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Beiträge von karin1910
Top-Rezensenten Rang: 830
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Rezensionen verfasst von
karin1910
(TOP 1000 REZENSENT)   

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Die Tränen der Vila: Historischer Roman
Die Tränen der Vila: Historischer Roman
Preis: EUR 6,99

5.0 von 5 Sternen Historischer Roman mit Tiefgang, 11. Februar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Odo von Reppenstede blickt angesichts seines nahenden Todes auf sein Leben zurück und beschreibt seinen Aufstieg vom Bauernsohn, dessen Vater bei einem Überfall auf ihr Dorf getötet wurde, zum Gutsherrn. Er erinnert sich vor allem zweier Menschen, die sein Schicksal prägten: Ritter Hartmann von Aslingen, der ihn als Knappe in seinen Dienst nahm, ihm ein väterlicher Freund wurde, ihn aber auch in arge Gewissennöte stürzte, und Lana, ein wendisches Mädchen.
Der 1147 begonnene Kreuzzug gegen die Wenden, heidnische Slawen im heutigen Ostdeutschland, bildet den historischen Rahmen für diesen Roman. Die Protagonisten betrachten dieses Ereignis aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Während Odo zunächst überzeugt ist, an einem gottgefälligen Werk teilzunehmen, ihm diesbezüglich aber bald Zweifel kommen, hält Hartmann sich nicht mit moralischen Erwägungen auf, sondern ist in erster Linie an seinem persönlichen Fortkommen interessiert. Für Lana und ihr Volk sind die „Sjostjes“, Sachsen, dagegen so etwas wie das personifizierte Böse.

Sämtliche auftretenden Figuren sind nachvollziehbar dargestellt, es gibt keine großen Helden, alle haben ihre Stärken und Schwächen und vor allem eine passende Lebensgeschichte, die erklärt, wodurch ihre Persönlichkeiten geprägt wurden. Obwohl ausschließlich aus Odos Sicht erzählt wird, kann man sich auch in die anderen gut hineinversetzen.
So entsteht ein Roman, der nicht nur spannend ist, sondern auch einen gewissen Tiefgang aufweist.

In einem ausführlichen Nachwort beschreibt der Autor dann noch die historischen Hintergründe seiner Geschichte und erklärt, warum viele Handlungselemente nicht dem Bild entsprechen, dass wir uns üblicherweise vom Mittelalter machen.


The Mentalist - Die komplette sechste Staffel [5 DVDs]
The Mentalist - Die komplette sechste Staffel [5 DVDs]
DVD ~ Simon Baker
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Red John enttarnt, 2. Februar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Im Gegensatz zu vielen anderen Rezensenten war ich mit dem Ende der Red-John-Geschichte durchaus zufrieden. Es entspricht ja auch der Realität, dass man Serienmördern ihre Taten nicht unbedingt ansieht, es sich im Gegenteil oft um besonders unauffällige Zeitgenossen handelt. Außerdem wurden im Lauf der vergangenen Staffeln so viele Hinweise auf und Mythen über Red John eingestreut, dass keine Auflösung unsere Erwartungen wirklich erfüllt hätte.
Danach dauerte es aber einige Zeit, bis ich mich mit dem geänderten Setting anfreunden konnte. Ein Patrick Jane passt irgendwie nicht zum FBI und wenngleich einige interessante neue Figuren eingeführt wurden, können diese den Weggang von Rigsby und Van Pelt nicht wettmachen. Dennoch bietet auch der zweite Teil der Staffel einige spannende Geschichten, nur das "Happy End" wirkt etwas überstürzt.

Die DVD-Ausgabe ist ganz solide, von den Specials war ich allerdings enttäuscht. Statt "die Mythologie von Red John" zu offenbaren, gibt es nur ein paar Erklärungen dazu, warum man sich entschieden hat, der Serie diese neue Richtung zu geben.


Teuflisch verführt: Roman (Historische Liebesromane. Bastei Lübbe Taschenbücher)
Teuflisch verführt: Roman (Historische Liebesromane. Bastei Lübbe Taschenbücher)
von Lorraine Heath
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,99

4.0 von 5 Sternen Seicht aber unterhaltsam, 2. Februar 2016
Lucien (Luke) Langdon, Earl of Claybourne, wird von der feinen Gesellschaft gemieden – wegen seiner suspekten Herkunft und der Tatsache, dass er einen Mord begangen haben soll. Gerade aus diesem Grund sucht Lady Catherine Mabry ihn heimlich auf und bittet ihn um Hilfe, ein Problem aus der Welt zu schaffen, das ihre beste Freundin Winnie bedroht. Doch die Gegenleistung, die Luke dafür verlangt, bringt es mit sich, dass die beiden einander in der nächsten Zeit regelmäßig sehen und Catherine erkennt, dass er ganz anders ist als sie dachte.

