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Vegan for Fit. Die Attila Hildmann 30-Tage-Challenge. Vegetarisch und cholesterinfrei zu einem neuen Körpergefühl (Vegane Kochbücher von Attila Hildmann)
Vegan for Fit. Die Attila Hildmann 30-Tage-Challenge. Vegetarisch und cholesterinfrei zu einem neuen Körpergefühl (Vegane Kochbücher von Attila Hildmann)
von Attila Hildmann
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,95

14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Einstieg in die vegane Vollwerternährung, 27. April 2014
Zuerst kurz und knapp (relativ):

Positiv:
+ super leckere Rezepte
+ großteils leicht nachzukochen
+ guter Motivationsteil, diese vegane Vollwerternährung für 4 Wochen auszuprobieren und auch sein Leben aktiver zu gestalten
Gewichtsabnahme ohne Hungern oder Verzicht
+ Kein Heißhunger mehr
+ ideales Buch, um in eine gesunde vegane Ernährung einzusteigen, insbesondere wenn man gleichzeitig abnehmen möchte

Negativ:
- Einige Gerichte finde ich zu fett oder zu süß. Mittlerweile verwende ich deutlich weniger Öl oder Agavendicksaft (meistens nur die Hälfte) als in den Rezepten angegeben. In Attilas 3. Buch „Vegan for youth“ verwendet er übrigens deutlich weniger Fett.
- Die Portionsgrößen können recht unterschiedlich ausfallen: obwohl fast alle Gerichte für 2 Personen sind, bleibt bei uns (meinem Mann und mir) öfter etwas übrig, manchmal ist es aber auch für 2 recht wenig.
- Es braucht am Anfang etwas Zeit, bis man die Zutaten kennt und weiß, wo man sie herbekommt. Das meiste findet man aber im Bioladen oder im Internet (manches dort viel günstiger). Dies ist meines Erachtens aber nur anfänglich so.
- Es stimmt schon, dass manches teuer ist. Was es bei uns aber vor allem teurer gemacht hat, war der gleichzeitige Umstieg auf Bio. Meine Gesundheit und der umweltfreundlichere Anbau ist mir das aber wert. Man bekommt halt meistens das, wofür man auch bezahlt. (Ich habe mich übrigens nach nur 2 Wochen dazu entschieden, einen Vitamix zu kaufen und Nussmuse selber herzustellen. Ich habe den Mixer für Smoothies, Suppen und vieles mehr täglich in Benutzung und möchte ihn nie wieder missen.) Ich kann Attila auch verstehen, dass er so viel Nussmus und getrocknete Tomaten (beides teuer) verwendet: die sind halt super lecker!
- Ich bin mittlerweile kein Fan mehr von Low-Carb. Als ich hiermit anfing, habe ich schon 3 Jahre vorher keine Kohlenhydrate am Abend gegessen. Mittlerweile habe ich aber sehr viel über Ernährung gelesen und auch ausprobiert und bin nun überzeugt, dass Kohlenhydrate unsere Freunde sind und wir lieber Fett reduzieren sollten. Aber es kommt halt v.a. Darauf an, welche Kohlenhydrate: gut sind viel Obst und Gemüse, Quinoa, Amaranth, Hirse, Buchweizen, Vollkornreis, etc. Und Abends versuche ich nach wie vor, nicht so viel Kohlenhydrate und generell nicht so viel zu essen. Dadurch schlafe ich einfach besser.
- Das aufwändige Anrichten in Türmen etc. ist nicht mein Fall. Aber das kann man ja auch einfach anders machen.

Ich rate zum echten Buch und nicht zur günstigen Kindleversion, weil es doch recht umständlich ist, im Kindle zwischen Rezepten zu blättern.

Auch wenn ich einiges zu kritisieren habe, muss ich 5 Sterne geben, weil es einfach super lecker ist und weil ich befürchte, dass ich ohne dieses Buch vielleicht nie zur veganen Ernährung gekommen wäre. Und dafür werde ich Attila immer dankbar sein.

