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bonniescott "bonniescott2"

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Origin Of Symmetry
Origin Of Symmetry

21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Offenbarung, 6. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Origin Of Symmetry (Audio CD)
Ich hatte es aufgegeben, in der heutigen Zeit brauchbare Musik zu finden und mich träumerisch den Großen vergangener Zeiten zugewandt, da es mir immer klarer wurde, dass die Zeiten der Sgt. Peppers, der Velvet Underground & Nicos, der Doors, der Bat Out Of Hells und Neverminds vorbei sind.

Was gibt es denn heute in der Welt der Popmusik? Uninspirierte Recycling-Musik, dröge Britpop-Derivate voller zwanghafter Beatles-Verballhornungen, peinliche ,,Superstars", immergleichen Gutmenschen-Deutschpop, Checker- und Assi-Rap, Schlaftabletten-Gesülze, unerträgliches Metal-Geknirsche....

Doch dann entdeckte ich Muse: Musikalisch von erster Güteklasse, originell und gewagt, die Grenzen auslotend, künstlerisch anspruchsvoll, die ernstzunehmende Popmusik zum ersten Mal seit Nirvana geschichtsträchtig beeinflussend und belebend.

,,Origin Of Symmetry" ist ein einmaliges Meisterwerk mit schrägem Sex-Appeal, voller Harmonien und Wendungen, schwer verdaulicher Lyrik und brillianter musikalischer Komplexität, in welcher virtuos mit Mischformen aus der Rockmusik und der Klassik, ja sogar mit der von mir ansonsten verachteten elektronischen Musik jongliert wird. Bellamy's einzigartige Stimme ist in Vebindung mit der (heute kaum mehr gekannten) gekonnten Verwendung des Klaviers und dem einlullenden, bombastisch mächtigen Bass sicherlich der entscheidende Knackpunkt, der dem ganzen seine Einmaligkeit verleiht.

Die Glanzlichter des Albums, das keine echten Ausfälle hat (auch wenn mir persönlich ,,Citizen Erased" nicht gefällt) sind ,,Space Dementia" (wahnsinnige Harmonien und toller Text, das Piano ist hier besonders hervorzuheben), ,,Bliss" (ein Wahnsinns-Reißer mit tollem Riff und Refrain), ,,Hyper Music" (sehr abgefahren) ,,Plug In Baby" (ebenfalls ein Reißer mit tollem Riff und einprägsamem Refrain), das ruhige ,,Screenager" und ,,Megalomania".

Wer an einmaliger, begeisternder Musik interessiert ist, kommt an diesem Album (und an den anderen Muse-Alben) nicht vorbei. Doch man muss sich bei dieser Musik auf etwas einlassen, das sicherlich nicht jedem sofort verdaulich ist. Auch sollte man sich nicht an manieristischer Theatralik stören, denn ein schräger Ästhetizismus zieht sich durch JEDES Werk von Muse, so dass es mich nicht wundert, dass diese Band in unserem Land, in dem man ein netter, uninteressanter Normalo sein muss, der sich für Blumen und Bienen und perfekte Wellen interessiert, um als Popmusiker gut anzukommen, nur am Rande wahrgenommen wird.


Bat Out of Hell III: The Monster Is Loose
Bat Out of Hell III: The Monster Is Loose
Wird angeboten von forever_rock-de
Preis: EUR 29,45

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu viel Mittelmaß, zu wenig Steinman, 6. November 2006
Eines vorweg: Ich bin ein riesiger Meat-Loaf-Fan, kenne selbstverständlich jedes Album von ihm und kann die meisten Lieder vollständig mitsingen.

Doch das erhoffte Meisterwerk ist Bat Out Of hell 3 bei weitem nicht geworden: Steinman fehlt an jeder Ecke, und ein BatIII, das nicht von Steinman produziert und/oder arrangiert wird, muss von vorne herein scheitern. Freilich, ganze sieben Songs auf dem Album stammen aus seiner Feder, doch die Tatsache, dass er nicht den geringsten Einfluss auf die Aufnahmen hatte, spürt der wahre Fan sofort.

