Fashion Sale Hier klicken b2s Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More sommer2016 HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16
Profil für Rosenträume > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Rosenträume
Top-Rezensenten Rang: 333.774
Hilfreiche Bewertungen: 45

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Rosenträume "Berliner Bande" (Berlin)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4
pixel
Die Gestoßenen (Skurrile Fantasy)
Die Gestoßenen (Skurrile Fantasy)

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Skurrile und witzige Fantasy-Story, 22. Juli 2014
Jungs wollen Krieger werden. So auch Tarabas, der junge Glatzköpfler. Dabei liegt seine wahre Begabung in der Zauberei. Doch der Traum vom Krieg und, ach so wunderbaren, anschließenden Heldenruhm kann ihm auch sein Lehrer Fumé nicht ausreden.

Und so kommt es wie es kommen muß: als die Oberen den Kriegs-Hornissengeneral Uldin auf die ausgestoßenen, andersartigen und mit Sicherheit abstoßenden Abandonier hetzt und diese bösen und widerwärtigen Kreaturen vernichtet werden sollen, ist Tarabas einer der Ersten, die sich zum Kriegsdienst melden, um als Kriegszauberer dabei sein zu dürfen.

Auch sein bester Freund Vincent, ein Haariger, muss an die Front, obwohl dieser viel lieber weiter Holz schnitzen und das Leben genießen würde. Und so finden die Beiden sich inmitten anderer Williger und werden entsprechend ihrer Fähigkeiten in der Kriegs- und Zauberkunst unterwiesen.

Wie das Leben so spielt, müssen die Beiden jedoch fliehen und landen direkt in der Mitte der Abandonier. Was sie dort erleben und wie der schreckliche Krieg ausgeht, ist in der skurrilen Geschichte liebevoll dargelegt.

Neben den Haarigen und den Glatzköpflern begegnet der Leser auch allerlei bekannten Figuren aus der Fantasywelt – nur eben etwas anders als sonst. Ich zumindest habe noch von keinem Drachen gehört, der eine Eisprinzessin liebt. Oder einer lispelnden Elfe (kleiner als ein Zwergenfinger), die eine sehr dominante Ader beim Mondmann offenbart. Oder einen Maulwurf, der maunzt wie eine Katze und von einem Untoten verstanden wird, weil dieser mal aus Langeweile die Katzensprache erlernte.

"Sie kam bis ganz nach vorn und legte wieder die Hand an die Eiswasserfalloberfläche. Er unterdrückte den Drang, seine Pranke gegen ihre Eishand zu legen und sich mit ihr verbunden zu fühlen. Die von ihm ausgehende Wärme würde sie wieder verletzen, immer verletzen, vielleicht ihren Tod bedeuten. Sie setzte sich im Schneidersitz, zupfte sich eine Eisblume und roch daran. Er war froh, dass das kleine Missgeschick anscheinend vergessen war, und fragte sich, wie wohl Eisblumen duften, und welchen Geruch sie jetzt in der Nase trug.

Eisschmetterlinge klirrten in Schwärmen über sie hinweg, die Katze schnappte nach ihnen. Die Eisprinzessin deutete den Schmetterlingen nach, rieb dann den Bauch und signalisierte ihm, dass gerade so etwas in ihr flatterte. Er legte in den Blick all seine Freude, damit sie an seinen Augen sehen konnte, wie glücklich ihn das machte. In ihm sah es nicht anders aus.

Goncko blieb, bis der Mond am Himmel prangte und er den Mann im Mond erspähte. Dieser schob seinen Hut ins Gesicht und legte sich schlafen, tat es der Eisprinzessin nach, die bereits neben der gepflückten Eisblume schlummerte. Der Drache betrachtete noch einmal das Bild, dachte sich, dass er diese Nacht von Eisblumenblättern träumen würde,
die sich im Atem der Prinzessin bewegten, dann schlich er auf den Spitzen seiner Pranken von dem Felsvorsprung.
Doch gerade diese Andersartigkeit macht die Geschichte so interessant, spannend, lustig und traurig. Für mich war die Mischung perfekt! Und sie vermittelt einige ach so wichtige und leider viel zu oft vergessene Werte: “Wieso sollte Jemand, nur weil er anders aussieht oder einer anderen Rasse angehört böse sein?”, “Freundschaft ist das Allerwichtigste!”, “Die Liebe findet ihren Weg. Manchmal über Umwege, aber sie findet ihn.”