Diese Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Catherine und Luke erzählt. Wenngleich sich ihre Gedanken häufig im Kreis drehen, ist es doch schön, ihre unterschiedlichen und sich ändernden Sichtweisen mitzuverfolgen.
Dabei ist Luke allerdings die interessantere, weil vielschichtigere Persönlichkeit.

Zwar ist von Beginn an klar, worauf das Ganze hinauslaufen wird, dennoch ist die Lektüre unterhaltsam und es wird, vor allem durch das Rätsel um Lukes Vergangenheit, doch eine gewisse Spannung aufgebaut.


Sind wir allein im Universum?: Meine Spurensuche im All
Sind wir allein im Universum?: Meine Spurensuche im All
von Lisa Kaltenegger
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wissenschaft spannend vermittelt, 26. Januar 2016
Die Frage, ob es außerirdisches Leben gibt, bewegt und fasziniert die Menschen seit langem, und gerade in den letzten Jahren werden die diesbezüglichen Spekulationen regelmäßig angefeuert, wenn immer wieder Berichte über neu-entdeckte Exoplaneten durch die Medien geistern.

Lisa Kaltenegger ist als Astrophysikerin an der Front der Forschung und war selbst schon an spektakulären Funden beteiligt.
Sie erzählt hier von unserem Platz im Universum, den Geheimnissen unseres Sonnensystems, vor allem aber von den faszinierenden Welten, die sich außerhalb davon in den Weiten des Alls verbergen. Sie beschreibt unter anderem die Methoden, die Wissenschaftler anwenden, um neue Planeten aufzuspüren und einzuschätzen, welche Bedingungen auf ihnen herrschen, und stellt die interessantesten der auf diese Weise gefundenen Exemplare vor.
Dabei wird deutlich, dass die Experten ihre Meinungen darüber, was in diesem Bereich alles möglich ist, im Lichte neuer Beobachtungen immer wieder revidieren mussten, was darauf schließen lässt, dass das Universum noch viele weitere Überraschungen bereithält.

Die Ausführungen sind allgemein verständlich und werden durch viele Illustrationen unterstützt und anschaulich gemacht.
Im Gegensatz zu vielen anderen "witzigen" populärwissenschaftlichen Büchern wird hier aber nicht der Fehler gemacht, den Inhalt zu sehr zu trivialisieren, die Erläuterungen sind zwar eher knapp gehalten, wirken aber wissenschaftlich fundiert.

Ich kann dieses Werk daher allem, die sich einen amüsanten Überblick über dieses spannende Thema verschaffen wollen, nur weiterempfehlen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 28, 2016 2:54 AM CET


Die wahre Geschichte der Geisha: Roman
Die wahre Geschichte der Geisha: Roman
von Mineko Iwasaki
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

4.0 von 5 Sternen Das Leben in Gion Kobu, 19. Januar 2016
Gion Kobu ist ein berühmter Geisha-Bezirk im japanischen Kioto. Mineko Iwasaki hat dort einen wesentlichen Teil ihres Lebens verbracht, nachdem sie bereits im zarten Alter von fünf Jahren ihr Elternhaus verlassen hatte, um in einer Okiya zu einer Geiko (so werden die Geishas von Gion Kobu bezeichnet) sowie zur Nachfolgerin der damaligen Leiterin ausgebildet zu werden.
Hier erzählt sie von dieser aufregenden Zeit, von den verschiednen Etappen ihrer Ausbildung, ihrem Streben, eine großartige Tänzerin zu werden, ihrer Unsicherheit, die es ihr schwer machte, sich anderen Menschen gegenüber zu öffnen, schönen Erlebnissen wie auch den Schattenseiten ihres Berufs, und streut auch einige Anekdoten, beispielsweise über prominente Kunden (zu denen etwa auch Prinz Charles gehörte), ein.

Ihre Schilderungen sind sicherlich interessant, wirken allerdings auch irgendwie distanziert. Der Klappentext kündigt zwar einen "ergreifenden Bericht" über eine "qualvolle Ausbildung" an, wirklich spüren kann man davon aber kaum etwas. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Autorin immer wieder betont, wie talentiert und erfolgreich sie doch gewesen sei, und beschreibt, in welchem Luxus sie lebte, dass es schwer fällt, mit ihr mitzufühlen. Weiters scheint sie einige Situationen zu beschönigen oder so hinzubiegen, dass sie möglichst gut dabei wegkommt. Vor allem die genauen Gründe und Umstände ihres Ausstiegs aus dem Geschäft, der außer ihr schließlich auch andere Leute betroffen hat, bleiben ziemlich im Unklaren.
Daneben wird der Lesefluss auch durch die vielen japanischen Begriffe (die nicht alle im Glossar übersetzt werden) erschwert.

