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dartrax

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Braun Series 5 5090cc Rasierer (mit Reinigungsstation)
Braun Series 5 5090cc Rasierer (mit Reinigungsstation)
Preis: EUR 169,00

85 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Series 5 - Mehr Schein als Sein? Vergleich mit Series 7, 5. Oktober 2012
Ich habe den Braun Series 5 5090cc im Zuge eines Marktforschungsprojektes in Zusammenarbeit mit trnd.com für einige Zeit testen dürfen.
Mein bisheriger Rasierer und damit Hauptmaßstab bei allen subjektiven Erfahrungen ist der höherwertige, aber ältere Braun Series 7.

Zusammenfassung:
+ Herausragendes Design
+ sehr gutes Rasurergebnis
+ sehr hautschonend
- schwergängige Scherblattlagerung (Motion-Tec)
- lautes Betriebsgeräusch
- unbrauchbarer Trimmer
- Scherblätter nach dem Reinigen triefend nass
- schlechte Verarbeitung
- schlechte Materialqualität
- lautes Netzteil
- hoher Kraftaufwand beim Verbinden des Netzkabels

Design:
Von allen Disziplinen hat Braun in der Gestaltung des Rasierers die herausragendste Arbeit geleistet. Der Rasierer bedient sich einer zeitlosen, maskulinen und minimalistischen Designsprache. Damit knüpft Braun an frühere Designerfolge an, die öfters mit der Qualtität des berühmten Apple-Designs verglichen wurde. Dennoch gelingt es Braun, eine eigenständige, an den Automobilbau angelehnte Designsprache zu schaffen: Optisch metallisch-massive Gehäuseelemente und griffig genopptes Gummi laden zum Anfassen ein - leider wird die Hand enttäuscht, denn es handelt sich um schnöden Kunststoff.
Dennoch: die Ergonomie wird durch das Design nicht beeinträchtigt. Der Rasierer liegt gut in der Hand, griffiges Gummi befindet sich an den entscheidenden Auflagestellen, alle Knöpfe lassen sich gut erreichen.

Qualtität:
Sowohl die Verarbeitung dieses Rasierers wie auch die Materialauswahl können nicht überzeugen. Wo Metall imitiert wird, befindet sich Kunststoff. Hochglanzoberflächen, vor allem an der Reinigungsstation, sind wellig und wirken bei Lichtreflexion dadurch billig. Mein persönliches Exemplar hat sichtbar schiefe Spaltmaße und einen Materialfehler an der Einfassung des Einschaltknopfes.
Ebenso ist die Materialqualität des Reiseetuis für diesen Preis unzureichend.

Funktion - Rasierer:
Von der beworbenen Flex-Motion-Tec hätte ich mir persönlich mehr erwartet. Wer hier glaubt, ein besseres System als beim älteren Series 7 zu erhalten, wird enttäuscht. Die Beweglichkeit des Scherkopfes ist so schwergängig, dass die automatische Anpassung an die Gesichtskontur kaum gelingt - Menschen, die einen Series 7 gewohnt sind, fangen hier wieder an, mit dem Handgelenk den Normalen-Winkel zwischen Rasierer und Halsoberfläche einzustellen, anstatt dies dem Gelenk des Scherkopfes zu überlassen.
Hat man sich daran wieder gewöhnt, fällt das Rasurergebnis dafür durchweg positiv aus. Die Haut wird sehr glatt, aber gleichzeitig schonend rasiert. Schräg wachsende Haare im problematischen Halsbereich werden erst nach mehrmaligen Anfahren aus verschiedenen Winkeln erfasst. Das Rasurergebnis ist zu einem Series 7 gleichwertig, positiv ist zudem, dass sich der Scherkopf bei längerer Rasurzeit nicht wie bei der Series 7 aufheizt.
Das Betriebsgeräusch des Rasieres ist vom Grundton her eher tief, aber laut.

