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Rezensionen verfasst von
Thomas Wagner "dotter27" (Alsfeld)
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Terra Mortis 3 Nekropolis
Terra Mortis 3 Nekropolis
Wird angeboten von popde
Preis: EUR 9,95

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abenteuerliche Reise durch eine postapokalyptische Welt, 13. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Terra Mortis 3 Nekropolis (Audio CD)
Terra Mortis (3) Nekropolis (PANDORAS PLAY)

Produktion: Pandoras Play
Skript und Regie: Dane Rahlmeyer
Dauer: 62 Min.
Medium: 1 CD
VÖ: 30.11.11

Sprecher:
Erzählerin: Elga Schütz
Jan: Rene Dawn-Claude
Nastja: Nientje Schwabe
Keller: Horst Kurth
Fee: Charlotte Uhlig
Roman Jessen: Heinz-Dieter Vonau
Kathrin Jessen: Corneilia Diesing-Vonau

Inhalt:
Ein Notruf führt Jan und die anderen in die Ruinen einer Großstadt. Eine Armee von Kadavern liegt zwischen ihnen und ihrem Ziel - doch die Toten sind nicht die einzige Gefahr, die ihnen droht.

Meinung:
So, da wäre sie nun, die sehnsüchtig erwartete Folge 3 der Serie "Terra Mortis" von Pandoras Play. Mein erster persönlicher Eindruck: Das Warten hat sich mehr als gelohnt!

Kennt man Zombie-Szenarien sonst nur aus (meist) amerikanischen Filmen & Serien, wird einem der Schrecken der Apokalypse wieder besonders nahe gebracht, befindet man sich doch in Hannover, einer bekannten deutschen Stadt, die einem doch irgendwie vertrauter vorkommt als das ferne Amerika....

Nach wie vor setzt die Serie nicht in erster Linie auf Zombie-Splatter und Mega-Dauer-Horror, sondern befasst sich mit Themen wie Menschlichkeit, Freundschaft, Vertrauen, Verlust und wird somit der Bezeichnung Horror-Drama mehr als gerecht.

Die Hauptstory - eine geplante Rettungsaktion in den Ruinen von Hannover - splittet sich in 2 Erzählstränge, zwischen denen immer sehr geschickt hin-und her geswitched wird, natürlich immer in den spannendsten Momenten. Gegen Ende nimmt die Story noch einmal eine überraschende Wendung, alles in allem fand ich die Folge sehr spannend und äußerst kurzweilig.

Das kleine Sprecher-Ensemble kann größtenteils wirklich überzeugen. Vielleicht hätte man Charlotte Uhlig's Erkältung mit einbauen sollen, bei ihren Parts hatte ich ständig das Bedürfnis, mir die Nase zu putzen :D Aber erkältet ist schließlich jeder mal, daraus kann man nun wirklich niemandem einen Vorwurf machen. Im Übrigen spielt die Jungsprecherin sehr glaubhaft, man sollte ihr durchaus öfter mal lebendigere Szenen geben (sie spielt ja nun mal einen äußerst ruhigen und einen mit der Weisheit einer alten Dame ausgestatteten Charakter, in einigen Momenten merkt man jedoch, dass sie sehr wohl zu noch ganz anderen Sprecherleistungen imstande wäre).

Das gleiche gilt für die Rolle des Jan; es ist klar, dass er am Boden zerstört und depremiert ist, dementsprechend tonlos fallen die meisten seiner Kommentare aus - in der Szene "Jan und Keller haben Zoff" *g* zeigt auch er, was in ihm steckt.

Nientje Schwabe überzeugt als toughe Gruppenleaderin, den kleinen Gag am Rande ("früher war sie Kindergärtnerin") fand ich witzig :)

Auch Heinz-Dieter Vonau liefert eine überzeugende Vorstellung ab, man sieht beim Hören einen fix & fertigen, am Rande des Wahnsinns stehenden Mann vor sich. Cornelia Diesing-Vonau indes hat eine sehr kleine Rolle, überzeugt aber ebenfalls. Schon ihr erster Auftritt ist sehr authentisch: der panische Hilferuf per Funk klingt wirklich nach einem absolut verängstigtem Menschen, und an gespieltem Weinen sind schon Profisprecher gescheitert - hier wird das absolut glaubhaft rübergebracht! Sehr gut.

