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Happypunk (Antifa Land)

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A Social History of England, 1200-1500
A Social History of England, 1200-1500
von Rosemary Horrox
  Taschenbuch
Preis: EUR 31,04

5.0 von 5 Sternen Standardwerk, 4. November 2013
Wer sich mit der Sozialgeschichte des englischen Spätmittelalters beschäftigt kommt an diesem Werk nicht vorbei. Zu jedem denkbaren Thema werden von den jeweils anerkanntesten Forscherinnen und Forschern auf dem Feld solide Überblicke in Aufsatzlänge gegeben. An einigen Aufsätzen ließe sich durchaus vereinzelt Kritik anbringen - Michael Prestwichs Aufsatz über "The enterprise of war" wirkt unsystematisch und versäumt es die zentralen Forschungsfragen auf den Punkt zu bringen - aber dies kann den exzellenten Gesamteindruck nicht trüben. Für Interessierte Laien höchst empfehlenswert (mich persönlich haben vor allem die Exkurse in die Alltagsgeschichte fasziniert und mitunter vom Arbeiten abgehalten), für Forscher auf dem Gebiet ein absolutes Muss.


Politischer Extremismus in der Bundesrepublik Deutschland
Politischer Extremismus in der Bundesrepublik Deutschland
von Uwe Backes
  Gebundene Ausgabe

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Pseudotheorie, 27. September 2013
Im Zuge der sogenannten “Extremismustheorie” von den Politikwissenschaftlern Jesse und Backes, die mittlerweile an Schulen unterrichtet wird und gesellschaftlich völlig hegemonial ist, wird allen radikalen Positionen unterstellt, die Kriterien für “Extremismus” zu erfüllen.
Diese Kriterien wurden bewusst so gewählt, dass sie bei jeder politischen Organisation unterstellt werden können: Es finden sich darunter zum Beispiel Allgemeinplätze wie “Dogmatismus” – der dann mehr oder weniger definiert wird, als die Überzeugung Recht zu haben. Dies trifft natürlich auf eigentlich alle politischen Gruppen zu, aber – und jetzt kommt der Twist – weil die Extremismustheorie eine “normative Theorie” ist (schreiben die Vertreter dieser Theorie selbst so)wird nur an den politischen Rändern nach diesen Phänomenen gesucht (und weil der Kriterienkatalog wachsweich ist, werden sie natürlich auch gefunden). Die politische Mitte hat mit ihren Dogmen hingegen in dieser Theorie “wirklich recht”.
Lediglich ihre Anwendung der Identitätstheorie der Demokratie ist wissenschaftlich nicht völlig beliebig und birgt einen gewissen Erklärungsgehalt.
Ansonsten ist die Extremismustheorie eine Theorie ohne jeden Erkenntnisgewinn - sie kann und will nichts erklären. Es wäre ja wirklich interessant zu untersuchen, woher die völkischen Gemeinsamkeiten in der Ideologie von RAF und NPD kommen – aber das lässt sich mit dieser “Theorie” wissenschaftlich nicht bewerkstelligen. Diese "Theorie" - das haben viele andere Politologen bereits mehrfach völlig zu Recht moniert - ist letztlich eine billigen rhetorischen Strategie, die radikale Positionen automatisch zu extremen Positionen umdeklariert, damit für illegitim erklärt (gegen Extremisten soll der Staat ja repressiv tätig werden) und so aus dem Diskurs ausschließt.
Meines Erachtens wäre es traurig, wenn die Demokratie sowas nötig hat.


What This Cruel War Was Over: Soldiers, Slavery, and the Civil War (Vintage)
What This Cruel War Was Over: Soldiers, Slavery, and the Civil War (Vintage)
von Chandra Manning
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,08

