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Rezensionen verfasst von
MacY "MacY" (Berlin)

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Sigma 105mm F2,8 EX DG Makro Objektiv (58mm Filtergewinde) für Sigma
Sigma 105mm F2,8 EX DG Makro Objektiv (58mm Filtergewinde) für Sigma
Wird angeboten von geophoto GmbH
Preis: EUR 583,55

5.0 von 5 Sternen ...einfach nur Klasse, 16. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe etwas gezögert, aber den Aufpreis für das neuere Objektiv mit HSM möchte ich nicht zahlen. Bei Makro brauche ich nicht mal einen AF. Wozu also einen HSM?

Das Objektiv kaufte ich gebraucht, wie neu und wurde nicht enttäuscht.

Die ersten Tests hauten mich fast vom Hocker. Auf Stativ mit Makroschlitten und Fernauslöser sowie reichlich Licht brachte das Objektiv erstklassige Aufnahmen mit der Sigma SD1.
Etwas nachteilig ist nur, dass durch den ausfahrenden Fokus der Schwerpunkt und die Distanz zum Motiv verändert wird. Nicht kritisch der Schwerpunkt, da das Objektiv aus hochwertigen Kunststoff ist. Beim Motivabstand muss halt der Makroschlitten ausgleichen oder man fokussiert halt gleich mit dem Makroschlitten.
Der manuelle Fokus dreht leicht und softig. Durch den langen Fokusweg hat man ordentlich Drehungen. So fällt die Feineinstellung am Makroschlitten erfreulich niedrig aus. Der AF-Begrenzer ist gewöhnungsbedürftig, aber für mich überflüssig.

Die Abbildungsleistung ist wirklich Klasse. Ich erkenne keine Schwächen in der Abbildung. Schärfe perfekt, ein samtweiches Bokeh und ein sehr sauberer Verlauf der zunehmenden Unschärfe auf die Distanz. Farben und Kontrast stimmen perfekt.
Die sehr kurze Schärfentiefe bei der Brennweite erlaubt wunderbares Spiel mit der Blende und man sieht sofort, wie die Schärfentiefe mitgeht (z.B. bei Schmuck mit winzigen Steinen). Ab Blende 16 leicht und ab 22 schon mehr bemerkte ich eine zunehmend abnehmende Schärfe. Ein Resultat der Beugungsunschärfe. Wer mehr Schärfentiefe braucht, sollte eine kleinere Brennweite nehmen. Und man braucht auf kurzer Distanz absolute Ruhe im Bild. Der leiseste Hauch und das Motiv ist aus der Schärfe raus... Auch sollte man sich auf etwas längere Belichtungszeiten einrichten. ;o)

Wer die enge Schärfentiefe bei Makro braucht, aus etwas mehr Distanz Makros machen möchte und eh auf Stativ arbeitet, sollte sich das Objektiv näher ansehen. Für mich ist es eines meiner besten Linsen. Zwar alt in der Entwicklung, vielleicht sogar überholt aber selbst gebraucht noch erste Sahne bei der Abbildung und an der SD1 zeigen sich sehr brutal Schwächen bei der Schärfe... hat es eben nicht.

Als "normales" Tele habe ich es nicht getestet und werde es auch nicht benutzen. Der Akkuschrauber AF ist langsam und laut... muss man mögen.

...und ich arbeite nicht für Sigma. die nehmen nich Jeden ;o)


Sigma SD1 Spiegelreflexkamera (46 Megapixel, Foveon X3 Bildsensor, 7,6 cm (3 Zoll) Display)
Sigma SD1 Spiegelreflexkamera (46 Megapixel, Foveon X3 Bildsensor, 7,6 cm (3 Zoll) Display)

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...macht weiter, wo das MF für mich aufhört, 14. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe sehr lange gezögert, bis ich letztlich als "betagter" Amateur zu diesem Werkzeug griff. Ein Workshop hatte den Erstkontakt zur SD1 hergestellt. Für mich war es der beste Weg um mich der Diva als Amateur zu nähern. Bei "gebraucht, wie neu" für einen amateurfreundlichen Preis schlug ich nun zu. Ich erhielt eine versiegelte, unbenutzte Kamera im absolut neuwertigem Zustand... Nur der Karton hat ein paar Dellen. Alles perfekt.

Die "Eigenheiten" der Sigma-Kameras kannte ich von der DP2x und der SD15. Ich lege kaum Wert auf werbewirksame MP-Angaben der Hersteller, sondern schaue mir die Ergebnisse an. Auch werbefinanzierte Testberichte sind für mich eher Unterhaltung, als echte Information. Der visuelle Bildeindruck des Foveon ist schier überwältigend - bei allen Sigma's.
Sigma-Kameras polarisieren, wie kein anderes System.
Vom gnadenlosen Verriss bis zu euphorischen Aussagen findet man Alles. Sigma begründet mit seinem Sensor eine eigene Klasse, die so leicht nicht wirklich mit anderen Systemen vergleichbar ist.
Sigma's Philosophie hinter der Kamera muss man akzeptieren - sich darauf einlassen oder die Kameras auch einfach meiden. Einen Zwischenweg gibt es aus meiner Sicht nicht. Sie orientieren sich am BELICHTEN von Bildern und der Service gibt schon brutal ehrlich zu, dass AL-Fotografie keine Stärke der Sigma's sind. RAW ist quasi Pflicht und Zeit muss man auch mitbringen. Man muss wirklich noch Fotografieren wollen und nicht nur eben (nebenbei) Motive ablichten.

