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jury
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Eagle Eye - Außer Kontrolle
Eagle Eye - Außer Kontrolle
DVD ~ Shia LaBeouf
Wird angeboten von brandsseller
Preis: EUR 6,49

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Idee von Spielberg?, 18. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Eagle Eye - Außer Kontrolle (DVD)
Wer einige gute Action-Filme gesehen hat, wird in "Eagle Eye" vieles wiedererkennen. Aber wenn man die guten Zutaten aus leckeren Mahlzeiten zusammenschüttet, kann eben nicht viel mehr herausschauen als "ALDI-Bowle".

Das 2008er Machwerk von Regisseur "D. J. Caruso" ist professionell durchgezogen, kommt aber doch nicht wesentlich inspirierter rüber als sein Künstlername.

Junge Zuschauer, die auf angenehme Art die Zeit totschlagen wollen und noch nicht allzu viele Filme des Genres gesehen haben, könnten Spaß daran haben. Erfahrene Filmfreunde werden schon von den ewigen Verfolgungsjagden genervt sein.

film-Jury 3* A1160 © 18.4.2013 Genre: Science-Fiction | Action | Thriller


Weinregal "Dies" 116cm aus Metall für 10 Flaschen Flaschenständer Wandregal
Weinregal "Dies" 116cm aus Metall für 10 Flaschen Flaschenständer Wandregal
Wird angeboten von DanDiBo Ambiente e.K.
Preis: EUR 49,99

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Weinkarte an der Wand, 12. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Weinregal besteht aus rechteckigen Eisen-Bügeln, die an einem vertikalen Tragebügel angeschweißt sind. Mit 4 Schrauben, die durch angeschweißte Hülsen das Regal an der Wand fixieren - in der Regel wohl über die beiliegenden 5er Dübel - wird nicht nur die Statik hergestellt, sondern auch für die nötige Verwindungssteifigkeit gesorgt. Auch schwarze Schrauben in geeigneter Größe lagen übrigens bei.

Leider war in unserem Fall ein Bügel nicht richtig angeschweißt, was erst aufgefallen ist, als ich eine Flasche auflegen wollte - siehe dazu auch das hochgestellte Foto. Der Lieferant hat aber ohne Umstände fehlerfreien Ersatz geschickt.

Die mattschwarze Eisenkonstruktion sollte sowohl in moderne als auch in ältere Einrichtungen passen. Bordeaux-Flaschen liegen gut auf - bauchige Typen lassen sich eher schwer horizontal ausrichten. Wenn man verschiedene Weinsorten auflegt, was wohl eher die Praxis sein dürfte, ergibt sich natürlich ein etwas unruhigeres Bild als auf dem Produktfoto - siehe dazu auch mein zweites Foto.

Für ein Weinlager ist ein beheizter Wohnraum wohl eher weniger geeignet. Auch die im Titel angedeutete Verwendung als "Weinkarte an der Wand" leidet natürlich etwas darunter, dass man auf den liegenden Flaschen die Etiketten schlecht lesen kann.

technik-jury 3* A1159 © 14.3.2013


Kistenregal, Kastenständer, Kastenregal - Hochwertige Verarbeitung - 3 oder 6 Kästen - schwarz, weiß oder silber
Kistenregal, Kastenständer, Kastenregal - Hochwertige Verarbeitung - 3 oder 6 Kästen - schwarz, weiß oder silber
Wird angeboten von Oxid7 GmbH

11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Braucht schon viel Platz, 12. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wir wollten der Um-Stapelei unserer Mineralwasserkisten ein Ende machen und haben zu diesem Zweck das Kistenregal bestellt.

Der Zusammenbau bereitete keine besonderen Schwierigkeiten - allerdings benötigt man unbedingt neben dem mitgelieferten Behelfsschlüssel einen 10er Ringschlüssel, um die Schrauben anzuziehen. In unserem Fall war eine Schraube zuviel dabei, dafür fehlte eine Mutter. Aber sowas findet sich ja im Haushalt. Die Montage der Wandhalterung ist in der Anleitung falsch dargestellt - kein großes Problem.

Die Querstangen kommen ein wenig verbogen - das lässt sich richten. Insgesamt habe ich ca. 40 Minuten zum Zusammenbau benötigt.

Beim Einstellen von 12er Sprudelkisten ist Vorsicht geboten - die Kisten können durchrauschen, wenn man sie versehentlich zu vertikal einsetzt. Da hat man sich schnell die Hand eingeklemmt. In Haushalten mit kleinen Kindern und Hunden ist das gefährlich. Das gilt auch für die Standfestigkeit, wenn man am Aufstellort keine Möglichkeit hat, das Regal an der Wand zu fixieren.

