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Beiträge von BaluForKanzler
Top-Rezensenten Rang: 10
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Rezensionen verfasst von BaluForKanzler
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Für zwischendurch als "schnelle Nummer" durchaus geeignet, 17. Mai 2013
Ich habe mir dieses Buch ganz spontan gekauft - einfach nur, weil es in den Charts ganz weit oben war. Zur Abwechslung mal ganz unkritisch. Weder habe ich vorher die Inhaltsangabe gelesen, geschweige denn irgendwelche Rezensionen. Ich wollte mich also einfach mal überraschen lassen. Aber leider muss ich sagen, dass sich die Freude beim Lesen dann doch in Grenzen hielt. Positive Punkte: - Das Buch war recht kurzweilig. Ich habe es in einem Rutsch (etwa 2 Stunden) durchgelesen. - Ich wurde an der einen oder anderen Stelle durchaus etwas emotional angerührt. Es flossen sogar ein paar Tränchen. - Lockerer Schreibstil, leicht und flott zu lesen. Negative Punkte: - Ich frage mich nach jedem Buch, das ich gelesen habe: "Bleibt mir dieses Buch nachhaltig in Erinnerung?" Diese Frage muss ich beim vorliegenden Buch eindeutig verneinen. Es gehört eher zu der Sorte, das bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlässt. Es ist schon wieder vergessen, kaum dass es zugeschlagen ist. - Die Story an sich hat durchaus Potential. Leider bleibt dieses von der Autorin fast durchgehend ungenutzt. Die Charaktere und auch die Hintergründe der Verwicklungen sind die ganze Zeit recht oberflächlich. Etwas krampfhaft wird Spannung erzeugt, indem sich ein "Geheimnis" durch das ganze Buch zieht - bis es erst kurz vor dem Ende gelüftet wird. Tata, tata !! - Immer dann, wenn ich das Gefühl hatte, dass jetzt eine Wendung zu mehr Tiefgang angebracht sein könnte, folgte eine der zahlreichen Bettszenen - und der Anflug von Niveau war wieder mal dahin. Bei den Sexszenen allerdings gab sich die Autorin viel Mühe, jedes kleinste Detail ausführlich zu schildern. Wiederholungen gerne eingeschlossen. Too much, meiner Meinung nach. - Die Oberflächlichkeit der Geschichte liegt sicher auch zumindest teilweise an der Kürze des Buches. Es ist mit 240 Seiten wirklich ziemlich kurz. - Irgendwie kam bei mir kein richtiger Lesefluss auf. Das mag im Widerspruch stehen zu meiner Aussage, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Was ich meine, ist folgendes: Ich war zu keinem Zeitpunkt so in der Geschichte drin, dass ich Zeit und Raum vergessen habe. Es hat mich nicht wirklich "gepackt". Eigentlich war der Verlauf zu jeder Zeit vorhersehbar. Das gilt insbesondere für die zahlreichen Bettszenen. Teilweise hatte ich den Eindruck, dass sich die Autorin von einer erotischen Szene zur nächsten hangelt, und die Lücken dazwischen nur mühsam mit ein bisschen nicht-erotischer Geschichte füllt. - Der rote Faden der Geschichte - unschuldiges Mädel trifft auf Womanizer und aus anfänglicher Abneigung entwickelt sich echte Liebe - ist eigentlich schon ziemlich abgedroschen. Da werden so ziemlich alle Klischees bedient. Die Punkte, durch die sich die Story von anderen hätte abheben können, werden von Abbi Glines leider erst am Ende und auch dann nur recht kurz gestreift. Schade, da wäre mehr drin gewesen ... - Nach dem Lesen des Buches blieb bei mir ein schales Gefühl übrig und ich fragte mich: "Habe ich gerade einen Erotikroman mit ein bisschen zu viel Story “drumherum” gelesen oder war es doch eher ein Frauenschicksalsroman mit ein bisschen zu viel Erotik?" Irgendwie war es “nicht Fisch, nicht Fleisch”. - Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt angesichts der Kürze des Buches meiner Meinung nach gar nicht. Fazit: Wer ein kurzweiliges und leicht zu lesendes Buch für einen Nachmittag am Strand oder auch nur auf dem Balkon sucht und auch nichts gegen eine Überdosis Erotik einzuwenden hat, ist mit diesem Schmöker wahrscheinlich ganz gut bedient. Wer - wie ich - lieber eine tiefsinnigere Story und Spannung mag, um so richtig darin versinken zu können, wird an dem Buch vermutlich nicht so viel Spaß haben. Viele Grüsse.