Oft wird die exorbitante Detailzeichnung (da sind sich Kritiker und Befürworter seltsam einig) als nahe am Mittelformat genannt...
Hmmm. Ich fotografiere mit Mittelformat. Ne, Leute. So leicht ist das nicht. Die SD1 hat einen entscheidenden Unterschied zum MF und zwar das FORMAT!
Genau DAS war für mich aber der Kaufgrund.
Wo es bei der MF-Kamera mit Brennweite aufhört (Angebot, Preis und Gewicht) setzt es die SD1 grandios mit der schier endlosen Brennweitenverlängerung zum MF fort. Man bekommt die Detailzeichnung einer MF an Brennweiten, wo jedem MF-Fotografen der Sabber läuft. Das wegen seines Kontrastabfalls am langen Ende gerügte 120-400 OS HSM (auf KB gerechnet, für Wildlife) hat an der SD1 180-600mm Brennweite! Stabilisiert, frei Hand und flinkem AF... Versucht mal diese brutale Brennweite am MF zu bekommen, zu zu finanzieren und letztlich auch zu schleppen und dann aus der Hand zu fotografieren ;o)
Gegenüber dem MF hat sie sogar Vorteile. Der kleinere Schwenkspiegel lässt deutlich kürzere Belichtungszeiten zu und Spiegelvorauslösung muss deutlich später erfolgen. Auch ist der Spiegelschlag erheblich leiser. Man kann den Spiegelschlag mit einer Neoprenhülle sogar zur Umwelt noch etwas leiser machen. Die Serienbildgeschwindigkeit (ein heftig kritisierter Punkt) ist aber schneller, als beim MF... sorry, es ist nun mal so. Abgesehen davon landet man bei MF deutlich früher auf dem Stativ und zusätzlichem Licht. Allein die bewegte Masse des Spiegels beim MF setzten auch der kürzesten Belichtungszeit Grenzen. Als kürzeste Belichtungszeit von 1/6000 Sek kenne ich bei MF nicht. Und das DENKEN wird mir beim MF auch nicht abgenommen. Hinterm Sucher muss man wissen, was man da gerade tut. Gegen MF ist die SD1 ein Porsche. Im Umkehrschluß ist aber eine MF-Kamera im Weitwinkel eben nur durch noch größere Formate zu schlagen. Die "Sensorfläche" einer "kleinen" 645 MF-Kamera ist 10 mal so groß, wie ein APS-C-Sensor...vom 6x9-Format ganz zu schweigen. Die weiteren Vorzüge (Schärfentiefe, Schärfeverläufe, Licht etc.) spare ich mir mal hier. Die SD1 ist eben ein Werkzeug, was umsetzt, was hinterm Sucher erdacht wurde. Die reine Konzentration auf's Motiv (lass die Kamera mal machen) bringt an der SD1 keine brauchbaren Ergebnisse. Die Diva will beherrscht werden und gibt wahrhaftig keine Hilfe. Stänkert sogar in der Belichtungswarnung, was man alles falsch gemacht hat. ;o)

Die gratis SPP-Software ist externe Firmware und keine Bildbearbeitung a la PS oder LR. Es ist quasi der Teil der Firmware, den andere Anbieter in die Kamera bauen. Mir gefällt es die Bilder so am Monitor die Vorstufe zur finalen Bearbeitung zu geben. Es ist Ansichtssache. Dort erfolgt aber auch die Objektiv-Korrektur der Sigma-Linsen, dort bekomme ich den angeblich abgefallenen Kontrast wieder und so mancher Nutzer anderer System erkennt Sigma-Linsen nicht wieder. Die Fill-Option schafft, was bei anderen Systemen nur HDR bewerkstelligt. Selbst die oft verrufene "Gurke" 18-50 2,8 OS HSM (Kitlinse der SD15) liefert beachtliche Bilder für läppische 80,-€ Neupreis und verursachte im Blindtest mit Freunden pures Wundern. Ja, auch diese angebliche "Gurke" wird korrigiert.

Wer vorher eine SD15 nutzte wird die Neuerungen an der SD1 lieben. Endlich ein extra Daumenrad für die Blende, ein gut strukturiertes Menü, ergonomisch günstige Direktzugriffe, deutlich kleinere und extrem treffsichere AF-Punkte, ein schnellerer AF und eine endlich gute Belichtungsmessung. ISO-Auto konfigurierbar. AF-Korrektur. ISO-Werte lassen sich in kleinen Schitten hochfahren- nicht nur 100'er (1/3 EV-Schritte). Die USER-Speicher runden den professionellen Anspruch der Kamera ab. Etwas schneller scheint sie mir auch noch. Allerdings CF statt SD-Karten... Nur die Serie erlebt einen Einbruch (die SD15 schafft 21 RAW-Bilder am Stück) und ISO 50 vermisse ich. Sie wirk im etwas größerem Magnesiumgehäuse aber erwachsener ;o)

Etwas merkwürdig die Zubehör bei Sigma. Ein Mix aus Pentax (Sucherlupe, Fernauslöser), Minolta (Akku), Canon und Pentax beim Bajonett ...

Die SD15 (meiner Ehefrau) nutzte ich vorwiegend als Glasträger meiner alten M42 Gläser und zur Digitalisierung der analogen MF-Filme. Ich hatte doch erhebliche Zweifel, ob die alten Perlen mit diesem Sensor klar kommen... JA, und nochmal JA. Die Ergebnisse sind einfach nur WOW. Linsen, die an der Pentax mit 10MP nur noch verwaschene Bilder machen und bei 16MP fast gänzlich versagen, leben auch an der SD1 zu altem Glanz auf. Genau deshalb investiere ich auch nicht in noch mehr MP.
Wer manuell keine Probleme hat, wird mit Fotos belohnt, wo sich jeder Cent der SD1 gelohnt hat.

Was bleibt:
Die SD1 spricht eine kleine (doch mal ehrlich, etwas bekloppte) Zielgruppe an ;o)
Die sich (von manchem Mitbürger) als obskur empfundenen Philosophie Sigma's hinter der Kamera nicht abschrecken lässt.
Die sich auf die eigenwillige Diva einlassen wollen.
Die sich als Fotofreund net übers System, sondern eher übers eigen Unvermögen ärgern. ;o)
Die ein wirklich gutes Werkzeug suchen.
Die möglichst ein zweites System für die "schnellen" Fotos haben...

Einzig die Mehrfachbelichtung vermissen ich wirklich bei der Produkt- und Makrofotografie. Sowas gehört in so ein Werkzeug einfach rein.
Das hat bei Pentax die K30 schon und diese Kamera spricht nicht gerade den Studiofotografen an....

