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Rezensionen verfasst von
Frank Hegermann "bytemania" (Rheinhessen)
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Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
von Jonas Jonasson
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsames Lesevergnügen, 31. Mai 2012
Allan Karlsson hat keine Lust, seinen hundertsten Geburtstag im Altersheim
zu feiern, so steigt er kurzerhand aus dem Fensdter und verschwindet, ohne
Plan, was er tun soll. Am Busbahnhof kauft er eine Karte irgendwohin und
wird von einem Mann angesprochen, der auf die Toilette muß, seinen Koffer
aber nicht mit hineinnehmen kann. Allan verspricht, auf den Koffer
aufzupassen, doch da kommt der Bus, und da der Fremde nicht gerade höflich
war, nimmt er den Koffer kurzerhand mit. Doch anstatt Kleidung enthält
dieser eine Menge Geld, denn der Fremde war Mitglied einer Verbrecherbande,
die fortan Allan jagen. Doch auch die Polizei ist hinter Allan her, erst
wegen Verdacht auf Entführer, dann wegen verdacht auf Beteiligung an
mehreren Verbrechen.

Bei seiner Odyssee durch das ganze Land lernt Allan die seltsamsten
Menschen kennen, die sich alles einem nicht vorhandenen Plan anschließen,
ihn begleiten und ihm helfen. Gelegentlich wechselt die Perspektive und
der Leser bekommt mit, wie die Verbrecher Allan zwar immer wieder aufspüren
und durch Unfälle ihr Leben verlieren, oder auch in die des Polizisten, die
daran verzweifeln, die Logik in Allans nicht vorhandenem System zu finden
und dabei auf eine Spur von Leichen stoßen.

Zwischendurch enthät das Buch auch immer wieder Rückblenden auf Allans
langes und ereignisreiches Leben. Anfangs stören diese ein wenig, weil sie
zunächst nur als Lückenfüller zu dienen scheinen, später entwickeln diese
aber eine eigene Parallelhandlung, die sich schließlich sogar gut in den
Schluß einfügt und die Handlung perfekt abrundet. Insgesamt ein witziges,
ereignisreiches und unterhaltsames Buch.


Star Wars The Clone Wars: In geheimer Mission: Bd. 1: Das Breakout-Team
Star Wars The Clone Wars: In geheimer Mission: Bd. 1: Das Breakout-Team
von Ryder Windham
  Broschiert
Preis: EUR 7,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Start einer weiteren unnötigen Klonkriegsreihe, 24. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Man sollte meinen, das Thema Klonkriege sie jetzt genügend durchgekaut, aber
diese Reihe, die zeitlich an die erste Staffel der Fernsehserie anknüpft,
zieht das Niveau weiter herunter. Klonsoldaten finden bei der Durchsuchung
des Wracks der Malevolence ein Bauteil, das weder von der Republik noch
von den Separatisten zu stammen scheint. Die Spur führt nach Kynachi, und
zufällig hat man von dort länger nichts mehr gehört - hat sich die Welt den
Separatisten angeschlossen oder hat oder eine Invasion stattgefunden?
Eigentlich ein typischer Auftrag für ein Jedi-Padawan-Team, aber es soll ja
eine Klonkriegserie werden, also bricht Jedi Ambase mit einer Gruppe
Klonsoldaten dorthin auf.

Ambases Padawan Nuru Kungurama fühlt eine Regung der Macht und glaubt, sich
trotz gegenteiliger Anordnung an Bord schleichen zu müssen. Es folgt eine
typische Mission hinter die feindlichen Linien, das Schiff wird erwartet und
abgeschossen, in zwei Gruppen schlagen sich die Soldaten durch. Nach und
nach entwickelt sich der Padawan zur Hauptfigur der Geschichte.

Offiziell nennt sich auch die Serie eine "Jugendbuch-Reihe", aber selbst
für Jugendliche ist der Schreibstill zu platt und naiv, Kinderbuch würde
besser passen. Es dürfte klar sein, daß auf 160 Seiten in riesigen
Buchstaben werde eine ausgefeilte Handlung noch durchdachte Charaktere zu
erwarten sind. Angenehm ist, daß das Buch ohne Superwaffen oder sonstigen
galaxisgefährdenden Bedrohungen auskommt, wodurch die Geschichte aber
nicht spannender wird.


