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Njetotschka (Saarbrücken)

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Zoch 601129800 - Geistesblitz, Kartenspiel
Zoch 601129800 - Geistesblitz, Kartenspiel
Preis: EUR 5,67

48 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schönes Denk-Spiel mit hohem Lernfaktor, 2. Juli 2011
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Als ich "Geistesblitz" zum ersten Mal gespielt habe, war ich nach der Regelerklärung begeistert: So ein intelligentes Spiel, mit so einfachen Regeln! Als wir dann losgespielt haben, änderte sich mein Gemütszustand innerhalb weniger Minuten: Ich hatte das Gefühl, ich bin doof, und langsam, steh grade völlig auf dem Schlauch, und wieso können das manche Leute so viel besser als ich? ABER: Man steigert sich schnell- wenn man's 2x gespielt hat, es dann Leuten erklärt die es noch nie gespielt haben und gegen sie spielt, dann kommt man sich selbst und seinen Mitspielern richtig hochintelligent vor ;-) Allerdings auch nur 2-3 Runden lang, bis die Mitspieler sich dann auch rasant steigern...

Die Spielregeln sind so einfach, dass ich sie hier erklären kann: Es gibt 5 Holz-Gegenstände: Roter Sessel, blaues Buch, grüne Flasche, graue Maus und weißer Geist.
Eine Karte wird rumgedreht, dann versucht jeder blitzschnell den zur Karte passenden Holzgegenstand zu schnappen. Wer als erster richtig schnappt, gewinnt die Karte als Siegpunkt.

Jede Karte zeigt genau 2 Bilder. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten.

Die 1. Möglichkeit ist leicht erklärt: Ist einer der 5 Holzgegenstände in seiner richtigen Farbe abgebildet, muss man diesen schnappen.
Beispiel: Die Karte zeigt ein blaues Buch --> Blaues Buch schnappen!!

Die 2. Möglichkeit ist komplizierter: Sind beide Gegenstände in einer falschen Farbe abgebildet, dann muss man über Ausschlussverfahren den Gegenstand rausfinden, der nicht- weder als Gegenstand noch als Farbe- abgebildet ist:
Bsp: Auf der Karte sind eine grüne Maus und ein blauer Geist zu sehen --> Maus und Geist sind falsch, beide sind abgebildet --> die Farben grün und blau sind zu sehen, also sind die grüne Flasche und das blaue Buch auch falsch --> schnell den roten Sessel schnappen!! (Er ist weder als Abbildung noch mit seiner Farbe zu sehen)

Die Erfahrung zeigt: So schwer ist es garnicht. Am besten nicht denken, sondern sich auf die Intuition verlassen (mein "Unterbewusstsein" funktioniert jedenfalls schneller als mein explizites logisches Denken) Und wenn die Intuition doch mal trügt, und man einen falschen Gegenstand greift? -Dann muss man eine Karte an den Spieler abgeben, der richtig gegriffen hat, so dass der in einer Runde zwei Karten auf einmal gewinnt- oder auch 5, falls 4 Mitspieler danebengreifen...

Für die, denen das so noch nicht kompliziert genug ist, gibt es noch eine Buch-Sonderregel: Immer, wenn ein Buch abgebildet ist, muss man die Lösung rufen statt zu greifen

Das Spiel macht v.a. in einer größeren Runde Spaß, weil's da mehr Konkurrenz gibt, zu 2. verliert es schnell an Reiz; Man wird Geistesblitz wahrscheinlich nicht oft hintereinander spielen, aber immer mal wieder gerne zwischendurch...

Ein weiters Lob an das Spiel: Sehr sehr schönes Holzmaterial im Zeitalter der Billigplastik-Sparvarianten


Out of the Box 6789 - Cloud 9
Out of the Box 6789 - Cloud 9

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Spiel für zwischendurch, 2. Juli 2011
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Out of the Box 6789 - Cloud 9 (Spielzeug)
Die Regeln sind in 2 Minuten erklärt, bzw. man kann sie auch durch Zuschauen selber rausfinden, also ein Spiel zum Gleich-Losspielen. Es bietet Raum für Interaktion und meines Erachtens grade als Anfangs- oder Endspiel eines Spieleabends gut geeignet, also als kleines Warm-up, als Absackerspiel, oder zum Geist-Entspannen zwischen Taktikspielen. Es ist kurzweilig und schnell gespielt, meist eher in weniger als 30 Minuten. Und es bietet Raum für ein bissel blödeln oder Frotzeleien.

