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karin1910
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Mein Leben ohne Gestern: Roman
Mein Leben ohne Gestern: Roman
von Lisa Genova
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

5.0 von 5 Sternen Ergreifender Roman über eine beängstigende Krankheit, 21. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Mein Leben ohne Gestern: Roman (Taschenbuch)
Alzheimer bzw Demenzerkrankungen generell sind ein Thema, das die meisten Menschen möglichst weit von sich schieben, mit dem man sich nicht auseinander setzen möchte. Dies kann aber nichts an der Tatsache ändern, dass praktisch jede Familie einmal in irgendeiner Form davon betroffen sein wird.
Dieser Roman ermöglicht es, sich in die Betroffenen hineinzufühlen und das Verständnis für sie zu verbessern:

Alice, angesehne Harvard-Professorin und Mutter dreier erwachsener Kinder hat gerade erst ihren 50. Geburtstag gefeiert, als sie besorgt feststellt, dass ihr Gedächtnis sie immer öfter im Stich lässt. Einige Arztbesuche und ausführliche neurologische Tests später dann die schockierende Diagnose: früh einsetzende Alzheimer-Krankheit.
Wie stark werden die Auswirkungen auf ihre Karriere, ja überhaupt ihre ganze Existenz sein? Was bedeutet diese Diagnose einer genetisch determinierten Krankheit für ihre Kinder? Wie wird sich die Beziehung zu ihrem Ehemann John entwickeln? Und vor allem: wird ihr Leben überhaupt noch lebenswert sein, wenn sie mehr und mehr von dem verliert, was sie bisher ausgemacht hat?
All dies sind Fragen, mit denen Alice sich fortan auseinandersetzen muss, die aber mit dem weiteren Fortschreiten ihrer Krankheit für sie auch immer bedeutungsloser werden.

Der Roman ist durchgehend aus der Perspektive von Alice erzählt, sodass man sich sehr gut in sie hineinversetzen und nicht nur ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehen, sondern auch miterleben kann, wie sich im Laufe relativ weniger Monate ihr Geisteszustand zunehmend verschlechtert und sie sich immer öfter in einer Situation wiederfindet, die sie nicht versteht.
Auch die Reaktionen ihrer Umgebung werden – von Alice's Warte aus gesehen – dargestellt, die Überforderung ihres Ehemannes, der vor all dem am liebsten die Augen verschließen würde, die Unbeholfenheit ehemaliger Kollegen, die ihr peinlich berührt aus dem Weg gehen, aber auch die Art, wie ihre Beziehung zu ihren Kindern sich weiterentwickelt und vertieft.
So wird verständlich, was das Leben mit Alzheimer für den Betroffenen wie auch die Angehörigen bedeutet.
Außerdem wird deutlich, dass man Demenzkranke nicht zu früh abschreiben sollte und dass, auch wenn die Erinnerungen verblassen, die Gefühle noch lange lebendig bleiben.

Weiters dürfte die Autorin sehr gründlich recherchiert haben, in die Handlung sind viele Hintergrundinformationen über die Alzheimer-Krankheit, die Diagnosemethoden und (leider beschränkten) Therapiemöglichkeiten verpackt.


Die stille Kammer: Psychothriller
Die stille Kammer: Psychothriller
von Jenny Blackhurst
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Was geschah mit Dylan?, 19. Mai 2015
Susan hat die letzten drei Jahre in Oakdale verbracht, einer Anstalt zur psychiatrischen Betreuung von Rechtsbrechern. Zwar hat die keine Erinnerung an den schrecklichen Tag, an dem ihr Leben jäh aus den Angeln geriet, doch es gab genügend Beweise um sie des Mordes an ihrem damals drei Monate alten Sohn Dylan zu überführen.
Nach ihrer Entlassung wünscht sie sich nichts mehr als ein Leben in Ruhe und Anonymität, doch bald schon holt die Vergangenheit sie wieder ein. Plötzlich wird sie mit Hinweisen konfrontiert, die in ihr die Hoffnung wecken, dass Dylan doch noch am Leben sein könnte.
Zusammen mit ihrer besten Freundin Cassie und dem etwas geheimnisvoll wirkenden Journalisten Nick begibt sie sich auf eine Spurensuche, in deren Verlauf sie auch selbst in große Gefahr gerät.
Das ist der Inhalt des Hauptteils dieses Thrillers, der aus Susans Sicht in Ich-Form erzählt wird, sodass man sich besonders gut in sie hineinversetzen kann.
Dazwischen werden immer wieder Episoden aus der Vergangenheit eingeflochten, die sich um eine Clique privilegierter Jungs drehen.