Limit: Roman
Limit: Roman
von Frank Schätzing
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen spannend, durchdacht und mitreißend, 23. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Limit: Roman (Taschenbuch)
Milliardär und Visionär Julian Orley hat einen Weltraumfahrstuhl gebaut
und damit die Besiedlung des Alls und des Mondes drastisch beschleunigt.
Ein Wettrennen auf Helium-3, das auf dem Mond gefunden und dessen Abbau
damit lukrativ geworden ist, hat zwischen Amerikanern und Chinesen
stattgefunden und zu der ein oder anderen Krise geführt. Helium-3 löst
die Energieprobleme der Erde und weiht die Rohölkonzerne dem Untergang.
Das Buch beginnt damit, daß Julian im Jahr 2025 mit ener illustren Gruppe
reicher Prominente eine Vergnügunsgreise zum Mond macht, um das erste
Mondhotel, das "Gaia", einzuweihen.

Die Handlung wechselt nach China, wo Detektiv Owen Jericho die Tochter eines
reichen Freundes suchen soll. Der Cyberdetektiv findet schnell eine Spur
von Yoyo und gerät in die Schußline von Kenny Xin, einem professionellen,
mit allen Wassern gewaschenen Killers, der hinter Yoyo her ist. Über mehrere
hundert Seiten erstrecken sich Ermittlungen und Verfolgungsjagden, bis
Jericho eine Verbindung zu der Gruppe auf dem Kond herstellen kann: Einer
der Gäste ist ein Attentäter und hat eine Bombe ins Mondhotel geschmuggelt.
Die Warnung kommt gerade noch rechtzeitig, und erbitterte Kämpfe erschüttern
das Gaia, es kommt zu Verfolgungsjagden und Kämpfen auf der Mondoberfläche.

Eine dritte, kurz gehaltene Parallelhandlung, die zunächst nicht zu den
anderen passen will, spielt in Kanada, eine Reporterin ermittelt in einem
fehlgeschlagenen Anschlag auf einen Ölmulti, erst spät wird dieser
Handlungsfaden mit den beiden anderen zusammengeführt.

Da "Der Schwarm" zu meinen Lieblingsbüchern des letzten Jahrzehntes zählt
und ich dicke Bücher sowie Weltraumgeschichten mag, stellte ich natürlich
hohe Erwartungen an dieses Buch. Diese wurden in wenig enttäuscht, vieles
ist doch zu langatmig und ausschweifend beschrieben. Gut gelungen sind
meines Erachtens die technischen, politischen und sozialen Extrapolationen
der nächsten 15 Jahre, außerdem hat der Autor wieder viel Mühe ins
Recherchieren gesteckt. Ein Tip an die Leser: Hinten befindet sich ein
Personenregister, das man von Anfang zur Hand nehmen sollte, um bei den
knapp 90 Charakteren nicht den Überblick verlieren. Abschließendes Fazit:
Das Buch dürfte kürzer sein, bleibt aber trotz der gelegentlichen
Langatmigkeit spannend, durchdacht und mitreißend.


Garou: Ein Schaf-Thriller
Garou: Ein Schaf-Thriller
von Leonie Swann
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen weniger Charakter, mehr Hintergrundstory als Teil 1, 2. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Garou: Ein Schaf-Thriller (Taschenbuch)
Der zweite Teil der Schafsthrillerreihe schließt unmittelbar an den ersten
an: Ihre neue Schäferin Rebecca nimmt die Schafe mit nach Frankreich. Die
neue Weide befindet sich unterhalb eines Schlosses, und die Schafe wundern
sich, warum ein Schrank und ein Sofa auf der Wiese stehen. In ihrer
Nachbarschaft findet sich eine Ziegenherde, außerdem lebt bereits ein
einzelnes, völlig ungeschorener Widder auf einer Weide und ist offensichtlich
geistig leicht verwirrt.

Doch bald werden die Schafe in Angst versetzt: Ein "Loup Garou", ein Werwolf
scheint umzugehen. Tote Rehe werden im Wald gefunden, Rebeccas Kleidungsstücke
werden zerschnitten, vor alle rote. Und kurze Zeit später entdecken sie
eine Leiche auf der Weide. Um der Gefahr zu begegnen, beginnen sie mit ihren
Ermittlungen, was dahinter steckt. Eine mysteriöse kleine Ziege, die mehr zu
wissen scheint, kommt ihnen dabei zu Hilfe.

