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Rezensionen verfasst von
Andreas Schuster "andischuster3" (Hannover)
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Back to Blood
Back to Blood
von Tom Wolfe
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unschlagbar witzig und zugleich anbiedernd modern, 27. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Back to Blood (Gebundene Ausgabe)
Früher waren es die Männer, die Tom Wolfe aufs Korn nahm, ihre Eitelkeit mit seiner messerscharfen Beobachtungsgabe entlarvte und der Lächerlichkeit Preis gab. So bei "Bonfire Of The Vanities" und "A Man In Full". Seit "I Am Charlotte SImmons" versetzt er sich auch in die Rolle der Frauen und lässt auch sie gewinnen, verlieren, genießen, scheitern, feiern und weinen. Kritiker werfen ihm einen wenig dezenten Umgang mit dem weiblichen Geschlecht vor, was ich für Unsinn halte.

Der Inhalt des Romans ist hinreichend beschrieben. Wie immer führt ein Ereignis verschiedene, unabhängig voneinander in die Geschichte eingeführte Protagonisten zusammen. Die Stadt diesmal ist nicht Atlanta oder New York, sondern Miami/Florida. Unser Held im wahrsten Sinne des Wortes ist Polizist Nestor Camacho, ein fleißiger und mutiger, wenn auch nicht ganz geistreicher Amerikaner kubanischer Abstammung, der in einen Konflikt zwischen Job und Heimat gerät. Es geht viel um Nationalitäten im Buch. Nestor gab es schon so ähnlich in Charlotte Simmons, nur hieß er dort Jojo Johanssen. Die meisten der Charaktere im Roman finden sich immer wieder bei Wolfe. Polizeipräsident "Chief" Booker trägt deutliche Züge vom Egomanen Charles Croker in Man In Full. Nestors (anfängliche) Freundin Magdalena erinnert deutlich an Charlotte Simmons. Und, klar, wie immer ist ein Journalist dabei, der die Geschichte in Gang bringt.

Das Buch hat mit 700 Seiten etwa das Volumen von Bonfire Of The Vanities, wird aber ebenso wenig langweilig. Das liegt aber nicht an den ständigen Wort-Wiederholungen (BEAT unngh-thungh....), wie es die Presse liebt hervorzuheben, sondern vor allem am gewohnt ironisch süffisanten Wortwitz. Die Protagonisten sind gewohnt markant und machmal unglaublich komisch, wie zum Beispiel Kunstfälscher Igor. Die Story ist kurzweilig.

Davon, Wolfe klare fünf Punkte zu geben, hält mich folgendes ab: der Erzählstil der Charaktere stimmt nicht. Eine betont ungebildete Magdalena wirft zuweilen mit Fremdwörtern geradezu um sich. Manchmal wechseln die Perspektiven unerwartet und unpassend. Vor allem aber opfert Wolfe jede mögliche Zeitlosigkeit des Stoffs den iPhones, Youtube sowie Klamotten- und Automarken. Das Buch will aktuell und hip sein, manchmal aber will es das zu sehr. Zudem kommt das Ende etwas hastig. Als hätte die Veröffentlichung Eile erbeten.


Zeller 13844 Schlüsselkasten, Edelstahl/Glas, 14 x 6 x 30 cm
Zeller 13844 Schlüsselkasten, Edelstahl/Glas, 14 x 6 x 30 cm
Preis: EUR 16,74

4.0 von 5 Sternen Klein, aber fein., 4. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als er geliefert wurde, kam er mir sehr klein vor. die Schlüssel durfen wirklich keinen langen Anhänger haben. Mit der Zeit haben wir uns daran gewöhnt. Der Türmagnet allerdings nimmt zusätlich Platz auf der linken Seite weg. Das hätte man anders lösen können.
Ansonsten ist der Schlüsselschfrank in Ordnung. Er sieht hochwertig aus. Zusätzlich, häufig genutzte Schlüssel lassen sich an einem außen angebrachten Magneten befetigen. Der Preis ist angemessen. Die Glastür sitzt fest.


