Profil für R. Steiner > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von R. Steiner
Top-Rezensenten Rang: 2.342
Hilfreiche Bewertungen: 571

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
R. Steiner
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2
pixel
Kein Titel verfügbar

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Licht und Schatten, 4. Juli 2012
= Haltbarkeit:3.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Wie bereits beschrieben wird der Neocube mit goldener Beschichtung in einer runden Blechdose geliefert. Der Würfel selbst ist nochmals in Folie verpackt.

Hat man den Würfel erst einmal ausgepackt und "deformiert", so beginnt der Spaß und man versucht krampfhaft die Würfelform wiederherzustellen. Das ist nicht ganz einfach zumal dieser schließlich nur eine Kantenlänge von 6x3mm=18mm hat. Etwas Ehrgeiz und Geduld ist gefragt. Wenn man den Dreh heraus hat, so hat man das Bedürfnis, andere Figuren zu bauen. Der Spaßfaktor ist also recht hoch, sofern man einen Draht zum Puzzlen hat.

Was bereits nach einem Tag negativ auffiel (und das scheint wohl bei den meisten Neocubes der Fall zu sein), ist die mangelhafte goldene Beschichtung. Es wird wohl nicht lange dauern und das "Gold" ist komplett abgegriffen. Dies hat aber keinen Einfluss auf die Funktion.

Lieferung erfolgte schnell und ohne Beanstandung von dvbshop24 durch Amazon.de

Kobo eReader Touch Edition blau
Kobo eReader Touch Edition blau
Wird angeboten von sellondo
Preis: EUR 95,40

129 von 131 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kobo Touch - auch für Linux-Anwender geeignet, 1. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Kobo eReader Touch Edition blau (Elektronik)
Nach 3 Wochen intensiver Nutzung hier ein erster Bericht:

Welche Erwartungen hatte ich?

1. Bequemes Lesen von eBooks, gute Bedienbarkeit, Akkulaufzeit
2. Nutzung von eBooks verschiedener Anbieter (bevorzugt EPUB)
3. Inbetriebnahme und Verwaltung unter Linux

Weshalb die Entscheidung für Kobo Touch?

Aus stundenlangen Recherchen in Foren und Testberichten kristallisierte sich heraus, dass qualitativ nur 3 Geräte in Frage kommen können: Kindle 4, Sony PRS-T1 oder Kobo Touch.

Erwartung 1 wird meiner Meinung nach von allen 3 Geräten mit kleinen Einschränkungen gut erfüllt. So ist der glänzende Rand beim Sony auf Grund der Reflektion bei hellem Umgebungslicht störend. Die Displays ähneln einander sehr. Das fehlende Touch-Screen beim Kindle ist beim Lesen nicht von Nöten, jedoch ist die Eingabe von Texten bei der Suche im Buch, Wörterbuch oder Shop mit dem Touch-Screen des Sony bzw. Kobo doch wesentlich bequemer. Die in vielen Bewertungen erwähnte Trägheit des Kobo Touch beim Umblättern ist übrigens nur bei alten Firmware-Ständen der Fall.

Erwartung 2 wird nur vom Sony und Kobo Touch erfüllt
Den Amazon-Kindle hatte ich bereits in den Händen und finde Ihn im Gesamtpaket mit Amazon sehr gut bezüglich Shop-Anbindung und Bedienung. Wer sowieso vor hat, generell bei Amazon zu kaufen und niemals eine Online-Ausleihe (Onleihe) nutzen zu wollen, der wird damit glücklich sein. Aber genau das wollte ich nicht. Den Diesel meines Autos möchte ich ja schließlich auch an der Tankstelle meiner Wahl kaufen. Folglich fiel der Kindle heraus.

Erwartung 3 wird im weitestgehenden Umfang nur durch den Kobo Touch erfüllt, da es hier (zwar inoffiziell, aber immerhin lauffähig) die Desktop-Software als (Debian-)Linux-Version gibt. Mir ist es sogar unter einer völlig anderen Distribution (Arch Linux) gelungen, diese Software zu installieren. Damit konnte ich den Kobo Touch registrieren und damit im vollen Umfang nutzen (WLAN, Kobo-Shop usw.).

Da der letzte Punkt nicht ganz so wichtig war (schließlich findet sich auch irgendwo außerhalb meines Reiches ein Windows-PC zur Registrierung des Gerätes), entschied ich mich, beide Geräte im Großmarkt anzusehen. Und hier hat mir der Kobo Touch im Vergleich zum Sony PRS-T1 einfach besser gefallen. Die in vielen Foren erwähnte bessere PDF-Funktionalität beim Sony war mir völlig egal, da ich keinen der am Markt befindlichen eReader mit eInk-Technologie dafür geeignet finde.

Inbetriebnahme

Die ersten Leseproben habe ich ohne jegliches Setup durchgeführt, indem ich einfach ein paar Gutenberg-Bücher heruntergeladen, den Kobo am USB-Anschluss angesteckt und die Bücher einfach mit dem Dateimanager (unter Windows hieße dies Explorer) auf den Kobo kopiert habe. Keine Probleme. Nach zwei Tagen Test und der Entschlossenheit diesen eReader zu behalten, machte ich mich daran die Desktop-Software zu installieren. Unter Linux nicht ganz einfach aber machbar. Also installiert, Kobo angeschlossen, synchronisiert und dabei wurde auch die Firmware sofort aktualisiert. Ab da konnte ich bequem dank Touch-Screen (für die Eingabe meines paranoiden 63stelligen Schlüssels) am Kobo mein WLAN einrichten. Damit klappte auch sofort der Zugriff auf den Kobo-Shop. Es lassen sich Schriftart, Schriftgröße, Zeilenabstand und Ränder sehr flexibel einstellen.

Weitere Funktionen

Der Kobo besitzt ein Wörterbuch zum schnellen Nachschlagen der Bedeutung eines Wortes oder zur Übersetzung. Hierbei gibt es eine Einschränkung, dass es lediglich Englisch-Deutsch nicht Spanisch-Deutsch oder Französisch-Deutsch gibt. Um also ein französisches Wort ins Deutsche zu übersetzen, muss man erst ins Englische und dann ins Deutsche übersetzen. Wie das bei anderen eReadern ist, weiß ich nicht.

Die Navigation innerhalb eines Buches ist kinderleicht und reicht vom Inhaltsverzeichnis über Seitensprünge bis zur Volltextsuche.

Die Shop-Anbindung an den Kobo-Shop funktioniert gut jedoch findet man (noch) nicht so viele Bücher wie bei anderen Anbietern. Aber genau das ist der Vorteil eines "Nicht-Kindle", man kann auch bei anderen Anbietern kaufen. Zwar nicht direkt mit dem eReader aber am PC/Laptop, indem man zunächst ADE (Adobe Digital Editions) installiert und sich registriert um eine ID zu erhalten. Nun kann man getrost bei buch.de, weltbild.de, libri.de oder sonstigen Nicht-Amazon-Buchhandel seine eBooks kaufen, die dann mittels ADE heruntergeladen werden können und einfach auf den Kobo kopiert werden. Ratsam ist als Zwischenschritt die Verwaltung mittels Calibre, denn diese freie Software ist hervorragend geeignet, um die gesamte Bibliothek egal ob EPUB, MOBI oder welches eBook-Format auch immer zu verwalten.

Neben den klassischen Funktionen für das Lesen hat der Kobo Touch noch einen kleinen Browser installiert, mit dem man durchaus schnell im Internet etwas suchen kann.