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3.0 von 5 Sternen
Naja, geht so ..., 9. Mai 2013
Vor kurzem habe ich mir einen Wassersprudler gekauft. Leider habe ich ziemlich hartes Wasser (21° dH), das auch entsprechend "kalkig" schmeckt. Um das Wasser geschmacklich etwas aufzubessern, habe ich mir die Wasserfächer gekauft. Mit meinem bisherigen Brita-Filtersystem war mir das auf Dauer zu umständlich und mit einem hohen Verkeimungsrisiko behaftet. Laut Hersteller (bellima.de) reduzieren die Wasserfächer etwa die Hälfte der Karbonathärte (Achtung: nicht der Gesamthärte!) des Wassers. Ich habe mittels Titriermessung (siehe meine Rezension dort) eine Versuchsreihe gestartet. Jede Messung habe ich zweimal gemacht: - Die Anwendung eines Wasserfächers in einem dreiviertel Liter kaltem Wasser (10 Minuten unter leichtem Schwenken) reduziert die Härte von 21° dH auf 17° dH. - Die Anwendung eines Wasserfächers in einem dreiviertel Liter kochendem Wasser (einmal kurz aufgekocht) reduziert die Härte von 21° dH auf 18° dH. - Das Brita-Filtersystem reduziert die Härte von 21° dH auf 7° dH. Fazit: Erstaunlich, dass die Anwendung in kaltem Wasser sogar ein etwas besseres Ergebnis brachte als in kochendem Wasser, denn laut Hersteller ist der Fächer nur in kochendem Wasser anzuwenden. Nach der Behandlung mit dem Wasserfächer schmeckt das Wasser zwar besser, aber die objektiven Werte sind doch ein bisschen enttäuschend. Ich hatte mir etwas mehr versprochen. Da bleibe ich dann wohl doch eher beim Brita-System und nutze die Wasserfächer nur auf Reisen oder wenn es mal schnell gehen muss. Mit einer uneingeschränkten Empfehlung tue ich mich etwas schwer. Ich denke, am besten muss jeder selber ausprobieren, ob der Geschmack des "Bellima-Wassers" akzeptabel ist oder nicht. Den Preis der Wasserfächer finde ich gemessen am Preis für andere Wasserentkalkungs-Systeme okay. Die Brita-Filter sind auch nicht gerade günstig. Entkalkung ist halt nun mal sch...teuer. Viele Grüsse. . . . Update am 10.5.13 Über Nacht habe ich das gekochte Wasser incl. dem Wasserfächer vergessen und im Topf stehen gelassen. Als ich es am nächsten Morgen entdeckt habe, habe ich die Messung wiederholt. Es kam ein Wert von 14° dH heraus (am Abend vorher 18° dH). Interessant, aber ohne praktische Relevanz, denn schließlich kann man das Wasser vor Verwendung nicht immer erst stundenlang stehen lassen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Super!!! Auch für "Chemie-Analphabeten" zu bewältigen!!!, 5. Mai 2013
Da ich mir einen Wassersprudler anschaffen möchte, wollte ich gerne wissen, wie hart mein Leitungswasser ist. Auch für einen evtl. einzusetzenden Kalkfilter wären Vorher-Nachher-Werte interessant. Irgendwo im Nirwana des Internet fand ich die Information, dass man die Wasserhärte lieber mit Titrierflüssigkeit und nicht mit Teststreifen bestimmen soll, weil diese zu ungenau seien. Also bin ich schließlich beim vorliegenden Produkt gelandet. Da ich in Chemie eine Null bin, hatte ich etwas Sorge, ob ich mit der ganzen Prozedur wohl klar kommen würde. Aber das war unberechtigt, denn die Angelegenheit ist wirklich denkbar einfach: In den mitgelieferten Messbecher füllt man 5ml des zu untersuchenden Wassers. Dann gibt man einen Tropfen von der Titrierlösung hinzu und schüttelt kurz durch. Daraufhin färbt sich das Wasser rot. Dann gibt man wieder einen Tropfen hinzu und schüttelt kurz. Und so weiter, und so weiter. Dabei nicht vergessen, die Tropfen zu zählen und nach jedem einzelnen Tropfen den Messbecher immer kurz zu schwenken. Irgendwann - bei mir war es nach dem 21. Tropfen - schlägt die Farbe des Wassers von rot nach grün um. Und das war's dann auch schon. Die Anzahl der verwendeten Tropfen ergibt die Wasserhärte in °dH. Ganz einfach. Das habe sogar ich hingekriegt. ;-)) Nach der ersten erfolgreichen Messung fehlt in der Flasche kaum etwas von der Lösung, d.h. die zwei Flaschen werden sicher ziemlich lange reichen. Das finde ich prima. Der einzige Kritikpunkt bzw. die einzige Schwierigkeit, die ich hatte, bestand darin, immer exakt einen ganzen Tropfen aus der Flasche zu drücken. Manchmal befand sich Luft in der Flaschenspitze, die dann mit dem nächsten Tropfen herauskam, und dadurch war der Tropfen logischerweise etwas zu klein. Aber vielleicht macht hier noch ein wenig Übung den Meister. Ich gebe trotzdem volle Sternezahl. Fazit: Ein ideales Produkt zur einfachen und zuverlässigen Bestimmung der Wasserhärte. Kann ich guten Gewissens empfehlen. Viele Grüsse.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Das war leider "ein Satz mit X" !!, 5. Mai 2013
Ich hatte mir diese Massagematte mit großen Erwartungen bestellt, da sie ja eher im oberen Preissegment angesiedelt ist. Insbesondere auf die Massage im Schulter- und Nackenbereich mit der extra ausklappbaren Vorrichtung hatte ich mich sehr gefreut. Nach intensiver Testung kann ich mich leider nur zu zwei Sternen durchringen, denn mir ist es nicht gelungen, mich mit Hilfe der Matte wirklich zu entspannen - und genau das sollte ja der Sinn der Anschaffung sein. Hier meine positiven und negativen Punkte im einzelnen: Positiv: 1) Die Luftkompressionsmassage finde ich vor allem im Lendenwirbelbereich recht angenehm. Man kann drei Intensitätsgrade einstellen. Die entstehende Geräuschentwicklung empfinde ich - im Gegensatz zu einigen anderen Rezensenten - als akzeptabel. 2) Im Bereich des mittleren Rückens ist die Shiatsumassage ganz okay. Von der Intensität genau richtig. Das muss sie auch, denn sie ist nicht regelbar. 3) Das Kabel ist schön lang, so dass man auch ohne Verlängerungskabel eine ganz ordentliche Reichweite hat. 4) Optisch ist die Homedics CBS-2000H eine der schönsten Massageauflagen, die ich kenne. Negativ: 1) Laut Bedienungsanleitung soll man bei der Massage aufrecht sitzen. Also sorry, ich weiß ja nicht, wie das bei anderen Kunden ist, aber ich kann mich nicht entspannen, wenn ich nahezu senkrecht im Sessel oder (besser) auf einem Stuhl sitze. Ich habe das Bedürfnis, mich wenigstens zurück zu lehnen oder am besten sogar fast in die Horizontale zu begeben, wenn ich mich entspannen möchte. Dieser Punkt ist schon fast ein K.o.-Kriterium für mich. 2) Selbst wenn man sich extrem aufrecht hinsetzt und sehr darauf achtet, den Rücken möglichst vollflächig an die Lehne bzw. Matte zu drücken (was jeglichem Entspannungsversuch zuwider läuft), ist ein einigermaßen guter Kontakt der Massageköpfe nur im mittleren Rückenbereich gewährleistet. Sowohl im Bereich der Lendenwirbelsäule als auch im Nacken rotieren die Massageköpfe weitestgehend in der Luft oder zumindest ohne nennenswerten Kontakt zum Rücken. Das wird umso schlimmer, wenn man nur ein kleines bisschen im Stuhl runter rutscht, was zwangsläufig passieren würde, wenn man denn entspannen könnte. 