Profil für A. Fromme > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von A. Fromme
Top-Rezensenten Rang: 40.977
Hilfreiche Bewertungen: 1451

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
A. Fromme "afromme" (Hövelhof)
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4
pixel
ebos Filz Sleeve, Tasche, Hülle beige für eReader wie z.B. Tolino Shine, Kindle Touch
ebos Filz Sleeve, Tasche, Hülle beige für eReader wie z.B. Tolino Shine, Kindle Touch
Wird angeboten von Eberle & Osterried GmbH
Preis: EUR 9,90

5.0 von 5 Sternen Prima, 11. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich suchte für meinen Kobo Glo nach einer Hülle, die eben *nicht* permanent am Gerät hängt. Zum Lesen will ich nur den Kobo in der Hand haben, keine zusätzliche Hülle, die ich umschlagen muss oder ähnliches.
Diese gut verarbeitete Hülle eignet sich dafür perfekt - sie ist eng genug damit der Ereader nicht einfach rausrutscht, aber auch weit genug um nicht endlos fummeln zu müssen. Obendrein kann man mit dem Filz wenn nötig kurz über den Bildschirm wischen um Fingerabdrücke zu entfernen. Ein wenig Reinigungseffekt hat man sogar beim reinen Transport des Lesegeräts in dieser Hülle, weil sich das Gerät immer ein klein wenig in der Hüller bewegt.

Alles in allem: Exakt das, wonach ich gesucht hatte.


KRATZERENTFERNUNGSPASTE 5 ML POLYWATCH
KRATZERENTFERNUNGSPASTE 5 ML POLYWATCH

2.0 von 5 Sternen Vorsicht! Nicht für jede Uhr mit Plexiglas geeignet!, 11. März 2014
Rezension bezieht sich auf: KRATZERENTFERNUNGSPASTE 5 ML POLYWATCH (Uhr)
Wie die Überschrift schon sagt: Polywatch ist nicht auf jedem Plexiglas verwendbar und man sollte gut recherchieren bevor man sich an die Arbeit macht.

Einige Hersteller verwenden beschichtetes Plexiglas - mit Polywatch reibt man diese Beschichtung bloß noch weiter ab, macht den sichtbaren Schaden also noch größer.
Deshalb: Unbedingt vor der Anwendung informieren, ob die eigene Uhr beschichtetes Plexiglas hat.
Beispiele:
* Junghans Max Bill verfügt mit Herstellungsdaten ab ca. März 2010 über eine Sicralan-Beschichtung; wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann absolut *nicht* geeignet für Polywatch. Die Beschichtung wird abgerieben und der sichtbare Schaden durch Schattenwurf auf das Ziffernblatt noch größer.
* Durchschnittliche Swatch (in meinem Fall eine etwa 10 Jahre alte Autoquartz) verfügt über keine Beschichtung; aus eigener Erfahrung durchaus Polywatch-geeignet.

Was die Swatch betrifft, muss ich allerdings hinzufügen, dass ich (ich suchte nach Möglichkeiten, mein Junghans-Glas doch noch zu retten, und probierte an der Swatch so einiges aus) mit normaler weißer Colgate-Zahncreme auch ziemlich gute Polierergebnisse erzielt habe. (Ich hatte auch Sensodyne zur Hand, die aber null Effekt hatte.)


Polywatch, Polierpaste für uhrengläser, entfernt Kratzer aus Uhrgläsern
Polywatch, Polierpaste für uhrengläser, entfernt Kratzer aus Uhrgläsern
Wird angeboten von Keedz
Preis: EUR 5,97

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Vorsicht! Nicht auf jedem Plexiglas verwendbar!, 11. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie die Überschrift schon sagt: Polywatch ist nicht auf jedem Plexiglas verwendbar und man sollte gut recherchieren bevor man sich an die Arbeit macht.

