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Rezensionen verfasst von
Dr. Margret Popp "Margret Popp" (Würzburg Germany)
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FARBAX - Kompatibel Toner für HP 5P - (4000 Seiten)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr akzeptabel, 4. Juni 2011
Die erste Sendung im November 2010 erfolgte prompt; aber ich konnte die Kartusche erst vor gut einer Woche endlich einsetzen. Leider druckte sie dann zwar Streifen; aber glücklicherweise war von der Hardware des HP Laserjet-Druckers ansonsten nichts in Mitleidenschaft gezogen. Auf Grund meiner sofortigen Reklamation und Rücksendung erhielt ich mit einer Verzögerung von etwa fünf Tagen dann jetzt eine einwandfreie Kartusche. Insgesamt bin ich bei dem günstigen Preis mit dem Produkt, der Lieferung und der ordnungsgemäßen Behandlung der Reklamation sehr zufrieden.


Bibel in gerechter Sprache
Bibel in gerechter Sprache
von Ulrike Bail
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 34,99

136 von 172 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unzuverlässig, 25. November 2006
Eine der Herausgeberinnen, Claudia Janssen, be­hauptet in einem Interview: "Der Apostel be­nutzt die Wendung 'adelphoi', und diese muss laut Wörterbuch mit 'Geschwister' über­setzt wer­den, wenn davon auszugehen ist, dass eine Gruppe von Männern und Frau­en an­gespro­chen wird."

Das ist sprachwissenschaftlich so nicht zu hal­ten. *-oi* bezeichnet einen Plural Mas­ku­li­num. Paulus hat selbstverständlich die Schwes­tern in der Gemeinde mit ansprechen wol­len. Daraus folgt aber nicht, dass er 'Ge­schwister' sagen wollte, wofür das Grie­chi­sche so wenig wie das Englische ein Wort oder Konzept hat. Wie im Englischen in ei­nem solchen Fall die Schwes­tern aus­drück­lich benannt werden müssen, falls der Spre­cher dies wünscht ('Do you have any bro­th­ers or sisters?') hieße es dann auf Griechisch 'adelphoi kai adelphai'. Paulus muss die 'Brü­der' stellvertretend für beide Geschlechter an­gesprochen haben, eine Möglich­keit, die von den Herausgebern willkürlich aus­ge­schlos­sen wurde.

Es handelte sich bei Paulus um die Stilfi­gur *pars pro toto*, wie man sie ebenfalls ge­braucht, wenn man zB von "Dächern" spricht und "Häuser" meint. Diese Stilfigur geht bei dies­er modischen Übersetzung un­nö­tigerweise über Bord, obwohl sie auch auf Deutsch hätte wie­dergegeben werden kön­nen. Schon darin liegt eine Verfälschung von Pau­lus' Intenti­on.--Als Grundsatz ver­laut­bart Frau Janssen: "Wir schreiben nur an den Stellen die maskuli­ne Form, an denen de­finitiv beweisbar ist, dass Frauen nicht an­wesend waren."

Dies seltsame "Übersetzungs"-Prinzip hat mit zünftiger Übersetzung nichts zu tun: Wenn in der Quellsprache Frauen nicht aus­drück­lich genannt werden, dann dürfen sie auch in der Zielsprache im übersetzten Text nicht ausdrücklich genannt werden. Weiter­füh­rende Erwä­gun­gen und Spekulationen ge­hö­ren in Anmerkungen und Kommentare: Sie gehören nicht zum Text.

Eine Übersetzung muss versuchen, in der Ziel­sprache so genau wie möglich den Ad­res­sa­ten zu beeindrucken wie der Original-Ad­res­sat in der Quellsprache beeindruckt wor­den ist; auch dann ergeben sich noch genug Schwie­rig­keiten, unübersetzbare Stellen, wo man zu Be­helfslösungen greifen muss; auch Feh­ler schlei­chen sich ein. Gibt man aber die­sen An­spruch--wie hier--aus welchen Mo­ti­ven auch im­mer von vornherein auf, dann kann man sich gleich auch selber etwas Schönes dichten; eine Über­setzung ist etwas so Will­kür­li­ches nicht mehr.