Wen es noch interessiert, hier eine Schilderung meines Umstiegs mittels „Vegan for fit“:

Im August 2013 vor ca. 8 Monaten habe ich mir dieses Buch gekauft ohne davor nur einen blassen Schimmer von veganer Ernährung zu haben. Ich hatte keine Ahnung von den gesundheitlichen Vorteilen und der Umweltbelastung durch Produktion tierischer Produkte. Ich dachte, Veganer wären nur so ein paar Spinner, die das mit dem Tierschutz echt übertreiben. (ich bin übrigens weiblich, 31 Jahre alt, verheiratet ohne Kinder und normalgewichtig)
Eine Kollegin hat mir dann von diesem Buch erzählt und dass sie dadurch enorme gesundheitliche Vorteile hat, insbesondere ist ihre Migräne deutlich besser geworden. Außerdem hat sie mir erzählt, dass sie sogar glücklicher und entspannter geworden ist und dass sie viele leckere Gerichte und Lebensmittel kennengelernt hat. Das hat mich echt neugierig gemacht, also habe ich erst ein paar Rezepte ausprobiert … und war geschmacklich total begeistert. Außerdem hatte ich schon länger Abends auf Kohlenhydrate verzichtet, somit hat dies zu meiner damaligen Überzeugung gepasst. Zudem finde ich es auch einen riesen Gewinn auf Zucker, Weißmehl und weißen Reis zu verzichten. Jedes Mal, wenn ich da doch eine Ausnahme mache, merke ich sofort, dass ich entweder schnell müde werde oder wieder Heißhunger auf Süßes bekomme. Das war nämlich der absolute Clou: nachdem ich mich 3 Tage nach vegan for fit ernährt habe, habe ich meinen Heißhunger auf Süßes verloren. Und der hatte mich schon so lange ich denken kann gequält. Hin und wieder habe ich zwar schon noch Heißhunger, aber nur noch auf gesündere Sachen, vegan ohne raffinierten Zucker oder Weißmehl. Das ist wirklich ein absolutes Geschenk für mich. Nach diesen ersten Erfolgen habe ich mich weiter an die Challenge gehalten. In 4 Wochen habe ich ohne Hunger ca. 4 Kilo abgenommen, das ist mir vorher noch nie so leicht gefallen. Außerdem wurde ich glücklicher und entspannter, was ich auch nie für möglich gehalten habe. Klar hat das sicher auch psychologische Gründe, ich bin aber überzeugt davon, dass das auch physische Gründe hat. Insbesondere glaube ich, dass ich besser mit Mikronährstoffen versorgt bin und das hat sicherlich Auswirkungen auf mein Wohlbefinden.
Also bin ich bei der Challenge geblieben, koche auch nach einigen anderen Büchern (Vegan for fun, vegan for youth, vegan in Topform, Peacefood, vegane Menüs), aber ich bleibe bei einer veganen Vollwerternährung. Übrigens kann ich „Vegan for fit“ für den Einstieg am ehesten empfehlen: „for fun“ hat für mich den Nachteil, dass noch zu viele „normale“ Gerichte veganisiert werden und es halt durch Weißmehl und Zucker noch nicht so gesund ist (obwohl es sicherlich auch einige leckere Gerichte enthält, die man auch leicht „vervollwertigen“ kann). „for youth“ ist zwar tierisch lecker und hat auch weniger Öl, aber ist durch einige Superfoods für den Einstieg vielleicht etwas zu viel neues. Aber als Weiterentwicklung dann sicherlich super.
Mein Mann ist übrigens auch geschmacklich sehr begeistert und von den gesundheitlichen Vorteilen mittlerweile auch überzeugt, so dass wir zu Hause vegan leben. Außer Haus ist ihm dies aber mit dem aktuellen Angebot in der Arbeit und bei Freunden zu aufwändig. Auch dort hat er aber Fleisch stark reduziert.


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