Durch die stolze Breite benötigt das Regal schon deutlich mehr Raum als zwei Kistenstapel - daran sollte man denken.

technik-jury 3* A1158 © 12.4.2013eg


Raus aus dem Euro - rein in den Knast: Das üble Spiel von Politik und Medien gegen Kritiker der EU-Einheitswährung
Raus aus dem Euro - rein in den Knast: Das üble Spiel von Politik und Medien gegen Kritiker der EU-Einheitswährung
von Udo Ulfkotte
  Gebundene Ausgabe

35 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deutschland auf dem Weg in den dritten Europa-Krieg?, 31. März 2013
"Das Schlimmste, was den Euro-Gegnern passieren konnte, war und ist, dass sie recht behalten haben. Das verzeiht man ihnen noch weniger als ihre frühere Kritik." [1]

Jeder von uns, der etwas mehr nachdenkt und etwas mutiger für die Wahrheit eintritt, kennt schon aus dem Alltag genau diesen Ablauf, der typisch ist für unsere Diktatur der Idiotie: Erst werden gut begründete Warnungen ohne Argumente in den Wind geschlagen. Wenn dann das Kind im Brunnen liegt, waren die Warner schuld. Meist ist zudem das, was die "Politische Elite" mit Lug und Trug durchgeboxt hat, unter dem Strich nicht mal für die Volksverräter selbst von Vorteil.

Auch einen zweiten Grundgedanken findet man vielfach in diesem neuesten und vielleicht mutigsten Buch Ulfkottes immer wieder: Das politische System verweigert bei allen falschen Entscheidungen ängstlich jede Diskussion - schließlich weiß man, dass man unterliegen würde. Stattdessen werden die Warner und Kritiker öffentlich desavouiert, indem man sie mit Hilfe der Leitmedien systematisch díffamiert. Mittel der Wahl war, jeden Euro-Kritiker als Rechtsradikalen in die Ecke zu stellen - selbst diejenigen, die noch vor wenigen Jahren von den gleichen Verdächtigen als linksradikal verdächtigt worden waren.

Ulfkotte stellt im Kern seines Buchs Aussagen von mehr als 50 hochkarätigen Euro-Kritikern zusammen. Dazu zählt vor allem, um das mal ganz deutlich zu sagen, die deutsche Wirtschaftselite. Er zeigt, wie sie von verantwortungslosen Medien und verblendeten Politikern abserviert und in verfassungsfeindliche Ecken gedrängt worden sind. Er stellt die Oberpeinlichen an den Pranger, die inzwischen schon wieder klammheimlich zurückrudern. Und er zitiert aus den frühzeitigen Warnungen der Eurokritiker, die sich - für uns alle leider - inzwischen fast ausnahmslos als absolut richtig herausgestellt haben. Hier ein paar Beispiele:

DR. ALFRED MECHTERSHEIMER

Nicht zufällig übernahm es hechelnd gerade die von Altbundeskanzler Helmut Schmidt gesteuerte rechtskonservative "Die Zeit", ausgerechnet den renommierten Friedensforscher, Politikwissenschaftler und bis 1990 grünen Bundestagsabgeordneten Dr. Alfred Mechtersheimer, Inbegriff der deutschen Friedensbewegung, mit dem unfassbaren Vorwurf eines "antiamerikanischen Euro-Nationalismus" zu díffamieren. Sinngemäß: "Er sei umfassend zum radikalen Rechtsextremisten mutiert".

Für eine gewisse Art von verblendeten Journalisten sprechen natürlich auch Kritik an der Rechtschreibereform und an der gescheiterten Integrationspolitik für politischen Extremismus.

Mechtersheimer resümiert heute: "Grundsatzentscheidungen wurden wegen des faktischen Volksabstimmungs-Verbots schon immer von den Mehrheitsfraktionen auch gegen den erkennbaren Willen der Bevölkerung durchgesetzt. ... Der Bürgerwille, selbst, wenn er von den besten Köpfen fachlich abgesichert ist, hat im politischen System keine Bedeutung. ... Anders, als im Grundgesetz postuliert, geht die Staatsgewalt offensichtlich nicht vom Volke aus."