Funktion - Trimmer:
Der Trimmer ist zum präzisen Kürzen von beispielsweise Koteletten nicht zu gebrauchen, da sich das Schneidwerkzeug nicht am Ende, sondern einige Millimeter entfernt von der Trimmerspitze befindet, und so an der Haut anliegende Haare nicht oder nur unter großem Druck und Seitwärtsbewegungen erfasst.

Funktion - Reinigungsstation:
Die Reinigungsstation reinigt den Scherkopf und erspart einem so das Reinigen von Hand. Allerdings ist der Scherkopf nach dem Reinigen triefend nass vor Reinigungsflüssigkeit, da eine Trocknungsfunktion wie bei der Series 7 fehlt (dies wird inzwischen auch in den Datenblättern korrekt kommuniziert). Leider ist die Reinigungsfunktion auch nicht so wirkungsvoll wie bei der Series 7, denn es bleiben von außen sichtbar Bartreste an dem Scherkopf kleben. Dies ist allerdings nur ein ästhetisches Problem und führt nicht dazu, dass sich der Rasierer mit der Zeit zusetzt.

Funktion - Netzteil:
Dass das Netzteil überhaupt erwähnt werden muss, ist an und für sich schon eine Schande. Nach dem Kunststück, das Netzteil mit der Reinigungsstation zu verbinden (hoher Kraftaufwand nötig), fängt dieses Kästchen derart laut an zu Summen, dass allein dies Grund für den sofortigen Umtausch des Rasierers sein wird. Diese Geräuschentwicklung ist nicht akzeptabel.
Kommentar Kommentare (11) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 6, 2013 5:06 PM MEST


Blaupunkt Toronto 410 BT Autoradio (Bluetooth, USB 2.0, Front Aux-in, Apple iPod/iPhone Anschluss)
Blaupunkt Toronto 410 BT Autoradio (Bluetooth, USB 2.0, Front Aux-in, Apple iPod/iPhone Anschluss)

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen FM-Empfang: Blaupunkt 410BT gegen Alpine Ida-X313; Aux-MIX, 7. November 2011
Kurzfassung:
- FM-Empfang schlecht (wohl durch Softwarefehler und Ergonomie)
- Bedienkonzept ungeeignet
- Aux-MIX-Funktion für Navikommandos unbrauchbar

Persönliche Auswahlkriterien/Wertvorstellung:
- guter Radioempfang
- ein iPhone anschließen zu können
- Optik, Haptik

Erfahrungsbericht:
Ich habe mich für das Blaupunkt BT410 entschieden, weil sich die Optik perfekt in mein Auto einfügt und weil es das einzige Radio ist, mit dem ich gleichzeitig Radio hören kann und über die Aux Mix-Funktion die Navikommandos meines iPhones überblenden lassen kann. Dazu kam die reichhaltige Ausstattung (Bluetooth-Freisprechen, USB, Traditionsmarke) zum geringen Preis. Die negativen Bewertungen bezüglich der Empfangsstärke hier bei Amazon waren mir bekannt, unabhängige objektive Testberichte hatte ich damals aber nicht gefunden. Wer nicht Wagt, der nicht gewinnt!