Übersetzer sind nicht dazu berufen, den Text der Bibel im Sinne vorgegebener Ideo­lo­gien, Profile oder was auch immer es sein mag zu "ver­bes­sern", wie es hier geschehen ist; und das gilt erst recht bei vielen noch gröberen Zu­ga­ben und Verdrehungen, die von den zahl­rei­chen Kritikern des Buchs hervor­gehoben wor­den sind, ganz zu schweigen von den Ver-Ba­na­lisierungen, die im Vergleich mit den klin­gen­den Über­set­zungen wie der Lu­thers vor­ge­nom­men worden sind.

Nach­fol­gend ein paar per­sönliche Be­obachtungen zu Gen 3.

Gen 3:1: "Die Schlange hatte weniger an a­ber mehr drauf als alle anderen Tiere des Fel­des" [statt Übersetzung unzulässige In­ter­pretation des hebräischen Anklangs zwi­schen /'arúm/ 'listig' in Vers 1 und /'ejróm ~ 'ejru­mím/ 'nackt'/ in Vers 7ff, wo mit 'dass sie nichts anhatten' unnötig um 'nackt' her­um­geredet wird; witzloser Stilbruch]; V. 8 "Dann hörten sie ein Geräusch. Adonaj, Gott, ging im Garten umher in der täglichen Bri­se." [Nach der maso­re­tischen Ak­zen­tu­ie­rung ist /qol/ 'Stimme' eng verbunden mit dem nach­fol­genden Gottesnamen /YHWH/; die vertrau­te Über­setzung "Dann hörten sie die Stim­me Got­tes des HERRN, der..." ist nicht anzu­fechten, zumal da sie auch der bemerkenswerten jüdischen Übersetzung ins Griechische in der Septuaginta (3.-1. Jh v Chr) entspricht: /kaì éekousan *tèen foonèen kyríu tû theû*/; die Einführung des Fremdworts "Adonaj" in die Zielsprache als Ersatz für den Gottesnamen statt des gewohnten HERR ist übersetzungstechnisch schlecht und überflüssig.] V. 15 "Feindschaft stifte ich zwischen dir und der Frau [nach der Satz­stel­lung lie­gen hier Zukunftsaussagen vor, was die El­ber­felder Übersetzung richtig er­fasst hatte: "Und ich werde Feindschaft set­zen"; ent­spre­chend in Vers 16ff; der syn­tak­ti­sche Zu­sam­men­hang ist offenbar ver­kannt], zwischen dei­nem Nachwuchs und ih­rem Nachwuchs. Der wird deinen Kopf an­grei­fen, du wirst sei­ne Ferse angreifen" [hier einmal die Zu­kunfts­aussage ok, an­sons­ten banal]. Vers 24: "So vertrieb sie [die Menschen]." [Mit 'sie' ist hier Gott ge­meint; das Hebräische hat als Verb­form aber /ye­gá­räš/, 3. Person Singular *mas­ku­li­num*; hätte der Verfasser ein Fe­mi­ni­num ge­meint, dann hätte er /tegáräš/ schrei­ben müs­sen; der ununterbrochene, willkürliche Wechsel zwischen männlichen und weiblichen Fürwörtern in Bezug auf Gott in dieser Version stellt nicht Gott *über* die Geschlechter, wie man offenbar beabsichtigte; sondern der stilistische Effekt ist der, dass Gott in unerträglicher Weise sexualisiert wird -- ganz im Gegensatz zum Grundtext.]--Alle Be­an­standungen betreffen Na­he­liegendes, nicht streitige Lesarten oder Interpretationen.

Der Hamburger Religionspädagoge Fulbert Stef­fensky hat gemeint, dass die neue Frau­en­bi­bel wohl "nie aus dem Trockendock der gu­ten Absichten" herauskommen werde (zi­tiert im Spiegel 44, 30.10.2006, S. 191A). Dem stimme ich nicht zu.

Auch Philologie spielt sich nicht im mo­ral­frei­en Raum ab. Wer eine nachlässige und ver­fälsch­te Version wie diese als Über­set­zung ausgibt, der betrügt einen jeden Leser, der das Resultat nicht anhand der Grund­tex­te überprüfen kann. Ein solcher "Übersetzer" macht sich zum Inhaber von geheimem Herr­schaftswissen, das er dem Publikum vor­ent­hält. So ein un­ehr­liches und hoffär­ti­ges Vorgehen, wenn es sich dabei aus­ge­rech­net auch noch um die Bibel handelt, in der viele Men­schen ungeschönte Aufschlüsse zu den letz­ten Dingen suchen, lässt sich in mei­nem Sprachgebrauch mit dem Konzept der guten Absichten nicht mehr in Ein­klang brin­gen.
Kommentar Kommentare (15) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 6, 2012 6:33 PM MEST