HANS OLAF HENKEL

Der frühere BDI-Präsident zur gegenwärtigen Lage der Euro-Kritik in Deutschland:

"In keiner Demokratie werden von der herrschenden Political Correctness abweichende Positionen so gnadenlos verfolgt wie bei uns. Zuletzt erlebten wir das bei Sarrazin und Atomstrom. Jetzt breitet sich ein neuer Gesinnungsterror beim Euro aus."

Jetzt, nachdem - wie er sich sicher ist, auf Wunsch Kohls - BILD über ihn herzog, scheint Henkel auf seine alten Tage doch noch zu erfahren, was "Demokratie" in der Heimat der Diktaturen praktisch bedeutet.

"Nur bei uns werden diese [Euro-Kritiker] automatisch zu Anti-Europäern, Chauvinisten und Rechtsauslegern gestempelt."

Als könnte in der Gesinnungsdiktatur Deutschland ein Journalist Karriere machen, der nicht jederzeit unter Verzicht auf graden Gang die Weisungen eines Herrn Kohl oder einer Frau Merkel umsetzt. Eigenes Denken ist in dieser Branche unerwünscht.

PROF. DR. HANS WERNER SINN

Der Chef des Münchner ifo-Instituts wurde von sogannnsten Journalisten des SPIEGEL zum Beleg derer Kultur, deren Geschmacks und derer Erziehung als "Prof. Propaganda" bezeichnet. Außerdem übten diese Schreiber laut Sinns Darstellung wie gewohnt Verdrehung, Verfälschung und Unterstellung, wie dies stets geschieht, wenn jemand den dem SPIEGEL vorgegebenen Richtlinien nicht genügt - man denke nur an den 9/11-Aufklärer von Bülow.

"Es gibt Journalisten, die interessieren sich nicht für die Sache, sondern nur für politische Richtungsaussagen... OB DIE ARGUMENTE STIMMEN, INTERESSIERT SIE ÜBERHAUPT NICHT."

PROF. DR. KARL ALBRECHT SCHACHTSCHNEIDER

"Spätestens seit den Maßnahmen zur Euro-Rettung kann man Deutschland nicht mehr als Rechtsstaat bezeichnen."

PROF. DR. FRIEDRICH ROMIG

"Die Europa-Idee, die heute so verbissen verteidigt wird wie vor 25 Jahren der Sowjetkommunismus, wird meines Erachtens genauso wie dieser enden. ... Die Staaten werden sich, das ist ganz sicher, auf Kosten der Steuerzahler entschulden."

DIE EURO-DURCHPEITSCHER

Von den korrupten Promi-Journalisten bis zu den Waschmittel-Werbeagenturen, die den Euro gegen den Willen der Bevölkerung durchgepeitscht haben, nennt Ulfkotte wirklich jeden von Bedeutung, der die Verantwortung für das größte Weltwirtschaftsdesaster seit dem zweiten Weltkrieg mitträgt, und zitiert deren inzwischen erwiesenermaßen grob blödsinnigen Statements. Nun wird man weder von Schmidt, Kohl, Scharping oder Merkel ernsthaft Weitblick erwartet haben können, aber die schon kriminelle Energie, mit welcher solche doch nicht gerade brillianten "Denker" immer wieder ihre unausgegorenen Theorien gegen die Elite der Wissenschaft und gegen den erklärten Mehrheitswillen des Volkes durchzusetzen verstanden, verblüfft noch heute. Die infamen Methoden, derer sich unsere angebliche politische "Elite" bedient, stehen denen ihrer totalitären Vorgänger keineswegs nach.

Ob das offensichtlich einzige Motiv unserer peinlichen Affären-Kanzler, nämlich der egozentrische Wunsch, um jeden Preis in die Geschichte einzugehen, befriedigt werden wird? Die Chancen stehen nicht schlecht: Die Schande, maßgeblich den Euro mit durchgesetzt zu haben und damit die Einigung Europas ein für allemal unmöglich gemacht zu haben, wird bleiben - auch die Neros gehen als Zerstörer ihrer Welt in die Geschichte ein.

DER SOUVERÄN

Egal, wie schrecklich das Abenteuer Euro ausgehen wird - ebenso wie einst bei der Machtergreifung der Nationalsozialisten steht eines fest: Die Deutschen haben mit großer Mehrheit die Katastrophe gewählt. Sie haben sich wie so oft von ein paar Marketingstrategien und erkennbar unhaltbaren Versprechungen bekannt unzuverlässiger Politiker einlullen lassen und ohne jeden Widerstand die Währungsreform akzeptiert: "Von 60,45 Millionen Menschen, die bei Umfragen mehrheitlich für den Erhalt der D-Mark waren, nahm nur rund eine halbe Million die Chance wahr, den Euro mit ihrer Stimme zu verhindern." [2] Wie Ulfkotte völlig richtig schreibt: Fast jeder, der in den nächsten Jahren einen Großteil seiner Ersparnisse und seines Vermögens abliefern muss, hat sich selbst dafür entschieden.