Der Reiz des Spieles ist als Prinzip vieler Fernseh-Quizshows bekannt: Aussteigen und sich mit dem zufrieden geben, was man bis jetzt hat, oder noch eine Runde weiterspielen und möglicherweise alles verlieren?

So funktioniert's:
Jeder wählt eine Spielstein-Farbe aus und bekommt zu Beginn 6 Karten auf die Hand, die rote, grüne, gelbe und lila Luftballons zeigen. Es gibt auch wenige Joker-Karten, die für jede Farbe eingesetzt werden können. Die Männchen steigen in den Ballon ein- Der erste Spieler würfelt mit 2 Würfeln, und muss die gewürfelten Luftballons als Karte ausspielen. Hierbei hat der Würfel 4 Farbseiten (rot, gelb, grün, lila) und zwei leere Seiten, für die man keine Karte ausspielen muss. Kann der Spieler die passenden Karten ausspielen, rückt der Ballon mit allen drinsitzenden Spielern eine Wolke nach hinten- kann er das nicht, stürzt der Ballon ab. Was daran reizvoll ist: Nachdem gewürfelt wurde, dürfen alle Mitspieler entscheiden, ob sie aussteigen und die bisher erzielten Punkte sichern, oder ob sie das Risiko eingehn, weiter mitzufliegen. Die Punktzahl steigert sich dabei nicht-linear, was ja grade zum Zocken verleiten soll: Die 9 Wolke bringen 1, 2, 4, 9, 12, 15, 20, 25 Punkte. Es lohnt sich also meist noch nicht, bei 1 oder 2 Punkten auszusteigen, bei 12 oder 15 muss man da schon schwer überlegen. Weil's mehr Punkte gibt, wird das ganze aber auch schwerer, so dass bei späteren Wolken mit 3 bzw. sogar 4 Würfeln gewürfelt werden muss.
Eine Bluff-Komponente hat dieses Spiel auch: Ändern kann der Spieler an seinen Handkarten zwar nix, aber durch geschicktes Bluffen vielleicht Mitspieler dazu bringen, auszusteigen und sich mit weniger Punkten zufrieden zu geben; oder eben dabeizubleiben und mit abzustürzen. Was dann natürlich zu Frotzeleien wie "Dir vertrau ich nicht mehr" führt ;-))
Ein bissel Merkfaktor ist auch dabei, wenn man z.B. weiß, dieser Mitspieler hatte letzte Runde kein Grün und soll jetzt wieder 2 grüne Karten ausspielen, dann ist das unwahrscheinlich.
Stürzt der Ballon ab, rückt er zurück auf die 1. Wolke und alle, die jetzt noch drin saßen, erhalten 0 Punkte. Alle steigen wieder ein, jeder zieht eine Handkarte nach und eine neue Runde beginnt... Gespielt wird bis einer über 50 kommt; dann wird jedoch noch die Runde zu Ende gespielt, so dass der erste noch überholt werden kann und nicht zwangsläufig schon Sieger des Spiels ist.

Unsre Runden waren jeweils schnell fertig, so dass man ruhig noch eine Revanche spielen kann...


Kosmos 691288 - Jger der Nacht
Kosmos 691288 - Jger der Nacht
Wird angeboten von no_dice (Preise inkl. MwSt.)
Preis: EUR 99,95

6 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Laaangweilig, 22. Januar 2011
= Haltbarkeit:3.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Kosmos 691288 - Jger der Nacht (Spielzeug)
Ich habe dieses Spiel bei einem Spieletreff mit 8 Personen gespielt, und es hat mir überhaupt keinen Spaß gemacht. Von uns 8 Spielern fanden außer mir noch 2 das Spiel ganz furchtbar, die restlichen fanden es ok, aber keiner war begeistert.

Problem ist, dass man beim Reihumspielen jedesmal sehr lange warten muss, bis man selber wieder an der Reihe ist. Und während den Aktionen der anderen kann man sich- im Gegensatz zu vielen andern Taktikspielen- auch nicht damit beschäftigen, die eigene Strategie zu planen, denn das Spiel ist weitgehend ein Glücksspiel, so dass man wenig Einfluss hat und nicht langfristig planen kann.

Zu Beginn des Spiels zieht jeder eine verdeckte Karte, die ihm sagt, ob er Mensch, Vampir oder Werwolf ist. Die Vampire haben immer die Aufgabe, alle Werwölfe zu töten, und umgekehrt haben die Werwölfe die Aufgabe, alle Vampire zu töten. Die Menschen sind eher Einzelkämpfer und haben ganz unterschiedliche Aufgaben, z.B. will der SElbstmörder selbst als erster sterben, ein anderer hat einfach die Aufgabe, 3 Mitspieler umzubringen, egal welche, usw.