Leider hat mich das Radio tatsächlich in den mir wichtigen Punkten enttäuscht.
Den fehlenden Rear-Auxeingang für den unsichtbaren iPhoneanschluss habe ich noch selbst einlöten können, dazu reicht es, die Plastikfront abzubauen. Leider ist der Audio-Mix Modus aber nicht zu gebrauchen, da er etwa eine Sekunde Bedenkzeit braucht, um anzuspringen. Ein Beispiel: Wenn mein Navi sagt "In 500 Metern, biegen Sie rechts ab!" und dies über den Aux-Eingang an das Blaupunkt ausgibt, damit dies in Audio-Mix-Manier das Radio unterbricht zu Gunsten des Navimommandos, höre ich nur "Gen Sie rechts ab." Der Rest wird verschluckt. Warntöne werden garnicht gespielt, denn Audio-Mix unterscheidet zwischen Musik und Sprache - Nur für Sprache wird der Auxeingang überblendet. Da sollte man besser auf andere Lösungen setzen, zum Beispiel das FastMute-Modul von Ge-Tectronic einbauen.
Die Optik ist gut, leider handelt es sich um ein LCD-Display, das längst nicht so kontraststark ist, wie die Abbildung suggeriert.
Die Haptik ist durchschnittlich, der Drehknopf wirkt nicht hochwertig, die Vierwegetaste ist schlecht zu bedienen, da man sich immer erst bis zum Rand vortasten muss, um zu wissen, wo man zu drücken hat, und wenn man sich die Vorführgeräte in den Märkten anguckt, blättert dort der Lack gerne ab.
Zum Wichtigsten komme ich aber jetzt, dem Radioempfang.
Nachdem ich es mehrmals auf einer Landstraße zwischen Hamburg und Buxtehude frustriert ausgeschaltet habe, weil ich nicht einen Sender gefunden hatte, der 10 Sekunden lang am Stück spielte, habe ich das Radio wieder ausgebaut und mir ein Alpine Ida-X313 zugelegt. Mit diesem Radio bin ich dann wieder auf diese Strecke gefahren und habe im Stand einen Empfangsvergleich mit beiden Radios gemacht.
Um das Ergebnis vorweg zu nehmen: Der Unterschied in der Empfangsqualität ist da, fällt aber garnicht mal so sehr ins Gewicht. Viel stärker wirken sich die Unterschiede in der Bedienung aus.
Hier die Ergebnisse, alle Sender mussten automatisch gefunden werden (keine manuelle Eingabe).
Alpine Ida-X313:
4 rauschfrei genießbare Sender (87.6, 105.1, 100.6, 106.8)
7 leicht rauschende aber genießbare Sender (89.5, 90.3, 99.2, 102.6, 102.9, 103.6, 107.4)
2 rauschende und damit ungenießbare Sender (87.5, 103.2)
Und nun Blaupunkt BT410:
2 rauschfrei genießbare Sender (87.6, 100.6)
4 leicht rauschende aber genießbare Sender (90.3, 99.2, 103.6, 105.1)
1 rauschender und damit ungenießbarer Sender (106.8)
Es gab also zwei Sender, die das Alpine rauschfrei empfangen hat, die im Blaupunkt aber nur leicht rauschend (105.1) bzw. ungenießbar (106.8) wiedergegeben wurden, aber vor allem vier Sender, die man im Alpine durchaus genießbar empfing, jedoch vom Blaupunkt auch bei mehrmaligem Absuchen des Frequenzbandes nicht gefunden wurden (89.5, 102.6, 102.9, 107.4)
Nun ist es mir aber in der Regel relativ egal, wie viele Sender mein Radio empfängt. Wichtig ist, dass ich mit geringem Aufwand unbeschwert Radio hören kann. Das heißt:
A - mein Radio sollte mindestens einen Sender finden und möglichst lange halten, also das Rauschen erst so spät wie möglich einsetzen lassen. Wenn es dann rauscht, will ich
B - ohne großen Aufwand einen neuen Sender suchen lassen können.

Zu A:
Um diese Frage zu beantworten, habe ich die Tuner-Einstellung des Blaupunktes auf "empfindlich" gestellt. Diese Einstellung erhöht nicht die Empfangsqualität des Blaupunktes, sie führt nur dazu, dass das Blaupunkt auch sämtliche mit zwei Ausnahmen stark rauschende und damit ungenießbare Sender findet. In meinem Test waren es 11 stark verrauschte Sender (91.4, 92.3, 93.8, 95.6, 97.6, 98.1, 101.1, 101.7, 102.9, 103.2, 107.4) und zwei genießbare Sender (88.7, 89.5), die es zusätzlich finden konnte. Da man die ungenießbaren Sender aber jeweils mit dem 2-Sekundenlangen Tastendruck überspringen muss (siehe Teil B), ist diese Einstellung für den Alltag völlig ungeeignet. In diesem Test offenbarte sie jedoch, dass insgesamt drei genießbare Sender des Alpines (102.9, 106.8, 107.4) im Blaupunkt unbenießbar waren und ein Sender (102.6) trotzdem nicht gefunden wird. Zwei im Prinzip genießbare Sender werden durch diese Einstellung beschnitten, paradoxerweise die einzigen beiden Sender, die das Blaupunkt besser empfangen hätte als das Alpine.

