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Beiträge von Frank Hegermann
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Rezensionen verfasst von
Frank Hegermann "bytemania" (Rheinhessen)
(REAL NAME)   

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Der Schlüssel zu Rebecca: Roman (Allgemeine Reihe. Bastei Lübbe Taschenbücher)
Der Schlüssel zu Rebecca: Roman (Allgemeine Reihe. Bastei Lübbe Taschenbücher)
von Ken Follett
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

4.0 von 5 Sternen typischer Follett, spannend und gut recherchiert, 26. September 2014
Alex Wolff ist halb Deutscher, halb Araber, und somit prädestiniert, als
Spion für die Nazis in Kairo zu arbeiten und durch seine Informationen Rommel
bei seinem Feldzug durch Nordafrika zu unterstützen. Doch kurz nach seiner
Einreise wird er enttarnt und kann sein Haus nicht benutzen, stattdessen
kommt er bei einer alten Freundin, der Nachtclubtänzerin Sonja, auf ihrem Hausboot
unter. Es gelingt ihnen, einen britischen Major in Sonjas Bett zu locken,
während Wolff in dieser Zeit seine Aktentasche mit kriegsentscheidenden
Dokumenten durchsucht. Mit Hilfe eines Codes, dessen Schlüssel in dem
Buch "Rebecca" liegt, gibt er seine Informationen an die Deutschen weiter.

Major Vandam von der Spionageabwehr in Kairo wurde auf Wolffs Spur angesetzt,
doch jener ist nicht aufzufinden. Erst als festgestellt wird, daß der Spion
mit britischem Falschgeld bezahlt, ergeben sich handfeste Hinweise. Mit Hilfe
von Elene, einer ägyptischen Frau, die auf der Suche nach einem neuen Leben ist,
ziehen sie die Maschen um Wollf enger, indem sie sich als sexueller Lockvogel
anbietet - doch Wolff ist mit allen Wassern gewaschen und entkommt den Fallen
immer wieder. Doch allmählich kommt Vandem dem Spion immer näher - allerdings
kommt auch Rommel Kario immer näher, Vandams Zeit ist knapp.

Das Werk ist für den Autor ein typischer Spionagethriller, und ebenso typisch
ist, daß man den Roman nicht aus der Hand legen kann, wenn man ihn erst mal
begonnen hat. Follet spielt dabei mit dem Leser, indem er ihn zu Anfang auf
die Seite des Spions schlägt, ihn dann aber nach und auf die andere Seite
zieht. Wie üblich wirken die historischen und geographischen Hintergründe
hervorragend recherchiert, insgesamt ein spannendes Werk.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 27, 2016 10:30 PM MEST


Die denkenden Wälder.
Die denkenden Wälder.
von Alan Dean Foster
  Broschiert

5.0 von 5 Sternen "Avatar" der siebziger Jahre, 24. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Die denkenden Wälder. (Broschiert)
Vor Jahrhunderten mußte ein Raumschiff über Midworld notlanden - einem Planeten
mit einem 700 Meter hohen Dschungel und unbeschreiblicher Artenvielfalt - eine
grüne Hölle. Die meisten Besatzungsmitglieder starben - doch einige konnten
sich anpassen und integrierten sich in Flora und Fauna, wurden zu Waldbewohnern
und vergaßen ihre technisierte Vergangenheit. Einer dieser Waldbewohner ist Born,
ein Jäger mit dem Hang, sich etwas mehr zu trauen als andere, weshalb ihn sein Stamm
für etwas verrückt hält. Darum ist er es auch, der sich auf den Weg macht,
als eines Tages ein zweites Raumschiff über Midworld abstürzt.