Einige Hersteller verwenden beschichtetes Plexiglas - mit Polywatch reibt man diese Beschichtung bloß noch weiter ab, macht den sichtbaren Schaden also noch größer.
Deshalb: Unbedingt vor der Anwendung informieren, ob die eigene Uhr beschichtetes Plexiglas hat.
Beispiele:
* Junghans Max Bill verfügt mit Herstellungsdaten ab ca. März 2010 über eine Sicralan-Beschichtung; wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann absolut *nicht* geeignet für Polywatch. Die Beschichtung wird abgerieben und der sichtbare Schaden durch Schattenwurf auf das Ziffernblatt noch größer.
* Durchschnittliche Swatch (in meinem Fall eine etwa 10 Jahre alte Autoquartz) verfügt über keine Beschichtung; aus eigener Erfahrung durchaus Polywatch-geeignet.

Was die Swatch betrifft, muss ich allerdings hinzufügen, dass ich (ich suchte nach Möglichkeiten, mein Junghans-Glas doch noch zu retten, und probierte an der Swatch so einiges aus) mit normaler weißer Colgate-Zahncreme auch ziemlich gute Polierergebnisse erzielt habe. (Ich hatte auch Sensodyne zur Hand, die aber null Effekt hatte.)


Taxman 2012 (Version 18.00) (für Steuerjahr 2011)
Taxman 2012 (Version 18.00) (für Steuerjahr 2011)

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nach 8 Jahren definitiv das letzte Mal Taxman, 7. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorweg - ich benutze Taxman mittlerweile seit der Steuererklärung 2004.
Zu der etwas überfrachteten Oberfläche, deren Pop-Ups gern mal nerven, haben andere Rezensenten ja schon reichlich geschrieben. Ich hatte mich dran gewöhnt, muss ich zugeben, aber immer mal wieder nervig war's schon, ebenso wie die vielen vielen Unterseiten des Navigationsmenüs, durch die man sich gnadenlos durchklicken muss, und die letztlich fast so unübersichtlich sind wie das normale Steuerformular.
Speziell dieses Jahr ist mir auch aufgefallen, dass Taxman 2012 zwar am rechten Rand immer nette Hinweise und Tipps zum Weiterlesen bietet - dass diese aber meist einfach aus den Anleitungstexten des Finanzamts kopiert wurden. Sprich: Ich erhalte de facto nicht mehr Information oder Hilfe als mir das Finanzamt auch gibt. Meiner Erfahrung nach ist im Zweifel ein Anruf beim zuständigen Sachbearbeiter auch schneller und zuverlässiger als der Versuch, genauere Infos über die Taxman-Hilfe zu bekommen.
Endgültig zu dem Schluss gekommen, dass ich im nächsten Jahr nicht mehr Taxman wählen werde, bin ich allerdings beim Versuch, etwas komplexere Sachverhalte einzugeben, die 2011 einer Steueränderung unterlagen. Taxman fragt zwar brav alle betreffenden Angaben ab, fügt diese dann aber lediglich in die normale Anlage N ein. Das Formular N-AUS darf man dann händisch einfüllen. Schaut man sich die Formulardaten an, die Taxman generiert, sieht man dann auch noch, dass das Programm umsatzsteuerliches Kleinunternehmertum nicht erkennt und statt dessen den Umsatzbetrag in den Zeilen zu umsatzsteuerpflichtigen Einnahmen angibt.
Damit endet das Elend aber nicht - beim Versuch, die Steuererklärung per ELSTER abzusenden, erhält man die Fehlermeldung, dass man ja N-AUS ausgefüllt habe, also die Steuererklärung in Papierform abgeben müsse.
Taxman präsentiert diese Meldung als sei sie eine von ELSTER generierte. Das ist mitnichten der Fall, denn ELSTER enthält durchaus das Formular N-AUS.
Das wirkt alles so als ob Lexware gegenüber der Version 2011 möglichst wenige Änderungen vornehmen wollte (kostet ja Geld) und neue Bestimmungen und Formulare einfach an die letzte Version angehängt hätte, ohne jede Art von Integration.
Ich hatte letztlich die Wahl, doch die traditionelle Papierform abzugeben (und entsprechend längere Bearbeitungszeiten in Kauf zu nehmen), oder alle Angaben händisch in das offizielle ELSTER-Programm zu übertragen.

Fazit: Nächstes Jahr ganz sicher ein anderes Programm.