Das Fazit, welches Ulfkotte aus seiner Dokumentation eines unerbittlichen Krieges der deutschen Machteliten um Kohl und Merkel gegen das Recht, gegen das Volk und gegen den Frieden in Europa zieht, lässt an Klarheit nichts zu wünschen übrig:

Je früher wir den Euro verlassen, desto eher besteht Hoffnung, dass die Schäden noch ohne einen völligen Zusammenbruch oder gar neue Kriege beseitigt werden können. Was die Protagonisten angeht: Rechtsbrechende Euro-Durchprügler aus Staat und Medien gehören schon lange hinter Gitter.

ERKLÄRT SICH VIELLEICHT ALLES NUR AUS DEUTSCHEM GROSSMACHTSTREBEN?

Diesen Gedanken, den Ulfkotte selbst in seinem äußerst lesenswerten Buch nicht verfolgt hat, möchte ich gerne ergänzen.

Provokativ klingt die Aussage des Thatcher-Industrieministers Nicholas Ridley von 1990, dass die "geplante Währungsunion eine deutsche Verschwörung mit dem Ziel der Machtübernahme in Europa" sei. [3]

Auch wenn man spontan abwimmeln möchte, bei näherer Betrachtung ist dieser Gedanke nicht von der Hand zu weisen. Schließlich sind in unserem Land immer noch die gleichen Kräfte an der Macht, die uns bereits in die ersten beiden Weltkriege geführt haben, die heute noch die Waffen- und Militärindustrie lenken, die vor allem auch das Land in den letzten drei Jahrzehnten ohne jede Gnade in eine perverse Produktivität geprügelt haben, die - zur Destabilisierung? - Millionen nicht-integrierbarer, gewaltbereiter Fremder ins Land gelockt haben.

Sollten solche Kräfte, die nun wirklich seit einem Jahrhundert ultra-rechts agieren, nicht auch an Möglichkeiten interessiert sein, Europa über den Euro zu destabilisieren und Deutschland eine Vorrangposition zu erkämpfen?

Wenn man diesen Gedanken weiterspinnt, wenn man den erbitterten Ernst, mit dem das PR-Team der Macht von Merkle bis Schäuble den "deutschen Weg" voranpeitscht, betrachtet, kann man die Bedenken des Luxemburgs Premierministers Jean-Claude Juncker aus ganz anderen Augen sehen:

"Wer glaubt, dass sich die ewige Frage von Krieg und Frieden in Europa nie mehr stellt, könnte sich gewaltig irren. Die Dämonen sind nicht weg, sie schlafen nur." Er sehe auffällige Parallelen zum Jahr 1913, als viele dachten, es werde in Europa nie mehr Krieg geben. "Mich frappiert die Erkenntnis, wie sehr die europäischen Verhältnisse im Jahr 2013 denen von vor 100 Jahren ähneln." [4]

[1] Alfred Mechtersheimer
[2] bei der Bundestagswahl 1998 stimmten 430000 Wähler für die Partei "Pro DM", der Bund freier Wähler, der die Maastricht-Verträge ablehnte, kam auf nur 0,2 Prozent.
[3] SPON 10.4.2013
[4] Süddeutsche.de 10. März 2013

print-jury 5* A1157 © 31.3.2013 ABR 5.557 Rezensionsexemplar
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 8, 2013 9:06 PM MEST


Bier selbst gebraut
Bier selbst gebraut
von Udo Krause
  Taschenbuch

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Prosit!, 30. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Bier selbst gebraut (Taschenbuch)
Udo Krause lebt in Satkau und hat bereits vor 30 Jahren sein erstes Bier selbst gebraut. Seit 2005 betreibt er die regionale Kleinbrauerei "Wendland-Bräu". Zudem betreibt Krause den "Hobbybrauer-Versand", einen Online-Shop, der quasi alles liefert, was man benötigt, wenn man selbst Bier brauen möchte.

Einen qualifizierteren Ratgeber kann sich ein Einsteiger in die häusliche Braukunst wohl kaum wünschen - und tatsächlich kann man schon mal feststellen: Wenn doch nur alle Beraterbücher so wären.

