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Rezensionen verfasst von
Nils Feller "rotstift"
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Quadrophenia [DVD] [UK Import]
Quadrophenia [DVD] [UK Import]
DVD ~ Franc Roddam
Wird angeboten von 8mm
Preis: EUR 9,38

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Toller Film aber..., 12. März 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Quadrophenia [DVD] [UK Import] (DVD)
Dass Quadrophenia ein Klassiker ist, steht außer Frage. Die vorliegende Version (ich habe die UK-Fassung) hat jedoch leider eine miserable Bildqualität. Nur 4:3 und dabei nicht richtig zentriert. Das Bild selber erreicht höchstens unterdurchschnittliches Video-Niveau.
Fazit: Fantastischer Film, aber schlechte Bildqualität.


Asylum of the Human Predator
Asylum of the Human Predator
Preis: EUR 24,51

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Feiner Erstling, 21. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Asylum of the Human Predator (Audio CD)
Es ist ja mittlerweile sehr schick geworden, die Flut neuer Metalcore-Bands zu beklagen und das ganze Genre schon wieder für überflüssig zu erklären. In der Tat gibt's da viel generisches, und manche Kombo wird vorschnell gesigned oder grundlos hochgejazzt wie etwa die höchst durchschnittlichen Trivium. Hell Within machen nicht vieles anders, aber das meiste besser; zumindestens so gut, um sie aus der Masse herauszuheben. Natürlich beherrschen sie das MC Handwerk aus dem effeff, schmecken das ganze aber sehr bekömmlich mit einem guten Schuss Trash und Death ab. Dazu hauen sie dann auch mal zünftig auf die Hardcore-Kacke, dass es nur so eine Freude ist.

Gut wird's wenn die Band mit feinem Riffing Druck aufbaut und tierisch nach vorne losgeht, weniger beeindruckend sind die melodischen Parts, bei denen die Melodien wenig überzeugend vor sich hinleiern. Singen ist wirklich keine Stärke, dafür liegen die Vocals sonst in einem netten midrange Bereich, irgendwo zwischen Randy Blythe und Mikkael Stanne. Für einen Erstling aller Ehren wert, und wer noch Metalcore hören mag, sollte unbedingt ein Ohr riskieren!


Circus Animals
Circus Animals
Wird angeboten von rockinghorsede
Preis: EUR 10,72

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein unbekanntes Meisterwerk, 2. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Circus Animals (Audio CD)
Ausserhalb Australiens haben Cold Chisel nie die Anerkennung erfahren, die sie verdient gehabt hätten. Hierzulande vorschnell als klassischer Aussie blue-collar-rock abgetan, hatten die Jungs aus Adelaide viel mehr zu bieten. Insbesondere Don Walkers Songwriting gehört in eine Reihe mit den ganz Großen wie Tom Waits oder Townes van Zandt (wenn auch musikalisch anders..)Nur ganz wenige können so wie er mit wenigen Zeilen eine so intensive und dichte Stimmung erzeugen. Anno '82 habe ich so vieles nicht verstanden, war aber trotzdem fasziniert. Seitdem begleitet mich diese Platte, und anders als die meisten anderen ist sie nie geschrumpft, höchstens gewachsen.

Entstanden nach einer total verkorksten US-Tour, mit der Chisel vergeblich versuchten den US-Markt zu knacken, ist 'Circus Animals' eine düstere, kraftvolle und unglaublich intensive Scheibe geworden. 'You got nothing I Want' setzt gleich den Standard, eine bittere Abrechnung mit der gescheiterten US-Tour. Damals, als es noch 2 Seiten pro LP gab, konnte man das ausnutzen: 'Wild Colonial Boy', der opener der 2. Seite, schlägt in dieselbe Kerbe, diesmal aber als Generalabrechnung mit den USA.

Inhaltlich gibt es einen wilden Mix: 'Bow River' mit Gitarrist Ian Moss an den Vocals, der Schrei eines von der Industriearbeit angepissten Mannes nach Freiheit, unterlegt mit Gitarrenarbeit, die manchem höher angesehenen Saitengott die Tränen in die Augen treiben sollte; Songs über das Glücksspiel ('Numbers Fall', ein Mörder-Groove...), gescheiterte Beziehungen ('When the War is over'), allmächtige Plantagenbosse ('TaiPan' mit einem Solo für die Ewigkeit) und Frauen von denen man besser die Finger lässt ('No Good for You').

Die Dramaturgie der LP setzte ans Ende der Seiten (schade, dass es das nicht mehr gibt) zwei absolute Highlights in einer Platte die nur aus Highlights besteht: 'Hound Dog', einen Road-Song der, getragen von Jimmy Barnes unvergleichlicher Stimme und Ian Moss ebenso unvergleichlicher Gitarre keinen Stein auf dem Anderen lässt. Am Ende dann 'Letter to Alan', Don Walkers schwärzester Song. Einem bei einem Unfall ums Leben gekommenen Freund und Roadie gewidmet, ist der Song ein bitteres Manifest gescheiterter Hoffnungen und Träume; verpackt in einen unglaublich treibenden Hammer von einem Rocksong: ein würdiger Abschluss für Chisels beste Platte. Meiner Ansicht nach (nur meine, natürlich)eine der besten Rockplatte, die jemals unbekannt geblieben ist.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 1, 2009 2:32 AM MEST


In the Arms of Devastation (CD+DVD)
In the Arms of Devastation (CD+DVD)

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brilliant!, 13. März 2006
Die Kanadier gehörten immer schon zur gehobenen Güteklasse des ganz harten Bretts, aber hier liefern sie locker ihr Meisterstück ab. Gerade weil sie die manische Härte der -sehr guten- Vorgänger zugunsten von etwas mehr Melodie opfern, machen sie einen großen Schritt vorwärts. (Keine Sorge, cleane Vocals und poppige Refrains wird man hier vergeblich suchen)Kein Song geht im Einheitsbrei unter, alle haben ihre sofort erkennbaren Eigenheiten. Das irrwitzige Tempo von Drummer Martin Maurais bestimmt nicht mehr die pace, ohne dass irgendwo auch ein bisschen Druck verloren ginge. Oft erinnert die Scheibe an AT the Gates' Meisterwerk Slaughter of the Soul, ohne es zu kopieren.
Es ist nicht immer leicht im großen Metal-Schmelztiegel eine erkennbare Identität zu bewahren, Kataklysm schaffen es spielen. Für jeden ernsthaften Metalhead ein Pflichtkauf! Wirklich klasse...


Come Clarity
Come Clarity

7 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die waren mal so gut....., 9. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Come Clarity (Audio CD)
Viel gibt es leider nicht zu sagen, das Album rauscht einfach nur so vorbei, an vergangene Größe kann es nicht anknüpfen und setzt die eher unrühmliche Tradition von 'Soundtrack to Your Escape' und
'Reroute to Remain' fort, ist allerdings besser. Manches ist ganz ordentlich ('Dead End'), anderes ganz schlimm ('Reflect the Storm'). Schreien kann Anders Friden immer noch, aber Singen konnte er noch nie. Nix bleibt wirklich hängen oder vermag zu beeindrucken. Hart? Ja. Interessant?. Nein. In Flames konnten früher Songwriting und metallische Härte verknüpfen wie wenig andere Bands, aber damit ist es wohl vorbei. Fazit: siehe die Überschrift...


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