Born rettet die beiden Menschen, die ohne ihn keine fünf Minuten im Dschungel
überlebt hätten. Die beiden wollen zurück zu ihrer Basis - doch diese ist
viel weiter weg, als jemals ein Baumbewohner sich vom Heimbaum entfernt hat.
Wieder ist es Born, der sich bereit erklärt, die beiden auf ihrer mehrwöchigen
Expedition nach Hause zu begleiten. Er, sein Rivale Losting und ihre beiden
tierischen Gefährten beschützen die beiden vor den gefährlichen Kreaturen des
Waldes. Doch endlich am Ziel, gehen die Interessen auseinander: Die Menschen
versuchen, die Walbewohner in die Zivilisation zu führen und begreifen nicht, daß
diese bereits in perfektem Einklang mit der Natur leben. Und die Waldbewohner müssen
erkennen, daß der gefährlichste aller Feinde nicht im Wald lebt, sondern von den
Sternen kommt. Ein Kampf entbrennt - doch was nützt schon modernste Technologie,
wenn man sich einen intelligenten Wald, einen ganzen Planeten zum Feind gemacht
hat ...


Foster ist hier das Schaffen eines komplexen Ökosystems mit Flora, Fauna, Religion
und Wissenschaft gelungen und bringt dies dem Leser in einer spannenden und atmospärisch
dichten Erzählung rüber. Natürlich ist da stets auch der erhobene Zeigefinger,
daß man besser mit der Natur lebt als sie gnadenlos auszubeuten, da letzteres
schließlich auf den Menschen zurückfallen muß. Aber durch seine Erzählweise wirkt
das Buch nicht wie ein Ökothriller, sondern wie ein guter klassischer
Science Fiction mit einer Botschaft. Nebenbei glaube ich persönlich, daß viele
Ideen für "Avatar" in diesem Werk ihre Anleihen fanden.



Star Wars: Im Zwielicht (Coruscant Nights 1)
Star Wars: Im Zwielicht (Coruscant Nights 1)
von Michael Reaves
  Broschiert
Preis: EUR 12,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alle suchen Jax Pavan ..., 23. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Roman ist der erste Band eines Zyklus, der dem Roman "Der letzte Jediritter"
vorangeht, er spielt unmittelbar nach Episode III.
Nick Rostu ist ein ehamliger Major der Republik, der nach der Gründung des
Galaktischen Imperiums desertierte und sich seitdem in den Tiefen
von Coruscants Straßenschluchten versteckt. Eines Tages gerät er in die
Fänge von Darth Vader, der ihn auf die Mission schickt, den Jediritter Jax
Pavan aufzuspüren und ihm auszuliefern.
Der Reporter Den Dhur und sein Droide I-5YQ, der durch Hinzufügen bzw. Entfernen
von zusätzlichen Schaltkreisen über außergewöhnlich viel Selbstbewußtsein und
Initiative verfügt, sind ebenfalls auf der Suche nach Pavan, da er früher der
Partner von Jax' Vater war.

Pavan hingegen, der ebenfalls in den Slums von Coruscant untergetaucht ist,
ist auf der Suche nach dem Droiden 10-4TO, der angeblich empflindliches Material
gespeichert hat, das sich in den falschen Händen eine Bedrohung für das Imperium
sein kömmte. Ihm zur Seite steht die Twilek Laranth Tarak, eine Paldinin, die sich
einer Untergruppe der Jedi angeschlossen hat, die mehr von Blastern als von
Lichtschwertern hält. Die beiden geraten dabei in Konflikt mit dem Hutten Rokko,
bei welcher Gelegenheit sich die fünf über den Weg laufen und sich unfreiwillig
zusammenschließen. Doch es stellt sich heraus, daß der gesuchte Droide ausgerechnet
im Besitz von Prinz Xizor, Vigo der Verbrecherorganisation "Schwarze Sonne" ist.
Mitten in den Showdown platzt auch noch Darth Vader hinein.

Mit dem mürrischen Pavan, dem verzweifelt wirkenden Dhur, dem sarskatischen I5 und
dem nicht ganz durchschaubaren Nick Rostu hat Reaves einige interessante Charaktere
geschaffen, nur leider hat er dabei vergessen, der kühlen Blasterschützin Laranth
etwas mehr Persönlichkeit einzuhauchen. Die Handlung ist spannend und verspricht,
Auftakt zu einem interessanten Zyklus zu werden.


