 9000). Also totale Überwachung. Kurz vorher scheibt er : "In France, for example, the government knows (sic!) that Monsieur X own an appartment worth 400 00 euros and a stockportfolio worth 200 00 and has 100 000 euro of outstanding debts".

Nein, ich sauge mir das nicht aus den Fingern. Die Welt des Herrn Piketty, ist ein paar Gerade unmenschlicher als selbst 1984. Der gläserne Bürger die absolut notwendige Vorraussetzung für die umfassndste nicht vollständige Enteignung damit die Leute weiter für die Systemschärgen arbeiten.

Noch mal ausgearbeitet warum man die Leute bestehlen kann ist um die Position 9200 herum. "To simplify things (sic!) imagine that the individual in question enjoys an economic income of 5% of it's fortune of 10 billion euros, which would be 500 millions a year. Now, it is unlikely that such an individual would declare an income of 500 million Euros on her income tax return"

Ich zitiere das nur ! Dieses Buch ist in meinem Leben bisher das schlimmste Buch über staatlich geförderten und geforderten Diebstahl, was ich in die Hand bekommen habe.

Kurz darunter beklag er eben, daß Frau Bettencourt nur "maximal" 5 Mio deklarierte. Was für mich zumindest eine ganz ausgezeichnete Note für deren Steuerberater beinhaltet.

Um Zeile 9250 herum kommt er mit weiteren Zahlen. ich kürze das tabellarisch ab
Vermögen Vst Rate
< 1 Mio 0 %
1-2 Mio 1%
> 5 2%
Das würde "nur" 2,5 % der Bevölkerung treffen ("such a tax would affect about 2.5 per cent of the population")

Die einnahmen machten Europaweit 2 % des eurupäischen GDo (derzeit um die 9 Bio € aus).

Die empfohlenen Raten sind:
um Pos 9290 herum
"Suppose that bank information is automatically shared (sic!) and the tax authorities have accurate assessements of who owns what
"

Wem jetzt noch immer nicht völlig schlecht ist...
Die idealen Raten sind nun (tabellarisch)

< 200 T€ 0.1 %
200 - 1 Mio 0.5%

und weiter
"Note that there is no reason why the tax rate on fortunes above 5 Mio euros should be limited to 2%". Since real returns (sic!) on the largest fortunes in Europe and round the world are 6 to 7 % or more it would not be execive to tax fortunes above 100 million or 1 billions at rates well above 2 per cent"§.

Aber das ist nicht alles
"If a more ambitious is preferred - .... one might envision rates of 10 per cent of higher on billionaires". (um Pos. 9300 im ebook)

Damit belasse ich es für heute. Wir können uns nun von der Seite des handelnden Menschen nähern. Das Ziel von Herrn Piketty ist die Umverteilung. Kann das in der Form klappen. Die Antwort ist nicht klar oder nein. Denn es setzt tatsächlich die totale Überwachung voraus und das die Menschen diesem System nicht entkommen können. Es ist sehr zweifelhaft, daß sich weltweit eine derartige Enteignung wird etablieren können. Damit kann das Ziel meines Erachtens nicht erreicht werden. Aber nehmen wir an es die weltweite Überwachung wäre möglich, dann könnte damit die Umverteilung angestossen werden. Nur wie lange?

Nun das ist sehr einfach, die Vermögen verschwänden wie Schnee in der Sonne und damit ist nach ein paar Jahren nichts mehr zu verteilen da. Wo nichts mehr ist, kann eben auch nichts mehr verteilt werden. Auf dem Weg dahin wette ich, dürften sich Leichenberge stapeln die in der Geschichte der Menschheit tatsächlich ohne Beispiel sind.

Was kann ich nun über das Buch sagen. Man muß es auf der anderen Seite haben um den Wahnsinn wirklich sehen zu können, andererseits gibt man jemanden Geld der über Geld, Wirtschaft und Eigentum Vorstellungen hat die jeder Idee von Eigentum Hohn sprechen.

Ihr wurdet zumindest gewarnt. Wer mich widerlegen möchte kann das gerne versuchen. Für mich ist es ein Buch für ein Epitaph auf dem Grab jedes Eigentümrs: "Erlitt einen Herzinfarkt, beim Lesen des Buches capital in the 21 st century".

Hier wird sich auch noch einmal mit diesem Scharlatan befasst: [...]
Kommentar Kommentare (45) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 17, 2014 4:25 PM MEST


Dignity Rising - Schwarze Prophezeiung: Band 2 der Spacefantasyserie Dignity Rising
Dignity Rising - Schwarze Prophezeiung: Band 2 der Spacefantasyserie Dignity Rising
Preis: EUR 4,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz erstaunlich, 31. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich kann meinen Vorkommentatoren nur beipflichten, noch besser als der 1. Band. Und dort habe ich schon 5 Sterne vergeben, mehr geht nicht.