Die Sorge ums Licht belohnt sie dem Fotografen mit grandiosen Fotos in unglaublicher Detailfülle, wunderbar neutralen Farben, exzellenten Farbverläufen und bildet für mich die absolut perfekte Ergänzung zum Kleinbild und Mittelformat.
Ja es gibt nicht die perfekte Kamera, leider. Jede "Kiste" hat irgendwie ihre Macken - egal welche Marke. Man muss halt Prioritäten setzen. Meine Prio ist das belichtete Bild - und genau Das kann sie absolut perfekt.
Der Weg hat ein Ende... zwar mit Weiß-/Graukarte und (manchmal) Farbtafeln, aber er hat definitiv ein Ende! ;o)

Nachtrag:
Wer glaubt, dass Sigma nur verschiedene Bajonette an die Gläser baut und sonst die Gläser für unterschiedlichste Bajonette gleich sind... irrt (wie ich auch) gewaltig. Angefangen von einer deutlich wertigeren Optik (komplett mattiert beschichtet) und einem deutlichst bissigeren OS erlebte ich die Unterschiede zweier angeblich gleiche Gläser - für Pentax und Sigma SA - nie so deutlich, wie beim 120-400 OS HSM. Es scheinen zwei vollkommen verschiedene Objektive aus getrennter Fertigung zu sein. Wenn nun die Meinungen hier zu Sigma-Gläser weit auseinander liegen... stimmt auf den Punkt! Ich meinte es seien sogar zwei verschiedene Hersteller. Einen solchen Unterschied in der Qualität kannte ich bisher nicht.
Das für Pentax ist wirklich gut und ich nehme es sehr gern... das für Sigma SA ist geradezu perfekte EX-Klasse...! Kein spürbar abfallender Kontrast am langen Ende, einen wirklich flinken und treffsicheren HSM (kann am Body liegen), einen absolut bissigen OS und die edle Verarbeitung... Warum kann es nicht immer so sein?


koolertron Neu Kameragurt Tragegurt, Schultergurt, Trageriemen Gepolsterter Kamera-Schultergurt Single Schulter Gürtel Schulterschlaufenlänge Gürtel für Canon Nikon Sony-Kamera (grün)
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Wird angeboten von Kastdeals
Preis: EUR 18,99

5.0 von 5 Sternen Für schwere Tele optimal, 25. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Lieferung erfolgt aus dem asiatischem Ausland und dauert... einige Tage. Der Gang zum Zoll war aber nicht notwendig.

Das Tragegurt wird mit einem verriegelbarem Karabinerhaken an einer Stativplatte befestigt. Das breite Schulterpolster ist softig, dehnbar und bietet einen guten Komfort. Quer über die Schulter getragen werden selbst schwere Tele (Gurt an der Stativschelle befestigt) nicht zur Last. Es drückt absolut Nichts. Wechselt man das Objektiv, bleibt halt das Gurt am schweren Tele.
Am Gurt sind zwei klemmbare Riegel angebracht, die ein Pendeln beim Tragen minimieren. So richtet man auch den "Schwenkbereich" beim Ansetzen der Kamera am Auge ein. Zum Befestigen weiteren Equipments existiert noch eine Öse am Schulterpolster. Insgesamt macht das Gurt einen robusten und sauber verarbeiteten Eindruck. Man vertraut ja dem Gurt meist recht teure Technik an. An der Stativplatte ist noch eine Gurtöse um zusätzlich die Technik zu sichern. Wünschenswert währe für mich noch eine Befestigungsmöglichkeit am Gürtel für ausgedehnte Wanderungen. Da hilft ein Karabinerhaken aus dem Baumarkt.
Insgesamt und gemessen am Preis ist das Gurt absolut empfehlenswert.


Pebble Smartwatch für iPhone and Android (weiß)
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Wird angeboten von Vadgets
Preis: EUR 159,95

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen am Blackberry Z30 gut zu gebrauchen, 24. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Durch Forenbeiträge und lange Recherche im Netz wurde ich letztlich auf die Pebble aufmerksam.

Braucht man so ein Teil? Klares nein, aber... Es ist neben einer wasserdichten Uhr auch ein kleiner Assistent, der die Notification auf die Hand bringt. Obendrein ist die Smartwatch auch noch so kompakt, dass sie ohne zu Drücken unter eine Motorradjacke passt. Da wird es bei anderen Smartwatches ganz hübsch eng...

Als Blackberry-Nutzer sollte man einen Mitmenschen kennen, der ein iPhone hat... Das zuerst fällige Firmwareupdate bekam ich mit der BB-App Talk2Watch nicht auf die Pebble. Auch Watchfaces bekommt man nicht über die BB-App geladen. Sind das Firmwareupdate und die gewünschten Watchfaces auf der Uhr, kann man die Pebble mit einem BB problemlos koppeln. Selbst ein Reset an der Pebble behält die aktuelle Firmware. Die sich selbstständig installierende iOS-App zum "Betanken" der Pebble ist gratis! Ohne diese Prozedur ist die Pebble aber am Blackberry im Lieferzustand nutzbar!

Am Blackberry gekoppelt werden auf der Pebble eingehende Anrufe (OHNE Anrufer-ID), Kalender-Termine, Mail, SMS, MMS, Facebook- und Twitter-Meldungen als Headline mit dem Textanfang angezeigt. Bei den Mail-Accounts kann man auswählen welche genutzt werden sollen. Der Pebble-eigene Wecker funktioniert zum Erschrecken, statt Erwachen sehr gut. ;o)
Am BBM wird seitens der Talk2Watch-Entwickler gearbeitet.
Über einen Button kann die Sportapp in der Pebble gestartet werden. Darin enthalten ist eine Stopuhr und Streckenmesser. Dafür muss die App entsprechende Rechte in den Einstellungen erhalten. Die App Talk2Watch muss im Hintergrund offen bleiben, damit die Verbindung zum BB nicht abbricht.

Die zugesicherten Funktionen sind also auch am Blackberry (nicht immer komplett) vorhanden. Die BB-Software ist noch im Stadium "Jugend forscht", was durch die schon mehrfachen Firmwareupdates der Pebble nicht gerade vereinfacht wird. Ist aber auch gratis!

Wer also auf zukünftige Verbesserungen vertraut und mit den wenigen noch vorhandenen "Wehwehchen" leben kann, erhält ein Gerät was es eben ermöglicht im Restaurant, während der Autofahrt, in der Besprechung, im Konzert.... lautlos auf dem Neuesten zu bleiben. Für mich war's so ganz OK. ...zumal die Preise (gerade bei der weißen Version) im steigen sind.