Was die beiden Handlungsstränge miteinander zu tun haben, wird erst nach und nach stückweise enthüllt, die endgültige Auflösung am Schluss ist dann doch überraschend.
Davor erwarten den Leser viele Seiten spannendes Lesevergnügen, die ohne übertriebene Schilderungen von Gewalttaten auskommen. Dafür kann man mit einer Protagonistin mitfiebern, die alles verloren hat, was ihr wichtig war, immer wieder an sich selbst zweifelt und dennoch nicht aufgibt, nach der Wahrheit zu suchen, und lernt interessante Charaktere kennen, bei denen oft lange unklar bleibt, wer zu den "Guten" und wer zu den "Bösen" gehört.

Allerdings gibt es doch einige Ungereimtheiten und am Ende bleibt manche Frage offen, wodurch der an sich positive Eindruck etwas getrübt wird.

Dennoch ein gelungenes Debüt der Autorin, von der ich gerne mehr lesen würde.


Trügerisches Bild: Ein Auftrag für Spenser
Trügerisches Bild: Ein Auftrag für Spenser
Preis: EUR 7,99

3.0 von 5 Sternen Kunstdiebstahl und Holocaust, 13. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich muss vorausschicken, dass ich die anderen Spenser-Romane nicht gelesen habe, sonst wäre es mir vielleicht leichter gefallen, in die Handlung einzutauchen.
Der Erzählstil an sich hätte mir durchaus gut gefallen, die Beschreibungen sind eher einfach und auf das Wesentliche beschränkt, dafür aber mit einigem trockenen Humor gewürzt.
Privatdetektiv Spenser hat hier einen Fall zu lösen, mit dem ihn ein besonderes persönliches Interesse verbindet. Denn der Mann, als dessen "Leibwächter" er fungieren sollte, wurde vor seinen Augen von einer Bombe zerfetzt.
Die daran anschließende Geschichte rund um ein "entführtes" Gemälde, deren Hintergründe bis in die Zeit des Holocaust zurückreichen, wird dann allerdings immer unrealistischer und ist auch teilweise etwas verworren.
Außerdem handelt es sich bei der Aufklärung am Ende in weiten Teilen nicht um handfeste Ermittlungsergebnisse, sondern um Vermutungen, die jemand äußert, und Schlüsse, die Spenser daraus zieht.


Texte, die es nicht geben dürfte: Mysteriöse Schriften und Botschaften aus aller Welt
Texte, die es nicht geben dürfte: Mysteriöse Schriften und Botschaften aus aller Welt
von Reinhard Habeck
  Gebundene Ausgabe

2.0 von 5 Sternen Oberflächliches Sammelsurium diverser Artefakte, 28. April 2015
Der Titel dieses Buch ist etwas irreführend, werden hier doch nicht nur Texte präsentiert, sondern diverse Arten von historischen Hinterlassenschaften angesprochen.
Vor allem die ersten zwei Drittel bieten dabei kaum Überraschungen. Angebliche Runen in Nordamerika, seltsam geformte Figuren der Inka, Pyramidentexte, Geheimnisse des Sphinx usw – eben eine bunte Mischung von Themen, die von den sogenannten Grenzwissenschaftlern immer wieder gerne angesprochen werden.
Im letzten Kapitel wird der Inhalt dann zumindest etwas origineller, dieses befasst sich mit rätselhaften Schriften und Bauwerken, die mit den Habsburgern in Verbindung stehen, beispielsweise in Schönbrunn oder – besonders ausführlich – an der Fassade des Goldenen Dachl in Innsbruck.