Mit dicht gepackter Information schafft es Krause, auf nur etwa 140 Seiten wirklich den Eindruck zu vermitteln, es könne keine Fragen mehr geben. Nun weiß man, dass die Fragen erst mit der Praxis kommen, und ich konnte mich angesichts des doch nicht ganz unkomplizierten Brauprozesses nicht durchringen, es selbst zu versuchen. Aber Aufteilung, Informationsdichte und Struktur des Stoffes können wirklich überzeugen.

Wunderschöne Fotos der diversen braunen, roten und blonden Schönheiten machen Laune und Durst. Darum geht es schließlich auch: Bei den - wenn ich richtig gezählt habe - immerhin 31 Rezepten sollte eigentlich das Lieblingsbier auch von Ihnen dabei sein.

print-jury 5* A1156 © 29.3.2013 ABR Rezensionsexemplar

[1] "Möge es nützen!"


Vogue on Alexander McQueen
Vogue on Alexander McQueen

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auffallen um jeden Preis, 28. März 2013
Nachdem ich die Lektüre von "Vogue on Coco Chanel" schon überaus interessant und aufschlussreich gefunden hatte, war ich gespannt, was die Reihe, die sich aus dem überaus reichen Fundus der Modezeitung speist, über McQueen Neues zu bieten hatte.

Tatsächlich würde man kaum auf die Idee kommen, die beiden Bücher würden aus derselben Reihe stammen: Während im Chanel-Buch die Mode fast ausschließlich in Zeichnungen geboten wurde, springen aus diesem Band großartig gestaltete und perfektionierte Kunstwerke der Modefotografie ins Auge. Selten habe ich einen solchen Reichtum an vorzüglichen Modefotos an einem Platz versammelt gesehen - es ist einfach eine Wonne, in diesen Bildern zu schwelgen.

Wollte Chanel selbständigen Frauen mit ihrer Mode das Leben bequemer machen, hatte McQueen nur ein Ziel: Er wollte mit seinen Entwürfen nichts weniger als in die Ewigkeit eingehen. Zu allen Zeiten sollte man auf den ersten Blick erkennen, dass ein Modell von Alexander McQueen stammt. Er suchte die Einmaligkeit, das Herausragende.

Ob ihm das gelungen ist? Zweifel sind erlaubt, auch wenn der berühmte Bumster - eine extrem tief sitzende Hose oder ein extrem tief sitzender Rock, der "die interessanteste Stelle des menschlichen Körpers, den Übergang der unteren Wirbelsäule zum Becken", betonen sollte - unzweifelhaft mit dem Namen McQueens verbunden ist, war er wohl lange Zeit seines kurzen Lebens mehr ein "enfant terrible", das durch skurrile Shows Aufsehen erregte, als der Schöpfer einer charakteristischen Mode, welche Chancen hätte, die Zeiten zu überdauern.

Doch auch bei McQueen geht der "Vogue On" - Band über das Bekannte hinaus und zeigt einzelne Modelle, in denen eine zarte Verehrung des Weiblichen durchschimmert, ganz im Gegenteil zum dominierenden Trend Lee McQueens, die Frau zu bewaffnen und zu rüsten. Wenn man dies sieht, bedauert man doch, dass dieses unzweifelhaft große Talent sich in den meisten Beispielen seines künstlerischen Schaffens auch selbst im Weg gestanden hat.

print-jury 5* A1154 © 28.3.2013 ABR 135.728 Rezensionsexemplar


Vogue on Coco Chanel
Vogue on Coco Chanel
von Bronwyn Cosgrave
  Gebundene Ausgabe

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom Heimkind zur Modezarin, 28. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Vogue on Coco Chanel (Gebundene Ausgabe)
Auch, wenn man schon einiges über Coco Chanel gesehen und gelesen hat, tauchen doch immer wieder überraschende Aspekte auf. Besonders die Kämpfernatur und das Durchsetzungsvermögen der größten europäischen Designerin des vergangenen Jahrhunderts werden auch als Quelle ihrer modischen Ausrichtung erkennbar.

