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Rezensionen verfasst von
Thrillerfan

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Das Leben ist (k)ein Ponyhof: Roman
Das Leben ist (k)ein Ponyhof: Roman
von Britta Sabbag
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

4.0 von 5 Sternen liest sich super & man nimmt was draus mit, 21. Juni 2014
Dies war für mich das erste Buch der Autorin, die gebürtig aus Osnabrück kommt und dies die Sache für mich noch interessanter machte, da ich ebenfalls aus der Gegend bin. Von ihr stammen noch Pinguinwetter und Pandablues.

Für mich war die Story wirklich super zu lesen und es war Unterhaltung pur, bei der man sogar noch was fürs Leben mitnehmen kann, da sie einem unter Anderem vermittelt, dass Arbeit und somit Erfolg im Beruf auch nicht alles sind und darüber manchmal manche Dinge untergehen und man darüber vergisst, was wirklich im Leben zählt.

Es war sehr unterhaltsam zu lesen, wie Antonia, nachdem sie von ihrer Mutter verdonnert wurde, auf ihren schrulligen Stiefvater aufzupassen, da diese sich spontan in den Urlaub verabschiedete, versuchte ihr geordnetes Berufsleben und ihre neue Aufgabe unter einen Hut zu bekommen. Die Charaktere fand ich gelungen und man konnte sie sich jeweils lebhaft vorstellen, ganz besonders Carl, Antonias steifen und festgefahrenen Freund und Arbeitskollegen, sowie Walter, ihren Stiefvater, der für so manche lustige Situation sorgt.

Der Schreibstil ist flüssig und sorgt dafür, dass sich die knapp 230 Seiten im Nu lesen lassen.

Fazit:

Für mich eine gelungene Story, mit hohem Unterhaltungswert und einer guten Portion Lebensweisheit. Werde die Bücher der Autorin wohl im Auge behalten und kann mich schon auf Pinguinwetter freuen.

Note: 2+


Der Totschläger: Thriller (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller, Band 5)
Der Totschläger: Thriller (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller, Band 5)
von Chris Carter
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen spanndens Ende, mittelprächtiger Rest, 19. Juni 2014
Der Totschläger von Chris Carter (Thriller, 2014)

- spannendes Ende, mittelprächtiger Rest -

Bei diesem Fall handelt es um den mittlerweile 5. Fall der Robert Hunter-Reihe, wo Hunter dieses Mal eine große Rolle spielt, da er unmittelbar in das Tätergeschehen einbezogen wird und er vor die Wahl gestellt wird...

An sich war auch dieser Teil für meinen Geschmack wieder mal nicht schlecht, allerdings stellte sich für mich wieder mal das gleiche Problem, was ich immer bei seinen Büchern habe, es will sich einfach nicht das einstellen, was so viele andere Leser als so herausragend empfinden: die übermäßige Spannung. Für mich kam sie in diesem Fall allerdings dann doch mal zum Ende hin spürbar auf, was schon eine deutliche Verbesserung zu den ersten zwei Teilen ist, die ich bisher gelesen habe.

Die Kapitel sind wie gewohnt schön kurz und enthalten fast durchgehend sogenannte Cliffhanger, sprich sie enden so, dass man unbedingt weiterlesen möchte, weil sie für Spannung sorgen. Leider fruchteten auch diese dieses Mal wieder nicht bei mir, obwohl sie ein beliebtes Stilmittel in seinen Thrillern sind, denen er sich immer bedient.

Auch der Titel sagt, wie auch schon des Öfteren nicht das aus, was im Thriller vorkommt und hat somit mit der Handlung gar nichts zu tun.

Der Fall an sich, das muss ich trotz, dass sich bei mir nicht besagtes überfliegendes Gefühl einstellen wollte, zugeben, ist schon sehr hart, was die Leiden der Opfer angeht und sorgt so für Kopfkino.

Fazit:

Für mich wieder mal ein Carter, der es immer noch nicht geschafft hat, mich vollends vom Hocker zu reißen, obwohl die Story nicht schlecht ist und Potenzial hat. Das Ende hatte dann doch noch ein wenig mehr Spannung für mich über, so dass ich sagen kann, dass er sich von den zwei anderen Teilen, die ich bisher gelesen habe, schon ein wenig abhebt, dies sich allerdings nicht großartig in meinem Gesamturteil niederschlägt, da mir der Rest der Story einfach zu mittelmäßig ist und meine Erwartungen somit zu hoch waren.