Erzählerin Elga Schütz führt, wie schon bei den vorherigen Folgen, souverän durch die Handlung, sie erinnert mich immer ein wenig an die alten TSB Sinclairs :)

Zu Horst Kurth (Keller) kann ich eigentlich nur sagen, dass auch er seine Rolle - der lockere Halodri mit dem losen Mundwerk :hrhr: - authentisch rüberbringt, insgesamt haben es also alle Sprecher gut geschafft, die Story vor meinem geistigen Auge entstehen zu lassen und den Film in Gang zu bringen.

Musik und Geräusche klingen für meinen Geschmack fett und sind immer gut und passend platziert, auch Kleinigkeiten wie zB ein abspringender Hund wurden akustisch sehr gut umgesetzt.

Ein Wort zur Outro-Musik: wunderbar! Ich bin nicht so der erklärte Balladen-Fan, aber der Song Paperscraps von "The princess and the pearl" ist schon gut dazu geeignet, sich das ein oder andere Tränchen aus dem Auge zu drücken. Der sanfte, melancholische zweistimmige Gesang unterstreicht die teils hoffnungslose Atmosphäre des Hörspiels sehr gut und setzt einen äußerst passenden Schlusspunkt. Das Arrangement ist fast minimalistisch zu nennen, aber hier weiß jeder Musiker, was er tut, gemeinsam erschafft die Band eine großartige Atmosphäre, die mich angenehm an das leicht avantgardistische Spätwerk von Talk Talk erinnert - und das meine ich als großes Kompliment!

Fazit:

Wie schon gesagt: das Warten hat sich gelohnt, ich bin sehr froh, dass die Crowdfunding-Aktion so gut geklappt hat und freue mich auch, dass wir einen kleinen Teil dazu beitragen konnten :) (hoergruselspiele.de, das Forum für Audio-Horror)

Abenteuerliche Reise durch eine postapokalyptische Welt, gute Horror-und Actionszenen, eine spannende Story und glaubhafte Darsteller machen Spaß und Lust auf mehr. Geräusche und Musik runden die düstere Atmosphäre ab. Auch das minimalistische Cover-Artwork passt sehr gut zum Gesamt-Konzept. Alles in allem: für mich persönlich eines der besten Hörspiele des Jahres 2011.

Kauftipp! Unterstützt die Serie und helft mit, die Story um Jan, Keller, Fee, Nastja & Co.zu Ende zu erzählen!


Nekropolis (Terra Mortis 3)
Nekropolis (Terra Mortis 3)
Wird angeboten von Audible GmbH
Preis: EUR 6,45

5.0 von 5 Sternen Abenteuerliche Reise durch eine postapokalyptische Welt, 13. Dezember 2011
Terra Mortis (3) Nekropolis (PANDORAS PLAY)

Produktion: Pandoras Play
Skript und Regie: Dane Rahlmeyer
Dauer: 62 Min.
Medium: 1 CD
VÖ: 30.11.11

Sprecher:
Erzählerin: Elga Schütz
Jan: Rene Dawn-Claude
Nastja: Nientje Schwabe
Keller: Horst Kurth
Fee: Charlotte Uhlig
Roman Jessen: Heinz-Dieter Vonau
Kathrin Jessen: Corneilia Diesing-Vonau

Inhalt:
Ein Notruf führt Jan und die anderen in die Ruinen einer Großstadt. Eine Armee von Kadavern liegt zwischen ihnen und ihrem Ziel - doch die Toten sind nicht die einzige Gefahr, die ihnen droht.

Meinung:
So, da wäre sie nun, die sehnsüchtig erwartete Folge 3 der Serie "Terra Mortis" von Pandoras Play. Mein erster persönlicher Eindruck: Das Warten hat sich mehr als gelohnt!

Kennt man Zombie-Szenarien sonst nur aus (meist) amerikanischen Filmen & Serien, wird einem der Schrecken der Apokalypse wieder besonders nahe gebracht, befindet man sich doch in Hannover, einer bekannten deutschen Stadt, die einem doch irgendwie vertrauter vorkommt als das ferne Amerika....

