Profil für Child in time > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Child in time
Top-Rezensenten Rang: 1.021
Hilfreiche Bewertungen: 4374

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Child in time

Anzeigen:  
Seite: 1-10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21-30
pixel
Black Tiger [Re-Issue]
Black Tiger [Re-Issue]
Wird angeboten von rocktom5
Preis: EUR 24,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der schwarze Tiger beißt zu, 31. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Black Tiger [Re-Issue] (Audio CD)
"Black Tiger" erschien 1982 und wurde eingespielt von Phil Kennemore (Bass, Vocals), Leonard Haze (Drums, Percussion), Dave Meniketti (Lead Guitars und Lead Vocals) und Joey Alves (Guitars). Aufgenommen wurde in England und produziert von Max Norman, welcher u.a. bereits als Produzent von Ozzy Osbourne in Erscheinung getreten war.

"Black Tiger" ist so eine 80er Jahre Hard Rock Perle, auf welcher alles stimmt. Vom kurzen Opener `From the moon`, über `Open fire`, `Don`t wanna lose`, `Forever`, `Black tiger` bis hin zum letzten Song `Winds of change` (eine tolle Power Ballade) sind hier nur großartige Stücke versammelt, welche von einer wirklich guten Band dargeboten werden. Auch die Produktion ist für damalige Zeiten richtig stark.
Der Kopf der Band war und ist natürlich Dave Meniketti, welcher ein wirklich guter Gitarrist ist und zudem hat seine Stimme einen hohen Wiedererkennungswert. Tolle Melodien und großartige Soli von Herrn Meniketti sind ein Markenzeichen. Zudem hat "Black Tiger" noch eine gesunde Härte, welche späteren Alben der Band etwas abging.

Leider ist der große Durchbruch der Band nicht gelungen. In den U.S.A. hatten sie aber einige Alben in den Charts. Live war die Band damals auch eine Wucht, konnte ich mich persönlich 1982 davon überzeugen. (Natürlich) 5* für "Black Tiger".
Fast noch besser ist der Vorgänger "Earthshaker" von 1981.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 7, 2012 9:03 PM MEST


Mean Streak
Mean Streak
Wird angeboten von forever_rock-de
Preis: EUR 18,40

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen `Midnight in Tokyo`, 31. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Mean Streak (Audio CD)
"Mean Streak", der Nachfolger von "Black Tiger", erschien 1983 und wurde wieder eingespielt von Phil Kennemore (Bass, Vocals), Leonard Haze (Drums, Percussion), Dave Meniketti (Lead Vocals und Lead Guitars) und Joey Alves (Guitars). Mit Chris Tsangaridis (u.a. Tygers Of Pan Tang, Thin Lizzy und Judas Priest) war wieder ein guter und bekannter Produzent am Start.

"Mean Streak" macht da weiter, wo "Black Tiger" aufgehört hat. Melodischer Hard Rock ist angesagt, welcher die 70er Jahre gut mit den 80ern verbindet. Insgesamt wirkt das Album etwas kompakter und kommerzieller als die beiden Vorgänger. Direkt die ersten 4 Songs können punkten, `Mean streak`, `Straight thru the heart`, `Lonely side of town` und `Midnight in Tokyo` sind allesamt Hochkaräter. Die damalige 2. Seite der LP fällt dagegen ein wenig ab. `Sentimental fool` ist doch recht poppig ausgefallen und gefällt mir nicht so gut. Dagegen können aber `Breaking away` und `Down and dirty` wieder gefallen. Dave Meniketti, der Kopf der Gruppe, hat wohl versucht die Gruppe etwas radiotauglicher klingen zu lassen. Hier auf "Mean Streak" scheint das Konzept aufzugehen. Selbstverständlich hören wir aber wieder das eine oder andere gute Solo von Dave.