Der klassische Meat Loaf (also jener der ersten beiden Bat-Teile und des viel zu wenig beachteten Dead Ringer-Albums) ist eben nicht einfach nur Stadionrock und mit Zuckerguss verkleisterter Bombast, wie es oft behauptet wird, sondern unterscheidet sich gerade in puncto Arrangement, Timing und Soundgestaltung gewaltig von so ziemlich allen anderen Vertretern, die dieser Ecke zugeordnet werden. Mangelndes Feingefühl in der Produktion, eine schlichtweg zu geringe Intensität beim Einspielen der Instrumente, Beliebigkeit in der Zusammenstellung (ja geradezu Zusammenwürfelung) zueinander zum Teil völlig unpassender Songs, unsägliche Nu-Metal-Experimente (The Monster Is Loose), die zu Meat Loaf in etwa passen wie Techno zu den Beatles und peinliche Lückenfüller bestimmen diesen angeblich ultimative Bat Out Of Hell-Teil, der letztlich nur eine finale Verwertung noch zu interpretierender Steinman-Titel (also ein Patchwork) ist, abgerundet mit zum Teil grausigen, zum Teil akzeptablen Lückenfüllern.

Desmond Child ist eben weder Todd Rundgren noch Jim Steinman, sondern ein Musikproduzent, dem scheinbar das Gespür sowohl für die Einzigartigkeit von Meat Loaf's Stimme als auch Steinman's Kompositionen fehlt.

Doch trotzdem ist dieses Album besser als, nun ja, 99% aller anderen Platten, die derzeit erscheinen, denn es steckt noch zuviel Meat Loaf in ihr, als dass sie Gefahr laufen würde, ein totaler Reinfall zu werden.

Der absolute Höhepunkt des Albums ist Bad For Good (mit einem gewohnt vorzüglichen Brian May an der Gitarre), dieses epische, ursprünglich als Nachfolger zum Titeltrack von Bat Out Of Hell bestimmte Monstrum, das man allerdings auch schwungvoller hätte machen können (wie Steinman es auf seinem selbst eingesungenen Album Bad For Good gemacht hat, das ungleich rasanter daherkommt, aber der Stimme Meat Loaf's schwer ermangelt). Hier fällt, nebenbei bemerkt, sofort auf, dass es sich bei dem Lied um ein klassisches Beispiel für die Meat Loaf/Steinman-Kongenialität handelt, denn Meat's Stimme passt als einzige zu Kompositionen wie diesem Meisterstück und man stellt sich die Frage: Höre ich noch das gleiche Album ? Das Stück klingt wie aus einer anderen Dimension, verglichen mit gewöhnlichen Schmonzetten oder derben Hau-Drauf-Songs, wie sie sonst reichlich auf dem Album vorkommen.

Auch das gigantische Seize The Night, das wohl ultimative Beispiel für Steinman's Drang, Elemente seiner Songs wieder und wieder zu verwerten, so dass man leicht drei bis vier andere Steinman-Songs heraushören kann, fällt aus der Reihe, wirkt es doch richtig gigantisch und stellt den Hörer vor den berüchtigten Wall of Sound.

Die übrigen Steinman-Songs sind entweder von sich aus eher schwach oder schlecht produziert, die Kompositionen anderer Songwriter wie Blind As A Bat etwa, die von vielen anderen Rezensenten aus mir unerfindlichen Gründen gefeiert werden, oder das lächerliche Cry Over Me, haben auf einem Album, das den Namen Bat Out Of Hell(!) in seinem Titel trägt, nichts verloren.

Was bleibt also zu sagen ? Es ist eine Platte wie das maue Couldn't Have Said It Better auf Droge, klar besser als diese oder auch einige Alben aus den Achtzigern von Meat Loaf, es steht aber weit hinter BatI, BatII und Dead Ringer zurück. Ja, sogar Welcome To The Neighbourhood, auf dem noch viel weniger Steinman-Material zu finden ist, gefällt mir nicht unbedingt schlechter.