5.0 von 5 Sternen Beeindruckende Quellenarbeit, 9. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In dieser beeindruckenden und umfassenden Studie zerschmettert Manning die immer noch verbreitete These, dass die Sklaverei nicht der letzte Grund des amerikanischen Bürgerkrieges war, indem sie nachweist, dass die Männer, die in ihm kämpften, vom ersten Tag an verstanden, dass dieser Konflikt um die Ausweitung oder Abschaffung der Sklaverei ausgefochten wurde. Manning unterfüttert ihr Argument mit einem riesigen Quellenkorpus, den sie vor allem unter dem Gesichtspunkt der Representativität ausgewählt hat - Meines Erachtens ist nach dieser Untersuchung die einzige Möglichkeit gegen die Sklaverei als causa causarum des Bürgerkriegs zu argumentieren zu behaupten, die damaligen Beteiligten hätten in ihrer überwältigenden Einschätzung, dass dieser Krieg die gewaltsame Lösung des seit Jahrzehnten schwelenden gesellschaftlichen Grundkonflikts Sklaverei war, völlig daneben gelegen. Solange niemand diese These überzeugend vertreten kann, ist Mannings Untersuchung die Abrissbirne, für alle Thesen, die versuchen der Sklaverei nur eine Nebenrolle unter den Kriegsgründen einräumen.
Neben dieser Leistung ist an dem Buch noch hervorzuheben, dass es Manning gelingt durch die chronologische Vorgehensweise Veränderungen in den Einstellungen der Soldaten beider Seiten nachzuzeichnen. Besonders bei den Unionssoldaten liefert das hochinteressante Ergebnisse: Manning legt nahe, dass die Soldaten ein Katalysator für die (1861 noch sehr wenig verbreitete) Emanzipationsidee waren. Ihr Leiden für und ihr Kontakt mit den versklavten Amerikanern wirkte als Multiplikator, der im Norden - trotz allem Rassismus - ein gesellschaftliches Klima erzeugte, das die Emanzipation möglich machte. Diese These muss durch Untersuchungen an der "Heimatfront" gegengeprüft werden, doch Manning gebührt auch hier das Verdienst, durch sorfältige und systematische Quellenarbeit die wissenschaftliche Diskussion vorangetrieben zu haben.
Schlussendlich bleibt an dem Buch zu loben, dass die Leserlichkeit trotz Mannings systematischem Vorgehen keineswegs gelitten hat. Im Gegenteil: Die jungen Männer, die sie zu Wort kommen lässt, liefern einen faszinierenden Einblick in die Mentalitäten des 19. Jahrhunderts - manchmal unfassbar fremd, manchmal zeitlos menschlich.

Dieses Buch ist eine Bereicherung für die Forschung und eine spannende Lektüre für Laien.

Als einzige Einschränkung bleibt zu erwähnen, dass es sich NICHT um ein Buch für Neulinge handelt. Weder Ereignisgeschichte noch politische Hintergründe des Kriegs werden dargestellt. Wer einen kurzen und guten Überblick sucht, dem sei das Beck Wissen Heftchen von Michael Hochgschwender (München 2011) wärmstens empfohlen.


Barbarian Migrations and the Roman West, 376-568 (Cambridge Medieval Textbooks)
Barbarian Migrations and the Roman West, 376-568 (Cambridge Medieval Textbooks)
von Guy Halsall
  Taschenbuch
Preis: EUR 29,52

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragendes Werk auf der höhe der Zeit, 2. September 2013
Halsalls Werk hat mich durch die Examensvorbereitung begleitet und ich kann es jedem, der an einer hervorragend lesbaren Gesamtdarstellung des Themas interessiert ist nur wärmstens empfehlen.
Halsalls Werk ist zwar als Überblickswerk ausgelegt, doch bleibt er in den großen Debatten, die in der Forschung über die Spätantike geführt werden keineswegs neutral. Er bleibt im Wesentlichen den Positionen von Walter Goffart verhaftet, allerdings ohne dessen teilweise ins hysterische abgleitenden Polemiken zu übernehmen. Stattdessen bezieht er klar Stellung, gibt sich große Mühe die Argumente der Gegenseite fair darzustellen (es gelingt fast immer) und gibt offen zu, wenn wir Historiker angesichts der Quellenlage unsere Hilflosigkeit eingestehen sollten (eine Fähigkeit, die der vor allem der Alten Geschichte zu häufig fehlt).
Halsalls Werk bietet ein exzellentes Gegengewicht zu den Positionen Peter Heathers, dessen zwei jüngsten Bücher - zu Recht - euphorisch besprochen wurden und im Begriff stehen, die neuen Standardwerke zum Thema zu werden. Halsall schreibt gegen diesen Heather-Hype an, ohne jemals der herausragenden Arbeit Heathers den Respekt zu verweigern.
Besonderes Lob verdienen die Karten: Die politische Welt der Spätantike mit Karten zu illustrieren geht normalerweise schief: Hier ist es ausnahmsweise gelungen.


Flyleaf
Flyleaf
Wird angeboten von Kuhlmann
Preis: EUR 4,39

3 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das war nix...., 30. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Flyleaf (Audio CD)
Avril Lavigne auf Speed oder Nightwish auf Valium... Das sind die beiden Assoziationen die sich aufdrängen.

Stimmlich gibt die Frontfrau leider Gottes absolut nichts her. Sie singt sehr hoch und trifft die Töne, das ist schön, aber reicht eben maximal für den Schulchor. Die versuche zu shouten sind bestenfalls belächelnswert. Mein Tipp wäre an dieser Stelle einfach nur das mit meiner Stimme zu tun was ich auch kann.