Dennoch ist dies ein lesenswertes Buch, das Einblicke in eine exotische Welt bietet und zumindest einige der diesbezüglich kursierenden Mythen zu entkräften vermag.


Kann das alles Zufall sein?: Geheimnisvolles Universum
Kann das alles Zufall sein?: Geheimnisvolles Universum
von Heinz Oberhummer
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Das Mulitversum als Antwort, 14. Januar 2016
Prof Heinz Oberhummer versucht in diesem Buch, dem Geheimnis unserer Existenz auf den Grund zu gehen. Warum sind diverse Parameter des Universums scheinbar perfekt darauf abgestimmt, Leben zu ermöglichen?

Zunächst gibt er auf knapp 100 Seiten einen guten und allgemein verständlichen Überblick über den derzeitigen Kenntnisstand der Astronomie – vom Urknall bis zum heutigen Zustand des Universums. Hierbei handelt es sich auf jeden Fall um eine tolle Einführung in diese Thematik. Wer sich schon vorher mit dieser Materie befasst hat, wird dabei allerdings nicht viel Neues erfahren.

Nach einigen Ausführungen über die Möglichkeit, außerirdisches Leben nachzuweisen, geht es danach zur Behandlung der Titelfrage. Der Autor legt dar, dass die Existenz von Leben im Universum nicht möglich wäre, wenn einige Naturkonstanten (als Beispiel werden die Stärke der Kernkraft und der Überschuss der Materie über die Antimaterie näher beschrieben) nur geringfügig unterschiedliche Werte hätten.
Dies verlangt natürlich nach einer Erklärung, wobei sich verschiedene Möglichkeiten anbieten, sowohl aus naturwissenschaftlicher als auch aus religiöser Sicht.
Oberhummer bevorzugt die Vorstellung von einem Multiversum, wonach es unendlich viele Universen gibt, in denen die grundlegenden physikalischen Parameter unterschiedlich sein können und von denen zumindest eines (oder einige wenige) in der Lage sind, Leben hervorzubringen, während die große Mehrheit steril ist. (Auch Stephen Hawking, der hier noch als Vertreter der Gegenmeinung angeführt wird, befürwortet übrigens "Der große Entwurf" ebenfalls die Mulitversen-Theorie.)
Oberhummer gesteht zwar zu, dass die anderen Universen nicht beobacht- und daher auch nicht nachweisbar sind, es gäbe aber dennoch eine Reihe von Indizien, die dafür sprechen.
Auch aus religiösen Gründen hält er diese Erklärung für plausibler, da die Schaffung unendlich vieler Universen einem allmächtigen Gott viel eher angemessen sei als die Feinabstimmung eines einzigen.
Ob man sich als Argument für eine wissenschaftliche Theorie unbedingt auf Gott berufen muss, sei zwar dahingestellt, die Idee eines Multiversums ist aber sicher ein interessanter, wenn auch noch spekulativer, Gedanke.

Oberhummer kommt jedenfalls zu dem optimistischen Schluss, dass "in hundert Jahren auf unsere Periode zurückgeblickt werden wird als die Zeit, in der die Vorstellung eines UNI-versums vom Konzept des MULTI-versums abgelöst worden ist". Das ist jedenfalls mal eine mutige Vorhersage!

Daneben zeigt dieses Buch auch, dass sich bei dem Autor nicht nur um einen trockenen Wissenschaftler handelt, sondern er sich durchaus auch Gedanken über die Weltlage macht, wenn er beispielsweise die Gefahr anspricht, die von den Atomwaffenarsenalen ausgeht. (Aus heutiger Sicht fehlt einem an dieser Stelle natürlich ein Hinweis auch auf die Risiken der sogenannten zivilen Nutzung der Kernkraft.)

Weiters hat mir gut gefallen, dass sich am Ende jedes Kapitels eine kurze Zusammenfassung findet, welche dessen wichtigste Inhalte auf nette Weise mittel kleiner Comic-Zeichnungen noch mal verdeutlicht.

Fazit: Auf nicht einmal 200 Seiten gelingt es Heinz Oberhummer eine Vielzahl interessanter Themen anzusprechen. An einigen Stellen hätte ich mir allerdings ausführlichere Informationen gewünscht.


