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Beiträge von Atalante
Top-Rezensenten Rang: 5.686
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Rezensionen verfasst von Atalante
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5.0 von 5 Sternen
Design und Stylingergebnis überzeugen, 19. Mai 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Der Grundig Profi Hairstyler & Curls HS 9230 ist das richtige Gerät für alle, die ihre Haare sowohl glätten als auch locken wollen. Das Design ist schlicht und ansprechend. Das Gerät hat ein geringes Gewicht und liegt gut in der Hand. Das Kugelgelenk erleichtert die Benutzung, da sich das Kabel nicht verdreht. Bei meinem feinen Haar reicht bereits die niedrigste Stufe mit 140 °C, um die Haare zu glätten, bei dickerem lässt es sich noch bis zu 230°C erhitzen. Bereits nach wenigen Sekunden ist der Hairstyler auf die gewünschte Stufe erhitzt und einsatzbereit. Durch die schmalen und beweglichen Keramikplatten, auch die äußeren Seiten des Gerätes erwärmen sich, lassen sich mit dem Hairstyler die Haare glätten oder weiche Locken und Wellen zaubern. Letzteres erfordert allerdings ein wenig Übung. Eine hitzebeständige Kosmetiktasche ist in der Lieferung mit inbegriffen. Diese dient als praktische Ablage während der Benutzung, allerdings ist sie an beiden Seiten offen und daher nicht optimal für den Transport des Geräts geeignet. Außerdem fehlt ein Verschluss, um das Gerät dauerhaft zu schließen und so besser verstauen zu können, das ist aber nur ein kleines Manko. Sehr gut finde ich, daß die eingestellte Hitze gehalten wird, auch der höchste Hitzegrad nicht schmerzhaft auf der Kopfhaut zu spüren ist und die Abschaltautomatik das Gerät nach 60 Minuten Inaktivität ausschaltet. Insgesamt überzeugt mich der Hairstyler durch Verarbeitung, Design sowie dem Stylingergebnis und einem guten Preis-/Leistungsverhältnis.
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5.0 von 5 Sternen
Multivariables Stativsystem, 19. Mai 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Das Fotopro CT-4A Aluminium Stativ wird als leichtes Stativ beworben, daher war ich anfangs doch etwas über das Gewicht überrascht. Zum Glück stellte sich heraus, daß das vielfältige Zubehör und die stabile Verpackung dafür verantwortlich sind. Das Stativ selbst ist recht leichtgewichtig und lässt sich am Fotorucksack befestigt mit nehmen. Das Paket beinhaltet mehrere Zubehörteile, dadurch kann es sich vom "Vollstativ" über eine kompakte Minivariante zum Einbein bis hin zum Spazierstock verwandeln. Eine große Tasche dient Schutz und Transport, eine kleinere kann als Umhängetasche für die Minivariante genutzt werden. Zum Lieferumfang zählt Werkzeug zum Arretieren des Kugelkopfes, es ist in der Stativtasche hinter einem Reißverschluss versteckt. Die Möglichkeiten der Konfiguration sind vielfältig, daher ist es schade, daß bei der Anleitung gespart wurde. Erschwert wurde die Explorationsphase dadurch, daß die Teile wirklich sehr gut verarbeitet sind. So habe ich an der Mittelsäule zunächst nicht wahrgenommen, daß diese auch auseinander geschraubt werden kann, um sie für die Minivariante zu verkleinern. Für das etwas teurere CT-5A Stativ fand ich auf YouTube ein Video, das mir einige Anhaltspunkte gab. Vielleicht stellt Rollei demnächst auch für das CT-4A ein Video zu Verfügung oder verbessert die Anleitung. Das Stativ macht einen stabilen Eindruck, die maximale Höhe von 1,40 reicht für meine Ansprüche. Der Kugelkopf mit der Schnellwechselplatte ist gut verarbeitet und mit kleinen Wasserwaagen für die Ausrichtung an den zwei Achsen versehen, wobei ich allerdings die Logik der einen kreisrunden Wasserwaage nicht verstehe. Die Schnellwechselplatte macht aus meiner Sicht nur Sinn, wenn man mehrere Kameras nutzt und dann an jeder eine solche Platte anbringen kann. Ich habe keine Informationen gefunden, ob diese Schnellwechselplatten nachbestellbar sind. Ansonsten finde ich diese Vorrichtung etwas umständlich, da zunächst die Platte gelöst werden muss, bevor man die Kamera festschrauben kann. Aber dies sind aus meiner Sicht kleinere Probleme, die zu keiner Abwertung führen. Wer ein flexibles und leichtes Stativsystem sucht ist mit dem Rollei Fotopro CT-4A gut bedient.