Profil für Frank Hegermann > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Frank Hegermann
Top-Rezensenten Rang: 4.748
Hilfreiche Bewertungen: 1384

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Frank Hegermann "bytemania" (Rheinhessen)
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20
pixel
Star Wars(TM) Glücksritter
Star Wars(TM) Glücksritter
von Timothy Zahn
  Broschiert
Preis: EUR 13,00

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solos Eleven, 3. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Wars(TM) Glücksritter (Broschiert)
Kurz nach der Zerstörung des ersten Todessterns treffen Han Solo und Chewie
auf Wukkar ein - ihre Belohnung, mit der sie sich von Jabba the Hut frei kaufen
wollen, haben sie inzwischen an Piraten verloren. Gleich am ersten Abend macht
sich ein gewisser Eanjer an die beiden heran und bietet ihnen ein Geschäft an:
Villachor, der ortsansässige Gouverneur, habe ihm 163 Millionen Credits entwendet,
die nun in einem Hochsicherheitstresor lagern. Solo soll ein Team zusammenstellen,
um dieses Geld an sich zu bringen, geteilt werden soll zu gleichen Teilen.
Aus Angst vor Jabbas Kopfgeld nimmt Han an und stellt mit einigen Taschendieben,
Akrobaten, Schiffsdieben, Sprengstoff- und Elektronikexperten eine Crew von elf
Leuten zusammen, darunter auch Lands Calrissian, und beginnt damit, einen Plan
auszuarbeiten.

Der Plan ist trotz seiner Ausgefeiltheit schlampig, wodurch es immer wieder zu
Pannen kommt und Teile des Teams gefangen genommen und wieder befreit werden
müssen. EInige Teammitglieder gefährden den Plan, indem sie sich nicht an die
Absprache halten, sondern improvisieren müssen. Inzwischen stellt sich heraus,
daß Villachor Verbindungen zur Schwarzen Sonne hat, so ist gerade Qazadi, ein
Vigo dieses Syndikates, auf Wukkar anwesend. Auch noch mit von der Partie ist ein
imperialer Agent namens Dayja, der sich im Hintergrund hält und teils helfend,
teils störend eingreift. Und auch Eanjer scheint Han nicht alles verraten zu haben.

Wer bei Timothy Zahn an die genialen Strategien von Großadmiral Thrawn denkt und
sich in Verbindung mit einem Heistthriller - denn genau dies ist der Roman eigentlich -
an einen detailliert ausgearbeiteten Plan und deren Umsetzung freut, wird enttäuscht.
Der Leser bekommt immer nur Fragemente des Plans serviert fund muß sich dann von
der Umsetzung oder dessen Pannen überraschen lassen, ein Gesamtüberlick fehlt
völlig. Die typischen Charaktere von Han, Chewie und Lando kommen kaum zur Geltung.
Einen Fehler in der Kontinuität macht der Autor meines Erachtens damit, daß sich
Han und Lando zwischen dem legendären Sababcc-Spiel und dem Wiedersehen auf Bespin
noch einnmal über den Weg laufen - dies wird dadurch relativiert, daß der Falke
kaum auftaucht und Han Lando am Schluß einen Grund gibt, entsprechend sauer zu
sein. Enttäuschend ist, daß er Piratenüberfall nur in einem Satz erwähnt wird und man
immer noch ncht erfährt, was es mit dem Kopfgeldjäger auf Ord Mantell auf sich hat.
Insgesamt kein typischer Star-Wars-Roman, sondern nur ein Thriller, der zufällig
im Star-Wars-Universum spielt. Die Anlehnung an "Oceans's Eleven" ist zu offensichtlich,
sogar der Geldbetrag ist fast gleich.


