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Rezensionen verfasst von
K., Sascha "no pain no gain tiny grasshopper" (B'haven)
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Diablo III
Diablo III
Preis: EUR 27,99

99 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit Patch 2.01 ist Diablo III endlich wieder Diablo, 18. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Diablo III (Computerspiel)
Die 2/5 Sterne Amazon Bewertungen für D3 waren vor Patch 2.01 meiner Meinung nach zutreffend.

Was jedoch mit diesem Patch von Blizzard auf die Beine gestellt wurde ist mehr als nur beachtlich: Totgesagte leben länger. Phne Frage unterstützt der Patch auch massiv den (Vor-)Verkauf vom ReaperOfSouls Addon. Gleichwohl krempelt er auch das Classic D3 zu einem komplett neuen Spiel um.

Ich bewerte hier nicht einen vergangenen Stand von D3 und auch nicht die Entwicklung bis hin zum großen Patch sondern das Gameplay in der aktuellen Version 2.03 und das ist einfach nur großartig. Wer D1 und / oder D2 liebte wird sich nun endlich auch in D3 wieder zu Hause fühlen.

Die wichtigsten Punkte nach Meinung im großen Patch waren:
- Loot 2.o und damit auch die Deaktivierung des Auktionshauses
- Paragon 2.o für mehr Motivation im Endgame
- Neue Schwierigkeitsgrade für mehr Herausforderungen und auch Belohnungen
- Neues Clan-System für mehr soziale Interaktion
- Zahlreiche Klassenänderungen so dass nun auch mehr als nur zwei Builds pro Char im Endgame funktionieren.

Wenn ihr noch einen D3 Key besitzt solltet ihr dem Game in Version 2 unbedingt nochmal eine Chance geben. D3 v1.x und v2.x sind für mich zwei verschiedene Spiele von denen das eine riesige Enttäuschung war und das andere wie der strahlende Phönix aus der Asche empor gestiegen ist.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 14, 2014 5:21 PM MEST


Gomorrha: Reise in das Reich der Camorra
Gomorrha: Reise in das Reich der Camorra
von Roberto Saviano
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,90

8 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unglaublich, dass ein Journalist eine so schlechte Schreibe abliefern kann, 21. November 2010
Viele Rezensionen schreibe ich nicht, weil meine Meinung nur selten an die obere bzw. untere Rezensiosgrenze gelangt.
Dieses Buch allerdings hat mich motivert hier mal ein paar Zeilen zu schreiben und vielleicht den ein oder anderen Menschen davor zu bewahren seine Lebenszeit mit diesem Werk zu vergeuden.

Die Thematik halte ich durchaus für interessant und auch die Idee zu dem Buch ist gut. Die Umsetzung jedoch ist eine absolute Katastrophe. Um so schwerer fällt es mir zu glauben, dass ein Journalist dieses Werk verfasst haben soll.

Kritikpunkte:
1. Wer mit Italien geografisch / organisatorisch nicht vertraut ist, wird große Schwierigkeiten haben, dieses Buch zu verstehen / flüssig zu lesen. Orte und Funktionen werden nicht oder nur rudimentär eingeführt. Wenn ich als deutscher Autor in einem Satz: "Kleinflotbek, Schweinfurt, Plön, Wremen und Uelzen" verwende und obwohl es für den Leser wichtig sein könnte, keinerlei weitere Angaben zu den Orten mache und so zum Gesamtverstädnis beitrage, habe ich meinen Job offenbar nicht sehr gut gemacht.

2. Das gleiche mit den Namen. Familienamen werden teilweise über mehrere Seiten hinweg schlicht aufgezählt. Sind sie für das Buch relevant? Zum Teil. Werden die relavanten Namen hervorgehoben? Nein! Interessieren den Leser all diese Namen? Vermutlich nicht. Ebenso gibt es eine zwei Seiten lange Aufzählung über die Spitznamen von Camorristen. Super! Ich wollte schon immer wissen, dass XY nach einer "Reitpeitsche aus getrocknetem Eselpenis" benannt ist! Das Buch strotz nur so vor sinnlosen Informationen, die schlichtweg keine Funktion haben.

3. Der Journalist versucht sich zum Autor aufzuschwingen unter verwendet vielerlorts beschreibende Adjektive, die absolut fehl am Platz sind und selbst dem Leser die Schamesröte vor dieser Stümperei ins Gesicht treiben (Bsp.: "... eine Frau deren Hose so eng saß, dass die beinahe zu platzen schien ..." bezogen auf die Wut ob dem Tod eines Kindes).