Braun Multiquick 5 - MR 550 Buffet (MR 6550 Buffet)
Braun Multiquick 5 - MR 550 Buffet (MR 6550 Buffet)

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Halbherzig., 4. Juli 2013
Die modulare Multiquick-Reihe von BRAUN bietet scheinbar für jeden eine Konfiguration. Das ist prinzipiell eine gute Sache. Der Kunde kauft, was er benötigt. So wir die Buffet-Ausführung.

Allerdings scheint BRAUN mehr Gehirnschmalz in die Vermarktung als in das Produkt selbst gesteckt zu haben. Die Einzelteile liegen ohne jede Verstauungslösung lose im Schrank, und nehmen jede Menge Platz weg. Da lässt sich nichts ineinander stecken oder so.
Warum der große Mix-Behälter einen Plastikboden hat, leuchtet mir nicht ein. Klar, durch seinen Gummi-Ring haftet der Behälter auf der Arbeitsfläche. Aber warum dieser Boden? Und warum ist nicht wenigstens der große Behälter aus Glas? Wir reden doch über BRAUN, dem Pionier der wohlgestalteten weißen Ware in Deutschland, Premium-Hersteller.

Das Beste am Multiquick Buffet ist wohl der Stabmixer. Der ist kräftig und in der Geschwindigkeit stufenlos einstellbar. Er ist aus Metall und kann damit nicht am Topfboden anbacken. Außerdem hat er keine Spritzerei bei der Zubereitung unserer geliebten Kürbissuppe veranstaltet. Kurzum, der Stabmixer ist klasse.
In Kombination mit dem Zerkleinerer und dem großen Behälter ist zu beachten, dass sich nicht zuviel Gemüse über dem Messer-Einsatz sammelt. Das gibt Sauerei beim Auseinandernehmen. Klingen zum Raspeln werden ausreichend mitgeliefert. Leider wird der Deckel nur für das Spülen per Hand empfohlen.
Der Kompakt-Zerkleinerer kommt bei uns so gut wie nie zum Einsatz. Es passt kaum etwas hinein.

Fazit: Ein toller Stabmixer mit teils schwachem Zubehör, als Bestandteil eines undurchdachten modularen Konzepts. Insgesamt zuviel Plastik und zu wenig Spülmaschinen-Eignung. Gemessen am Markennamen ein irgendwie halbherziges Produkt.


Re-mit
Re-mit
Wird angeboten von TwoRedSevens
Preis: EUR 12,61

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen “James Murphy is their chief, they show their bollocks when they eat”, 4. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Re-mit (Audio CD)
Seit etwa 2000 habe ich mich bei The Fall an den Rhythmus gewöhnt, dass jedem guten Album ein weniger Gutes folgt und umgekehrt. Nach ein paar müden Jahren Ende der 90er kam mit "Country On The Click" ein Neustart. Mit "TLC Reformation" und "Your Future Our Clutter" kamen weitere klasse Alben, aber stets in besagtem Turnus. Nach einem unentschlossenen "Ersatz GB" wäre es wieder Zeit gewesen. Und tatsächlich ist "Re-Mit" anders. Es hat wieder mehr 60er Jahre British Invasion Einfluss, weniger plumpe Härte als sein Vorgänger. Das Intro ist eine Art instrumentale Zusammenfassung von "No Respects", das trotz seiner naiven Pop-Melodie fast krautrockig daher kommt, eine gute Nummer. "Sir William Wray" kann die Spannung halten.

Nach dem grantigen "Kinder Of Spine" allerdings ist erst einmal Pause. "Hittite Man" ist eine dieser zähen, psychadelischen Songs, bei denen deutlicher wird als anderswo, was Re-Mit und anderen Fall-Alben der letzen Jahre insgesamt fehlt. Gebellt und gegrantelt hat Mark E. Smith immer schon, nur hatte es bei "Dead Beat Descendant", "Australians In Europe", "Big New Prinz", aber auch auf Your Future Our Clutter eine andere Qualität. Die Vocals hatten mehr Biss. Auf Re-Mit ist der spöttische, zupackende Sprechgesang einem trunkenen Lallen gewichen. Statt seiner Frau Elena konsequent die Backing Vocals zu überlassen, übernimmt Smith teils mehrere Stimmen, oft zum Nachteil der Musik. Dabei könnte Elena problemlos den Part übernehmen, den Brix zuletzt 1996 übernommen hatte. Sie klingen doch sehr ähnlich. Eine weitere Schwäche des Albums ist die Bedeutungslosigkeit des Basses, DEM Markenzeichen des New Wave. Auch das demonstriert Hittite Man mit seinem müden Gitarren-Riff, das trotz seiner Banalität den Song bestimmt. The Fall war nie eine Gitarren dominierte Band. Umso befremdlicher klingt es jetzt. Warum hat der Mixer eigentlich den Raucherhusten zum Ende des Songs nicht herausgeschnitten? Sicher durfte er nicht.