3) Das extrem aufrechte Sitzen ist auch erforderlich, damit bei kleinen Menschen (ich bin 1,67m, was laut Produktbeschreibung reichen müsste) der Massage-Mechanismus für die Schultern diese überhaupt erreicht. Dazu musste ich die Vorrichtung in die allerunterste Position fahren. Sobald man sich entspannt und ein bisschen in sich zusammensackt, erreicht auch hier der Massagemechanismus nicht mehr sein Ziel. 4) Die Schultermassage wird nicht durch rotierende Massageköpfe vorgenommen, sondern fest verankerte Köpfe werden durch die Luftkompression regelmäßig in die Schulterregion gedrückt. So zumindest die Theorie. Bei mir wurden die Massageköpfe eher auf die Schlüsselbeine gedrückt, da ich im Oberkörper recht schlank bin. Deshalb drückte die Massage nicht von hinten auf die Schultern, sondern bohrte eher vorne in die Schlüsselbeine, was ich als sehr unangenehm empfunden habe. Auch durch das Variieren der Intensität und Verändern der Höhe der Vorrichtung konnte ich den Vorgang nicht so verändern, dass er sich angenehm gestaltete. 5) Selbst wenn man sich entschließen sollte, auf die Schultermassage zu verzichten - was ja nicht der Sinn einer solchen Anschaffung ist - stört das Massage-Teil, denn es ist im Weg. Egal, ob ausgeklappt oder eingeklappt, man kann den Kopf nicht entspannt ablegen. Immer kommt der Nacken auf dem hinteren Teil der Vorrichtung zum Liegen, was schon nach wenigen Sekunden äußerst unangenehm wird und bei mir Kopfschmerzen verursacht hat. Selbst wenn man ein dickes Kissen unterlegt, trägt die Schultermassage-Einheit so dick auf, dass man für den Kopf einfach keine angenehme Position findet. Und wenn ich den Kopf nicht hinlegen bzw. anlehnen kann, wie soll ich mich dann entspannen?! 6) Nach Beendigung der Massage schaltet das Gerät automatisch ab. Das wäre ja noch ganz okay, wenn dabei nicht der Schultermassage-Mechanismus ganz nach oben gefahren werden würde. Wenn man also - wie ich - die Vorrichtung ganz nach unten fahren muss, um den Kopf überhaupt dazwischen zu kriegen, kann man sich vielleicht vorstellen, was passiert, wenn das Teil plötzlich nach oben fährt. Es reisst einem fast den Kopf ab, wenn man sich nicht schnell genug vorbeugt. Zumindest gibt es einen Satz heiße Ohren. Ganz toll, wenn man vielleicht gerade ein bisschen eingenickt war und dann so brutal rausgerissen wird!! Entspannung stelle ich mir wirklich anders vor. Dieser Punkt war neben der aufrechten Sitzposition das zweite und entscheidende K.o.-Kriterium. 7) Die Wärmefunktion hatte ich mir so vorgestellt, dass die ganze Auflagefläche beheizt ist, ähnlich einem Heizkissen. Das ist leider nicht der Fall, sondern es werden nur die Massageköpfe geheizt. Und da diese ja ständig in Bewegung sind, hat die Wärme kaum eine Chance, sich nennenswert zu entwickeln. Frühestens nach etwa 15 Minuten ist mit viel Fantasie ein bisschen etwas davon zu erahnen. 8) In der Sitzfläche ist keinerlei Massagefunktion untergebracht. Nicht mal ein bisschen Vibration zum Beispiel. Es handelt sich hier nur um ein Stück Schaumstoff mit passenden Stoffbezug. Hätte man also genau so gut auch ganz weglassen können. 9) Die Matte ist ziemlich schwer. Wenn man sie öfter hin- und herträgt, weil man sie an verschiedenen Orten einsetzen will, hat man ganz schön was zu schleppen. Hierbei stören das Netzkabel, das Kabel für die Fernbedienung und die labberige Sitzfläche erheblich, weil es gar nicht so einfach ist, alles gleichzeitig festzuhalten - zumal irgendein Griff zum Tragen nicht angebracht ist. Da fehlt einem dann manchmal die "dritte Hand". 10) In der Produktbeschreibung heißt es: "3 Druckmassageprogramme mit unterschiedlicher Intensität". Diese Aussage finde ich in ihrer Seriosität grenzwertig. Denn unter "Massageprogramm" versteht man üblicherweise einen gespeicherten Ablauf von verschiedenen Massagearten, die in verschiedenen Intensitäten und Kombinationen, unterschiedlich lange und an wechselnden Körperregionen ausgeführt werden. Ein solches Programm kann man dann mittels eines einzigen Knopfdrucks abrufen. So etwas gibt es bei der vorliegenden Massageauflage eindeutig NICHT. Tatsächlich hat man nur die Möglichkeit, für die Luftkompressionsmassage drei verschiedene Intensitäten zu wählen. Dies als "Massageprogramm" zu bezeichnen, finde ich schon ziemlich dreist. Fazit: Meine wichtigsten Erwartungen, nämlich Massage und Entspannung, wurden von dieser Massageauflage nicht erfüllt. Deswegen kann ich sie nicht empfehlen. Zwei Sterne gebe ich trotzdem, weil ich nicht ganz ausschließen kann, dass die Matte bei Menschen mit einer Körpergröße von mehr als 1,70m vielleicht besser funktioniert. Viele Grüsse.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Beste Augencreme, die ich kenne!!!, 1. Mai 2013
Die Augencreme aus der Vinolift-Serie der Firma Asam ist eine ganz tolles Produkt, welches ich uneingeschränkt empfehlen kann. Meine positiven Punkte: 1) Sehr hochwertige Inhaltsstoffe (siehe Produktbeschreibung). 2) Parfümfrei, wie es sich für eine gute Augenpflege gehört. Und auch ansonsten ist diese Creme völlig geruchsfrei, was ich so nah an der Nase sehr angenehm finde. 3) Super Konsistenz, zieht sofort ein, klebt nicht. 4) Sehr gute Verträglichkeit, keinerlei Reizerscheinungen - zumindest bei mir. Ich trage die Creme bis ganz dicht ans Auge auf und habe weder tränende noch gerötete oder brennende Augen. Da habe ich auch schon ganz andere Cremes gehabt. 5) Sehr ergiebig. Durch die leichte, fluffige Konsistenz lässt sich die Creme ganz leicht verteilen und man benötigt nur sehr wenig. 6) Gute Wirksamkeit. Meine Haut fühlt sich sofort nach dem Auftragen gut durchfeuchtet, weich und geglättet an. 7) Der Vakuumspender lässt sich gut bedienen und prima dosieren. Auch die Entnahme eines halben Pumpstoßes gelingt problemlos, was bei anderen Spendern schon mal leicht zum Glücksspiel wird. Hier spritzt nichts, klemmt nichts, klappert nichts - alles einwandfrei. Und außerdem wird die Creme in dem Spender bis zum letzten Tropfen frisch gehalten, was natürlich auch nicht ganz unwichtig ist. 8) Alles in allem ist das Preis-Leistungs-Verhältnis top!!! Also: Kaufempfehlung!!! Noch ein Tipp zum Schluss: Die Creme eignet sich auch prima für die Lippenpflege. Viele Grüsse.