Reinhard Habeck versucht also, relativ viel Inhalt auf nur 200 Seiten unterzubringen, was zwangläufig dazu führt, dass die einzelnen Punkte jeweils nur sehr oberflächlich behandelt werden können. Das könnte aber vielleicht durchaus beabsichtigt sein, überdeckt es doch, dass der Autor über keine wirklich tiefergehenden Informationen verfügt. Statt aus wissenschaftliche fundierten Bemerkungen besteht ein nicht geringer Teil seiner Ausführungen daher aus mehr oder weniger gewagten Spekulationen.

Als kurz gefasster Überblick darüber, was für (angebliche) Rätsel unsere Welt zu bieten hat , ist dieses Werk daher vielleicht ganz brauchbar, es gibt aber auch abseits der etablierten Wissenschaft bessere Autoren.


Der letzte Paladin: Historischer Roman
Der letzte Paladin: Historischer Roman
von Richard Dübell
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Roland und Afdza, 14. April 2015
Richard Dübell präsentiert hier seine Version des Rolandsliedes, einer des berühmtesten Sagen im Zusammenhang mit Karl dem Großen, an dem er natürlich manches verändert oder weiter ausbaut, um zu einer dramaturgisch ansprechenden Handlung zu gelangen.

Im Mittelpunkt seiner Geschichte stehen drei Persönlichkeiten: Roland, Neffe und einer der wichtigsten Krieger Karls des Großen, Afdza Asdaq, "bester Mann" des maurischen Statthalters von Medina Barshaluna (des heutigen Barcelona), die einander erstaunlich ähnlich und sogar in Freundschaft verbunden sind, wegen der Feindschaft zwischen ihren Völkern aber dazu verdammt scheinen, einander eines Tages auf dem Schlachtfeld gegenüber zu stehen – sowie die Frau, die sie beide lieben: Arima Garcez, seit dem Tod ihres Vaters die Herrin der Burg Roncevaux auf dem Ibaneta-Pass, welcher die Grenze zwischen dem Reich der Franken und jenem der Mauren markiert.
Arima wird es schließlich gelingen, ein Geheimnis aufzudecken, dass die Vergangenheit der beiden Krieger wie auch ihrer Herrscher betrifft. Doch kann sie es noch schaffen, die sich anbahnende Katastrophe abzuwenden?

Ich muss zugeben, dass ich mich vor der Lektüre dieses Buches nie näher mit dem Rolandslied befasst habe, dank des sehr ausführlichen Nachwortes weiß ich nun aber doch einiges darüber, insbesondere aber auch über die Zeit Karls des Großen. Der Autor legt hier detailliert dar, welche Elemente seiner Romanhandlung sich auf die historische oder literarische Überlieferung stützen und wo er aus dramaturgischen Gründen davon abgewichen ist.

Die Geschichte ist flott erzählt und durchaus fesselnd. Man kann sich gut in die Protagonisten hineinversetzen und vor allem Arimas Zerrissenheit zwischen den unterschiedlichen Gefühlen für zwei Männer, der Liebe zu ihrer Heimat und der Treue gegenüber ihrem König gut nachfühlen. Roland und Afdza wirken dagegen beinahe etwas zu klug und geschickt und edel und selbstlos - eben "heldenhaft", doch das muss bei einem Heldenepos wohl so sein.
Besonders gegen Ende wird manches dann aber doch zu unrealistisch und die Geschehnisse spitzen sich übertrieben dramatisch zu. Auch ist die Auflösung des großen "Geheimnisses" zumindest in den Grundzügen relativ bald erahnbar.

Dennoch hat dieser Roman mehr zu bieten als nur eine weitere Variante des Themas "Frau zwischen zwei Männern" garniert mit einigen Kampfesszenen (die für meinen Geschmack auch weniger ausführlich hätten ausfallen können).
Die politischen Verhältnisse der damaligen Zeit werden anschaulich dargestellt und es zeigt sich, welch dramatische Folgen es haben kann, wenn Menschen zum Spielball der Mächtigen werden und Herrscher sich anmaßen, über das (Liebes)Leben der ihnen Unterworfenen zu bestimmen oder aus machtpolitischen Gründen Entscheidungen treffen, die den Tod vieler einfacher Bürger, verwüstete Landschaften und auf Jahre einzementierte Feindschaften zwischen ganzen Völkern zur Folge haben.