Und wer unbedingt Sudoku oder eine Freihand-Notizfunktion brauch, der wird auch dies auf dem Kobo finden.

Was viele sehr vermissen, ist eine mangelnde Möglichkeit Bücher in Ordnern zu verwalten. Es gibt zwar noch keine offizielle Firmware, die das unterstützt aber es gibt mittlerweile ein sehr brauchbares Tweaks-Plugin, was eine Regalfunktion ermöglicht.

Fazit

Bis jetzt funktioniert alles reibungslos. Ich habe bereits von den verschiedensten Shops Bücher heruntergeladen und auf dem Kobo "geschoben". Offensichtlich kommt das Gerät am besten mit EPUB zurecht, weshalb ich diverse MOBI-Dateien mittels Calibre ins EPUB-Format konvertiert habe. Aber das werden die wenigsten Anwender benötigen, da die meisten Shops/Onleihe EPUB anbieten. Das Lesen damit macht Spaß und das Umblättern mittels Touch-Screen ist sehr angenehm und lässt sich mit der neuen Firmware auch so konfigurieren, dass mit einer Hand vor- und zurückgeblättert werden kann. Die technischen Details erspare ich mir, denn dies ist bereits ausreichend im Internet zu finden. Jeder der 3 genannten Geräte hat seine Vor- und Nachteile. Letzten Endes muss jeder für sich entscheiden, welchen Schwerpunkt er setzen möchte.

Einfachste Bedienung und Bindung an Amazon (à la iPod und Co.) -> Kindle
Beste PDF-Unterstützung, keine Bindung, Updates schleppend -> Sony PRS-T1
Einfache Bedienung, gute Haptik, keine Bindung, regelmäßig Updates -> Kobo Touch

Bewertung

Eigentlich müsste ich einen Stern wegen der nicht vorhandenen Ordner-Funktion abziehen. Da das verfügbare Tweaks-Plugin aber diese Funktionalität, wenn auch inoffiziell, zur Verfügung stellt, belasse ich es bei der vollen Punktzahl.

Anmerkung

Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wieso Amazon seine eBooks nicht auch als EPUB anbietet und somit den Verkauf ihres Kindle erzwingen möchte. Ich finde dies als langjähriger Amazon-Kunde zu viel Bevormundung und werde die eBooks eben woanders kaufen. Selbst meine Frage diesbezüglich an Amazon blieb unbeantwortet. Das ist meiner Meinung nach der falsche Weg.
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 10, 2012 11:36 AM CET


Kobo eReader Touch Edition weiss
Kobo eReader Touch Edition weiss
Wird angeboten von Electric-Market
Preis: EUR 96,00

37 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kobo Touch - auch für Linux-Anwender geeignet, 28. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Kobo eReader Touch Edition weiss (Elektronik)
Nach 3 Wochen intensiver Nutzung hier ein erster Bericht:

Welche Erwartungen hatte ich?

1. Bequemes Lesen von eBooks, gute Bedienbarkeit, Akkulaufzeit
2. Nutzung von eBooks verschiedener Anbieter (bevorzugt EPUB)
3. Inbetriebnahme und Verwaltung unter Linux

Weshalb die Entscheidung für Kobo Touch?

Aus stundenlangen Recherchen in Foren und Testberichten kristallisierte sich heraus, dass qualitativ nur 3 Geräte in Frage kommen können: Kindle 4, Sony PRS-T1 oder Kobo Touch.

Erwartung 1 wird meiner Meinung nach von allen 3 Geräten mit kleinen Einschränkungen gut erfüllt. So ist der glänzende Rand beim Sony auf Grund der Reflektion bei hellem Umgebungslicht störend. Die Displays ähneln einander sehr. Das fehlende Touch-Screen beim Kindle ist beim Lesen nicht von Nöten, jedoch ist die Eingabe von Texten bei der Suche im Buch, Wörterbuch oder Shop mit dem Touch-Screen des Sony bzw. Kobo doch wesentlich bequemer. Die in vielen Bewertungen erwähnte Trägheit des Kobo Touch beim Umblättern ist übrigens nur bei alten Firmware-Ständen der Fall.

Erwartung 2 wird nur vom Sony und Kobo Touch erfüllt
Den Amazon-Kindle hatte ich bereits in den Händen und finde Ihn im Gesamtpaket mit Amazon sehr gut bezüglich Shop-Anbindung und Bedienung. Wer sowieso vor hat, generell bei Amazon zu kaufen und niemals eine Online-Ausleihe (Onleihe) nutzen zu wollen, der wird damit glücklich sein. Aber genau das wollte ich nicht. Den Diesel meines Autos möchte ich ja schließlich auch an der Tankstelle meiner Wahl kaufen. Folglich fiel der Kindle heraus.

Erwartung 3 wird im weitestgehenden Umfang nur durch den Kobo Touch erfüllt, da es hier (zwar inoffiziell, aber immerhin lauffähig) die Desktop-Software als (Debian-)Linux-Version gibt. Mir ist es sogar unter einer völlig anderen Distribution (Arch Linux) gelungen, diese Software zu installieren. Damit konnte ich den Kobo Touch registrieren und damit im vollen Umfang nutzen (WLAN, Kobo-Shop usw.).

Da der letzte Punkt nicht ganz so wichtig war (schließlich findet sich auch irgendwo außerhalb meines Reiches ein Windows-PC zur Registrierung des Gerätes), entschied ich mich, beide Geräte im Großmarkt anzusehen. Und hier hat mir der Kobo Touch im Vergleich zum Sony PRS-T1 einfach besser gefallen. Ich habe mich übrigens für das schwarze Modell entschieden. Die in vielen Foren erwähnte bessere PDF-Funktionalität beim Sony war mir völlig egal, da ich keinen der am Markt befindlichen eReader mit eInk-Technologie dafür geeignet finde.

Inbetriebnahme

Die ersten Leseproben habe ich ohne jegliches Setup durchgeführt, indem ich einfach ein paar Gutenberg-Bücher heruntergeladen, den Kobo am USB-Anschluss angesteckt und die Bücher einfach mit dem Dateimanager (unter Windows hieße dies Explorer) auf den Kobo kopiert habe. Keine Probleme. Nach zwei Tagen Test und der Entschlossenheit diesen eReader zu behalten, machte ich mich daran die Desktop-Software zu installieren. Unter Linux nicht ganz einfach aber machbar. Also installiert, Kobo angeschlossen, synchronisiert und dabei wurde auch die Firmware sofort aktualisiert. Ab da konnte ich bequem dank Touch-Screen (für die Eingabe meines paranoiden 63stelligen Schlüssels) am Kobo mein WLAN einrichten. Damit klappte auch sofort der Zugriff auf den Kobo-Shop. Es lassen sich Schriftart, Schriftgröße, Zeilenabstand und Ränder sehr flexibel einstellen.

Weitere Funktionen

Der Kobo besitzt ein Wörterbuch zum schnellen Nachschlagen der Bedeutung eines Wortes oder zur Übersetzung. Hierbei gibt es eine Einschränkung, dass es lediglich Englisch-Deutsch nicht Spanisch-Deutsch oder Französisch-Deutsch gibt. Um also ein französisches Wort ins Deutsche zu übersetzen, muss man erst ins Englische und dann ins Deutsche übersetzen. Wie das bei anderen eReadern ist, weiß ich nicht.

Die Navigation innerhalb eines Buches ist kinderleicht und reicht vom Inhaltsverzeichnis über Seitensprünge bis zur Volltextsuche.

