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Rezensionen verfasst von
R. Steiner
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Lange Große Weihnachtsmütze Nikolausmütze Rot Weiß Santa Mütze Gestreift Neu WM0107017_FBA
Lange Große Weihnachtsmütze Nikolausmütze Rot Weiß Santa Mütze Gestreift Neu WM0107017_FBA

4.0 von 5 Sternen Blickfang, 28. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zu den Daten: Diese Mütze sieht genauso wie abgebildet aus, hat eine Gesamtlänge von 80 cm und lässt sich Dank Gummizug für Kopfumfänge von ca. 50 bis 60 cm nutzen. Innen ist eine Art Filzschicht während der Stoff außen velourartig ist. Sie lässt sich bequem tragen und sieht bei Frauchen recht ansehnlich aus - besser als die 08-15 Mützen.

Die Verarbeitung ist relativ gut für so einen Artikel, lediglich die Pommel ist etwas primitiv mit Heißkleber an der Spitze befestigt.

Fazit: Würden die Mütze für unter 5 EUR bei Bedarf wieder kaufen.


Himmel im Kopf
Himmel im Kopf
Preis: EUR 14,99

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Muss man gehört haben, 23. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Himmel im Kopf (Audio CD)
Ich gestehe, ich kannte Remo bisher nicht. Wurde aufmerksam durch den gleichnamigen Film und muss sagen, alle Lieder wissen zu gefallen. Wie bereits anderweitig zu lesen, erinnern manche Songs an Westernhagen ohne dabei Marius zu kopieren. Von rockig bis "unter die Haut" ist alles dabei. Wer seinem Kind eine Freude machen möchte, sollte ihm mindestens "Mein Kind 2" schenken, eine bessere Liebeserklärung geht nicht.


Brennenstuhl Klett-Kabelbinder 12mm x 125mm schwarz, 1164340
Brennenstuhl Klett-Kabelbinder 12mm x 125mm schwarz, 1164340
Preis: EUR 6,45

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kleber löst sich, 18. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach reichlich einem Jahr Benutzung bin ich nicht mehr so begeistert von diesen Kabelbindern.

Grund: ein Kabelbinder besteht im Prinzip aus zwei zusammengeklebten Teilen (wie eben bei Klettverschlüssen üblich). Dieser Kleber löst sich nach einer gewissen Zeit und der Kabelbinder "spaltet" sich in zwei Teile. Besser wäre eine Naht.

Dies passiert sicher nicht bei "statischer" Benutzung hinter der Musikanlage. Da ich diese Kabelbinder aber für Ladekabel benutze, die gelegentlich auch mal geöffnet werden, ist das mit der Zeit unschön.


PocketBook TOUCH LUX schwarz
PocketBook TOUCH LUX schwarz

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Support und große Fan-Gemeinde (Community), 3. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: PocketBook TOUCH LUX schwarz (Elektronik)
Ich möchte nicht alle technischen Details hier auflisten, dies wurde bereits in anderen guten Rezensionen getan. Statt dessen möchte ich hier allgemeine Informationen loswerden.

Als Besitzer von Kobo Touch, PocketBook Touch und natürlich den Lux, der in unserer Familie befindlichen Kindle sowie diverser Sony im Bekanntenkreis kann ich feststellen, dass alle diese eReader für den eigentlichen Zweck - dem Lesen von eBooks - sehr gut geeignet sind. Letzten Endes muss der eigene Geschmack und der Bedarf nach zusätzlichen Funktionen entscheiden.

Für meine Bedürfnisse sind der PocketBook 622 und 623 die richtigen Kandidaten aus folgenden Gründen (unabhängig von den sowieso gut funktionierenden Grundfunktionen):

1. Trotz geräteseitiger Anbindung an einen Online-Shop ist man dennoch unabhängig und kann überall eBooks kaufen und auch ausleihen.

2. Es gibt die Möglichkeit selbst Wörterbücher zu erstellen und zu installieren. Dies ist zwar nicht jedermanns Sache, aber es geht. Welcher eReader hat schon ein Latein- oder Esperanto-Wörterbuch?

3. Es gibt die Möglichkeit die Benutzeroberfläche selbst zu gestalten (Themes). Auch hier gilt, dass man da einige Kenntnisse benötigt.

4. Es können zusätzliche Programme/Spiele installiert werden.

5. Text-To-Speeech, wenn man doch mal etwas faul ist.

Darüber hinaus gibt es eine riesige Community und man erhält im MobileRead-Forum sogar Hilfe direkt vom deutschen Support.

Wer dazu mehr erfahren möchte, findet dies im folgenden Link:

[...]