Schon bemerkenswert, wie sich das mittellose Heimkind in die bessere Gesellschaft gekämpft hat, was natürlich auch das Sprungbrett in die Unternehmerkarriere darstellte. Für Coco Chanel bedeutete "Frau sein" kein Hindernis, sondern ein selbstverständliches Mittel, sich den Weg ins Leben zu bahnen. Doch der Antrieb entsprang wohl auch dem Streben, nie wieder arm sein zu wollen. Mit welcher Zielstrebigkeit sie, eigentlich schon längst erfolgreich, den Ausbau oder auch - nach dem Krieg - Wiederaufbau ihres Modeimperium verfolgt hat!

Das mag auch die besondere Zuwendung zu teilweise überaus üppigem Schmuck erklären, der mit den oft schlichten und funktionellen Linien ihrer Mode eigentlich im Widerspruch stand: Chanel wollte Reichtum zeigen.

Von der Modeseite her überraschte mich die Mittelmeer-Ära, in welcher Modelle erschienen, die man so gar nicht mit Chanel in Verbindung bringen würde: Stark taillierte Kleider, sogar Kleider mit Bustier und buntfröhliche, lebendige Farben. Es scheint, dass die Zeit in ihrer Villa "La Pause" Frau Chanel wohl eine besonders entspannte Lebensphase brachte.

Insgesamt ein spannendes Büchlein, das es versteht, ein Verständnis für die Quellen der Mode aus der Biografie der Designerin herzustellen.

print-jury 5* A1153 © 28.3.2013 ABR 14.994 Rezensionsexemplar


Baron Philippe de Rothschild Mouton Cadet Rouge Rotwein Trocken - 750 ml
Baron Philippe de Rothschild Mouton Cadet Rouge Rotwein Trocken - 750 ml

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider auch kein Zweitwein, 27. März 2013
Nach der Lese werden die Weine eines großen Guts zunächst sortenrein ausgebaut und vinifiziert. Nach etwa vier Monaten bestimmen dann die Experten die "Assemblage" des "Grand Vin". Schon aus wirtschaftlichen Gründen wird man versuchen, diese Zusammenstellung so zu gestalten, dass die Ernten der verschiedenen Partien optimal genutzt werden können - aber natürlich steht die Qualität an erster Stelle.

Was dennoch übrig bleibt - die "deselektionierten" Mengen - bildet die Auswahlmenge für den "Zweitwein". In manchen Gütern werden sogar noch Drittweine hergestellt. So können durchaus noch gute Weine entstehen, die natürlich auch preisgünstiger verkauft werden.

Man könnte nun auf die Idee kommen, beim "Mouton Cadet" würde es sich um einen Zweitwein von "Chateau Mouton-Rothschild" handeln. Dies mag durchaus vom Hersteller beabsichtigt sein, trifft allerdings nicht zu.

Mouton Cadet wird in gewaltigen Mengen aus zugekauften Trauben weit abseits der klassifizierten Güter in einer riesigen Wein-Fabrik auf der Medoc-Halbinsel hergestellt. [1]

Das bedeutet nun keinesfalls, dass man Mouton Cadet nicht trinken könnte. Aber selbst zu den gelegentlich anzutreffenden "einstelligen" Sonderangebotspreisen findet man mit etwas Mühe durchaus schon sehr ordentliche AOC (Appellation d'Origine Contrôlée) aus der Bordeau-Region, und für wenig über zwei Euro kann man bei einem Lebensmittel-Discounter Bordeau-Verschnitte kaufen, die sich durchaus mit dem Mouton Cadet vergleichen lassen.

gourmet-jury 3* A1152 © 25.3.2013

[1] wikipedia.org/wiki/Zweitwein
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Die Möglichkeit einer Insel
Die Möglichkeit einer Insel
von Michel Houellebecq
  Taschenbuch

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Le bonheur n'était pas un horizon possible", 24. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Möglichkeit einer Insel (Taschenbuch)
Houllebecqs ewiges Thema ist die Tragödie der menschlichen Existenz. Dabei hält er sich nicht mit Nebensächlichkeiten auf, sondern steuert meist schnurstracks auf den Kern der Dinge zu: Sexualität, Vererbung, Tod - natürlich aus der Sicht, die das jeweilige Alter des Autors öffnet. "Die Möglichkeit einer Insel" erschien 2005, der - man weiß es wohl nicht genau - 56 oder 58 geborene Houellebecq schrieb das Buch also im Alter von Ende 50.

Wie schon in "Elementarteilchen" (1998) findet dabei nicht nur eine umfassende Analyse Raum, sondern der ganze Roman liefert gleichzeitig die Szenerie einer Lösung und deren Diskussion. Während die Utopie damals dahin ging, die sexuelle Erlebnisfähigkeit des Menschen zu steigern, unterscheiden sich unsere Nachfahren in diesem Buch gerade darin, ein gelasseneres Leben zu führen.