Das Songwriting ist rudimentär... Der Sound ist platt, die klassische Metal "Wand", also die Wucht mit der die Musik kommt, wird aufgrund schlechter Produktion/Instrumentalisierung nicht erzeugt.

Das Songwriting erinnert im allgemeinen an eine Schülerband, die versucht Nu Metal zu machen.... mit leidlichem Erfolg. Es gelingt so gut wie nie die Spannung im Songwriting, die Nu Metal ausmacht, aufzubauen.

Auch wenn mir als Atheist der christliche Inhalt nicht passt, muss man als einzigen lobenwerten Punkt die Texte hervorheben. Gemessen am verheerenden Rest, sind die nicht so übel geschrieben. Bringt in summa 2 Sterne...

Unbedingt vor dem Kauf anhören, es mag zwar Leute geben denen sowas gefällt, aber ich denke der Großteil würde sich ärgern.


Viking
Viking
Preis: EUR 10,89

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Musik 4 Lyrics 2....macht 3, 5. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Viking (Audio CD)
Eine Kleine Warnung vorweg. Wir alle lieben Rancid ... und Lars ist 1/4 davon, ABER wer sich die CD jetzt ungehört, nur aus diesem Grunde, kaufen will, dem sei davon abgeraten! Vorher anhören - Die CD hat stilistisch mit nichts von dem was Rancid jemals gemacht haben was zu tun.

Nicht dass das per se schlecht wäre. Hier kriegt man coolen Punk n`Roll dreckig, rotzig und auf die Fresse. Die Musik macht Spaß und geht in die pogoerprobten Beine. Lars F. gibt Vollgas, und man hört richtig heraus, dass er dieses Soloprojekt brauchte, um Musik zu machen, die mit Rancid einfach nicht zu machen war.

Da ist was Spaßiges rausgekommen, das man gerne hört, wenn man mit 180 über die Autobahn heizt. Fette Aufnahme, schnell gespielt und wirklich coole Melodien. Ausserdem hat Lars einfach eine supercoole Stimme. Er röhrt richtig los (etwa wie bei Leicester Square von Rancid)

Leider fehlen 2 Dinge: Innovation und Abwechslung. Das gibt für mich 4 Sterne.

Und jetzt zum verheerendsten Kritikpunkt... Wenn Sido ein Amerikaner und Punk wäre hätte er genau diese Texte geschrieben... Das ist nicht mehr schlecht.... das ist peinlich. Klischee um Klischee wird heruntergeleiert als ob es ein Gesetz gegen Selbstironie, Nuance oder Kreativität gäbe... Lars verwendet 45 Minuten darauf uns zu erzählen was er doch für ein cooler "rude boy" ist.

Leider ist bei dieser Art Musik auch für einen Nicht-Muttersprachler das Ausblenden der Texte sehr schwierig, da der Gesag bei so Rock n`Roll lastiger Musik einfach im Vordergrund stehen muss.

Für jeden der gutes Englisch spricht folgender Tip: Vorher unbedingt anhören!

Wer kein Englisch kann... Viel Spaß, coole scheibe!

Greetz

Happypunk


Watch Out!
Watch Out!

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bombastisch, 1. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Watch Out! (Audio CD)
vorweg...kaufen!

Diese (noch) recht unbekannte Band ist der Hammer.

Nennt es Emo, nennt es Screamo, nennt es Metal oder Punk, es passt in keine Schublade so richtig aber in jede ein bisschen.

Was bleibt ist mittelharte schnelle Gittarrenmusik.... und einfach schlichtweg genial.

Das charakteristische Wechseln zwischen gesungenen Passagen und Screamparts ist Emo.... so genial bekamen die Wechsel allerdings nur die nicht mehr existenten Boysetsfire hin.

Die Gitarrenstimme ist häufig Metalmäßig hymnisch, aber auch oft a la marilyn Manson heulend.

was einfach (neben guter beherrschung der Instrumente) genial an diesem Album ist ist das Songwriting. Hymnen die nicht wie Manowar nach einmal hören auf die Nerven gehn. Viele Tempowechsel, viele Taktwechsel geradezu verschwenderischer Umgang mit ohrwurmhaften motivischen Material... Das verschafft beim Hören abwechslung und Alexisonfire schaffen es irgendwie trotzdem einen roten Faden beizubehalten und einen unverwechselbaren Sound zu schaffen. Eine geniale Melodie jagt die nächste und immer wieder gibt es ruhige passagen, auf die eine neue Explosion des songs folgt.

Wer an meinen worten zweifelt möge sich "accidents" anhören und auf ewig schweigen :-)

Bleibt noch die Kritik: Ein völlig bescheuertes Artwork....joa, das wars auch schon.