...das Armband ist für dünne Arme OK.... selbst bei meinen "Büroarmen" sitzt der Verschluss im 3. Loch vor Ende ;o)

Am iPhone 5S meiner Frau funktioniert das Teil traumhaft! Absolut stabile Verbindung und der iOS-App-Store der Pebble hat reichlich Spielereien für die Pebble. Mit Firmware 2.1 ist die Kombi iPhone und Pebble schon fast perfekt. Die Pebble als Navi ist zwar aus meiner Sicht Dummfug, aber es zeigt halt das Potential.

Nachtrag:
Die Rufannahme zur Freisprecheinrichtung im Auto/BT-Headset und auch die Musik-Steuerung funktionieren mit dem BB und Pebble ohne Probleme. Dort wird im Auto auch die Anrufer-ID am Display des Autos angezeigt. Man hat die Wahl ein Gespräch anzunehmen, abzulehnen oder eben in die Mailbox laufen zu lassen.
Bei der Musik-Wiedergabe wird das Album und der Titel auf der Pebble angezeigt. Es gibt Lautstärkeregelung und vor-zurück.
...einen spürbar höheren Stromverbrauch am BB konnte ich nicht feststellen. Obwohl man nun mal zumindest anfänglich häufiger sich selbst beim "spielen" erwischt. ;o)
Die Weiße ist mir jetzt zu auffällig... laufend wird man angesabbelt. Nervt. Ich hätte sie lieber in schwarz nehmen sollen....

Nachtrag 27.04.14
Nach dem die Pebble mehrere Tage mit dem gleichen Watchface lief, zeigten sich Schlieren im Display. Für mich stand fest - das Ding geht retour...
Als ich jedoch das Watchface ca. 2 Stunden geändert hatte, waren die Schlieren komplett weg. Offensichtlich soll "Bewegung" auf dem Display sein...

Nachtrag 18.05.14
Den fehlenden 5. Stern bekommt nun die Pebble von mir doch, da es ein Problem des Blackberry ist eine einmal verlorene BT-Verbindung nicht wieder selbst zu koppeln. Am iPhone meiner Ehefrau ist die Verbindung absolut stabil und das Pairen läuft automatisch. Die Pebble meldet vibrierend den Verlust der BT-Verbindung und auch das erneute Pairen.

Nachtrag 13.08.2014
Firmware 2.4.1 verfügbar und binnen weniger Minuten drauf. ;o)
Nachtrag 21.09.2014
Firmware 2.5 ist verfügbar.
Nachtrag 14.10.2014
Firmware 2.6 ist da.... Es geht also weiter...


BlackBerry Z30 Smartphone ( 12,7 cm (5 Zoll) AMOLED Touchscreen, 8 Megapixel Kamera, 2GB RAM, 16GB Speicher) weiß
BlackBerry Z30 Smartphone ( 12,7 cm (5 Zoll) AMOLED Touchscreen, 8 Megapixel Kamera, 2GB RAM, 16GB Speicher) weiß
Preis: EUR 440,89

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...ein wirkliches Arbeitstier, 22. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da ich seit OS8 mit Apple arbeite stürzte ich mich von Anbeginn auf das iPhone. Die Lösung galt für mich in Verbindung mit einem Mac als genial. Bis..., ja bis die iCloud kam (Cloud UND lokale Synchronisation getrennt geht halt nicht). Es gibt nur Entweder - Oder, aber eben kein Sowohl - als auch. Was bitte schön haben sensible Daten der Firma auf einem Server im Ausland zu suchen...? Der Windows-Live-Account ist da auch nicht besser.

Nach unzähligen Versuchen landete ich wegen der geforderten strikten Trennung von Privat und Firma beim Blackberry.

Die Möglichkeit sensible Firmendaten (Kundenkontakte und Mitarbeiterkontaktdaten) per WLAN nur mit einem Firmenserver und eben nicht über Cloud zu synchronisieren überzeugte mich. Die Daten kann man als sehr sicher (verschlüsselt) abgelegt und behütet sehen. Dazu kommt die Möglichkeit (wie beim iOS) das Smartphone aus der Ferne zu orten und ggf. auch zu löschen. Obendrein bietet die verschlüsselbare Micro-SD auch den sicheren Transport von Daten an. Das System bietet reichlich Schutz, ohne das die Funktionalität leidet!
Obendrein lässt sich ein BB in jede Windows- und/oder Mac-Umgebung tatsächlich nahtlos integrieren. Windows- und iOS-Geräte lassen sich mit BES10 sogar gemeinsam administrieren... Sonst glänzten bei mir WP und iOS nur mit Unverträglichkeiten ohne Ende.
Man kann also sensible, lokale Daten UND auch Cloud (wenn gewollt) gemeinsam nutzen! Es wird zwar gemeinsam angezeigt, aber systemintern getrennt synchronisiert. Ganz nach Belieben oder den individuellen Erfordernissen.

Um die Kosten überschaubar zu halten kaufte ich das Z30 als Warehousdeal bei Amazon. Damit war es preiswerter als eine Vertragsverlängerung mit neuem iPhone... Das Z30 bot mein Netzbetreiber nicht an.

Das Z30 ist minimal größer, wie mein "Vorgänger" das Nokia Lumina 900 und wiegt gefühlt gleich. Wegen meiner recht großen Pranken ist die Einhandbedienung durchaus noch möglich. Die schiere Größe erleichtert die Eingabe von Terminen, Daten etc. erheblich und auch die Lesbarkeit ist wegen des sehr guten Displays außerordentlich gut. Die "lernfähige" Tastatureingabe beeindruckt durch ihre schnelle Reaktion und Treffsicherheit der Vorschläge. Selbst Fachbegriffe lernt sie rasch. Die Tippfehler sind erfreulich weniger geworden.

Die Nutzung gestaltet sich analog anderer Systeme, wobei das Z30 flüssig und sehr zügig reagiert. Die etwas gewöhnungsbedürftigen Gesten hat man sehr schnell begriffen. Die Ersteinrichtung ist etwas umfangreicher, wie beim iPhone, aber selbst für interessierte Technik-Laien beherrschbar. Sonst muss halt in der Firma der Admin ran ;o)

Der BB-typische Priority-HUB macht die Verwaltung von umfangreichen Terminen, Erinnerungen, Mails, SMS, Anrufen, etc. auf einen Blick sehr übersichtlich (wie kein Anderes) und erleichtert die Handhabung ungemein. Obwohl die Termine und Kontakte strikt getrennt synchronisiert werden, werden sie im HUB auf Wunsch nach Priorität gemeinsam angezeigt und obendrein lassen sich Termine zusätzlich ganz "lokal" nur auf dem Smartphone speichern. Teamarbeit und Privatleben kann man auf perfekter Weise zeitlich managen.