Note: 3+


Aus tiefster Seele: Psychothriller
Aus tiefster Seele: Psychothriller
von Samantha Hayes
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen anders, als erwartet, 16. Juni 2014
An dieses Buch ging ich mit sehr großen Erwartungen heran, versprach der Klappentext und vor allem die Thematik Spannung pur.

Insgesamt gesehen muss ich sagen, habe ich es wirklich gerne und mit großem Interesse gelesen, allerdings war es letztendlich nicht das, was ich erwartet hatte und es ließ mich nicht gänzlich zufriedengestellt zurück.

Zuerst einmal muss ich sagen, dass es sich um keinen Psychothriller handelt, als der er deklariert ist, auch wenn das letztendliche Motiv natürlich ebensolcher Natur ist, was aber immer der Fall ist. Hierzu kann ich nur sagen, ein Motiv macht noch lange keinen Psychothriller. Für mich persönlich ist das einfach enttäuschend, denn wo Psychothriller draufsteht, möchte ich auch einen zu lesen bekommen, auch wenn die Grenzen manchmal nicht ganz klar definiert werden können, wo es sich um einen handelt und wo nicht, da sie einfach fließende Übergänge haben können. In diesem Fall war es für mich allerdings eine ganz klare Kiste, da sich während des Lesens keine der so typischen Merkmale dafür auftun wollten, wenn man von der wirklich großen Wendung absieht, die sich ganz zum Schluss auftut, wo ich wirklich verblüfft war.

Auffallend ist, dass der eigentliche Fall, als der er sich zum Ende herausstellt, etwas ganz Anderes betrifft, als man vermuten würde. Zudem ist man zum Ende hin doch mehr und mehr verwirrt, wer eigentlich gemeint ist und was es mit dem Ganzen auf sich hat. Dieses hat in meinen Augen auch noch mal für ein Highlight gesorgt, da hier die Spannung merklich anstieg, die ich mir im sonstigen Leseverlauf so sehr erhofft hatte. Es ist auf seine Art spannend, allerdings nicht mit einer Hochspannung versehen, wie der Klappentext vermuten lässt.

Das größte Manko allerdings ist das unbefriedigende Ende, was so abrupt endet, dass es schon sehr enttäuschend ist. Für mich wurden somit nicht alle Fragen beantwortet und ich hätte mir das Finale, bzw. den Epilog noch intensiver und aufschlussreicher gewünscht.

Fazit:

Ein schon sehr interessantes Buch, allerdings auf seine Weise, allerdings für mich mit zu vielen Schwächen, als das es perfekt gewesen wäre. Bis auf den großen Knall zum Ende hin, der wirklich verblüffend war, weil es eben wirklich so ganz anders, als erwartet kam, wäre doch noch einiges an Luft nach oben gewesen, um es runder hätte werden zu lassen. Ich habe wohl einfach ein wenig was anderes davon erwartet. Nichtdestotrotz habe ich es alleine aufgrund der Thematik sehr gerne gelesen.

Note: 3+


Backe, backe Ehemann
Backe, backe Ehemann
von Simone Hausladen
  Broschiert
Preis: EUR 12,50

4.0 von 5 Sternen tolle Unterhaltung, wenn die Idee wohl auch nur im Roman funktionieren wird, 14. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Backe, backe Ehemann (Broschiert)
Die Story handelt von Nicky, die beschließt nicht mehr länger Single sein zu wollen und endlich den Mann zum Heiraten zu finden. Also erfindet sie für sich die No-longer-Single-Liste, die sie im Verlauf des Buches abarbeitet und dabei das ein oder andere Abenteuer erlebt.

Der Einstieg in die Geschichte empfand ich schon als sehr ansprechend und vielversprechend, erlebt man doch einen "schlechten Tag" in Nickis Leben in Form einer Art Tagebucheintrags. Infolgedessen macht sie sich einen Plan, die bereits erwähnte No-longer-Single-Liste. Ab da fangen die die Kapitel an, die für jeden der 10 Punkte dieser Liste stehen.

Mir hat dieser Roman gut gefallen, da er mich sehr gut unterhalten konnte und ich Nickis Gedankengänge aus eigner Erfahrung sehr gut verstehen konnte und mich in dem ein oder anderen auch selbst wiederfand.