Die Chroniken von Narnia 7: Der letzte Kampf
Die Chroniken von Narnia 7: Der letzte Kampf
von Clive S Lewis
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,95

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unrühmliches Ende, 23. Dezember 2013
Der Affe Listig findet ein Löwenfell und hat eine Idee: Er zieht es dem Esel
Wirrkopf über, der sich als Aslan ausgeben soll. Listig stellt sich als
Fürsprecher Aslans hin und gewinnt Kontrolle üner Narnia, die anderen Tiere
werden ausgenutzt und sogar versklavt. Kaum ist die gelungen, schließt er sich
den Kalormen an - die neue Lehre wird verbreitet, Aslan und der bösee Gott
der Kalormen, Tash, sei in Wirklichkeit ein und dieselbe Gottheit, die Tashlan
heißt.

Aslan holt Eustachius und Jill nach Narnia, um König Tirrian zur Seite zu
stehen, der sich gegen Listig und die Kalormen zur Wehr gesetzt hat und
gefangen genommen wurde. Und ab da wird die Geschichte allmählich unübersichtlich
und esoterisch-abgehoben. Narnia geht unter und entsteht aus der Asche neu
und plötzlich ist alles Friede und Freude.

Wie schon in den vorherigen Bänden hetzt der Autor den Leser förmlich durch
die Handlung und läßt keine Zeit, Atmosphäre aufzukommen oder Spannung zu
erzeugen. Der Schluß ist einigermaßen abgehoben - das neue Narnia, das plötzlich
aus dem zerstörten entsteht, erinnert ein wenig an Weltuntergangsszenarien und
dem Leben anch dem Tod des Christentums. Das Ende ist wie Zuckersirup, zäh und
unerträglich süß. Auch wenn ich den ganzen Zy<klus allenfalls mittelmäßig finde,
ein besseres Ende hätte er zumindest verdient gehabt.


Märchenmond
Märchenmond
von Wolfgang Hohlbein
  Taschenbuch

3.0 von 5 Sternen Typischer Hohlbein, 20. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Märchenmond (Taschenbuch)
Seine Eltern teilen Kim mit, daß seine Schwester Rebecca im Krankenhaus liegt,
da sie aus unbekannten Gründen ins Koma gefallen ist. Kurz darauf erscheint
ihm ein geheimnsivoller, alter Mann, der sich Themistokles nennt und Kim erzählt,
daß seine Schwester vom bösen Boraas im Land Märchenmond gefangen wird und er
Kims Hilfe brauche, sie zu retten. Zurück läßt er einen Raumgleiter aus dem
Roman, den Kim gerade liest - mit diesem bricht Kim auf und gelangt nach
Märchenmond - allerdings trifft er dort nicht Themistokles, sondern dessen
Zwillingsbrruder Boraas - wurde Kim getäuscht?

Nun beginnt ein typischer Hohlbein: Kim flieht vor Boraas und seinen schwarzen
Reitern, findet dabei einige neue Freunde und hat einige Abenteuer zu bestehen.
Sein Ziel ist es, zum Regenbogenkönig zu gelangen - dem einzigen Wesen, das
Boraas und seine Truppen aufhalten kann. Doch Kim muß erkennen, daß er nur eine
Schachfigur in Boraas' Spiel zu sein scheint, denn auch dieser braucht Kims Hilfe,
um zu seinem Ziel zu gelangen, ganz Märchenmond zu unterwerfen - und ohne es
zu wissen, hat Kim ihm die ganze Zeit in die Hände gespielt.

Spätestens ab der Stelle mit dem Raumgleiter merkt man, daß man den Roman
wenig ernst nehmen kann. Wie gewöhnlich hält sich Hohlbein nicht mit dem Aufbau
einer Atmosphäre auf, sondern reiht Handlung an Handlung, womit der Roman
zumindest nicht langweilig wird. Immerhin sind die Charaktere einigermaßen
gelungen, wobei leider die Hauptfigur nicht glaubwürdig wirkt - daß ein
dreizehnjähriger Junge, der zum ersten Mal ein Schwert in der Hand hat, sich durch
die Reihen der Feinde metzelt, wirkt völlig überzogen. Auch der Schluß ist
leider völlig mißlungen, da er zu abrupt präsentiert wird, aus der zugrunde
liegenden Idee hätte sich mehr machen lassen. Fazit: Möglicherweise als
spannender Abenteueroman für Jugendliche geeignet, für den erwachsenen Fantasyfan
hingegen nicht.