Da diesmal nicht alle Songs das hohe Potenzial der Gruppe ausschöpfen, gibt es hier `nur` 4 Sterne, diese allerdings mit Tendenz in Richtung 4,5*. Und einige Klassiker der Gruppe sind mit dem Titelsong und `Midnight in Tokyo` sicherlich enthalten.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 31, 2012 1:23 PM MEST


Van Halen
Van Halen
Wird angeboten von -uniqueplace-
Preis: EUR 8,14

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wirkliche `Eruption`, 25. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Van Halen (Audio CD)
Bereits 1977 aufgenommen, erschien das 1. Album der U.S. Band im Februar 1978 und wurde schlicht "Van Halen" betitelt. Produziert wurde es von Ted Templeman und eingespielt von David Lee Roth (Vocals), Eddie Van Halen (Guitars & Background Vocals), Alex Van Halen (Drums) und Michael Anthony (Bass Guitar & Background Vocals).

Van Halen waren Anfang 1978 nicht ganz unbekannt, da bereits ein von Gene Simmons (Kiss) produziertes Demo in Fankreisen rumgereicht wurde. "Van Halen" schlug dann ein wie eine Bombe. Einerseits ist das Werk für damalige Zeiten richtig hart, andererseits konnte Eddie Van Halen an der Gitarre mit einer neuen Spielweise, dem Tapping, aufwarten. Dazu der extreme Sprechgesang von David Lee Roth. Alles zusammen ergab einen feurigen Mix, dem sich kaum ein Hard Rock-Fan entziehen konnte.
Direkt die ersten vier Stücke `Running with the devil`, `Eruption`, `You really got me (Cover der Kinks)` und `Ain`t talkin` about love` rechtfertigen den Kauf der damaligen Langspielplatte. Das eher poppige `Little dreamer` und das lustige `Ice cream man` sorgen für Abwechslung, bevor `On fire` mit viel Gas das Album beschliesst. Auch die Produktion konnte voll überzeugen.

"Van Halen" ist bis heute das erfolgreichte Werk der Gruppe und hat sich alleine in den U.S.A. mehr als 10 Millionen!! mal verkauft. Zusammen mit der "Women And Children First" ist es mein Lieblingsalbum der Gruppe aus der Zeit mit Herrn Roth, daher (natürlich) 5 Sterne.
Kommentar Kommentare (11) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 28, 2013 5:27 PM CET


5150
5150
Preis: EUR 11,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gelungener Einstand von Sammy Hagar, 24. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: 5150 (Audio CD)
Im März 1986 erschien das 1. Album von Van Halen mit Sammy Hagar als Sänger. Es wurde produziert von Mick Jones (Foreigner), Donn Landee und Van Halen. Eingespielt wurde es von:
Sammy Hagar - Lead Vocals
Eddie Van Halen - Lead and Acoustic Guitar, Keyboards, Backing Vocals
Michael Anthony - Bass Guitar, Backing Vocals
Alex Van Halen - Drums, Percussion.

Nach dem sehr erfolgreichen Album "1984" und anschließender World Tour, trennt sich die Gruppe im Streit von David Lee Roth. Viele sagten der Gruppe bereits ihr Ende voraus, doch plötzlich kam ein neues Lebenszeichen - Sammy Hagar wurde neuer Sänger. Sammy hatte sich bereits einen Namen als Solo Künstler gemacht.

"5150" hat neun Stücke zu bieten, die allesamt überzeugen können. `Good enough` ist ein toller Opener, `Why can`t this be love` wurde eine erfolgreiche, sehr gute Single. Das gleiche gilt für das poppige, aber schöne `Dreams`. Weitere Höhepunkte sind `Best of both worlds`, `5150` und `Inside`. Der Gruppe um Eddie Van Halen gelingt es immer wieder, gutklassigen Hard Rock massentauglich zu servieren. Mir mundet das Menue bis heute. Großen Anteil hatte sicher auch Sammy Hagar, da die Gruppe nunmehr endlich einen `richtigen` Sänger in ihren Reihen hatte.

"5150" wurde ein großer Hit. In den U.S.A. wurde Platz 1 der Charts erobert und nur dort alleine wurde das Album mehr als 6 Millionen!! mal verkauft. Van Halen konnten somit den Wechsel des Sängers unbeschadet überstehen und hatten jetzt auch einen 2. Gitarristen an Bord. 5 Sterne (natürlich).
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 25, 2012 11:47 AM MEST


Spreading The Disease
Spreading The Disease
Preis: EUR 7,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen `Aftershock` im `Madhouse`, 22. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Spreading The Disease (Audio CD)
Im Oktober 1985 erschien das 2. Album von Anthrax namens "Spreading The Disease" (die EP "Armed And Dangerous" nicht mitgerechnet). Es ist das 1. Werk mit Sänger Joey Belladonna und dem Bassmann Frank Bello. Ausserdem waren am Start: Scott Ian (Guitars), Dan Spitz (Guitars) und Charlie Benante (Drums). Damit war die erfolgreichste Besetzung der Gruppe geboren. Produziert wurde von Carl Canedy (The Rods) und Anthrax selber.