Viele Grüße
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 10, 2013 10:02 AM CET


BECO Bade - Pantoletten für Herren marine 43
BECO Bade - Pantoletten für Herren marine 43
Wird angeboten von DEHAG fitnesswelten
Preis: EUR 9,95

5.0 von 5 Sternen Leicht und bequem, 20. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: BECO Herrenpantolette (Textilien)
Ich kaufte bisher immer Badeschuhe mit Klettverschluss, um die Größe passend einstellen zu können. Nachteil: nach einer gewissen Zeit löste sich entweder das ganze Oberteil von der Sohle oder die Naht am Klettverschluss. Daher suchte ich diesmal Badeschuhe aus einem Guss. Unsicher war ich mir nur, ob sie nicht zu weit oder eng sind.

Nach mehrfacher Nutzung (Schwimmhalle) kann ich nun feststellen, dass diese "Latschen" sehr leicht und angenehm zu tragen sind. Die Schuhgröße entspricht meiner Fußgröße; sie sind weder zu weit noch zu eng. Positiv anzumerken ist ebenfalls, dass sie auf Grund des Materials schnell trocknen, da sich nichts vollsaugen kann. Und zu guter Letzt: Ich konnte keine unangenehmen "Ausdünstungen" des Kunststoffes feststellen.

Zur Haltbarkeit kann ich momentan (06/2013) noch nicht viel schreiben, werde aber bei Beanstandungen sofort Bericht erstatten.


Kein Titel verfügbar

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Licht und Schatten, 4. Juli 2012
= Haltbarkeit:3.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie bereits beschrieben wird der Neocube mit goldener Beschichtung in einer runden Blechdose geliefert. Der Würfel selbst ist nochmals in Folie verpackt.

Hat man den Würfel erst einmal ausgepackt und "deformiert", so beginnt der Spaß und man versucht krampfhaft die Würfelform wiederherzustellen. Das ist nicht ganz einfach zumal dieser schließlich nur eine Kantenlänge von 6x3mm=18mm hat. Etwas Ehrgeiz und Geduld ist gefragt. Wenn man den Dreh heraus hat, so hat man das Bedürfnis, andere Figuren zu bauen. Der Spaßfaktor ist also recht hoch, sofern man einen Draht zum Puzzlen hat.

Was bereits nach einem Tag negativ auffiel (und das scheint wohl bei den meisten Neocubes der Fall zu sein), ist die mangelhafte goldene Beschichtung. Es wird wohl nicht lange dauern und das "Gold" ist komplett abgegriffen. Dies hat aber keinen Einfluss auf die Funktion.

Lieferung erfolgte schnell und ohne Beanstandung von dvbshop24 durch Amazon.de


KOBO E-Reader Touch N905-KDN-U eBook
KOBO E-Reader Touch N905-KDN-U eBook

163 von 166 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kobo Touch - auch für Linux-Anwender geeignet, 1. März 2012
Nach 3 Wochen intensiver Nutzung hier ein erster Bericht:

Welche Erwartungen hatte ich?

1. Bequemes Lesen von eBooks, gute Bedienbarkeit, Akkulaufzeit
2. Nutzung von eBooks verschiedener Anbieter (bevorzugt EPUB)
3. Inbetriebnahme und Verwaltung unter Linux

Weshalb die Entscheidung für Kobo Touch?

Aus stundenlangen Recherchen in Foren und Testberichten kristallisierte sich heraus, dass qualitativ nur 3 Geräte in Frage kommen können: Kindle 4, Sony PRS-T1 oder Kobo Touch.

Erwartung 1 wird meiner Meinung nach von allen 3 Geräten mit kleinen Einschränkungen gut erfüllt. So ist der glänzende Rand beim Sony auf Grund der Reflektion bei hellem Umgebungslicht störend. Die Displays ähneln einander sehr. Das fehlende Touch-Screen beim Kindle ist beim Lesen nicht von Nöten, jedoch ist die Eingabe von Texten bei der Suche im Buch, Wörterbuch oder Shop mit dem Touch-Screen des Sony bzw. Kobo doch wesentlich bequemer. Die in vielen Bewertungen erwähnte Trägheit des Kobo Touch beim Umblättern ist übrigens nur bei alten Firmware-Ständen der Fall.

Erwartung 2 wird nur vom Sony und Kobo Touch erfüllt
Den Amazon-Kindle hatte ich bereits in den Händen und finde Ihn im Gesamtpaket mit Amazon sehr gut bezüglich Shop-Anbindung und Bedienung. Wer sowieso vor hat, generell bei Amazon zu kaufen und niemals eine Online-Ausleihe (Onleihe) nutzen zu wollen, der wird damit glücklich sein. Aber genau das wollte ich nicht. Den Diesel meines Autos möchte ich ja schließlich auch an der Tankstelle meiner Wahl kaufen. Folglich fiel der Kindle heraus.