Lichtspur: Roman
Lichtspur: Roman
Preis: EUR 7,99

3.0 von 5 Sternen Agententhriller für promovierte Physiker, 16. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Lichtspur: Roman (Kindle Edition)
Catherine Li ist Major bei der UN, die sie mit heiklen Missionen beauftragt.
Bei jedem Sprung mit Lichtgeschwindigkeit verliert ein Mensch seine
Erinnerungen, weshalb diese vorher gesichert und hinterher rekonstruiert werden
müssen. Im Laufe der Handlung zeigt sich, daß die UN dabei keine 1:1-Kopie
zurückspielt, sondern gewisse Details der Mission - oder gar der Vergangenheit
des Soldaten - wegläßt.

In ihre eigene Vergangenheit führt Li der Auftrag, auf Compsons Planet - ihrem
Heimatplaneten - der Tod einer Wissenschaftlerin zu untersuchen. Dabei handelt
es sich nicht um irgendeine Wissenschaftlerin, sondern um die führende
Expertin in Theoretischer Physik, die Bose-Einstein-Kondensate unter Normalbedingungen
entdeckt hat und für Quantenverschlüsselung nutzbar gemacht hat. Der Fall
wird immer verstricker, da jeder, den Li kennt oder trifft, irgendwie Teil einer
gigantischen Verschwörung zu sein scheint oder zumindest seine eigenen Interessen
daran hat, das Vorgefallene zu verschleieren.

Moriarty hat ein komplexes Universum erschaffen, außer einfachen Menschen gibt
es kybernetisch verbesserte, positronisch unterstützte, genetisch aufgewertere
Menschen, Klone, Overlays - leider versäumt es der Autor, den Leser sanft in
Kultur und Technik einzuführen und es dauert weite über 100 Seiten, bis man
allmählich klar kommt. Wer kein Diplom in Physik hat, dürfte Probleme haben,
Begriffen wie Quantenschaum, Bose-Einstein-Kondensate und Quantengravitation zu
folgen, obgleich sich diese durch die komplette Geschichte ziehen. Zwischendrin
nimmt die Handlung etwas fahrt auf, wird aber am Schluß wieder völlig konfus, so
weiß man nie, ob das, was Li gerade erlebt, Realität, Erinnerungen oder VR ist -
so ist mir bis jetzt nicht klar, woran und warum die Wissenschaftlerin gestorben
ist. Insgesamt nicht empfehlenswert und von der Fortsetzung werde ich definitiv
die Finger lassen.


Lensmen von Rigel. ( 9. Roman des Lensmen- Zyklus). Science Fiction Roman.
Lensmen von Rigel. ( 9. Roman des Lensmen- Zyklus). Science Fiction Roman.
von David A. Kyle
  Broschiert

2.0 von 5 Sternen Weitere überflüssige Fortsetzung, 10. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieser Roman spielt nach dem siebten, aber vor dem sechsten Teil. Tregnonsee,
Grauer Lensträger von Rigel IV, entgeht nur knapp einem Mordanschlag: Die
Boskonier haben die Hypertunneltechnologie verfeinert und einen Attentäter
direkt in Tregonsees zentralen Räumen materialisieren lassen. Doch das ist
nicht alles, gewaltige gelenkte schwarze Löcher sollen nicht nur die Raumflotte
der Galaktischen Patrouille, sondern alles Leben in den bekannten Galaxien
verschlingen.

Zeitgleich untersucht Techniker Cloudd das Auftauchen sogenannter Datadrohnen:
Unbemannte Sonden, offenbar ausnahmsweise nicht boskonischer Herkunft, die
überall auftauchen und Daten über die Galaxis zu sammeln scheinen. Schließlich
begeben sich Tregonsee und Cloudd auf eine Mission nach Tanse, dort begegnen
sie einer Art Pflanze mit starken mentalen Fähigkeiten, die anscheinend von den
Boskoniern zur Zusammenrabeit gezwungen wurden. Während Kimbal Kinnisson mit
der gesamten Galaktischen Patrouille einer übermächtigen Boskonischen Flotte
gegenübersteht, ist es an Cloudd und Tregonsee, das entscheidene Zünglein an
der Waage zu ihren Gunsten zu neigen.