Sobald man sich auf Tarabas und seine Welt eingelassen hat, ist die Story flüssig und leicht zu lesen. Die Wesen und die Umgebung sind so gut dargestellt, dass die dazugehörigen Bilder schnell in meinem Kopf Gestalt annahmen und mit den jungen Männern in den Krieg zog.

Alles in Allem: sehr empfehlenswert für Fantasy-Fans und Liebhaber skurriler und witziger Storys!


Das Trüffelschwein: auf Gottes dunklen Pfaden
Das Trüffelschwein: auf Gottes dunklen Pfaden
von Stefan M. Fischer
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 130 Kilo pure Lebens- und Fleischeslust, 30. Januar 2014
Ich gestehe: ich habe mich verliebt!
In geballte 130 Kilo pure Lebens- und Fleischeslust, die von der Haarwurzel bis in den kleinen Zeh den selbsternannten Privatdetektiv (“irgendwie muss man ja von Hatz IV wegkommen”) Horst-Johann Doblinger (sein Künstlername natürlich) durchströmt.

Dabei stört auch kaum, dass seine Sexphanatsien und der Versuch, diese doch nun endlich nicht nur bei seinen gummiartigen Gespielinnen (die für mich sehr, also wirklich sehr befremdliche Namen haben), sondern auch bei den älteren (eher alten) Damen (oder doch Opfern) auszuleben, ein sehr eigenständiges (und teilweise verwirrendes) Ausmaß annehmen (die Mischung aus Bondage , Gesichtsmasken, Peitschen, Viagra und Boxershorts, aus dem wabbelnde Massen strömen, hat dann aber trotzdem was. Schließlich ist es ja das Trüffelschwein).

Ein cleveres Kerlchen ist H.-J. allemal: als großer Krimi- und Miss Marpel-Fan beschließt er (Ohne jedes Vorwissen, denn wer braucht das schon, wenn man so toll ist wie er?), eine Detektei zu gründen: “Das Trüffelschwein”. Und nicht nur das: um ein Arbeitszimmer von der Steuer absetzen zu können, gibt er kurzerhand die Anschrift seiner (wundervoll beschriebenen) Mutter an. Leider erweist sich diese Idee dann doch nicht als so klug: da die Wohnung der (unwissenden) Mutter nicht die reinlichste ist und die Klienten des Schnüfflers “etwas” erstaunt über dieses “Büro” sind. Außerdem mischt sich Mama immer wieder ungefragt in das Trüffelschweinleben ein und bombardiert den armen Kleinen mit Lebensweisheiten und Enkelschweinchenwünschen (außerdem ist der DJ Ötzi-Mama-Klingelton des Handys echt nervig).

Doch Glück hat dieser Mann auf jeden Fall: gleich zwei spektakuläre (zumindest in seinen Augen) Fälle gilt es zu lösen und die große Liebe (ebenfalls 130 Kilo schwer) zu finden (und irgendwie ans Bett zu fesseln). Dass er dabei über Dinge stolpert, die er lieber unberührt gelassen hätte, läßt sich (zum Glück, denn herrlich witzig beschrieben) nicht vermeiden. Denn wer kann schon damit rechnen, dass der ansässige Priester von den Illuminati bedroht und ein liebestoller Kater eine so entscheidende Rolle in seinem Drivatdetektivleben spielen würde!