PS: das Nachfolgeralbum "Crisis" ist auch ein Knüller, erreicht aber nicht die Genialität von Watch out. Trotzdem unbedingt reinhören.


The Misery Index: Notes from the Plague Ye (CD + DVD)
The Misery Index: Notes from the Plague Ye (CD + DVD)

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios..., 18. Juli 2006
...aber erstmal musste ich schlucken. Wo ist den der "Release the Dogs"-artige Kracher? Wo ist denn ein Lied das, wie damals "Rookie" wie Wasser herunterläuft?

Egal!... Diese CD ist genausogut. Nach dem 1ten Mal hören vlt nicht - aber nach dem 3ten mal bestimmt!

Vielschichtiger, abwechslungsreicher, ein wenig verschroben vielleicht, und sicher weniger Hardcore.

Und deshalb vor allem eins: unsagbar Kreativ. Einen astreinen klassischen Hardcoresong wie "thanks for the crutches" mit 20 Sekunden Free Jazz einzuläuten und den Song dann auch noch mit Trompeten auszuschmücken (was extrem gut klingt)- so viel mut muss man erstmal haben.

Doch nur weil das Album völlig anders ist als die vorhergehenden (man kann den neuen Stil gar nicht richtig beschreiben... das ist einfach VÖLLIG neu, was die Jungs da gemacht haben): Boysetsfire glänzen mit den Qualitäten für die wir sie seit "after the Eulogy" lieben: Tadelloses beherrschen der Instrumente, absolut lesenswerte, ausgeklügelte und perfekt auf die Stimmung des Songs abgestimmte Lyrics, unaufdringliches aber mit Ohrwürmern gespicktes Songwriting und vor allem GENIALE vocals von Nathan. Der Mann kann mit seiner stimme ALLES. Shouts, screams, gesang, gefühlvolles Gesäusel... alles in perfektion.

Eins ist auf jeden Fall bei diesem Album gelungen: Jeder Song ist völlig anders.

Und wenn Boysetsfire nun vielleicht nicht mehr die Hardcoreband sind die wir alle lieben... Sie sind AUCH diese Hardcoreband. Und noch viel mehr.

Nach


The Sufferer & the Witness
The Sufferer & the Witness
Preis: EUR 5,55

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rise against die 4te, 18. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: The Sufferer & the Witness (Audio CD)
4 Alben. Und ich könnte beim besten Willen nicht sagen welche die Beste ist.

Rise against vollziehen die seit dem 1ten ALbum "the Unraveling" langsame aber stetige entwicklung vom HC zum Skatepunk weiter.
HC Freunde werden an dieser CD weniger Freude haben als an den beiden ersten Werken der Band.
Aber wem das Vorgängeralbum "Siren Song of the Counter Culture" wegen der schnellen Punkrockriffs gefiel, dem sei diese CD wärmstens empfohlen.
Wer Rise against mehr für "Revolutions per Minute" liebt sollte sich die CD vorher nochmal anhören.

Ansonsten lässt sich sagen: Wer modernen ausgeklügelten Punkrock mit HC Einflüssen mag - gut produziert und schnell gespielt- der sollte unbedingt zuschlagen. Große Melodien, fetzige Riffs und eine tolle Stimme ergänzt mit politischen Lyrics die sich nicht auf Parolen beschränken.


What We Reflect
What We Reflect
Wird angeboten von japazon
Preis: EUR 28,42

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bitter, hart, verzweifelt, 30. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: What We Reflect (Audio CD)
Kaum bekannt in Deutschland.... jammerschade.

Gnadenlos gute Band aus Südflorida.

Modern Metal so wie er klingen sollte. Traurig, verzweifelt, ein wenig egozentrisch - und genial.

Die Musik ist melodisch und hart zugleich. Gefühlvolle und dabei wutdurchtränkte Hymnen an die Verzweiflung, unterlegt mit Scream-parts die es in sich haben.

Die Musik ist das klassische Modern Metal Brett - allerdings überhaupt nicht im abwertenden Sinne - vielmehr machen Scars of Life aus diesem Genre ALLES was sich damit machen lässt. Aber was der Band ihre persönliche Note verleiht ist vor allem der Gesang. Mühelos wechselt der Sänger zwischen ruhigen gesungenen Passagen und infernalischem Geschrei, ohne dabei jemals das Maß zu verlieren und einen Song in Krach abgleiten zu lassen.

Die Stimmung die sich durch die Songs zieht ist mit einem unfehlbaren Gespür für die Höhen und vor allem Tiefen des menschlichen Empfindens zum Ausdruck gebracht.

Für jeden Fan von moderner Rockmusik: Absolute Kaufempfehlung.


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