Es ist, das möchte ich hier betonen, kein schlechtes Album (Einige Songs taugen ja durchaus was, zwei, drei sind sogar wirklich klasse !), doch wenn sich ein Album als Teil der Bat Out Of Hell-Reihe versteht, MUSS es etwas besonderes, ja ein Meisterwerk sein. Kauft es euch, erfreut euch daran, aber ihr werdet sehen: Es ist nicht das, worauf wir alle gewartet hatten.

Zu guter Letzt fällt mir eine Songzeile aus dem ersten Bat Out Of Hell-Album ein: ,,It was long ago and it was far away / and it was so much better than it is today."


Der unsichtbare Dritte - SZ-Cinemathek, Nr. 25
Der unsichtbare Dritte - SZ-Cinemathek, Nr. 25
DVD ~ Cary Grant
Wird angeboten von dvd-schnellversand
Preis: EUR 11,90

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hitchcocks amüsantester Film, 17. August 2006
Der Meister der Suspense hat mit dieser filmischen Meisterleistung einen zwar spannenden und mitreißenden, aber auch sehr humorvollen Film zustande gebracht. Anders als die meisten seiner klassischen Werke strahlt ,,Der Unsichtbare Dritte" eine gewisse Leichtigkeit aus, was nicht zuletzt an der Darstellung Cary Grants liegt. Die Szenen mit Thornhills Mutter oder die unbefangenen und spitzbübischen Dialoge sind wunderbar heiter, doch Szenen wie jene berühmte im einsamen Maisfeld, in der ein Flugzeug den vermeintlichen Agenten jagt, wirken mindestens ebenso beklemmend. Die Jagd quer durch die USA ist sehr dynamisch und spannend gelungen, vom perfekt inszenierten Verwirrspiel um Agenten und einen unbescholtenen Bürger, der rein zufällig in eine lebensgefährliche Angelegenheit hinein gerät, ganz zu schweigen.

Ein kurzweiliger, durchaus kunstvoller Unterhaltungsfilm für Paranoiker.