Kyle kennt die Technik, die Vorgeschichte und die Charaktere, die Edward E. Smith
geschaffen hat, aber seine Erzählweise führt nicht mal ansatzweise dazu,
das selbe Flair wie in den früheren Romanen aufkommen zu lassen. Es fesselt den
Leser nicht, wodurch es schwer fällt, der Geschichte zu folgen. Das Thema
Datadrohen wird irgendwann vergessen, ihre Herkunft wird nie geklärt. Besonders
peinlich: Man hat für das Buch nicht mal ein eigenes Cover geschaffen, sondern
hat einfach das von Alan Dean Fosters "Das Schwarze Loch" genommen.


Alles für Lila: Von einem, der nie Vater werden wollte und es dann nicht sein durfte
Alles für Lila: Von einem, der nie Vater werden wollte und es dann nicht sein durfte
von Patrick van Rhijn
  Taschenbuch

2.0 von 5 Sternen kein Genre, kein Stil, kein Gefühl, 2. Dezember 2013
Djon Maas ist überzeugter Single, erfolgreich in seinem Job und auch bei den Frauen,
die sich bei ihm die Türklinke in die Hand geben. Seine Beziehungen reichen
allenfalls bis zum Frühstück, sieht man von Büroschlampe Nadja ab. Dies ändert sich,
als er die Schwedin Mikki kennenlernt und sich in sie verliebt. Ist die Tatsache, nun
eine Beziehung zu haben, für ihn schon seltsam und neuartig, so stürzt Mikkis
Nachricht, daß sie schwanger sei, seine Gefühlswelt völlig ins Chaos. Ab sofort,
versucht er, treuer Partner und Familienvater zu sein und die Verlockungen der zahlreichen Frauen, die ihm nachlaufen, zu widerstehen.

Es kommt, wie es kommen muß, die Beziehung zu Mikki hält nicht, sie möchte nach
Schweden zurück, und ein mehrere Jahre dauernder Rechtstreit entbrennt, wer das
Sorgerecht für Tochter Lila bekommt. Zunächst mal zieht Djon seine Tochter weitgehend
alleine groß, worunter sein Job leidet, aber in der letzten Instanz gewinnt Mikki
und Djon verliert seine Tochter. Sie in Schweden zu sehen ist schwierig, da
sein Konto im Minus ist, Mikki sich unkooperativ zeigt und Lila zunehmend die
holländische Sprache verlernt.

Viel Positives vermag ich über das Buch nicht zu sagen. Zunächst mal ist es
keinem eindeutigen Genre zuzuordnen, es beginnt als extrem unrealistischer Porno,
der wirkt, als lebe der Autor in diesem Werk unerfüllte Phantasien aus. Es folgt
ein Beziehungsdrama, das in einen langweiligen Justizroman übergeht. Die Sprache,
die sich der Autor bedient, ist recht primitiv, er beschreibt in der Ich-Form nur,
was der Protagonist tut, aber nicht, warum er es tut und wie er sich dabei fühlt.
Warum sein Konto trotz erfolgreichen Job dauernd im Minus ist, wird nicht geklärt.
Gefühle werden nur durch Aneinanderreihungen von Serienflüchen ausgedrückt oder ins
letzte Kapitel gepackt, wo mit Dauerfeuer auf die Tränendrüsen gedrückt wird und
der Autor über die Ungerechtigkeit der Frauen und des niederländischen Rechtssystems
klagt, was allerdings nicht mehr als ein schulterzuckendes "selbst dran schuld"
bei mir auslösen konnte.