Nach wie vor setzt die Serie nicht in erster Linie auf Zombie-Splatter und Mega-Dauer-Horror, sondern befasst sich mit Themen wie Menschlichkeit, Freundschaft, Vertrauen, Verlust und wird somit der Bezeichnung Horror-Drama mehr als gerecht.

Die Hauptstory - eine geplante Rettungsaktion in den Ruinen von Hannover - splittet sich in 2 Erzählstränge, zwischen denen immer sehr geschickt hin-und her geswitched wird, natürlich immer in den spannendsten Momenten. Gegen Ende nimmt die Story noch einmal eine überraschende Wendung, alles in allem fand ich die Folge sehr spannend und äußerst kurzweilig.

Das kleine Sprecher-Ensemble kann größtenteils wirklich überzeugen. Vielleicht hätte man Charlotte Uhlig's Erkältung mit einbauen sollen, bei ihren Parts hatte ich ständig das Bedürfnis, mir die Nase zu putzen :D Aber erkältet ist schließlich jeder mal, daraus kann man nun wirklich niemandem einen Vorwurf machen. Im Übrigen spielt die Jungsprecherin sehr glaubhaft, man sollte ihr durchaus öfter mal lebendigere Szenen geben (sie spielt ja nun mal einen äußerst ruhigen und einen mit der Weisheit einer alten Dame ausgestatteten Charakter, in einigen Momenten merkt man jedoch, dass sie sehr wohl zu noch ganz anderen Sprecherleistungen imstande wäre).

Das gleiche gilt für die Rolle des Jan; es ist klar, dass er am Boden zerstört und depremiert ist, dementsprechend tonlos fallen die meisten seiner Kommentare aus - in der Szene "Jan und Keller haben Zoff" *g* zeigt auch er, was in ihm steckt.

Nientje Schwabe überzeugt als toughe Gruppenleaderin, den kleinen Gag am Rande ("früher war sie Kindergärtnerin") fand ich witzig :)

Auch Heinz-Dieter Vonau liefert eine überzeugende Vorstellung ab, man sieht beim Hören einen fix & fertigen, am Rande des Wahnsinns stehenden Mann vor sich. Cornelia Diesing-Vonau indes hat eine sehr kleine Rolle, überzeugt aber ebenfalls. Schon ihr erster Auftritt ist sehr authentisch: der panische Hilferuf per Funk klingt wirklich nach einem absolut verängstigtem Menschen, und an gespieltem Weinen sind schon Profisprecher gescheitert - hier wird das absolut glaubhaft rübergebracht! Sehr gut.

Erzählerin Elga Schütz führt, wie schon bei den vorherigen Folgen, souverän durch die Handlung, sie erinnert mich immer ein wenig an die alten TSB Sinclairs :)

Zu Horst Kurth (Keller) kann ich eigentlich nur sagen, dass auch er seine Rolle - der lockere Halodri mit dem losen Mundwerk :hrhr: - authentisch rüberbringt, insgesamt haben es also alle Sprecher gut geschafft, die Story vor meinem geistigen Auge entstehen zu lassen und den Film in Gang zu bringen.

Musik und Geräusche klingen für meinen Geschmack fett und sind immer gut und passend platziert, auch Kleinigkeiten wie zB ein abspringender Hund wurden akustisch sehr gut umgesetzt.

Ein Wort zur Outro-Musik: wunderbar! Ich bin nicht so der erklärte Balladen-Fan, aber der Song Paperscraps von "The princess and the pearl" ist schon gut dazu geeignet, sich das ein oder andere Tränchen aus dem Auge zu drücken. Der sanfte, melancholische zweistimmige Gesang unterstreicht die teils hoffnungslose Atmosphäre des Hörspiels sehr gut und setzt einen äußerst passenden Schlusspunkt. Das Arrangement ist fast minimalistisch zu nennen, aber hier weiß jeder Musiker, was er tut, gemeinsam erschafft die Band eine großartige Atmosphäre, die mich angenehm an das leicht avantgardistische Spätwerk von Talk Talk erinnert - und das meine ich als großes Kompliment!

