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Beiträge von Caspar Schmidt
Top-Rezensenten Rang: 65.744
Hilfreiche Bewertungen: 38
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Rezensionen verfasst von Caspar Schmidt (Potsdam)
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5.0 von 5 Sternen
Nix Besseres für den Preis, 10. September 2012
Aufklappen - und man kann auf dem Handy loslegen. Trotzdem ist das Gerät optimal geshcützt, wenn es gerade nicht benutzt wird. Für den Preis kann man meiner Meinung nach nichts Besseres bekommen.
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5.0 von 5 Sternen
Witzig und realistisch, 10. September 2012
Das Problem an Elternratgebern besteht oft darin, dass sie zu sehr mit dem moralischen Zeigefinger argumentieren, den Leser von irgendwelchen pädagogischen Inhalten überzeugen wollen - und man am Ende angeblich mit der unendlichen Liebe der Kinder belohnt wird. Die triviale Tatsache jedoch, dass die "Alltagsarbeit" einer alleinerziehenden Mutter (bzw. eines allleinerziehenden Vaters) einfach auch eine Plackerei mit dem Rückstzellen eigener Bedürfnisse ist, wird dabei gerne übersehen. Dieses Buch grenzt sich wohltuend davon ab. Und verliert dabei nicht den Humor. Im wahrsten Sinne ein witziger Ratgeber, bei dem man am Ende sich nicht nur besser informiert fühlt, sondern auch bestens unterhalten - und auch getröstet, weil man merkt, dass man mit seinen Problemen nicht allein dasteht.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Das Chamäleon schlägt wieder zu, 15. September 2011
Die Wandlungsfähigkeit von Eric Clapton ist schon enorm. Doch wenn man das erste Lied der Scheibe hört - den alten Gassenhauer "Icecreame" - ist man zunächst skeptisch: Die verzehrte E-Gitarre mit ihren typischen Blues-Rock-Riffs will nicht so recht passen zu dem lustigen Dixie-Gejauxe drumherum. Doch dann wird's erheblich besser und stimmiger. Clapton, Marsalis und Co gelingt es, das urtümliche New-Orleans-Feeling herüberzubringen und dabei ungewohnte Blues- und Bebop-Klänge enzubauen, ohne dass es befremdlich wird. Und am Ende gibt es noch Taj Mahal und den Clapton-Klassiker Layla in einer dampfend-groovenden Barrelhouse-Version - dies versöhnt dann endgültig mit dem etwas schwerfälligen Konzertbeginn.
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5.0 von 5 Sternen
Lebendig, gut zu lesen, 14. Dezember 2010
Wirklich eine der besseren Biographien zu einem Denker, dessen Leben sicher nicht leicht zu beschreiben ist. In einer lebendigen Sparache geschrieben. Und der Leser erfährt, aus welchen Zusammenhängen und Charaktereigenschaften des Autors letztendlich solche Werke wie die "Kritiken" entstanden sind.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Erdiger Elvin-Blues, 22. November 2010
Elvin Bishop gehört einerseits zu den "erdigen", aber andererseits auch zu den extrem kreativen Vertretern des Blues. Beide Aspekte kommen in dieser Scheibe zwar zum Tragen, aber vor allem das kreative Element geht jedoch auch ein wenig verloren. Was vermutlich an den zahlreichen prominenten Studiogästen liegt, die eingeladen wurden. Aber dieses Problem haben auch Special-Guest-Scheiben von anderen Künstlern.
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4.0 von 5 Sternen
Guter Country, 22. November 2010
Ich bin eigentlich kein ausgewiesener Country-Fan, doch der Scheibe von Texas L. konnte ich trotzdem von vorne bis hinten sehr gut zu hören. Die Stimme der Sängerin überzeugt einfach, und der Groove der Band gibt den richtigen Background dazu. Dass auch noch der eine oder andere Evergreen verarbeitet wird, ist sicherlich Geschmackssache. Einige Stücke verlieren - nicht zuletzt gesanglich - etwas von ihrem Charakter, wenn man sie im typischen Country&Western-Style darbietet.
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5.0 von 5 Sternen
Groovend und gefühlvoll, 20. November 2010
Dass Zachary Richard wie kaum jemand anders die Grooves des Cajun rüberbringen kann, ist schon länger bekannt. Es wird jedoch oft übersehen, dass er auch ein einfühlsamer Balladensänger mit ganz eigenen Melodielinien sein kann. Auf dieser CD bekommt man diverse Beispiele dazu zu hören, die mir einige Wochen nicht aus dem Kopf gingen. Vielleicht ist es ja die Melange aus englischen und franzöisischen Einflüssen, die für diese "Unvergesslichkeit" mitverantwortlich waren. Eine große Rolle spielt aber sicherlich auch, dass Richard die Lieder immer ein wenig anders singt, als es viele andere Sänger tun würden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Über die Story zur Erkenntnis, 20. November 2010
Glücklicherweise gehört Gladwell nicht zu den Wissenschaftsjournalisten, die ihr Selbstwertgefühl daraus ziehen, dass sie als erste irgendwelche Studien ausgegraben haben. Seine Stärke besteht darin, über die Lebensgeschichte ausgewählter Persönlichkeiten oder gesellschaftliche Entwicklungen den Leser zur Erkenntnis zu führen. Studien gibt es auch, man denke nur an die 10.000-Übungsstunden-machen-das-Genie-Studie. Aber sie werden glücklicherweise nicht in den Vordergrund geschoben. Über einige von Gladwells Thesen kann man sicherlich streiten, aber das gehört zum Wesen eines guten Sachbuchs.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Gute Schreibe, interessante Familie, 24. Juni 2010
Es ist nicht einfach, die Biographie über eine vielköpfige Familie zu schreiben, allein schon wegen der vielen Handlungsstränge, die es dabei zu befolgen gilt. Alexander Waugh ist dieses Kunststück jedoch gelungen: Der Leser bleibt dran, gefesselt von der Spannung, die mit den einzelnen Figuren erzeugt wird. Ein Sachbuch, das sich liest wie ein Roman. Die Zeit vergeht beim Lesen wie im Fluge.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Wieder mal ganz eigen, 16. März 2010
Ry Cooder und The Chieftains sind ja immer wieder für exotische Musikexperimente gut. In diesem Falle muss es wieder als außerordentlich gelungen bezeichnet werden, vor allem deshalb, weil man dem Projekt wohl die ungehemmte Spielfreude, nicht aber den Sessioncharakter und Eitelkeiten anmerkt, den einem Fusion-Expereiment in der Musik gerne anhaftet. Es ist schon sehr perfekt, aber trotzdem sehr lebendig, was hier geboten wird. Und es ist - was für einen Konsumenten ja auch nicht unwesentlich ist - ein sehr langes Vergnügen, das einen für etwa eine Stunde in eine andere Welt abtauchen lässt.
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