Black Sabbath (Jewel Case CD)
Black Sabbath (Jewel Case CD)
Preis: EUR 6,99

41 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das erste Black-Sabbath-Album, 20. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Black Sabbath (Jewel Case CD) (Audio CD)
Black Sabbath gehört, neben Deep Purple und Led Zeppelin, zu den drei ganz großen Rockbands der frühen Siebziger Jahre, deren Generation die bisher wohl einflussreichste gewesen ist.
Black Sabbath kann getrost als die Ursprungsband des Heavy Metal bezeichnet werden: Ihr nie zuvor dagewesener finsterer und schwerer, zähflüssiger und knarziger Sound hat eine ganze Musikrichtung nicht nur beeinflusst, sondern geprägt. Dennoch hebt sich Black Sabbath von all den ihnen nacheifernden Metalbands ab, da es musikalisch deutlich hörbar ist, dass man hier in erster Linie eine klassische Rockband, wenn auch auf Abwegen, vor sich hat.
Das erste Album, welches ich hier mit einer Rezension bedenke, weist bereits einige typische Merkmale der Band auf: Den düsteren, unheilsschwangeren und pessimistischen Sound, mit seinem walzenartigen Drive und Ozzy Osbournes nölendem Gesang.
Dennoch handelt es sich hier noch überwiegend um Bluesrock, an einem Tag in einer durchstrukturierten Jam-Session aufgenommen. Daher fehlen die aufwendigen Songstrukturen späterer Alben, es wirkt alles wesentlich spontaner und wie aus dem Stegreif.
Der künftige Kurs der Band wird jedoch bereits mehr als nur angedeutet.
1. Black Sabbath
Der Inbegriff des Black-Sabbath-Songs und Ursong des Heavy Metal. Der Opener entbehrt jeglicher Blueselemente und wird von einem extrem schweren, langsamen Riff und den stimmungsvollen Drums geprägt. Das Zusammenspiel der beiden Instrumente verleihen dem Song eine bedrohliche Atmosphäre.
Am meisten jedoch hebt sich Osbournes Gesang hervor, der nie besser klang als in diesem Song. Seine Stimme zeigt sich hier kraftvoller und voluminöser als auf späteren Alben und erreicht eine durchdringendere Wirkung.
Höhepunkt des Liedes ist der schnelle Schlussteil, dessen polternder Riff zu den Klassikern des Metal und zu den am häufigsten zitierten Riff-Figuren diese Genres zählt.
Note 1
2. The Wizard
Bei diesem Song findet eine Symbiose aus schwerem Gitarrenriffing und blueslastiger Spielweise statt.
Unverkennbar ist die Mundharmonika-Figur Osbournes, die trotz ihrer Simplizität zu den genialsten ihrer Art gehört.
Der Song ist extrem treibend und von bemerkenswerten Breaks und einem insgesamt extrem dynamischen Drumming geprägt.
In dieser Hinsicht ist es wohl der beste Song des Albums.
Note 1
3. Behind the Wall of Sleep
Ein merkwürdiger, beinahe rauschhafter Flow und ein wabernder Rhythmus machen diesen kurzen Song bemerkenswert. Der Gesang wirkt hier verzerrt und ist klangtechnisch stark modifiziert worden. Das Lied verbreitet ein gewisses surreales Flair und wirkt wie ein Tanzlied für LSD-Trips.
Einfach, aber großartig.
Note 1
4. N.I.B.
Eine der Sabbath-Legenden. Der Beginn mit seinem Bass-Solo, welches dann in einen stark verzerrten Riff mündet. Schließlich entwickelt sich ein mittelschneller Rocker mit einem leicht ironischen Text, der grandios vorgetragen wird.
Vor allem jene Gesangsparts, bei denen im Hintergrund fast nur Perkussion zu hören ist und bei denen sich Ozzy's Stimme anschwellend erhebt, beweisen seine einzigartigen Qualitären als die eines Sängers, der auf perfekte Weise düstere, klagende Stücke vortragen kann.
Ein zeitloser Klassiker.
Note 1
5. Evil Woman
Dieser Song ist ein mittelschneller, simpler, etwas eintönig wirkender Rocksong. Nicht übel, er kann sich jedoch nicht mit den vorherigen Nummern messen.
Note 3
6. Sleeping Village
Das ruhig und mysteriös beginnende Lied mit seinem leisen Gitarrenpart und Osbournes wunderbar düsterem Gesang artet in einer langen Improvisation aus. Hier wird Iommis Soloverliebtheit zum ersten Male richtig deutlich. Das Lied geht in den nächsten Song fast unmittelbar über.
Note 2
7. The Warning
Ein langsamer, sehr stimmungsvoller Rocksong.
Note 2+
8. Wicked World
Das Lied beginnt fulminant und besitzt einen unverwechselbaren, hastigen Drive. Dann setzt ein merkwürdiger, jaulender Riff ein und dazu ertönt Ozzy's Stimme wie aus einem Megaphon.
Hätte man die Linie des Songbeginns verfolgt, wäre er wohl noch besser geworden. So ist er allerdings, was den Einfluss auf den Metal betrifft, progressiver.
Note 2+
Fazit: Das erste und auch eines der besten Black-Sabbath-Alben.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 9, 2013 6:32 PM MEST