Ein Elefant für Karl den Großen: Historischer Roman (Klassiker. Historischer Roman. Bastei Lübbe Taschenbücher)
Ein Elefant für Karl den Großen: Historischer Roman (Klassiker. Historischer Roman. Bastei Lübbe Taschenbücher)
von Dirk Husemann
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3.0 von 5 Sternen Abenteuer und Intrigen im Frankenreich, 10. Januar 2016
Dirk Husemann hat, inspiriert von einer wahren Begebenheit, einen Roman verfasst, der abenteuerliche Reisen durch das frühmittelalterliche Frankenreich zum Inhalt hat.
Wir schreiben das Jahr 802: Der Jude Isaak von Köln ist in einer ganz besonderen Mission unterwegs. Im Auftrag des Kalifen von Bagdad soll er eine Reihe von Geschenken an Karl den Großen überreichen – darunter neben vielen anderen Kostbarkeiten auch ein lebender Elefant, ein beeindruckender Koloss, der überall, wo er auftaucht, für Aufregung sorgt. Isaak und seine Begleiter, vier Araber und der sächsische Sklave Thankmar, haben einen weiten Weg vor sich und es stellt sich als gar nicht so leicht heraus, einen Kaiser zu treffen, der wegen der drohenden Kriegsgefahr ständig durchs Land ziehen muss.
Auch zwei Frauen sind auf der Suche nach Karl. Die Nonne Imma und die Novizin Adelind sind die einzigen Überlebenden eines Überfalls auf ihr Kloster und die einzigen, die wissen, dass dieser andere Hintergründe hatte als es scheint.

Die Komposition dieses Werkes ist durchaus gelungen, es wird immer wieder aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, was für eine gewisse Dynamik sorgt. Dabei entsteht einige Spannung und es gibt ein paar überraschende Wendungen.

Dennoch wollte bei mir der Funke nicht recht überspringen. Das liegt zum einen daran, dass es in der Handlung zu viel Hin und Her gibt, kaum ist ein Ereignis abgehandelt, wird schon das nächste geschildert, wobei ein unangenehmes oder gefährliches Erlebnis auf das nächste folgt. Sicher ist das für die damalige Zeit nicht unrealistisch, ich hätte es allerdings besser gefunden, öfters länger in einer Situation zu verweilen bzw "ruhigere" Szenen einzufügen, um die Hintergründe des Geschehens ausleuchten zu können.
Vor allem aber hatte ich Schwierigkeiten, mit den Protagonisten warm zu werden, sie werden zu distanziert dargestellt und es ist keine wirklich sympathische Person darunter, was es schwer macht, sich in sie hineinzuversetzen oder mitzufühlen.
Alles in allem also trotz des sehr interessanten Themas nur ein mittelmäßiger historischer Roman.


Vor dem Abgrund: Historischer Roman (Klassiker. Historischer Roman. Bastei Lübbe Taschenbücher)
Vor dem Abgrund: Historischer Roman (Klassiker. Historischer Roman. Bastei Lübbe Taschenbücher)
von Tom Finnek
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Zwei Suchende in London, 2. Januar 2016
Wieder hat Tom Finnek einen packenden historischen Roman verfasst, der diesmal im London des ausgehenden 19. Jahrhunderts angesiedelt ist, wo in die reichen Bevölkerungsschichten bereits das moderne Leben mit elektrischem Licht und Telefon Einzug hält, während die weniger eleganten Viertel von Armut und Hoffnungslosigkeit geprägt sind – und noch dazu gerade die Angst vor dem grausamen Killer „Jack the Ripper“ umgeht.