Aber das Album fängt sich wieder. No Respects und Victrola Time mit einem Zeter und Mordio schreienden Mark E. Smith demonstrieren wieder alte Stärke. "Irish" (auf dem LCD Soundsystems James Murphy verunglimpft wird) hat trotz dominantem Bass wieder so ein uninspiriertes Gitarren-Riff, ist dabei aber ein Songs, der Laune macht, könnte glatt von Primus inspiriert sein. Wie auch die folgende Nummer "Jetplane", meine persönliche Überraschung. Ein großartiger, fast progressiver Song mit unterbrochenem Shuffle-Beat, der das Potenzial für über fünf Minuten gehabt hätte, leider aber nur etwa drei dauert. Dafür dauert der "Jam Song" fünf, wiederum eine psychadelische Nummer mit viel morsendem Keyboard. Ein Ende findet Re-Mit mit "Loadstones", einer Art modernem Dead Beat Descendant. Nicht übel, ist aber als Finale irgendwie ungeeignet. Klingt wie eine Single, die noch mit aufs Album musste.

Fazit: Auch Re-Mit fehlt die erfrischende Dynamik von Your Future Our Clutter, es kann aber gegenüber dem Vorgänger-Album mit ein paar guten Ideen glänzen. Anspieltipps: No Respects, Jetplane, Victrola Time.


Lady from Shanghai
Lady from Shanghai
Wird angeboten von Edealcity
Preis: EUR 13,72

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Konzeptalbum" mit vielen Stärken und einigen Schwächen, 18. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lady from Shanghai (Audio CD)
Pere Ubu Alben kommen nicht im Jahrestakt und erscheint mal eins, liefert David Thomas meist eine Geschichte mit, diesmal sogar dokumentiert. Allerdings habe ich die CD ohne "Chinese Whispers" gekauft, das sogenannte "Manual" zum Album. In der Hoffnung, es auch so Wert schätzen zu können. Es soll ein statisches Dance-Album sein, soviel habe ich aus den Pressebotschaften der Band mitbekommen. Also irgendwie langsam und schnell zugleich sein. Hmm.

Zunächst aber erstaunt mich das CD Cover. Die Scheibe heißt "Lady From Shanghai", ja genau, wie der alte Film Noir, und auf der Rückseite findet sich eine Abbildung aus, sagen wir, Mexiko oder Venezuela. Passt weder zum Titel noch zum einäugigen Astronaut auf der Vorderseite. Das sind Pere Ubu, man denkt sogar über ein einfaches CD-Cover nach.

Der Opener "Thanks" zeigt, wo es musikalisch lang geht. Eine alte Disconummer ("Ring My Bell") wird, enorm verlangsamt, auf einen sarkastischen Chorus reduziert ("Go To Hell"). Und Robert Wheeler hat allerhand zu tun. Wie in allen anderen Songs auf dem Album zirpt, kreischt und fiepst sein Theremin-Synthesizer nach allen Regeln der spontanen Kunst. Angeblich sollen alle Instrumente isoliert von einander aufgenommen worden sein, damit es experimenteller klingt, zusammengehalten von einem Beat. Langsam und schnell gleichzeitig zu sein trifft auf keinen anderen Song derart zu wie auf "Feuksly Maam The Hearing". Großartige Nummer, und irgendwie neu in dieser Form bei Pere Ubu. Die alten New Wave Pioniere haben tatsächlich Neues geschaffen mit Lady From Shanghai. Anerkennung!