Der Vorgänger "Fistfull Of Metal" (1984) war ein durchaus gutes Album. Aber erst mit Einstieg von Belladonna und Bello ging es für die U.S.-Gruppe richtig nach vorne. "Spreading The Disease" hat mit `A.I.R.`, `Madhouse`, `Armed and dangerous`, `Medusa` und `Gung-ho` jede Menge Klassiker der Band am Start, die auch heute noch häufig im Liveset zu finden sind. Harter, schneller Thrash Metal, aber auch immer wieder eingängige Melodien (`Madhouse` z.B.) zeichnet den Sound der Gruppe aus. Besonders Belladonna mit seiner tollen Stimme bekommt ein Extra-Lob. Die Stücke `Armed and dangerous` und `Gung-ho` wurden übrigens noch vom alten Sänger Neil Turbin und dem vorherigen Bassisten Dan Lilker mitkomponiert.

"Spreading The Disease" gehört mit den Nachfolgern "Among The Living" (1987) und "State Of Euphoria" (1988) zu den Klassikern der Gruppe, die man unbedingt haben sollte. Auf jeden Fall 5 Sterne für "Spreading", welches auch zu den wichtigen Alben des U.S.-Thrashs gehört.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 23, 2012 12:56 PM MEST


State Of Euphoria
State Of Euphoria

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen `You`re anti, you`re antisocial...`, 18. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: State Of Euphoria (Audio CD)
Im September 1988 erschien das 4. Studioalbum von Anthrax namens "State Of Euphoria". Produziert wurde es von Anthrax und Mark Dodson. Eingespielt wurde es wieder von Joey Belladonna (Vocals), Scott Ian (Guitars), Dan Spitz (Guitars), Frank Bello (Bass Guitar) und Charlie Benante (Drums).
Es hat sich alleine in den U.S.A. mehr als 500.000 mal verkauft. In Deutschland wurde sogar Platz 15 der Charts erreicht.

"State Of Euphoria" macht da weiter, wo der Vorgänger "Among The Living" aufgehört hat. Typischer 80er Jahre Thrash Metal ist angesagt. Es sind wieder, aus heutiger Sicht, einige Bandklassiker am Start. Der famose Opener `Be all, end all`, `Out of sight, out of mind`, `Make me laugh`, `Antisocial` (ein Cover der französischen Band Trust), `Misery loves company` und `Now It`s dark`. Wie auf den zwei Vorgängern hören wir harte und eingängige Riffs, trotzdem tolle Melodien und einen fantastischen Joey Belladonna als Sänger.
Als Singles wurden veröffentlicht `Make me laugh` und `Antisocial`.

"State Of Euphoria" kann die unglaubliche Klasse der zwei Vorgänger "Spreading The Disease" und "Among The Living" nicht ganz halten, trotzdem ist es ein klares 5 Sterne Album. Das klingt vielleicht etwas unlogisch, ist aber dem Umstand zu verdanken, dass Anthrax zwischen 1985 und 1988 einen mehr als tollen Lauf hatten. Sie haben zu dem Zeitpunkt einfach alles richtig gemacht.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 21, 2012 11:14 AM MEST


Among The Living
Among The Living
Preis: EUR 5,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen `Cry for the Indians...`, 16. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Among The Living (Audio CD)
"Among The Living" ist das dritte vollständige Album der U.S.-Amerikaner Anthrax. Aufgenommen wurde es 1986 und erschien dann Anfang 1987. Eingespielt wurde es von Joey Belladonna (Vocals), Scott Ian (Guitars), Dan Spitz (Guitars), Frank Bello (Bass Guitar) und Charlie Benante (Drums). Produziert wurde es von Eddie Kramer und Anthrax. Eddie Kramer ist bekannt für seine Arbeiten u.a. für Kiss und Led Zeppelin.