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Für Fisch, Gemüse und Schafskäse, 14. Mai 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Wer sich einen Elektrogrill zulegt, erwartet gute Grillergebnisse bei minimalem Aufwand. Beides erfüllt der Philips Avance in unterschiedlicher Weise. Die Geräteausstattung: Das Gerät ist funktional, einfach zu reinigen und zu bedienen. Allerdings fährt die Auffangschublade für Grillfett beim kleinsten Huster aus ihrer Halterung. Hier wäre eine zusätzliche Arretierungsmöglichkeit von Vorteil. Diese wünschte ich mir auch für den Deckel, der lediglich in einem offenen Scharnier aufliegt. Die Grillergebnisse: Optimale Ergebnisse erhielt ich beim Grillen von Fisch und Gemüse. Fische wurden im Ganzen, nicht als Filet, und mit geschlossenem Deckel gegrillt. Sie konnten problemlos gewendet werden ohne das Haut anhaftete und waren innerhalb von wenigen Minuten gar. Das Gemüse wurde auf der glatten Fläche zubereitet. Mittelmäßige Ergebnisse erbrachte die Zubereitung von Hähnchenfleisch und Rindersteaks. Das Hähnchen wird schnell zäh, die Rindersteaks werden halb gegrillt und halb gegart. Schlechte Ergebnisse erzielte das Grillen von Würstchen, sie werden nur leicht gebräunt. Auch das Räuchern konnte mich nicht überzeugen. Bei diesem Vorgang muss der Deckel geschlossen werden, dadurch wird Grillen immer problematisch und das Fleisch oft zäh. Um mit einem positiven Aspekt zu enden: Für die Zubereitung von in Alufolie gebackenem Schafskäse mit oder ohne Gemüse ist dieses Gerät mein Favorit. Es dauert nur wenige Minuten, der Geschmack ist wesentlich besser als mit der Mikrowelle und es ist energiesparender als den Backofen anzuheizen. Fazit: Ein gutes Gerät für Freunde von Fisch und vegetarischer Küche. Indoor-Fleischgrillern würde ich eine gute gusseiserne Grillpfanne empfehlen. Verbesserungsvorschläge: Arretierungen für Fettauffangschale und Deckel.
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5.0 von 5 Sternen
Viel Stauraum bei hohem Tragekomfort, 7. Mai 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Der Vanguard Adaptor 46 kommt zwar in einem sehr großen Paket, sein geringes Gewicht überrascht jedoch sofort. Bisher habe ich meine SLR in einer kleinen Foto-Umhängetasche transportiert, die trotz ihrer geringen Ausmaße der Ausrüstung zusätzliches Gewicht verlieh. Der Rucksack ist in verschiedene Bereiche unterteilt. Das größte Fach dient der Kameraausrüstung, es kann durch variable, gepolsterte Trennwände unterteilt werden kann, die problemlos mit Klettbändern arretiert werden können. Über zwei große Seitenöffnungen ist es zugänglich. Ich kann dort meine SLR mit einem Normal- und Teleobjektiv verstauen und habe noch Platz für das Akkuladegerät und zusätzliche Kleinteile. Auf der anderen Fachseite ist noch genügend Raum um kleinere Kameras und Ladegeräte unterzubringen. In den Seitenteilen befinden sich Netzfächer für Speicherkarten oder Adapter. Ein oberes Fach bietet Stauraum für Proviant oder Regenjacke. Über die gesamte Fläche der Rückseite liegt vor den Rückenpolstern ein Laptop-Fach, wo man allerdings höchstens ein 13’’ Gerät unterbringt. Ein flaches, offenes Fach für Unterlagen schließt sich an. Für das Transportieren eines Stativs findet man im unteren vorderen Bereich eine kleine Reisverschlusstasche, die einen kleinen "Beutel" für die Füße des Stativs beinhaltet, der Rest wird über Bänder am Rucksack befestigt. Eine kleine flache Reißverschlusstasche auf der vorderen Klappe ergänzt die zahlreichen Stauräume dieses Modells. Ansonsten befinden sich einige Bänder, Haken und Ösen am Rucksack zum Transport weiterer Ausstattungsdinge. Dort müsste man auch Wasserflaschen befestigen, da eine Flaschenhalterung fehlt. Das Material scheint strapazierfähig zu sein und soll wasserabweisend sein. Es wird kein Regenüberzug mitgeliefert, was ich aber nicht als störend empfinde, da ich einen leichten Plastikregenponcho im Rucksack untergebracht habe, der neben dem Rucksack auch mich vor Nässe schützt. Ich habe den Rucksack am letzten Wochenende voll bepackt auf eine Wanderung mitgenommen und war überrascht, wie leicht er ist. Die Rückenpolster machen ihn sehr bequem, die Gurte lassen sich problemlos verstellen. Die Kameras in den Seitentaschen sind leicht zugänglich, wenn man einen Arm aus der Schlaufe nimmt und den Rucksack nach vorne zieht. Wer einen leichten Fotorucksack sucht, der neben der Kameraausrüstung noch Platz für andere Dinge bietet, ist mit dem Vanguard Adaptor 46 sehr gut bedient.