In dem Spiel geht es jetzt darum, herauszufinden, wer die Feinde sind, und diesen so lange Schadenspunkte zuzufügen, bis sie tot sind (Wie viele das sind ist unterschiedlich, jedem Charakter ist eine Zahl von 7-14 zugeordnet- wenn so viele Schadenspunkte erreicht sind, stirbt der Charakter und der Mitspieler scheidet aus) Die Identifizierung der verdeckten Identitäten der Mitspieler erfolgt über Orakelkarten: Spieler A zieht eine Karte, auf der z.B. steht: "Wenn du ein Werwolf bist, füge dir selbst 2 Schadenspunkte zu", liest sie durch und gibt sie irgendeinem Mitspieler. Fügt dieser sich jetzt Schadenspunkte zu, ist klar, er ist ein Werwolf, tut er nichts, muss er ein Mensch oder ein Vampir sein. Problem dabei: Außer Spieler A, der die Karte kennt, kann keiner Schlussfolgerungen aus der Reaktion des Spielers ziehen.

Der Spieler der am Zug ist, muss als erstes den Ort wechseln. Dazu würfelt er, und setzt sich auf das Feld mit der erwürfelten Zahl (man kann also nicht selber bestimmen, wo man hinziehen möchte). Jedem der 6 Orte ist dann eine Handlung zugewiesen (Orakelkarte ausspielen, Ereigniskarte ziehen, sich selbst heilen, also einen Schadenspunkt reduzieren bzw. einem Mitspieler Schaden zufügen...) Diese Handlung darf man ausführen, wenn man will. Zum Schluss darf man noch einen Mitspieler angreifen, der auf dem selben oder dem NAchbarfeld steht, um ihm Schaden zuzufügen (das geht über die Würfelaugen-Differenz: Jeder würfelt mit 2 Würfeln; Wenn Spieler A z.B. 10 würfelt, und Spieler B 7, so erhält B die Differenz von 3 als Schadenspunkte)

Vor allem zu Beginn ist das Spiel zäh, da jeder erstmal rausfinden muss, wer Freund und wer Feind ist, und es daher Sinn macht, zunächst auf Angriffe (die ja einen potentiellen verbündeten treffen könnten) zu verzichten. Der Spielverlauf war bei unserer Runde etwa so:
Spieler 1 würfelt, wechselt den Ort und verzichtet auf weitere Aktionen; Spieler 2 würfelt, wechselt den Ort, gibt einem Mitspieler eine Orakelkarte, der sich daraufhin 2 Schadenspunkte zufügt; Spieler 3 würfelt, wechselt den Ort, zieht eine Ereigniskarte und darf einem Mitspieler Schadenspunkte zufügen; Spieler 4 würfelt, wechselt den Ort und verzichtet auf weitere Aktionen; Spieler 5 würfelt, wechselt den Ort, gibt einem Mitspieler eine Orakelkarte, der sich daraufhin 2 Schadenspunkte zufügt... usw.

Gerade richtigen Strategen wird dieses Spiel meines Erachtens wenig bringen, da man selber wenig Entscheidungen treffen und keine versch. Strategien entwickeln und ausprobieren und auch nicht langfristig planen kann. Das Spielgeschehen wirkt auf mich sehr starr und mechanisch.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 3, 2012 11:23 AM MEST


Njetotschka Neswanowa. Erzählung.
Njetotschka Neswanowa. Erzählung.
von Fjodor Michailowitsch Dostojewski
  Broschiert

5.0 von 5 Sternen Ein toller Dostojewski- Leider viel zu wenig bekannt, 26. September 2010
Erzählt wird hier die Lebensgeschichte von Anna Neswanowa, von der Mutter "Njetotschka" genannt, im Alter von 9-16 Jahren.
Dieser Roman ist nur ein Fragment, und wohl deshalb viel zu wenig bekannt.

Anders als in späteren Dostojewski-Romanen finden sich kaum religiöse Überlegungen oder Diskussionen.
Aber psychologisch gesehen ist das Buch einfach toll! Was die Beschreibung der Charaktere betrifft, ist dies ein typischer Dostojewski, und zwar einer der besten! Njetotschkas Stiefvater ist ein größenwahnsinniger Musiker, der unter völligem Realitätsverlust leidet, und der sich und seine Familie finanziell und psychisch zugrunde richtet- Und Njetotschka liebt diesen Stiefvater abgöttisch und hält bedingungslos loyal zu ihm, was sie in große innere Nöte bringt und von der Mutter entfremdet... Die Charakterisierung dieser Personen und die Dialoge sind großartig!