Die Shop-Anbindung an den Kobo-Shop funktioniert gut jedoch findet man (noch) nicht so viele Bücher wie bei anderen Anbietern. Aber genau das ist der Vorteil eines "Nicht-Kindle", man kann auch bei anderen Anbietern kaufen. Zwar nicht direkt mit dem eReader aber am PC/Laptop, indem man zunächst ADE (Adobe Digital Editions) installiert und sich registriert um eine ID zu erhalten. Nun kann man getrost bei buch.de, weltbild.de, libri.de oder sonstigen Nicht-Amazon-Buchhandel seine eBooks kaufen, die dann mittels ADE heruntergeladen werden können und einfach auf den Kobo kopiert werden. Ratsam ist als Zwischenschritt die Verwaltung mittels Calibre, denn diese freie Software ist hervorragend geeignet, um die gesamte Bibliothek egal ob EPUB, MOBI oder welches eBook-Format auch immer zu verwalten.

Neben den klassischen Funktionen für das Lesen hat der Kobo Touch noch einen kleinen Browser installiert, mit dem man durchaus schnell im Internet etwas suchen kann.

Und wer unbedingt Sudoku oder eine Freihand-Notizfunktion brauch, der wird auch dies auf dem Kobo finden.

Was viele sehr vermissen, ist eine mangelnde Möglichkeit Bücher in Ordnern zu verwalten. Man kann zwar Ordner auf dem Kobo Touch anlegen. Die Bücher darin werden auch erkannt aber erscheinen als eine komplette Liste in der Bibliothek. Laut Foren-Einträge besteht aber die berechtigte Hoffnung, dass es hierfür demnächst ein Update gibt.

Fazit

Bis jetzt funktioniert alles reibungslos. Ich habe bereits von den verschiedensten Shops Bücher heruntergeladen und auf dem Kobo "geschoben". Offensichtlich kommt das Gerät am besten mit EPUB zurecht, weshalb ich diverse MOBI-Dateien mittels Calibre ins EPUB-Format konvertiert habe. Aber das werden die wenigsten Anwender benötigen, da die meisten Shops/Onleihe EPUB anbieten. Das Lesen damit macht Spaß und das Umblättern mittels Touch-Screen ist sehr angenehm und lässt sich mit der neuen Firmware auch so konfigurieren, dass mit einer Hand vor- und zurückgeblättert werden kann. Die technischen Details erspare ich mir, denn dies ist bereits ausreichend im Internet zu finden. Jeder der 3 genannten Geräte hat seine Vor- und Nachteile. Letzten Endes muss jeder für sich entscheiden, welchen Schwerpunkt er setzen möchte.

Einfachste Bedienung und Bindung an Amazon (à la iPod und Co.) -> Kindle
Beste PDF-Unterstützung, keine Bindung, Updates schleppend -> Sony PRS-T1
Einfache Bedienung, gute Haptik, keine Bindung, regelmäßig Updates -> Kobo Touch

Bewertung

Einen Stern Abzug gibt es wegen der nicht vorhandenen Ordner-Funktion. Aber ich glaube fest, dass diesbezüglich bald ein Update kommt.

Anmerkung

Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wieso Amazon seine eBooks nicht auch als EPUB anbietet und somit den Verkauf ihres Kindle erzwingen möchte. Ich finde dies als langjähriger Amazon-Kunde zu viel Bevormundung und werde die eBooks eben woanders kaufen. Selbst meine Frage diesbezüglich an Amazon blieb unbeantwortet. Das ist meiner Meinung nach der falsche Weg.

Update 29.02.2012:

Mittlerweile gibt es ein sog. Tweaks-Plugin, welches eine Regalfunktion aktiviert, somit volle Punktzahl!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 18, 2012 2:59 PM MEST


Kobo eReader Touch Edition silber
Kobo eReader Touch Edition silber
Wird angeboten von 1Deins Computer GmbH
Preis: EUR 84,99

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kobo Touch - auch für Linux-Anwender geeignet, 28. Februar 2012
Nach 3 Wochen intensiver Nutzung hier ein erster Bericht:

Welche Erwartungen hatte ich?

1. Bequemes Lesen von eBooks, gute Bedienbarkeit, Akkulaufzeit
2. Nutzung von eBooks verschiedener Anbieter (bevorzugt EPUB)
3. Inbetriebnahme und Verwaltung unter Linux

Weshalb die Entscheidung für Kobo Touch?

Aus stundenlangen Recherchen in Foren und Testberichten kristallisierte sich heraus, dass qualitativ nur 3 Geräte in Frage kommen können: Kindle 4, Sony PRS-T1 oder Kobo Touch.

Erwartung 1 wird meiner Meinung nach von allen 3 Geräten mit kleinen Einschränkungen gut erfüllt. So ist der glänzende Rand beim Sony auf Grund der Reflektion bei hellem Umgebungslicht störend. Die Displays ähneln einander sehr. Das fehlende Touch-Screen beim Kindle ist beim Lesen nicht von Nöten, jedoch ist die Eingabe von Texten bei der Suche im Buch, Wörterbuch oder Shop mit dem Touch-Screen des Sony bzw. Kobo doch wesentlich bequemer. Die in vielen Bewertungen erwähnte Trägheit des Kobo Touch beim Umblättern ist übrigens nur bei alten Firmware-Ständen der Fall.

Erwartung 2 wird nur vom Sony und Kobo Touch erfüllt
Den Amazon-Kindle hatte ich bereits in den Händen und finde Ihn im Gesamtpaket mit Amazon sehr gut bezüglich Shop-Anbindung und Bedienung. Wer sowieso vor hat, generell bei Amazon zu kaufen und niemals eine Online-Ausleihe (Onleihe) nutzen zu wollen, der wird damit glücklich sein. Aber genau das wollte ich nicht. Den Diesel meines Autos möchte ich ja schließlich auch an der Tankstelle meiner Wahl kaufen. Folglich fiel der Kindle heraus.

Erwartung 3 wird im weitestgehenden Umfang nur durch den Kobo Touch erfüllt, da es hier (zwar inoffiziell, aber immerhin lauffähig) die Desktop-Software als (Debian-)Linux-Version gibt. Mir ist es sogar unter einer völlig anderen Distribution (Arch Linux) gelungen, diese Software zu installieren. Damit konnte ich den Kobo Touch registrieren und damit im vollen Umfang nutzen (WLAN, Kobo-Shop usw.).

Da der letzte Punkt nicht ganz so wichtig war (schließlich findet sich auch irgendwo außerhalb meines Reiches ein Windows-PC zur Registrierung des Gerätes), entschied ich mich, beide Geräte im Großmarkt anzusehen. Und hier hat mir der Kobo Touch im Vergleich zum Sony PRS-T1 einfach besser gefallen. Ich habe mich übrigens für das schwarze Modell entschieden. Die in vielen Foren erwähnte bessere PDF-Funktionalität beim Sony war mir völlig egal, da ich keinen der am Markt befindlichen eReader mit eInk-Technologie dafür geeignet finde.

Inbetriebnahme

Die ersten Leseproben habe ich ohne jegliches Setup durchgeführt, indem ich einfach ein paar Gutenberg-Bücher heruntergeladen, den Kobo am USB-Anschluss angesteckt und die Bücher einfach mit dem Dateimanager (unter Windows hieße dies Explorer) auf den Kobo kopiert habe. Keine Probleme. Nach zwei Tagen Test und der Entschlossenheit diesen eReader zu behalten, machte ich mich daran die Desktop-Software zu installieren. Unter Linux nicht ganz einfach aber machbar. Also installiert, Kobo angeschlossen, synchronisiert und dabei wurde auch die Firmware sofort aktualisiert. Ab da konnte ich bequem dank Touch-Screen (für die Eingabe meines paranoiden 63stelligen Schlüssels) am Kobo mein WLAN einrichten. Damit klappte auch sofort der Zugriff auf den Kobo-Shop. Es lassen sich Schriftart, Schriftgröße, Zeilenabstand und Ränder sehr flexibel einstellen.