Fazit:

Wie schon gesagt: das Warten hat sich gelohnt, ich bin sehr froh, dass die Crowdfunding-Aktion so gut geklappt hat und freue mich auch, dass wir einen kleinen Teil dazu beitragen konnten :)(hoergruselspiele.de, das Forum für Audio-Horror)

Abenteuerliche Reise durch eine postapokalyptische Welt, gute Horror-und Actionszenen, eine spannende Story und glaubhafte Darsteller machen Spaß und Lust auf mehr. Geräusche und Musik runden die düstere Atmosphäre ab. Auch das minimalistische Cover-Artwork passt sehr gut zum Gesamt-Konzept. Alles in allem: für mich persönlich eines der besten Hörspiele des Jahres 2011.

Kauftipp! Unterstützt die Serie und helft mit, die Story um Jan, Keller, Fee, Nastja & Co.zu Ende zu erzählen


Birds of Fire
Birds of Fire
Preis: EUR 9,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen High Energy Groove Fusion, 22. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Birds of Fire (Audio CD)
Informationen zur CD-Edition:

CD im Jewelcase, Digitally Remastered 1991
Erst-VÖ der LP: 1973
Booklet: 8 Seiten (Story über die Entstehung des Mahavishnu Orchestra (englisch!) sowie Farbbild der Band, Werbung für andere Columbia Jazzrock-CDs

Personal:

John McLaughlin: Gitarre
Rick Laird: Bass
Jerry Goodman: Violine
Jan Hammer: Moog, Keyboards
Billy Cobham: Schlagzeug

Trackliste:

1. Birds of fire
2. Miles beyond
3. Celestial terrestrial commuters
4. Saphire bullets of pure love
5. 1000 Island park
6. Hope
7. One word
8. Sanctuary
9. Open country joy
10. Resolution

Gesamtspielzeit: 40:16

************************************

Tja, was sagt man über DIESE Platte?

Birds of Fire ist m.E. insgesamt stimmiger und durcharangierter als der Vorgänger Inner Mounting Flame. Die durchweg anspruchsvollen Arrangements sind gespickt mit wahnwitzigen Soli ALLER Bandmitglieder (fast gleichermaßen, nicht nur J.McL.), und Groove, Tempo und pure Energie lassen einen auch nach all den Jahren immer noch mit den Ohren schlackern!

Jan Hammer (key) und Jerry Goodman (violine) haben, wie gesagt, fast genauso viele Soli wie Mr. McLaughlin, und zwar auch jeweils über komplette Strophen hinweg. Bei Birds of Fire, Celestial terrestrial commuters und Sanctuary ist es Jan Hammer, der soliert, Miles Beyond gehört fast ganz der Geige (Solo ohne Bogen >> Fingerpicking!), bei One Word spielen die 3 Solisten immer im gleichberechtigten Wechsel hintereinander, und da haben selbst Rick Laird (bass) und Billy Cobham (dr) je ein echt langes Solo. Im Finale wechseln sich Gitarre, Geige und Keyboards mit den Soli über viele Takte hinweg ab, die Länge wird pro Durchgang immer weiter verkürzt, so dass aus einem anfänglichen "Gespräch" ein geradezu orgiastischer Dreikampf wird - ein Hochgenuß für jeden Instrumentalliebhaber! Ach ja, und bei Open Country Joy - ein augenzwinkernder Ausflug in die Countrymusik - darf ebenfalls Jerry Goodman noch mal richtig loslegen.

Was ein anderer Rezensent "gelegentliche Auflockerung durch die Geige" nannte, zähle ich nicht zu den Soli, sondern zu den häufig genutzten Unisono-Meldodiebögen, die Geige und Gitarre gemeinsam spielen.

Ich gebe der LP 5 Sterne, sie ist für mich der Inbegriff des Mahavishnu Orchestras ALLER Besetzungen. Wie ein anderer Rezensent schon sagte: ich höre diese Scheibe seit Ü 25 Jahren und habe sie mir auch erkämpfen müssen.... denn für normale Ohren ist sie alles andere als gefällig. Für die Theoretiker unter uns ;-) Ich habe eeeeewig gebraucht, bis ich das harmonische und rhythmische Prinzip von "Birds of Fire" (dem Song) verstanden hatte ... (für die Nerds, alle anderen Leser mögen diesen Teil guten Gewissens überspringen, um sich nicht zu Tode zu schnarchen ^^ )

Ich fand lange keinen wirklich greifbaren Punkt außer dem Bassriff, hörte nur, dass die Band trotz scheinbarem "wirrwarr" stets zusammen auf den Punkt kommt. Dahinter steckt ein sehr künstliches Konstrukt, welches die Band jedoch durch Groove und schiere Power sehr gut zu verstecken weiß.