Zudem erzählt dieses Buch von Verzweiflung und Armut, von einem Selbstmord, von ganz unterschiedlichen Beziehungen zwischen Kindern und Eltern und ganz unterschiedlichen Erziehungsmethoden, vom Erwachsenwerden, von einer "lesbischen" Liebe zwischen zwei zwölfjährigen Mädchen und von Machtungleichgewicht und Machtmissbrauch in zwischenmenschlichen Beziehungen...

Stellenweise ist dieser Roman sehr pathetisch, aber stellenweise auch so leicht und heiter-ironisch, wie man es bei Dostojewski selten findet.

Eine absolute Lese-Empfehlung!


Klick! Geschichte, Erdkunde, Politik - Westliche Bundesländer: 5. Schuljahr - Arbeitsheft
Klick! Geschichte, Erdkunde, Politik - Westliche Bundesländer: 5. Schuljahr - Arbeitsheft
von Christine Fink
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,50

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich mal was für die Förderschule, 22. August 2010
Die Klick!-Arbeitshefte wurden speziell für den Einsatz an der Förderschule konzipiert. Dafür sind sie auch sehr gut geeignet. Die Texte sind sehr gut geschrieben, wobei das Textverständnis oft durch den farbigen Druck von Schlüsselwörtern erleichtert wird. Endlich mal ein Arbeitsheft, dass ohne Veränderungen, Umschreibungen, Kürzungen... direkt an der Förderschule einsetzbar ist!

Zudem finden sich viele Anregungen für die praktische Umsetzung im Unterricht. In diesem Heft finde ich die Anregung zum ERstellen eines Geschichten-Frieses sehr schön- hier soll ein riesiger Zeitstrahl mit der Klasse gebastelt werden, der ganz grob die Aufteilung Vorgeschichte/Steinzeit, Frühgeschichte, Altertum, Mittelalter und Neuzeit veranschaulicht.

Da vor allem auf die praktische Veranschaulichung im Unterricht gesetzt wird, sind die Arbeitshefte nicht sehr textlastig. Lückentexte, Tabellen usw. sind tatsächliche so gestaltet, dass sie für Förderschüler verständlich sind. Auf jeder Seite gibt es nur wenig zu schreiben. Man könnte daher als Kritikpunkt anführen, dass die einzelnen Seiten sehr schnell bearbeitet sind- aber dieses Arbeitsheft soll ja Informationen und Impulse liefern, nicht Schüler lange beschäftigen. Eine Festigung, z.B. der Steinzeit-Fachbegriffe, wird sicher über das einmalige Eintragen in diesem Heft hinaus nötig sein.

@ Vanni Ogg: Arbeiten Sie auch an einer Förderschule? Denn für den Einsatz an andern Schulen werden sind die Hefte wohl wirklich zu "anspruchslos" bzw. zu wenig detailliert.


Klick! Geschichte, Erdkunde, Politik - Westliche Bundesländer: 6. Schuljahr - Arbeitsheft
Klick! Geschichte, Erdkunde, Politik - Westliche Bundesländer: 6. Schuljahr - Arbeitsheft
von Christine Fink
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,50

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich mal was für die Förderschule, 22. August 2010
Die Klick!- Arbeitshefte sind speziell für die Förderschule, also für die Arbeit mit lernschwachen Schülern konzipiert. Für mich sind das oft die einzigen Arbeitshefte, die ich ohne Textvereinfachungen, Kürzungen usw. direkt einsetzen kann. Die Hefte sind für die Schüler motivierend bzw. durch den bunten, bilderreichen aber auch klar gegliederten Aufbau der Seiten sehr ansprechend. Informationen sind didaktisch sehr schön aufbereitet, d.h. Bilder, farbig gedruckte Schlüsselwörter usw. unterstützen das Verständnis, oder es sind sehr einfache Tabellen verwendet. Zudem gibt es Anregungen für praktische Darstellung im Unterricht. Als Kritikpunkt liese sich nennen, dass die meisten Seiten sehr schnell bearbeitet sind, da z.B. jeweils nur wenige Wörter einzutragen sind. Aber als erste Info sind die Seiten dieses Arbeitsheftes sehr anschaulich, und für zusätzliche Arbeit kann man ja immer sorgen...