Zu B:
Das Suchen eines neuen Senders kostet mich im Alpine nur einen Tastendruck auf die gut greifbare <<->> Wippe. Nicht so beim Blaupunkt, hier muss die schlecht erfühlbare Vierwegewippe für 2 Sekunden (!) nach rechts/links gedrückt werden. Es gibt keinen schnelleren Weg, beim Blaupunkt einen rauschenden Radiosender zu wechseln, da in diesem Fall auch die automatisch programmierbaren Stationstasten längst verrauscht sind, und eine Neuprogrammierung noch länger dauert. Die automatische Senderneusuche habe ich ausgeschaltet, weil sie viel zu früh anspringt und dann viel zu oft nichts mehr findet - das Radio bleibt stumm, kilometerweit "PI-Seek" im Display.

Fazit:
Dass das Blaupunkt offensichtlich einen Softwarefehler hat, durch den perfekt empfangbare Sender bei alltagstauglicher Tunereinstellung zu Gunsten schlechter empfangbaren übersprungen werden, lasse ich hier unberücksichtigt; es ist mir egal, wie viele Sender es findet. Letztendlich empfing das Blaupunkt im Test zwei Sender (88.7, 89.5) besser als das Vergleichsgerät Alpine Ida-X313; dieses jedoch empfing 5 andere Sender (102.6, 102.9, 105.1, 106.8, 107.4) besser als das Blaupunkt. Man könnte vermuten, dass das Blaupunkt im oberen Frequenzbereich schwächer ist, als das Vergleichsgerät, vielleicht wäre das Ergebnis mit anderen Umgebungsbedingungen aber auch ganz anders ausgefallen, schließlich habe ich keinen wissenschaftlichen Test betrieben.
Viel wichtiger ist die gravierende Schwäche in der Bedienung des Blaupunktes. Wenn es einen zwei Sekunden langen Druck auf eine schlecht erfühlbare Taste bedarf, um einen rauschenden Sender zu wechseln, ist man schneller unzufrieden mit dem Empfang als bei Geräten, die einem ihre Empfangsschwächen nicht so stark fühlen lassen.
Zusammen mit der unbrauchbaren Aux-Mix-Funktion und nur durchschnittlicher Qualität und Haptik habe ich mich entschieden, mein BT410 wieder zu verkaufen, und auf das in meinen Augen hässlichere und teurere, aber hochwertigere Alpine Ida-X313 zu setzen.

- dartrax


Speck FitFolio Schutzhülle für Apple iPad 2 schwarz
Speck FitFolio Schutzhülle für Apple iPad 2 schwarz

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Hingucker mit Schwächen, 20. Mai 2011
Ich habe diese Hülle bestellt, nachdem ich eine teuere Hülle von Belkin (Verve Folio Stand) enttäuscht zurückgegeben hatte. Diese war ähnlich aufgebaut, jedoch ungenau und lieblos verarbeitet.

Von der Speck-Hülle bin ich weit mehr begeistert, habe aber dennoch Kritikpunkte.

+ Dünn
Durch das Rückenteil aus Plastik mit abgerundeten Kanten ist diese Hülle dünner als eine, die einen klobigen Quader aus dem iPad macht.