Das Ganze basiert am Ende auf einem 18/16 Takt, und die Instrumente kommen folgendermaßen auf ihre 18:

Bass: 2x 9/8
Drums: 3x 6/8
Gitarre: 5 / 5 / 5 / 3

So spielt eben jeder etwas anderes, aber alle treffen sich auf der gemeinsamen 1 wieder. Dazu das Grundthema auf seinen beiden düster-fiesen Gespenster-Akkorden ;-) gestützt von dem markanten, alles tragenden Rockriff von Bass und Violine.

Gitarre und Keyboard spielen synchron Gis7 mit hohem H und E & B7 mit hohem H und E, die Melodie darauf von Geige und Gitarre gespielt in E Moll pentatonisch..... ja Herrschaftszeiten, wer denkt sich denn SOWAS aus? :-))Ist es etwa das, wa McLaughlinn gerne "E superlokrisch" nannte? ^^ (Da reicht mein theoretisches Wissen leider nicht aus...)

Das Ergebnis ist jedenfalls genial und auch nach so vielen Jahren nie langweilig. Mir gefällt wie gesagt dieses Album besser als der Erstling, jedoch sollte man wirklich ruhig beide besitzen, Inner Mounting Flame allein schon wegen "Dance of Maya", auch so ein wahnsinnig-wirres Arrangement wie BoF.

Anspieltipps wären die oben genannten Songs, allen voran:

Birds of Fire
One Word
Sanctuary
Celestial terrestrial commuters
Miles Beyond

Viel Spaß euch allen mit dieser Powerfusion-Scheibe,
Grüße
dot
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 12, 2013 10:20 AM MEST


Kein Titel verfügbar

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geheimnisse werden enthüllt...., 30. Mai 2010
Dorian Hunter (10) - Der Folterknecht
Dieser Text bezieht sich auf beide Teile der Folge als Einheit.

Allgemeine Infos

Hörspiel in 2 Teilen (2 Einzel-CDs)
Folgenreich
VÖ. Mai 2010
Beide CDs enthalten jeweils zusätzliches Bonus-Material: "Hörspiel-Jury"-Interview - mit Marco Göllner (Regie, Tonproduktion), Thomas Schmuckert und Dennis Ehrhardt (Produktion)

10.1 - Die Nacht von Nancy
Klappentext:

DIE NACHT VON NANCY (Teil I) Seit Monaten wird Dorian Hunter von Albträumen verfolgt, in denen ihm ein geheimnisvoller französischer Baron aus dem 15. Jahrhundert begegnet. Eines Tages fällt Dorian das Tagebuch des Nicolas de Conde in die Hände. Der Baron hat also wirklich gelebt! Dorian beginnt zu lesen - und das Schicksal nimmt seinen Lauf...

Sprecher:
Dorian Hunter: Thomas Schmuckert
Nicolas de Conde: David Nathan
Olivaro: Stefan Krause
Asmodi: K.Dieter Klebsch
Johann Sprenger: Utz Richter
Heinrich Institoris: Michael von Rospatt
Eustache: Philipp Moog
Wirt Stiecher: Wolf Frass
Martha Pickford: Regina Lemnitz
Donald Chapman: Frank Felicetti
Brunhilde: Kerstin Draeger
Equinus: Martin Semmelrogge
Isabelle de Conde: Celine Fontanges
Phillip Hayward: Tim Kreuer
Kutscher: Jan-Gregor Kremp
Irene Reuchlin: Katja Brügger
Wirtin Stiecher: Eva Michaelis
Henker: Lennardt Krüger
Maria Leibnitz: Mia Diekow
Sohn de Conde 1: Max Schmuckert
Sohn de Conde 2: Flemming Stein
Fahrer: Dennis Ehrhardt

10. 2 - Hexenhammer
Klappentext:

HEXENHAMMER (Teil II) Der Dämonen-Killer Dorian Hunter hat einen Großteil des Tagebuches gelesen, das ihm scheinbar zufällig in seiner Bibliothek in die Hände fiel. Detailgenau schildert der französische Baron Nicolas de Conde darin, wie er im Jahr 1484 seine Seele dem Teufel anvertraute. Doch die Aufzeichnungen enden abrupt - und Dorian ahnt, dass ihm nur ein einziger Mensch die Antwort verraten kann ...