Hat die Autorin im ersten Band noch viel Wert auf die Charaktereigenschaften
der Schafe gelegt, kommt dies hier etwas zu kurz, insbesondere Kombinationsgenie
Maple spielt nicht mehr die Hauptrolle. Stattdessen liegt der Schwerpunkt hier
auf einer sehr verstrickten, mysteriösen und komplexen Hintergrundhandlung,
die leider zu komplex zum Miträtseln ist. So verstehen die Schafe die Sache auch
mehr zufällig bis gar nicht, indem sie in Abenteuer hineinstolpern und ständig
die falschen Schlüsse ziehen. Wie "Glennkill" aber handelt es sich um einen
spannenden und stellenweise sehr lustigen Thriller.


Star Wars: Rebel Force: Bd. 6: Der Aufstand
Star Wars: Rebel Force: Bd. 6: Der Aufstand
von Alex Wheeler
  Broschiert
Preis: EUR 7,95

4.0 von 5 Sternen Ende mit Lückenfüllung, 16. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der X-7 ist tot, doch Soresh hat noch eine persönliche Rechnung mit Luke
und seinen Freunden offen und kann sie in eine Falle locken. Er versucht,
Luke genauso zu konditionieren wie den X-7 und ihn zu seiner willenlosen
Marionette machen. Dies scheint auch zu gelingen, und als letzten Beweis
seiner Ergebenheit soll Luke seine Freunde Han, Leia und Chewie töten. Womit
niemand gerechnet hat, ausgerechnet R2-D2 und C-3PO tauchen rechtzeitig mit einem
Plan zur Rettung auf - allerdings setzt der Plan Lukes Mithilfe
voraus, doch dieser scheint schon unter Soreshs Kontrolle zu stehen.

Soreshs Strategie geht noch viel weiter, gleichzeitig hat ein Spion den Rebellen
die Fehlinformation zu kommen lassen, eine kleine Gruppe imperialer Führer
versammele sich zu einem Geheimtreffen und böte ein leichtes Ziel. Auch
Darth Vader soll mit einer List zu diesem Treffen gelockt werden, um ihn
zusammen mit der Rebellenflotte mit zu vernichten, damit Soresh selbst Nummer
Zwei im Imperium werden kann. Um dies zu erreichen, bedient er sich eine
Geheimwaffe aus Tarkins Archiv - Resonanztorpedos, die eine Sonne zur
Supernova machen können.

Schade, daß der Roman wie alle in dem Zyklus in dem jugendhaften,
anspruchslosen Stil geschrieben sind, wo doch Charaktere und Handlung so viel
mehr hergeben würden. Dennoch ist der Roman spannend, außerdem schließt er
weitere Lücken und Brücken in Star-Wars-Universum, so die zwischen dem
Letzte-Jedi-Zyklus, der Jedi-Akademie-Trilogie und den Episoden IV und V.


Star Wars(TM) MedStar 2: Jedi-Heilerin
Star Wars(TM) MedStar 2: Jedi-Heilerin
von Michael Reaves
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen noch sehr gut, aber leicht schwächer als Teil 1, 1. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der zweite Teil knüpft inhaltlich und in Form und Stil direkt an den ersten
Teil an. Für die herausgenommene Charaktere kommen einige neue ins Spiel:
Da ist zunächst Uli Divini, bekannt aus "die Macht des Todessterns". Eine
Zuneigung zwischen ihm und dem Jedi-Padawan Bariss Offee entwickelt
sich. Außerdem trifft der neue Admiral ein, ein Onkel von Jos Vondar, der aus
seiner Familie ausgestoßen wurde, da er eine Außenweltlerin geheiratet hat.
Um Jos das gleiche zu ersparen, stellt er er sich zwischen Jos und Tolk.