Sprachqualität und Empfangsqualität (selbst bei sehr schwachem Netz) ist überdurchschnittlich gut. Man sollte nur nicht mit dem Daumen die seitlichen Micro's abdecken... dann klappt das Ausblenden von Umgebungsgeräuschen nicht mehr.

Die Softwareausstattung ist für mich absolut ok. Facebook, Twitter, Drop-Box, Evernote und Foursquare sind auch drauf.
Die Sprachsteuerung ist etwas zu Späßen aufgelegt und für mich eher nicht zu gebrauchen. Wohl Dem, der es schafft, dass der richtige Kontakt mit Sprachsteuerung angerufen wird...
Die Vollversion von Docs ToGo ist drauf! MS-Office ist kein Problem.

Die Akku-Leistung erfüllt meine Erwartungen voll und ganz. Einen stressigen Arbeitstag übersteht die Akkuladung absolut und es bleiben noch reichlich Reserven für's Private danach. Es gab sogar Tage an denen ich nicht nachladen brauchte.

Die Kameras machen Ablichtungen. Fotos... entsprechend den Möglichkeiten. Ja, gut es geht halt noch.

Rundum lässt für mich das Z30 aber kaum noch Wünsche offen.

Wie bei jedem Gerät würde ich mir aber auch Änderungen wünschen...
Das Gehäuse besteht aus Kunststoff und erste Nutzungsspuren werden schnell sichtbar. Den abnehmbaren (rutschfesten) Rückdeckel kann man zwar getrost in einen Geschirrspüler stecken, aber wertige Verarbeitung stelle ich mir doch etwas anders vor. Der Monoblock des Nokia Lumina machte einen doch etwas wertigeren Eindruck und hat nach einem Jahr intensivem Gebrauch keine "Nutzungsspuren". Trotz Kunststoff.
Warum überhaupt einen abnehmbaren Rückdeckel, wenn man den Akku nicht entnehmen kann?
Warum wohl die Ladebuchse auf der linken Seite angebracht ist... sonst üblich ist Oben oder Unten...?
Die Umbelegung der "Stummschalttaste" soll angeblich möglich sein... ich finde es nicht in 270 Seiten PDF-Handbuch.

Was bleibt?
Es ist ein Arbeitstier mit sehr viel Potential, eine geniale Termin- und Kontaktverwaltung wenn die Datensammlung wirklich umfangreich wird, ein sicheres System aber eben kein Spielzeug.
Als Werkzeug möchte ich das Z30 jetzt nicht mehr missen...
Wer Wert auf ein sicheres, zuverlässiges Arbeitstier legt ist mit dem Z30 bestens beraten. Spielernaturen sollten es eher meiden.

Es laufen Android-Apps auf dem Z30, aber... Man sollte sehr genau hinsehen, was die Apps "wissen" wollen und "nach Hause funken"... Für mich nur mit BB-Balance akzeptabel. Lest mal die Rezensionen zur Tagesschau-App... und diese App ist noch recht "harmlos". Ich kaufen mir nicht extra einen BB um dann quasi den gut gefüllten Firmentresor offen in einen Supermarkt zu stellen. Das Risiko trage ich nicht.

Nachtrag und Tip:
Nachdem ich mit dem Z30 rundum zufrieden bin habe ich mir ein PlayBook mit 64GB fūr lumpige 124,-Euro bei ReBuy hier geordert.
Das nenne ich mal Schnäppchen. ;o)
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 25, 2014 4:55 PM CET


SMC Pentax-M 1:1.4 1.4 50mm 50 mm Asahi Pentax PK
SMC Pentax-M 1:1.4 1.4 50mm 50 mm Asahi Pentax PK

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...eines meiner Besten!, 3. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Asahi-Pentax wurde schnell und im erstklassigem Zustand geliefert.

Wer kauft so ein altes, manuelles Glas, wenn es doch Festbrennweiten mit AF für nur wenige Euro mehr gibt?
Es kauft Der, welcher um die Qualitäten dieser wunderbaren Linse weis!

Ich konnte es kaum erwarten diese Festbrennweite endlich in den Händen zu halten und zu probieren.
An der K-30 im Menü den Blendenring, bei Serie die Schärfepriorität und den Catch-In-Fokus aktiviert und ab ging's.
...uuups Brennweite am Body auf 75mm eingestellt (50mm x Crop-Faktor 1,5).

Bei rein manuellen Objektiven muss man halt die Blende statt mit Daumenrad am Objektiv vorgeben und dann manuell fokussieren. Die Belichtungsmessung erfolgt bei Pentax TTL (durch die Linse) womit selbst Halbautomatiken, wie Av durch die Kamera akzeptiert werden. Auch ISO-Auto ist nutzbar! Ist die optimale Schärfe beim Fokus erreicht, zeigt der Fokuspunkt (nur der Mittige lässt sich nutzen) mit kurzem aufleuchten die optimale Schärfe. Ob man wenigstens in der Schärfentiefe den Fokus gesetzt hat, zeigt am unteren Sucherrand das kleine Sechseck.
Im rein manuellem M-Modus berichtigt die grüne Taste (hypermanual Taste) die Belichtung, sollten mal die Einstellungen total daneben liegen oder es muss nur einfach mal schnell gehen.
Wer also von AF-Objektiven etwas "verwöhnt" ist, erhält bei diesem Glas reichlich Unterstützung durch die Kamera.

Das 1.4/50mm ist an der K-30 ein erstklassiges Objektiv. Es gibt ein wunderbares, samtweiches Bokeh (8 kreisrunde Blendenlamellen) und eine knackige Schärfe. Die Naheinstellgrenze ist bei >45cm und damit ist es fast ein Makro.
Sowohl die Farben als auch der Kontrast lassen keine Wünsche offen. Ich habe keinerlei Verzeichnungen und Farbabweichungen gefunden. Die Abbildungsleistung ist an der K-30 geradezu perfekt.
Das auf analoges KB-Format gerechnete Objektiv zeigt an der K-30 als 75'er Portrait-Linse absolut keine Schwächen.
Die Offenblende von 1.4 macht das Objektiv zu einem Lichtriesen, bringt aber somit auch eine extrem enge Schärfentiefe mit. Im Nahbereich eine echte Herausforderung die Kamera so still zu halten, dass man die Kamera nicht aus der Schärfentiefe bewegt. Nö..., ich habe nix getrunken ;o) Bei Offenblende sind nur wenige Millimeter im Nahbereich scharf!