Picke ich mir nur einige Dinge heraus, die andere Kommentatoren nicht schrieben. Diese "Zukunft" ist gar nicht so verschieden von der Gegenwart. In der Zeit spielt der Rat die Rolle. Nun so was haben wir in der EU ja auch. Und auch die kleine Runde Obama mit Ihrer Ermordungsliste kommt den Aktionen des Rat sehr nahe.

Ich verweise die "Insider" auf den "Bluthund" des oberen Rates, ein voller Psychopath. Der Spaß am Morden hat und da er zu den Guten gehört, geht das ganz in Ordnung. Wen er am liebsten quält und umbringt müssen Sie sich als Leser selber "erlesen".

Weiterhing die Planetenweiten Überwachungen, wenn das nicht bei jedem alle Warnsignale angehen, dann bedeuten demjenigen wohl auch die Kürzel NSA nichts.

Die beiden Paare haben sich gefunden, was man mit einer wirklichen Freude feststellt. Die Heilung von Shay ist einfach nur rührend. Die Aktionen die Kinder von Shay und Jon zu finden bilden den gesamten Rahmen des Buches. Shay und Jon wissen nur von einem, was Ihnen vom Rat geklaut wurde. Das andere ist ein sogenannten EXU (auch das müssen Sie schon nachlesen, was das sind)

Nun zu meinen Kritikpunkten (das ist etwas start ausgedrückt, ich bin hier nur andere Meinung)
Die Sache mit Hawk und Hanon ist so gegen Endes des Buches einfach merkwürdig; aber gut Eifersucht kann man eben schwierig kontrollieren. Für mich am Schlimmsten, es sterben zuviele Menschen, ich weiß es geht um einen Kampf um die Freiheit es ändert nichts daran, daß ich das einfach schlimm finde.

Meine offenen Fragen. Was verbindet Neshefu und Jon (ich tippe mal auf irgendwelche Verwandtschaftsbeziehungen), immer noch offen Jons 0 Status (er darf von niemanden "behelligt" werden). Immer noch offen die Frage was lässt sich Sorros einfallen Shay zu gewinnen und Joe zu schaden? Wie geht es weiter mit Elrion? Was droht den beiden Kindern? Was wird wohl mit Yellow Bear und Denajava geschehen?

Kurz: Ich kann es nicht erwarten. Das ging mir schon beim ersten Buch so, und es wird nicht besser ;-)

Ich kann abschließend nur noch sagen, wie gut das es von heute ist. Ansonsten hätte man dieses Buch gar nicht zu lesen bekommen. Denn soweit mir bekannt ist dieses Buch im Selbstverlag erschienen. Das sich dafür kein Verlag fand, spricht m.E. sehr deutlich über die Verlage.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 1, 2014 10:59 AM MEST


Tuf Voyaging
Tuf Voyaging
Preis: EUR 8,99

4.0 von 5 Sternen Das beste, 4. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Tuf Voyaging (Kindle Edition)
Buch, das ich bisher von Martin gelesen habe. Dagegen verblasst meines Erachtens Games of Thrones zu einer dummen Schlächterei.

Das obige habe ich angefangen zu lesen bis mir die Abschlachterei zuviel wurde. In "Games of Thrones" geht es NUR um Gewalt, und wer wenn wann wie umbringt - ekelhaft.

Tuf Voyaging ist ein Plädoyer für die Freiheit des Einzelnen und "Entscheidungen", die im Endeffekt von Einzelnen getragen werden müssen.

Es fängt schon sehr interessant an Tuf will eine Gruppe von Leute zu einem Riesenraumschiff bringen, daß man durchaus als mit gottähnlichen Fähigkeiten ausgestattet nennen kann. Es ist ein Schiff für die biologische Kriegsführung. Es kann Seuchen "herstellen" oder auch aus DNA Sequenzen ausgestorbene Tiere wieder "erwecken". Es ist klar solche Möglichkeiten sind für jede "Nation" oder in diesem Fall von Planeten von Interesse.

Es gibt gleich beim Entdecken des Schiffes einen Kampf zwischen den "Findern", von denen Tuf als "Händler" überlebt. Danach gehört ihm das Schiff, er ist dazu in der Lage dieses Schiff alleine zu steuern und fliegt einen Planeten an der für seine Technik im Raumschiffbau berühmt ist. Hier fängt die Geschichte eigentlich an.