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4.0 von 5 Sternen
Wer hat hier die Hosen an?, 23. April 2013
„Die Erste“, das klingt nach Wettbewerbswunsch und Durchsetzungsvermögen. Beides war sicherlich im Verhalten der Frauen vorhanden, die Barbara Sichtermann und Ingo Rose im vorliegenden Bildband vorstellen. Sichtermann widmet sich seit vielen Jahren den gesellschaftlichen und privaten Rollen der Frau. In 18 Kurzporträts stellt sie nun, zusammen mit ihrem Partner Rose, bekannte und weniger bekannte Frauen unterschiedlicher Generationen und Fachgebiete vor. Gemeinsam ist diesen Frauen eines, sie eroberten sich Positionen, deren Zugang dem weiblichen Geschlecht verwehrt war. Neben der berühmten Lise Meitner, die im Schatten Otto Hahns als Kernphysikerin forschte, finden sich der heutigen Öffentlichkeit bekannte Persönlichkeiten, wie die Journalistin Wiebke Bruhns, die Theologin Margot Käßmann, die Finanzexpertin Christine Lagarde und die ehemalige, vor kurzem verstorbene, britische Premierministerin Margaret Thatcher. Die beiden Autoren gehen aber auch in der Historie zurück und berichten von den Medizinerinnen, Franziska Tiburtius und Emilie Lehmus. Diese hatten um 1870 in der Schweiz studiert und eröffneten später in Berlin eine Praxis. Das Türschild, „Dr. med in der Schweiz“, offenbarte allerdings die restriktiven deutschen Verhältnisse. Die Schweiz war fortschrittlicher, wenigstens ließ sie seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Frauen zum Universitätsstudium zu. Allerdings verwehrte dieses Land der Juristin Emilie Kempin-Spyri ihr Recht auf Berufsausübung. Ebenfalls in der Schweiz studierte Alexandra Kollontai, die 1918 einen Ministerposten in ihrer Heimat Russland besetzte. Im Weiteren begegnen wir Schriftstellerinnen und Frauen beim Militär, auch sehr jungen, der Gondoliera Giorgia Boscolo in Venedig und Hannah Zeitlhofer, Bereiterin der Spanischen Hofreitschule. Während die bisher Genannten, sich eine gesellschaftliche oder berufliche Männerdomäne erobert haben, half Lenelotte von Bothmer bei der Durchsetzung einer heute ganz selbstverständlichen Gleichberechtigung. Sie trat als erste Abgeordnete in Hosen im Bundestag auf. Dieses Kapitel zeigt sehr schön die Vorgehensweise der Autoren. Nach der prinzipiellen Frage, in welcher Weise Kleidung den Status definiert, bieten sie einen kurzen, modehistorischen Blick auf die Hose. Anschließend schildern sie den Eklat, den von Bothmer auslöste als sie trotz des Verbots des damaligen Bundestagsvizepräsidenten Richard Jaeger die Hosen anhatte. Die Idee, sich diesem patriarchalischen Kleidergebot zu widersetzen, stammte eigentlich von Lieselotte Funke, die sich dem Anzug jedoch „figürlich nicht gewachsen“ sah. Am Ende fasst das Kapitel die weitere Entwicklung der Kleiderordnung dieser Institution zusammen. Hier wäre es interessanter gewesen mehr über diese Protestaktion und die Reaktionen in der Öffentlichkeit zu erfahren. Die drei bis fünf Seiten langen Kurzporträts dieses schön gestalteten Bands werden von zahlreichen Fotografien und Zitaten ergänzt. Sie eignen sich als Einstieg in dieses Themenfeld und regen zu einer weiteren Auseinandersetzung an.