Erwartung 3 wird im weitestgehenden Umfang nur durch den Kobo Touch erfüllt, da es hier (zwar inoffiziell, aber immerhin lauffähig) die Desktop-Software als (Debian-)Linux-Version gibt. Mir ist es sogar unter einer völlig anderen Distribution (Arch Linux) gelungen, diese Software zu installieren. Damit konnte ich den Kobo Touch registrieren und damit im vollen Umfang nutzen (WLAN, Kobo-Shop usw.).

Da der letzte Punkt nicht ganz so wichtig war (schließlich findet sich auch irgendwo außerhalb meines Reiches ein Windows-PC zur Registrierung des Gerätes), entschied ich mich, beide Geräte im Großmarkt anzusehen. Und hier hat mir der Kobo Touch im Vergleich zum Sony PRS-T1 einfach besser gefallen. Die in vielen Foren erwähnte bessere PDF-Funktionalität beim Sony war mir völlig egal, da ich keinen der am Markt befindlichen eReader mit eInk-Technologie dafür geeignet finde.

Inbetriebnahme

Die ersten Leseproben habe ich ohne jegliches Setup durchgeführt, indem ich einfach ein paar Gutenberg-Bücher heruntergeladen, den Kobo am USB-Anschluss angesteckt und die Bücher einfach mit dem Dateimanager (unter Windows hieße dies Explorer) auf den Kobo kopiert habe. Keine Probleme. Nach zwei Tagen Test und der Entschlossenheit diesen eReader zu behalten, machte ich mich daran die Desktop-Software zu installieren. Unter Linux nicht ganz einfach aber machbar. Also installiert, Kobo angeschlossen, synchronisiert und dabei wurde auch die Firmware sofort aktualisiert. Ab da konnte ich bequem dank Touch-Screen (für die Eingabe meines paranoiden 63stelligen Schlüssels) am Kobo mein WLAN einrichten. Damit klappte auch sofort der Zugriff auf den Kobo-Shop. Es lassen sich Schriftart, Schriftgröße, Zeilenabstand und Ränder sehr flexibel einstellen.

Weitere Funktionen

Der Kobo besitzt ein Wörterbuch zum schnellen Nachschlagen der Bedeutung eines Wortes oder zur Übersetzung. Hierbei gibt es eine Einschränkung, dass es lediglich Englisch-Deutsch nicht Spanisch-Deutsch oder Französisch-Deutsch gibt. Um also ein französisches Wort ins Deutsche zu übersetzen, muss man erst ins Englische und dann ins Deutsche übersetzen. Wie das bei anderen eReadern ist, weiß ich nicht.

Die Navigation innerhalb eines Buches ist kinderleicht und reicht vom Inhaltsverzeichnis über Seitensprünge bis zur Volltextsuche.

Die Shop-Anbindung an den Kobo-Shop funktioniert gut jedoch findet man (noch) nicht so viele Bücher wie bei anderen Anbietern. Aber genau das ist der Vorteil eines "Nicht-Kindle", man kann auch bei anderen Anbietern kaufen. Zwar nicht direkt mit dem eReader aber am PC/Laptop, indem man zunächst ADE (Adobe Digital Editions) installiert und sich registriert um eine ID zu erhalten. Nun kann man getrost bei buch.de, weltbild.de, libri.de oder sonstigen Nicht-Amazon-Buchhandel seine eBooks kaufen, die dann mittels ADE heruntergeladen werden können und einfach auf den Kobo kopiert werden. Ratsam ist als Zwischenschritt die Verwaltung mittels Calibre, denn diese freie Software ist hervorragend geeignet, um die gesamte Bibliothek egal ob EPUB, MOBI oder welches eBook-Format auch immer zu verwalten.

Neben den klassischen Funktionen für das Lesen hat der Kobo Touch noch einen kleinen Browser installiert, mit dem man durchaus schnell im Internet etwas suchen kann.

Und wer unbedingt Sudoku oder eine Freihand-Notizfunktion brauch, der wird auch dies auf dem Kobo finden.

Was viele sehr vermissen, ist eine mangelnde Möglichkeit Bücher in Ordnern zu verwalten. Es gibt zwar noch keine offizielle Firmware, die das unterstützt aber es gibt mittlerweile ein sehr brauchbares Tweaks-Plugin, was eine Regalfunktion ermöglicht.