Dead Man Walking: The Eyewitness Account of the Death Penalty That Sparked a National Debate
Dead Man Walking: The Eyewitness Account of the Death Penalty That Sparked a National Debate
von Helen Prejean
  Taschenbuch
Preis: EUR 11,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr bedenkenwert, 7. März 2005
Sister Helens Argumente sind schwerwiegend, überzeugend und durch weiterführende Untersuchungen abgesichert. Die Todesstrafe fügt der Barbarei und Gewalt des Delinquenten eine Barbarei des Staats hinzu, die buchstäblich nichts besser macht. Neue Einsichten für mich, abgesehen von den bekannten Tatsachen (dass die Todesstrafe nicht stärker abschreckt als andere Strafen, dass Staaten mit Todesstrafe dazu tendieren, eher über Arme als über Reiche diese Strafe zu verhängen und auch immer Unterschiede hinsichtlich der "Wichtigkeit" des Opfers machen etc):

Die Todesstrafe erfordert, soll sie "zivilisiert" durchgeführt werden, mehr an Aufwand und Geldmitteln als eine lebenslängliche Strafe es täte. Sie ist, sogar auch in den US, mit praktizierter Folter und mindestens Verstößen gegen die Menschenwürde verbunden, auch wenn sie noch so gesetzeskonform abgewickelt wird. Den absolut sicheren Schuldbeweis gibt es so gut wie nie. Und, wie Sister Helen am 21.2.05 in einem TIME-Interview sagte: Die Todesstrafe wäre auch dann nicht ok, wenn man den absolut sicheren Schuldbeweis jeweils hätte. Wer aus Gründen der Angemessenheit der Vergeltung an der Todesstrafe festhalten will oder deswegen, weil die Gesellschaft nur durch solch ein Strafmaß ihre Abscheu vor bestimmten besonders hassenswerten Verbrechen zum Ausdruck bringen könne, sollte mit Hilfe dieses Buchs prüfen, ob ihm nicht doch der Preis für solch einen Ausdruck zu hoch erscheint. Bei manchen Verbrechen stößt die irdische Gerechtigkeit an ihre Grenzen, das ist die hauptsächliche moralische Lehre, die ich aus dem Buch gezogen habe.

Als Westeuropäer ist man froh, dass bei uns die Todesstrafe abgeschafft ist. Das Buch ist gleichwohl auch für Europäer fesselnd wegen des sich am Rande einstellenden Porträts von Sister Helen. Ohne alle Zimperlichkeit und dennoch von großem Takt hat sie ein klar berechtigtes Ziel, legt enormes Engagement für dieses Ziel an den Tag und ist dennoch frei von Bitternis und Übertreibung, spricht nicht mit lauter Stimme, trifft aber immer das Wesentliche. Man sagt sich plötzlich: So ist eine vorbildliche Frau.


Die Luther Bibel von 1534: Eine kulturhistorische Einführung
Die Luther Bibel von 1534: Eine kulturhistorische Einführung
von Stephan Füssel
  Gebundene Ausgabe

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hinreißend, 19. November 2004
Das Buch ist eine reine Freude.

Die erste Freude besteht schon darin, dass man hier einmal wirklich den Originaltext der Luther-Bibel lesen kann.

Luther war der Erste, der das Problem einer angemessenen Wiedergabe der Bibel in einer lebenden Volkssprache wirklich erfasst hatte, wie seine sensationelle Meisterschaft in der deutschen Sprache zeigt (deren schriftsprachlichen Standard er sozusagen erst beim Übersetzen erfand). Allerdings verbesserte er seinen Übersetzungstext noch bis an sein Lebensende (Februar 1546); aber schon diese erste komplette Bibel von 1534 enthält die endgültige, wunderbar dichterische Version der Psalmen, die er selber als die Zusammenfassung alles Wesentlichen in der Bibel feierte.

Luther hatte mit dem Neuen Testament 1522 angefangen und für alle Welt ein höchst attraktives stilistisches Modell geschaffen. Seinem Prinzip, sich von unangemessenen sprachlichen Mustern der Quellsprache frei zu machen und in der deutschen Zielsprache "der Mutter im Hause, den Kindern auf der Gasse und dem gemeinen Mann auf dem Markt aufs Maul" zu schauen, wurde auch in andern Sprachen nachgeeifert, wie auch die immer kurz nach Luthers Versionen entstehenden Teile der neuenglischen Übersetzung zeigen (die weltbekannte King James Version 1611 hat denselben rhetorischen Gestus wie die Luthers).