Illuminati
Illuminati
von Dan Brown
  Taschenbuch
Preis: EUR 11,00

15 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nur ein weiteres popkulturelles Machwerk....., 6. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Illuminati (Taschenbuch)
Es mag sein, dass sich Unterhaltungsromane nicht unbedingt in schwindelerregende Höhen intellektuellen Anspruchs verirren müssen, aber was Dan Brown in ALL seinen Machwerken abliefert, grenzt schon an Geschmacklosigkeit.
Konzentrierte Versatzstücke verschiedenster Verschwörungstheorien werden rücksichts- und taktlos auf einen konfusen Haufen zusammengeschmissen, in eine billig wirkende Handlung implantiert und sollen schließlich auch noch ernst genommen werden oder zumindest zum Nachdenken anregen. Äußert man sich kritisch über solch ein Buch, wird einem sehr schnell vorgeworfen, man hätte zu hohe Erwartungen an einen reinen Unterhaltungsroman gestellt.
Da stellt sich mir folgende Frage, die Angesichts unseres heutigen Literaturbetriebes doch zu denken gibt: Sind denn schriftstellerisches Können, eine atmosphärische Handlung, menschlich einigermaßen nachvollziehbare Charaktere und eine gewisse Distanz zu einer übereifrigen und effekthaschenden Darstellung nicht gerade wichtige Momente eines guten Unterhaltungsromans ?
Auch dieses Genre muss mit einem gewissen Respekt und einer zumindest minimalen Kunstfertigkeit angegangen werden, was ich bei diesem, wie auch bei anderen "Werken" Dan Brown's vermisse.
0 Sterne !


Led Zeppelin IV
Led Zeppelin IV
Wird angeboten von Media Vortex
Preis: EUR 20,19

19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mystisch, 23. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Led Zeppelin IV (Audio CD)
Das vierte Album von Led Zeppelin hat vielleicht den höchsten Wiedererkennungswert all ihrer Alben.
Es beinhaltet einige der größten Klassiker der Band und des Rock allgemein, was ihm eine Bedeutung verleiht, die scheinbar so mancher Rezensent vor mir vernachlässigte.
Einzelwertungen können helfen, das Album angemessener zu verstehen und zu bewerten. Ich beschränke mich hierbei auf die ersten vier Songs, welche den Charakter des Albums meiner Meinug nach am besten wiederspiegeln.
1. Black Dog
Ein einzigartiger Song, schräg und ausdrucksstark. Der hier vorgetragene Gesang, welcher sich aus dem Off heraus erhebt und dem sich periodisch wiederholenden Riff vorangeht, gehört zu Plant's bemerkenswertesten Leistungen. Ebenfalls bemerkenswert ist der irgendwann im Song auftretende Tonartswechsel. Note 1
2. Rock'N'Roll
Typische Rock'N'Roll- Melodie, wie der Name schon sagt. In Erinnerung bleibt hier vor Allem Bonham's Drumming, insbesondere seine Breaks und das Intro. Note 2
3. The Battle Of Evermore
Dies ist vielleicht der mystischste, sphärischste und abgehobenste Song der Band. Fernöstliches Zupfspiel, poetische Lyrics und ein wahnsinniger, beinahe transzendental und berauschend wirkender schriller Gesang verleihen diesem unzugänglichen Meisterwerk seinen in der Rockmusik einzigartigen Charakter. Note 1
4. Stairway To Heaven
Der neben "Whole Lotta Love" berühmteste Song der Band gehört zurecht zu den bedeutendsten und am höchsten bewerteten Songs der Geschichte der populären Musik.
Viele sagen, er sei abgedroschen.
Doch mindert die Tatsache, dass man einen Song schon oft gehört hat, dessen kompositorische Qualität ? Ich denke, dass dem nicht so ist.
Sicherlich stellt "Stairway To Heaven" alle anderen Songs dieser Band in seinen langen Schatten.
Das Gitarren-Thema, der Gesang, das spät einsetzende Schlagzeug, das durch Mark und Bein gehende Solo - sie alle machen dieses Lied zum vielleicht größten Song aller Zeiten. Note 1
Auf den Hörer warten noch vier weitere Songs, von denen besonders die beiden letzten als großartig zu bezeichnen sind. D
Fazit: Neben "II" das bedeutendste Led-Zeppelin-Album und einer der Meilensteine des Rock.