Stefan M. Fischer schafft es immer wieder, das (in jedes nur erdenklich vorhandene Fettnäpfchen tretende) Trüffelschweinchen von Seite zu Seite sympathischer werden zu lassen. Und das auf eine skurrile, witzige Art, dass ich hier am Liebsten ein Zitat nach dem Anderen bringen würde. Da es sich bei der Krimi-Komödie aber um eine sehr Kurze (75 Seiten Schmunzel- und Lachatacken pur) handelt, unterlasse ich dieses und empfehle einfach nur den Kauf des Buches!


Todeszeichen: Ein Fall für Leitner und Grohmann
Todeszeichen: Ein Fall für Leitner und Grohmann
Preis: EUR 8,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Insgesamt ein gelungener Thriller!, 22. September 2013
Auch in Hessen gibt es Serienmörder. Kommissarin Jennifer Leitner versucht mit ihrem Team in dem Buch einen dingfest zu machen, der im Laufe der Zeit mindestens fünf Frauen gequält, ermordet und anschließend speziell bearbeitet hat. Denn: er möchte eine – unbekannte – Botschaft übermitteln und ritzt den Frauen, noch vor ihrem grausamen Tod, Bilder in die Haut. Außerdem sorgt er dafür, dass die Leichen auch wirklich gefunden werden: zum Beispiel an Waldwegen oder an einem Flüsschen. Bei einem Fund geht er sogar so weit, selbst einen anonymen Hinweis an die Polizei zu geben, da die Gefahr besteht, dass sein “Kunstwerk” nicht entdeckt wird.

Die Polizei tappt im Dunkeln und die Kommissarin muss sich nicht nur gegen ihren Chef, sondern auch immer mehr mit der ortsansässigen Presse, auseinandersetzen. Ihr zur Seite steht plötzlich der neue Staatsanwalt Oliver Grohmann, der erstaunlich gut in der Außenarbeit mitwirkt.

Das Blatt und der Fall wendet sich, als Geo Cacher durch Zufall auf eine vergrabene Frauenleiche stoßen, die aber eindeutig auch vom “Künstler” ermordet wurde. Warum hat er sein Vorgehen hier geändert und wer ist die Tote? In welchen Zusammenhang steht sie zum Mörder?

Nach und nach können Jennifer und Oliver einige der Fragen klären und kommen dem Mörder gefährlich nahe.

Die Story hat mich ab Anfang an gefesselt. Vor allem das Eintauchen in die Psyche des Mörders und des “Warum?” ist, meiner Meinung nach, sehr gut dargestellt. Natürlich sind die Verbrechen schrecklich. Aber welchen Weg hat ein Mensch beschreiten müssen, um zu so einem Monster zu werden?

Ebenso legt die Autorin, ganz nebenbei, die Probleme der örtlichen Polizei dar: da fehlen unter anderem öffentliche Mittel, um die Verbrechensbekämpfung optimal zu gestalten und ohne Beziehungen läuft (fast) gar nichts.

Besonders schön fand ich, dass der Thriller ohne eine große Liebesgeschichte der Hauptfiguren auskommt. Als der Staatsanwalt der erste Mal auf der Bildfläche erschien dachte ich sofort: “Ach nein. Bitte nicht das auch noch.” Aber: ich wurde überrascht und Saskia Berwein hat es zwar knistern lassen, aber sich weiterhin auf die Geschichte konzentriert.

Insgesamt ein gelungener Thriller, dessen Inhalt erstaunlich unter die Haut geht und durchweg fesselt.