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Mannigfaltige Motivprogramme, 18. April 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Die Nikon Coolpix 9500s ist eine Point & Shoot Kamera, die dem ambitionierten Fotografen kaum Eingriffsmöglichkeiten bietet. Es gibt weder die Möglichkeit Blende und Zeit manuell einzustellen, noch eine Blenden- oder Zeitautomatik. Dafür sind ein Automatischer Modus, der das Motiv erkennt und den entsprechenden Modus wählt sowie diverse Motiv- und Effektprogramme vorhanden. Einige Motivprogramme werden direkt am Einstellrad gewählt andere sind über die Einstellung Scene bzw. Effekte erreichbar. Im Automatischen Modus könne nach dem Auslösen noch Effekte, wie High Key, Gemälde etc. auf das Bild angewendet werden, einige sind auch direkt über die Effects Einstellung beim Fotografieren wählbar. Der Vorteil der ersten Möglichkeit liegt darin, daß ein unbearbeitetes Bild bestehen bleibt. Der Nachteil ist, daß nach jedem Bild zunächst ein Bild-Bearbeitungs-Dialog durchlaufen werden muss. Da ich die Bildbearbeitung am Computer mache habe ich diese „kreativen Effekte“ allerdings ausgestellt, damit die Kamera nach jedem Auslösen wieder sofort schussbereit ist. Neben den üblichen Motivprogrammen, wie Dämmerung, Sonnenuntergang etc. besitzt die Nikon Coolpix einen Panorama Modus und die Möglichkeit 3D Bilder aufzunehmen. Dabei muss die Kamera beim Fotografieren seitlich bewegt werden, sie macht währenddessen zwei Aufnahmen, die sie in einem besonderen jpg-Format (Multi Picture Object (MPO)) abspeichert. Diese Bilder lassen sich auf einem 3D Fernseher anschauen. Auf anderen Devices wird nur eins der beiden Bilder gezeigt. In den einzelnen Modi sind die verschiedenen Features anwählbar. So befinden sich z.B. im Portrait Modus Funktionen wie Blinzelprüfung, Hautweichzeichner und Lächeln-Auslöser. Die Einstellungen variieren je nach Modus stark. Das macht die Bedienung manchmal etwas komplex. Im Handbuch gibt es eine Tabelle, die diese Abhängigkeiten auflistet, aber diese ist sehr umfangreich. Einige Einstellungen sind über die Modi gleich, wie z.B.: Bildgrößen, allerdings unterstützt nicht jeder Modus alle Bildgrößen. Das als PDF beigelegte Handbuch bemüht sich all diese Optionen und Abhängigkeiten zu beschreiben. Da dies in mehreren Abschnitten geschieht, muss in dem PDF ständig vor und zurück geblättert werden, was in einem gedruckten Handbuch leichter wäre. Wie üblich wird die Kamera ohne SD-Karte und mit einem nichtgeladenen Akku geliefert, sodass zunächst einige Stunden nach dem Auspacken vergehen, bevor die Kamera ausprobiert werden kann. Die Kamera wird mit Handschlaufe, USB-Ladegerät, USB-Kabel und mehrsprachigem Quickstart-Guide geliefert. Über das Installationsprogramm der CD wird der Computer mit diverser Software bestückt. Ich beziehe mich hier auf die Mac-Version der Software. Außer der Bildverwaltungssoftware ViewNX, wird ein Nikon Message Center, der Nikon Movie Editor und der Panorama Maker 6 von Arcsoft installiert. Dadurch werden einige Programme als Startprogramme eingestellt. Der Panorama Maker zeigte z.B. ständig ein hässliches Popup-Fenster auf dem Mac Screen, dass mich zur Registrierung des Programmes aufforderte. Auch das Nikon Message Center schummelte sich in die Start Items, was ich für unnötig erachte. Wichtig ist eigentlich nur das Nikon Message Center, das zum Update der Kamera auf eine neue Firmware notwendig ist. Dabei fände ich es wünschenswert, daß die Software erkennt, welche Nikon Kameras benutzt werden und nicht immer alle Updates (bzw. alles einer Produktreihe) auflistet. Im Moment gibt es zwar kein Update aber von älteren Modellen tauchen 2 Versionen auf. Auch hier fände ich es schön, wenn einfach nur das angezeigt werden würde, was für mich relevant ist. Wie aus den technischen Daten ersichtlich, besitzt die Nikon ein „Assistives GPS“. Damit dieses schnell und korrekt funktioniert, muss alle 14 Tage eine Datei aus dem Netz heruntergeladen werden, die über die SD Karte das GPS erreicht. Diese Daten sollen dann die Positionsbestimmung verbessern und beschleunigen. Leider ist das ein manueller Vorgang. Da die Kamera sich am Mac nicht als Volume mountet, geht es nur über einen SD-Card-Reader. Andere Kameras, wie z.B. die Olympus TG-2, unterstützen das einfacher via einer speziellen Software. Bei Nikon muss erst die URL (steht im Handbuch) gesucht und die Datei dort herunterladen werden, die SD-Karte aus der Kamera entnommen werden und in den SD-Karten-Leser gesteckt werden, um diese Datei in einen entsprechenden Ordner kopieren zu können. Wenn die SD-Karte dann wieder in der Kamera ist, muss man die entsprechende GPS Option auswählen um die GPS Daten zu aktualisieren. Das geht auch besser. Ob es wirklich einen großen Einfluss hat, wenn diese Dateien nicht auf aktuellem Stand sind, kann ich nicht beurteilen, zumindest wird es wohl etwas länger dauern, bis sich das GPS nach dem Anschalten orientiert hat. In der Kamera ist auch eine Datenbank mit POI (Points Of Interest oder Landmarken) abgespeichert. Diese kann scheinbar nicht upgedatet werden. Die POI-Datenbank wird genutzt um die verschiedenen Ebenen der Geo-Information zum Bild abzuspeichern. Die Level reichen von den reinen Geo-Koordinaten, über Staat, Bundesland, Ort bis hin zu Sehenswürdigkeit aus der POI-Datenbank. Zusätzlich kann das GPS auch zum Tracking genutzt werden, d.h. es wird eine Route aufgezeichnet, auch wenn die Kamera ausgeschaltet ist. Diese Log-Datei kann dann in einigen Bildverwaltungsprogrammen genutzt werden um neben der Position der Bilder auch die gemachte Route anzuzeigen, oder andere nicht mit Geo-Informationen abgespeicherte Bildern mit der entsprechenden Information zu versehen. Auch GoogleEarth kann diese Log-Datei lesen und zeigt die Strecke nebst eines Höhenprofil oder der Geschwindigkeit an einem Punkt an. Die eigentlichen Fotokamera-Funktionen erledigt diese Kamera zur Zufriedenheit. Ich habe schon Kameras gesehen, die schlechtere Bilder machen. Wie erwähnt sind die Einflussmöglichkeiten leider recht beschränkt, mir fehlt definitiv eine Blenden- und Zeitautomatik. Zumindest kann eine Belichtungskorrektur von n-Blendenstufen durchgeführt werden. Der Fokus unterstützt die unterschiedlichen Modi und arbeitet recht schnell. Dank des Bildstabilisators gelingen auch Aufnahmen mit dem 22fach Zoom aus der Hand. Bei Foto und Film existieren eine Vielzahl von Größen- und Seitenverhältnissen. Die Bilder können leider nicht im RAW Format abgespeichert werden. Im Film-Modus unterstützt die Kamera eine „Zeitlupeneinstellung“, allerdings nicht in der vollen 1080p Auflösung. Die WiFi-Option ermöglicht den direkten Transfer der aufgenommenen Bilder auf ein iPhone oder Android-Phone. Dazu kann sich die Kamera nicht in ein bestehendes WLAN einloggen, sondern baut ein eigenes WLAN auf, an das sich das Smart Phone anmelden muss. Wenn das geschehen ist, kann die Kamera auch über das Smart Phone ausgelöst werden. Wer eine einfach zu bedienende Point and Shoot Kamera sucht, die einige Extras wie GPS, WiFi bietet, ist mit der Coolpix 9500S sicherlich gut bedient. Wer aber etwas mehr manuelle Einstellmöglichkeiten möchte, sollte vielleicht lieber eine andere Kamera wählen.