Die Geißel des Himmels
Die Geißel des Himmels
von Ursula K. LeGuin
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Typischer klassicher SF mit damaligen Ängsten vor der Jahrtausendwende, 21. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Geißel des Himmels (Taschenbuch)
George Orr träumte, seine Tante Ethel habe einen tödlichen Verkehrsunfall gehabt.
Als er wieder aufwacht, stellt er fest, daß sie tatsächlich gestorben ist,
bei einem Unfall 6 Wochen zuvor - nur er kann sich noch daran erinnern,
daß er am Vorabend mit ihr an einem Tisch gesessen hat, die gesamte Realität
hat sich verändert. Als sich Vorfälle dieser Art wiederholen, traut George
nicht mehr zu schlafen. Er versucht sich mit verschiedenen Drogen wachzuhalten,
bis er schließlich mit einer Überdosis im Krankenhaus eingeliefert wird. Um
einer Strafe zu entgehen, stimmt er zu, eine Therapie bei einem Psychiater
machen, der auf Schlaf spezialisiert ist.


Doktor Haber induziert George unter Hypnose bestimmte Träume und wird ebenso
Zeuge, wie sich die Realität verändert. Der Psychiater beginnt, das Potential,
das in George schlummert, zu seinen Gunsten zu nutzen. Erst sind die
Veränderungen subtil: Eine andere Phototapete im Sprechzimmer, besseres Wetter,
schließlich eine größere Praxis. Doch mit der Zeit müssen beide erkennen, daß
die Veränderungen ihren Preis haben, so führt ein Traum gegen die Überbevölkerung
auf der Erde zu einer globalen Seuche, einer für Frieden unter den Menschen zum
Angriff einer außerirdischen Rasse. George wendet sich an eine Anwältin, weil
er Hilfe braucht, sich aus Dr. Habers Einfluß zu entziehen - doch sie fällt
immer wieder den sogenannten "wirksamen Träumen" zum Opfer. Die Katastrophe
droht sich zuzuspitzen, als Haber einen Apparat fertigzustellt, mit dessen Hilfe
er selbst wirksam träumen kann, ohne auf George angewiesen zu sein.


Dieser Science-Fiction-Roman spiegelt die Ängste der Menschen zu Beginn der
Siebziger Jahre vor dem wider, was sie um die Jahrtausendwende bedrohen könnte:
Überbevölkerung, Luftverschmutzung, Seuchen und Kriege. Die Handlung ist recht
kurz und spannend, die Charaktere bleiben aber weitgehend farblos. Kurz vor dem
Ende erwartet man noch einen Knalleffekt, weil die Außerirdischen etwas über
Georges wirksame Träume zu wissen scheinen, dieser bleibt aber leider aus.
Ingesamt ein durchschnittlich bis guter Roman aus der Ära des klassischen SF.



Star Wars(TM) Darth Maul: In Eisen: Roman
Star Wars(TM) Darth Maul: In Eisen: Roman
von Joe Schreiber
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,00

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Horror im Star-Wars-Universum, 20. September 2014
Dieser Roman spielt unmittelbar vor der Episode I: Zu Palpatines Plänen
gehört es, den Waffenhändler Iram Radique aufzuspüren, doch dieser soll
sich im Gefängnis Radbau Sieben versteckt haben. Zu diesem Zweck wird
Darth Maul als Gefangener eingeliefert. Doch es handelt sich nicht um
ein gewöhnliches Gefängnis, Gefängnisdirektorin Sadiki Blirr veranstaltet
nach einem ausgeklügelten System Zweikämpfe mit tödlichem Ausgang, diese
wiederum dienen als Grundlage für ein weltenumspannendes Gewinnspielnetzwerk.
Erschwert wird die Aufgabe für Maul noch dadurch, daß Palpatine ihm strikt
untersagt hat, dabei auf die Macht zurückzugreifen.