Onlinemarketing-Praxis für Webshops: Über 300 Praxistipps für mehr Umsätze und Verkäufe in Onlineshops vom Suchmaschinenmarketing über Verkaufsförderung und Newsletter bis zur Produktpräsentation.
Onlinemarketing-Praxis für Webshops: Über 300 Praxistipps für mehr Umsätze und Verkäufe in Onlineshops vom Suchmaschinenmarketing über Verkaufsförderung und Newsletter bis zur Produktpräsentation.
Preis: EUR 25,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr praxisorientiert und einfach umzusetzen, 17. August 2013
Marco De Micheli schafft es in diesem Buch, einfache und kurze Erläuterungen zum Thema Onlineshop und deren Umsetzung darzustellen. Der Aufbau ist klar gegliedert und durch eindeutige Überschriften ist das jeweilige Thema sehr schnell zu finden.
Begeistert hat mich der Schreibstil, da der Autor in "normalen" Worten und nicht in einer überzogenen SEO-Sprache mit dem Leser kommuniziert. Das Buch ist sehr empfehlenswert für Neugründer eines Online-Shops, jedoch auch Betreiber bereits bestehender Shops finden hier Rat und Tat zu Verbesserungen und somit zu mehr Kunden (und Kundenzufriedenheit). Sehr hilfreich sind die Checklisten und Arbeitshilfen mit Zusammenfassungen und konkreten Ideensammlungen auf einen Blick. Was ich am meisten schätzte: Die Empfehlungen sind sehr gut umsetzbar und bringen auch Resultate.
Natürlich denkt man beim Lesen an vielen Stellen: "Kenn ich. Mach ich sowieso!" Und doch sind es oft die Kleinigkeiten, die eine große Wirkung nach sich ziehen. Daher finde ich es sehr positiv, dass hier auch die "augenscheinlichen" Themen angesprochen werden. Wer beim Lesen bereits Vieles "abhaken" kann - umso besser. Nun aber noch kurz ein wenig Kritik: leider gibt es einige Wiederholungen. Ich hätte es vorgezogen, wenn der Autor hier einfach auf den bereits bestehenden Abschnitt verwiesen hätte.
Ein anderer, wichtiger Punkt ist Social-Media. Es hat zwar auch hier gute Ideen und Empfehlungen. Man hätte aber ein wenig ausführlicher darauf eingehen können. Gerade für Neueinsteiger ist dies ein wichtiger Aspekt. Daher hätte ich mir auch in diese Richtung noch einige Informationen mehr gewünscht.
Doch abgesehen davon gebe ich trotzdem mit Überzeugung volle fünf Punkte. Das Buch ist mit dem konsequenten Praxisbezug und auch dank der Aktualität äußerst empfehlens- und lesenswert.


Das Sterben der Bilder: Ein unheimlicher Roman aus dem alten Wien
Das Sterben der Bilder: Ein unheimlicher Roman aus dem alten Wien
Preis: EUR 5,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender, empfehlenswerter Krimi, 15. Februar 2013
Ein anderes Jahrhundert in einem anderen Land. Doch auch im alten Wien gibt viele Verbrechen und die Aufklärung zur damaligen Zeit war wirklich nicht einfach. Kommissar Rudolph Lischka ist seines Berufes müde und der aktuelle Serienmörder zerrt an seinen letzten Nerven.

Kein Anhaltspunkt liefert Lischka den richtigen Hinweis. Was haben eine tote Frau, drei ermordete Kinder und nun ein hingerichtetes Artistenpaar miteinander zu tun? Welches Spiel spielt der Mörder mit den Österreichern in diesen Tagen und was treibt ihn zu solch schrecklichen Verbrechen?
Julius Pawalet, ein junger runtergekommener Museumswächter birngt den Kommissar schließlich auf die richtige Spur. Doch der Weg dahin ist steinig, denn immer wieder sieht es so aus, als wäre Julius selbst der anonyme Täter.

Nach einer einsamen Kindheit, dem frühen Tod der Mutter, verlassen vom saufenden Vater, stolpert Julius zufällig in die sich anbahnende Geschichte, die der Mörder mit dem Sterben der Bilder erzählt. Ein unbenannter Trieb führt ihn am Tag der Beerdigung seines alten Herrn zum Friedhof und direkt in die Arme des Museumsdirektors, der ihm den Posten als Saaldiener anbietet. Völlig mittellos und dem Hungertod nahe, nimmt der junge Mann das Angebot an und stößt im Museum nicht nur auf eigenartige Besucher, sondern auch auf ein großes Geheimnis.