Wer die poppigen Pere Ubu der 80er mag, kann wohl nur 1:20 Minuten des Albums genießen, nämlich das melodische, gut gelaunte erste Drittel von "And Then Nothing Happened". Der Rest des Songs besteht aus Synthie-Wabern, das fast an Ambient Music grenzt. Mir gefällts. Ebenso mag ich "Another One", das mich angenehm an "The Modern Dance" erinnert, das Debut der Band. Die meisten anderen Nummern des Albums klingen weniger fröhlich, allen voran das lakonische "Musicians Are Scum". Einige Nummern aber stören mich. Die monotonen "414 Seconds" und "Road Trip" bringen das Album kaum voran. Es ist Geschmacksache, Road Trip ist einer dieser Pere Ubu Bluesnummern, die ich schon auf anderen Alben nicht mochte, wie z.B. auf "Pennsylvania". Ob nun Carpenter Sun als experimenteller Synthie-Track ein geeigneter Abschluss ist, kann man diskutieren.

Was die Soundqualität angeht, bleibt sich die Band treu. Es dominiert der Garage Rock-Stil der letzen Veröffentlichungen. Nur war z.B. "St. Arkansas" tatsächlich Rock und konnte den kratzigen Sound vertragen. Bei Lady From Shanghai können Synthesizer aber auch die E-Gitarre manchmal grenzwertig schrill werden. Das stampfende "Lampshade Man", eigentlich kein übler Song, ist nicht gerade ein Vergnügen für die Ohren.

Also gebe ich vier Sterne. Der fünfte fällt den vor allem dem Garage-Sound und einigen störenden Songs zum Opfer. Dennoch, klasse Album mit einigen großartigen Stücken und interessantem Konzept.


Finer Moments
Finer Moments
Preis: EUR 9,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Irgendwann muss Schluss sein, 15. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Finer Moments (Audio CD)
Bereits Zappa selbst hat es mit dem Veröffentlichen seines Schaffens manchmal übertrieben. Nicht alles Kreative muss auf ein Album. Aber der Zappa Family Trust treibt das Spiel auf die Spitze. Nachdem mit "Hammersmith Odeon", "Buffalo" und "Philly '76" drei komplette (!!) und bärenstarke Konzerte in klasse Sound-Qualität auf CD erschienen waren, hat mich "Finer Moments" mehr als jede halbherzige Zappa-Compilation zuvor verärgert.

An der Aufmachung liegt es nicht. Finer Moments kommt wirklich schick daher. Tolles Sleeve und alles, aber die Stücke wirken wie von der Resterampe. Das Material stammt aus den Jahren 1968 bis 1972 und klingt streckenweise sehr nach "Uncle Meat". Die Songauswahl allerdings wirkt wie absichtlich am Qualitätsmaterial jener Zeit vorbei: Einem "Intro" in mieser Soundqualität folgt ein gutes, aber irgendwie (so oder so ähnlich) schonmal dagewesenes Gitarrensolo namens "Sleazette". Dem folgt eine Mozart-Sonate untermalt von Mothers-Alberei auf der Bühne. Mag live klasse gewesen sein, aber nicht auf CD. Dann wiederum viel Perkussives, erneut Mothers Späße, dann wieder ein Solo u.s.w. "Squeeze It" ist meines Wissens bereits auf der Mystery Disc erschienen.

Mit "Pumped & Waxed" findet sich noch eine frühe Synthie-Improvisation. Immerhin etwas anderes. Richtig gut gefällt mir neben Sleazette eigentlich nur "Uncle Rhebus" und "The Subcutaneous Peril", das mich angenehm an die jazzigen Scheiben wie "Waka-Jawaka" erinnert. Und das ist für den über 80 Minuten langen Tonträger (mit über 15 EURO) doch etwas wenig. Ironischerweise haben die drei Songs bereits Albumlänge.

Das meiste ist live, doch verbindet die Nummern nichts. Schon an den YCDTOSA-Veröffentlichungen hat mich gestört, dass durch das Zusammenwürfeln und Dubbing von Konzertausschnitten kein richtiges Live-Gefühl zustande kommt, ganz anders etwa auf "Zappa In New York" von 1977. Auf Finer Moments bleibt davon umso weniger.