Der Spion wird aktiver, er sorgt für eine Explosion auf dem Lazarettschiff,
die viele Opfer kostet. Da Tolk zu dieser Zeit auf dem Schiff ist, steht Jos
zunächst Ängste aus, daß ihr etwas passiert ist, während er sie später in den
Kreis der Verdächtigen aufnimmt. Inzwischen sickert durch, daß die Botapflanze
mutiert und in wenigen Jahren ihre Wirkung verlieren wird. Dies hat einige
Konsequenzen, der Marktpreis des Stoffs vervielfacht sich. Zum einen versucht
Kaird, der Agent der schwarzen Sonne, in die eigene Tasche zu wirtschaften,
zum anderen löst dies einen Großangriff der Separatisten um die letzten Vorräte
der Pflanze aus.

Barriss hat sich versehentlich eine Dosis Bota gespritzt und erlangt für kurze
Zeit eine überwältigende, berauschende, intensive Verbindung zur Macht. Als der
Angriff der Separatisten näher rückt, ringt sie mit sich - nutzt sie diese
verstärkte Macht, um den Angriff zurückzuschlagen? Oder würde sie dies auf
den Pfad zu dunklen Seite zur Macht führen? Während der Angriff läuft, macht sich
Jos endlich daran, die Identität des Spions aufzudecken und entlarvt ihn,
während der Roboter I-5 plötzlich sein volles Gedächtnis wiederbekommt.

Der zweite Teil ist nicht mehr ganz so spannend wie der erste, aber immer noch
sehr gut. Etwas unwahrscheinlich wirkt allerdings, daß Jos sich so spät auf die
Suche nach der Identität des Spions macht - und wie schnell er sie herausgefunden
hat, nachdem er erst mal die Jagd eröffnet hat. Auch etwas mehr hätte ich von
I-5 erwartet, die Sache verläuft doch eher unspektakulär. Obgleich die Serie
handlungstechnisch zweifellos zu einem Abschluß gebracht wurde, würde ich mir
weitere Teile wünschen.


Rendezvous mit dem Tod
Rendezvous mit dem Tod
von Alistair MacLean
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Die hard" auf dem Kreuzfahrtschiff, 14. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Rendezvous mit dem Tod (Gebundene Ausgabe)
Auf einer Luxuskreuzfahrt für die Reichesten der Reichen passieren ein paar
seltsame Dinge: Einer der Führungsoffiziere erleidet im Funkraum anscheinend
einen Herzanfall, ein anderer verschwindet spurlos. Nur der erste Offizier
Carter ist schlauer als alle anderen, den Bordarzt eingeschlossen, und erkennt,
daß der Offizier ermordet wurde. Als er seine Ermittlungen beginnt, wird er
selbst niedergeschlagen und hat Glück, daß er dabei überlebt.

Als Carter herausfindet, wer der Schuldige ist, ist es zu spät, anstelle wertvoller
Fracht hat man sich beim letzten Zwischenstop einige Dutzend Piraten an Bord
geholt, die das Schiff übernehmen. Doch die vermeintliche Entführung entpuppt
sich als etwas völlig anderes, da es die Piraten eigentlich auf ein anderes Schiff
abgesehen haben, denn sie bringen schwere Geschütze an Bord - und eine
Atombombe. Carter beginnt einen Alleingang, mit 3 Kugeln im Bein und hohen
Fieber macht er sich daran, die Pläne der Piraten zu durchkreuzen, rettet das
Schiff, bringt die Beute in Sicherheit, verhindert die eigene Vernichtung durch
die Nuklearwaffe und bekommt am Schluß auch noch die hübsche, reiche Frau.

Der Roman ist ohne Zweifel spannend geschrieben. Leider bleibt der Hintergrund
völlig im Dunkeln, so erfährt man nicht, warum Carter über die Fähigkeiten eines
Meisterspions verfügt oder über die Hintergrundgeschichten der anderen Personen.
Lästig ist ferner, daß Carter ständig über einen Wissenvorsprung verfügt, den
der Leser nicht hat, dennoch läßt sich die Identität Mörders leicht erraten.
Insgesamt also spannende Unterhaltung ohne Tiefgang.