Dank einer Gabe, die Julius erst nach und nach bewußt wird, kann er der Polizei schließlich helfen, einen fast gelungenen Coup der Gangster rund um das Kunsthistorische Museum aufzuklären. Doch was hat das alles mit dem Mörder zu tun?

Ein historisches Werk zu schreiben ist sicher nicht leicht, da die Recherche umfangreich sein muß und teilweise die notwendigen Daten sehr schwer zu beschaffen sind. Die Autorin hat es in meinen Augen wunderbar geschafft, das alte Wien, das Leben dort und vor allem die Verhältnisse der Bürger zum Kaiserhaus darzustellen.

Und gerade die Materie “Kunst” ist so umfangreich, dass ich zu Beginn Angst hatte, der Krimi wird sich darin verlieren. Aber auch das hat Britta Hasler einwandfrei umgesetzt. Natürlich geht es darum, dass Julius im Kunsthistorischen Museum arbeitet, dort immer wieder ausgiebig die Bilder betrachtet und der Wiener Mörder die ausgestellten Werke als Vorlagen nutzt. Und doch sind die Erklärungen der Kunstwerke nicht zu ausschweifend und sehr gut erklärt.
Ich habe es sehr genossen, die aufkeimende Liebe zwischen dem Saaldiener und der Krankenschwester zu beobachten und habe immer wieder gehofft, dass er den Lockungen der Lady Luise von Schattenbach widerstehen kann.

Die Mischung ist super und die Seiten lesen sich bei einem Glas Rotwein, eingekuschelt in eine warme Kuscheldecke, sehr flott und zügig weg.
Jedem Krimifan ebenso zu empfehlen, wie Kunstliebhabern!


Der Traum der jungen Möwe
Der Traum der jungen Möwe
Preis: EUR 1,14

5.0 von 5 Sternen Kurz, aber schön!, 9. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Traum der jungen Möwe (Kindle Edition)
Eine junge, namenlose Möwe, die einen unerfüllten Traum in ihrem Inneren verspürt und versucht, einen Weg zu finden, ihn zu verwirklichen.

Die kleine Möwe geht ihren ganz eigenen Weg im Leben, hat verschiedene Freunde. Doch niemand kann verstehen, warum sie diesen einen Wunsch tief in ihrem Herzen trägt. Und niemand kann ihr helfen oder ihr einen Rat geben, der sie auf der Reise unterstützen könnte. Bis…

Etwas über eine Kurzgeschichte zu schreiben ist schwer, schließlich möchte man nicht zu viel über deren Inhalt verraten. Aber trotzdem habe ich ein wundervolles Zitat für Euch, dass ausdrückt, wieviel Liebe und Nachdenken der Autor in diese Zeilen legte:

Du brauchst Deinen Traum” begann die Alte schließlich, “denn er gibt dir Kraft. Aber gib Acht. Wenn dein Traum vor allem eine Sehnsucht nach dem Unmöglichen ist, dann wird dir nichts bleiben als Schmerz.

“Oh kleine Möwe, höre auf die Ratschläge, die das Leben dir gibt” möchte man ihr zurufen, wenn sie verzweifelt auf der Suche nach der einen Antwort ist. und sie doch nicht findet. Bis…

Ich habe die wenigen Seiten sehr genossen, denn sie beinhalten mehr Nachdenkliches, Liebevolles und Lehrreiches als manch dicker Wälzer. Und ich kämpfe immer noch mit den Tränen, die in mir aufsteigen, wenn ich an die kleine Möwe denke.


Den Teufel am Hals (Mystery-Drama)
Den Teufel am Hals (Mystery-Drama)

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Unterhaltung für wenig Geld, 3. November 2012
Sebastian ist auf den ersten Blick ein ganz normaler junger Mann. Aber nur auf den ersten. Bereits beim zweiten Blick wird klar, daß in seinem Leben nicht alles so läuft, wie man es sich unter „normal“ vorstellen würde.