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1.0 von 5 Sternen
Achtung bei (Ver)kauf aus dem Ausland !!! Das ist illegal !!!, 26. April 2013
Vor einiger Zeit habe ich hier bei Amazon ein Vitamin D-Präparat mit 5000 I.E. bestellt. Daraus entwickelte sich folgende Geschichte: Nach ca. fünf Wochen bekam ich Post vom deutschen Zoll, dass ich dort ein Päckchen abholen solle. Es war das lange erwartete Vit. D-Präparat. Nachdem ich dort dann die Sendung vor den strengen Augen des Zollbeamten geöffnet hatte (eine für eine unbescholtene Bürgerin ziemlich unangenehme Prozedur), erklärte er mir, dass er mir diesen Artikel nicht aushändigen könne, sondern dass er erst dem Amtsapotheker zur Prüfung vorgelegt werden müsse. Nach zehn Tagen bekam ich das Ergebnis dieser Prüfung: Bei Vit. D-Präparaten, die mehr als 1000 IE pro Einheit enthalten, handelt es sich bestimmungsgemäß um ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel. Und ein solches darf nach deutschem Arzneimittelrecht nicht ohne Sondergenehmigung nach Deutschland eingeführt werden. Insofern hätte ich gegen das Arzneimittelrecht verstoßen, indem ich versucht habe, Arzneimittel illegalerweise nach Deutschland einzuführen. Ich könne froh sein, wenn ich dafür nicht zur Verantwortung gezogen würde. Mir wurde kalt und heiß zugleich. Bezüglich des bestellten (und bezahlten !!!) Artikels blieb mir nur noch die Wahl, einer Vernichtung zuzustimmen oder die Annahme zu verweigern, was aber mit weiteren Kosten und bürokratischem Aufwand für mich verbunden gewesen wäre. Anschließend forschte ich im Internet und fand folgende Infos: "Privatpersonen dürfen nach dem deutschen Arzneimittelrecht im Wege des Postversandes grundsätzlich keine Arzneimittel aus dem Ausland beziehen. Hierbei ist zu beachten, dass Präparate, die möglicherweise im Ausland frei gehandelt werden, wie z.B. Nahrungsergänzungsmittel, Vitaminpräparate oder rein pflanzliche Naturheilmittel, insbesondere wenn diese als Mittel zur Behandlung von Krankheiten dargestellt werden, in Deutschland als Arzneimittel gelten können und damit dem Arzneimittelgesetz unterliegen. Auf die arzneimittelrechtlichen Bestimmungen des Landes, in dem das Präparat angeboten bzw. verkauft wird, kommt es dabei nicht an." (zoll.de) "Als Arzneimittel z. B. zur Behandlung von Osteoporose werden Vitamin D-Präparate mit Tagesdosen von über 10 μg (> 400 IE) verwendet. Dabei sind Präparate mit einer Tagesdosis von über 10 bis 25 μg (> 400 bis 1000 IE) apothekenpflichtig und solche mit einer Tagesdosis von über 25 μg (> 1000 IE) verschreibungspflichtig." (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) Ich muss sagen, dass ich an dieser Stelle wirklich ein bisschen enttäuscht bin, dass solche illegalen Angebote hier bei Amazon überhaupt gemacht werden (dürfen) und die daraus evtl. entstehenden Schwierigkeiten dem Kunden überlassen werden. Bisher hatte ich mich bei Amazon eigentlich immer ganz gut aufgehoben gefühlt. Schade ... Fazit: Finger weg von hochdosierten Vitamin D-Produkten (mehr als 1000 I.E.) aus dem Ausland. Lieber von deutschen Anbietern kaufen, dann gibt es auch keine Schwierigkeiten mit dem Zoll. Viele Grüsse.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Leider nicht überzeugt, 24. April 2013
Ich habe mir diesen Sandwichmaker gekauft, weil mein altes Modell nach gefühlten tausenden von Sandwiches den Geist aufgegeben hatte. Er möge in Frieden ruhen! ;-) Vor allem suchte ich nun ein Modell mit einer besseren Antihaftbeschichtung als sie mein altes Gerät hatte. Und ich wollte mal ein Gerät ausprobieren, welches das Sandwich beim Backen in zwei Teile teilt, weil mir das für's anschliessende Essen irgendwie praktischer erschien. Mein altes Gerät hatte zwei große muschelförmige Mulden, in denen der Sandwich gebacken wurde. Getrennt wurde er dabei nicht. Also bin ich beim Sandwichtoaster von Krups gelandet. Optisch macht er viel mehr her als mein altes Billig-Gerät vom Supermarkt. Sieht hochwertig und robust aus. Das war's dann aber auch schon mit den positiven Punkten. Die negativen Merkmale sind folgende: 1) Die Antihaftbeschichtung, auf die ich so viel Wert lege, ist genau so miserabel wie bei meinem Vorgängermodell. Obwohl ich zum Rausholen des fertigen Toasts immer einen Holzspatel benutze, ist die beschichtete Oberfläche bei mir schon wieder total verkratzt. Ich habe eine Weile gebraucht, um den Grund dafür herauszufinden. Schließlich bin ich dahinter gekommen, dass das Abwischen "scharfkantiger" Toast- und Käsekrümel mit einem weichen Küchenpapier schon ausreicht, um die hauchdünne Beschichtung schwer zu beschädigen. Das finde ich unmöglich. Und wenn die Beschichtung schon so mega-empfindlich ist, dass sie durch ein paar harmlose Krümel abgekratzt werden kann, muss das wenigstens in der Bedienungsanleitung erwähnt werden. 2) Der Sandwichtoaster backt leider total ungleichmäßig. Während einige Dreiecke schon fast schwarz sind, haben andere noch nicht mal leichte Farbe angenommen. 