+ Optik
Die abgerundete Formgebung auf der Rückseite entspricht der neuen Form des iPad 2, dadurch bleibt der Charakter erhalten. Sie ist zurückhaltend-elegant und dem iPad angemessen. Trotz dem dicken Kunststoff wirkt diese Hülle wirklich schlank.
Die Front (aufgeklappt) verdeckt nicht das Glas oder den Home-button, dadurch bleibt die iPad-Front "streamlined". Man sieht sogar noch die Kante des Aluminiums, was sehr schöne Akzente setzt.
Aufgeständert wirkt der gerundete Lederständer überraschend elegant. Auf der Innenseite des schwarzen Modells sieht man Verunreinigungen leider sehr schnell. Vielleicht hilft das aber auch, das Display vor Kratzern von unbemerkten Partikeln zu bewahren.

+ Schutz
Durch die Plastikrückseite ist das Aluminium vor Dellen besser geschützt. Ein Teil davon liegt zwar durch die Aussparungen frei; diese sind jedoch durch die Dicke des Plastiks relativ weit zurückversetzt. Man sollte sich bewusst sein, dass das Plastik dennoch die Gefahr birgt, bei öfterem (De-)Montieren oder durch Schmutzpartikel minimale Spuren auf dem Aluminium zu hinterlassen.

+ Material
Das Plastik hinterlässt einen guten Eindruck. Es ist nicht gummiert. Das Kunstleder riecht noch etwas, dies liegt aber im Rahmen. Die Innenseite fühlt sich weich und etwas synthetisch an.

o Funktionalität
Die Klappe kann durch ein dehnbares Band fest verschlossen werden. Im aufgestellten Zustand gibt es 6 Positionen (80°, 75°, 70°, 60°, 50°, 5° flach), die allesamt sicher gehalten werden. Leider kann das Bändchen nicht dazu verwendet werden, eine halbflache Position (30°) einzustellen; es wäre ein leichtes gewesen, auch auf dieser Seite eine entsprechende Kunststofflasche anzubringen.
Ebenfalls wäre es ein leichtes gewesen, einen Magneten einzubauen, der das iPad 2 automatisch aufweckt, wie es schon einige andere Hüllen dem Apple Smartcase nachgemacht haben.
Es ist nicht möglich, das iPad in irgendeiner Weise im Ständer zu drehen. Wenn eine Anwendung nicht auf den Rotationssensor reagiert und im Portraitmodus "Kopf steht" (Beispiel: Train Conductor), dann nutzt einem der Ständer wenig, da er falschherum ist. Dies ist aber eher ein Fehler des entsprechenden App-Entwicklers.

o Verarbeitungsqualität
Sie ist um längen besser als diejenige meiner Belkin-Hülle. Alle Nähte sind gleichmäßig, die Knickstellen sind parallel, so dass die aufgeklappte Hülle nicht schief steht, die Kanten des Kunstleders akzeptabel verarbeitet. Am "Buchrücken" hätten es ein paar Millimeter weniger Leder sein können, da ist ein wenig Spiel. Das Velour ist auf der Innenseite geklebt, direkt an der Knickstelle zum Übergang auf die Plastikinnenseite wird der Kleber auf Schub belastet. Das mag er nicht, wodurch es beim Umklappen der Hülle ein paar "klebrige Geräusche" gibt. Die Haltbarkeit sollte davon aber nicht betroffen sein, da das Velour an dieser Stelle noch anderweitig gehalten wird.
Der Kunststoffteil macht einen sehr massiven Eindruck, weist aber an den äußeren Kanten und an der Lasche für das Bändchen einen scharfkantigen Grat auf (siehe Ergonomie). Das iPad lässt sich sehr gut in die Kunststoffhülle einsetzen und rastet sicher ein. Leider sitzen die Ausschnitte für den Aux-Ausgang und das Mikrofon nicht exakt mittig an der richtigen Stelle (in Bezug auf das 3G-Ipad 2), beeinträchtigen die Funktion aber noch nicht.