Seine nächtlichen Alpträume sind dabei noch die geringste Abnormalität. Auch das Verhältnis zu seiner großen Liebe Linda steht unter keinem guten Stern, da Linda einer festen Beziehung grundlegend negativ gegenübersteht und nur ihre ganz besonderen sexuellen Neigungen mit Sebastian ausleben will.

Zu seinen sonstigen Problemen stellt sich eines Tages auch noch die Möglichkeit, zukünftige Ereignisse zu sehen und diese zu beeinflussen. Dadurch kann er nicht nur einem Jungen das Leben retten und sich selbst vor einer polizeilichen Anzeige bewahren, er hat auch plötzlich ein sehr großes Selbstbewußtsein. Doch welchen Preis wird er für diese Fähigkeit zahlen müssen?

Immer mystiriöser wird Sebastians Leben, als er sich an den gewaltsamen Tod seiner Mutter erinnert, bei dem eine Dämonenbeschwörung eine Rolle gespielt hat und dieser immer wieder einmal auftaucht. Bildet er sich das Alles nur ein? Oder sieht er wirklich eine Gestalt und hört die Stimme seiner toten Mutter?

Bevor ich zu lesen anfing war ich sehr skeptisch, ob das Buch wirklich halten kann, was es versprach. Schließlich umfasst die gesamte Story gerade einmal 130 Seiten. Da war ich von guten Thrillern doch einiges mehr gewohnt.

Doch Stefan M. Fischer hat mich ab der ersten Seite mit der Geschichte um Sebastian gefangen. Er verpackt das Wesentliche in kurzen, knackigen und teilweise sehr eindeutigen Sätzen, die Spaß machen, das Buch an einem Stück durchzulesen.

Immer wieder war ich fasziniert, wie viele Informationen in den relativ geringen Seiten verpackt wurden und die Story rundum schlüssig bleibt.

Wer für wenig Geld eine gute Unterhaltung sucht, findet hier ein passendes Werk!


Tod im Eichsfeld
Tod im Eichsfeld
von Astrid Seehaus
  Broschiert
Preis: EUR 12,00

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Dorf rechnet ab, 24. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Tod im Eichsfeld (Broschiert)
Thüringen heute und eine Geschichte, wie sie spannender kaum sein könnte: der Großbauer Georg Stahlmann wird mit seiner eigenen Mistgabel im Bauch in seiner Scheune tot aufgefunden.

Wer hatte eine Grund, inmitten einer stürmischen Nacht, seine Wut an dem Manne auszulassen?

Schon sehr schnell wird Kommissar Frank Rothe klar, dass nicht nur mehrere der unterdrückten Bauern aus dem kleinen Dorf einen triftigen Grund für den Tod des überaus tyrannischen Mannes hatten. Im Laufe der Ermittlungen gerät die Ehefrau genauso in Verdacht, wie die nette Nachbarin und die als Kind sexuell mißbrauchte Tochter.

Frank Rothe hat so seine liebe Not mit den Einheimischen. Niemand hat etwas gesehen oder will in irgendeiner Weise mit dem Mord in Verbindung gebracht werden. Und doch tauchen immer wieder neue Verdachtsmomente gegen die einzelnen Beteiligten auf.

Hat die ganze Sache am Ende doch etwas mit der wilden Flucht vor 20 Jahren in den Westen zu tun? Schließlich war Stahlmann der Anführer, dem damals das halbe Dorf folgte. Und die ehemaligen Stasi-Spitzel gibt es noch immer unter den Einheimischen.

Die Autorin hat es wunderbar verstanden, die einzigartige Landschaft und das Klima der Menschen in dem kleinen thüringischen Ort darzustellen, ohne daß es aufdringlich wirkt oder langweilt.

Kommissar Rothe kämpft nicht nur gegen Verbrecher und sein Verlangen nach der sexy Kollegin, sondern hat auch seine Kämpfe und Probleme mit seiner kranken, pubertären Tochter auszufechten.

Beide Geschichten - die um den Mord und die Persönliche von Rothe - finden sich zu einem wunderbaren Ganzen und enden beide zwar erwartet, aber trotzdem überraschend.