Was bleibt?
Ein wunderbares Objektiv mit fantastischer Abbildung. Die SMC-Vergütung entspricht schon dem aktuellem Stand und verhindert auch wirksam Reflexionen auf dem Sensor bei Nachtaufnahmen (Geisterbilder durch Reflexion der Lichtpunkte an der hinteren Linse). Die K-30 (und auch aufwärts) unterstützt das Glas recht ordentlich.
Wer dieses Objektiv noch in solch einem perfektem Zustand bekommt, sollte unbedingt zugreifen.
An der K-30 noch immer ein Traum ;o)


Sigma 70-300 mm F4,0-5,6 DG OS Objektiv (62 mm Filtergewinde) für Sigma Objektivbajonett
Sigma 70-300 mm F4,0-5,6 DG OS Objektiv (62 mm Filtergewinde) für Sigma Objektivbajonett

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Einsteigerlinse...?, 4. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Schon beim Auspacken merkt man die Preisklasse. Fokusring und Zoomring sind sehr leichtgängig. Die Frontlinse dreht mit. Keine Arretierung für den Zoom. Keine EX-Klasse eben ;o)
Am Sigma-SA-Bajonett der Sigma SD 15 rastet das Objektiv sauber ein und sitzt fest. Setzt man die Streulichtblende auf, dreht der Fokusring mit und der AF-Motor quittiert diese Aktion mit heftigen Geräuschen. Also vorher auf MF stellen. Anders nicht zu handeln, da der "Jogurtbecher" umgedreht den Fokusring abdeckt.
Der Stangenantrieb des Fokus ist etwas laut und nicht der Schnellste, aber das weis man vor dem Kauf.
Also ab in die Natur und Testfotos schließen.
Löblich das Leichtgewicht. Beim geruhsamen Schlendern durch die Natur zerrt der Body nicht am Hals. Nun folgte aber die erste Überraschung. Der Fokus saß zügig und treffsicher. Kein Pumpen! Vom 55-300'er von Pentax bin ich da nicht verwöhnt. Das fokussiert deutlich langsamer und manchmal auch ungenauer. Kein Vergleich mit HSM-Linsen von Sigma, aber duchaus annehmbar zügiger Fokus. Punktgenau!
Wegen der doch seichten Lichtstärke (es ist nun mal nicht die hellste Kerze auf Sigma's Angebots-Torte) ist das Freistellen von Motiven etwas schwierig. Vor allem wenn man tatsächlich den Zoom ausfährt, geht die Lichtstärke in den Keller. Nicht das größte Problem bei der Tierfotografie, wenn man eben das komplette Tier (Fuchs, Hase, Reh) komplett scharf haben möchte. Sonst hilft nur Offenblende mit nicht optimaler Schärfe.
Die Schärfeleistung ist abgeblendet durchaus gut. Zwischen 5.6 und 8 läuft der Zoom zur Höchstform auf, zeigt aber am langen Ende Kontrastabfall. Schärfeprobleme in einzelnen Brennweitenbereichen finde ich nicht.
Farbabweichungen, Verzeichnungen und Vignetten kann ich keine sehen.
Die Farben kommen sauber mit, neigen nur am langen Ende zu etwas Blässe.
Der OS hinterlässt ein zwiegespaltenes Gefühl. Zum Einen greift er wirksam ein und stabilisiert zuverlässig das Bild, saugt aber auf der anderen Seite einem den Akku recht fix leer... wie keins meiner anderen Sigma-Gläser.
Mit dem 18-125 OS HSM schaffte meine Frau 298 Fotos... und der Akku war nicht mal frisch geladen. Bei diesem Glas hier war nach nicht mal 100 Bildern mit vollem Akku das Display aus. Schnell aus!

Was bleibt nun?
Es ist ein gerade noch preiswertes Glas, was sich in nicht gerade optimaler Verarbeitungsqualität zeigt. Die optischen Leistungen liegen über der Preisklasse und die nicht gerade üppige Lichtstärke gleicht der stromfressende Stabilisator zumindest wirksam aus. Es macht was es soll - ganz ordentliche Fotos. Der wirkliche Brüller ist es aber nicht.
Es bleibt für mich jedoch der fade Beigeschmack, dass es mein "klapprigstes" Sigma-Glas im Haushalt ist und das Potential der Sigma SD15 nicht wirklich ausreizt. Wer mit 'ner Sigma unterwegs ist, sollte doch lieber sparen...
Für die Bildqualität (gemessen am Preis) doch satte vier Sterne... die Verarbeitungsqualität... maximal 2 Sterne. Da tröstet auch nicht das mattiert, edle Finish... die Verarbeitung wirkt etwas lieblos, fast billig.

Nachtrag 25.05.2014
Wegen der Spaltmaße dringt bei Nutzung des Zoom vermehrt Staub in die Kamera ein. Ich muss bei Nutzung dieses Objektives sehr oft den an sich gut geschützten Sensor und Spiegelkasten der SD15 ausblasen... Ob das Teil wirklich noch 3 Sterne verdient... und 250.-€ wert ist?


Walimex Pro 85mm 1:1,4 DSLR-Objektiv (Filtergewinde 72mm, IF, AS und ED-Linsen) für Pentax K Objektivbajonett schwarz
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Preis: EUR 341,10