Sprecher:
Dorian Hunter: Thomas Schmuckert
Nicolas de Conde: David Nathan
Olivaro: Stefan Krause
Johann Sprenger: Utz Richter
Heinrich Institoris: Michael von Rospatt
Eustache: Philipp Moog
Asmodi: K.Dieter Klebsch
Donald Chapman: Frank Felicetti
Brunhilde: Kerstin Draeger
Trevor Sullivan: Konrad Halver
Marvin Cohen: Frank Gustavus
Maurice: Markus Pfeiffer

Rezension:

Endlich halte ich sie in Händen, die heiß ersehnte Folge 10 - oder sollte ich sagen Folgen 10.1 und 10.2? - und schon rotieren die CDs im Player. Eines vorab: Dorian Hunter gehört eh und je zu meinen absoluten TOP-Serien, aber diese Doppelfolge hat mich wirklich aus den Schuhen gehauen! Ein grandioses Hörspiel.

Doch der Reihe nach: Dorian liest im Tagebuch des Nicolas de Conde, ausgezeichnet gespielt von David Nathan in absoluter Höchstform. So wird Herr Nathan denn auch zum Erzähler dieser Doppelfolge und meistert den stimmlichen Weg vom naiven Teufelsbeschwörer über denn hasserfüllten Großinquisitor bis hin zum gefolterten Ketzer mit größtmöglicher Bravour! Dies ist m.E. eine der besten Leistungen, die David Nathan bisher zum Besten gegeben hat, er trägt Großteile des Hörspieles völlig mühelos und absolut authentisch. Dies gilt auch für alle anderen Sprecher, bis in die kleinsten Nebenrollen ist alles TOP besetzt. Oft hat man ja das Problem, dass Figuren in einer mittelalterlichen Geschichte ob der blumigen und altertümlichen Sprache etwas gestelzt, gewollt und somit nicht sehr glaubhaft klingen. Nicht so hier: wirklich ALLE Sprecher meistern diese Aufgabe vom Feinsten und klingen dabei so entspannt, als ob sie sich in einer lockeren Plauderei befänden - wunderbar.

Als nächstes seien die Hörspiel-Urgesteine Utz Richter und Michael von Rospatt genannt, die hier als Inquisitoren-Duo eine tolle Vorstellung geben. Dem Interview kann man entnehmen, dass beide nicht getrennt, sondern zusammen agierend aufgenommen wurden und dass sich beide schon sehr, sehr lange kennen...dies hört man ihren gemeinsamen Szenen denn auch deutlich an.

Ebenfalls über jeden Zweifel erhaben sind - wie immer - Thomas Schmuckert als Hunter sowie der wahrhaft teuflische Klaus Dieter Klebsch als Asmodi - eine bessere Wahl hätte man für das absolut Böse wirklich nicht treffen können, allein sein höhnisches Gelächter kann einen in Angst und Schrecken versetzen.

Last but not least: Stefan Krause als ewig mysteriöser Olivaro, der seine Bösartigkeit geschickt unter einer schmeichelnden, fast singenden Stimme verbirgt - und natürlich Martin Semmelrogge als Folterknecht Equinus, GANZ großes Kino für die Ohren. Man weiß wirklich nicht mehr, vor wem man sich am meisten gruseln soll bei dieser Auswahl wirklich unangenehmer Zeitgenossen!

Zur Produktion kann man eigentlich nicht viel Neues sagen: hier erwartet den geneigten Hörer absolute Oberklasse in jeder Hinsicht, sei es nun eine authentische und atmosphärische Geräuschkulisse oder aber der gewohnt gute Soundtrack, welcher dieses Mal der Zeit angepasst wurde und eher orchestral ausfällt, weniger wie der pechschwarze, eiskalte Industrial der Gegenwarts-Folgen. Man lässt sich Zeit beim Erzählen der Story, Anfangs könnte gar der Eindruck entstehen, man befände sich in einer Gruselkabinett-Folge - die typische Dämonenkiller-Bösartigkeit lässt aber nicht lange auf sich warten und fordert dem Zuhörer wieder reichlich gute Nerven ab.