Ein echter Krimigenuß, den ich sehr für einen gemütlichen Abend bei einem schönen Glas Wein und einer warmen Sommernacht empfehlen kann. Sehr schnell taucht man die Geschehnisse ein und erhofft sich, mit dem Kommissar den Fall aufklären zu können.


Brockhaus Literaturcomics - Weltliteratur im Comic-Format: Odyssee
Brockhaus Literaturcomics - Weltliteratur im Comic-Format: Odyssee
von Homer
  Gebundene Ausgabe

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswert!, 24. August 2012
Das Buch beginnt in der Geschichte an der Stelle, als Odysseus von Ithaka nach seinem Kampf um Troja endlich nach 20 Jahren wieder in seine Heimat und zu seinem treuen Weib Penelope zurückkehren darf.

Er wird fern der Heimat an Land gespült und erzählt dort König Alkinoos und dem einheimischen Volk seine abenteuerlichen Geschichten um Troja, die Begegnung mit dem Kyklopen, dessen Vater Poseidon schließlich dafür sorgte, daß Odysseus seine Männer verlor und viele Jahre vergeblich den Weg in die Heimat suchte. Er berichtet von den Verlockungen der Sirenen, dem Opfer an Skylla, der Strafe der Götter für das Verspeisen der heiligen Herde des Helios und seinem ganz persönlichen Kampf gegen seine Geliebte Kalypso, die ihn sieben Jahre gefangen hielt.

Wieder auf Ithaka, gewährt die Göttin Athene nochmals Hilfe, um sich an den treulosen Gefährten und Buhlern um die Hand seine Ehefrau, zu rächen. In der Gestalt eines alten, einfachen Mannes zieht Odysseus zu seinem Hof. Nach einem schrecklichen Blutbad ist er endlich wieder mit Penelope vereint.

Detailgetreue Zeichnungen lassen den Blick gerne über die allseits bekannte Geschichte des Helden schweifen und fangen immer wieder neue Kleinigkeiten ein.

Im letzten Drittel des Buches erfährt der Leser sehr interessante Details über Homer und die Entstehung der Geschichte um Odysseus.

Die empfohlene Altersangabe des Verlages mit 10 Jahren finde ich durchaus passend. Unsere 12jährige Tochter hat das Comic auf jeden Fall in den höchsten Tönen gelobt!

Die Geschichte liest sich flüssig und leicht. Durch die tollen Zeichnungen prägen sich die einzelnen Abenteuer sehr gut ein. Kindern, die nicht sehr gerne lesen, aber dennoch nicht auf die spannenden Abenteuer von Odysseus verzichten möchten, sei dieses Buch sehr empfohlen!


Shadow Falls Camp - Geboren um Mitternacht: Band 1
Shadow Falls Camp - Geboren um Mitternacht: Band 1
von C.C. Hunter
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Übernatürliche Teeniestory mit Lust auf mehr, 24. August 2012
Kylie ist eine ganz normale 16-Jährige. Nur, daß zur Zeit jeder Tag schlechter erscheint, als der vorangegangene. Anscheinend zieht sie das Unglück magisch an: zuerst verstirbt ihre geliebte Oma (die es gehaßt hätte, lilafarbenen Lippenstift zur Beerdigung zu tragen). Dann mach ihr Freund Trey mit Kylie Schluß (nur weil er Sex wollte und sie noch nicht dafür bereit war). Ihre Eltern lassen sich scheiden (und ihr Vater läßt sie bei ihrer eiskalten Mutter zurück). Und ihre Mum schickt sie zu allem Überfluß auch noch zum Psychotherapeuten (nur, weil sie Albträume hat und am Tage ab und an einen Mann in alten Armeeuniformen sieht, aber anscheinend niemand sonst).

"Vor ein paar Wochen hatte sie bemerkt, dass er sie verfolgte. Er hatte sie nie angesprochen und sie ihn auch nicht. Aber als sie ihn eines Tages ihrer Mutter zeigte und diese ihn nicht sah ... naja, in dem Moment geriet Kylies Welt aus den Fugen."