Weitere Funktionen

Der Kobo besitzt ein Wörterbuch zum schnellen Nachschlagen der Bedeutung eines Wortes oder zur Übersetzung. Hierbei gibt es eine Einschränkung, dass es lediglich Englisch-Deutsch nicht Spanisch-Deutsch oder Französisch-Deutsch gibt. Um also ein französisches Wort ins Deutsche zu übersetzen, muss man erst ins Englische und dann ins Deutsche übersetzen. Wie das bei anderen eReadern ist, weiß ich nicht.

Die Navigation innerhalb eines Buches ist kinderleicht und reicht vom Inhaltsverzeichnis über Seitensprünge bis zur Volltextsuche.

Die Shop-Anbindung an den Kobo-Shop funktioniert gut jedoch findet man (noch) nicht so viele Bücher wie bei anderen Anbietern. Aber genau das ist der Vorteil eines "Nicht-Kindle", man kann auch bei anderen Anbietern kaufen. Zwar nicht direkt mit dem eReader aber am PC/Laptop, indem man zunächst ADE (Adobe Digital Editions) installiert und sich registriert um eine ID zu erhalten. Nun kann man getrost bei buch.de, weltbild.de, libri.de oder sonstigen Nicht-Amazon-Buchhandel seine eBooks kaufen, die dann mittels ADE heruntergeladen werden können und einfach auf den Kobo kopiert werden. Ratsam ist als Zwischenschritt die Verwaltung mittels Calibre, denn diese freie Software ist hervorragend geeignet, um die gesamte Bibliothek egal ob EPUB, MOBI oder welches eBook-Format auch immer zu verwalten.

Neben den klassischen Funktionen für das Lesen hat der Kobo Touch noch einen kleinen Browser installiert, mit dem man durchaus schnell im Internet etwas suchen kann.

Und wer unbedingt Sudoku oder eine Freihand-Notizfunktion brauch, der wird auch dies auf dem Kobo finden.

Was viele sehr vermissen, ist eine mangelnde Möglichkeit Bücher in Ordnern zu verwalten. Man kann zwar Ordner auf dem Kobo Touch anlegen. Die Bücher darin werden auch erkannt aber erscheinen als eine komplette Liste in der Bibliothek. Laut Foren-Einträge besteht aber die berechtigte Hoffnung, dass es hierfür demnächst ein Update gibt.

Fazit

Bis jetzt funktioniert alles reibungslos. Ich habe bereits von den verschiedensten Shops Bücher heruntergeladen und auf dem Kobo "geschoben". Offensichtlich kommt das Gerät am besten mit EPUB zurecht, weshalb ich diverse MOBI-Dateien mittels Calibre ins EPUB-Format konvertiert habe. Aber das werden die wenigsten Anwender benötigen, da die meisten Shops/Onleihe EPUB anbieten. Das Lesen damit macht Spaß und das Umblättern mittels Touch-Screen ist sehr angenehm und lässt sich mit der neuen Firmware auch so konfigurieren, dass mit einer Hand vor- und zurückgeblättert werden kann. Die technischen Details erspare ich mir, denn dies ist bereits ausreichend im Internet zu finden. Jeder der 3 genannten Geräte hat seine Vor- und Nachteile. Letzten Endes muss jeder für sich entscheiden, welchen Schwerpunkt er setzen möchte.

Einfachste Bedienung und Bindung an Amazon (à la iPod und Co.) -> Kindle
Beste PDF-Unterstützung, keine Bindung, Updates schleppend -> Sony PRS-T1
Einfache Bedienung, gute Haptik, keine Bindung, regelmäßig Updates -> Kobo Touch

Bewertung

Einen Stern Abzug gibt es wegen der nicht vorhandenen Ordner-Funktion. Aber ich glaube fest, dass diesbezüglich bald ein Update kommt.

Anmerkung

Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wieso Amazon seine eBooks nicht auch als EPUB anbietet und somit den Verkauf ihres Kindle erzwingen möchte. Ich finde dies als langjähriger Amazon-Kunde zu viel Bevormundung und werde die eBooks eben woanders kaufen. Selbst meine Frage diesbezüglich an Amazon blieb unbeantwortet. Das ist meiner Meinung nach der falsche Weg.

Update 29.02.2012:

Mittlerweile gibt es ein sog. Tweaks-Plugin, welches eine Regalfunktion aktiviert, somit volle Punktzahl!

Kobo eReader Touch Edition schwarz
Kobo eReader Touch Edition schwarz
Wird angeboten von jes-shop
Preis: EUR 89,13

165 von 165 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kobo Touch - auch für Linux-Anwender geeignet, 28. Februar 2012
Nach 3 Wochen intensiver Nutzung hier ein erster Bericht:

Welche Erwartungen hatte ich?

1. Bequemes Lesen von eBooks, gute Bedienbarkeit, Akkulaufzeit
2. Nutzung von eBooks verschiedener Anbieter (bevorzugt EPUB)
3. Inbetriebnahme und Verwaltung unter Linux

Weshalb die Entscheidung für Kobo Touch?

Aus stundenlangen Recherchen in Foren und Testberichten kristallisierte sich heraus, dass qualitativ nur 3 Geräte in Frage kommen können: Kindle 4, Sony PRS-T1 oder Kobo Touch.

Erwartung 1 wird meiner Meinung nach von allen 3 Geräten mit kleinen Einschränkungen gut erfüllt. So ist der glänzende Rand beim Sony auf Grund der Reflektion bei hellem Umgebungslicht störend. Die Displays ähneln einander sehr. Das fehlende Touch-Screen beim Kindle ist beim Lesen nicht von Nöten, jedoch ist die Eingabe von Texten bei der Suche im Buch, Wörterbuch oder Shop mit dem Touch-Screen des Sony bzw. Kobo doch wesentlich bequemer. Die in vielen Bewertungen erwähnte Trägheit des Kobo Touch beim Umblättern ist übrigens nur bei alten Firmware-Ständen der Fall.

Erwartung 2 wird nur vom Sony und Kobo Touch erfüllt
Den Amazon-Kindle hatte ich bereits in den Händen und finde Ihn im Gesamtpaket mit Amazon sehr gut bezüglich Shop-Anbindung und Bedienung. Wer sowieso vor hat, generell bei Amazon zu kaufen und niemals eine Online-Ausleihe (Onleihe) nutzen zu wollen, der wird damit glücklich sein. Aber genau das wollte ich nicht. Den Diesel meines Autos möchte ich ja schließlich auch an der Tankstelle meiner Wahl kaufen. Folglich fiel der Kindle heraus.

Erwartung 3 wird im weitestgehenden Umfang nur durch den Kobo Touch erfüllt, da es hier (zwar inoffiziell, aber immerhin lauffähig) die Desktop-Software als (Debian-)Linux-Version gibt. Mir ist es sogar unter einer völlig anderen Distribution (Arch Linux) gelungen, diese Software zu installieren. Damit konnte ich den Kobo Touch registrieren und damit im vollen Umfang nutzen (WLAN, Kobo-Shop usw.).