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen An Pentax top., 2. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Für das Pentax K-Bajonett kommt dieses Objektiv nicht adaptiert und KB-Format tauglich. Es wird also KEINE T2-Variante mit Adapter geliefert, sondern es ist das Pentax-K-Bajonett am Objektiv direkt verbaut. Das Walimex kann auch als klassische Portrait-Brennweite am analogen Pentax-Body genutzt werden! Am APS-C mit Crop 1,5 der Pentax werden aus den 85mm stolze 127,5mm auf KB-Format gerechnet. Also schon ein schönes Tele. Beim Ansetzen des Objektives also 120mm am Body einstellen.
Der Blendenring hat die A-Position, womit die Blende über die Kamera gesteuert werden kann. Das Objetiv reicht also die Blende an die Kamera durch.
Wesentlicher Kaufgrund war jedoch für mich das Fokus-Feedback. Der Schärfeindekator der Kamera zeigt mit dem aktivem Fokuspunkt an, wann die optimale Schärfe manuell eingestellt wurde! Der Catch-In-Fokus (Auslösen bei erreichen des optimalen Schärfepunktes) ist ebenfalls nutzbar.
Damit relativiert sich der manuelle Fokus. Mit etwas Übung sollte selbst der Einsteiger flott den optimalen Schärfepunkt treffen zumal ja der Preis durchaus einsteugerfreundlich ist.
Die Lichtstärke macht es dem Anwender aber wahrhaftig nicht leicht, denn die Schärfentiefe im Nahbereich (>1m) ist extrem eng (nur wenige mm) und frei Hand eben bei wenig Distanz zum Motiv sehr schwer zu stemmen. Super, denn somit ist es möglich den Fokus absolut punktgenau zu setzen.
Die optischen Qualitäten sind schon recht ordentlich. Die Schärfeebene zeichnet sich sauber durchs Bild und die leichten CA mit relativ offener Blende lassen sich mit etwas abblenden minimieren. Sind aber nicht übermäßig, lästig vorhanden.
Die Farben wirken aus meiner Sicht bei Offenblende etwas lau und der Kontrast nimmt mit zunehmender Distanz etwas ab.
Beides lässt sich aber bei RAW-Daten sehr leicht berichtigen. (Vorsicht, Jammern auf hohem Niveau)
Die Schärfe ist leicht abgeblendet rattenscharf!

Der Stabilisator in der Pentax leistet ganze Arbeit und ist mit dem Glas hier nicht überfordert. Wie auch, bei dieser Lichtstärke ;o)

was bleibt?
Walimex kann tatsächlich sauber verarbeitete Objektive bauen, die klasse Bilder liefern und preislich geradezu eine Kampfansage sind.
Blende über Body steuerbar und Fokus-Feedback machen das manuelle Objektiv relativ leicht zu handhaben.
Wirklich negative Punkte (bis auf den unmöglichen Deckel für die Frontlinse mit samt der labberigen Streulichtblende) fallen mir nicht auf.
An einer Pentax (oder einer Kamera mit Schärfeindekator) meine Kaufempfehlung, denn ohne Fokus-Feedback hätte ich mir diese gute Linse nicht gekauft.
Die optimale Schärfe ohne jegliche Hilfe seitens der Kamera zu finden ist mit diesem Glas eine echte Herausforderung und aus meiner Sicht nur bei Stillleben nutzbar.
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Praktica 643313 Fernglas Aves Zoom 8 (20 x 50 mm)
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Preis: EUR 51,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nützlich und gut, 27. März 2013
Das Zoom mit 8 bis 20-facher Vergrößerung kommt mit Weichplastikkappen für die Okkulare und Frontlinsen, Umhänge-Transporttasche aus robustem Gewebe und einen kleinen Trageriemchen für das Fernglas selbst. Zum Lieferumfang gehört noch ein kleines Tüchlein zur Erstversorgung der Linsen bei Nässe. Für Brillenträger gibt es abklappbare Gummikappen an den Okkolaren. Lieferumfang schon mal Top. Alles dabei.

Die Verarbeitungsqualität ist absolut Top. Nichts wackelt, knarzt. Wie aus einem Guß. Massive Qualität.
Der Griffbereich hat ein mattiertes Finish, was für sicheren Halt sorgt.
Die Haptik ist wertig und vermittelt ein griffiges Gefühl.
Nützliches Detail ist das Stativgewinde am Mittelsteg, wo man einen Kugelkopf mit Einbeinstativ (90 Grad gekippt) oder einen entsprechenden Adapter für größere Stative befestigen kann. Nützlich, weil die heftige 20-fache Vergrößerung nicht wirklich ruhig in der Hand zu halten ist.
Die Zoom-Verstellung erfolgt über einen leicht erreichbaren Hebel am rechten Okkular. Schärfe am Mttelsteg.

Das Wichtigste ist jedoch die optische Leistung. Die Schärfe und Lichtstärke passen zumindest bei Tageslicht perfekt. Selbst in der Dämmerung sieht man ordentlich. Die leichteste Abweichung in der Schärfeführung quittiert es aber mit Farbsäumen (CA).

Für die Tierbeobachtung ein wirklich gutes Glas und absolut jeden Cent wert. Der Zoom liefert einen klaren und eben flexiblen Bildausschnitt und das alles für relativ kleines Geld.

In der Summe für jeden Wanderer und Naturfreund ein lohnendes, preiswertes Teil.
Kaufempfehlung.
...ich gehe nicht mehr ohne raus... ;o)

Wann beginnt PENTACON endlich wieder Objektive zu bauen...?


Sigma 120-400 mm F4,5-5,6 DG OS HSM-Objektiv (77 mm Filtergewinde) für Pentax Objektivbajonett
Sigma 120-400 mm F4,5-5,6 DG OS HSM-Objektiv (77 mm Filtergewinde) für Pentax Objektivbajonett
Wird angeboten von d-living
Preis: EUR 759,00

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...an Pentax ein sehr guter Zoom, 15. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Spätestens wenn man durch den Sucher schaut und den OS aktiviert, lernt man selbst als Pentax-Nutzer mit Stabilisator in der Kamera, dieses Glas zu schätzen. Das Sucherbild ist wie fest angetackert.

Der optische Gesamteindruck des Objektives ist top. Saubere Verarbeitung, Seidenglanz-Finish, nichts klappert oder hat Spiel... butterweicher, strammer Zoom und innenfokussiert! Lediglich die Arretierung am Body hat ganz leichtes Spiel, sitzt aber fest.
Was einem an Größe und Gewicht erwartet, erliest man sich zweckmäßig vor dem Kauf. Es ist schon ein Riese!
Die Stativschelle ist als Griff geformt und gut ausgewogen angebracht. Mit Body liegt das Gespann super in der Hand.

Wie ein anderer Rezensent schon bemerkte, man setzt die Kamera an das Objektiv - net umgekehrt! Die K-30 wirkt an diesem Objektiv wie ein Kronenkorken ;o)

Zum Objektiv selbst, ich bin schon sehr zufrieden. Der HSM könnte einen Tick schneller sein, hat er aber ein Motiv mit AF-C erfasst, lässt er es nicht wieder los. Pumpen konnte ich nicht feststellen. Er zieht zielstrebig ins Motiv und trifft auf den Punkt. Fehlfokus in einzelnen Brennweitenbereichen konnte ich nicht feststellen. Stets saß der AF perfekt. Auch an einem zweiten Body (K200D) sitzt der AF präzise.