Gerade als sie der Meinung ist, in ihrem Leben könnte es nicht schlimmer kommen, lernt sie, daß dies ein Irrtum ist. Eingeladen auf eine Party um auf andere Gedanken zu kommen steht sie plötzlich Trey und seiner neuen – augenscheinlich sexbereiten – neuen Flamme gegenüber und wird von der Polizei verhaftet mit Verdacht auf Drogenmißbrauch.

Angespornt von der Therapeutin schickt ihre Mum sie innerhalb weniger Tage für 2 Monate in ein Jugendcamp für schwer erziehbare Kids. Als ob sie schwer erziehbar wäre! Sie hat doch nur ein paar schwere Zeiten durchgemacht. Aber alles Betteln und Flehen hilft nicht und Kylie findet sich in einem Bus voller Freaks wieder.

"Kylie stockte erneut der Atem. Das Mädchen hatte eine Kröte. Keinen Frosch - mit einem Frosch wäre sie noch irgendwie klargekommen -, sondern eine Kröte. Eine riesige, eklige Kröte. Welches Mädchen hatte drei verschiedene Haarfarben und nahm eine Kröte mit ins Camp?"

Diese Freaks entpuppen sich im Lager als noch außergewöhnlicher, als Kylie zuerst dachte: da gibt es Vampire, Hexen, Werwölfe, Feen und Gestaltwandler. Kylie hat immer mehr das Gefühl, am falschen Ort zu sein. Vor allem, als die Campleiterin Holiday ihr erklärt, daß auch sie eine Gabe hat und im Camp ist, um selbst herauszufinden, welche das sein könnte.

Doch es wäre nicht Kylies Leben, wenn es so einfach wäre. Da ist nicht nur ihre beste Freundin Sara, die befürchtet, schwanger zu sein und Kylies Unterstützung braucht, sondern auch ihre Mitbewohnerinnen die Hexe Miranda und das Vampiermädchen Della. Das Leben mit den Beiden ist wirklich nicht einfach: eine verwechselt ihre Zaubersprüche und die andere schwärmt ständig vom süßes Blutgeschmack. Natürlich gibt es in dem Camp auch Jungs. Und damit jede Menge anderer Schwierigkeiten: Verliert sie etwa ihr Herz an die/den süßen Halbfee Derek?? Oder doch an den starken Werwolf Lucas?

Und wer ist eigentlich der Soldatengeist, der ihr immer wieder erscheint und was will er von ihr?

Nach und nach gewöhnen sich die Kids aneinander und erkennen ihre Stärken und Schwächen. Sie lernen sich zu respektieren und werden Freunde. Diese Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt, als dem Camp die Schließung droht und die Jugendlichen versuchen, ein Geheimnis zu lüften und das Camp zu retten.

Obwohl schon 40 Jahre alt, habe ich dieses Buch geradezu verschlungen und gleichzeitig meiner 13jährigen Tochter empfohlen. Der Jargon der Kids, die alltäglichen Probleme der Jugendlichen und natürlich die Spannung um das Außergewöhnliche, all das hat die Autorin geschafft, wunderbar zu mischen. Auf keinem Thema wird herumgekaut, sondern in genau der passenden Länge zu Papier gebracht.

Kylies Jungsprobleme sind ganz normale und auch die Wanderung ihres jungen Herzens erscheint an jeder Stelle, ebenso wie z.B. den Streß mit ihren Eltern, nachvollziehbar.

C.C. Hunter hat sich eine wunderbare Variante erdacht, wie die mit einer Gabe geborenen unter uns Menschen existieren können.

Sehnsüchtig erwarte ich nun den 2. Band aus dem Camp, um die Story um Kylie weiterlesen zu können. Denn ob sich ihr Herz vielleicht doch noch einmal umentscheidet und ob das Camp wirklich zu einem Internat umgestaltet wird, all das bleibt zum Ende offen.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4