Dass solche Vergleiche jetzt einem großen Publikum möglich gemacht werden, ist eine zweite Freude.

Die dritte und die Hauptfreude liegt in den Bildern. Entscheidend für die Wahl dieses Exemplars für einen Faksimile-Nachdruck war sicher seine Schönheit.

Viele Luther-Bibel-Ausgaben des 16. Jahrhunderts enthalten denselben Satz von etwa 120 kunstvollen 10,5x14,8-cm- Holzschnitten aus der Wittenberger Werkstatt von Lucas Cranach. Sie waren auf Luthers speziellen Wunsch und nach seinen detaillierten Anweisungen hergestellt worden, mit dem ausdrücklichen Ziel, den Text besser verständlich zu machen.

Nur in diesem Exemplar von 1534 sind die Bilder außerdem von einem zeitgenössischen Künstler mit brillanten Deckfarben koloriert bzw in diese völlig neuen, individuellen Kunstwerke verwandelt worden.

Hinreißend finde ich die Darstellung der biblischen Geschichten. -- Mein Lieblingsevangelist ist St. Marcus, der, Brille auf der Nase, eifrig am Schreibpult an seinem Evangelium arbeitet, inspiriert durch einen Strom goldener Strahlen vom Heiligen Geist, der in Gestalt einer Taube über ihm schwebt. Marcus' Markenzeichen, der Löwe, steht neben ihm stille; Evangelist und Löwe haben jeder einen großartigen Heiligenschein um den Kopf. -- Am Anfang des Jona-Buchs werden 11 Szenen der Jona-Geschichte in einer wunderhübschen Simultandarstellung abgebildet; den Kiefern des Riesen-Hais, der ihn verschluckt hatte, entkommen, nach seiner Predigt an Niniveh sitzt Jona am Schluss auf Beobachtungsposten in seiner leuchtend grünen Laube, von der ein riesiger leuchtend gelber Kürbis herabgrüßt: dieser Kürbis bezeugt einen alten Übersetzungsfehler, den auch Luther aus der lateinischen Version der Geschichte übernommen hatte. - König David hat immer seine Harfe dabei, auch, wenn er aus dem Zimmerfenster von König Sauls Tochter klettert oder von seiner Dachterrasse aus Bathsheba bei der Toilette beäugt. -- Die Städte zeigen mittelalterliche Architektur; der Untergang Babylons wird polemisch als der Untergang Roms dargestellt; die Leute sind nach der letzten Mode von 1532 gekleidet, Potiphars tief dekolletiertes Weib jagt Joseph in modernen Pantoffeln nach: Der Künstler hat die Bibelszenen aktualisiert.

Durch den bedauerlichen Brand der Weimarer Anna-Amalia-Bibliothek im Sommer 2004, der das Original des Faksimiles gehörte, ist dieses selber sprunghaft wertvoller geworden, denn bei dieser Gelegenheit hat das Original, das zwar gerettet wurde, doch leider einen Wasserschaden abbekommen; man könnte also sagen, das Faksimile sieht jetzt besser als das Original aus.

Bloß nicht zögern, sich ein Exemplar zu sichern!


The Minimalist Program (Current Studies in Linguistics (Paperback))
The Minimalist Program (Current Studies in Linguistics (Paperback))
von Noam Chomsky
  Taschenbuch
Preis: EUR 38,95

8 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unreadable, 19. Februar 2002
It is well known that the Chomskyans don't listen to criticism, however well taken.
The result is the 1995 Chomsky essays, in which relatively well known and primitive problems of English syntax are clothed in practically unreadable technical language, to lead to highly artificial pretentious solutions which are as counterintuitive as you please. Not as if simpler solutions weren't possible.
In the meanwhile, the entire ivory tower of MIT linguistics has become an impregnable fortress of sectarians who will only deal with the problem of the most perfect formal presentations of well known linguistic problems in their own narrow theoretical framework, regardless of new research in the facts of language, as discovered daily by the language statisticians and the sociolinguists for example.
One cannot enter the fortress because they have made it inaccessible. But it is not uncomfortable to have the fortress in one's back, because nobody will come out either, to meet criticism or to face new empirical evidence about language.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 13, 2013 12:49 PM MEST