4. Es gibt zwar so etwas wie Kapitel / Abschnitte, aber abgesehen davon ist der Textfluss eine weitere Katastrophe. Absätze oder sinnige Zusammenhänge findet man leider kaum in diesem Buch.

Ich habe das Werk zu Ende gelesen und empfehle jedem, der sich mit dieser wirklich interessanten Thematik auseinandersetzen möchte ein entsprechendes Fachbuch. Aber bitte nicht dieses Mischmasch zwischen Enthüllungsroman und Faktenerzählung.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 30, 2011 1:45 PM CET


Hellgate: London
Hellgate: London

9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langzeitmotivation gleich Null, 2. Dezember 2007
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Hellgate: London (Computerspiel)
Da ist er also: Der inoffizielle Diablo-Nachfolger.
Viele Menschen hatte große Erwartungen in dieses Projekt der "Flagship Studios" unter Leitung von "Bill Roper" gelegt. Was letztendlich dabei herausgekommen ist bleibt allerdings weit hinter den eingangs erwähnten Erwartungen zurück.
Bereits seit der EU-Beta habe ich HG:L gezockt und natürlich hatte ich auch sobald es bei amazon gelistet war die Vollversion des Spiels geordert. Die ersten Beta-Tagen waren allerdings schon das Interessanteste.
Die recht innovative Idee sowohl mittelalterliche als auch futuristische Aspekte in das Spiel einfließen zu lassen ("Tempelritter" / "Magier" & "Soldaten der Zukunft") ist schon ziemlich interessant.
Mit einem mordsmäßig aufgerüsteten automatischen Gewehr eines überdimensionalen Kalibers neben einem Mitstreiter in glänzender Rüstung mit vor Energie knisterndem Schwert zu stehen hat durchaus seinen Charme.
Was allerdings sehr schnell eintönig wird ist das Level-Design. In diesen 5 Akten gibt es meines Erachtens nach deutlich weniger Abwechslung als in Diablo 2! Wo es seinerzeit bei D2 noch grüne Ländereien, heiße Wüsten, Eiswelten, unterirdische Tunnel, Urwälder, etc. gab gibt es in HG:L zu 3/4 nur postapokalyptische Straßenzüge. Da hilft auch die mehr oder minder zufällige Generierung eben dieser Levels nicht. Mitunter ist man sich nicht sicher ob man nun im 1. oder im 5. Akt ist weil einfach alles gleich aussieht.
Die Gegner höchstens "ganz nett" umgesetzt. Während bei D2 noch die Axt etwaige Widersacher in zwei Stücke trennte und diese stilecht auseinanderglitten (etwas blutrünstig, ja ;) kommen diese Effekte bei HG:L nicht wirklich gut zu Geltung. Was wohl auch zum großen Teil daran liegt, dass das Spiel nur so vor Effekten strotzt! Bereits bei einer Party mit 2-3 Mitgliedern sieht man schon vor lauter Effekten keinen Feind mehr sondern feuert blind in die Menge an Lichteffekten in der Hoffnung darin etwas zu erwischen.
Die "Quests" - wenn man das so nennen darf beschränken sich auf "töte x", "aktiviere y", "sammle z". An sich bei einem Hack'n'Slay-Game nicht weiter tragisch, allerdings fehlt es hier deutlich an Atmosphäre, die bei D2 durchaus noch gegeben war! Einige Kommentare von NPC's sind höchstens recht amüsant. Die Motivation jetzt aber unbedingt noch die die nächste Quest zu lösen bleibt aus.
Die Hatz nach Items bietet natürlich auch in HG:L einen Schwerpunkt. Schade, dass auch in diesem Bereich noch Wochen nach Release des Spiels eklatante Mängel bestanden (z.B. Uniques bzw. goldene Items ohne Eigenaschaften!). Auch die Auswahl an Items hätte deutlich größer sein können. So gibt es z.B. nur einen einzigen Typ Scharfschützengewehr im ganzen Spiel! Das Aussehen dieses Gewehrs ändert sich in keinem Akt oder Schwierigkeitsgrad - einzig die Eigenschaften ändern sich mit höherer Stufe. Hier wäre deutlich mehr drin gewesen in Form von weiteren Objekt-Modellen - und zwar in allen Bereichen (nicht nur beim Scharfschützengewehr).
Großer Pluspunkt sind die gerenderten Videos bei denen sich die Entwickler wirklich große Mühe gegeben haben.
Dennoch: mehr als 2 Sterne wird dieser Titel von mir nicht bekommen. Ich bin heilfroh, dass Spiel nach 2 Wochen wieder verkauft bekommen zu haben!
Meinung: Das Geld nicht wert!


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