@ Vanni Ogg: Arbeiten Sie auch an einer Förderschule? Denn für andere Schularten sind die Klick-Hefte natürlich zu "anspruchslos" bzw. nicht detailliert genug.


Meine erste Kinderbibel
Meine erste Kinderbibel
von John Dillow
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 6,99

109 von 120 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wunderschöne Aufmachung, tolle Bilder... ABER Sehr fragwürdige Texte, 28. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Meine erste Kinderbibel (Gebundene Ausgabe)
Mein Fazit:
In vielen Geschichten dieser Kinderbibel (grade aus dem Alten Testament) wird zu sehr das Bild eines bösen, sündigen Menschen und eines strengen, strafenden Gottes vermittelt.Zudem sind viele Texte in einer altmodischen oder metaphorischen Sprache geschrieben, die Kinder nicht ohne Hilfe verstehen können.
Ich verwende diese Bibel, um anhand der Bilder Geschichten zu erzählen. Da es zu jeder Geschichte viele Bilder gibt, die den Handlungsverlauf zeigen, ist das gut möglich.
Nur zum Erzählen anhand der Bilder würde ich sie auch Eltern empfehlen- Ich würde sie Kindern nicht unkritisch zum Selberlesen überlassen; und selbst beim Vorlesen sollte jeder die Texte erst vorher prüfen, ob er das zugrundeliegende Gottes- und Menschenbild wirklich so an seine Kinder weitergeben will.

Die Aufmachung:
Die Aufmachung dieser Kinderbibel ist wunderschön, durch die Goldschleife, den Zierrand, die wunderschönen bunten Bilder. In meinen Augen ist es wichtig, dass eine Kinderbibel für Kinder ein wertvolles oder besonders Buch ist- eben eins, mit dem man vorsichtig und ein bissel ehrfürchtig umgeht und dass nicht irgendwo rumfliegt. Und das erreicht diese Kinderbibel- und macht zudem durch die wertige Aufmachung neugierig auf die enthaltenen Geschichten.

Die Sprache:
Die verwendete Sprache ist zum Teil wenig kindgemäß. Es werden viele Wendungen oder Begriffe aus der "Erwachsenen-Bibel" übernommen, die man bei einigem Nachdenken auch hätte ersetzen können (Gnade, preisen...). Die meisten Texte sind im Imperfekt geschrieben. Es finden sich häufig unregelmäßige Verben, die wohl viele Kinder nicht kennen (sandte...). Zudem enthalten die Texte ziemlich lange Schachtelsätze und viele Nebensätze.

Der theologische Gehalt der Texte:
Diese Kinderbibel geht von einem sehr "schuldbeladenen" Menschen aus- und von einem Gott, der Gehorsam einfordert und ständig wütend ist, weil die Menschen nicht gut genug gehorchen.
Beispiele: Bei der Vertreibung Adams und Evas aus dem Paradies heißt es über Gott: "Wütend forderte er die beiden auf, den Garten sofort zu verlassen." Oder in der Geschichte von Kain und Abel heißt es: "Er hatte in die Herzen der beiden Brüder geblickt und gesehen, dass Abel gut und ehrlich, Kain jedoch schlecht und böse war." (Eine so eindeutige Erklärung findet sich in den Bibelübersetzungen für Erwachsene nirgends!) Und das ist durchgängig zu beobachten, v.a. ist Gott ständig "wütend".
Und auch die Begriffe gehorchen, Gehorsam, Gottes Befehle befolgen usw. fallen ständig (bei Jona, bei Moses, bei Elia, bei Jesaja...) Da wird sehr klar eine Theologie sichtbar, in der Gott sich einen Menschen einfodert, der ohne zu fragen und ohne zu zögern gehorcht und Befehle ausführt, und das Lesen vieler Geschichten dieser Kinderbibel hinterlässt bei mir einen üblen Nachgeschmack.

Auch versäumt es diese Bibel, eine kritische Distanz zu Gewalt einzunehmen, wenn das Volk Israel seine Feinde besiegt. So heißt es etwa in der Geschichte über Simson: "Der Tempel stürzte zusammen und alle darin starben. Dies war Simsons letzte Tat gegen die Feinde von Israel." (Applaus für die Tat gegen die Feinde!) Oder: "Die Stadtmauern stürzten ein und das Volk von Israel eroberte die Stadt. Nur Rahab und ihre Familie wurden verschont. Es wurde Feuer gelegt und die Stadt brannte bis auf den Boden nieder. Dies war Josuas erster Erfolg in Kanaan." (Erfolg!)