17 Millimeter
17 Millimeter
Wird angeboten von jazzfred1975
Preis: EUR 24,45

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Letztlich enttäuschend, 14. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: 17 Millimeter (Audio CD)
Durch einen mich selbst überraschenden Spontankauf bin ich kürzlich zu diesem Album gekommen, als Teil des "Original Album Series" Sets, das neben "17 Millimeter" noch vier Alben aus Knefs Decca-Zeit enthält ("Ich seh die Welt mit deinen Augen", "Halt mich fest", "Knef", "Worum geht's hier eigentlich?").

Während ich nach dem Durchhören der vier Alben aus den 60ern und 70ern völlig begeistert bin, ist "17 Millimeter" eine wesentlich zwiespältigere Angelegenheit.
Einerseits wurde Knefs eh schon schnoddriger Gesang und ihre melancholischen Texte von weiteren bitteren Jahren und Erfahrungen weiter geprägt. Andererseits wird das Ganze dann in - zumeist von Till Brönner verantwortete - Arrangements und eine Produktion gebettet, die im besten Fall öde und flach sind, sich im schlechtesten Fall aber an den vermeintlichen Zeitgeist anno 1999 anbiedern.

Die Arrangements der Alben aus den 60ern wirken anno 2011 immer noch zeitloser und weniger angestaubt als das furchtbare programmierte Gescratche und Pseudogerappe in "Er geht mir rundum auf den Geist" oder der 1999er Version von "Im 80. Stockwerk" (im Original auf "Knef"). Knef redet eh schon mehr als dass sie singt, wieso muss die Produktion dann noch ein paar Pseudo-Rapelemente reinprogrammieren? Damit der 1999er-Hörer kapiert, dass das hier eine Art Sprechgesang ist?
D.h. das Problem ist eigentlich nicht die Kombination von Knefs Stimme mit neueren/ungewohnten musikalischen Elementen, sondern die stümperhafte Art der Umsetzung - so klingt also Rap/Hip-Hop/Pop, wie Till Brönner ihn sich vorstellt.

Die Begleitung der anderen Stücke ist technisch versiert, aber zumeist merkwürdig seelenlos, was besonders im Kontrast zu Knefs Stimme und Texten deutlich wird. Ich muss fast die ganze Zeit an Stefan Raabs Big Band und seine Jazzarrangements denken - sehr versiert, aber letztlich zu glatt und mich kalt lassend.

Highlights gibt's trotzdem mit "Her Kalecke an der Ecke", "Wird Herbst da draußen" und "Wer war froh, dass es dich gab?". In der Mehrheit aber ein leider verzichtbares Album.


Live in Gdansk
Live in Gdansk
Preis: EUR 20,98

12 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Überflüssig, 26. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Live in Gdansk (Audio CD)
Unterm Strich ein gänzlich unnötiges Album.
Die erste CD bietet die bekannten drei Einstiegsstücke von The Dark Side of the Moon. Fein, aber auch schon auf den letzten beiden Floyd-Live-Alben zu finden, ebenso wie auf der kaum ein Jahr zuvor erschienenen Gilmour-Live-DVD "Remember that Night". Wesentliche Unterschiede zwischen diesen vier Aufnahmen sucht man vergebens.
Es folgt Gilmours letztes Solo-Album "On an Island", in voller Länge, mit Orchesterbegleitung.
Mein Problem hieran ist - ich finde "On an Island" ganz furchtbar belanglos und klebrig süss, woran sich leider auch live nichts ändert, im Gegenteil. Die erste CD des Sets wird somit wohl so bald nicht wieder den Weg in meinen CD-Spieler finden; will ich "Dark Side of the Moon" live hören, kann ich zur zweiten PULSE-CD greifen, will ich "On an Island" hören, stimmt etwas Grundsätzliches mit mir nicht.

Ich schäme mich ein wenig für meinen nächsten Satz: gut wird dieses Live-Album erst mit der zweiten CD, die sich auf Floyd-Material beschränkt. Doch selbst hier zeigen sich deutliche Schwächen.
Das Positive zuerst - "Echoes" ist tatsächlich das Live-Highlight als das es allenorts gepriesen wird. Rick Wrights Orgel ist so deutlich zu hören wie lange nicht, alles greift ganz wunderbar ineinander und ist letztlich tatsächlich mehr als eine reine Reproduktion der Studioversion.