Für mich ist allerdings klar, dass so eine Liste im wahren Leben nicht wirklich umzusetzen ist, denn man kann sich noch so oft sagen, ich will jetzt einen Mann, er wird aber eben nicht auf Knopfdruck erscheinen. Manche Dinge könnte man schon in die Tat umsetzen, allerdings weiß man eben auch, dass in einem Roman immer am Ende alles Friede, Freude, Eierkuchen ist und da unterscheidet es sich eben deutlich zum wahren Leben, wo gut Ding oft nun mal wirklich sehr lange Weile braucht, um endlich gut zu werden. Nichtsdestotrotz kann man auch hier etwas mitnehmen, vor allem viel Lesefreude und gute Unterhaltung, denn der gute Schreibstil spricht für sich, um ein kurzweiliges Lesevergnügen zu haben.

Fazit:

Ein für mich gelungener Roman, um ein immer aktuelles Thema, in dem sich sicher die ein oder andere Frau wiederfinden wird. Wer wissen möchte, was Nicky mit ihrer Liste so erlebt, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.

No


Lieblingsstücke
Lieblingsstücke
von Susanne Fröhlich
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

4.0 von 5 Sternen - vom Lachfaktor her der bisher schwächste Teil, storymäßig trotzdem gut -, 1. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Lieblingsstücke (Taschenbuch)
Auch dieser Teil der Andrea Schnidt-Reihe hat mir wieder mal gut gefallen, wenn er auch vom Lachfaktor her gesehen, im Gegensatz zu den anderen Teilen schon ein wenig schwächelte. Bei den anderen gab es wesentlich mehr Lachmomente. Trotzdem hat die Story dank Frau Schnidts bekannter Naivität wieder einiges zu bieten.

In diesem Teil geht es hauptsächlich um ihre Tätigkeit die sie im heimischen Keller fabriziert, sowie ihren Vater, der plötzlich auf der Matte steht und bei ihr wohnen will.

Wie schon in den anderen Teilen sind es besonders die Szenen, die ihren Mann Christoph betreffen, die am lustigsten sind und für die meisten Lacher sorgen. Ich freue mich jedes Mal aufs Neue darauf, was dieses Mal so kommt.

Fazit:

Ein wieder mal spritzig-erfrischender Andrea Schnidt-Roman, wie ich ihn mag, wenn auch mit geringfügig weniger Lachern, was der Story an sich aber keinen Abbruch tut.

Note: 2+


Erebos
Erebos
von Ursula Poznanski
  Broschiert
Preis: EUR 9,95

3.0 von 5 Sternen beängstigende Thematik, 1. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Erebos (Broschiert)
Bei Erebos handelt es sich um das erste Jugendbuch der Autorin, die mittlerweile auch mit ihren Erwachsenenthrillern bekannt ist.

Im Großen und Ganzen hat mir dieser Roman, denn einen Thriller konnte ich nicht wirklich ausmachen, gut gefallen, gerade auch aufgrund der Tatsache, dass ich null Komma null mit Computerspielen am Hut habe und somit anfangs am zweifeln war, ob mich die Story überhaupt reizen würde. Diese Zweifel vergingen allerdings sehr schnell, denn auch als nicht Computerspielfreak kann man Gefallen hieran finden, auch wenn sich mehr als die Hälfte des Buches im Spiel selbst abspielt. Interessant ist es auf jeden Fall. Das Interessante daran ist, dass Fiktion und Wirklichkeit miteinander verschwimmen, so dass hier Beängstigende zum Vorschein kommt, so dass man sich fragt, was wäre, wenn dieses hier irgendwann wirklich Realität werden könnte...

Meine Kritikpunkte siedeln sich in der Richtung an, wie ich anfangs schon erwähnte, dass es sich hierbei eher um einen Roman, als um einen Thriller handelt, denn das wirklich Thrillige, wenn man so will, kommt erst in der Auflösung zum Vorschein. Somit wäre ich dann auch direkt bei Kritikpunkt Nr, 2, nämlich dass ich mir bei der Auflösung schon noch ein wenig mehr erwartet hatte. Viele Leser empfanden gerade das Ende als sehr spannend, was für mein Empfinden nicht ganz so herausragend zutage kam. Ja, die Auflösung hat es in sich und was dahintersteckt ist beängstigend und auch sehr speziell, nur fand sich das für meinen Geschmack zu wenig in der Spannung wieder.

Fazit:

Ein Jugendthriller, den auch Nicht-PC-Fans mit viel Freude lesen könnten. Das Lesenswerte für mein Empfinden war die abgefahrene Idee und die Auflösung dahinter. Für meinen Geschmack haperte es allerdings an einigen Kleinigkeiten, die ich mir anders gewünscht hätte.