Machine Head
Machine Head
Wird angeboten von colibris-usa
Preis: EUR 189,37

12 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ausgereifteste Album Deep Purple's, 23. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Machine Head (Audio CD)
Das dritte Album der Mk-II-Ära stellt das bis dahin ausgereifteste und "hörbarste" Album Deep Purple's dar.
Darüber hinaus kann man es gar als das beste Album der Band betrachten, obwohl die Meinungen bei der Frage auseinandergehen, ob nun "Machine Head" oder "In Rock" besser sei.
Jedenfalls bedeutete "Machine Head" den endgültigen Durchbruch der Band und sicherte ihr einen Eintrag in die Annalen des Rock als eine der wegweisenden und besten ihres Genres.
Im Folgenden werde ich eine Einzelwertung der Songs vornehmen.
1. Highway Star
Dies ist sicherlich einer der dynamischsten Songs der Band und gehört zu ihren absoluten Klassikern. Alleine der Übergang vom Intro zum Hauptteil des Songs ist hörenswert, von den Orgelsoli ganz zu schweigen. Note 1+
2. Maybe I'm a Leo
Dieser Song ist nicht allzu auffällig. Er weiß seinen Hörer zwar durch einen gewissen bluesartigen Charme zu gewinnen, sieht neben den anderen Songs des Albums jedoch eher blass aus.
Note 2-
3. Pictures of Home
Dieser Song startet mit einem fulminanten Drum-Intro und glänzt durch seinen dynamischen Riff und die Gesangsmelodie. Nicht gerade der bemerkenswerteste Song Deep Purple's, aber hörenswert. Note 2-
4. Never Before
Bei diesem Song handelt es sich vielleicht um einen der unterschätztesten der Band. Das Lied startet bluesig-unterkühlt und geht in den mitreßenden Hauptteil über.
Es ist kein virtuoses oder allzu progressives Stück, doch liegt hierin vielleicht sogar die Stärke des Songs.
Die Gesangsmelodie und der Refrain gehören zum besten, was Deep Purple in der Kategorie "Mid-Tempo-Rock" hervorgebracht haben.
Note 1+
5. Smoke On The Water
Ich spare mir hier eine nähere Beschreibung des Songs. Jeder hat ihn schon tausendmal gehört und sein Riff gehört zu den berühmtesten der Rockgeschichte. Und dies zu Recht. Note 1+
6. Lazy
Ein groteskes und progressives Werk, das ebenfalls ein Klassiker der Band ist. Das überlange Orgelintro wandelt gleichermaßen durch die Sphären des Wahnsinns und der Genialität.
Als Kontrast zum ekstatischen Intro dient der kühle zweite Teil des Songs. Dies ist sicherlich einer der bemerkenswertesten und interessantesten Songs des Albums.
Note 1+
7. Space Truckin'
Der stampfende Rhythmus dieses Songs wirkt ein wenig dumpf, fast einfallslos. Trotz seiner überschaubaren Komplexität bietet "Space Truckin'" am Ende des Albums noch einmal ordentlichen Rock ohne größeren Tiefgang, was ja nicht immer sein muss . Note 2
Fazit:
Wie man den Einzelbewertungen entnehmen kann, fehlen Totalausfälle auf diesem Album vollständig,während es von Meisterwerken nur so wimmelt. Man sollte zugreifen und sich dieses Album zulegen, welches sicherlich zu den größten der Rockmusik gehört. Note 1
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 27, 2008 9:56 AM MEST


Der Herr der Ringe 1-3. Die Gefährten / Die zwei Türme / Die Rückkehr des Königs.
Der Herr der Ringe 1-3. Die Gefährten / Die zwei Türme / Die Rückkehr des Königs.
von John R. R. Tolkien
  Gebundene Ausgabe