Fazit

Bis jetzt funktioniert alles reibungslos. Ich habe bereits von den verschiedensten Shops Bücher heruntergeladen und auf dem Kobo "geschoben". Offensichtlich kommt das Gerät am besten mit EPUB zurecht, weshalb ich diverse MOBI-Dateien mittels Calibre ins EPUB-Format konvertiert habe. Aber das werden die wenigsten Anwender benötigen, da die meisten Shops/Onleihe EPUB anbieten. Das Lesen damit macht Spaß und das Umblättern mittels Touch-Screen ist sehr angenehm und lässt sich mit der neuen Firmware auch so konfigurieren, dass mit einer Hand vor- und zurückgeblättert werden kann. Die technischen Details erspare ich mir, denn dies ist bereits ausreichend im Internet zu finden. Jeder der 3 genannten Geräte hat seine Vor- und Nachteile. Letzten Endes muss jeder für sich entscheiden, welchen Schwerpunkt er setzen möchte.

Einfachste Bedienung und Bindung an Amazon (à la iPod und Co.) -> Kindle
Beste PDF-Unterstützung, keine Bindung, Updates schleppend -> Sony PRS-T1
Einfache Bedienung, gute Haptik, keine Bindung, regelmäßig Updates -> Kobo Touch

Bewertung

Eigentlich müsste ich einen Stern wegen der nicht vorhandenen Ordner-Funktion abziehen. Da das verfügbare Tweaks-Plugin aber diese Funktionalität, wenn auch inoffiziell, zur Verfügung stellt, belasse ich es bei der vollen Punktzahl.

Anmerkung

Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wieso Amazon seine eBooks nicht auch als EPUB anbietet und somit den Verkauf ihres Kindle erzwingen möchte. Ich finde dies als langjähriger Amazon-Kunde zu viel Bevormundung und werde die eBooks eben woanders kaufen. Selbst meine Frage diesbezüglich an Amazon blieb unbeantwortet. Das ist meiner Meinung nach der falsche Weg.
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 10, 2012 11:36 AM CET


KOBO E-Reader Touch eBook
KOBO E-Reader Touch eBook

43 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kobo Touch - auch für Linux-Anwender geeignet, 28. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: KOBO E-Reader Touch eBook (Elektronik)
Nach 3 Wochen intensiver Nutzung hier ein erster Bericht:

Welche Erwartungen hatte ich?

1. Bequemes Lesen von eBooks, gute Bedienbarkeit, Akkulaufzeit
2. Nutzung von eBooks verschiedener Anbieter (bevorzugt EPUB)
3. Inbetriebnahme und Verwaltung unter Linux

Weshalb die Entscheidung für Kobo Touch?

Aus stundenlangen Recherchen in Foren und Testberichten kristallisierte sich heraus, dass qualitativ nur 3 Geräte in Frage kommen können: Kindle 4, Sony PRS-T1 oder Kobo Touch.

Erwartung 1 wird meiner Meinung nach von allen 3 Geräten mit kleinen Einschränkungen gut erfüllt. So ist der glänzende Rand beim Sony auf Grund der Reflektion bei hellem Umgebungslicht störend. Die Displays ähneln einander sehr. Das fehlende Touch-Screen beim Kindle ist beim Lesen nicht von Nöten, jedoch ist die Eingabe von Texten bei der Suche im Buch, Wörterbuch oder Shop mit dem Touch-Screen des Sony bzw. Kobo doch wesentlich bequemer. Die in vielen Bewertungen erwähnte Trägheit des Kobo Touch beim Umblättern ist übrigens nur bei alten Firmware-Ständen der Fall.

Erwartung 2 wird nur vom Sony und Kobo Touch erfüllt
Den Amazon-Kindle hatte ich bereits in den Händen und finde Ihn im Gesamtpaket mit Amazon sehr gut bezüglich Shop-Anbindung und Bedienung. Wer sowieso vor hat, generell bei Amazon zu kaufen und niemals eine Online-Ausleihe (Onleihe) nutzen zu wollen, der wird damit glücklich sein. Aber genau das wollte ich nicht. Den Diesel meines Autos möchte ich ja schließlich auch an der Tankstelle meiner Wahl kaufen. Folglich fiel der Kindle heraus.

Erwartung 3 wird im weitestgehenden Umfang nur durch den Kobo Touch erfüllt, da es hier (zwar inoffiziell, aber immerhin lauffähig) die Desktop-Software als (Debian-)Linux-Version gibt. Mir ist es sogar unter einer völlig anderen Distribution (Arch Linux) gelungen, diese Software zu installieren. Damit konnte ich den Kobo Touch registrieren und damit im vollen Umfang nutzen (WLAN, Kobo-Shop usw.).

