MSS_ss16 Hier klicken Sport & Outdoor createspace Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic GC FS16
Profil für Child in time > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Child in time
Top-Rezensenten Rang: 1.032
Hilfreiche Bewertungen: 5405

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Child in time

Anzeigen:  
Seite: 1-10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21-30
pixel
Trouble
Trouble
Wird angeboten von rockpile19
Preis: EUR 9,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen `Take me with you...`, 5. März 2016
Rezension bezieht sich auf: Trouble (Audio CD)
Die "Trouble" von 1978 ist das erste `vollständige` Album der Gruppe um David Coverdale (Deep Purple-Shouter von `73 bis `76). Vorher gab es das Mini-Album "Snakebite", welches hier als Zugabe dabei ist.

Die Besetzung der "Trouble" war: Jon Lord (Keyboards), Dave Dowle (Drums), Mickey Moody und Bernie Marsden (Guitars) und Neil Murray (Bass) und natürlich David (Vocals). Auf der "Snakebite" war Jon noch nicht dabei. Ich finde die "Trouble" eher mittelmäßig. Irgendwie springt der Funke (noch) nicht über. `Lie down`, `Trouble` und `Take me with you` sind spitze. `Don`t mess with me` und `Nighthawk` doch eher mittelmäßig. Und die Coverversion von `Day tripper` geht nach hinten los. Das hätte nicht sein müssen. Mickey Moody, Bernie Marsden und Jon können ihre Qualitäten noch nicht richtig in Scene setzen. 3 Sterne für "Trouble". Nicht schlecht, eigendlich sogar ganz gut, aber nicht mehr.

Da gefällt mir das Mini-Album "Snakebite" sogar etwas besser. Hier sind mit `Come on` und `Ain`t no love in the heart of the city` zwei Klassiker der Gruppe vorhanden. Auch ohne Jon kann man den Start der Gruppe als gelungen bezeichnen.

3 Sterne für "Trouble". Die "Snakebite"-Songs fliessen nicht in die Beurteilung ein. Die Nachfolger "Lovehunter" und "Ready An` Willing" sind homogener und besser.


Lovehunter (Remastered / Expanded) By Whitesnake (2006-05-08)
Lovehunter (Remastered / Expanded) By Whitesnake (2006-05-08)

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Whitesnake - 1979, 5. März 2016
Die "Lovehunter" von 1979 gehört in meinen Augen zu den besseren Alben der Band um David Coverdale. Ich finde es z.B. besser als den Vorgänger "Trouble" (1978) oder das vielgelobte Album "Come An` Get It" (1981). Die Besetzung war Mickey Moody und Bernie Marsden (Guitars), Jon Lord (Keys), Neil Murray (Bass), Dave Dowle (Drums) und natürlich David Coverdale (Vocals). Direkt nach den Aufnahmen wurde Dowle von Ian Paice abgelöst.

Gute Songs sind `Long way from home`, `Walking in the shadow of the blues`, `Medicine man`, `Mean buiseness` und `Love hunter`. `Walking in the shadow of the blues` und `Love hunter` waren auch viele Jahre im Liveprogramm der Band. Die Platte zeichnet sich durch einen "warmen" Sound aus, der sehr gut zu dem Blues-Hard Rock passt. Martin Birch (u.a. Deep Purple, Rainbow, Black Sabbath und Iron Maiden) hat gute Arbeit als Produzent geleistet. Mit dem schönen `We wish you well` endet ein wirklich starkes Album.

4 Sterne für "Lovehunter". Hier hat die Gruppe noch wirklich Seele. Wem die Platte gefällt, sollte durchaus auch den Nachfolger "Ready An` Willing" (1980) kaufen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 5, 2016 1:28 PM CET


Jacobs Dream
Jacobs Dream
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 16,44

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Debüt von Jacobs Dream, 4. März 2016
Rezension bezieht sich auf: Jacobs Dream (Audio CD)
Im Jahr 2000 erschien das erste Studioalbum der Power Metal Band Jacobs Dream aus Colombus, Ohio. Eingespielt haben "Jacobs Dream" James Evans (Bass Guitar), John Berry (Guitars, Keyboards), Gary Holtzman (Guitars), David Taylor (Lead Vocals) und Rick May (Drums). Alle Songs stammen von Jacobs Dream. Produziert wurde das Album vom Drummer Rick May.