Nach über 20 posthumen Veröffentlichungen sollte der Zappa Trust Fund mal einen Gang zurückschalten. Nicht alles muss auf CD. Meine beiden Punkte sind auch irgendwie Trotz.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 4, 2016 2:30 PM CET


Hits Are for Squares
Hits Are for Squares
Wird angeboten von schnuppie83
Preis: EUR 7,39

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ist es eine "Best Of" oder nicht?, 11. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Hits Are for Squares (Audio CD)
Ich hatte zunächst eine Abneigung gegen diese Scheibe. Der Titel suggeriert Spott gegen die üblichen Single-Collections, die oft fantasielos und als Überbrücker von Labels zusammengestellt werden. Also macht "Hits Are For Squares" alles anders? Klar, die Nummern sind von Musikerfreunden und -fans zusammengestellt, aber kaufen muss sie ja der Kunde. Was hat er zu erwarten?

Ist er treuer Sonic Youth Fan, wird er sich wohl freuen über die gelungene Zusammenstellung. Es sind ein paar Sahnestücke dabei, vor allem Material von EVOL und, klar, den frühen 90er Scheiben Goo, Experimental etc. Gerade die ersten Nummern der Collection sind allesamt Single-Auskoppelungen und durchweg, sagen wir, "zugängliche" Nummern, wenn auch bei weitem nicht kommerziell. Macht das aus Hits Are For Squares eine besondere oder andersartige Collection? Wohl nicht, selbst ein Major Label hätte wohl "100%" und "Sugar Kane" mit drauf gepackt. Dabei muss ich zugeben, dass die Songs in dieser Zusammenstellung einen gewissen Reiz haben, das 80er "Shadow Of A Doubt" nebst dem zwanzig Jahre jüngeren "Stones" beispielsweise funktioniert wirklich gut.

Für Sonic Youth Neulinge ist Hits Are For Squares auch geeignet, geht dabei aber ganz im Stile einer Best Of über sperriges Material hinweg, dass auch und vor allem Sonic Youth ausmacht, z.B. Diamond Sea und Washing Machine, Titanium Exposed oder Plastic Sun, um einige zu nennen. Nun ist eine Collection immer eine Auswahl, aber diese hier bemüht sich doch um eine gewisse Mehrheitsfähigkeit, daher ist der Albumtitel etwas irreführend.

Ansonsten kann ich gut mit dem Mix leben. Er ist breit aufgestellt. Wenigstens ein Song aus letzen beiden Alben wäre nicht falsch gewesen oder auch der experimentellen Randprojekte. Gern auch mehr Nicht-Singles.


Push the Sky Away
Push the Sky Away
Preis: EUR 12,99

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Just Keep On Pushing, Push The Sky Away., 7. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Push the Sky Away (Audio CD)
Als ich hörte, dass Nick Cave ein Album mit "schönen" Songs abgeliefert hat, war ich skeptisch. Das letzte schöne Album, dass ich von ihm hörte, war Boatman's Call, und das hatte mich damals enttäuscht. Meiner Meinung nach passte diese Musik nicht zu ihm und er klang hörbar unsicher. Es war nichts mehr von der Klang gewordenen Raserei auf "Henry's Dream", dem Grusel auf "Murder Ballads" oder dem Fanatischen auf "Tender Prey" zu finden. Aber der Wandel ist sein gutes Recht als Künstler. Nun haben wir 2013.

"Push The Sky Away" ist anders "schön". Nicht durch Liebes-Balladen, sondern durch ruhige Songs, die zwar wenig dynamisch, aber voller Spannung und reich an kreativem Sound sind. "Jubilee Street" ist so ein spannendes Stück. Es bricht nie aus, aber man muss jederzeit damit rechnen, ebenso bei "Water's Edge" mit seinem kernigen Bass. Warren Ellis hat es verstanden, den Sound sparsam zu halten. Es ist nicht voll geladen wie "Dig Lazarus Dig". Die Schlussnummer "Push The Sky Away" erinnert mich enorm an "Stranger Than Kindness" von 1986. Beide Nummern gehören zu meinen absoluten Favoriten im Werk von Nick Cave. Sonst lädt das Album kaum dazu ein, im Backkatalog zu wühlen, und das ist auch OK. Nick Cave ist noch weit davon entfernt, sich selbst zu kopieren.
Obwohl kein Konzeptalbum macht Push The Sky Away doch am Stück zu hören Spaß. Mit unter 45 Minuten ist es nicht bemüht lang und hat (vielleicht auch dadurch) kein
Füllmaterial. Die Stück greifen wie völlig selbstversändlich ineinander.