Da der letzte Punkt nicht ganz so wichtig war (schließlich findet sich auch irgendwo außerhalb meines Reiches ein Windows-PC zur Registrierung des Gerätes), entschied ich mich, beide Geräte im Großmarkt anzusehen. Und hier hat mir der Kobo Touch im Vergleich zum Sony PRS-T1 einfach besser gefallen. Die in vielen Foren erwähnte bessere PDF-Funktionalität beim Sony war mir völlig egal, da ich keinen der am Markt befindlichen eReader mit eInk-Technologie dafür geeignet finde.

Inbetriebnahme

Die ersten Leseproben habe ich ohne jegliches Setup durchgeführt, indem ich einfach ein paar Gutenberg-Bücher heruntergeladen, den Kobo am USB-Anschluss angesteckt und die Bücher einfach mit dem Dateimanager (unter Windows hieße dies Explorer) auf den Kobo kopiert habe. Keine Probleme. Nach zwei Tagen Test und der Entschlossenheit diesen eReader zu behalten, machte ich mich daran die Desktop-Software zu installieren. Unter Linux nicht ganz einfach aber machbar. Also installiert, Kobo angeschlossen, synchronisiert und dabei wurde auch die Firmware sofort aktualisiert. Ab da konnte ich bequem dank Touch-Screen (für die Eingabe meines paranoiden 63stelligen Schlüssels) am Kobo mein WLAN einrichten. Damit klappte auch sofort der Zugriff auf den Kobo-Shop. Es lassen sich Schriftart, Schriftgröße, Zeilenabstand und Ränder sehr flexibel einstellen.

Weitere Funktionen

Der Kobo besitzt ein Wörterbuch zum schnellen Nachschlagen der Bedeutung eines Wortes oder zur Übersetzung. Hierbei gibt es eine Einschränkung, dass es lediglich Englisch-Deutsch nicht Spanisch-Deutsch oder Französisch-Deutsch gibt. Um also ein französisches Wort ins Deutsche zu übersetzen, muss man erst ins Englische und dann ins Deutsche übersetzen. Wie das bei anderen eReadern ist, weiß ich nicht.

Die Navigation innerhalb eines Buches ist kinderleicht und reicht vom Inhaltsverzeichnis über Seitensprünge bis zur Volltextsuche.

Die Shop-Anbindung an den Kobo-Shop funktioniert gut jedoch findet man (noch) nicht so viele Bücher wie bei anderen Anbietern. Aber genau das ist der Vorteil eines "Nicht-Kindle", man kann auch bei anderen Anbietern kaufen. Zwar nicht direkt mit dem eReader aber am PC/Laptop, indem man zunächst ADE (Adobe Digital Editions) installiert und sich registriert um eine ID zu erhalten. Nun kann man getrost bei buch.de, weltbild.de, libri.de oder sonstigen Nicht-Amazon-Buchhandel seine eBooks kaufen, die dann mittels ADE heruntergeladen werden können und einfach auf den Kobo kopiert werden. Ratsam ist als Zwischenschritt die Verwaltung mittels Calibre, denn diese freie Software ist hervorragend geeignet, um die gesamte Bibliothek egal ob EPUB, MOBI oder welches eBook-Format auch immer zu verwalten.

Neben den klassischen Funktionen für das Lesen hat der Kobo Touch noch einen kleinen Browser installiert, mit dem man durchaus schnell im Internet etwas suchen kann.

Und wer unbedingt Sudoku oder eine Freihand-Notizfunktion brauch, der wird auch dies auf dem Kobo finden.

Was viele sehr vermissen, ist eine mangelnde Möglichkeit Bücher in Ordnern zu verwalten. Man kann zwar Ordner auf dem Kobo Touch anlegen. Die Bücher darin werden auch erkannt aber erscheinen als eine komplette Liste in der Bibliothek. Laut Foren-Einträge besteht aber die berechtigte Hoffnung, dass es hierfür demnächst ein Update gibt.

Fazit

Bis jetzt funktioniert alles reibungslos. Ich habe bereits von den verschiedensten Shops Bücher heruntergeladen und auf dem Kobo "geschoben". Offensichtlich kommt das Gerät am besten mit EPUB zurecht, weshalb ich diverse MOBI-Dateien mittels Calibre ins EPUB-Format konvertiert habe. Aber das werden die wenigsten Anwender benötigen, da die meisten Shops/Onleihe EPUB anbieten. Das Lesen damit macht Spaß und das Umblättern mittels Touch-Screen ist sehr angenehm und lässt sich mit der neuen Firmware auch so konfigurieren, dass mit einer Hand vor- und zurückgeblättert werden kann. Die technischen Details erspare ich mir, denn dies ist bereits ausreichend im Internet zu finden. Jeder der 3 genannten Geräte hat seine Vor- und Nachteile. Letzten Endes muss jeder für sich entscheiden, welchen Schwerpunkt er setzen möchte.

Einfachste Bedienung und Bindung an Amazon (à la iPod und Co.) -> Kindle
Beste PDF-Unterstützung, keine Bindung, Updates schleppend -> Sony PRS-T1
Einfache Bedienung, gute Haptik, keine Bindung, regelmäßig Updates -> Kobo Touch

Bewertung

Eigentlich müsste ich einen Stern wegen der nicht vorhandenen Ordner-Funktion abziehen. Da aber vor mir eine völlig vermessene negative Kritik steht, lasse ich die volle Punktzahl um dies etwas zu kompensieren. Zudem glaube ich fest, dass diesbezüglich bald ein Update kommt.

Anmerkung

Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wieso Amazon seine eBooks nicht auch als EPUB anbietet und somit den Verkauf ihres Kindle erzwingen möchte. Ich finde dies als langjähriger Amazon-Kunde zu viel Bevormundung und werde die eBooks eben woanders kaufen. Selbst meine Frage diesbezüglich an Amazon blieb unbeantwortet. Das ist meiner Meinung nach der falsche Weg.

Update 29.02.2012:

Mittlerweile gibt es ein sog. Tweaks-Plugin, welches eine Regalfunktion aktiviert, somit zu recht volle Punktzahl!

Update 28.12.2012:

Schon lange ist die Regalfunktion fester Bestandteil der Firmware. Also wird kein Plugin mehr benötigt. Das Lesen mit diesem Reader macht nach wie vor Spaß, obwohl ich inzwischen auch einen PocketBook 622 besitze. Letzterer bietet noch mehr Funktionen und ist im Umgang mit Wörterbüchern wesentlich flexibler. Dennoch möchte ich meinen Kobo Touch nicht missen.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 27, 2013 3:30 PM CET


Taschenuhr K&R wasserdichte Stoppuhr Memory Master
Taschenuhr K&R wasserdichte Stoppuhr Memory Master

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen (Fast-)Alleskönner Master Memory, 19. Oktober 2011
Zunächst möchte ich alle Funktionen etwas übersichtlicher darstellen:

1. Stoppuhr mit max. 100 Speicherplätzen für Zwischen-/Rundenzeiten.
2. Dual-Timer für Intervall-Training (Training-Pause-Training-Pause...)
3. Schlagzahlmessung (Stroke, Basis sind 3 Schläge) z.B. für das Rudertraining
4. Taktgeber (Pacer) mit 10, 20, 30, 40, 60, 80, 120, 160, 240 oder 320 Piepser pro Minute
5. Uhrzeit mit 12h- oder 24h-Anzeige, Datum (englische Schreibweise "MM-TT") mit Wochentag (englisch)
6. Alarm/Wecker

Diese Stoppuhr vereint so ziemlich alle nötigen und unnötigen Funktionen. Die Bedienung ist dabei einfach und weitestgehend selbsterklärend, sofern man die Funktionen bereits kennt. Ansonsten hilft ein Blick in die mehrsprachige Anleitung.