"Jacobs Dream" bietet hochklassigen Power Metal bzw. U.S.-Metal. Besonders Sänger David Taylor kann überzeugen. Manchmal hört er sich ein wenig nach Geoff Tate, manchmal nach Bruce Dickinson an. Auch die Gitarrenfraktion lässt keine Wünsche offen. Auch Drummer und Produzent Rick May bearbeitet seine Schießbude, wie es sich gehört. Die Texte haben meist christlichen Bezug.
Anspieltippe von mir sind `Kinescope` (ein richtig geiler Hit), `Funambulism`, das teils balladige `Tale of fears` und das großartige Instrumental `Black watch`. Auch `Crusade` möchte ich nicht unterschlagen. Richtig stark ist dann noch `The gathering` mit tollem Refrain. Der knackige Power Metal der Gruppe ist aber auch immer sehr melodisch.

Fazit: Gutes Debüt der Gruppe aus den U.S.A.. Wer Exxplorer, Steel Prophet und Queensryche mag, sollte das Album unbedingt antesten. Jacobs Dream haben zwar noch weitere Alben veröffentlicht, aber den Durchbruch leider nicht geschafft. Gute 4 Sterne für "Jacobs Dream".
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 5, 2016 1:12 PM CET


On the 13th Day
On the 13th Day
Preis: EUR 73,05

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen `All the dreamers...`, 4. März 2016
Rezension bezieht sich auf: On the 13th Day (Audio CD)
"On the 13th Day", das 17. Studioalbum von Magnum aus England, erschien im September 2012. Alle Titel wurden von Tony Clarkin komponiert und getextet und das Album wurde ebenfalls von Tony Clarkin produziert. Magnum sind: Tony Clarkin (Lead Guitar), Bob Catley (Lead Vocals), Al Barrow (Bass Guitar), Mark Stanway (Keyboards) und Harry James (Drums). "On The 13th Day" erschien bei SPV/Steamhammer.

Vorab, "On The 13th Day" ist ein wirklich gutes, ja starkes Stück Melodic Hard Rock, die ganz grosse Begeisterung einiger Rezensenten, kann ich jedoch nicht ganz teilen. Der Opener `All the dreamers` ist ganz stark und mit 7 Minuten das längste Stücke der Platte. Auch `Blood red laughter` ist typisch Magnum, also einfach stark und schon heute fast ein Klassiker. Auch `Didn't like you anyway` kann punkten, hat der Titel eine starke Melodie und Gesang. Der Titelsong `On the 13th day` enttäuscht ebenfalls nicht, jedoch macht sich wieder eine gewisse Gleichförmigkeit beim Songwriting breit, die ich schon beim Vorgänger "The Visitation" festgestellt hatte. `So let it rain` finde ich eher mittelprächtig. `Dance of the black tattoo` ist dann wieder deutlich besser. Einer der stärksten Tracks von Magnum der letzten Jahre. `Shadow town` ist ganz nett, jedoch nicht der Burner. `Putting things in place` ist eine nette Ballade. Die weiteren Tracks sind alle recht gut, bis auf `See how they fall` ist aber kein Überflieger dabei.

Auch "On The 13th Day" ist wieder ein starkes Magnum-Album, schlechte Alben gibt es von der Band auch nicht (wenn man mal von "Goodnight L.A." und "Rock Art" absieht). Das gleichförmige Songwriting stört jedoch etwas, auch würde ich gerne mal Keyboard-Soli von Mark Stanway hören. Insgesamt halte ich 4 Sterne und damit eine Kaufempfehlung für gerechtfertigt. Die besten Alben der Neuzeit bleiben "Brand New Morning" und "Princess Alice...".


On The 13th Day
On The 13th Day
Preis: EUR 8,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen `All the dreamers...`, 4. März 2016
Rezension bezieht sich auf: On The 13th Day (Audio CD)
"On the 13th Day", das 17. Studioalbum von Magnum aus England, erschien im September 2012. Alle Titel wurden von Tony Clarkin komponiert und getextet und das Album wurde ebenfalls von Tony Clarkin produziert. Magnum sind: Tony Clarkin (Lead Guitar), Bob Catley (Lead Vocals), Al Barrow (Bass Guitar), Mark Stanway (Keyboards) und Harry James (Drums). "On The 13th Day" erschien bei SPV/Steamhammer.