"Among The Living" ist für mich das vielleicht beste Album der Thrash Metal Gruppe. Jeder Song ist hier ein Treffer, es gibt keine Ausfälle. Los geht es mit dem Titelstück `Among the living`, welches über ein Killer-Riff verfügt und trotzdem eine eingängige Melodie hat. Weiter geht es mit den Hochkarätern `Caught in a mosh`, `I am the law`, Efilnikufesin (N.F.L.), `A skeleton in the closet`, `Indians` und dem langen `A.D.I./Horror of it all`. `Indians` ist für mich ihr vielleicht bester Song überhaupt. Thrashig ohne Ende, aber mit Melodie und Mitgröhl-Refrain. Das ganze Album bietet Power Pur, geniale breaks und tolle Melodien (auch wenn ich mich wiederhole). Ein besonderes Lob an Joey Belladonna, für mich einer der besten Sänger überhaupt und der vielleicht beste Sänger einer Thrash Metal-Band.
Als Singles wurden `I am the law` und `Indians` ausgekoppelt.

Von "Among The Living" wurden nur in den U.S.A. mehr als 500.000 Alben verkauft und das natürlich vollkommen verdient. In Deutschland konnte immerhin Platz 46 der Verkaufscharts erreicht werden. Anthrax gehören zu den Big 4 des Thrash Metals und das haben sie u.a. "Among The Living" zu verdanken. 5 fette Sterne.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 20, 2012 10:42 AM MEST


Freedom
Freedom
Preis: EUR 8,97

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen `Rockin` in the free world`, 5. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Freedom (Audio CD)
"Freedom" erschien 1989 und wurde eingespielt von Neil Young (Vocals, Guitars, Piano), Chad Cromwell (Drums), Rick "The Bass Player" Rosas (Bass), Frank "Poncho" Sampedro (Guitar, Keyboards, Mandolin, Vocals), Ben Keith (Alto Saxophone, Pedal Steel Guitar, Keyboards, Vocals). Dazu kamen noch jede Menge Gäste wie z.B. Linda Ronstadt (Vocals). Produziert wurde das Werk von Neil Young und Niko Bolas.

Die 80er Jahre waren eine musikalisch ungewöhnliche Zeit für Neil Young. Es kamen einige `komische` Alben auf den Markt (z.B. der Synthesizer-Sound auf "Trans" von 1982), welche von vielen Fans nicht angenommen wurden und demnach auch wenig erfolgreich waren. Daher stellt "Freedom" eine Art Comeback dar, obwohl Neil natürlich niemals weg war.

Es geht los mit der Live Acoustic-Version von `Rockin` in the free world` (sehr beeindruckend) und hört auf mit der Hard Rock-Version des gleichen Songs. `Crime in the city (Sixty to zero Part I) ist ein weiteres highlight. Das Stück finde ich sehr spannend und es wird in fast 9 Minuten nie langweilig. `Don`t cry` ist genauso stark, hier hören wir diese Neil Young "Schreddergitarre". `Eldorado` hört sich nach Mexiko an. :-) Selbst die Coverversion von `On broadway` finde ich gelungen. `Wrecking ball` wirkt sehr zerbrechlich, insbesondere der Gesang von Neil. Ein schönes ruhiges Stück ist `Hangin` on a limb`. Das gleiche gilt für `Someday`. `No more` ist recht flott mit toller Melodie. Wie bereits geschrieben, werden wir mit dem Hard Rocker `Rockin` in the free world` entlassen.

Insgesamt ist "Freedom" sehr abwechslungsreich, hören wir den ruhigen `Akustik Neil` genau wie den rockenden Künstler. Auch bei 61 Minuten Laufzeit kommt nie Langeweile auf. Daher kann es nur 5 Sterne für eines seiner besseren, wenn nicht sogar besten, Alben geben.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 10, 2012 11:16 AM MEST


Live Rust
Live Rust
Preis: EUR 8,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen `Cortez the killer` trifft am `Sugar mountain` das `Cinnamon girl`, 29. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Live Rust (Audio CD)
"Live Rust", ein Live Album von Neil Young & Crazy Horse, wurde auf der 1978er "Rust Never Sleeps"-Tour aufgenommen und erschien im November 1979. Eingespielt wurde es von Neil Young (Lead Guitar, Harmonica, Piano, Lead Vocals); Frank Sampedro (Guitar, Keyboards, Vocals); Billy Talbot (Bass, Vocals) und Ralph Molina (Drums, Vocals). Produziert wurde es von David Briggs und Tim Mulligan. Auf der gleichen Tour entstand auch "Rust Never Sleeps", welches wenige Monate vorher veröffentlicht wurde.