Star Wars(TM) MedStar 1: Unter Feuer
Star Wars(TM) MedStar 1: Unter Feuer
von Michael Reaves
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen komplexe Personenstruktur, 8. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Nicht noch ein Klonkriegszyklus", war meine erste Reaktion, als ich das Buch
begann. Doch ich wurde angenehm überrascht, denn Klonkrieg und Soldaten bilden
nur die Bühne für eine überaus interessante Personenzusammenstellung. Die Handlung
spielt in einem Feldlazarett auf Drongar, einem unwirtlichen Sumpfplaneten, der
nur aus einem Grund für Republik und Seperatisten interessant ist: Die überaus
nützliche Bota-Pflanze wächst hier, und zwar nur hier. Die Handlung ist schwer
zusammenzufasse, da sie sehr vielschichtig ist, daher werden hier besser die
Personen vorgestellt:

- Da ist zunächst Jos Vondar, der Oberarzt der Station. Er ist so etwas wie die
Hauptfigur und fühlt sich zwischen zwei Frauen hin- und hergerissen.
- Ein geheimnisvoller Spion, der die Station infiltriert hat und dessen Identität
auch dem Leser nicht bekannt wird.
- Tolk, eine Ärztin, die Jos sexuelle Avancen macht, die dieser aber aus kulturellen
Gründen zunächst nicht erwidert.
- Zan, Kollege und Freund von Jos, dafür bekannt, in der Freizeit die anderen
Stationangehörigen mit der Musik seines Saiteninstrumentes zu unterhalten
- Phow Ji, kampferprobter und - begeisterter Ausbilder, der in seiner Freizeit
Jagd auf seine Feinde macht und seine Mordlust an ihnen ausläßt
- Bariss Ofee, Jedi-Padwan, die neu auf dem Planeten angekommen ist und das
Ärzteteam unterstützen soll und sich dabei ausgerechnet mit Phow Ji anlegt -
und deren Körper Wünsche in Jos weckt.
- Filba, ein Hutt, der so etwas wie der Stationsverwalter ist und natürlich tief
im illegalen Handel mit Bota steckt.
- Admiral Bleyd, militärischer Oberbefehlshaber des Sektors, der mit Hilfe des
Botas reich werden will und daher für die Schwarze Sonne arbeitet - aber auch
gegen sie.
- Den Dhur, ein Reporter, der eigentlich Phow Ji an den Pranger stellen will,
dabei aber zufällig hinter Bleyds Machenschaften kommt.
- I-5, ein etwas zu menschlich wirkender Droide, der in der Bar sitzt und sich
wünscht, sich betrinken zu können.
- Die "Schweigsamen", eine Sekte, deren Anhänger schweigend und mit maskierten
Gesichtern überall herumstehen und glauben, mit ihrer Anwesenheit die kranken
Klonsoldaten zu heilen.
- ein Agent der schwarzen Sonne

Die Personen und die komplexen Interaktionen machen die Geschichte sehr interessant
und spannend. Allerdings sorgen die viele Handlungsstränge auch dafür, daß kein
rechter roter Faden sichtbar ist - sollte sich dieser in den weiteren Teilen
einstellen, wäre das für das Into aber vertretbar. Etwas nervig kommen mir die
vielen ins Star-Wars-Universum transferierten Redewendungen vor: Er hat den
Nexu-Anteil erhalten, er habe den Kreel aus dem Käfig gelassen... oder der Begriff
Pyromauer für Firewall lassen das ganz etwas lächerlich wirken. Was auch nicht
ganz glaubwürdig wirkt, ist, daß mit Bleyd, Phow Ji, Baris Ofee und dem Agenten
gleich vier Superkämpfer aufeinander treffen - daher kann ich nicht die Bestnote
für den ansonsten spannenden Roman vergeben.


Das Buch des Sturms
Das Buch des Sturms
von James Clemens
  Taschenbuch

3.0 von 5 Sternen unübersichtlicher, farbloser, flacher, 1. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Buch des Sturms (Taschenbuch)
Elena und ihre Freunde machen sich auf, um die sagenumwobene Stadt Aloa'tal
und das Buch des Blutes zu finden - die einzige Hoffnung, das Böse zu
besiegen. Dabei trennen sie sich auf und reisen in mehreren Gruppen,
Elena, der Paladin Mer'ril und der Oger verkleiden sich als Zirkustruppe.
Alea lernt immer mehr über ihre Fähigkeiten und wie sie diese einsetzen
kann.