Der Druckpunkt der Tasten ist sehr angenehm und gewährleistet meiner Meinung nach ein verzögerungsfreies Stoppen der Zeit.

Die Verarbeitung macht einen soliden Eindruck. In wie weit die angegebene Wasserdichtigkeit erreicht wird, kann ich nicht sagen, da ich es auch nicht testen möchte. Nur soweit: Es findet sich im Inneren der Master Memory Stoppuhr entgegen einer anderen Behauptung eine Dichtung im Deckel. Die angegebene Wasserdichtigkeit entspricht übrigens dem Duschen oder Baden, NICHT 50m Wassertiefe!

Noch eine Bemerkung zum Speicher: Die 100 Speicherplätze beziehen sich auf die Anzahl der speicherbaren Zwischen-/Rundenzeiten EINES Stoppvorganges. Wer also erwartet, dass man die letzten 100 gestoppten Zeiten abrufen kann, um später eine Auswertung machen zu können oder die Zeiten eines vorherigen Laufes abrufen zu können, der wird mit dieser Stoppuhr nicht glücklich. Dem sei besser die DT-320 zu empfehlen, bei der man allerdings auf Dual-Timer, Pacer und Alarm verzichten muss, dafür jedoch 300 "echte" Speicherplätze mit Datum des Stoppvorganges erhält.

Einzigst negativ ist mir aufgefallen, dass die Uhr der Memory Master eine Gangabweichung von 1s pro Tag hat (zum Vergleich die DT-320 1s pro Woche). Für eine Stoppuhr mit 1/100tel Sekunden scheint mir das etwas zu viel, wenn dies auch beim Stoppen von "Minuten-Läufen" zu vernachlässigen ist.

Kasper Richte Stoppuhr Memory Master
Kasper Richte Stoppuhr Memory Master
Wird angeboten von Excellente-Marken
Preis: EUR 31,85

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen (Fast-)Alleskönner Master Memory, 19. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Kasper Richte Stoppuhr Memory Master (Misc.)
Zunächst möchte ich alle Funktionen etwas übersichtlicher darstellen:

1. Stoppuhr mit max. 100 Speicherplätzen für Zwischen-/Rundenzeiten.
2. Dual-Timer für Intervall-Training (Training-Pause-Training-Pause...)
3. Schlagzahlmessung (Stroke, Basis sind 3 Schläge) z.B. für das Rudertraining
4. Taktgeber (Pacer) mit 10, 20, 30, 40, 60, 80, 120, 160, 240 oder 320 Piepser pro Minute
5. Uhrzeit mit 12h- oder 24h-Anzeige, Datum (englische Schreibweise "MM-TT") mit Wochentag (englisch)
6. Alarm/Wecker

Diese Stoppuhr vereint so ziemlich alle nötigen und unnötigen Funktionen. Die Bedienung ist dabei einfach und weitestgehend selbsterklärend, sofern man die Funktionen bereits kennt. Ansonsten hilft ein Blick in die mehrsprachige Anleitung.

Der Druckpunkt der Tasten ist sehr angenehm und gewährleistet meiner Meinung nach ein verzögerungsfreies Stoppen der Zeit.

Die Verarbeitung macht einen soliden Eindruck. In wie weit die angegebene Wasserdichtigkeit erreicht wird, kann ich nicht sagen, da ich es auch nicht testen möchte. Nur soweit: Es findet sich im Inneren der Master Memory Stoppuhr entgegen einer anderen Behauptung eine Dichtung im Deckel. Die angegebene Wasserdichtigkeit entspricht übrigens dem Duschen oder Baden, NICHT 50m Wassertiefe!

Noch eine Bemerkung zum Speicher: Die 100 Speicherplätze beziehen sich auf die Anzahl der speicherbaren Zwischen-/Rundenzeiten EINES Stoppvorganges. Wer also erwartet, dass man die letzten 100 gestoppten Zeiten abrufen kann, um später eine Auswertung machen zu können oder die Zeiten eines vorherigen Laufes abrufen zu können, der wird mit dieser Stoppuhr nicht glücklich. Dem sei besser die DT-320 zu empfehlen, bei der man allerdings auf Dual-Timer, Pacer und Alarm verzichten muss, dafür jedoch 300 "echte" Speicherplätze mit Datum des Stoppvorganges erhält.

Einzigst negativ ist mir aufgefallen, dass die Uhr der Memory Master eine Gangabweichung von 1s pro Tag hat (zum Vergleich die DT-320 1s pro Woche). Für eine Stoppuhr mit 1/100tel Sekunden scheint mir das etwas zu viel, wenn dies auch beim Stoppen von "Minuten-Läufen" zu vernachlässigen ist.

Kasper&Richter Stoppuhr MEMORY MASTER
Kasper&Richter Stoppuhr MEMORY MASTER
Wird angeboten von ALnet-de A.Lebrecht s Sport- und Geschenkartikel
Preis: EUR 39,00

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen (Fast-)Alleskönner Master Memory, 19. Oktober 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Intersport Stoppuhr Memory Master (Misc.)
Zunächst möchte ich alle Funktionen etwas übersichtlicher darstellen:

1. Stoppuhr mit max. 100 Speicherplätzen für Zwischen-/Rundenzeiten.
2. Dual-Timer für Intervall-Training (Training-Pause-Training-Pause...)
3. Schlagzahlmessung (Stroke, Basis sind 3 Schläge) z.B. für das Rudertraining
4. Taktgeber (Pacer) mit 10, 20, 30, 40, 60, 80, 120, 160, 240 oder 320 Piepser pro Minute
5. Uhrzeit mit 12h- oder 24h-Anzeige, Datum (englische Schreibweise "MM-TT") mit Wochentag (englisch)
6. Alarm/Wecker

Diese Stoppuhr vereint so ziemlich alle nötigen und unnötigen Funktionen. Die Bedienung ist dabei einfach und weitestgehend selbsterklärend, sofern man die Funktionen bereits kennt. Ansonsten hilft ein Blick in die mehrsprachige Anleitung.

Der Druckpunkt der Tasten ist sehr angenehm und gewährleistet meiner Meinung nach ein verzögerungsfreies Stoppen der Zeit.

Die Verarbeitung macht einen soliden Eindruck. In wie weit die angegebene Wasserdichtigkeit erreicht wird, kann ich nicht sagen, da ich es auch nicht testen möchte. Nur soweit: Es findet sich im Inneren der Master Memory Stoppuhr entgegen einer anderen Behauptung eine Dichtung im Deckel. Die angegebene Wasserdichtigkeit entspricht übrigens dem Duschen oder Baden, NICHT 50m Wassertiefe!

Noch eine Bemerkung zum Speicher: Die 100 Speicherplätze beziehen sich auf die Anzahl der speicherbaren Zwischen-/Rundenzeiten EINES Stoppvorganges. Wer also erwartet, dass man die letzten 100 gestoppten Zeiten abrufen kann, um später eine Auswertung machen zu können oder die Zeiten eines vorherigen Laufes abrufen zu können, der wird mit dieser Stoppuhr nicht glücklich. Dem sei besser die DT-320 zu empfehlen, bei der man allerdings auf Dual-Timer, Pacer und Alarm verzichten muss, dafür jedoch 300 "echte" Speicherplätze mit Datum des Stoppvorganges erhält.