Die Schärfeleistung ist bei Offenblende nur etwas weich, aber keinesfalls "matschig". Schon eine Blende abgeblendet läuft der Zoom zur Höchstform auf. Rattenscharfe Bilder. Verzeichnungen finde ich ebenfalls nicht. Kissen, Tonnen oder CA finde ich nicht. Lediglich der Kontrast nimmt mit zunehmender Brennweite leicht ab.

Der zweistufige OS liefert ein schönes, ruhiges Bild im Sucher und lässt bei dieser brutalen Brennweite (am APS-C sind es ja 180-600mm Brennweite auf KB gerechnet) selbst frei aus der Hand Fotos zu, die ich sonst ohne Stativ nicht mal versucht hätte. So kann man mit 1/200 sek auf die 600mm durchaus frei Hand klasse Bilder machen. Da war sogar noch was drin...
Die etwas mäßige Lichtstärke kann man in modernen Bodys mit etwas mehr Empfindlichkeit (ISO hoch) kompensieren. Bei ISO 800 sind die Bilder immer noch ohne Rauschen.
Man beachte aber, dass der OS teils aus Standby geholt werden muss! Dann braucht er gefühlt eine Sek um aktiv zu sein. ... und den AS im Pentax-Body deaktivieren!

Was mich anfänglich verwirrt hat, dieses Objektiv reagiert sehr empfindlich auf die eingestellte Belichtung. Bei einer Belichtungsserie mit +/-0,3 erhielt ich Bilder bei bestem Licht von exzellent bis unbrauchbar! Die geringste Abweichung zur Überbelichtung hin quittiert dieses Objektiv mit ausgewaschenen, blassen Farben. Etwas die Belichtung (-0,3) reduziert und die Bilder kommen mit sauberen, satten Farben ohne bunt zu wirken. So krasse Unterschiede habe ich bisher bei keinem Objektiv erlebt. Ein Resultat des abfallenden Kontrastes am langen Ende. Lässt sich aber in der Bildbearbeitung relativ schnell korrigieren.

Ich muss meinem Vorredner Recht geben. Die Mondpreise, die teils für größere Brennweiten bei den Markenobjektiven verlangt werden sehe ich nicht mit der sehr guten Bildqualität dieses verhältnismäßigem Schnäppchens bestätigt. Mit etwas Nacharbeit (je nach Anspruch) aus RAW-Daten erhält man erstklassige Bilder. Wer nach mehr Lichtstärke ruft, sollte bedenken, dass dann auch die Schärfentiefe bei dieser Brennweite zumindest auf weniger Distanz gen Null geht... Fotos aus dieser Linse reichen absolut auch für ein Hochglanz-Magazin. Man sollte auch mal auf die Alternativen von Pentax schaun! Da werden 900,-€ für die 300'er Festbrennweite und satte 6999,-€ für die 650'er Festbrennweite fällig. Dazwischen ist Leere. Beide FB sind nicht stabilisiert!
Dagegen ist dieses Objektiv hier ein wirklich ausgemachtes Schnäppchen. Sicher hinkt der Vergleich, aber die minimalen Nacharbeiten nehme ich bei dem Preisunterschied gerne in Kauf.

Wer also bereit ist Bilder, die mit Offenblende gemacht wurden, partiell ganz leicht nachzuschärfen und Willens ist das Gewicht zu schleppen, sollte sich das Objektiv näher ansehen. Es lohnt aus meiner Sicht absolut. Ich habe noch drei Beispielbilder eingestellt. Die Kundenbilder dürften ausreichen, um sich ein Bild von diesem Glas zu machen.

Was bleibt?
Sigma liefert ein sehr gutes Zoom-Objektiv mit relativ wenig Spielraum zum noch besseren hin. Es wurde verdammt viel richtig gemacht.
Jedem ambitioniertem Tierfotografen ist dieses gute Glas nur zu empfehlen. Die 77mm-Frontlinse (dreht nicht mit) fängt schon noch viel Licht ein.
Pentax-Nutzern sei empfohlen die OS-Version zu kaufen. Der Mehrpreis äußert sich mehr als deutlich in MEHR WERT!
...es ist (leider) nicht WR!

Nachtrag:
Nicht WR, aber schon frostresisdent (-7 Grad) und ein überraschendes Schneegestöber hat es auch überlebt.

Nachtrag:
Wegen der guten Erfahrungen an Pentax habe ich dieses Objektiv auch für die Sigma SD15/SD1 meiner Ehefrau gekauft... Dort lässt Amazon eine zweite Rezension zum gleichen Objektiv nicht zu.

Ich kann jetzt kritische Stimmen nachempfinden! Angefangen von der komplett anderen Optik des Objektives (es ist komplett mattiert beschichtet), einer wertigeren Streulichtblende (deutlich stabiler und auch beschichtet) gibt auch bei diesem Objektiv der Stabi ein recht lautes Klack beim Druck auf den Auslöser von sich um dann nach ca. 3 Sek. mit einem weiteren lauten Klack in Stand By zu fallen. Ist der Stabi aktiv, summt er niederfrequent leise vor sich hin. Tippt man den Auslöser an, gibt es einen deutlichen Ruck im Sucher und das Bild steht. Das man bei Crop 1,7 (204-680mm Brennweite) der Sigma SD15 einen bissigeren OS braucht, als an einer Kamera mit Crop 1, 1,4 oder 1,5 ist auch klar, aber so heftige Unterschiede schon allein bei der Verarbeitung... da fühle ich mich als Pentax-Nutzer etwas verarscht. Am Sigma SA-Bajonett bekommt man quasi perfekte EX-Qualität.
Wer also glaubt, dass nur das Bajonett verschieden ist (wie ich) liegt gewaltig daneben. Zwischen den einzelnen Fertigungen können schon rein vom Äußeren Welten liegen. Da mag ich nicht ins Innere schauen... Das ist keine Serienstreuung, sondern komplett andere Fertigung. Man könnte meinen es seien zwei verschiedene Hersteller.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 5, 2013 4:27 PM MEST


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