Da der letzte Punkt nicht ganz so wichtig war (schließlich findet sich auch irgendwo außerhalb meines Reiches ein Windows-PC zur Registrierung des Gerätes), entschied ich mich, beide Geräte im Großmarkt anzusehen. Und hier hat mir der Kobo Touch im Vergleich zum Sony PRS-T1 einfach besser gefallen. Ich habe mich übrigens für das schwarze Modell entschieden. Die in vielen Foren erwähnte bessere PDF-Funktionalität beim Sony war mir völlig egal, da ich keinen der am Markt befindlichen eReader mit eInk-Technologie dafür geeignet finde.

Inbetriebnahme

Die ersten Leseproben habe ich ohne jegliches Setup durchgeführt, indem ich einfach ein paar Gutenberg-Bücher heruntergeladen, den Kobo am USB-Anschluss angesteckt und die Bücher einfach mit dem Dateimanager (unter Windows hieße dies Explorer) auf den Kobo kopiert habe. Keine Probleme. Nach zwei Tagen Test und der Entschlossenheit diesen eReader zu behalten, machte ich mich daran die Desktop-Software zu installieren. Unter Linux nicht ganz einfach aber machbar. Also installiert, Kobo angeschlossen, synchronisiert und dabei wurde auch die Firmware sofort aktualisiert. Ab da konnte ich bequem dank Touch-Screen (für die Eingabe meines paranoiden 63stelligen Schlüssels) am Kobo mein WLAN einrichten. Damit klappte auch sofort der Zugriff auf den Kobo-Shop. Es lassen sich Schriftart, Schriftgröße, Zeilenabstand und Ränder sehr flexibel einstellen.

Weitere Funktionen

Der Kobo besitzt ein Wörterbuch zum schnellen Nachschlagen der Bedeutung eines Wortes oder zur Übersetzung. Hierbei gibt es eine Einschränkung, dass es lediglich Englisch-Deutsch nicht Spanisch-Deutsch oder Französisch-Deutsch gibt. Um also ein französisches Wort ins Deutsche zu übersetzen, muss man erst ins Englische und dann ins Deutsche übersetzen. Wie das bei anderen eReadern ist, weiß ich nicht.

Die Navigation innerhalb eines Buches ist kinderleicht und reicht vom Inhaltsverzeichnis über Seitensprünge bis zur Volltextsuche.

Die Shop-Anbindung an den Kobo-Shop funktioniert gut jedoch findet man (noch) nicht so viele Bücher wie bei anderen Anbietern. Aber genau das ist der Vorteil eines "Nicht-Kindle", man kann auch bei anderen Anbietern kaufen. Zwar nicht direkt mit dem eReader aber am PC/Laptop, indem man zunächst ADE (Adobe Digital Editions) installiert und sich registriert um eine ID zu erhalten. Nun kann man getrost bei buch.de, weltbild.de, libri.de oder sonstigen Nicht-Amazon-Buchhandel seine eBooks kaufen, die dann mittels ADE heruntergeladen werden können und einfach auf den Kobo kopiert werden. Ratsam ist als Zwischenschritt die Verwaltung mittels Calibre, denn diese freie Software ist hervorragend geeignet, um die gesamte Bibliothek egal ob EPUB, MOBI oder welches eBook-Format auch immer zu verwalten.

Neben den klassischen Funktionen für das Lesen hat der Kobo Touch noch einen kleinen Browser installiert, mit dem man durchaus schnell im Internet etwas suchen kann.

Und wer unbedingt Sudoku oder eine Freihand-Notizfunktion brauch, der wird auch dies auf dem Kobo finden.

Was viele sehr vermissen, ist eine mangelnde Möglichkeit Bücher in Ordnern zu verwalten. Man kann zwar Ordner auf dem Kobo Touch anlegen. Die Bücher darin werden auch erkannt aber erscheinen als eine komplette Liste in der Bibliothek. Laut Foren-Einträge besteht aber die berechtigte Hoffnung, dass es hierfür demnächst ein Update gibt.

Fazit

Bis jetzt funktioniert alles reibungslos. Ich habe bereits von den verschiedensten Shops Bücher heruntergeladen und auf dem Kobo "geschoben". Offensichtlich kommt das Gerät am besten mit EPUB zurecht, weshalb ich diverse MOBI-Dateien mittels Calibre ins EPUB-Format konvertiert habe. Aber das werden die wenigsten Anwender benötigen, da die meisten Shops/Onleihe EPUB anbieten. Das Lesen damit macht Spaß und das Umblättern mittels Touch-Screen ist sehr angenehm und lässt sich mit der neuen Firmware auch so konfigurieren, dass mit einer Hand vor- und zurückgeblättert werden kann. Die technischen Details erspare ich mir, denn dies ist bereits ausreichend im Internet zu finden. Jeder der 3 genannten Geräte hat seine Vor- und Nachteile. Letzten Endes muss jeder für sich entscheiden, welchen Schwerpunkt er setzen möchte.