Denn dieser Planet hat definitv ein Übervölkerungsproblem. Mit neuen Techniken etc konnte das ausgeglichen werden aber es ist absehbar, daß es bald einfach nicht mehr reichen wird. Lebensmittel müssen in einem Riesenumfang importiert werden. Da kommt natürlich so ein Schiff wie gerufen und tatsächlich will sich die Regierung das Schiff aneignen. Tuff kann dem aber "entkommen", wenn auch nur unter erheblichem finanziellen Aufwand. Das Schiffe wird repariert und dann zieht Tuf los um seine "Dienste" anzubieten.

Nehme ich nur den Teil der mir persönlich am Besten gefallen hat. Tuff kommt an einem Planeten vorbei der von verschiedenen Häusern beherrscht wird. Der Rang eines Hauses ergibt sich aus den Erfolgen von Kämpfern (seien es Tiere oder anderes) in einer Arena. Das niedrigste Haus klopft natürlich bei Tuf an und dieser verlangt eine enorm hohe Summe. Mit "Erfolg", daß Haus steigt auf. Dann kommen natürlich die nächst schwächeren und so geht es immer weiter. All die neuen Lebewesen haben aber auch Nebenwirkungen und mir die sympathischste ist: Es zerstört dieses "Haussystem" und diese barbarischen Kämpfe hören auf.

Irgendwann kommt Tuff aber zu dem Planeten zurück um seine Schulden zu bezahlen, was ihm glücklicherweise gelingt. Das Übervölkerungsproblem wird immer dringender, und wieder will man ihm sein Raumschiff wegnehmen. Am Ende fällt Tuf aber "Manna" ein - nachdem er es immer wieder versucht hat zu erläutern, daß das Problem die ungebremste Vermehrung ist. Er wollte immer nur soviel Zeit kaufen um hier "reagieren" zu können. Aber die Kirche auf dem Planeten ist strikt gegen Geburtenkontrolle. Nun hier kommt der Teil der ziemlich frustrierend ist. Die Leute dort "wollen nicht lernen" und wollen nicht reagieren, es wird immer das "nächste" Wunder erwartet, neue Lebensmittel, neue Weg Nahrung zu erstellen. Manna funktioniert hat aber eine "Nebenwirkung", Abmilderung des Sexualtriebes und teilweise Unfruchtbarkeit.

Nun hier spielt Tuf nun "Gott", weil er es kann. Nur funktioniert es indirekt. Er hat die Formel für Manna "erstellt", freilassen muß Sie aber die Regierungschefin. In dem Buch hat das eine Endgüligkeit und Alternativlosigkeit die frustrierend ist. Wieder muß ein "Super-was-auch-immer" kommen um für einen Planeten die beste Entscheidung zu treffen. Das finde ich an dem Buch richtig blöd.

Toll ist es, daß ein Händler zum Besseren beitragen kann, scheußlich ist es, daß es im Endeffekt eine "Regierung" ist die entscheidet. Als ob man da etwas gutes Erwarten wird können.

Ich finde es also hervorragend, daß es ein Händler ist der den Held abgibt, es stört mich, daß es eine Regierung ist die davon den "größten" Nutzen zieht. Ich finde in dieser Hinsicht Heinleins "The moon is a harsh mistress" viel besser. Daher habe ich dem Buch einen Punkt abgezogen. Dennoch trägt das Buch eine sehr humane Handschrift und es ist ein Händler der diese Humanität trägt. Genau das macht Handel eben aus, ein Geschäft was im Endeffekt beiden Seiten einen "Gewinn" bringt.

Daher meine uneingeschränkte Empfehlung, diese Buch zu lesen.


Omnipotent Government: The Rise of the Total State and Total War (NONE)
Omnipotent Government: The Rise of the Total State and Total War (NONE)
Preis: EUR 5,33

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist bezeichnend, 20. Juni 2013
das es die meisten Bücher von von Mises (nur) in Englisch gibt. Obwohl er verschiedene Bücher in Deutsch geschrieben hat. So ist Human Action eine Weiterführung von Nationalökonomie. Was man aber auch an der Sprache erkennen kann, von Mises hat im deutschsprachigen Raum eine kleine Lobby. Bekannteste Vertreter dürften Roland Baader (Geldsozialismus) und auch Thorsten Polleit sein. Wer will kann dazu mal [...] vorbeischauen. Bücher von von Mises kann man immer empfehlen (je später die Veröffentlichung umso klarer wird die Basis der "Österreicher" ausgearbeitet). Für das Verständnis dieses Buches ist es hilfreich
sich die doch 1000 seitige Biographie durchzulesen. Nur so versteht man wirklich wie von Mises auf diese Kritik gekommen ist.