3) In der Produktbeschreibung steht: "Toastplatten versiegeln den Toast und schneiden ihn in 2 Hälften." Klingt gut, aber in der Realität sieht es eher so aus, dass der Toast diagonal stark gequetscht wird. Je nachdem, welche Füllung sich an dieser Stelle gerade befindet, quillt diese dann dort heraus und brennt an. Bei Käse tritt dieses unschöne Phänomen besonders stark auf. Vom "schneiden in 2 Hälften" kann überhaupt keine Rede sein. Im Gegenteil: An der gequetschten Diagonale hängt der Toast umso fester zusammen und man braucht schon ein sehr gutes Messer, um die beiden Toast-Dreiecke durchzuschneiden. Hierbei reißt das Sandwich dann oft an den Seiten oder eben entlang der Schnittkante auf und die Füllung ergießt sich kochend heiß und klebrig über die Finger oder - wenn man Glück hat, "nur" über den Tisch, Teller und Fußboden. Leeeecker !!! 4) Das Kabel ist viel zu kurz. Da kommt Freude auf, vor allem, wenn man die Steckdose unter dem Tisch, halb verdeckt hinter dem Schrank hat. Das Fitness-Studio kann man sich dann sparen. 5) Der Teflonbereich, auf dem der Toast gebacken wird, ist in das Kunststoffgehäuse so eingelassen, dass kein bündiger Abschluss entsteht. Vielmehr bleibt rundherum ein Spalt von ca. 1-2 mm. Also läuft und krümelt alles (!!!), was bei der Herstellung der Toasts so daneben geht - und das lässt sich selbst bei noch so sauberer Arbeitsweise gar nicht vermeiden - in diesen Spalt. Leeeecker !!! Vor allem bei klebrigem Käse oder Tomatensoße. Man hat keine Chance, dieses Zeug dort jemals wieder heraus zu bekommen, ohne das Gerät zu zerstören. Ein Zerlegen zum Zwecke der Reinigung ist nicht vorgesehen. Ich bin schon gespannt, wann mir die ersten Schimmelröschen aus diesen Schlitzen entgegen lächeln. Oder ob ich wohl vorher wegen stechendem Verwesungsgeruch schon aufgegeben habe ?! Puh, eklig !! 6) Es gibt nur zwei Möglichkeiten der Arretierung des Deckels während des Backvorgangs. Die erste Einstellung ist zu locker, so dass der Toast gar nicht an allen Stellen mit der heißen Backfläche in Kontakt kommt. Und die zweite ist viel zu fest, so dass man die ganze Füllung aus dem Toast quetscht. Selbst Billig-Geräte haben da größeren Handlungsspielraum. Sogar mein Uraltgerät hatte vier (oder sogar fünf?!) Einstellungsmöglichkeiten. 7) In der Produktbeschreibung ist von "Temperaturregelung" die Rede. Ich habe nichts dergleichen gefunden und frage mich, welche Funktion damit wohl gemeint sein soll?! Bei meinem Modell gibt es nur die Möglichkeit, das Gerät am Schalter des Netzkabels ein- oder auszuschalten. Fazit: Angesichts solch gravierender Nachteile im Alltagsgebrauch können mich so "bedeutsame" Ausstattungsmerkmale wie z.B. Antirutschfüße oder Kabelaufwicklung dann auch nicht mehr nicht trösten. Alles in allem kann ich diesen Sandwichtoaster nicht empfehlen. Da gibt es für weniger Geld weitaus besseres. Viele Grüsse.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Guter Zehenschuh für schmale Knöchel !!!, 19. April 2013
Dass Zehenschuhe grundsätzlich gut sind, ist wohl inzwischen durch viele Kundenbewertungen bekannt. Ich möchte mich mit meiner Rezension nicht in die lange Reihe dieser Berichte einreihen, auch wenn ich die Meinung teile. Vielmehr versuche ich, auf etwas humoristische Weise meine ersten drei Tage mit den Zehenschuhen, insbesondere dem KSO, zu schildern. Wer keine langen Rezensionen mag, sondern die Dinge gerne kurz und präzise auf den Punkt gebracht haben möchte, sollte hier besser nicht weiterlesen. Er/sie würde sich nur schrecklich langweilen und vielleicht sogar ärgern. Das wäre ja schade. Hier also meine Geschichte, wie ich - ganz unfreiwillig - zur Zehenschuh-Besitzerin wurde: Neulich stieß ich beim "Surfen" durchs Internet auf die Zehenschuhe von Vibram. Ich hatte noch nie davon gehört, dass es so etwas gibt. Meine ersten Gedanken waren etwa wie folgt: "Sind die hässlich!!", "Dinge, die Welt nicht braucht" und "Wer kauft denn so einen Sch....?" Aber alles, was neu ist, interessant und vielleicht auch ein bisschen verrückt, zieht mich irgendwie an. So auch diese Schuhe. Am nächsten Tag habe ich die Internetseite nochmal aufgerufen und dann so nach und nach das Internet nach dem Stichwort Zehenschuhe durchwühlt. Aufgrund der vielen guten Rezensionen hat es mich dann irgendwann gepackt, und ich habe mir das erste Paar gekauft. Ich entschied mich für den KSO, weil der als der Bequemste angepriesen wird, und ich dachte, dass es sicher nicht verkehrt sein kann, mit einem solchen Modell zu starten. Als ich die Schuhe zum ersten Mal in der Hand hielt, war ich nicht besonders überrascht. Sie sahen ziemlich genau so aus, wie ich sie mir aufgrund der Fotos im Internet vorgestellt hatte. Ein kleiner, sehr leichter und eigentlich unauffälliger Schuh - wenn man mal von den fünf einzelnen Zehen absah. Nachdem ich das Ding einige Minuten argwöhnisch betrachtet hatte, entschloss ich mich, einen Anziehversuch zu wagen. Da der obere Eingang des Schuhs ziemlich eng ist, gestaltete sich schon das Einsteigen als recht kraftaufwändig. Ich war etwas irritiert, denn die Schwierigkeiten hatte ich mir eigentlich erst weiter unten vorgestellt. Also zog und zerrte ich, bis ich meinte, dass ich vorne angelangt war. Anleitungsgemäß versuchte ich nun, die