Der Dunkle Turm, Band 3: Tot
Der Dunkle Turm, Band 3: Tot
von Stephen King
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie Clint Eastwood in Mittelerde, 22. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Dunkle Turm, Band 3: Tot (Taschenbuch)
Band 3 des "Dunklen Turm"-Zyklus schließt unmittelbar an dem letzten an: das
Trio trifft auf einen seltsamen Bären, der sich als Cyborg entpuppt. Es handelt
sich dabei um einen Wächter eines der zwölf Portale, die sich an beiden Enden
der kreuzförmig angeordneten Balken befinden, auf denen Mittwelt ruht. Die
drei folgen diesem Balken, da sie glauben, daß dort, wo sich alle Balken treffen,
der dunkle Turm steht. Inzwischen befürchtet Roland, den Verstand zu verlieren,
da sich durch das Zeitparadoxon, das er mit der Rettungs Jakes auf der Erde
geschaffen hat, sich seine Erinnerungen verdoppelt haben und sich überlagern.
Dies verschwindet erst, als sie auch Jake nach Mittwelt holen. Nach dem sich
ihnen noch Oy, ein halbintelligentes Tier zwischen Hund und Waschbär anschließt,
reisen sie zu fünft weiter.

Das Ka-tet gelangt nach Lud, einer verfallenden Stadt, dort wird Jake von einem
Wahnsinnigen entführt. Während Oy die Spur audfnimmt und Roland dieser folgt,
suchen Susannah und Eddie den Bahnhof, wo sich ein mit einer überragenden
künstlichen Intelligenz ausgestatteter Zug namens Blaine befinden soll - sie hoffen,
mit diesem weiter reisen zu können, um schneller voranzukommen. Doch der
Deus ex Machina ist von teuflicher Bosheit besessen und gibt Eddie und Susannah
tödliche Rätsel zu lösen. Inzwischen konnte Roland Jake freischießen und sie kommen
gerade noch rechtzeitig, um Blaines Aufgabe zu meistern und an Bord des Zuges
zu gelangen. Während der Zugfahrt wird allmählich klar, daß sie in einer
postapokalyptischen Welt leben - und daß Blaine sie am Ende der Zugfahrt umbringen
wird, wenn sie ihm bis dahin kein unlösbares Rätsel stellen konnten.
Das Buch endet offen.

Wie schon das erste Buch macht auch dieses den Eindruck, als hätte es Clint Eastwood
nach Mittelerde verschlagen, das Rätselraten mit Blaine erinnert doch arg an die
Begegnung zwischen Bilbo und Gollum. Wie der Autor selbst im Vorwort schreibt,
weiß er oft vorher nicht, wie die Geschichte weiter geht, und an vielen Stellen
merkt man ihr das auch an, da notwendige Puzzleteile immer einem der Gruppe kurz
vorher oder gerade rechtzeitig wie aus dem Nichts zufliegen - das hätte sich etwas
besser aufbauen lassen. Dennoch zieht dieser schräge Mix aus Western, Fantasy und
Horror den Leser unheimlich in seinen Bann, was das Buch zu einem echten Seitenwender
macht.


Mini-Segelboote
Mini-Segelboote
Wird angeboten von Toys-for-fun
Preis: EUR 5,90

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Boote schwimmen kieloben, 13. November 2013
= Haltbarkeit:2.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:2.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mini-Segelboote (Spielzeug)
Ja, die Segelboote schwimmen naturgemäß, da sie aus Holz sind. Leider aber nur kieloben. Als Badespaß für Kinder daher ungeeignet.


Star Wars(TM) Die Geißel
Star Wars(TM) Die Geißel
von Jeff Grubb
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,00

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen fehlerhaft und unwichtig, 11. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Wars(TM) Die Geißel (Taschenbuch)
Der Roman spielt 19 Jahre nach der Schlacht von Yavin, zur Zeit der "Hand
des Thrawn"-Trilogie: Jedi-Ritter Toro Irana, ein Pantoraner, ist auf einer
selbstgewählten Mission auf Makem Te, als er in einen Hinterhalt gerät und
im Zuge einer Kneipenschlägerei zu Tode kommt. Sein früherer Meister Mander
Zuma reist nach Makem Te, um die Umstände seines Todes zu untersuchen. Dabei
entdeckt er in Toros Körper Rückstände einer neuer Sorte von hartem Rauschgift,
dem sogenannten Tempest. Außerdem trifft er dabei auf Toros Schwester Reen
Irana sowie deren Begleiter Eddie Be'ray, einen Bothaner. Die drei schließen
sich für die weiteren Ermittlungen zusammen.