22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das größte phantastische Buch aller Zeiten, 20. März 2003
Der Oxford-Professor John Ronald Reuel Tolkien schrieb über Jahrzehnte hinweg neben seiner Arbeit an der Geschichte einer von ihm erdachten Welt. Dieses Urwerk der modernen Fantasy-Literatur unterscheidet sich von seinen Genre-Verwandten durch seine schier unglaubliche Komplexität, seine Dichte und Detailfülle.
Und letztlich ist jeder heutige Fantasy-Autor dazu verdammt, in irgendeiner Weise von Tolkien abzukupfern. Denn allein schon die Idee, eine eigene Welt in diesem keltisch-antiken Stil zu schaffen, geht auf Tolkien zurück. Von den unzähligen anderen Ideen, wie der der Existenz verschiedener Rassen, ganz zu schweigen. Insgesamt betrachtet, ist "Der Herr Der Ringe" eines der einflussreichsten Bücher des 20. Jahrhunderts.
Die Geschichte dürfte spätestens seit den beiden Kinofilmen, die übrigens sehr gut umgesetzt sind, auch Nicht-Fans zumindest im Groben bekannt sein, deshalb will ich hier nicht näher auf sie eingehen.
Es empfiehlt sich, vorher den "Hobbit" gelesen zu haben, denn obwohl die vorangegangene Geschichte vom Ringfund in der Einleitung beschrieben wird, führt einen der "Hobbit" einfach stimmungsvoller und interessanter in den Geschichtskomplex ein.
Das Buch liest sich insgesamt sehr gut, sprachlich ist es unerreicht stimmungsvoll und vermittelt dem Leser eine geschichtliche und atmosphärische Dichte, wie sie bisher noch keinem Autor zu erzeugen gelungen ist. Tolkiens deskriptive Fähigkeiten sind einfach begnadet. Natürlich hat auch diese Buch seine Längen, für deren Durchstehen man aber mehr als entlohnt wird.
Die Geschichte lässt sich übrigens nicht auf ein einfaches Gut-gegen-Böse-Schema reduzieren, wie oft behauptet wird, da der Ring auch von den "Guten" Besitz ergreift und diese auch ansonsten zahlreiche Schwächen zeigen und keineswegs immer strahlende, charakterlose Superhelden ohne dunkle Seiten darstellen.
Ich könnte noch unendlich viel schreiben, doch ich belasse es bei diesem Fazit : Das beste, spannendste und mitreißendste Buch, das ich je gelesen habe.


High Voltage/Remaster
High Voltage/Remaster
Wird angeboten von DCBUYS
Preis: EUR 12,43

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hervorragendes Debütalbum, 20. März 2003
Rezension bezieht sich auf: High Voltage/Remaster (Audio CD)
Dieses erste internationale AC/DC-Album, das allerdings tatsächlich aus den beiden australischen Alben "High Voltage" und "TNT" zusammengeschustert ist, weist schon alle typischen Merkmale der Australier in der Bon Scott-Ära auf: Trockene, harte Gitarrenriffs, Bon Scott's geniales, rauhes Gekrächz, ironische Texte und sich stark ähnelnde Melodien.
Evergreens wie "It's A Long Way To The Top", "The Jack","T.N.T." und "High Voltage" machen das Debütalbum der Australier zu einer runden Sache und war der Startschuss für eine der größten Rockbands der Siebziger und Achtziger Jahre.


Powerage
Powerage
Wird angeboten von Bessere_Musik ( 12-24 Tage Lieferzeit aus Kalifornien)
Preis: EUR 26,74

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen AC/DC's heimliches Meisterwerk, 20. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Powerage (Audio CD)
Die Songs von "Powerage" sind nicht mehr so simpel wie die teilweise dennoch genialen Nummern auf "High Voltage" oder "Let There Be Rock". Dieses Album, das zu den unbekannteren der australischen "Monsters of Rock" gehört, ist tatsächlich eines der besten. Besonders hervorzuheben ist das wahnsinnige Riffmonster "Riff-Raff", AC/DC rockten nie infernalischer. Angus quält hier seine Gitarre, dass die einem schon Leid tut. "Riff-Raff" ist der Hammer und meiner Meinung nach außer "You Shook Me All Night Long" der beste AC/DC-Song aller Zeiten. Schon dieser Titel macht das Album hörenswert, aber mit "Rock'N'Roll Damnation", "Gimme A Bullet", "Sin City" sind weitere Juwelen auf der Platte zu finden. Der Sound ist hier einfach ungeschliffen und genial, aber nicht so rotzig wie auf "Let There Be Rock".


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