Fazit: Klare Kaufempfehlung. Dass ich nur vier Punkte vergebe, liegt daran, dass mir eine Spur von der Aggressivität das alten Caves fehlt. Nummern wie "Tupelo" oder "Jack The Ripper" fehlen komplett. Liegt aber wohl mehr an meiner Erwartungshaltung. Das Album ist klasse.


alfi Teefilter aroma compact
alfi Teefilter aroma compact
Preis: EUR 13,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intelligent !, 18. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: alfi Teefilter aroma compact (Haushaltswaren)
Dieser Artikel ist schlicht intelligent. Ich verwende losen Tee und musste beim morgendlichen Befüllen der Thermoskanne fürs Büro entweder von der Porzellankanne umfüllen oder ein Tee-Ei verwenden. Kein Sieb passte in die Thermoskanne selbst, ob von emsa oder alfi.
Dieser Teefilter nun ist schmal aber auch lang genug, um ausreichend Tee zu fassen und in der Kanne zu halten. Das Sieb ist engmaschig genug, um keinen Tee durchzulassen, aber weit genug, um beim Herausziehen nicht zuviel Wasser mitzunehmen (um es anschließend zu verschüten).
Das alfi-Sieb ist problemlos zu reinigen und in der Not lässt sich sogar aus der Kanne in eine Tasse gießen, ohne den Teefilter herauszunehmen, das aber nur mit Geschick. Wer groben Tee nutzt, so wie ich Verbene, der kann sich beim Reinigen mit einem Ess-Stäbchen behelfen oder einer Kuchengabel, um die Reste herauszukratzen.
Der Preis ist nicht ohne, aber der Nutzen lässt darüber hinweg sehen, zumindest mich.


Sanitas SEM 40 EMS/TENS Digitales Elektrostimulationsgerät
Sanitas SEM 40 EMS/TENS Digitales Elektrostimulationsgerät

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Günstig, aber ungenügend, 26. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Gerät, oder genauer, seine Firmware, hat soich irgendwann aufgehängt und dann ging nichts mehr. Ich habe es zurückgeschickt und ich war ehrlich gesagt froh, denn das SEM 40 ging mir irgendwann ziemlich auf den Zeiger.
Also ignoriere ich den Defekt (das kann immer passieren) und beschreibe das Produkt.

Die EMS/TENS Programme sind vielseitig und gut in der Dokumentation beschrieben. Allerdings erfordern sie regelmäßiges Nachschlagen, es sei denn, mann kann sich die Kürzel merken, und wer will das in abendlicher Müdigkeit schon noch. Bevor es aber losgeht, ist zu akzeptieren, dass das Gerät bei jedem Tastendruck nervig piepst. Und unter 8-10 mal Drücken wird es kaum gehen. Fällt mal ein Elektrodenkontakt von der Haut, muss neu begonnen werden. Der Gürtelclip ist zwar praktisch, allerdings sollte man bei den Übungen nicht herumlaufen, sondern im Sitzen oder Liegen entspannen. Für das Kabelwirrwarr wird keine Lösung angeboten. Wer starke Impule benötigt, z.B. für die Beine, kommt mit dem SEM 40 schnell an die Grenze. Das Display emfand ich als unübersichtlich.

Ich habe mich nach der Rückgabe für das Panasonic EW 6021 entschieden, das bei mehr als doppeltem Preis aber die akzentuierteren Impulse sendet und mit der Bildsprache am Gerät selber ohne Zifferncode (der Programme) auskommt. Das große Impulsreserve hat und die lästigen Kabel per Knopfdruck aufrollt. Und vor allem: das nicht piepst.


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