Fersenkappe des Schuhs überzuziehen. Aber keine Chance. Der Schuh musste mindestens 3 Nummern zu klein sein. Komisch, obwohl ich doch meine Fußgröße anhand der Größentabellen genau gemessen hatte. Frust machte sich breit. Ich zog den Schuh wieder aus, sortierte nochmal alles neu und fing wieder von vorne an. Etwa an der gleichen Stelle blieb ich wieder stecken. So was Blödes. Allmählich kam ich ins Schwitzen. Ich beäugte meinen "Klumpfuß" und überlegte, wo das Problem liegen konnte. Dann fiel mir auf, dass die Zehen des Schuhs ziemlich leer aussahen. Ich tastete sie langsam ab. Und tatsächlich: die Zehentaschen sahen nicht nur leer aus, sie waren es auch. Hmm, merkwürdig, wo waren denn meine Zehen geblieben? Also Fuß wieder raus, einmal durchgezählt - eins, zwei, drei, vier, fünf - alle noch da. Ein Glück. Eigentlich müsste es also passen: Mein Fuß hat fünf Zehen und der Schuh auch. Nur mussten die Zehen irgendwie den Weg an ihren vorgesehenen Platz finden. Sonst war es klar, dass der Schuh nicht passen konnte. Ich startete einen weiteren Versuch. Diesmal schob ich den Fuß nicht einfach nur irgendwie in den Schuh, bis es nicht mehr weiter ging, sondern verfolgte von Anfang an den Weg der Zehen, indem ich den Schuh von oben abtastete. Ich bemerkte, dass ich mich insgesamt viel zu weit seitlich befand. Mit den Fingern steuerte und dirigierte ich den Fuß bzw. die Zehen in die richtige Richtung. Der große Zeh ließ sich am leichtesten finden und so war er auch tatsächlich derjenige, der als erster in die vorgesehene Zehentasche flutschte. Ja, jetzt fühlte es sich auf einmal richtig an. Dann fädelte ich auf diese Weise auch den zweiten und dritten Zeh ein. Puh, erstmal durchatmen. Ganz schön anstrengend. Rein rechnerisch müssten jetzt noch zwei Zehen übrig sein, aber ich fühlte nur ein Knäuel, das ziemlich geknautscht wurde und deshalb weh tat. Mühsam sortierte ich den vierten Zeh heraus und drückte ihn an seinen Platz. Irgendwie fühlte sich das nicht besonders angenehm an. Es war ziemlich stramm. Ich wollte mich aber zunächst dem kleinen Zeh widmen. Doch der war verschwunden. Einfach nicht mehr aufzufinden. Grrr, jetzt war ich doch schon so weit gekommen. So kurz vor dem Ziel wollte ich mir von dem kleinen Gauner nicht meinen Erfolg vermasseln lassen. Ich suchte und drückte, zog und zerrte, schimpfte und schwitzte. Und da!!! Plötzlich fand ich ihn: Er hatte sich unter dem vierten Zeh versteckt und war mit ihm in dessen Tasche verschwunden. Aha, deswegen fühlte es sich dort auch so eng an. Jetzt galt es also "nur" noch, die beiden voneinander zu trennen und an ihren jeweiligen Bestimmungsort zu bugsieren. Einige Minuten später war es vollbracht: alle Zehen waren da, wo sie hingehörten. Nun gelang es mir auch einigermaßen einfach, die Ferse des Schuhs überzustreifen und damit mein Werk zu vollenden. Der Schuh saß. Und er passte wie angegossen. WOW !!! Nach einer kurzen Verschnaufpause wiederholte ich die ganze Prozedur mit dem anderen Fuß bzw. Schuh. Aufgrund meiner schweißtreibenden Erfahrungen gelang es schon etwas besser. Aber auch auf dieser Seite waren der vierte und fünfte Zeh die Schwierigsten. Nun hatte ich die Schuhe endlich fertig angezogen und stellte mich erstmal hin. Es fühlte sich irgendwie seltsam an. Ziemlich plattfüßig, irgendwie "nackt". Schwer zu erklären. Sehr ungewohnt, zwischen den einzelnen Zehen "Fremdkörper" zu spüren und nicht einfach nur den Nachbar-Zeh. Ich wippte zunächst ein bisschen hin und her, stellte mich probeweise mal auf die Fußspitze, mal auf die Ferse. Jaaaa - etwas eigenartig, aber gar nicht so schlecht. Allmählich nahmen die Schuhe meine Körperwärme an, wurden dadurch weicher und fühlten sich auch gleich noch angenehmer an. Schließlich wagte ich die ersten zwei Schritte. Patsch, patsch. Uuh, mit der Eleganz einer Ente watschelte ich durch mein Wohnzimmer. Erschrocken über meinen Laufstil blieb ich wieder stehen. Ich atmete nochmal tief durch und versuchte, mir meiner Füße bewusster zu werden, als es im normalen Alltag der Fall war. Nach einigem Hin- und Herwippen lief ich wieder los. Upps, beinahe wäre ich gestürzt. Die größere Beweglichkeit der Zehen bei gleichzeitig völlig fehlender Kontrolle über die besagten Gliedmaßen hatte dazu geführt, dass ich ins Stolpern gekommen war. In diesen Schuhen ist es tatsächlich möglich, über seine eigenen Zehen zu stolpern, was in "normalen" Schuhen undenkbar ist. Aber nun war ich gewarnt und tapste weiter grazil durch meine Wohnung. Sogar an die Kellertreppe traute ich mich nach wenigen Minuten heran. Erstaunlicherweise ging es auf der Treppe - sowohl aufwärts als auch abwärts - besser als auf gerader Strecke. Ich überlegte, woran das liegen könnte. Während ich beim Gehen meine Füße beobachtete, entdeckte ich, dass ich auf der Treppe automatisch nur mit dem Vorderfuß aufgetreten war, wohingegen ich im Zimmer mit der üblichen Abrollbewegung über die Ferse bis zum Ballen lief. Da fiel mir plötzlich ein, dass ich an mehreren Stellen im Internet gelesen hatte, dass man in diesen Schuhen unbedingt anders gehen soll als sonst, nämlich genau so wie gerade