Darth Maul trifft bald auf den amtierenden Champion, bei dem es sich zumindest
der Beschreibung nach um einen Yuuzhan Vong zu handeln scheint, und kann ihn
besiegen. Da er sich damit einen Namen gemacht hat, fängt er an, sich an
Radique heranzuarbeiten, doch dabei muß er sich durch ein komplexes Geflecht
von Doppelidentitäten und Intrigen vorarbeiten, und je näher er Radique
kommt, desto mehr Parteien treten auf den Plan: Jabba the Hutt, der seine
Leute unter die Wärter gesmischt hatte, eine Sekte, die von einer abtrünnigen
Jedi angeführt wurde, und selbst Palpatines Meister Darth Plagueis hat seine
Hände im Spiel, außerdem hat das Gefängnis noch einige überraschende Gegner
für Maul zu bieten.


Zum Glück handelt es sich bei diesem dritten Schreiber-Roman im Star-Wars-
Universum nicht um eine solch literarische Katastrophe wie bei den beiden
Vorgängerwerken, dabei ist die Handlung sogar recht spannend, auch wenn
einige Wendungen wie "... sagte plötzlich eine neue Stimme hinter ihnen"
so häufig vorkommt, sie deutlich überstrapaziert wird. Was geblieben ist,
ist Scheibers Art, Star Wars mit Horrorelementen zu vermischen, was in
diesem Fall aber gelungen ist, wenn auch einige Stellen mit weniger
Brutalität ausgekommen wären. Zweifelhaft für die Chronolgie erscheint wir
jedoch dieses frühe Auftreten eines Yuuzhan Vong.



Kein Titel verfügbar

3.0 von 5 Sternen Ein vergleichsweise schlechterer McLean, 15. September 2014
Piraterie im großen Stil: In der Irischen See verschwinden auf geheimnisvolle
Weise immer Schiffe unterschiedlicher Größe, Nationalität und Frachten.
Allen gemeinsam aber ist: Die Fracht ist wertvoll, mindestens eine Million
Pfund wert. Die Britische Regierung setzt daher Agenten ein, die sich auf
Schiffen verstecken und den Hafen der Piraten in Erfahrung bringen sollen, doch
die meisten werden enttarnt und getötet. Lediglich der etwas gealterte
Geheimagent Philip Calvert ist zäher als seine Kollegen. Getarnt als
Meeresbiologe heftet er sich an die Fersen der Verbrecher. Sie Spur führt
in die höchsten Ebenen der britischen Aristokratie.


Obgleich der Roman mit Action vollgepackt ist, zündet die Handlung nicht,
daran können Hubschrauberabstürze, Inselbesuche, Schießereien und
Einmannbfereiungsaktionen nichts ändern. Das Problem des Buches ist, daß zwar
der Leser zum Beobachter der Hauptfigur im Ich-Erzählstil wird, aber keine
Hintergrundinformationen erhält. So erfährt man erst nach zwei Drittel des
Buches, worum es überhaupt geht. Auch bei der Auflösung ist ärgerlich, daß
man nun erfährt, daß der Protagonist längst alles durchschaut hat, den Leser
aber nicht teilhaben hat lassen, zu diesem Zweck wurden sogar wichtige Passagen
einfach weggelassen. Dies macht den Roman zusammen mit dem inzwischen etwas
angestaubten Agentenflair der siebziger Jahre insgesamt zu einem eher
schlechteren McLean.



Das Mörderschiff
Das Mörderschiff
von Alistair MacLean
  Broschiert

3.0 von 5 Sternen Ein vergleichsweise schlechterer McLean, 15. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Mörderschiff (Broschiert)
Piraterie im großen Stil: In der Irischen See verschwinden auf geheimnisvolle
Weise immer Schiffe unterschiedlicher Größe, Nationalität und Frachten.
Allen gemeinsam aber ist: Die Fracht ist wertvoll, mindestens eine Million
Pfund wert. Die Britische Regierung setzt daher Agenten ein, die sich auf
Schiffen verstecken und den Hafen der Piraten in Erfahrung bringen sollen, doch
die meisten werden enttarnt und getötet. Lediglich der etwas gealterte
Geheimagent Philip Calvert ist zäher als seine Kollegen. Getarnt als
Meeresbiologe heftet er sich an die Fersen der Verbrecher. Sie Spur führt
in die höchsten Ebenen der britischen Aristokratie.