Denn vor allem ist es eine Kritik an einem ausufernden Staat. Von Mises erkannte als einer der wenigen die Zusammenhänge zwischen Sozialisten und Nationalsozialisten. Vor den letzteren mußte er aus Deutschland fliehen. Von Mises nimmt sich im einzelnen Bereiche vor in der des eine Ausdehnung des Staates geht, sei es die Sozialgesetze oder die Erfolge der Gewerkschaften. Es gezeigt, daß es mit einer zentralen Planung niemals funktionieren kann. Nur der freiwillige Austausch und die Diskriminierung durch Kunden kann insgesamt zu Wohlstand führen. Der "allmächtige" Staat kann es nicht - selbst wenn er wollte.

Ich kann Ihnen wirklich nur empfehlen so viel wie möglich von von Mises zu lesen und dazu dann die Alternativmodelle wie z.B. von Marx, diversen Sozialisten etc. Sie werden in kaum einem
neueren Werk derartige klare Argumente (ohne innere Widersprüche) lesen können. Wer darauf baut: Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte, kann die Bücher von von Mises getrost "vergessen". Der zentrale Punkt ist und bleibt immer die subjektive Bewertung der Konsumenten, diese kann man eben nicht als feststehend und/oder auch nur gleich in ähnlichen Situationen gegeben ansehen. Man weiß eben nicht was Andere denken. Man weiß nicht, was sich ein Mensch gerade wünscht. Einfaches Beispiel: Sie gehen auf einen Markt, also können Sie darauf wetten die Leute dort wollen sich irgendetwas kaufen. Sie wissen aber nicht an welchem Stand wer wie lange verweilen wird. Sie wissen auch nicht ob jemand gerade Fisch kaufen will oder Bananen. Sie wissen es nicht und es kann daher auch nicht geplant werden. Genau das ist die zentrale Botschaft dieses Buches.


Oben
Oben
DVD ~ Edward Asner
Preis: EUR 7,99

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Exemplarisch, 12. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Oben (DVD)
Es war der erste Kinofilm, den ich mir mit meinen Kindern in 3D angeschaut habe. Ich finde Animationsfilme und Zeichentrickfilme sehr interessant. Natürlich nicht alle aber das ist eine andere Geschichte.

Was mich daran fasziniert sind
1) die Möglichkeiten
2) wie Sie produziert werden

Die Themenauswahl ist unbegrenzt, man kann physikalische Grenzen beachten oder man lässt es. Die Figuren können Ding "überleben" die völlig unmöglich sind. Klaviere können ihnen auf den Kopf fallen und die Protagonisten sind "platt" wie ein Briefmarke und manch blasen sich dann einfach wieder zur normalen Grösse aus.

Man denke an die Geschichten von Bugs Bunny, den Roadrunner uvm.

Alles an einem Animationsfilm ist menschengemacht. Ja was man braucht ist Energie und bei den Computerleistungen ist läppert sich das schon. Aber dieser Materialaufwand ist wirklich "minimal". Aber wieviele können sich den Film ansehen. Die Wirkung kann extrem sein. Und das Beste daran alles geht auf rein freiwilliger Basis. Entweder man geht in den Film oder man lässt es. Und so wie es aussieht gewinnen beide Seiten beträchtlich durch diese Filme.

Ich finde aber speziell Oben aus ein paar Gründen "besonders". Es fängt mit einem kleinen Jungen an der seinen "Helden" im Kino sieht. Auf dem nach Hause weg kommt er an einem verfallenen Haus vorbei in dem ein Mädchen spielt. Nun dieses Mädchen und der Junge heiraten. Sie haben beide einen Traum. "Zu den Paradiesfällen in Südamerika zu kommen"... Was machen Sie dafür jahrein/jahraus? Sparen. Und immer kommt ihnen was dazwischen. Ein neuer Reifen, eine Reparatur des Hauses, ein Unfalll. Immer und immer wieder gehen Sie an Ihr Erspartes und "bügeln" die Unwägbarkeiten des Lebens damit aus.