beschrieben. Also versuchte ich diesen Gangstil nun auch auf ebener Strecke - und siehe da: Es war zwar total ungewohnt, aber es ging schon viel besser. Ich hatte tatsächlich das Gefühl, dass dieser Gang zu diesen Schuhen passte, und dass es jetzt nur noch eine Frage der Übung wäre, bis das auch etwas flüssiger klappen würde. Supi !! Bereits am ersten Tag trug ich die Schuhe in der Wohnung mehrere Stunden. Nach draußen traute ich mich noch nicht, weil es ziemlich schlechtes Wetter war. Außerdem wollte ich mir mein Rückgaberecht noch erhalten, solange ich mir noch nicht ganz sicher war. Also verrichtete ich viel Hausarbeit in den Zehenschuhen. Als ich am nächsten Tag Muskelkater an völlig unbekannten Stellen hatte, fiel mir ein, dass ich irgendwo gelesen hatte, man solle sich minutenweise an das Tragen der Schuhe gewöhnen. Hmmm, das könnte der Grund sein. Glücklicherweise hielten sich die Schmerzen noch einigermaßen in Grenzen, aber ich kann mir vorstellen, dass die Beschwerden bei langjährigen Highheels-Benutzerinnen sehr unangenehm werden könnten. Ich trage eigentlich schon immer nur ganz flache Schuhe mit recht dünner Sohle und kaum Fussbett, so dass meine Füße wohl nicht so ganz untrainiert waren und meine anfängliche Überlastung noch ganz gut verkraftet haben. Glück gehabt. Als ich an den ersten Abenden im Bett lag, fühlte ich mich irgendwie ungewohnt. Etwas war anders, aber ich konnte zunächst gar nicht einordnen, was es war. Bis ich realisierte: Im Gegensatz zu sonst hatte ich total warme Füße und Unterschenkel. Ich brauchte nicht mal mein übliches Heizkissen. Am ersten Abend dachte ich, es sei Zufall und brachte es gar nicht mit dem Tragen der Schuhe in Verbindung. Aber als sich das Phänomen dann auch an den folgenden Abenden wiederholte, fiel bei mir der Groschen: Die Schuhe und die ungewohnte Muskeltätigkeit schienen anscheinend eine bessere Durchblutung über Stunden hinaus zu bewirken, so dass ich noch abends im Bett durch angenehm warme Füße davon profitierte. Wahnsinn!! Das hätte ich nie erwartet. Toller Effekt. Ein weiterer positiver Aspekt der Schuhe betrifft die Eigenschaften bei Schweißfüßen. Als ich die Schuhe bestellte, hatte ich etwas Sorge, dass ich aufgrund des Mixes aus verschiedenen "Kunstmaterialien" Probleme mit übermäßigem Schwitzen bekommen könnte. Aber ich bin total positiv überrascht, wie gut ich diesbezüglich mit den Schuhen zurecht komme. Sie sind durch das Netzmaterial an der Oberfläche sowieso schon ganz gut belüftet. Zusätzlich sorgt eine saugfähige Mikrofasersohle für Trockenheit im Inneren der Schuhe. Bisher kann ich noch keine Geruchsentwicklung feststellen. Und falls es dann irgendwann soweit sein sollte, ist es gut zu wissen, dass man die Teile einfach in die Waschmaschine stecken kann. Ein Riesenvorteil für Menschen mit Schweißfüßen!! Außerdem habe ich irgendwie den Eindruck, dass meine Füße dadurch, dass sie dauernd beschäftigt sind und nicht mehr einfach nur passiv im Schuh stecken, weniger schwitzen. Klingt vielleicht merkwürdig, aber es ist ja wirklich so, dass Schweißfüße nicht deshalb schwitzen, weil ihnen zu warm ist. Im Gegenteil: Im Sommer habe ich weniger mit schwitzigen Füßen zu tun als im Winter in dicken, klobigen Stiefeln. Was die Passform der Zehenschuhe angeht, ist es natürlich immer noch ziemlich ungewohnt, so viel Material um die Zehen herum zu haben. Aber es wird von Tag zu Tag besser. Auch das Einsteigen gelingt immer eleganter. Manchmal kommt es sogar schon vor, dass ich reinschlüpfe und sofort jeder Zeh an seinem Platz ist. So als ob ich einen Pantoffel anziehe. Der Schuh passt sich durch häufigeres Tragen immer mehr der Fußform an, so dass man sich von Anfangsschwierigkeiten wohl nicht abschrecken lassen sollte. Durch den Klettverschluß-Riemen kann man dann individuell einstellen, wie stramm der Schuh sitzen soll. Was ich insbesondere an dem KSO zu bemängeln habe, ist der etwas zu eng geratene Einstieg. Um den Knöchel herum ist der Platz einfach zu knapp, so dass man selbst mit schlanken Beinen echt Mühe hat, sich in den Schuh zu zwängen. Das ist etwas schade, aber wenn man dann erstmal drin ist, passt er zum Glück super. Deswegen bleibt es bei meiner Wertung auch bei voller Sternezahl. Der Vorteil der hohen und engen Geschlossenheit ist, dass man auch im unwegsamen Gelände ziemlich sicher sein kann, dass sich keine Steinchen oder sonstige Fremdkörper in den Schuh verirren. Und wenn die Probleme beim Anziehen zu sehr stören, gibt es ja genug Alternativen bei Vibram, die deutlich großzügiger geschnitten sind. Amazon hat leider nicht alle Modelle im Angebot. Einfach mal im Internet schauen, z.B. bei zehenschuhe.de oder vibram-fivefingers.de. (Siehe auch meine anderen Zehenschuh-Rezensionen: Jaya LR weiß/grau, Jaya schwarz/silber, Bikila LS silber, Classic silber/grau - Pailettes, Trek Sport schwarz). Nach einer ausreichend langen Probephase im Wohnzimmer habe ich mich dann entschieden, die Schuhe zu behalten und deshalb auch nach draußen gewagt. Der erste Versuch bei knapp über Null Grad war unangenehm. Für diese Temperaturen sind die Schuhe definitiv nicht