Im letzten Viertel erwartet einen dann auch eine Hammer-Überraschung. Ein Geheimnis um Dorian wird gelüftet, und dies wurde technisch so genial umgesetzt, dass ich beim Hören die ein oder andere Gänsehaut bekam. Ich will nicht vorgreifen, um niemandem die Überraschung zu verderben, daher kann ich an dieser Stelle nicht deutlicher werden - ihr werdet es ja selbst hören. Ein effektiver, erzählerischer Kniff, bei dem euch bestimmt auch die Kinnlade runterklappt...ich nenne es einfach mal "auditive Vereinigung" ....Genial!

Beide CDs enthalten jeweils einen Teil eines Interviews (bitte siehe oben), zusammen knapp 40 Minuten lang. Hier wird in entspannter und gut gelaunter Atmosphäre über die Serie geplaudert und dem Hörer werden viele tolle Infos vermittelt. Wirklich nett - und alles andere als ein Lückenfüller. Anmoderiert wird das ganze übrigens von Marvin Cohen, relaxiert wie eh und je ^^

Im Interview wird sinngemäß folgendes gesagt:

"Wenn wir nach Fertigstellen des Hörspieles meinen, wir hätten 95% erreicht....dann investieren wir gerne noch einmal 50% der bereits geleisteten Arbeitszeit, um die letzten 5 % auch noch zu erreichen!"

Das nenne ich ambitioniert, und ja: das glaube ich auch, ohne wenn und aber, denn genau so klingt diese Folge (wieder einmal)!

Fazit:

Was würde ich mir also in Zukunft von der Serie wünschen? NICHTS, denn alles ist perfekt. Tolle, wirklich unheimliche Horror-Stories, hervorragend und sehr ambitioniert produziert, ein absoluter Traum-Cast, ein Score zum Dahinschmelzen, geniales Cover-Artwork, ein angemessener Preis sowie ein erfreulich regelmäßiger VÖ-Output - eine weitere TOP-Serie im Folgenreich-Katalog *Applaus*

Ach doch, halt: einen Soundtrack wünsche ich GAAANZ dringend! Davon ab bin ich wunschlos glücklich mit Dorian Hunter!

Absoluter Kauftipp / Note 1 (oder 5 von 5 Sternen)


Machinations of Dementia
Machinations of Dementia
Preis: EUR 20,41

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unfassbar gut!, 8. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Machinations of Dementia (Audio CD)
Ich schließe mich meinem Vorredner an und wundere mich gleichzeitig, dass diese CD erst eine einzige Rezension bekommen hat. Scheint ja doch eher unbekannt zu sein. Ich habe sie auf gut Glück bestellt, weil ich dachte, bei Ron Jarzombek kann man als gitarren-interessierter Mensch nicht viel verkehrt machen....aber was ich nun gestern Abend DA zu hören bekam....!!! DAS ist genau DIE CD, die ich schon seit Jahren suche, wirklich :-) Da wird vom ersten Takt an gepretzelt, dass einem ganz schnell schwummerig wird *g*

Tiefer gestimmte Instrumente, seeehr hartes, aggressives Riffing, eine super-fette Produktion, dick, rund, brillant....und obwohl am Stück ultra-kniffelige Passagen geboten werden und man einen geraden 4/4-Takt lange vergebens sucht, spielt die Band mit einem einzigartigen Groove und in perfektem Timing.

Und das Beste zum Schluß: jaaaaaa, endlich....es ist eine INSTRUMENTAL-CD !!! :-)Danke, danke, danke !!! :-)

(Alle Prog-Freunde werden das Problem der Wahnsinns-Instrumentalisten in der Band OHNE einen gescheiten Sänger ja nur all zu gut kennen)

FAZIT:
Kompromisslos hart, ober-groovig, fett, musikalische Vielfalt, very progressive, jedoch gleichzeitig irgendwie eingängig, Material für 5 CDs: 5 STERNE!!!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 30, 2011 3:25 PM MEST


Mark Brandis - Bordbuch Delta VII. Hörspiel. 1 CD
Mark Brandis - Bordbuch Delta VII. Hörspiel. 1 CD
von Regina Schleheck
  Audio CD

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anspruchsvolles & spannendes SF-Hörspiel, 22. Oktober 2007
Nachdem ich mal wieder in einer Pleite-Phase stecke und mir derzeit keine neuen Hörspiele / Hörbücher kaufen kann, habe ich mal meine Sammlung durchforstet und einen recht großen Stapel an noch nicht gehörten Hörspielen rausgesucht; mit dabei: Mark Brandis - Bordbuch Delta VII.