Das kann man bei den anderen Stücken nur bedingt sagen. "Astronomy Domine" kommt merkwürdig zahnlos daher, "A Great Day for Freedom" hätte prima auf "On an Island" gepasst, "Fat Old Sun" ist heute so entspannt und schnell vergessen wie auf "Atom Heart Mother". "High Hopes" wirkt überraschend glatt gebügelt und noch harmonieseliger als sowieso schon - bietet dafür aber zum Ende hin einige veritable Patzer von Gilmour an der Lap Steel Gitarre.
Es bleiben die Gassenhauer - "Wish you were here", "Shine on" und "Comfortably numb". Grossartige Stücke allesamt, keine Frage, aber ich frage mich allerdings langsam für wie viele Live-Fassungen dieser Stücke ich eigentlich noch Geld hinblättern soll. Bisher fand sich allein "Comfortably numb" live auf sage und schreibe drei Pink Floyd-Live-Alben einer Floyd-Live-DVD, dazu auf je zwei Waters-Live-CDs und DVDs, sowie drei Gilmour-Live-DVDs (auf zweien davon sogar in zwei Versionen) und einem Gilmour-Live-Album, wenn ich nichts vergessen habe. Macht summa sumarum 11 verschiedene Versionen auf 12 Ton/Bildträgern. Die Unterschiede sind mehrheitlich kaum nennenswert. Für "Shine on..." und "Wish you were here" dürfte man auf ähnliche Zahlen kommen, und ich frage mich langsam: "Wieso?" Wer, ausser absoluten Hardcore-Fans, die die Entwicklung der Gitarrensoli von einem Auftritt zum nächsten verfolgen möchten, braucht das?

Bei aller Begeisterung darüber, hier endlich - und gleichzeitig zum letzten Mal - ein wenig mehr von Rick Wright zu hören, kann ich aufgrund der Atmosphäre, der Darbietung (und des Songmaterials speziell auf der ersten CD) kaum mehr als 2 Sterne vertreten, herausragendes "Echoes" hin oder her. Letztlich werde ich vermutlich "Echoes" auf meinen MP3-Spieler packen und die physischen Datenträger nach dem jeweils ersten Durchlauf im Regal zustauben lassen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 17, 2012 2:34 PM MEST


Live in Gdansk
Live in Gdansk
Preis: EUR 29,99

20 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unnötig, 26. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Live in Gdansk (Audio CD)
Unterm Strich ein gänzlich unnötiges Album.
Die erste CD bietet die bekannten drei Einstiegsstücke von The Dark Side of the Moon. Fein, aber auch schon auf den letzten beiden Floyd-Live-Alben zu finden, ebenso wie auf der kaum ein Jahr zuvor erschienenen Gilmour-Live-DVD "Remember that Night". Wesentliche Unterschiede zwischen diesen vier Aufnahmen sucht man vergebens.
Es folgt Gilmours letztes Solo-Album "On an Island", in voller Länge, mit Orchesterbegleitung.
Mein Problem hieran ist - ich finde "On an Island" ganz furchtbar belanglos und klebrig süss, woran sich leider auch live nichts ändert, im Gegenteil. Die erste CD des Sets wird somit wohl so bald nicht wieder den Weg in meinen CD-Spieler finden; will ich "Dark Side of the Moon" live hören, kann ich zur zweiten PULSE-CD greifen, will ich "On an Island" hören, stimmt etwas Grundsätzliches mit mir nicht.

Ich schäme mich ein wenig für meinen nächsten Satz: gut wird dieses Live-Album erst mit der zweiten CD, die sich auf Floyd-Material beschränkt. Doch selbst hier zeigen sich deutliche Schwächen.
Das Positive zuerst - "Echoes" ist tatsächlich das Live-Highlight als das es allenorts gepriesen wird. Rick Wrights Orgel ist so deutlich zu hören wie lange nicht, alles greift ganz wunderbar ineinander und ist letztlich tatsächlich mehr als eine reine Reproduktion der Studioversion.