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Nur für Piloten mit vielen Flugstunden, 18. April 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Im Paket lagen neben einigen Ersatzteilen (2 Ersatz-Heckrotoren sowie 2 Ersatzrotorverbinder), ein Kabel zum Aufladen der Akkus im Helikopter und dem Audiotransmitter für das iPhone, der recht kleine Helikopter, sowie eine dicke mehrsprachige Anleitung. Ein Ladenetzteil wird nicht mitgeliefert, es kann allerdings jedes handelsübliche Smartphone USB-Netzteil, wie z.B. das des iPhones, genutzt werden. Vor dem Start muss der Helikopter zunächst etwa 30 min aufgeladen werden. Der Audiotransmitter wird in den Kopfhörerausgang des Smartphones gesteckt und die Software muss aus dem Apple AppStore oder dem Android GooglePlaystore geladen werden. Mit dieser App wird der Helikopter gesteuert. Bei der ersten Sichtkontrolle fiel mir auf, dass dem Helikopter schon ein Rotorverbinder fehlte, so dass sofort auf eins der Ersatzteile zurückgegriffen werden musste. Ich hoffe so etwas passiert nicht so häufig. Das Fernsteuerprogramm ist recht einfach aufgebaut. Die Hauptbedienelemente bestehen aus einem virtuellen Schieberegler, der die Rotorgeschwindigkeit regelt, und einem virtuellen Joystick, der die Flug-Richtung bestimmt. Außerdem können noch einige Lampen am Helikopter über die Fernbedienung angeschaltet werden. Meine Vorstellung, dass ich beim ersten Testflug zunächst nur die Rotorgeschwindigkeit erhöhe und dann einfach senkrecht nach oben fliege, wurde leider enttäuscht, da der Helikopter auch sofort eine Seitwärtsbewegung machte. Dieses Ausscheren soll durch eine Trimmtaste in der App korrigierbar sein, allerdings habe ich hierbei bisher keine befriedigende Einstellung gefunden. Ebenso ist ein langsames Steigen kaum zu realisieren. Es ist viel Fingerspitzengefühl notwendig, da der Helikopter bei zu starkem Schub sehr schnell hoch steigt und bei zu wenig Schub sofort unkontrolliert nach vorne oder seitwärts ausschert. Zum Glück habe ich die Tests im Garten gemacht, da der Helikopter sehr schnell einige Meter an Höhe gewinnt und dabei nicht in einer stabilen Lage in der Luft steht. Wenn der Schub zurückgenommen wird, fällt der Helikopter wie ein Stein zu Boden. Man benötigt scheinbar sehr viele Flugstunden um den Helikopter zu steuern. Es zeigte sich aber, dass der Helikopter sehr robust ist, und Stürze aus 3 m Höhe auf den Rasen schadlos überstehen kann. Neben der Steuerung über die erwähnten Regler kann der Helikopter auch über die Neigung des iPhones gesteuert werden, was ich allerdings nicht ausprobiert habe, da ich schon mit der Reglersteuerung nicht gut zurecht kam. Das mag an mir liegen, bei YouTube ist ein Video eines erfolgreicheren Rollei-Copter-Piloten zu sehen. Die Software scheint auch ein paar Schwächen zu haben. So muss beispielsweise die Ausrichtung via Settings eingestellt werden, was eigentlich über die iPhone-Sensoren automatisch gesteuert werden sollte. Außerdem ereigneten sich viele Verbindungsabbrüche, bei denen der Helikopter auf den Schubregler nicht mehr reagierte. Hier hilft dann nur ein Ausschalten des Helikopters, der App sowie des Audiotransmitters. Das kann recht nervig sein. Es soll eine Funktion geben, die einen Flug aufzeichnen kann, sodass der Helikopter automatisch diesen Flug wiederholen kann. Ich habe leider nicht herausbekommen, wie das funktioniert. Das Handbuch ist zwar dick, aber die deutsche Anleitung ist mit nur acht Seiten nicht sehr umfassend. Der Helikopter könnte ein großer Spaß sein, wenn die Steuerung nicht so hakelig wäre und bereits nach acht Minuten eine Übungspause zum Aufladen eingelegt werden müsste.