Ein anderer Kritikpunkt: Gerade in den theologisch "anspruchsvollen" Passagen hat sich der Verfasser der Texte wenig Mühe gegeben. Meines Erachtens sollte eine Kinderbibel gerade bei Stellen, in denen Jesus "predigt" oder etwas erklärt, die Grundaussage in die kindliche Sprache "übersetzen", und nicht nur 2 oder 3 Wörter vereinfachen. Dies ist hier versäumt worden. So wurde z.B. die Bergpredigt fast wörtlich übernommen, da steht in dieser Kinderbibel: "Eines Tages sammelte sich dort eine Menschenmenge, um seine Rede über die Gnade Gottes zu verfolgen. 'Selig, die arm im Geist sind, denn ihnen gehört das Königreich im Himmel', sagte Jesus." usw. Für ein Kind (und auch für viele Erwachsene) sind doch die Begriffe "Gnade Gottes" und "arm im Geist" Leerformeln!
Auch diese Stelle ist aus der "Erwachsenenbibel" fast wörtlich übernommen: " 'Ihr seid wie das Salz, mit dem wir unser Essen vor dem Verderb bewahren. Ihr werdet Gottes Welt vor dem Verderb bewahren', sagte er." Mal abgesehen davon, dass "Verderb" sicher kein Wort ist, was alle Kinder kennen- wie soll ein Kind mit dieser Aussage ohne jede weitere Erläuterung etwas anfangen können?

Also nochmal: Vorsicht mit den Texten, vorher überprüfen!
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 13, 2013 12:21 PM MEST


Meine schönsten Bibelgeschichten: Eine Bilderbibel
Meine schönsten Bibelgeschichten: Eine Bilderbibel
von Kees de Kort
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,99

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Warum ist Kees de Kort so beliebt?!, 27. Juli 2010
Alle Welt liebt Kees de Kort. Warum? Mir (27) gefallen seine Bilder überhaupt nicht. Und ich weiß, dass sie für viele KInder auch nicht so ansprechend sind (es gibt viel ansprechendere Kinderbibeln, und auch welche, deren Bilder besser zum Text hinführen). Meine einzige Erklärung für die anhaltende Beliebtheit seiner Kinderbibel-Illustrationen ist, dass viele Erwachsene sich eben an das halten, was sie schon aus ihrer eigenen Kindheit kennen, und das an ihre Kinder weitergeben wollen.

Die Texte dieser Bibel sind gut geschrieben- eng am Originaltext, kurz und knapp und gut verständlich. Und die theologische Aussage ist durchgängig tragbar, es wird ein sehr positives Gottesbild zugrundegelegt. Manchmal sind die Texte für meinen Geschmack etwas zu nüchtern bzw. trocken und zu wenig emotional formuliert; aber grade das kann auch ein Vorteil sein, und als Grundlage im Unterricht sind die Texte meines Erachtens gut geeignet. Zum Selberlesen oder zum Vorlesen daheim finde ich andere, ausschmückendere Texte schöner.

Für die, denen es darum geht, aus den zahlreichen Kees-de-Kort-Bibeln eine auszuwählen, hier der Inhalt dieser Bibel:

"Geschichten aus alter Zeit"

- Gott erschafft die Welt
- Gott rettet Noah in der Arche
- Abraham folgt Gottes Ruf (Auszug nach Kanaan, Geburt Isaaks)
- Esau und Jakob
- Josef und seine Brüder
- Der Auszug aus Ägypten
- Der Weg ins versprochene Land
- Ruts Treue wird belohnt
- David und Goliat
- Jona ist unzufrieden mit Gott

"GEschichten von Jesus"

- Der Heiland ist geboren
- Der zwölfjährige Jesus
- Jesus kommt zur Hochzeit
- Jesus und der Sturm
- Jesus kommt zu Zachäus
- Jesus und der Gelähmte
- Der verlorene Sohn
- Der barmherzige Samariter
- Jesus besiegt den Tod (Auferweckung des Mädchens)
- Ein Blinder wird sehend
- Jesus stirbt für uns
- Jesus ist auferstanden
- Das Pfingstfest
- Ein Afrikaner wird getauft

Meiner Meinung nach eine sehr traditionelle, sehr positive, aber auch etwas "feige" Textauswahl. Es fehlen: Kain und Abel, Abraham und Isaak,...