Note: 3


Sekundentod: Kriminalroman
Sekundentod: Kriminalroman
von Petra Mattfeldt
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unerwartete Thematik, 24. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sekundentod: Kriminalroman (Taschenbuch)
In diesem Krimi ermittelt Hauptkommissar Falko Cornelsen in einem Fall, wo eine Krimiautorin wie in ihren eigenen Büchern ermordet wird...

Dieser Krimi entwickelte sich im Laufe des Lesens zu einer unerwarteten Überraschung, was die Thematik betraf und der ihn so, so richtig interessant für mich machte, einfach da diese Thematik nicht so ausgelutscht ist, wie die üblichen Krimithemen. Dieses ließ ihn in meinen Augen auch so richtig gut erscheinen.

In immer mal wieder eingestreuten Täter-Opfer-Passagen nimmt der Leser Anteil an dem Leid des Opfers, was für ordentlich Spannung sorgt, da ich gerade diese Passagen immer so interessant finde. Sie geben der Story erst den richtigen Pfiff und lassen sie lebendiger werden, da sich der Fokus nicht ausschließlich auf die Ermittlungsarbeiten legt.

Auch über das Privatleben von Falko Cornelsen wird viel bekannt, so dass man eine gute Vorstellung von ihm bekommt und das Ganze so einfach persönlicher wird.

Der Schreibstil ist flüssig und lässt das Buch gut und schnell lesen, so dass man mit Freude dabei ist. Auch das Finale war gut durchdacht und lässt keine Fragen offen.

Fazit:

Ein sehr gelungener Krimi, der seine volle Entfaltung mit Hilfe einer nicht erwarteten Thematik erfährt, die nicht aus dem Klappentext hervorgeht. Für mich somit ein Lesehighlight, was man sich nicht entgehen lassen sollte. Ich würde mich freuen, weitere Bücher um Kommissar Cornelsen lesen zu können.

Note: 1-


Leide!
Leide!
von Siegfried Langer
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen tolles, kurzweiliges Thrillervergnügen, 21. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Leide! (Taschenbuch)
Nachdem mir die beiden Psychothriller Vater, Mutter, Tod und Sterbenswort schon super gefallen haben, war ich total auf das neue Werk des Autors gespannt, was nach längerer Wartezeit seit Anfang Mai nun auch endlich als TB erhältlich ist, nachdem es vorher nur als E-Book erschienen war.

Dementsprechend hoch waren die Erwartungen, auch wenn es sich dieses Mal um keinen Psychothriller handelt.

Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht, in wenigen Stunden hatte ich den nicht ganz 300-seitigen Thriller bereits ausgelesen.

Wie gewohnt ist der Schreibstil flüssig, so dass sich das Buch im Nu durchlesen lässt und ich mit Spannung dem Ende entgegenfieberte, was sich mir da wohl erschließen würde.

Ein paar kleine Kritikpunkte habe ich allerdings, denn betreffend dem Titel Leide! habe ich mir noch ein wenig mehr vorgestellt, als mich letztendlich erwartete. Die Story ist toll, keine Frage, aber so das gewisse Etwas, was die beiden vorherigen Thriller hatten, fehlte mir hier. Das "Leiden" an sich hatte ich mir wohl einfach noch intensiver vorgestellt .Zudem muss man schon sehr konzentriert lesen, da schon sehr in den Zeiten gesprungen wird, trotz, dass es bei jedem Kapitel beisteht, wo man sich gerade befindet. Das Ganze wird halt nur dadurch erschwert, dass man so ziemlich bei jedem Kapitel springt und so doch schnell man den Überblick verliert, zumal es sich immer wohl nur um wenige Wochen handelt, was es nicht unbedingt einfacher macht.

Was die Spannung angeht, ist es hier so, dass man so oder so wissen möchte, wie es ausgeht, somit bedurfte es für meinen Geschmack nicht mal unbedingter Hochspannung, der ich natürlich aber nicht abgeneigt gewesen wäre.

Fazit:

Ein toller Thriller, wo sich das Warten gelohnt hat, der für mich allerdings nicht ganz an die Vorherigen heranreicht. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass daraus eine Reihe entstehen könnte, auch wenn die beiden Hauptprotagonisten in diesem Fall noch nicht wirklich zusammengearbeitet haben. Man sollte ihn sich nicht entgehen lassen, man würde etwas verpassen.