Vorab, "On The 13th Day" ist ein wirklich gutes, ja starkes Stück Melodic Hard Rock, die ganz grosse Begeisterung einiger Rezensenten, kann ich jedoch nicht ganz teilen. Der Opener `All the dreamers` ist ganz stark und mit 7 Minuten das längste Stücke der Platte. Auch `Blood red laughter` ist typisch Magnum, also einfach stark und schon heute fast ein Klassiker. Auch `Didn't like you anyway` kann punkten, hat der Titel eine starke Melodie und Gesang. Der Titelsong `On the 13th day` enttäuscht ebenfalls nicht, jedoch macht sich wieder eine gewisse Gleichförmigkeit beim Songwriting breit, die ich schon beim Vorgänger "The Visitation" festgestellt hatte. `So let it rain` finde ich eher mittelprächtig. `Dance of the black tattoo` ist dann wieder deutlich besser. Einer der stärksten Tracks von Magnum der letzten Jahre. `Shadow town` ist ganz nett, jedoch nicht der Burner. `Putting things in place` ist eine nette Ballade. Die weiteren Tracks sind alle recht gut, bis auf `See how they fall` ist aber kein Überflieger dabei.

Auch "On The 13th Day" ist wieder ein starkes Magnum-Album, schlechte Alben gibt es von der Band auch nicht (wenn man mal von "Goodnight L.A." und "Rock Art" absieht). Das gleichförmige Songwriting stört jedoch etwas, auch würde ich gerne mal Keyboard-Soli von Mark Stanway hören. Insgesamt halte ich 4 Sterne und damit eine Kaufempfehlung für gerechtfertigt. Die besten Alben der Neuzeit bleiben "Brand New Morning" und "Princess Alice...".


Ummagumma [Vinyl LP] [Schallplatte]
Ummagumma [Vinyl LP] [Schallplatte]

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ummagumma - 1969, 3. März 2016
Rezension bezieht sich auf: Ummagumma [Vinyl LP] [Schallplatte] (Vinyl)
Mit der "Ummagumma" hat es uns Pink Floyd wirklich nicht einfach gemacht. Sehr schwer verdaulich ist das Werk, besonders CD 2. Und ich sage das als eingefleischter Prog Rock-Fan, dem ansonsten kein Song kompliziert genug sein kann. Auf jeden Fall hat die Gruppe besonders mit diesem Werk den Prog Rock erst möglich gemacht. Ob Genesis jemals `Supper`s ready` oder Yes `Close to the edge` geschrieben hätten, ohne "Ummagumma"?

CD 1 ist genial. Ob `Astronomy domine`, `Careful with that axe, Eugene`, `Set the controls...` oder `Saucerful of secrets`, besser geht es nicht, hier wird Musikgeschichte geschrieben, der Prog Rock ist erfunden. Der Sound ist aus heutiger Sicht natürlich arg verstaubt. Das Werk stammt aus dem Jahr 1969, der Synthesizer war noch nicht in die Musik eingeführt. Wenn man das alles bedenkt ist es ein Wahnsinn, was die 4 aus ihren Instrumenten rausholen. 5 Sterne.

CD 2 ist sehr durchwachsen. Hier wird es sogar mir manchmal zu viel des guten. Es wird experimentiert bis zum Überdruß. Manche Stücke kann man kaum noch als Musik bezeichnen. Am besten gefallen mir noch von Rick Wright `Sysyphus` und von Dave Gilmour `The narrow way`. 3 Sterne.

Insgesamt betrachtet, ist "Ummagumma" eines der wichtigten Alben der Musikgeschichte (für mich zumindestens). Wer weiß, ob es Genesis, Yes, Marillion, IQ, Pallas usw. ohne dieses Album gegeben hätte?! Floyd hat es hier nur manchmal einfach übertreiben. 4 Sterne vergebe ich.


Visitation by Steamhammer Us (2011-01-25)
Visitation by Steamhammer Us (2011-01-25)
Wird angeboten von linkearth-EU
Preis: EUR 28,24

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Magnum kommen zu Besuch, 3. März 2016
"The Visitation", das 16. Studioalbum von Magnum aus England, erschien im Januar 2011. Tony Clarkin hat wieder alle Titel geschrieben und das Album produziert. Magnum sind: Tony Clarkin (Lead Guitar), Bob Catley (Lead Vocals), Al Barrow (Bass Guitar), Mark Stanway (Keyboards) und Harry James (Drums). "The Visitation" erschien bei SPV/Steamhammer.

Mit `Black skies` startet das Album richtig stark und recht düster. `Doors to nowhere` ist dann recht abwechslungsreich, ruhige und heavy-Passagen wechseln sich ab. Für den Titelsong `The visitation` gilt das Gleiche, rockige Riffs und ruhige Passagen sind zu hören. Bereits jetzt fällt aber auf, dass die Riffs von Clarkin diesmal etwas härter ausfallen. `Wild angels` ist etwas poppiger, ohne aber auf eine Grundhärte zu verzichten. Das recht flotte `Spin like a wheel` ist mit über 7 Minuten das längste Stück der Platte. Das ruhige `The last frontier` ist recht spärlich instrumentiert, hier dominieren die Keyboards. `Freedom day` startet recht ruhig, um sich dann gewaltig zu steigern. Grosses Ohrenkino! `Mother nature's final dance` punktet mit starker Melodie. Das Gleiche gilt für `Midnight kings`. Zum Abschluss dann die leicht kitschige Ballade `Tonight's the night`.