Mein Fazit: Als Schulbibel wohl gut geeignet. Als Geschenk für Kinder würde ich es nicht empfehlen, da die sachlich-nüchternen Bilder, die sachlich-nüchternen Texte und die sehr formale Gestaltung des Buchs (Text oben in Blocksatz, Bilder unten) abschrecken, und wenig geeignet sind, Interesse und Begeisterung für die biblischen Texte zu wecken. Das ist kein schönes Buch, was Kinder spontan unbedingt lesen wollen! Und eine Kinderbibel soll natürlich nicht nuuur ein schönes buntes ansprechendes Buch sein, aber es wäre schon schön, wenn sie das auch ist.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 14, 2014 8:28 PM MEST


Die Bibel für Kinder und alle im Haus: Erzählt und erschlossen von Rainer Oberthür. Mit Bildern der Kunst ausgewählt und gedeutet von Rita Burrichter
Die Bibel für Kinder und alle im Haus: Erzählt und erschlossen von Rainer Oberthür. Mit Bildern der Kunst ausgewählt und gedeutet von Rita Burrichter
von Rainer Oberthür
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,95

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine tolle Bibel- aber in meinen Augen nicht für Kinder, 27. Juli 2010
Ich bin begeistert von dieser Bibel!

Allerdings finde ich es irreführend, dass da so groß draufsteht "Die Bibel für Kinder" (und ganz klein drunter: und alle im Haus)
Rainer Oberthür selbst gibt an, er habe diese Bibel v.a. für 8-12jährige geschrieben. Er sagt zwar, dass er diese Bibel explizit für die besonders aufgeweckten besonders interessierten Kinder geschrieben hat. Aber ich persönlich gehe davon aus, die meisten Kinder werden frühestens ab 12 oder 13 einen Zugang zu dieser Bibel finden.

Also eher eine Bibel für Jugendliche und Erwachsene. Dann jedoch ist sie ganz toll!

Rainer Oberthür mixt Bibeltext und Kommentar; beides unterscheidet sich farblich (für meinen Geschmack leider nicht deutlich genug); in den Kommentaren stellt er Fragen ("Was denkst du?"), liefert historische Hintergründe oder erläutert, wie der Text zustande kam.

Vom theologischen Gehalt her ist diese Bibel super! Rainer Oberthür liefert Erläuterungen zu Kain und Abel, zu Abraham und Isaak, zur Geschichte von Noah und der Arche, die wirklich tragfähig sind. Und er versucht immer wieder, einen Transfer der biblischen Geschichte in den heutigen Alltag von Jugendlichen anzuregen (Vielleicht hast du das auch schonmal erlebt...)

Rainer Oberthür bemüht sich auch sehr um fachliche Korrektheit (was natürlich innerhalb der vielen hingeschluderten Kinderbibeln auf dem Massenmarkt eine Wohltat ist). An einigen wenigen Stellen mutet er dem Leser damit für meinen Geschmack zu viel zu, bzw. lenkt von der biblischen Geschichte und ihrer Grundaussage ab: Z.B. wenn er bei der Geschichte um Noah durch zwei Schriftarten aufzeigt, dass hier zwei ursprünglich getrennte Texte vermischt wurden; oder wenn er im Neuen Testament immer wieder akribisch erklärt, welcher Evangelist was aufgenommen hat.

Die Bilder sind übrigens Geschmackssache- Rainer Oberthür verwendet bewusst keine Comic-Illustrationen, sondern Gemälde von Brueghel, Emil Nolde, Caravaggio... Die sollen nicht bloß illustrieren, sondern selber Interpretationsmöglichkeiten aufzeigen. Auf die meisten Kinder (und vermutlich auch auf die meisten Erwachsenen) wirkt grade diese graphische Gestaltung sehr abschreckend, so dass sich wohl nur die intellektuellen oder religiös vorgebildeten an dieses Buch heranwagen werden. Wobei das wirklich schade wäre!!


Die Bibel für Kinder
Die Bibel für Kinder
von Marijke ten Cate
  Gebundene Ausgabe

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Insgesamt gelungene Kinderbibel, 27. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Bibel für Kinder (Gebundene Ausgabe)
Bilder und graphische Gestaltung:
Die Aufmachung und die Bilder dieser Bibel sind für Kinder sehr ansprechend. Auf jeder Doppelseite findet sich ein großflächiges buntes Bild, auf dem es oft lustige Details zu entdecken gibt. Auf jeder Doppelseite gibt es wenig Text, jeweils 5-15 Zeilen. Insgesamt spricht also in meinen Augen gerade die graphische Gestaltung dafür, diese Kinderbibel zu kaufen. Ein Bild gefällt mir allerdings nicht: Das von dem toten Goliath mit blutender Stirnwunde, auf dem ein jubelnder David kniet.