Adolf Hitler: Legende - Mythos - Wirklichkeit
Adolf Hitler: Legende - Mythos - Wirklichkeit
von Werner Maser
  Gebundene Ausgabe

19 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nützlich, 19. Oktober 2001
Gegen Masers penibel recherchiertes Werk wird vorgebracht, er habe sich auf zu viele irrelevante Einzelheiten eingelassen. Immer wieder aber kommt es zu Legendenbildung (zB über Hitlers Namen und Herkunft, seine vermeintliche Homosexualität, seine vermeintliche Geistesgestörtheit), die sich jedoch an dieser nüchternen Darstellung der Fakten bricht. Erst wenn man die historische Linse ganz scharf stellt, wie es Maser in dieser Studie tut, wird die Menschheit aus dieser Geschichte lernen können.


I Will Bear Witness, Volume 2: A Diary of the Nazi Years 1942-1945
I Will Bear Witness, Volume 2: A Diary of the Nazi Years 1942-1945
von Victor Klemperer
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Authenticity at last., 1. Mai 2000
I devoured the roughly 1500 pages of Victor Klemperer's diary 1933-1945 in the German original in four consecutive days and nights. What grips one is the question how Klemperer, an identifiable Jew, could have survived the Third Reich in the face of the horrendous persecution of the Jews which his diary shows closing in on him from all sides, and still be alive at the end of the Second World War viz the second volume of the book.

What saved him was favorable coincidents -- so many of them that they would appear improbable in a work of fiction. On some occasions, his marriage to a Christian wife, a concert pianist, worked in his favor; on others, the courage of friends of the family, like the dentist, who dared to hide Klemperer's completed diary pages in her home - despite the danger of Gestapo raids - to save them for posterity; at other points the leniency of an official helped (Klemperer's World-War-I-medal for bravery, or his renown as a Professor of Romance Philology tended to summon respect).

In this second volume, it is shown how humiliations for Jews went from bad to worse as the War climaxed. Jews e.g. were no longer permitted to use a seat when they rode in a tram. On one occasion, when Klemperer was on a tram-platform (where he was permitted to stand), the tramdriver addressed him in a sympathetic fashion saying: "What a relief to see your yellow star. At last someone to talk to openly in this moronic madness of a War." By a near miracle, Klemperer and his wife survived the Dresden air raid in February 1945, and his wife pulled the yellow star off him; he then survived the remainder of the war by posturing as an "Aryan" who lost all his identification.

My mother used to say: "No matter what I can tell you about the Third Reich, you won't be able to realize its real atmosphere. Life under that dictatorship is not transmittable by mere words." The sensation is that Klemperer's diaries do transmit that atmosphere, and in enormously precise words. The authenticity of the account arises from the peculiar perspective of a diarist, who, at any given point, possesses neither a privileged view of the future, nor easy hindsight-cleverness.

An example is Klemperer's poignant account of the deportation of the Dresden Jews. Trembling he might be with the next transport, he was at pains to gather all available information, but with little success. The fate of the deported was strictly prohibited knowledge, and rumors were ineffectual in this era of universal mutual distrust. Klemperer surmises, no sooner than three years into the War, that they probably all get killed. Auschwitz especially, he suspects, must be a slaughterhouse. But only after the end of the war he learns that the number of victims runs to the millions, that some people were read out for immediate destruction at the trains' arrival ramps, that people were purposefully annihilated by forced labor and hunger, by medical experiments, and gassings.

Klemperer's portrayal of the non-Jewish Germans permits no easy generalizations. By at least as great a number of his German compatriots was he shown friendliness as unfriendliness. The behavior of the civilians was frequently tolerable, the chicanery and humiliations typically coming from the uniformed representatives of the suppressors, as the Gestapo. Heinous behavior was shown by the Hitler Youth in toto, a group into whom the fear and hatred of Jews was drilled unremittingly from the tenderest age by the Party Youth organization, which often caused rifts in families where no such fanaticism had originally ruled.

This is certainly an account of history from which one can learn - important both for Germany in particular and for mankind in general, as a portrayal of human behavior under a terrible dictatorship, in which the varnish of human civilization cracked, and man stood revealed as the beast he can be. The book's instructive power lies in its precision; it is the most authentic book I ever read about the Third Reich.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 15, 2012 10:05 AM MEST


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