Das kann man bei den anderen Stücken nur bedingt sagen. "Astronomy Domine" kommt merkwürdig zahnlos daher, "A Great Day for Freedom" hätte prima auf "On an Island" gepasst, "Fat Old Sun" ist heute so entspannt und schnell vergessen wie auf "Atom Heart Mother". "High Hopes" wirkt überraschend glatt gebügelt und noch harmonieseliger als sowieso schon - bietet dafür aber zum Ende hin einige veritable Patzer von Gilmour an der Lap Steel Gitarre.
Es bleiben die Gassenhauer - "Wish you were here", "Shine on" und "Comfortably numb". Grossartige Stücke allesamt, keine Frage, ich frage mich allerdings langsam für wie viele Live-Fassungen dieser Stücke ich eigentlich noch Geld hinblättern soll. Bisher fand sich allein "Comfortably numb" live auf sage und schreibe drei Pink Floyd-Live-Alben einer Floyd-Live-DVD, dazu auf je zwei Waters-Live-CDs und DVDs, sowie drei Gilmour-Live-DVDs (auf zweien davon sogar in zwei Versionen) und einem Gilmour-Live-Album, wenn ich nichts vergessen habe. Macht summa sumarum 11 verschiedene Versionen auf 12 Ton/Bildträgern. Die Unterschiede sind mehrheitlich kaum nennenswert. Für "Shine on..." und "Wish you were here" dürfte man auf ähnliche Zahlen kommen, und ich frage mich langsam: "Wieso?" Wer, ausser absoluten Hardcore-Fans, die die Entwicklung der Gitarrensoli von einem Auftritt zum nächsten verfolgen möchten, braucht das?

Bei aller Begeisterung darüber, hier endlich - und gleichzeitig zum letzten Mal - ein wenig mehr von Rick Wright zu hören, kann ich aufgrund der Atmosphäre, der Darbietung (und des Songmaterials speziell auf der ersten CD) kaum mehr als 2 Sterne vertreten, herausragendes "Echoes" hin oder her. Letztlich werde ich vermutlich "Echoes" auf meinen MP3-Spieler packen und die physischen Datenträger nach dem jeweils ersten Durchlauf im Regal zustauben lassen.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 2, 2012 6:55 PM CET


Angsterhaltende Massnahmen
Angsterhaltende Massnahmen
von Jan Off
  Broschiert
Preis: EUR 9,90

5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu gewollt, 15. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Angsterhaltende Massnahmen (Broschiert)
Hatte mich an und für sich sehr auf dieses Buch gefreut, aus verschiedenen Gründen, die ich inzwischen nicht mehr komplett nachvollziehen kann.
Wie dem auch sei - nachdem ich etwa die Hälfte der Geschichten dieser Sammlung gelesen hatte, habe ich dann eingesehen, dass ein Weiterlesen keinen Zweck hat. Zu sehr suhlt sich Off in seiner eigenen vermeintlichen/vorgeblichen/tatsächlichen Kaputtheit, die er als doch eigentlich ganz cool verkauft. Mal im Ernst - da kann ich mir auch die Saufgeschichten von Leuten anhören, die gerade ihre Bundeswehr-Grundausbildung hinter sich gebracht haben. Nur ist Off weniger aufs Saufen fixiert (es wird auch fröhlich anderen Rauschmitteln zugesprochen), und statt dem Spiess steht zur spontanen Stubenkontrolle bei Off und seinen Kumpanen halt die Polizei vor der Tür. Das macht letztlich aber kaum einen Unterschied, öde ist es in jedem Fall, wenn mit Grosstaten im Rauschmittelkonsum geprahlt wird.
Obendrein kombiniert Off dies noch mit einem ausgesprochen gewollt wirkenden Hang zum Vergleich und zur etwas abseitigen Ausdrucksweise. Das mag live in einer Lesung gut funktionieren, in gedruckter Form wird es jedoch sehr schnell aufdringlich.