Einzigst negativ ist mir aufgefallen, dass die Uhr der Memory Master eine Gangabweichung von 1s pro Tag hat (zum Vergleich die DT-320 1s pro Woche). Für eine Stoppuhr mit 1/100tel Sekunden scheint mir das etwas zu viel, wenn dies auch beim Stoppen von "Minuten-Läufen" zu vernachlässigen ist.

Original INSTAR® IN-3010 (weiss) steuerbare Pan Tilt WLAN IP Kamera mit max. 15 festen Kamerapositonen, eingebautem Motor, Mikrofon, Audio Ausgang, Alarm IO Ein/Ausgang sowie mit IR Nachtsicht. Ganz neu jetzt mit Internetadresse auf deutschen Servern / Geräusch Erkennung / Cloud Recording Aufnahme in der Cloud / erweiterbar mit Weitwinkel Objektiven und anderem Zubehör / kompatibel mit MAC, Windows, Linux, Android, iOS...
Original INSTAR® IN-3010 (weiss) steuerbare Pan Tilt WLAN IP Kamera mit max. 15 festen Kamerapositonen, eingebautem Motor, Mikrofon, Audio Ausgang, Alarm IO Ein/Ausgang sowie mit IR Nachtsicht. Ganz neu jetzt mit Internetadresse auf deutschen Servern / Geräusch Erkennung / Cloud Recording Aufnahme in der Cloud / erweiterbar mit Weitwinkel Objektiven und anderem Zubehör / kompatibel mit MAC, Windows, Linux, Android, iOS...
Wird angeboten von INSTAR
Preis: EUR 99,00

31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Produkt mit Reserven, 6. September 2010
Grund der Anschaffung war, dass in der Nachbarschaft eingebrochen wurde und ich zumindest bei längerer Abwesenheit unsere Wohnung überwachen will.

Abends bestellt wurde die Kamera am übernächsten Tag durch INSTAR zügig geliefert. Die Verpackung macht einen soliden Eindruck, alles ist ordentlich eingepackt und wird ausreichend geschützt.

Lieferumfang: Kamera, Netzteil, Halterung, Antenne, Patchkabel, deutsche Kurzanleitung, Mini-CD mit Software und englischer Anleitung

Hier ist der erste Verbesserungspunkt: Es sollte doch nicht so schwer sein, die komplette Anleitung auf der CD in die deutsche Sprache zu übersetzen und als PDF und nicht wie die englische Anleitung als DOC beizufügen. Gegen eine entsprechende Vergütung würde ich mich sogar anbieten!

Da ich ausschließlich Linux einsetze, verschwand die CD umgehen wieder aus dem Laufwerk. Zunächst also die Kamera wie beschrieben mit einem Patchkabel am Switch/Router (Fritz!Box) angeschlossen und über die Webseite der Fritz!Box die zugewiesene IP-Adresse in Erfahrung gebracht. Mit einem IP-Scanner (z.B. nmap) geht es natürlich auch. Anschließend mit dem Firefox-Browser und dieser IP-Adresse die Webseite der Kamera "angesteuert". Diese sieht etwas "altbacken" aus, erfüllt jedoch ihren Zweck und ist Geschmackssache. Nachdem die WLAN-Einstellungen vorgenommen wurden, habe ich das Patchkabel entfernt und die Kamera für einen Neustart vom Stromnetz getrennt. Nun konnte ich per WLAN auf die Kamera zugreifen und die restlichen Einstellungen vornehmen. Hierbei ist mir aufgefallen, dass die Kamera sich automatisch bei einem DDNS-Dienst anmeldet. Dies ist zwar für "Anfänger" sehr praktisch aber in meinem Fall hätte ich DDNS gern deaktiviert, da dies meine Fritz!Box übernimmt.

Hier also der zweite Verbesserungspunkt: DDNS sollte deaktivierbar sein

Neben der Übertragung des Live-Bildes ist die Kamera in der Lage Bewegungen zu erkennen und anschließend Bilder als E-Mail und/oder per FTP-Upload zu übermitteln. Dies lässt sich zeit- und wochentagsabhängig aktivieren. Die Empfindlichkeit der Bewegungserkennung lässt sich in 10 Stufen einstellen. Die Erkennung funktioniert sehr gut und auch in der Nacht, da die Kamera ja über mehrere Infrarot-LEDs verfügt. Dies ist übrigens auch der Grund, weswegen die Farben verfälscht werden, denn die Linse filtert im Gegensatz zu normalen Webcams und Kameras das Infrarot-Licht NICHT heraus. "It's not a bug it's a feature". Im Dunklen zeigen sich wenige Pixelfehler, die für diesen Zweck nicht stören und im Verhältnis zu manch einer Webcam gering ausfallen. Zurück zur Alarmfunktion: Die Kamera beherrscht offenbar nicht alle Authentifizierungsarten eines SMTP(E-Mail)-Servers, denn es war nicht möglich die Alarm-E-Mails über den SMTP-Server von 1und1 zu senden. Da ich ja flexibel bin, setzt die Kamera ihre Mails jetzt bei Alfahosting ab.

Hier folglich der dritte Verbesserungspunkt: E-Mail-Authentifizierung muss flexibler sein

Die Schwenk- und Neigefunktion der Kamera ist ganz nett, jedoch zur reinen Überwachung/Bewegungserkennung nicht nötig.
Mikrofon und Lautsprecher sind bei mir ungenutzt, da diese Funktionen wie auch die Mehr-Kamera-Ansicht offenbar nur mit dem Internet Explorer nutzbar sind. Die Mikrofon-Übertragung wäre sicher auch mit dem Firefox machbar. Vielleicht gibt es ja mal eine neue Firmware.

Nun noch ein paar allgemeine Anmerkungen: Die INSTAR IN-3010 besteht zum Großteil aus Plastik hinterlässt aber keinen billigen Eindruck. Die WLAN-Reichweite fällt etwas geringer aus als bei meinem Notebook, ist aber sicher in den meisten Fällen ausreichend. Die mitgelieferte Halterung ist dagegen doch etwas weniger wertig. Kamera und Halterung werden durch eine Schraube miteinander verbunden. Das Gewinde der Kamera entspricht einem Stativgewinde und besteht aus einem Metalleinsatz. Doch sollte man sich vorher genau anschauen, wie weit die Schraube des Statives in die Kamera hinein reicht, denn eine lange Schraube würde in der Kamera einen Schaltkreis beschädigen!

Hier also vierte Verbesserungspunkt: Der Gewindeeinsatz sollte nach innen nicht offen sein

Neben Einstellungen für Helligkeit und Kontrast gibt es noch ein Feld "Modus", welches wichtig ist für Außenaufnahmen, denn hier sollte "Draußen" eingestellt sein, damit man ein ordentliches Bild sieht. Zusätzlich verfügt die Kamera sowohl über einen Ausgang, der ausgelöst wird, wenn eine Bewegung erkannt wurde als auch über einen Eingang, an dem man einen externen Bewegungssensor anschließen könnte.

Besonders hervorheben möchte ich nochmals, dass diese Kamera bis auf wenige Funktionen mit Nicht-Internet-Explorer-Browsern zu bedienen und komplett konfigurierbar ist.

Nach 3 Tagen Dauerbetrieb kann ich berichten, dass diese Kamera zuverlässig ihren Dienst versieht.