- Ergonomie
Alle Bedienelemente sind auf der Plastikrückseite ausgeschnitten. Die gerundeten Ausschnitte lassen sich viel schneller erfühlen und leichter drücken als die ungenauen Ausschnitte der Belkin-Hülle. Vor allem der Powerknopf verschwand dort immer unter dem Leder.
Im Hochformat ist die Hülle nicht als Ständer, sondern nur ganz umgeklappt zu nutzen. In diesem Fall steht die Lederhülle mit der gerundeten Seite rechts etwa 2,5cm über, was dann stört, wenn man mit beiden Daumen tippen will. Dann ist der rechte Daumen nämlich zu weit entfernt, wenn man die Lederklappe mit in der Hand hält. Wenn man sie nicht in der Hand hält, "labbert" sie haltlos auf der Rückseite herum.
Die bereits angesprochenen scharfkantigen Grate und die extrem spitzen Ecken im Bereich der linken "Buchrückenkante" der Kunststoffschale drücken nach einer Weile unangenehm in die Handflächen, wenn man das iPad im Hochformat an den unteren Ecken hält. Dies kommt Anwendungsbedingt mehr oder weniger häufig vor, aber manche Spiele wie etwa ein Flipper oder das Tippen mit den Daumen im Hochformat ist das sogar unerlässlich. Hier hätte das Plastik im Detail sehr viel besser geformt werden können.

Fazit:
Diese Hülle gefällt vor allem durch ihre Optik, die das Design des iPads unterstreicht anstatt es zu verstecken, und den ziemlich guten Schutz im Vergleich zur Dicke. Die Ständerfunktion ist für mich unverzichtbar und das Gummibändchen zum Verschließen das i-Tüpfelchen. Dies hätte für 5 Sterne gereicht, wenn da nicht die scharfkantigen Ecken und Kanten wären, die dann stören, wenn man das iPad längere Zeit in den Händen halten will, und auch der vergessene (?) Magnet ist schade.


SwitchEasy Capsule Neo Black für iPhone 3G / 3G S
SwitchEasy Capsule Neo Black für iPhone 3G / 3G S

17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Super Hülle, aber muss alle 3 Monate umgetauscht werden..., 3. Oktober 2009
Eine super Hülle, ich stimme meinen Vorrednern in der Hinsicht voll zu. Fühlt sich gut an, sieht gut aus & bietet maximalen Schutz.

Leider hat sie einen Konstruktionsfehler. Die Hülle besteht aus 3 Teilen:
* innere Silikonschicht
* transparentes, H-förmiges Seitenteil
* mattes, beschichtetes Mittelteil

Das Mittelteil greift oben und unten um das iPhone herum, das H-förmige Seitenteil links und rechts. An den Stellen, wo sich diese Teile beim Umgreifen (also auf Höhe des Chromrahmens des IPhones) berühren, liegt das Mittelteil nicht etwa auf dem iPhone auf, sondern auf dem Seitenteil. Sicherlich ein weiterer guter Schutz gegen das Verkratzen des Chromrandes, wenn sich das Mittelteil mal verschiebt.
Aber da liegt der Knackpunkt: Diese Auflageflächen an den Ecken sind dünner ausgeführt, da hier ja das Mittelteil das Seitenteil um etwa einen halben Millimeter überlappt. In schöner Regelmäßigkeit brechen bei mir diese Überlappungen nun nach oben weg, weil das Material durch die ständigen Druckwechsel im alltäglichen Gebrauch ermüdet. Ich habe das Case bereits einmal auf Garantie umgetauscht, bei dem neuen ist nach 3 Monaten bereits die obere linke Ecke ausgebrochen gewesen, etwas später waren alle vier Ecken weg, jetzt hat sich die gesamte untere Leiste über dem Dock-Connector verabschiedet.
Ich werde sobald wie möglich den nächsten Umtausch vornehmen müssen!


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