Dabei ist gar nicht alles schlecht - bloss kommen die kurzen Passagen, in denen ich ein Interesse für das entwickle, was dort passiert, viel zu kurz. Gleich im ersten Text - immerhin gut 45 Seiten lang - gibt es zum Beispiel kurze Episoden, die Sexversuche beschreiben, die unter einer Mischung aus Zugedröhntsein und gegenseitigem Desinteresse leiden. Klingt nach meinen obigen Worten zunächst nach wenig Abwechslung, las sich für mich aber gut und interessant. Bloss wird diese etwa dreiviertelseitige Passage direkt wieder überdröhnt mit dem Üblichen: der nicht unstolzen Beschreibung, wie unglaublich drauf der Ich-Erzähler doch ist und wie viel Drogen er und seine Droogs innerhalb von etwa 36 Stunden ohne Schlaf konsumieren können. Und wie gesagt: das finde ich dann doch sehr öde auf Dauer.


Feuchtgebiete
Feuchtgebiete
von Charlotte Roche
  Broschiert
Preis: EUR 14,90

1.090 von 1.280 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Medienhype olé, 9. März 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Feuchtgebiete (Broschiert)
Es hat Vorteile, ein Feuilletonliebling zu sein. So wurde schnell eine breite Öffentlichkeit auf das Buch aufmerksam und man durfte sehen, wie ausgerechnet bei Johannes B. Kerner über Schamlippengrößen gesprochen wurde.

Aber worum dreht es sich bei dem ganzen Rummel - um ein Buch mit einem vernachlässigbaren Plot (18-Jährige kommt ins Krankenhaus, erzählt von einigen ihrer Fetische, verliebt sich in den Pfleger), das angereichert ist mit Beschreibungen möglichst vieler Dinge, die landläufig als eklig betrachtet werden. Das ganze ist dabei so plakativ geschrieben, dass mich nach anfänglicher Freude über einige lustige Passagen recht schnell die Langeweile packte. Schließlich läuft auch der Humor zu oft nach dem recht schnell durchschaubaren Schema "trockener Kommentar auf merkwürdigen/komplizierten Sachverhalt". Das verliert dann auch seinen Charme.

Insgesamt bleibt der Eindruck, dass Roche hier versucht, möglichst plakativ über abseitige Praktiken zu schreiben, um so möglichst viel Ekel zu erzeugen, den sie dann wiederum - nach dem Motto "wenn man sich vor so etwas ekelt, ist man unentspannt" - thematisieren kann. Alles wird möglichst langwierig beschrieben und - übertragen gesehen - in Großaufnahme gezeigt. Erinnert mich ein bisschen an die Faszination und Neugier, mit der Kinder die Überreste eines überfahren Froschs begutachten. Das auf gut 200 Seiten ausgebreitet ist aber doch eher öde.

Noch ein Vergleich? Gern - Jahrmarktfreakshow in einem Tim Burton-Film. Mit großer Ankündigung werden da Dinge gezeigt, die nur deshalb ziehen, weil man über den Ekel der Zuschauer Bescheid weiß - und letztlich gehen alle Zuschauer nach Hause, im frohen Gewissen "normaler" als die Freaks auf der Bühne zu sein.

Von dem in Interviews oft erwähnten quasi-aufklärerischen Anliegen bleibt somit nichts mehr übrig.
Kommentar Kommentare (26) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 13, 2011 4:22 PM MEST


A Year In The Merde
A Year In The Merde
von Stephen Clarke
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,90

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Fröhliches Stereotypendreschen, 22. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: A Year In The Merde (Taschenbuch)
Das Positive zuerst - ja, einige Stellen sind sehr hübsch und amüsant geschrieben.

Aber generell ist das Buch eigentlich nur eine Ansammlung von anekdotenhaft erzählten Stereotypen. Der Held der Geschichte ist nebenher auf der Jagd nach - natürlich fast ausnahmslos jungen, hübschen und willigen - Pariserinnen. Dabei rutscht er für meinen Geschmack allzu oft auf das Niveau von Stammtischwitzen ab und wagt gar einen Versuch im Verfassen von Häschen-von-Seite-Eins-Begleittexten, als er mit einer BWL-Studentin schläft und versucht, das in lustigen BWL-Wortwendungen ("eine Finanzspritze geben") auszudrücken. Ganz grässlich, und so sehr ich mich über jede gelungene Passage freue und Hoffnung aus ihr schöpfe - letztlich überwiegen für mich die platten Stellen. Eher unlustig.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 6, 2010 6:54 PM MEST


Seite: 1 | 2 | 3 | 4