Einfachste Bedienung und Bindung an Amazon (à la iPod und Co.) -> Kindle
Beste PDF-Unterstützung, keine Bindung, Updates schleppend -> Sony PRS-T1
Einfache Bedienung, gute Haptik, keine Bindung, regelmäßig Updates -> Kobo Touch

Bewertung

Einen Stern Abzug gibt es wegen der nicht vorhandenen Ordner-Funktion. Aber ich glaube fest, dass diesbezüglich bald ein Update kommt.

Anmerkung

Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wieso Amazon seine eBooks nicht auch als EPUB anbietet und somit den Verkauf ihres Kindle erzwingen möchte. Ich finde dies als langjähriger Amazon-Kunde zu viel Bevormundung und werde die eBooks eben woanders kaufen. Selbst meine Frage diesbezüglich an Amazon blieb unbeantwortet. Das ist meiner Meinung nach der falsche Weg.

Update 29.02.2012:

Mittlerweile gibt es ein sog. Tweaks-Plugin, welches eine Regalfunktion aktiviert, somit volle Punktzahl!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 18, 2012 2:59 PM MEST


Kobo N905-KBO-S Touch E-Ink 15,2 cm (6 Zoll) eBook Reader (ARM Prozessor, 1,1GHz, 500GB RAM, 2GB HDD, kein Betriebssystem, Touchscreen) silber
Kobo N905-KBO-S Touch E-Ink 15,2 cm (6 Zoll) eBook Reader (ARM Prozessor, 1,1GHz, 500GB RAM, 2GB HDD, kein Betriebssystem, Touchscreen) silber

15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kobo Touch - auch für Linux-Anwender geeignet, 28. Februar 2012
Nach 3 Wochen intensiver Nutzung hier ein erster Bericht:

Welche Erwartungen hatte ich?

1. Bequemes Lesen von eBooks, gute Bedienbarkeit, Akkulaufzeit
2. Nutzung von eBooks verschiedener Anbieter (bevorzugt EPUB)
3. Inbetriebnahme und Verwaltung unter Linux

Weshalb die Entscheidung für Kobo Touch?

Aus stundenlangen Recherchen in Foren und Testberichten kristallisierte sich heraus, dass qualitativ nur 3 Geräte in Frage kommen können: Kindle 4, Sony PRS-T1 oder Kobo Touch.

Erwartung 1 wird meiner Meinung nach von allen 3 Geräten mit kleinen Einschränkungen gut erfüllt. So ist der glänzende Rand beim Sony auf Grund der Reflektion bei hellem Umgebungslicht störend. Die Displays ähneln einander sehr. Das fehlende Touch-Screen beim Kindle ist beim Lesen nicht von Nöten, jedoch ist die Eingabe von Texten bei der Suche im Buch, Wörterbuch oder Shop mit dem Touch-Screen des Sony bzw. Kobo doch wesentlich bequemer. Die in vielen Bewertungen erwähnte Trägheit des Kobo Touch beim Umblättern ist übrigens nur bei alten Firmware-Ständen der Fall.

Erwartung 2 wird nur vom Sony und Kobo Touch erfüllt
Den Amazon-Kindle hatte ich bereits in den Händen und finde Ihn im Gesamtpaket mit Amazon sehr gut bezüglich Shop-Anbindung und Bedienung. Wer sowieso vor hat, generell bei Amazon zu kaufen und niemals eine Online-Ausleihe (Onleihe) nutzen zu wollen, der wird damit glücklich sein. Aber genau das wollte ich nicht. Den Diesel meines Autos möchte ich ja schließlich auch an der Tankstelle meiner Wahl kaufen. Folglich fiel der Kindle heraus.

Erwartung 3 wird im weitestgehenden Umfang nur durch den Kobo Touch erfüllt, da es hier (zwar inoffiziell, aber immerhin lauffähig) die Desktop-Software als (Debian-)Linux-Version gibt. Mir ist es sogar unter einer völlig anderen Distribution (Arch Linux) gelungen, diese Software zu installieren. Damit konnte ich den Kobo Touch registrieren und damit im vollen Umfang nutzen (WLAN, Kobo-Shop usw.).

Da der letzte Punkt nicht ganz so wichtig war (schließlich findet sich auch irgendwo außerhalb meines Reiches ein Windows-PC zur Registrierung des Gerätes), entschied ich mich, beide Geräte im Großmarkt anzusehen. Und hier hat mir der Kobo Touch im Vergleich zum Sony PRS-T1 einfach besser gefallen. Ich habe mich übrigens für das schwarze Modell entschieden. Die in vielen Foren erwähnte bessere PDF-Funktionalität beim Sony war mir völlig egal, da ich keinen der am Markt befindlichen eReader mit eInk-Technologie dafür geeignet finde.