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4.0 von 5 Sternen
Praktische Filterkanne mit kleinem Umweltproblem, 18. April 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Ich möchte nicht alle Details der Produktbeschreibung aufzählen, sondern beschränke mich auf die positiven und negativen Seiten dieser Wasserfilterkanne, die mir aufgefallen sind. Die Kanne besitzt mit knapp 2 l ausreichend Kapazität um meine Kaffeemaschine komplett zu füllen. Das war bei dem System, welches ich zuvor nutzte, nicht ohne weiteres Nachfüllen möglich. Weitere Unterschiede sind u.a. die kleinen rutschfesten Standfüße und die sichere Befestigung des Deckels. Trotz ihrer Größe passt die Kanne in das Getränkefach der Kühlschranktür, allerdings deponiere ich sie meist neben der Kaffeemaschine. Ich koche vorwiegend Tee und Kaffee mit diesem gefilterten Wasser, nicht um die Geräte vor Kalkablagerungen zu schonen, ich bin auch geschmacklich überzeugt. Etwas gewöhnungsbedürftig ist für mich, daß nun Füllungen und nicht Wochen gezählt werden. Leider ist auch bei dieser Filterkanne die Batterie des Zählers nicht auswechselbar. Das finde ich wenig umweltbewusst, denn nach Ablauf der Batterie ist die Kanne meist noch sehr gut erhalten. Ich wünschte, WMF würde dafür eine bessere Lösung bereitstellen. Vielleicht ein auswechselbarer Deckel. Der Kundenservice verdient seinen Namen. Als ich einen Fehler, den ich nach dem Auspacken des Geräts feststellte, meldete, reagierte er prompt und sehr kundenfreundlich.
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4.0 von 5 Sternen
Gewöhnungsbedürftiger Geruch, 18. April 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Nachdem ich die Yogamatte Yogiplus Doublelayer eine Woche lang in verschiedenen Sportkursen getestet habe, bin ich zu folgendem Ergebnis gekommen. Sie ist hundertprozentig rutschfest und isoliert sehr gut. Die Oberseite bietet genügend Elastizität, um Übungen ohne Belastung der Gelenke durchführen zu können. Die Matte ist trotz der unterschiedlichen Beschaffenheit von Ober- und Unterseite sehr dünn. Dadurch und durch ihre relativ geringe, aber ausreichende und in kleineren Hallen vorteilhafte Breite von 61 cm ist sie nicht zu sperrig beim Transport. Allerdings ist sie mit 1,8 kg deutlich schwerer als eine Schaumstoffmatte. Was mir nicht so gut gefällt, ist der deutliche Kunststoffgeruch. Auch nach einer Woche offener Lagerung und mehrfachem Gebrauch ist er noch vorhanden. Das ist verbesserungswürdig, denn bei Übungen im Liegen möchte ich außer meinem eigenen Schweiß nun wirklich nichts riechen. Ein Band, das die Matte im aufgerollten Zustand zusammenhält, fehlt leider.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Funktionale Festplatte in schönem Design, 12. April 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Die ansprechend gestaltete 500 GB Slim Festplatte von Seagate ist etwa so groß wie ein iPhone 4s. Neben der Festplatte liegen dem Paket ein sehr kurzes USB-Kabel und ein mehrsprachiger Quick-Guide-Zettel sowie die Garantieerklärung bei. Die Festplatte lässt sich problemlos anschließen und wird auf dem Desktop angezeigt. Ich habe sie vorwiegend an einem Mac getestet, auch wenn es sich nicht um eine „Mac-Version“ der Slim Reihe handelt. Der Unterschied scheint darin zu liegen, daß die Mac Version HFS+ vorformatiert ist und die Windowsplatte mit NTFS. Da der Mac OSX NTFS lesen kann, hat auch der Mac-Nutzer Zugriff auf die auf der Festplatte ausgelieferte Mac- und Windowssoftware. Außerdem befindet sich auf der Platte ein Ordner mit Videos, die die Funktionen der Seagate Dashboard Software erklären. Die Videos liegen in verschiedenen Sprachen vor, teils schlecht synchronisiert, teils nur mit Untertitel. Eine deutsche Version ist leider nicht dabei. Da die Funktionen des Dashboards weitgehend selbsterklärend sind, ist dies nicht weiter tragisch. Der Mac-Installer besitzt allerdings eine Schwäche. Zwar wird bei Installation eine neue Version der Software heruntergeladen, doch nach dem Start des Programmes erneut eine Aktualisierung angezeigt. Neben dem doppelten Download erzwingt folglich jede Installation einen weiteren