Note: 2+


Sternschanze
Sternschanze
von Ildikó von Kürthy
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,95

1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen rundum toll, für mich der bisher Beste von Kürthy, 20. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Sternschanze (Gebundene Ausgabe)
Bei diesem Roman sticht zuerst einmal besonders die Aufmachung des Buches ins Auge, die für mich schon alleine rundum gelungen ist: superschönes Cover, tolle Innengestaltung und ein farblich angepasstes Lesebändchen.

Hinzu kommt dann noch eine superlustige Story, die mich fast schon Tränen lachen ließ. Handelt sie doch von Nicola die ausgerechnet an Silvester durch eine bräsige Situation zum Single wird und sich so ganz schön in ihrem Leben umstellen muss.

Besonders gut haben mir hierbei die total lustigen Szenen gefallen, was Nicola alles in dieser Zeit erlebt, so dass ich gar nicht anders konnte, als lauthals zu lachen.

Für mich ist es somit, was den Humor und den Lachfaktor angeht der bisher beste Roman der Autorin. Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und schnell zu lesen, so dass man ein kurzweiliges, vergnügsames Leseerlebnis genießen kann.

Fazit:

Ein Roman, der sich besonders gut auch als Urlaubslektüre eignet, da er zum Teil an Urlaubsorten spielt. Wer mal wieder so richtig herzhaft lachen möchte, sei dieser Roman empfohlen. Lachkrämpfe sind vorprogrammiert.
Note: 1


Eene Meene: Einer lebt, einer stirbt (grün)
Eene Meene: Einer lebt, einer stirbt (grün)
von M. J. Arlidge
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen leider nicht so gut, wie es gehypt wird, 19. Mai 2014
Bei diesem Thriller handelt es sich um den Ersten des Autors.

Er handelt von einem Serientäter, der es scheinbar auf Opferpaare abgesehen hat in diversen Konstellationen. Der Einstieg in die Story erinnert schon ziemlich an die Horrorfilme Saw, denn jedes entführte Paar muss eine Entscheidung treffen, die über Leben oder Tod entscheidet...

Der Hype und die Werbekampagnen um diesen Thriller sind groß, leider halten sie, genausowenig, wie der Klappentext, was sie versprechen. Ich muss dazu sagen, dass mir der Hype um dieses Buch vor dem Lesen gar nicht bewusst war und ich von den Werbekampagnen auch nichts mitbekommen habe, somit bin ich relativ unvoreingenommen daran gegangen. Relativ deshalb, denn der Klappentext versprach Einiges und konnte es für mein Empfinden nicht so wiedergeben, wie meine Vorstellungen Formen angenommen hatten.

Alleine schon, was die Opferszenen angeht wurde ich doch schon sehr enttäuscht, denn sie waren für mich das Maßgebliche an diesem Buch, die es für mich so besonders werden lassen sollte, denn es klang mal nicht nach dem sonstigen Einheitsbrei, den man mittlerweile im Thrillergenre zu lesen bekommt. Die Szenen standen nicht etwa im Mittelpunkt, wie ich annahm, sondern machten nur einen verhältnismäßig geringen Teil aus, die ich mir zudem auch wesentlich intensiver gewünscht hätte. Natürlich gibt es auch Ekelstellen im Buch, die hier nicht fehlen durften, bei dieser Thematik.

Spannungsmäßig bewegt sich der Thriller leider auch nicht in der oberen Liga. Er ist schon recht gut geschrieben und auch so, dass man nach jedem Kapitel wissen möchte, wie es weitergeht, aber wirkliche Hochspannung ist doch etwas Anderes! Zugute halten muss ich ihm, dass die Kapitel wirklich mehr als Leserfreundlich sind, denn es handelt sich wahrlich um Minikapitel, die dem Leser ermöglichen, schnell durch die Geschichte zu kommen.

Das Ende war, um das Ganze noch auf die Spitze zu treiben, recht vorhersehbar und es kam, wie es kommen musste. Was wird natürlich nicht verraten, sondern sollte von interessierten Lesern selbst erlesen werden. Immerhin nahm die Spannung noch geringfügig zu, was den Kohl allerdings auch nicht mehr fett werden ließ.

Fazit:

Ein wieder mal sehr gehyptes Buch, was für meinen Geschmack überbewertet ist und mich nicht ganz zu überzeugen vermochte. Für mich fehlte einfach zu viel, um es zu einem Topthriller werden zu lassen. Dennoch wird es seine Leser finden, vor allem bei dem Hintergrund, dass auch schon der Leser vor die Wahl gestellt wird: Das Cover gibt es nämlich sowohl in grün, als auch in rot.

Note: 3-


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