18. Oktober 1888: Nahe eines Londoner Bahnhofs kommt es zu einem kurzen Zusammentreffen zweier junger Menschen, die völlig unterschiedlichen Welten entstammen:
Celia Brooks hat sich nach dem Tod ihrer Mutter aufgemacht, um ihren Vater Ned zu suchen, der die Familie vor acht Jahren von einem Tag auf den anderen verlassen hatte. Mit nur wenig Geld in der Tasche geht sie in der für sie völlig fremden Stadt auf Spurensuche und entdeckt dabei mehr und mehr Hinweise auf den Verbleib des Vaters, die aber meist nur immer neue, vielfach beunruhigende Fragen aufwerfen.
Auch Rupert Ingram, Sohn eines erfolgreichen Hoteliers, ist in gewisser Weise auf der Suche nach einem Platz in der Welt. Er scheint zwar vom Glück begünstigt zu sein, sträubt sich aber dagegen, dem von seinem Vater vorgegebenen Lebensweg zu folgen. Lieber treibt es sich in den dunklen Vierteln Londons herum, wo er interessante, aber auch gefährliche Bekanntschaften macht.
Celias und Ruperts Wege kreuzen sich in den nächsten Tagen noch öfters und es stellt sich heraus, dass ihre Schicksale mehr miteinander verknüpft sind, als sie zunächst ahnen.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Celia, Rupert (in Ich-Form) und Ned erzählt, wobei bisweilen dasselbe Ereignis mehrmals aus verschiedenen Perspektiven betrachtet wird, was dem Roman eine ganz besondere Note verleiht.
Die Schilderungen sind dabei sehr anschaulich und lebendig, sodass man wunderbar in die Geschehnisse eintauchen kann.
Sämtliche Protagonisten und auch die Nebenfiguren sind gut gezeichnet und auch wenn manche ihrer Aktionen unvernünftig oder unnötig riskant wirken, kann man immer nachvollziehen, warum sie so handeln, wie sie es tun.
Die Spurensuche, welche in die verschiedensten Gegenden Londons führt, ist spannend und man kann während des Lesens immer miträtseln, wie die verschiedenen Hinweise wohl zusammenhängen, wobei es einige Überraschungen gibt. Die Auflösung ist dann alles in allem stimmig und dass einige Fragen offen bleiben, passt zu der facettenreichen Geschichte.


Professor Stewarts mathematische Detektivgeschichten (Professor Stewarts Mathematik)
Professor Stewarts mathematische Detektivgeschichten (Professor Stewarts Mathematik)
Preis: EUR 10,99

5.0 von 5 Sternen Sammelsurium für Mathe-Fans und Rätselliebhaber, 28. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie schon in seinen früheren Werken gelingt es Ian Stewart auch hier wieder hervorragend, die Vielfalt und Faszination der Mathematik greifbar zu machen.

In mundgerechten Häppchen stellt er große Fragen und Probleme der Mathematik ebenso vor, wie er ganz alltägliche Dinge von einem mathematischen Gesichtspunkt aus betrachtet. Gewürzt ist das Ganze mit allerlei Anekdoten und Witzen.
Immer wieder tritt dabei der Privatdetektiv Hemlock Soames auf, der von seiner Wohnung Baker Street Nummer 222B aus neidisch beobachtet, wie sein berühmter Konkurrent von gegenüber von Klienten förmlich überrannt wird. Dabei handelt es sich bei Soames doch selbst um einen Meister seines Faches, der sich gemeinsam mit seinen Gehilfen Dr John Watsup der kompliziertesten Fälle annimmt, für deren Lösung jeweils Interesse an Mathematik sowie die Fähigkeit, logisch zu denken, von Nöten sind.
Die Figur des Soames wird zwar etwas überstrapaziert, die entsprechenden Episoden sorgen aber auch für einige Spannung und bringen Leben in die Sache.

Auch sonst gestaltet sich die Lektüre sehr abwechslungsreich, der Autor spricht die verschiedensten Themengebiete an. Von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen, sind die Ausführungen dabei auch ohne besondere mathematische Vorkenntnisse nachvollziehbar.
Außerdem werden nicht nur interessante Informationen präsentiert, die Leser werden auch zum Miträtseln aufgefordert (die Antworten gibt es dann im Anhang), sodass dieses Werk richtig fesselnd ist.

Einziger kleiner Kritikpunkt: Es wäre für den Lesefluss (zumindest der E-Book-Ausgabe) besser gewesen, wenn einige Abbildungen anders platziert worden wären.


Remember, remember: Kalender-Thriller: November
Remember, remember: Kalender-Thriller: November
Preis: EUR 1,99

4.0 von 5 Sternen Spannung für zwischendurch, 26. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach einer durchfeierten Nacht wird die erfolgreiche Studentin Edie vom Vibrieren ihres Smartphones geweckt. Die Fotos, die sie dort sieht, und die scheinbar mit ihrem Account hochgeladen worden waren, sind verstörend: Sie zeigen Florence, die beste Freundin ihrer Kindheit und Jugend, nackt oder offensichtlich blutend auf einem undefinierbaren Boden liegend. Erst hofft Edie noch auf einen schlechten Scherz, entschließt sich dann aber doch, die Polizei einzuschalten.

So entsteht ein fesselnder Thriller, der trotz seiner Kürze sogar einen gewissen Tiefgang aufweist, wenn Edie sich an ihre und Florence' Kindheit zurückerinnert, wo sie beide auf verschiedene Arten unter der Ablehnung durch ihre Mütter gelitten hatten.
Gegen Ende (das bei nur 87 Seiten relativ schnell kommt) wird die Handlung allerdings immer vorhersehbarer und es bleiben auch einige Fragen offen.
Dennoch ein spannender Thriller für zwischendurch.


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