Die sprachliche Gestaltung:
Die Texte sind in einfacher Sprache geschrieben und für Kinder gut verständlich. Da sehr viel wörtliche Rede verwendet wird, wirken die Erzählungen lebendig.
Mich persönlich stört allerdings, dass auch dem alttestamentarischen Gott viel wörtliche Rede "untergeschoben" wird.

Zur Textauswahl:
Die enthaltenen Geschichten sind:

Altes Testament:

1- Gott macht die Erde (Schöpfungsgeschichte)
2- Noah baut die Arche
3- Der höchste Turm (Turmbau zu Babel)
4- Abraham tut, was Gott sagt (hier wird nicht die Opferung Isaaks erzählt, sondern der Aufbruch in das Land Kanaan)
5- Josef in Ägypten
6- Gott befreit sein Volk
7- Rahab hilft
8- Rut bleibt treu
9- Hanna bekommt einen Sohn
10- David und Goliath
11- Daniel in der Löwengrube
12- Das Volk kehrt zurück (Nehemia)

Neues Testament:

13- Jesus wird geboren (mit Verkündigung an Maria, mit Hanna und Simeon, ohne Sterndeuter)
14- Jesus im Tempel
15- Gott ist euer Vater (Bergpredigt, allerdings stark verändert)
16- Zachäus, der Zöllner
17- Jesus erweckt ein Mädchen vom Tod
18- Alle werden satt (die Speisung der 5000)
19- Der verlorene Sohn
20- Wie ein Verbrecher (Jesus wird von Judas verraten, von Soldaten abgeführt und gekreuzigt)
21- Der Stein ist weg
22- Thomas kann es nicht glauben
23- Pfingsten
24- Paulus macht sich auf die Reise
25- Alles wird neu! (Aus der Offenbarung des Johannes)

Insgesamt empfinde ich die Textauswahl als "gelungene Mischung", auch wenn natürlich vieles fehlt. Allerdings ist dies eine sehr "feige" Kinderbibel- viele schwierige Geschichten fehlen einfach: Kain und Abel, Abraham und Isaak...

"Theologische" Gestaltung:
Interessant finde ich immer, wie in Kinderbibeln mit Schuldzuweisungen umgegangen wird, und wie sehr die Aussage da mitschwingt, dass Menschen Angst vor Gott haben müssen, wenn sie etwas falsches tun, oder dass Gott "böse" Menschen bestraft und nicht mehr liebt. Hier ist diese Bibel nicht eindeutig zu bewerten. Bei Adam und Eva z.B. wird auf Schuldzuweisungen verzichtet, da kümmert sich Gott sogar noch darum, dass es den Menschen auch nach der Vertreibung aus dem Paradies gut geht: "Da sagte Gott: 'Ihr könnt jetzt nicht mehr hier im Garten leben. Und ihr müsst von nun an selbst für euch sorgen. Das wird nicht leicht für euch sein.' Gott machte den Menschen Kleider aus Fellen und schickte sie aus dem schönen Garten fort."
Die Textstelle bei Noah sehe ich demgegenüber sehr kritisch, da heißt es: "Eines Tages sagte Gott zu Noah: 'Ich bereue, dass ich die Menschen geschaffen habe. Sie sind alle schlecht. Ich werde sie vernichten. Aber du sollst gerettet werden, denn du hörst auf mich.'"

Auch mit dem Tod der Feinde in alttestamentarischen Geschichten geht diese Kinderbibel meines Erachtens unsensibel um, z.B. beim Auszug aus Ägypten ("Die Soldaten wurden mitsamt ihren Pferden und Wagen vom Wasser überspült. Alle ertranken. Das Volk Israel war frei. Endlich frei!") oder bei David und Goliath ("Der Riese fiel um. Tot!")- es klingt für mich stark die alttestamentarische Aussage durch: Gott hält zu seinem Volk (und dessen Feinde können sich warm anziehen).

Trotz dieser Gegenbeispiele vertritt diese Kinderbibel aber in meinen Augen eine eher positive Theologie.

Fazit: Die Bilder sind toll (bis auf David und Goliath), der Text ist bis auf einige Schwächen gut

Für die Erwachsenen gibt es übrigens ein gelungenes Nachwort mit Erläuterungen zu jeder Geschichte.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 4, 2012 3:34 PM CET


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