UPDATE 20.11.2010:
Die Kamera funktioniert immernoch problemlos. Es gibt mittlerweile für alle INSTAR-Kameras eine deutsche Anleitung. DDNS ist als Notlösung deaktivierbar indem man einen der angebotenen Diensteanbieter ohne Kenndaten auswählt. Daher würde ich nun 4,5 Sterne geben.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 28, 2011 3:28 PM MEST


INSTAR IN-3010 (schwarz) ORIGINAL steuerbare Pan Tilt WLAN IP Kamera mit max. 15 festen Kamerapositonen, eingebautem Motor, Mikrofon, Lautsprecher, Alarm IO Ein/Ausgang sowie mit IR Nachtsicht. Für MAC / Windows / Linux / Android und IPhone! JETZT FINDEN SIE BEI AMAZON AUCH 155 GRAD WEITWINKELOBJEKTIVE ETC. FÜR DIE IN-3010 !
INSTAR IN-3010 (schwarz) ORIGINAL steuerbare Pan Tilt WLAN IP Kamera mit max. 15 festen Kamerapositonen, eingebautem Motor, Mikrofon, Lautsprecher, Alarm IO Ein/Ausgang sowie mit IR Nachtsicht. Für MAC / Windows / Linux / Android und IPhone! JETZT FINDEN SIE BEI AMAZON AUCH 155 GRAD WEITWINKELOBJEKTIVE ETC. FÜR DIE IN-3010 !

168 von 174 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Produkt mit Reserven, 6. September 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Grund der Anschaffung war, dass in der Nachbarschaft eingebrochen wurde und ich zumindest bei längerer Abwesenheit unsere Wohnung überwachen will.

Abends bestellt wurde die Kamera am übernächsten Tag durch INSTAR zügig geliefert. Die Verpackung macht einen soliden Eindruck, alles ist ordentlich eingepackt und wird ausreichend geschützt.

Lieferumfang: Kamera, Netzteil, Halterung, Antenne, Patchkabel, deutsche Kurzanleitung, Mini-CD mit Software und englischer Anleitung

Hier ist der erste Verbesserungspunkt: Es sollte doch nicht so schwer sein, die komplette Anleitung auf der CD in die deutsche Sprache zu übersetzen und als PDF und nicht wie die englische Anleitung als DOC beizufügen. Gegen eine entsprechende Vergütung würde ich mich sogar anbieten!

Da ich ausschließlich Linux einsetze, verschwand die CD umgehen wieder aus dem Laufwerk. Zunächst also die Kamera wie beschrieben mit einem Patchkabel am Switch/Router (Fritz!Box) angeschlossen und über die Webseite der Fritz!Box die zugewiesene IP-Adresse in Erfahrung gebracht. Mit einem IP-Scanner (z.B. nmap) geht es natürlich auch. Anschließend mit dem Firefox-Browser und dieser IP-Adresse die Webseite der Kamera "angesteuert". Diese sieht etwas "altbacken" aus, erfüllt jedoch ihren Zweck und ist Geschmackssache. Nachdem die WLAN-Einstellungen vorgenommen wurden, habe ich das Patchkabel entfernt und die Kamera für einen Neustart vom Stromnetz getrennt. Nun konnte ich per WLAN auf die Kamera zugreifen und die restlichen Einstellungen vornehmen. Hierbei ist mir aufgefallen, dass die Kamera sich automatisch bei einem DDNS-Dienst anmeldet. Dies ist zwar für "Anfänger" sehr praktisch aber in meinem Fall hätte ich DDNS gern deaktiviert, da dies meine Fritz!Box übernimmt.

Hier also der zweite Verbesserungspunkt: DDNS sollte deaktivierbar sein

Neben der Übertragung des Live-Bildes ist die Kamera in der Lage Bewegungen zu erkennen und anschließend Bilder als E-Mail und/oder per FTP-Upload zu übermitteln. Dies lässt sich zeit- und wochentagsabhängig aktivieren. Die Empfindlichkeit der Bewegungserkennung lässt sich in 10 Stufen einstellen. Die Erkennung funktioniert sehr gut und auch in der Nacht, da die Kamera ja über mehrere Infrarot-LEDs verfügt. Dies ist übrigens auch der Grund, weswegen die Farben verfälscht werden, denn die Linse filtert im Gegensatz zu normalen Webcams und Kameras das Infrarot-Licht NICHT heraus. "It's not a bug it's a feature". Im Dunklen zeigen sich wenige Pixelfehler, die für diesen Zweck nicht stören und im Verhältnis zu manch einer Webcam gering ausfallen. Zurück zur Alarmfunktion: Die Kamera beherrscht offenbar nicht alle Authentifizierungsarten eines SMTP(E-Mail)-Servers, denn es war nicht möglich die Alarm-E-Mails über den SMTP-Server von 1und1 zu senden. Da ich ja flexibel bin, setzt die Kamera ihre Mails jetzt bei Alfahosting ab.

Hier folglich der dritte Verbesserungspunkt: E-Mail-Authentifizierung muss flexibler sein

Die Schwenk- und Neigefunktion der Kamera ist ganz nett, jedoch zur reinen Überwachung/Bewegungserkennung nicht nötig.
Mikrofon und Lautsprecher sind bei mir ungenutzt, da diese Funktionen wie auch die Mehr-Kamera-Ansicht offenbar nur mit dem Internet Explorer nutzbar sind. Die Mikrofon-Übertragung wäre sicher auch mit dem Firefox machbar. Vielleicht gibt es ja mal eine neue Firmware.

Nun noch ein paar allgemeine Anmerkungen: Die INSTAR IN-3010 besteht zum Großteil aus Plastik hinterlässt aber keinen billigen Eindruck. Die WLAN-Reichweite fällt etwas geringer aus als bei meinem Notebook, ist aber sicher in den meisten Fällen ausreichend. Die mitgelieferte Halterung ist dagegen doch etwas weniger wertig. Kamera und Halterung werden durch eine Schraube miteinander verbunden. Das Gewinde der Kamera entspricht einem Stativgewinde und besteht aus einem Metalleinsatz. Doch sollte man sich vorher genau anschauen, wie weit die Schraube des Statives in die Kamera hinein reicht, denn eine lange Schraube würde in der Kamera einen Schaltkreis beschädigen!

Hier also vierte Verbesserungspunkt: Der Gewindeeinsatz sollte nach innen nicht offen sein

Neben Einstellungen für Helligkeit und Kontrast gibt es noch ein Feld "Modus", welches wichtig ist für Außenaufnahmen, denn hier sollte "Draußen" eingestellt sein, damit man ein ordentliches Bild sieht. Zusätzlich verfügt die Kamera sowohl über einen Ausgang, der ausgelöst wird, wenn eine Bewegung erkannt wurde als auch über einen Eingang, an dem man einen externen Bewegungssensor anschließen könnte.

Besonders hervorheben möchte ich nochmals, dass diese Kamera bis auf wenige Funktionen mit Nicht-Internet-Explorer-Browsern zu bedienen und komplett konfigurierbar ist.

Nach 3 Tagen Dauerbetrieb kann ich berichten, dass diese Kamera zuverlässig ihren Dienst versieht.

UPDATE 20.11.2010:
Die Kamera funktioniert immernoch problemlos. Es gibt mittlerweile für alle INSTAR-Kameras eine deutsche Anleitung. DDNS ist als Notlösung deaktivierbar indem man einen der angebotenen Diensteanbieter ohne Kenndaten auswählt. Daher würde ich nun 4,5 Sterne geben.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 31, 2011 9:14 PM CET


Seite: 1 | 2