Es gibt eine besonders traurige Nachricht, sie können keine Kinder haben. Und so werden Sie alt. Sie halten zusammen und leben halt ihr Leben. Und dann endlich kauft Carl Tickets nach Südamerika. Aber zu spät die Frau wird krank und stirbt, er ist allein. Er soll in ein Altersheim zwangsumgesiedelt werden (oh ja da zeigt der Staat mal wieder Seine "fürsorgliche" Seite. Am Tag als er abgeholt werden soll, bricht er auf. Er hat an seinem Haus zigzehntausende Ballons befestigt und es geht los. Dabei ist ein kleiner Pfadfinder (der es auf eine Medaille für die Hilfe von Senioren" abgesehen hat. Der Griesgram und der Pfadfinder ziehen halt los.

Und treffen natürlich irgendwann den alten Helden von Carl. Den aber nichts anderes umtreibt als einen bestimmten Vogel zu fangen um Ihn der Wissenschaft zu zeigen. Das wäre ja völlig in Ordnung, aber eben diese Wissenschaftler haben ja sein Skelett dieses Vogels als angebliche Fälschung zurückgewiesen. Ist schon klar die "Experten"....

Naja jedenfalls hat er nichts mehr anderes im Sinn als diesen Vogel zu bekommen (und dabei geht er über Leichen). Natürlich haben Karl und der Junge diesen Vogel getroffen. Und ja am Ende retten Sie ihn. Carl rafft sich dazu aber erst auf als er das Abenteuerbuch seiner Frau wirklich durchblättert. Und was sieht er dort unter "Was ich erleben will"? Sich und Seine Frau (nichts mit Südamerika) und auf der letzten Seite ein schlichtes einfaches "danke" und dann ein "such Dir ein neues Abenteuer" und das tut der Griesgram dann eben. Er wird Ersatzvater und Ersatzopa für den Pfadfinder, und er Film endet mit den beiden auf dem Bordstein sitzend vor einem Eiscafe, als wirklich coole Pointe, mit einem Luftschiff auf dem Parkplatz.

Ich finde diesen Film einfach nur gut. Wenn den Film eine der typischen Werbeagenturen gedreht hätte, wären die beiden wohl auf Kredit geflogen. Nach dem Motto: "Lebe heute, und zahle vielleicht 'morgen"". Nein, das gibt es nicht, es wird gespart und nicht auf Kosten Andere gelebt... Und es wird zusammen gehalten, nein es steigt nicht jemand aus weil es gerade eben "bequemer" ist. Man steht die Sachen zusammen durch und kommt zumindest am Ende die Belohnung. Das Haust stürzt ab und landet genau auf der Klippe der Paradiesfälle (Grüsse an Ellie) und Carl und der Pfadfinder bekommen ein Eis.

Ja man kann "verzichten", ja man kann sparen und ja man kann sich unabhängiger von den Lügen der "Unterdrücker" machen. Man braucht den Sirenengesängen des leichten "lockeren" Lebens nicht folgen. Man kann sich sein Eis "verdienen". Wenn ich mir sonst die Werbung so ansehe kann ich nur eine Botschaft sehen. "Verbrauche jetzt, und sei es auf Pump", am unsäglichsten finde ich die Werbung von Kreditkarten (da wird dann aufgezählt, Konsum x, Konsum y und geschlossen mit Bla bla bla unbezahlbar) Als ob Glück eine Frage des "Verbrauchs" wäre.
Nur wer "konsumiert" ist glücklich. Wenn ich das so serviert bekomme, wird mir nur unsäglich schlecht.


Der größte Raubzug der Geschichte: Warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden
Der größte Raubzug der Geschichte: Warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden
Preis: EUR 11,99

44 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen polemisch, teilweise mit großen Fehlern, 11. Dezember 2012
Ich arbeite mich derzeit durch dieses Buch. Habe aber zumindest schon einen eklatanten Fehler entdeckt und nehme hier Vorschläge auseinander, die unfreiwillig komisch/merkwürdig sind. Diese Rezension habe ich auf meinem Blog verfasst. Es wird aber hier wahrscheinlich auf ein breiteres Interesse stossen: (da das Buch ziemlich polemisch ist, habe ich mir wenig Mühe gegeben weniger sarkastisch zu kommentieren)

Ich zitiere jeweils und hänge dann einen Abschnitt Kommentar an:
ca an der Position 2500 im e-book liest man:
"- ein Verbot von komplexen und schwer durchschaubaren Finanzprodukten."

Kommentar: Warum? Nur weil es die Autoren offenbar nicht verstehen soll etwas verboten werden? Frage ist auch wer legt fest was komplex und schwer durchschaubar ist? Erste Grundfehler in dem Buch: Mehr Regulierung = bessere Sicherheit. Das ist schlicht Blödsinn.

"Banker und Aufsichtsräte müssen für den von Ihnen angerichteten Schaden mit ihrem Privatvermögen haften".