Ist "Rust Never Sleeps" schon ein tolles Album, kann Neil Young mit "Live Rust" nochmal einen draufsetzen. "Live Rust" bietet ca. die doppelte Spielzeit und ganz fantastische Stücke, die auf dem Vorgänger einfach fehlen.

Los geht es direkt mit dem wunderschönen `Sugar mountain`, welches Neil sehr gefühlvoll interpretiert. Genau wie `Sugar mountain` werden auch die folgenden 4 Lieder nur von Neil dargeboten, ein weiteres highlight ist hier `My my, hey hey (Out of the blue)` mit der bekannten Aussage "It's better to burn out than to fade away." Hier vergleicht Neil Johnny Rotten von den Sex Pistols mit Elvis Presley (was aber bestimmt jeder weiß). Ab Stück 6 setzen dann auch Crazy Horse ein und es wird ordentlich gerockt. Ansich kommen nur Höhepunkte, aber besonders hervorheben möchte ich `Cortez the killer`, `Cinnamon girl` und `Like a hurricane`. Nach dem ebenfalls rockigen `Hey hey, my my (Into the black)` folgt mit `Tonight`s the night` ein unglaublich emotionales Ende, handelt das Stück von zwei Freunden von Neil, welche an Drogenkonsum gestorben sind.

"Live Rust" ist für mich eines der besten Alben von Neil, ja sogar eines der besten Live Alben ever, u.a. weil es unglaublich abwechslungsreich ist. Live Rust" würde ich dem ebenfalls genialen "Rust Never Sleeps" vorziehen, weil es einfach vollständiger ist. Daher natürlich volle 5 Sterne für das Jahrhundert Album.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 7, 2013 2:47 AM MEST


Live at Last
Live at Last
Wird angeboten von montana--1
Preis: EUR 5,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sabbath Live 1973, 28. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Live at Last (Audio CD)
"Live At Last" wurde im März 1973 in England (Manchester und London) aufgenommen. Aufgrund der nicht optimalen Soundqualität wurde das Album dann vorerst nicht veröffentlicht. Erst in 1980 erfolgte dann die Veröffentlichung, allerdings ohne Zustimmung der Band. Eingespielt wurde es jedenfalls von Ozzy Osbourne (Vocals), Bill Ward (Drums), Geezer Butler (Bass Guitar) und Tony Iommi (Lead Guitar). Patrick Meehan wird als Produzent geführt.

Im März `73 lief noch die "Volumen 4"-Tour, daher hören wir hier mit `Tomorrow`s dream`, `Cornucupia` und `Snow blind` direkt mehrere Stücke der erwähnten Platte, gut so. Mit `Killing yourself to live` ist bereits ein Track von "Sabbath Bloody Sabbath" am Start, welches erst zum Ende des gleichen Jahres herauskam. Mit `Sweet leaf` und `Children of the grave` sind zudem Klassiker der "Master Of Reality" zu hören. Besonders interessant ist das lange `Wicked world`. Bei diesem Stück (fast 19 Minuten lang) gibt es auch ein Medley der Tracks `Changes`, `Into the void` und `Supernaut` zu hören. Der Riesenhit `Paranoid` folgt dann natürlich als Zugabe.
Leider ist der Sound der Platte nicht gut, daher kann man verstehen, dass die Gruppe die Aufnahme nicht legalisiert hat.

Aufgrund der mäßigen Soundqualität und der fehlenden Songs `Black sabbath` und `Iron man` kann ich mich, wie mein Vorredner, nur zu 3 Sternen durchringen. Trotzdem hat das Album durchaus seinen Reiz, gibt es doch kaum Liveaufnahmen der Gruppe aus den 70ern. Für Fans ein must-have, andere sollten vorher mal reinhören.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 28, 2012 7:22 PM MEST


Seite: 1-10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21-30