geeignet. Mit entsprechenden Zehensocken war es zwar erträglicher, aber es ist ein ziemlicher K(r)ampf, sich mit diesen Socken in die eng anliegenden Schuhe zu zwängen. Etwa ab 10° C fangen die Schuhe an, Spaß zu machen und meine ersten Outdoor-Gänge machen Lust auf mehr. Der Kontakt zum Untergrund ist zwar recht deutlich, aber nicht unangenehm. Es ist im Prinzip recht ähnlich wie in normalen Strassenschuhen, die eine dünne Sohle haben. Wer also schon immer eher solches Schuhwerk benutzt, wird nicht allzu große Probleme bei der Umstellung auf Zehenschuhe haben. Fazit: Man braucht für diese Art Schuhe ein gewisse Experimentierfreudigkeit und - wenn man angestarrt oder dumm angequatscht wird - auch eine Portion Selbstbewusstsein bzw. Frustrationstoleranz. Für alle, die die diese Eigenschaften mitbringen, sind die Schuhe eine absolute Kaufempfehlung. Sie sind auch “nur” zum normalen Gehen geeignet. Man muss damit nicht unbedingt joggen oder ähnlich anstrengende Dinge tun. ;-)) Viele Grüsse. . . . Update am 29.4.13: Inzwischen bin ich mit den Schuhen auf geschotterten Wegen sowie buckligen Feld-, Wald- und Wiesenwegen unterwegs gewesen. Alles geht prima. Hätte ich nicht gedacht. Auch Autofahren ist kein Problem - diesbezüglich hatte ich ziemliche Bedenken. Ich konnte bisher tatsächlich noch keine Grenze für diese Schuhe entdecken. Außer Pfützen ;-))
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Mein bequemster Zehenschuh !!!, 19. April 2013
Da hier bei Amazon eine Produktbeschreibung fehlt, habe ich mal von der Homepage der Firma Vibram die Beschreibung des Bikila LS geholt: "Einsatzzweck: Laufsport/Marathon/Fitness/Alltag Im Gegensatz zu jedem heute auf dem Markt erhältlichen Schuh, ist der BIKILA LS speziell für das natürliche Laufen neu konzipiert worden. In die Fußstapfen des ursprünglichen VIBRAM® FiveFingers® BIKILA tretend, bietet der neue BIKILA LS ein geschlossenes Schnellverschlußsystem, das sich einem breiteren Fuß oder höherem Spann anpaßt. Er teilt sich die selbe revolutionäre Plattform wie der BIKILA, gekennzeichnet durch eine mit DRI-LEX® bedeckte 3mm Polyurethan-Innensohle (unter dem Ballen am dicksten) und einem 4mm starken, anatomisch geformten Außensohlendesign. Diese Kombination sorgt für erhöhten Schutz und verteilt den Aufprall des Vorderfußes, ohne dabei das erforderliche Boden-Feetback zu kompromittieren. Die BIKILA LS-Oberfläche ist aus Kokos-Aktiv-Kohle für natürliche Atmungsaktivität hergestellt. Ein athletisch gepolsterter Ferseneinsatz, 3M reflektierende Oberfläche und abriebsresistente PU Zehenprotektionen geben dem BIKILA LS ein alltagstaugliches Design. Das entscheidende Merkmal des Bikila LS ist sein geschlossenes Schnellverschlußsystem, das einer Vielzahl unterschiedlicher Fußtypen eine maßgeschneiderte Paßform zusichert. Maschinenwaschbar, lufttrocknen" (vibram-fivefingers.de) Nun meine Meinung zum Bikila LS: Von allen meinen Zehenschuhen ist dies der Bequemste. Man schlüpft rein und fühlt sich sofort wie in einem jahrelang eingelaufenen Pantoffel: rundum gut gepackt, stabil, trotzdem leicht und nirgends drückend oder scheuernd, einfach wie zu Hause. Die Passgenauigkeit ist selbst beim allerersten Anziehen wirklich unfassbar. Dafür sorgen eine dicke Polsterung an der Achillessehne, eine dick gepolsterte Lasche über dem Rist sowie das Schnellschnürsystem, das sich dem Fuß gut anpasst und irre praktisch ist. Den Nippel des Gummizugs kann man vorne auf dem Fuß an einem kleinen Klettverschluß befestigen, so dass er beim Gehen bzw. Laufen nicht dauernd rauf und runter hüpft oder sich das Hosenbein darin verhakt. Ein kleines, aber wichtiges Detail (das Negativ-Beispiel hierzu ist der Classic, siehe meine Rezension). Weiteres wichtiges Detail sind die reflektierenden Verzierungen an beiden Seiten und im Fersenbereich des Schuhs, die ich sehr praktisch finde. Durch das Schnellschnürsystem ist auch der Einstieg in den Schuh groß genug, um wirklich leicht hineinzuschlüpfen (ein Negativ-Beispiel hierzu ist der KSO, siehe meine Rezension) Fazit: Bequem wie ein Pantoffel, gut durchdachte Details, funktional für viele Anwendungen - rundum ein sehr empfehlenswerter Zehenschuh, den es auch noch in mehreren anderen Farben gibt. Viele Grüsse.
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5.0 von 5 Sternen
Der elegante unter den Zehenschuhen !!!, 19. April 2013
DER (!!) Zehenschuh für den Sommer und für Frauen. Beim Jaya LR handelt es sich um einen schönen, leichten Zehenschuh. Durch den Lederbesatz wirkt er eleganter als der "normale" Jaya, der eher sportlich daher kommt. Die Sohle und die Größe des Einstiegs sind exakt dieselben wie beim Jaya. Insofern lässt er sich auch genau so leicht anziehen (zum Anziehen von Zehenschuhen allgemein hier meine Rezension zum KSO). Außer der Optik ist ein weiterer Unterschied das Fehlen der Fersenpolsterung beim LR. Dennoch scheuert dieser interessanterweise weniger als der Jaya mit der dicken Lasche im Fersenbereich. Fazit: Ein toller, leichter Zehenschuh, den ich auch wegen der Optik empfehlen kann. Viele Grüsse.
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