Kommentar: Das kann man ruhig so fordern, denn eines der Problem von Banken sind nun mal Manager und nicht Eigentümer. Es handelt sich hier um eine Grundforderung der "Österrreicher". Oder auch von Erhardt. Das alles ist aber wertlos ohne eine Geld als Wert.

"Einführung einer Finanztransaktionssteuer"

Kommentar: Also Diebstahl soll etwas besser machen. Mit welchem Recht fordern die Autoren diese Steuer? Nur weil es Ihnen so gefällt? Warum sollte man dem größten Verschwender weltweit mehr Geld zu gestehen. Es läuft doch wohl darauf hinaus, daß Staaten doch "retten" sollen/müssen/dürfen. Es geht aber noch schlimmer:

"eine Steuer, die mit der Größe der Bank steigt. Dies fördert kleine Banken"

Kommentar: Also Enteignung für die großen Banken, Eigentum ist wohl nicht so wichtig. Warum sollen dann die Banker selber noch haften? Die Autoren meinen also auch, jeder Eingriff der ein Ihnen vorschwebendes Zielt erreicht ist zulässig. Wo ist der Unterschied zur aktuellen Politik?

"Konsequentes Vorgehen gegen Finanzinstitute, die Eigenkapital-Auflagen umgehen"

Kommentar: Und wieder der Glaube an die Regulierung. Wenn alles nur gut genug reguliert ist, wird alles gut.. Schlicht Blödsinn. Fakt ist Staaten haben ja die EK-Regeln aufgestellt und eine Mindestreservesystem zugelassen/gefördert. Banken können mit soviel oder wenig EK wie Sie meinen wirtschaften, aber haben die Finger von den Einlagen der Kunden zu lassen. Und vor allem, die Konsequenzen Ihres tuns selber auszubaden. Hier kann man schon fast einen Widerspruch zur der Haftung sehen. Wer selber haftet wird den Teufel tun hier beliebig Hebel aufeinander los zu lassen.

Die nächsten Punkte sind aufgeteilt in 2 Unterpunkte die aber dasgleiche "Fordern"

"Verbot von Leerverkäufen".

Kommentar: Man darf nicht etwas verkaufen was man noch nicht hat. Nun vergleichen wir das mit einem Geschäft. Im Katalog wird etwas beworben auf das man zugreifen kann, es aber noch nicht selber hat. Also darf man es im Katalog nicht aufführen? Bauern die Ihre Ernte für das nächste Jahr zu einem heute festgelegten Preis verkaufen wollen, das ist auch verboten.

Es geht immer in die gleiche Richtung, verbieten regulieren und zwar ohne viel wirtschaftlichen Sachverstand.

Es geht auch munter mit den Verboten weiter:
"Verbot, lang laufende Kredite mit kurzfristig rückzahlbarem Geld zu finanzieren."

Kommentar: Das versteht sich eigentlich von selbst, dafür braucht es aber sicher kein Verbot sondern einfach die Option, den Schaden eben selber begleichen zu müssen. Wofür braucht man Verboten wenn man doch die Banker mit Ihrem ganzen Vermögen belangen könnte. Auch lustig diejenigen die diese Regel nicht berücksichtigten hatten Politiker im Aufsichtsrat....

Weiter geht es mit Verboten:
"Verbot der Spekulation mit Nahrungsmitteln"

Kommentar: Siehe Beispiel mit dem Bauern. Es braucht für ein Geschäft 2. Wenn der Bauer mit einer festen Einnahme pro Tonne Getreide rechnen möchte, wird ihm das mit einem solchen Verbot untersagt. Die Autoren zeigen eine bemerkenswerte Ignoranz über Eigentumsfragen.

Jetzt wird es fast satirisch:
"Konsequente strafrechtliche Verfolgung von kriminellen Bankern und Politikern - keine Verjährung"

Kommentar: Ha ha ha. Das würde unser Parlamente auf einen Schlag um eine Menge von "Regulierern" reduzieren. Ganz bestimmt wäre ein gewisser Herr Steinbrück wohl kaum noch dabei. Auch hier stellt sich die "nebensächliche" Frage. Was ist kriminell? Wenn Die Banken den Rahmen der Ihnen vorgegeben ist ausschöpfen kann man kaum von Kriminalität sprechen.

"Begrenzung des Boniwahnsinns und der exorbitanten Grundgehälter"

Kommentar: Polemik pur. Alles erreichbar mit "Eigentümern" und Haftung der Manager. Nirgendwo ein Wort über die Aktionäre und deren Eigentumsrechte. Warum bin ich nicht überrascht?