Österreichs parlamentarisches Schimpfbuch: Stilblüten und Geistesblitze unserer Volksvertreter
Österreichs parlamentarisches Schimpfbuch: Stilblüten und Geistesblitze unserer Volksvertreter
von Tatjana Duffek
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,95

4.0 von 5 Sternen Umgangston im Hohen Haus, 2. April 2015
Dass im österreichischen Nationalrat oftmals nicht gerade ein Umgangston herrscht, der dem "Hohen Haus" angemessen wäre, ist regelmäßigen Beobachtern der Parlamentsberichterstattung ohnehin bekannt. Wenn hier auf 250 Seiten Beispiele all der "Freundlichkeiten" aufgelistet werden, mit denen unsere Abgeordneten einander in den letzten Jahrzehnten bedacht haben, wird dies aber besonders deutlich.
Die Autorin hat hier Auszüge aus den Protokollen des Nationalrats zusammengestellt, beginnend mit der Nachkriegszeit, der Schwerpunkt liegt aber auf den Jahren vor dem Erscheinungsdatum, insbesondere dem Zeitraum 2006 – 2010.
Obwohl die Namen mancher Politiker dabei natürlich häufiger vorkommen als andere, zeigt sich doch, dass sämtliche Parteien ihren Anteil an den ungehobelten verbalen Auseinandersetzungen haben
Neben diversen Schimpforgien kann man hier aber auch manch witzigen Schlagabtausch, einige schlagfertige Antworten sowie amüsante Stilblüten nachlesen, und es werden Erinnerungen an die großen politischen Themen und Skandale der letzten Jahre wach.


Zeit der wilden Orchideen: Roman
Zeit der wilden Orchideen: Roman
Preis: EUR 8,99

5.0 von 5 Sternen Liebesdrama vor exotischer Kulisse, 26. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nicole C Vosseler erzählt hier eine epische Liebesgeschichte, die vor der exotischen Kulisse des Singapurs der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts angesiedelt ist.
Wir begleiten Georgina und Raharjo über mehrere Jahrzehnte auf ihrem Lebensweg. Erstmals begegnen sie einander, als die 10jährige Georgina den verletzten Organ Laut, Mitglied eines legendären Stammes von Seenomaden, in einer verwilderten Ecke ihres Gartens findet und heimlich gesund pflegt. Obwohl er eines Tages plötzlich verschwindet, kann sie ihn doch nicht vergessen und als sie sich einige Jahre später wiedertreffen, beginnt eine Liebesbeziehung, die von großer Leidenschaft, immer wieder aber auch von dunklen Stunden, bisweilen sogar regelrechtem Hass, geprägt ist. Denn ihre Herkunft und Lebenswelten scheinen zu unterschiedlich zu sein, um zu einem glücklichen Zusammenleben zu gelangen.

So ist dies kein typischer Liebesroman mit tollem Happy End. Dafür lernt man hier interessante Persönlichkeiten kennen, die durchaus auch ihre Schwächen und Widersprüche aufweisen, und kann beobachten wie sie sich im Laufe der Zeit verändern, welche Schwierigkeiten und Schicksalsschläge sie zu meistern haben, wie sie aber auch allzu oft alte Fehler wiederholen.
Daneben erfährt man einiges über die Geschichte Singapurs und kann dessen Entwicklung nachvollziehen, von einem entlegenen Außenposten des britischen Empire, der vor allem wagemutige Händler und Glücksritter anzog, zu einer vollwertigen Kolonie, deren neue Einwohner europäischen Lebensstil importieren, die aber weiterhin auch von einem bunten Gemisch asiatischer Völker (insbesondere von Malaien, Chinesen und Indern) geprägt war.
Der Erzählstil ist mitreißend, lebendig und so anschaulich, dass nicht nur die Bilder von atemberaubenden Landschaften und gefühlsgeladenen Szenen vor dem inneren Auge entstehen, sondern auch die sie begleitenden Geräusche und Gerüche vermittelt werden.