Neustart. Bei der Installation wird zunächst ein Registrierungsfenster angezeigt. Auf dem Mac ist es nicht eindeutig, dass sich die Registrierung einfach überspringen lässt, indem man das Programm über die Menüleiste beendet. Erst dann wird der eigentliche Installer gestartet. Die Registrierung ist für den Support notwendig sowie für den 4GB Cloudspeicher, der ein Jahr kostenlos mit der Seagate Software genutzt werden kann. Dieses Feature hab ich allerdings nicht weiter „erforscht“. Bei einer Installation auf dem Mac wird im nächsten Schritt gefragt, ob die Festplatte auf HFS+ umformatiert werden soll, nur in diesem Fall kann die Platte mit der Seagate Software und Time Machine auf dem Mac genutzt werden. Als Alternative kann die Festplatte zum Zweck des leichten Datenaustausches im NTFS Format bleiben. Da ich die Seagate Slim auch an einem SmartTV nutze, habe ich es beim NTFS Format belassen. In diesem Fall wird der Paragon NTFS Treiber installiert, der auch das Schreiben von NTFS auf dem Mac ermöglicht. Hierbei handelt es sich allerdings um eine angepasste Version, die nur Seagate Festplatten unterstützt, und um die Version 9.5.5, die scheinbar Mountain Lion nicht unterstützt. Laut Paragon kann dies erst die Version 10.0. Da mein Mac noch unter Lion läuft habe ich keine Probleme. Ob Probleme unter Mountain Lion auftreten, konnte ich nicht ermitteln. Auch wenn ich beim NTFS Format bleiben will, habe ich testhalber den Knopf zum Umformatieren gedrückt, leider stieg der Installer dadurch aus. Notfalls kann die Platte auch mit den Mac Boardmitteln formatiert werden. Dabei sollte aber vorher ein Backup des Installationsprogramms und der Videos gemacht werden, auch wenn diese Programme auf den Support Seiten von Seagate zu finden sind. Beim Umformatieren auf HFS+ mit dem Seagate Installer sorgt dieser dafür, daß die Programme und Videos wieder auf die umformatierte Platte gespeichert werden. Seagate bietet übrigens auf der Support Website einen Treiber für Windows an, der das Lesen und Schreiben von HFS+ ermöglicht (wahrscheinlich eingeschränkt für Seagate Festplatten). Unter NTFS kann auf dem Mac das Seagate Dashboard nicht genutzt werden. Bei einem Test auf einem Windows Laptop funktionierte die Windows Version des Dashboards problemlos. So wurden z.B. Bilder von meinem Flickr und Facebook Account automatisch auf der Festplatte kopiert. Neben diesen modernen sozialen Funktionen kann man die Platte auch lediglich für Backupzwecke nutzen. Auch das habe ich nicht weiter erforscht, da ich sie nur zum Datenaustausch nutzen möchte und nicht als Medium für automatische Backups. Mit der Dashboard Software lassen sich zwei Einstellungen an der Festplatte vornehmen. Sie regeln die Aktivität des Lämpchens und den Schlafmodus. Die Seagate Slim besitzt eine USB 3.0 Schnittstelle, die aber kompatibel zu USB 2.0 ist, was in meinen Rechnern verbaut ist. Die „Aja System Test” Software ermittelte eine Lesegeschwindigkeit von 35,5 MB/s und eine Schreibgeschwindigkeit von 28,1 MB/s bei einem 2GB Testfile. Dies entspricht den Übertragungsraten einer weiteren USB 2.0 Festplatte, die ich an dem Mac angeschlossen habe. Mit USB 3.0 sind diese Raten sicherlich etwas höher. Der Anschluss der Seagate Slim Festplatte an ein Samsung SmartTV von 2011 war problemlos möglich. Der Fernseher lieferte an seiner USB 2.0 Schnittstelle ausreichend Strom für diese Festplatte. Wer eine kleine, handliche und leise Festplatte sucht, die im Bedarfsfall in einer großen Hemdentasche transportiert werden kann, ist mit der Seagate Slim Festplatte sehr gut bedient. Lobenswert ist auch, daß Seagate für Mac-Nutzer einen NTFS Treiber mitliefert, der den Austausch von Daten über die Systemgrenzen ermöglicht. Allerdings Vorsicht, es könnte sein, dass diese Version des Treibers nicht problemlos mit Mountain Lion arbeitet. Ich hoffe, daß Seagate hier nachliefert oder eine klare Aussage veröffentlicht. Die Backup Software, sowie die Software zum Archivieren von Media Dateien aus Facebook und Co. empfinde ich eher als Spielerei, die ich nicht unbedingt extra bezahlen wollte.
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