Obgleich der Roman mit Action vollgepackt ist, zündet die Handlung nicht,
daran können Hubschrauberabstürze, Inselbesuche, Schießereien und
Einmannbfereiungsaktionen nichts ändern. Das Problem des Buches ist, daß zwar
der Leser zum Beobachter der Hauptfigur im Ich-Erzählstil wird, aber keine
Hintergrundinformationen erhält. So erfährt man erst nach zwei Drittel des
Buches, worum es überhaupt geht. Auch bei der Auflösung ist ärgerlich, daß
man nun erfährt, daß der Protagonist längst alles durchschaut hat, den Leser
aber nicht teilhaben hat lassen, zu diesem Zweck wurden sogar wichtige Passagen
einfach weggelassen. Dies macht den Roman zusammen mit dem inzwischen etwas
angestaubten Agentenflair der siebziger Jahre insgesamt zu einem eher
schlechteren McLean.



Unliebsame Überraschungen
Unliebsame Überraschungen
von Harry Rowohlt
  Gebundene Ausgabe

4.0 von 5 Sternen McFeeeeeeee mit 8 E, 2. September 2014
Im vierten Teil der Eddie-Dickens-Trilogie - oder im Buch Eins der weiteren
Eddie-Dickens-Abenteuer, wie Ardagh selbst schreibt - macht sich Eddie Dickens
auf die Reise nach Schottland. Ein entfernter Verwandeter des Wahnsinnigen
Onkel Jacks und der Noch Wahnsinnigeren Tante Maud, ein McMuckle, ist
gestorben und hat ihnen das Großgut Gut Großengut hinterlassen. Doch da die
beiden keine Verwendung für ein Großgut haben, soll Eddie nach dem Rechten
sehen und zusehen, was er verkaufen kann.


Eddie trifft auf den Anwalt McFeeeeeeee - und sprecht ihn bloß nicht mit neun
oder gar nur sieben „E“s aus, es sind acht! - und die beiden machen
sich auf den Weg durch das elastische Heidenkraut zum Großgut. Doch dort
erwarten ihn schon zur Überraschung Eddies und seines Anwalts sechs weitere
Verwandte, die ebenfalls Anspruch auf das Erbe erheben. Doch bevor McFeeeeeeee
diese Sache klären kann, erreicht eine weitere Nachricht Gut Großengut: Die
Queen von England ist mit einer Jagdgesellschaft auf dem Weg hierher. Bald darauf
belauscht Eddie zufällig eine Verschwörung, die einen Anschlag auf die Queen
zum Ziel zu haben scheint - stecken seine neuen Verwandten dahinter?


Die Geschichte wurde etwas einfacher als in den Vorgängerbänden, doch der
Humor ist der gleiche geblieben: Wortwitze, skurrile Gestalten und absurde
Zuälligkeiten, einfach eine herrliches Lesevergnügen für zwei Stunden.



15. Band des GOR-Zyklus. Der Schurke v.GOR. Fantasy
15. Band des GOR-Zyklus. Der Schurke v.GOR. Fantasy
von John Norman
  Taschenbuch

1.0 von 5 Sternen Fortsetzung des niedrigen Niveaus, 1. September 2014
In diesem fünfzehnten Band des Gor-Zyklus werden sowohl die Handlung als
auch das niedrige Niveau des letzten Buches fortgesetzt: Jason macht sich auf
die Suche nach seiner Freundin Beverly Henderson, die mit ihm von der Erde
entführt wurde. Dabei verdient er sich in Kneipenschlägereien Geld, das er
für Paga und Lustsklavinnen immer wieder ausgibt. Schließlich findet er
Beverly und kauft sie frei. Doch sie wirkt erfreut, stattdessen wechselt sie
zwischen Bitten, wieder versklavt zu werden, und dem Beschimpfen Jasons,
während dieser wiederum abwechseln genervt ist oder in ihr Bett will - in
beiden Fällen wird nicht erklärt, warum die Protagonisten so fühlen, was
diesen Teil der Handlung nicht nachvollziehbar macht.