Die Spur führt das Trio in den den Lesern bisher wenige bekannten Korporationssektor
zu den Hutts, Hauptverdächtiger ist Popara Anjiliac, der Huttlord. Als
seltsamsten Hutt, den Mander je kennengelernt hat, aber erweist sich Poparas
Sohn Mika Anjiliac - der erste Hutt, der vertrauenswürdig scheint, so etwas
wie Ehre hat und sogar ein wenig machtsensitiv ist. Er bietet Mander und seinen
Freunden seine Hilfe an und rettet sie sogar aus einem Hinterhalt. Es ist leicht
zu erraten, daß am Schluß natürlich alles anders ist als es aussieht.

Die ganze Geschichte ist weder spannend noch originell, die Handlung
zündet nie richtig, der Schluß ist vorhersehbar. Dazu macht der Autor auch
jede Menge Fehler, die nicht ins Star-Wars-Universum passen: Statt von Synthohol
ist von Alkohol die Rede, statt Dejarik wird in der Geschichte Holoschach
gespielt. Außerdem gibt es zu dieser Zeit noch wenige Jedimeister - wieso
also hat man noch nie von Mander Zuma gehört? Wer nur ausgewählte Star-Wars-
Romane liest, dem sei an dieser Stelle empfohlen, auf dieses nur drittklassige
und für Gesamthandlung völlig unwichtige Buch zu verzichten.


Schlechte Nachrichten
Schlechte Nachrichten
von Philip Ardagh
  Gebundene Ausgabe

4.0 von 5 Sternen Keine Nachrichten sind schlechte Nachrichten, 31. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Schlechte Nachrichten (Gebundene Ausgabe)
Schlechte Nachrichten ist der Name einer Zeitung in Amerika, die bislang
etwas Geld (bzw. Trockenfisch für den Wahnsinnigen Onkel Jack) abgeworfen hat.
Doch die schlechte Nachricht ist, daß es überhaupt keine Nachricht mehr von
der Zeitung gibt. Also beschließt die skurrile Familie, Eddie nach Amerika
zu schicken, um nach dem Rechten zu sehen. Begleiten soll ihn die Gouvernante
Lady Constanze, die beruflich Leute betreut. Meist sehr betagte und reiche
Leute, die durch einen wirklich unglücklichen Unfall aus dem Leben scheiden.

Wie zu erwarten geht dabei einiges schief - in Eddies Reisekoffer an Bord des
Segelschiffs sind keine Klamotten mehr, sondern die Noch Wahnsinnigere Tante
Maud samt ihrem toten Wiesel Malcolm, die irgendwie in den Koffer geraten
ist. Außerdem trifft Eddie einen entflohenen Sträfling wieder, den er aus
einem früheren Abenteuer kennt. Als herauskommt, daß das Segelschiff noch
einen sehr wertvollen Diamanten befördert und die zufälligen Unfälle in
Constanzes Leben immer damit enden, daß laut Testament immer ihr das Erbe
zufällt und alle Testamente in der gleichen Handschrift verfaßt sind, nimmt
das Chaos seinen Lauf.

Der Stil entspricht dem völlig verrückten Humor der Vorgängerbände. Natürlich
kann der Autor das Niveau nicht aufrecht erhalten, aber er gibt sich einige
Mühe, so daß auch hier wieder ein sehr lustiges und originelles Werk entstanden
ist, und selbt der Übersetzer klagt sein Leid, nciht alle Wortwitze ins
Deutsche übersetzen zu können, z.B. den Namen des Matrosen "Roger Jolly".
Einen peinlichen und unnötigen Fehler enthält das Buch bezüglich einer
Anspielung auf den "Herr der Ringe" - aber der Autor hat sich schon präventiv
herausgeredet, daß sein Werk ja vor dem Tolkiens spielt. Fazit: Wer die
Vorgängerbücher gelesen hat, sollte auch an diesem Teil nicht vorbeikommen.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20