Ich möchte versuchen, eine Vorstellung des Konzepts kurz anzudeuten.

Kern des Romans bildet die Autobiografie des wohlhabenden Entertainers Daniel, dem das Glück vergönnt und das Schicksal bestimmt war, zwei Frauen lieben zu dürfen. Isabelle liebt ihn, verliert aber aufgrund ihres Alterns ihre Erotik. Esther, 25 Jahre jünger, ist geradezu eine Verkörperung von Sexualität, weigert sich aber, Liebe auf Kosten ihrer Freiheit zuzulassen. Ihrem unbändigen Lebenswillen aber kann der reife Mann auf Dauer nicht genügen. So scheitern beide Beziehungen aufgrund der schicksalhaften Unfähigkeit des Menschen, seine Jugend zu bewahren. Zurück bleibt ein Mann, dem die Unmöglichkeit einer weiteren Liebe ebenso bewusst ist wie die Tatsache, dass die Vollkommenheit der Sexualität mit Esther gleichzeitig seinen Tod vorherbestimmte.

Noch während seiner Beziehung zu Esther lernt Daniel den Künster Vincent und eine religiöse Gruppierung namens Elohimiten [1] kennen. Symbolträchtig versammeln sich die Elohimiten auf Lanzarote, einer kanarischen Insel mit besonders angenehmen und ausgeglichenen Klimaverhältnissen. Die Forscher dieser Sekte arbeiten an einer Möglichkeit, nach dem Ableben eines Mitglieds erwachsene, genetisch veränderte Clones herzustellen.

Houellebecq spinnt diese Idee aus und lässt im Wechsel zu Daniel 1 auch Nachfahren wie Daniel 25 berichten. Natürlich dienen auch diese Sprünge in eine ferne Zukunft 2000 Jahre nach uns, welche nur die Neo-Menschen unbeschadet erreichen werden, in erster Linie dazu, die Befindlichkeit von Neo-Menschen kennenzulernen - eine Befindlichkeit, die sich ergibt, wenn Überlebenskampf und Sexualität ebenso keine Rolle mehr spielen wie Schmerz und Liebe.

Wenn Leser, denen es an der notwendigen Lebenserfahrung - vor allem aber an intensiven Liebesbeziehungen - oder auch an den Möglichkeiten einer angemessenen geistigen Durchdringung mangelt, ausgerechnet an einen Extrem-Intellektuellen wie Houellebecq geraten, zeugt dies schon von einer gewissen Tragik - wobei die Versuche, die unvermeidlichen Verständnislücken und die daraus resultierenden Frustrationen anhand irgendwelcher Nebensächlichkeiten dem Autor anzuhängen, auch nicht frei von komischen Momenten sind.

Ein ähnlicher Dualismus gilt allerdings auch für die philosophischen Betrachtungen Daniels, die auf der einen Seite oft vor Zynismus triefen, aber auch verblüffend uneitel und gelassen wirken.

Ob die Ausschließlichkeit, mit der er sexuelle Befriedigung als einzig zählende Sinnerfüllung empfindet, für alle Menschen gleichermaßen zutrifft, mag dahingestellt sein.

Die Größe dieses bis dahin reifsten Buchs des großen französischen Autors liegt ohne Zweifel an der Natürlichkeit und bis zur Verletzung offenen Preisgabe der Empfindungen der Protagonisten, die offensichtlich in weiten Bereichen denen des Autors entsprechen. In einer Welt, in der die eigentlichen Götter Verdrängung und Verbrämung heißen, in der Intelligenz, Gefühl und Ehrlichkeit schon fast verfolgt und bestraft werden, muss ein solches Buch natürlich viele vor den Kopf stoßen.

Umso mehr kann es Lesern geben, die bereit sind, zumindest sich selbst gegenüber ihre eigene Situation, ihre eigenen Siege, Niederlagen und Perspektiven ebenso offen zu durchdenken. Aber dieser Roman ist alles andere als nur ein Kopfbuch. Er stößt zutiefst emotional vor zu den Wurzeln der menschlichen Existenz und lotet die Chancen einer Evolution aus.

print-jury 5* A1148 © 24.3.2013 ABR 16.013 Rezensionsexemplar

[1] Elohim lautet in der hebräischen Bibel der Name für Gott


Chinas mysteriöses Höhlenlabyrinth: Die unterirdische Welt von Huangshan
Chinas mysteriöses Höhlenlabyrinth: Die unterirdische Welt von Huangshan
von Luc Bürgin
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,95

21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fotobuch, 10. März 2013
Seit einigen Jahren erfreuen sich "Fotobücher" bei engagierten Amateuren steigender Beliebtheit - aber auch im Bekanntenkreis kommt diese Präsentationsform gut an. Man kann das Tempo der Betrachtung selbst bestimmen, kann näheres nachlesen, wo Interesse besteht und bekommt besonders gelungene Fotos in großem Format geboten.