Und nun kommt der negative Höhepunkt:
"Kompetente Politiker zumindest auf relevanten Positionen. Schluss mit Amtsanmassung."

Kommentar: Erübrigt sich einfach. In dem Buch selber wird der Wahnsinn der Landesbanken detailliert aufgeführt. Dort hatten speziell Politiker das Sagen und wollten die große Nummer drehen. Der letzte Satz ist an Lächerlichkeit schwerlich zu überbieten.. Also Politiker, ohne Risiko, staatlich alimentiert und DIE GRÖSSTEN SCHULDENMACHER überhaupt sollen bei Banken auf einmal kompetent sein?

Alleine diese paar "Vorschläge", zeigen, diese Autoren haben keine Ahnung wollen aber auf einer Empörungswelle mitreiten und dabei ein wenig "abkassieren"

Die Rezepte sind mehr Regulierung und weniger Eigentumsrechte. Da fragt man sich warum fordern die Autoren ein Endes des leichten Geldes? Ihre Lösung für Bankeprobleme sind doch genau dasgleiche. Mehr Regulierung soll etwas "beheben" was durch falsche Regulierung erst entstand....

Extra Kommentar: Es steht den Autoren selbstverständlich frei Ihre Meinung zu äußern. Es wirft aber ein ganz schlechtes Licht auf Sie wenn Sie einerseits fordern etwas sein zu lassen was beweisbar nicht funktioniert (Im Buch: Probleme mit "billigem" Geld mit noch mehr billigem Geld zu beheben: dazu auch der Kommentar für Kapitel 17: "Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert". Die Lösung der Autoren sind mehr "Regulierung", "mehr Aufsicht", "mehr Politiker". Man lese dazu auch die Kapitel 12 - 15.

Der eklatante Fehler befindet sich auf S 187, wo Futures falsch erklärt werden.

Ich bin noch nicht durch mit dem Buch, aber alleine dies oben genannten Vorschläge reichen aus diese Buch als Ritt auf der Empörungswelle zu beschreiben. Der Titel legt auch nahe um was es geht, um die "Erbsünde" Reichtum

Selbstverständlich sind einige Punkte korrekt aufgeführt, die Lösung des Problems ist aber einer Fortschreibung der Probleme die in diese Krise geführt haben. Die FED wird als Problem dargestellt aber es wird darauf abgehoben, daß die FED eine "private" Institution ist (mit Hoheitsaufgaben). Die Konsequenz die FED aufzulösen wird von den Autoren nicht gezogen. Also bleibt das Problem der Fiat-Währung bestehen....

Nachdem ich mich auch durch den Rest des Buches gearbeitet habe. Kann ich in einigen Kapiteln etwas Besseres finden. Die Kapitel 25 - 31 sind lesenswert (daher auch meine Verbesserung auf 2 Sterne) Nur müssen Sie sich mit der angeblichen Besserwisserei der Autoren abfinden. Der eklatanteste Fehler im ganzen Buch befindet sich im Kapitel EUREX, die Autoren zeigen, daß Sie Termingeschäfte nicht verstanden haben. Dafür aber eine feste Meinung wie schlecht diese doch sind.

Die Autoren wollen im Großen und Ganzen im Endeffekt die Banken bashen, wahrscheinlich weil das höhere Verkaufszahlen verspricht.
Den zweiten Teil meiner Besprechung erspare ich Ihnen hier. Wenn Sie möchten können Sie sie auf <a href=[...]>nachlesen </a>

Wer gerne liest wie über Banken hergezogen wird, wird mit diesem Buch nicht entäuscht. Wer den Charakter unseres Zahlungsmittels versteht, wird in diesem Buch zwar die Fehler aufgezeigt bekommen aber nicht die daraus folgenden Konsequenzen, nämlich der Abschaffung des Fiat-Geldes. Liberale/Libertäre werden diesem Buch nichts Gutes abgewinnen können. Die Lösungen hier sind "mehr Regulierung", "mehr Politker" was in gewisser Weise wieder mehr als ironisch ist. Den es sind ja gerade diese Akteure die sich auf "dem größten Raubzug der Geschichte befinden"
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 19, 2013 3:24 PM CET


Human Action: A Treatise on Economics
Human Action: A Treatise on Economics
von Ludwig Von Mises
  Taschenbuch
Preis: EUR 35,28

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muß für jeden der sich mit Ökonomie beschäftigt, 4. Dezember 2012
Es gibt m.E. keine Entschuldigung dieses Buch nicht zu lesen. Speziell auch als Kontrapunkt zu den gängigen VWL Lehrbüchern und auch im Gegensatz zu Büchern von Marx, Keynes etc.