Als neue Mitstreiterin betritt Saag-Wan, eine menschliche Meeresbewohnerin
die Bühne. Ihr Drache verfängt sich in einem Fischernetz und verletzt sich.
Zu ihrem Glück befindet sich an Bord dieses Schiffes Kast, ein Angehöriger
des Volkes der sogenannten Blutreiter. Durch eine Geschichte, die beiden
nicht bekannt ist, sind ihre Schicksale miteinander verbunden, Kast rettet
Elena und den verletzten Drachen sie fliehen vor ihren Verfolgern nach
A'loatal, jener mysteriösen Insel auf der auch Elenas Bruder Joach gefangen
ist.

Elena wird mit einem Fluch belegt, daher macht sich die Truppe auf den Weg
durch die gefährlichen Sümpfe, da nur eine dort lebende Hexe diesen Fluch
wieder von ihr nehmen kann. Ein weiterer Teil der Handlung beschäftigt sich
mit Elenas Bruder Joach, der ein Gefangener des bösen Zauberers Gerschym ist.
Durch einen Zufall fällt der Bann von Joach ab, er stellt sich aber weiterhin
hörig, um seineneigenen Zielen nachzugehen

Normalerweise lese ich hauptsächlich Science Fiction und habe in den letzen
Jahren vermehrt Fanatsy-Zyklen begonnen, dabei habe ich folgende
Gesetzmäßigkeit festgestellt: Beginnt der erste Teil interessant mit gut
eingeführten und herausgearbeiteten Charakteren und spielt das ganze in einer
atmosphärisch dicht beschriebenen Umgebung, in die man sich gut hineinversetzen
kann, verflacht all dies im zweiten Teil durch Einführung zu vieler Hauptpersonen
verliert man den Überblick, die Personen werden farblos, die Handlung reißt
nicht mehr mit. Auch dieser Zyklus verstößt gegen dieses ungeschriebene Gesetz nicht.


Star Wars(TM) Clone Wars 4: Im Verborgenen
Star Wars(TM) Clone Wars 4: Im Verborgenen
von Karen Miller
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,00

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwischen Jedi Quest und X-Wing, 24. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Krieg zwischen Separatisten und Republik tobt, an immer mehr Fronten
wird die Republik in Kämpfe verwickelt. General Grievous hat es auf den
Planeten Kothlis abgesehen, womit die Separatisten eine strategisch wichtige
Position besetzten könnten. In Unterzahl setzen Obi-Wan und Anakin alles
daran, Kothlis zu verteidigen, allerdings gelingt es ihnen wieder nicht,
General Grievous endlich zu schnappen.

Inzwischen hat Senator Bail Organa Wind davon bekommen, daß es die
Separatisten auf den bisher neutralen Planeten Lanteeb abgesehen haben -
warum, kann sich niemand erklären, denn Lanteeb hat keinerlei strategische
oder wirtschaftliche Bedeutung. Aber gerade das macht Organa mißtrausich.
Er teilt seine Bedenken Obi-Wan mit, der schließlich von Yoda die
Erlaubnis erhält, zusammen mit Anakin dorthin zu fliegen und Untersuchungen
anzustellen. Sind finden heraus, daß auf dem Planeten eine biologische
Superwaffe entwickelt werden soll, die den Kriegsverlauf drastisch zu Gunsten
der Separatisten verändern könnte. Die Wissenschaftlerin Bant'ena Fhernan,
die von dem Neimodianischen General Durd gefangen gehalten wird, fügt sich,
weil ihre gesamte Verwandtschaft bedroht wird. Obi-Wan kontaktiert den
Jedirat unhd veranlaßt, daß alle Verwandten in Sicherheit gebracht werden,
damit sie bant'ena befreien können. Der Roman endet überraschend mit einem
Cliffhanger.

Auch wenn der Roman einiges an Handlung bietet, bleibt diese gelegentlich
etwas flach, was gelegentlich etwas an die sogenannten Jugendromane der
Jedi Quest - Reihe erinnert. Dem entgegen stehen aber 550 Seiten, was daher
kommt, daß Handlungen und Dialoge doch deutlich reifer wirken. Ähnlich
indifferent wirkt die Schlach um Kothlis, die zwar gelegentlich an die
X-Wing-Reihe erinnert, der dazu aber die ausgefeilten taktischen Menöver
und strategischen Pläne fehlen. Insofern ist dieses Buch besser als die
Jugendromane, aber es reicht bei weitem nicht an die Spitzenwerke der
Star Wars-Serie heran.


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