Etwas umfangreicher - über 200 Seiten - aber auch etwas kleinformatiger, in Look und Text aber sehr wohl an solche Amateur-Fotobücher erinnernd, dreht sich das 2013 erschienene Buch von Luc Bürgin um eine Chinareise mit Freunden, die unter anderem in den Höhlen-Park von Huangshan führte.

Der Dauer-Appetitmacher Bürgins ist das "Mysterium". Im Falle der besuchten Grotten liegt es vor allem in der Frage, wer, wann und zu welchem Zweck seinen Arbeitern oder Sklaven die Mühe gemacht hat, dieses umfangreiche Höhlensystem aus den Steinen zu kratzen. Ein weiteres Rätsel ergibt sich aus Funden von Waffen, die verchromt waren und somit die 2000 Jahre in gutem Zustand überstanden haben. Über solches berichtet Bürgin aber weitgehend vom Hörensagen - sein Besuch unter chinesischer Führung unterscheidet sich kaum von dem vieler anderer Parkgäste, wenn man davon absieht, dass die drei Schweizer mal so verwegen waren, in eine noch nicht für Besucher freigegebene Höhle einzudringen.

China ist ein großes Land, und 2 Jahrtausende sind eine lange Zeit. In den Höhlen finden sich bearbeitete Steine beachtlichen Formats. Da drängt sich die Frage auf, ob man nicht einfach Steine für Bauzwecke bearbeitet hat, die dann irgendwo eingesetzt worden sind. Vielleicht war die Fertigung in den Höhlen zweckmäßiger als Tagebau, vielleicht wollte man die entstandenen Räume auch zusätzlich nutzen, zum Beispiel als Fluchträume bei kriegerischen Auseinandersetzungen. Selbst, wenn man solche dort abgebauten Relikte immer noch irgendwo finden könnte, muss das in diesem Land noch lange niemandem aufgefallen sein - Bürgin selbst berichtet, dass auch bei Fachleuten und Touristik-Agenturen der erst 2004 für das Publikum geöffnete Park weitgehend unbekannt ist.

Soweit ist das alles weder besonders spannend noch besonders langweilig. Die kumpelhafte Erzählform stellt eine angenehme Abwechslung zum aufgeplusterten Gehabe ähnlicher Bücher dar. Was die Ausflüge in die alte Geschichte angeht, hätten es für Normalleser vielleicht auch ein paar Links oder Literaturhinweise getan, Archäologen dürften solche Bücher ohnedies nicht anfassen.

Für mich schwerer erträglich ist die immer wieder aufblitzende westliche Arroganz eines vielleicht noch zu jungen Weitgereisten, der verachtungsvoll an Ständen mit frischem Gemüse vorbeiläuft, um sich dann ausgesucht miesen Fastfood zu erstehen und darüber zu lästern. Der keinen Ton darüber verliert, dass weder in Zürich noch in irgendeinem anderen "westlichen" Flughafen irgendetwas in chinesischen Schriftzeichen notiert ist - aber natürlich die englischen Schilder in China erwartet. Der hinter jeder einheimischen Person gleich einen Geheimdienstler vermutet, als wäre er James Bond persönlich auf DDR-Reise. Der es für besonders erwähnenswert hält, wenn irgendwo ein Streifenwagen parkt.

Bürgin erwähnt die Höhlen im Homburg, die sich über 13 Geschosse erstrecken und sowohl für mich als auch für Schweizer deutlich einfacher zu erreichen sind als ein Besucherpark in einer chinesischen Provinz. Für Menschen, die persönliche Erlebnisse einem durchschnittlich gestalteten und recht bieder getexteten Buch vorziehen, dessen bessere Fotos einer Agentur zu verdanken sind, wäre ein Wochenendtrip dorthin sicher keine ganz falsche Alternative zu dieser Lektüre.

print-jury 3* A1144 © 10.3.2013 ABR 10.853 Rezensionsexemplar


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