Fazit: Die Pomp-Rocker Magnum können gar kein schwaches Album einspielen. Allerdings fällt eine gewisse Gleichförmigkeit bei den Kompositionen auf. Und irgendwie gefällt mir der Sound der Platte nicht recht. Vielleicht sollte sich Tony Clarkin auf das Komponieren und Gitarrespielen konzentrieren und mal jemand anderen für die Produktion engagieren. "The Visitation" hat aber gute 4 Sterne verdient.


Framing Armageddon (Something Wicked Pt. I) by Iced Earth (2007-09-11)
Framing Armageddon (Something Wicked Pt. I) by Iced Earth (2007-09-11)

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen F r a m i n g A r m a g e d d o n, 3. März 2016
Drei lange Jahre nach "Glorious Burden" meldete sich der Riff-Gott aus den Staaten, Jon Schaffer, mit "Framing Armageddon Something Wicked Part 1" 2007 zurück. Mit von der Partie war wieder Tim "The Ripper" Owens am Mikro. Zur Einstimmung erschien kurze Zeit vorher die Mini-CD "Overture Of The Wicked" (siehe meine Rezi).

Die Story von "Framing Armageddon" wurde bereits von anderen Rezensenten ausführlich erzählt. Nur so viel, es ist sowas wie die Fortsetzung von "Something Wicked This Way Come" von 1998.

Jon Schaffer ist ein richtig gutes Werk gelungen. Ein tolles Riff nach dem Anderen. Ausserdem hat er gute Musiker um sich versammelt. Besonders der Ripper liefert wieder eine erstklassige Leistung. Er schreit und singt sich die Seele aus dem Leib. Anspieltipps sind `Something wicked Part 1`, `A charge to keep`, `Ten thousand strong`, `The clouding` und `Framing armageddon`. Besonders `The clouding` ist grosse Klasse. Der Song fängt als Ballade an und steigert sich dann gewaltig.
Jedoch zieht sich das Album manchmal arg. Die vielen kurzen Zwischenstücke sind nicht immer gelungen. Manchmal geht dem Werk ein bißchen `die Puste` aus.

Insgesamt ist "FA Something Wicked Part 1" ein wirklich starkes Album, aber mit kleinen Schwächen, so dass ich gute 4 Sterne vergebe. Wenn das Ganze etwas straffer inziniert worden wäre, wäre sicherlich mehr möglich gewesen.

Im Dezember 2007 musste Tim Owens Iced Earth verlassen. Mat Barlow, sein Vorgänger, wurde auch sein Nachfolger.


The Visitation
The Visitation
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Magnum kommen zu Besuch, 2. März 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Visitation (Audio CD)
"The Visitation", das 16. Studioalbum von Magnum aus England, erschien im Januar 2011. Tony Clarkin hat wieder alle Titel geschrieben und das Album produziert. Magnum sind: Tony Clarkin (Lead Guitar), Bob Catley (Lead Vocals), Al Barrow (Bass Guitar), Mark Stanway (Keyboards) und Harry James (Drums). "The Visitation" erschien bei SPV/Steamhammer.

Mit `Black skies` startet das Album richtig stark und recht düster. `Doors to nowhere` ist dann recht abwechslungsreich, ruhige und heavy-Passagen wechseln sich ab. Für den Titelsong `The visitation` gilt das Gleiche, rockige Riffs und ruhige Passagen sind zu hören. Bereits jetzt fällt aber auf, dass die Riffs von Clarkin diesmal etwas härter ausfallen. `Wild angels` ist etwas poppiger, ohne aber auf eine Grundhärte zu verzichten. Das recht flotte `Spin like a wheel` ist mit über 7 Minuten das längste Stück der Platte. Das ruhige `The last frontier` ist recht spärlich instrumentiert, hier dominieren die Keyboards. `Freedom day` startet recht ruhig, um sich dann gewaltig zu steigern. Grosses Ohrenkino! `Mother nature's final dance` punktet mit starker Melodie. Das Gleiche gilt für `Midnight kings`. Zum Abschluss dann die leicht kitschige Ballade `Tonight's the night`.