Inbetriebnahme

Die ersten Leseproben habe ich ohne jegliches Setup durchgeführt, indem ich einfach ein paar Gutenberg-Bücher heruntergeladen, den Kobo am USB-Anschluss angesteckt und die Bücher einfach mit dem Dateimanager (unter Windows hieße dies Explorer) auf den Kobo kopiert habe. Keine Probleme. Nach zwei Tagen Test und der Entschlossenheit diesen eReader zu behalten, machte ich mich daran die Desktop-Software zu installieren. Unter Linux nicht ganz einfach aber machbar. Also installiert, Kobo angeschlossen, synchronisiert und dabei wurde auch die Firmware sofort aktualisiert. Ab da konnte ich bequem dank Touch-Screen (für die Eingabe meines paranoiden 63stelligen Schlüssels) am Kobo mein WLAN einrichten. Damit klappte auch sofort der Zugriff auf den Kobo-Shop. Es lassen sich Schriftart, Schriftgröße, Zeilenabstand und Ränder sehr flexibel einstellen.

Weitere Funktionen

Der Kobo besitzt ein Wörterbuch zum schnellen Nachschlagen der Bedeutung eines Wortes oder zur Übersetzung. Hierbei gibt es eine Einschränkung, dass es lediglich Englisch-Deutsch nicht Spanisch-Deutsch oder Französisch-Deutsch gibt. Um also ein französisches Wort ins Deutsche zu übersetzen, muss man erst ins Englische und dann ins Deutsche übersetzen. Wie das bei anderen eReadern ist, weiß ich nicht.

Die Navigation innerhalb eines Buches ist kinderleicht und reicht vom Inhaltsverzeichnis über Seitensprünge bis zur Volltextsuche.

Die Shop-Anbindung an den Kobo-Shop funktioniert gut jedoch findet man (noch) nicht so viele Bücher wie bei anderen Anbietern. Aber genau das ist der Vorteil eines "Nicht-Kindle", man kann auch bei anderen Anbietern kaufen. Zwar nicht direkt mit dem eReader aber am PC/Laptop, indem man zunächst ADE (Adobe Digital Editions) installiert und sich registriert um eine ID zu erhalten. Nun kann man getrost bei buch.de, weltbild.de, libri.de oder sonstigen Nicht-Amazon-Buchhandel seine eBooks kaufen, die dann mittels ADE heruntergeladen werden können und einfach auf den Kobo kopiert werden. Ratsam ist als Zwischenschritt die Verwaltung mittels Calibre, denn diese freie Software ist hervorragend geeignet, um die gesamte Bibliothek egal ob EPUB, MOBI oder welches eBook-Format auch immer zu verwalten.

Neben den klassischen Funktionen für das Lesen hat der Kobo Touch noch einen kleinen Browser installiert, mit dem man durchaus schnell im Internet etwas suchen kann.

Und wer unbedingt Sudoku oder eine Freihand-Notizfunktion brauch, der wird auch dies auf dem Kobo finden.

Was viele sehr vermissen, ist eine mangelnde Möglichkeit Bücher in Ordnern zu verwalten. Man kann zwar Ordner auf dem Kobo Touch anlegen. Die Bücher darin werden auch erkannt aber erscheinen als eine komplette Liste in der Bibliothek. Laut Foren-Einträge besteht aber die berechtigte Hoffnung, dass es hierfür demnächst ein Update gibt.

Fazit

Bis jetzt funktioniert alles reibungslos. Ich habe bereits von den verschiedensten Shops Bücher heruntergeladen und auf dem Kobo "geschoben". Offensichtlich kommt das Gerät am besten mit EPUB zurecht, weshalb ich diverse MOBI-Dateien mittels Calibre ins EPUB-Format konvertiert habe. Aber das werden die wenigsten Anwender benötigen, da die meisten Shops/Onleihe EPUB anbieten. Das Lesen damit macht Spaß und das Umblättern mittels Touch-Screen ist sehr angenehm und lässt sich mit der neuen Firmware auch so konfigurieren, dass mit einer Hand vor- und zurückgeblättert werden kann. Die technischen Details erspare ich mir, denn dies ist bereits ausreichend im Internet zu finden. Jeder der 3 genannten Geräte hat seine Vor- und Nachteile. Letzten Endes muss jeder für sich entscheiden, welchen Schwerpunkt er setzen möchte.