Es ist beschämend zu erklären, daß an unseren Unis jemand VWL studieren kann, ohne dieses Buch gelesen zu haben. Das zeigt vielleicht wie "wertlos" unser derzeitiges VWL Studium ist.

Im Buch wird die Unmöglichkeit beschrieben einen Staat zentralplanerisch aufzubauen oder zu führen. Es wird auch überzeugend dargelegt warum z.B. die Bürokraen nicht "rechnen" können, jedenfalls nicht im wirtschaftlichen Sinn. Es wird Ihnen aufgezeigt, es kann keinen dritten Weg zwischen Sozialismus und Freiheit geben. Jede Einschränkung zieht weitere nach sich und landet unweigerlich in einer Planwirtschaft die dann früher oder später zusammenbrechen muss/wird.

Wenn man von Mises auf nur einen Paragraphen reduzieren möchte, wäre folgendes Zitat passend:
"Es gibt keine Möglichkeit, den finalen Zusammenbruch eines Booms zu verhindern, der durch Kreditexpansion erzeugt wurde. Die einzige Alternative lautet: Entweder die Krise entsteht früher durch die freiwillige Beendigung einer Kreditexpansion – oder sie entsteht später als finale und totale Katastrophe für das betreffende Währungssystem. "

Die Ökonomen der österreichischen Schule haben als einzige eine funktionierende Idee für den derzeitigen Schlamassel in der Eurozone. Sie waren eine er wenigen Gruppen, die die Unmöglichkeit des Wirtschaftens für Sozialisten aber auch Nationalsozialisten ausführten. Human action hat einen Vorgänger "Nationalökonomie" der vor dem "Siegeszug" der Sozialisten dies schon ausführte. In Human Action wird das ganze "nur" noch beeindruckender formuliert.

Sollten Sie das Ganze in kürzere Form lesen wollen, sollten Sie nach Büchern von Roland Baader Ausschau halten.

Dieses Buch ist eines der wichtigsten über Ökonomie. Oder noch extremer: Es könnte bis heute das wichtigste Buch aus diesem Bereich sein.


Power: Die 48 Gesetze der Macht
Power: Die 48 Gesetze der Macht
von Robert Greene
  Taschenbuch

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sollte man trotzdem lesen, 2. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Power: Die 48 Gesetze der Macht (Taschenbuch)
Ich habe mir die Rezensionen der 1-Punkte Fraktion durchgelesen dort schreibt Maschinenkanone:
"Ein Buch menschlicher Armseligkeit. "

Und damit trifft er es leider genau. Die Welt in der wir derzeit leben ist eben "menschlich" armselig. Und die Armseligkeit wird durch eben die Aktionen der derzeitig Regierenden kultiviert. Im "normalen" Leben von uns geht es nicht so zu, aber da geht es eben auch nicht um Macht, dessen Erhalt oder so. Sondern die Meisten versuchen leidlich anständig durch Ihre Leben zu gehen. Nur sind Sie auch nur Spielbälle in den Fängen der Machtinnehabenden/ausübenden.

Junkers sagte: "Manchmal muß man lügen". Oder man liest einfach mal nach wie die EU Gesetze macht und "vorbereitet".
Wie ironisch muss einem das Recht vorkommen, in dem z.B. steht "Keine Land muss für die Schulden eines Anderen einstehen". Wie konnte es auch zum ESM kommen? Herr Rompuy meint, Wahlen in der EU für hohe EU Positionen seien: "Absurd"

Man kann sich außerdem mal anschauen wie Geheimdienste arbeiten. Alle Aktionen die in diesem Buch beschrieben werden, waren und sind in Aktionen. Lesen Sie einmal über die Gesetze des "New Deals", schauen Sie sich die Geschichte der WWK I an und vergleichen es mit den "Rezepten" oder "Merksätzen" in diesem Buch. Lesen Sie über den Aufstieg der Nazis und Sozialisten.

Schauen Sie sich an mit welcher Selbstverständlichkeit betrogen wurde/wird und dann werden Sie erkennen müssen. Dieses Buch listet die "Untaten" fein säuberlich auf. Sie mögen die Augen verschließen, nur damit geht die Armseligkeit nicht weg. Besser man erkennt und benennt Sie als das man so tut als gäbe es das Alles nicht.

Daher stimme ich nicht mit den 1-Punkte Vergebern überein. Sondern bewerte diese Buch als enorm wichtig zu lesen und sei es nur um die Gemeinheiten denen wir täglich ausgesetzt sind zu erkennen.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 3, 2012 7:56 AM CET


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