The Mentalist - Die komplette fünfte Staffel [5 DVDs]
The Mentalist - Die komplette fünfte Staffel [5 DVDs]
DVD ~ Simon Baker
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Jagd nach Red John, 18. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie schon bei der vierten Staffel lässt die Aufmachung der DVD-Ausgabe auch diesmal zu wünschen übrig.
Der Inhalt ist dafür besonders emotionsgeladen und packend.
Mehr als in den anderen Staffeln steht die Jagd nach Red John im Mittelpunkt. Endlich konnte Patrick Jane mit Lorelei Martins einer von dessen Vertrauten habhaft werden und obwohl sie sich weigert, seinen Namen zu nennen, gibt sie Patrick doch wertvolle Hinweise, die es ihm ermöglichen, seinem Erzfeind so nahe wie nie zuvor zu kommen. Doch wieder scheint Red John ihm einen Schritt voraus zu sein.
So wird viel Spannung aufgebaut, man kann sich aber auch gut in die Gefühlslage der Protagonisten hineinversetzen, vor allem Patricks Pendeln zwischen der Hoffnung, sein großes Ziel endlich zu erreichen, und der Verzweiflung, wenn er wieder einen Rückschlag erleidet, wird sehr gut dargestellt.
Daneben ist natürlich auch wieder in einer Reihe von unterschiedlichsten Mordfällen zu ermitteln, die vom CBI-Team in gewohnter Manier gelöst werden.


Schwarze Löcher gibt es nicht. Rowohlt E-Book Only: Mit einer Erläuterung von Bernd Schuh
Schwarze Löcher gibt es nicht. Rowohlt E-Book Only: Mit einer Erläuterung von Bernd Schuh
Preis: EUR 1,49

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessantes Konzept, 18. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Konzept dieses von Rowohlt herausgegebenen E-Books gefällt mir ausgesprochen gut: Zunächst wird ein wissenschaftlicher Artikel wiedergegeben, dessen Inhalt und Hintergrund anschließend auf allgemein verständliche Weise erläutert werden.

Schwarze Löcher sind ein Thema, das auf Experten wie auch Laien eine besondere Faszination ausübt, über das schon viele Spekulationen angestellt und (populär)wissenschaftliche Werke verfasst wurden. Dabei hat gerade Stephen Hawking immer wieder spannende Beiträge geliefert. So fand auch seine neuste Idee, wonach schwarze Löcher zumindest nicht in der Weise existierten, wie es bisher angenommen wurde, viel Beachtung.

Durch den ausführlichen Kommentar von Bernd Schuh werden die diesbezüglichen Problemstellungen und Diskussionen nun auch für Nicht-Fachleute zumindest in den Grundzügen nachvollziehbar. Er beginnt mit den Grundlagen von Relativitäts- und Quantentheorie und erklärt dann Schritt für Schritt und in relativ einfachen Worten, warum die Existenz von schwarzen Löchern postuliert wurde und welche Folgerungen und Paradoxien sich daraus ergeben, sodass auch Leser ohne besondere Vorkenntnisse seinen Ausführungen leicht folgen können.


Ein Cent für ein Leben
Ein Cent für ein Leben
Preis: EUR 1,49

5.0 von 5 Sternen Kurz, aber gehaltvoll, 8. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein Cent für ein Leben (Kindle Edition)
Die Story führt ins New York der 1920er-Jahre, wo skrupellose Verbrecherbanden nach der Maxime leben, dass man lernen muss, sich zu nehmen, was man will, während die Gewerkschaften um bessere Lebensbedingungen für die Arbeiter kämpfen.
Jacob Berkowitz alias Kid Schlammer und Sholem Lipsky sind Söhne jüdischer Einwanderer aus Russland, ihre Väter sind eng befreundet, doch die beiden haben gänzlich unterschiedliche Lebenswege gewählt. Dennoch scheinen ihre Schicksale irgendwie verknüpft zu sein, was ihnen letztlich zum Verhängnis wird.

Trotz ihrer Kürze kann diese Geschichte mit einer gut konstruierten Handlung, die auch über einen gewissen Tiefgang verfügt, überzeugen. Einiges ist zwar vorhersehbar, der Inhalt wirft aber auch eine Reihe brisanter Fragen auf und regt zum Nachdenken an.


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