Fazit: Die Pomp-Rocker Magnum können gar kein schwaches Album einspielen. Allerdings fällt eine gewisse Gleichförmigkeit bei den Kompositionen auf. Und irgendwie gefällt mir der Sound der Platte nicht recht. Vielleicht sollte sich Tony Clarkin auf das Komponieren und Gitarrespielen konzentrieren und mal jemand anderen für die Produktion engagieren. "The Visitation" hat aber gute 4 Sterne verdient.


Breath of Life/Brand New Morning
Breath of Life/Brand New Morning
Preis: EUR 8,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Comeback von Magnum, 28. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: Breath of Life/Brand New Morning (Audio CD)
"Breath of Life" ist das zwölfte Studioalbum der Engländer Magnum und erschien im Februar 2002. Eingespielt haben es Tony Clarkin (Lead Guitar), Bob Catley (Lead Vocals), Al Barrow (Bass Guitar) und Mark Stanway (Keyboards). Die Drums wurden von Tony Clarkin programmiert bzw. selber eingespielt. Produziert wurde "Breath of Life" von Tony Clarkin, welcher auch alle Songs zu verantworten hat.

"Breath of Life" ist das Comeback-Album von Magnum, nach mehr als sechs Jahren Auszeit. Ich will es kurz machen, das Comeback ist nicht richtig geglückt. Das liegt einmal an den Titeln, die meist eher durchschnittlich für Magnum sind. Ausserdem ist der Sound der Platte nicht gut. Besonders die programmierten Drums nerven auf die Dauer.
Direkt der Opener `Cry` kann nicht ganz überzeugen. Dafür punktet aber der zweite Titel `This heart` mit für die Gruppe typischen Melodielinien. `Everyday` hat einen recht starken Refrain, ist aber sonst eher belanglos. Die nächsten zwei Tracks hat Clarkin mit Sue McCloskey geschrieben. `Still` hat auch einen recht guten Refrain, ist aber sonst auch nicht der Rede wert. `Dream about you` ist poppig und kitschig. Auch der Titelsong `Breath of life` kommt nicht über Mittelmaß hinaus. `That holy touch` ist etwas knackiger und kann durch Bob Catley überzeugen. Auch das etwas härtere `The face of an enemy` gehört zu den besseren Tracks. Das längere `Night after night` kann dann mit typischen Magnum-Pomp überzeugen.

Fazit: "Breath of Life" ist so schlecht nicht. Aber Magnum können es besser. Besonders der nervige Drumcomputer und das meist mittelmäßige Songmateriel kann nicht ganz überzeugen. Auf der Habenseite stehen einige nette Melodien und natürlich der starke Gesang von Bob Catley. Daher halte ich hier insgesamt 3 Sterne für angebracht.
Die Nachfolger "Brand New Morning" (2004) und "Princess Alice..." (2007) sind dann deutlich stärker ausgefallen!

---------

Die "Brand New Morning" erschien 2004 und ist somit die 2. CD nach dem Comeback 2002. Die Besetzung war Tony Clarkin (Guitars), Bob Catley (Vocals), Mark Stanway (Keyboards), Al Barrow (Bass) und Harry James (Drums). Clarkin hat wieder alle Songs geschrieben und das Album produziert.

Brand new morning: Toller Opener. Recht hart für Magnum. Ein ganz starker Song.

It`s time to come together: Hier fällt das Piano positiv auf. Mark Stanway spielt sogar ein Solo.

We all run: So muß Magnum sein. Eine ganz starke Melodie und fast eine Hymne.

The blue and the grey: Eine schöne Ballade, typisch für Magnum.

I`d breathe for you: Wieder härter, schöne Melodie.

The last goodbye: Schönes Piano-Intro, klasse Gitarrenriff. Wieder eine kleine Hymne.

Immigrant son: Recht hart für Magnum. Catley singt (wie immer) einfach schön.

Hard road: Auch wieder etwas härter. Fast schon untypisch für die Gruppe, aber gelungen.

The scare crow: Ein fast 10 minütiger Song und sehr abwechslungsreich. Ein weiterer Höhepunkt der Scheibe.

Magnum sind nicht modern, wollen es auch gar nicht sein. Clarkin gelingt es aber immer wieder wunderbare Melodien zu komponieren und Catley kann diese sehr gut mit Herz und Seele `füllen`. "Brand New Morning" ist vielleicht etwas härter als andere Magnum-Alben, dies gefällt mir gut. Auch finde ich sehr gut, dass viele Songs über die 6 Minutengrenze kommen, dann entfalten sich diese erst. 5 Sterne für "Brand new morning". Der Nachfolger "Princess Alice..." hat fast noch tollere Melodien zu bieten.


Seite: 1-10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21-30