Jason bekommt ein Stück eines Topas in die Hände, der das Erkennugszeichen
des Piratenführers Voskjard ist, der die Küstenstadt seit langem terrorisiert.
Jason schleicht sich als Verbindungsmann bei Voskjard ein und schmiedet dann
mit einigen Kriegsherren einen Plan, die Piraten von der Küste fernzuhalten -
doch sie werden ihrerseits verraten und Jason wird von Voskjard gefangen genommen.


Der Autor schwelgt weiterhin in seiner Phantasie, daß alle Frauen (nicht nur die
goreanischen) bildhübsch sind und außerdem darum betteln, versklavt und von
Männern zu Lustzwecken unterworfen zu werden. Da dies Dauerthema ist, stört
es die eigentliche Handlung, für die etwa 60 Seiten ausgereicht hätten - man
gewinnt sogar den Eindruck, die Handlung ist nur Nebensache. Nervige und
unerwartete Zeitsprünge und Rückblenden erschweren es noch zusätzlich, dem
roten Faden zu folgen. Das Ganze noch in schlechten Schreibstil gepackt, fertig
ist der Schund. Ich habe es schon sehr bedauert, nach dem guten Start fast
den kompletten Zyklus erworben zu haben.



Kein Titel verfügbar

4.0 von 5 Sternen Geschickte Verknüpfung aus Serienkillerjagd und Horror, 19. August 2014
In New Orleans geht ein Serienmörder um. Sein Markenzeichen ist es, seinen
Opfern Körperteile, aber auch innere Organe zu entfernen. Als sei dies für
das Ermittlerduo Michael Maddison und seine Partnerin Carson O'Connor noch
nicht hart genug, taucht bei ihrem neusten Fall ein zwei Meter großer,
entstellter Mann auf und erzählt ihnen Details über den Mörder - und außerdem,
daß er selbst nicht nur über zweihundert Jahre alt sei, sondern auch nie
geboren wurde, sondern aus Leichenteilen zusammengebaut sei und duch einen Blitz
ins Leben gerufen - von einem gewissen Frankenstein. Der Leser nimmt auch
an der Planung und Ausführung der Morde teil, und etwa zu dem Zeitpunkt,
an dem klar wird, daß Körperteile und Organe von zwei verschiedenen Mördern
gesammelt werden, bringt der eine den anderen um.


In einer weiteren Parallelhandlung wird über Victor Helios alias Victor
Frankenstein berichtet, der nicht nur sein eigenes Leben mit Hilfe seiner
medizinischen Fortschritte verlängert hat, sondern inzwischen viele weitere
künstliche Menschen hergestellt hat. Sein Plan ist kein geringerer, als mit
Hilfe der neuen Rasse die Weltherrschaft an sich zu reißen. In einer weiteren
Parallelhandlung versucht ein weiteres von Frankensteins Geschöpfen, der
autistische Randal Sechs, aus seinem Labor auszubrechen, weil er das Bild
eines weiteren Autisten gesehen hat, der im Gegensatz zu ihm glücklich ist.
Randal will ihm das Glück entreißen - es handelt sich dabei ausgerechnet um
Carsons Bruder Arnie.


Geschickt verknüpft Koontz die Jagd auf einen Serienkiller mit Elementen
des Horrorgenres. In einer Art spätes Sequel setzt er dabei Mary Shelleys
Roman fort, wobei er sich mehr an die Buchvorlage als an die Filme hält.
In vielen parallelen Handlungssträngen hat er interessante Charaktere
geschaffen, dabei behält der Leser dennoch vollständig den Überblick.
Gelungen sind der Spaßmacher Michael mit seiner taffen und unkonventionellen
Kollegin Carson - dummerweise hat der Autor es in diesen beiden Fällen
versäumt, eines Beschreibung des Äußeren der beiden zu liefern. Nicht alle
Fäden werden endgültig zusammengeführt, zwar wird der Serienkiller geschnappt,
dennoch ist klar, daß die Geschichte von vorneherein auf ein mehrbändiges
Werk ausgelegt ist.



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