Wahnsinn, wie konnte ich dieses geniale Hörspiel nur so lange sträflich vernachlässigen? Sehr beeindruckend, ich schließe mich in allen Punkten den vorherigen Rezensionen an :]

Dieses HSP hat wirklich alles, was ein gutes Hörstück braucht: spannende Story, gutes Buch, gute Regie, gute / glaubhafte / motivierte Sprecher, spacige Musik, fette Geräuschkulisse (incl. richtig fettem Sound)...Hörspielherz, was willst du noch?

Vor allem Rainer Schmitt, seit Jahren mein heißgeliebter, sympathischer Superdupersonderagent Larry Brent, überzeugt in seiner Rolle als schurkischer Prof. Segovia.

Die Stunde war schnell um...da kann man sich tatsächlich nur auf Nachschub freuen, wann kommen denn neue Folgen? Nebenbei: ich kenne die Romanvorlagen NICHT, konnte der Story aber wunderbar folgen, daraus schließe ich, dass die notwendigen Kürzungen tatsächlich sehr behutsam und mit Verstand durchgeführt wurden.

100 Punkte

Hier mal die Sprecherliste:

* Cpt. Mark Brandis: Michael Lott
* Cmdr. John Harris: Gerhart Hinze
* Lt. Iwan Stroganow: Martin Wehrmann
* Lt. Antoine Ibaka: Rasmus Borowski
* Ruth O'Hara: Dorothea Anna Hagena
* Juan Segovia: Rainer Schmitt
* Tom Collins: Kai Henrik Möller
* Prolog/Samuel Hirschmann: Wolf Frass
* Alexander Repin: Norbert Langer
* Bordcomputer CORA: Christine Mühlenhof
* Maj. Johnson: Marion von Stengel


Das Bild, 5 Audio-CDs
Das Bild, 5 Audio-CDs
von Stephen King
  Audio CD

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein fantastisches Buch - doch WO ist das Hörbuch ?!?, 20. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Das Bild, 5 Audio-CDs (Audio CD)
Rose Madder ist ein wirklich sehr guter Roman von Mr. King....aber hat schon einmal irgend ein Mensch die hier angebotene Hörbuchfassung des Ullstein-Verlages gesehen oder gehört ? Ich fahnde nunmehr seit einigen Jahren nach diesem Hörbuch, ohne jeden Erfolg. Bitte helfen Sie mir weiter, Danke :)
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 20, 2008 7:55 PM CET


Snapshot Music Box
Snapshot Music Box
Wird angeboten von cd-andrae
Preis: EUR 6,71

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom Allerfeinsten, 24. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Snapshot Music Box (Audio CD)
Ich kann mich meinem Vorredner Gabor nur anschließen: Hierbei handelt es sich um ein echtes musikalisches Juwel, äußerst schade, dass "Mr. Snapshot-Music" scheinbar lediglich diese eine Album veröffentlicht hat.
Butterweich und IMMER groovig werden hier einige Arrangements dargeboten, welche Gitarristen ein wohliges Schaudern über den Rücken treiben werden, und mehr als einmal fragt man sich : WIE nur spielt man so etwas ?
Musikalisch am Ehesten als Mix aus groovigem Jazz, etwas Folk und Blues mit Schwepunkt auf der Concertgitarre zu beschreiben, verspielt untermalt mit einigen Additional-Gitarren, teilweise elektrischen, hier und da Farbtupfer aus Harp, Blasinstrumenten sowie einer wunderschönen weiblichen Gast-Vocalistin.
Schwer zu beschreiben, das Ganze....hören Sie sich's doch einfach mal an :-)
Kreativität und filigrane Virtuosität treffen auf lockere Spielfreude.....100 Punkte !


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