Einfachste Bedienung und Bindung an Amazon (à la iPod und Co.) -> Kindle
Beste PDF-Unterstützung, keine Bindung, Updates schleppend -> Sony PRS-T1
Einfache Bedienung, gute Haptik, keine Bindung, regelmäßig Updates -> Kobo Touch

Bewertung

Einen Stern Abzug gibt es wegen der nicht vorhandenen Ordner-Funktion. Aber ich glaube fest, dass diesbezüglich bald ein Update kommt.

Anmerkung

Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wieso Amazon seine eBooks nicht auch als EPUB anbietet und somit den Verkauf ihres Kindle erzwingen möchte. Ich finde dies als langjähriger Amazon-Kunde zu viel Bevormundung und werde die eBooks eben woanders kaufen. Selbst meine Frage diesbezüglich an Amazon blieb unbeantwortet. Das ist meiner Meinung nach der falsche Weg.

Update 29.02.2012:

Mittlerweile gibt es ein sog. Tweaks-Plugin, welches eine Regalfunktion aktiviert, somit volle Punktzahl!


KOBO E-Reader Touch eBook
KOBO E-Reader Touch eBook

250 von 254 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kobo Touch - auch für Linux-Anwender geeignet, 28. Februar 2012
Nach 3 Wochen intensiver Nutzung hier ein erster Bericht:

Welche Erwartungen hatte ich?

1. Bequemes Lesen von eBooks, gute Bedienbarkeit, Akkulaufzeit
2. Nutzung von eBooks verschiedener Anbieter (bevorzugt EPUB)
3. Inbetriebnahme und Verwaltung unter Linux

Weshalb die Entscheidung für Kobo Touch?

Aus stundenlangen Recherchen in Foren und Testberichten kristallisierte sich heraus, dass qualitativ nur 3 Geräte in Frage kommen können: Kindle 4, Sony PRS-T1 oder Kobo Touch.

Erwartung 1 wird meiner Meinung nach von allen 3 Geräten mit kleinen Einschränkungen gut erfüllt. So ist der glänzende Rand beim Sony auf Grund der Reflektion bei hellem Umgebungslicht störend. Die Displays ähneln einander sehr. Das fehlende Touch-Screen beim Kindle ist beim Lesen nicht von Nöten, jedoch ist die Eingabe von Texten bei der Suche im Buch, Wörterbuch oder Shop mit dem Touch-Screen des Sony bzw. Kobo doch wesentlich bequemer. Die in vielen Bewertungen erwähnte Trägheit des Kobo Touch beim Umblättern ist übrigens nur bei alten Firmware-Ständen der Fall.

Erwartung 2 wird nur vom Sony und Kobo Touch erfüllt
Den Amazon-Kindle hatte ich bereits in den Händen und finde Ihn im Gesamtpaket mit Amazon sehr gut bezüglich Shop-Anbindung und Bedienung. Wer sowieso vor hat, generell bei Amazon zu kaufen und niemals eine Online-Ausleihe (Onleihe) nutzen zu wollen, der wird damit glücklich sein. Aber genau das wollte ich nicht. Den Diesel meines Autos möchte ich ja schließlich auch an der Tankstelle meiner Wahl kaufen. Folglich fiel der Kindle heraus.

Erwartung 3 wird im weitestgehenden Umfang nur durch den Kobo Touch erfüllt, da es hier (zwar inoffiziell, aber immerhin lauffähig) die Desktop-Software als (Debian-)Linux-Version gibt. Mir ist es sogar unter einer völlig anderen Distribution (Arch Linux) gelungen, diese Software zu installieren. Damit konnte ich den Kobo Touch registrieren und damit im vollen Umfang nutzen (WLAN, Kobo-Shop usw.).

Da der letzte Punkt nicht ganz so wichtig war (schließlich findet sich auch irgendwo außerhalb meines Reiches ein Windows-PC zur Registrierung des Gerätes), entschied ich mich, beide Geräte im Großmarkt anzusehen. Und hier hat mir der Kobo Touch im Vergleich zum Sony PRS-T1 einfach besser gefallen. Die in vielen Foren erwähnte bessere PDF-Funktionalität beim Sony war mir völlig egal, da ich keinen der am Markt befindlichen eReader mit eInk-Technologie dafür geeignet finde.

Inbetriebnahme

Die ersten Leseproben habe ich ohne jegliches Setup durchgeführt, indem ich einfach ein paar Gutenberg-Bücher heruntergeladen, den Kobo am USB-Anschluss angesteckt und die Bücher einfach mit dem Dateimanager (unter Windows hieße dies Explorer) auf den Kobo kopiert habe. Keine Probleme. Nach zwei Tagen Test und der Entschlossenheit diesen eReader zu behalten, machte ich mich daran die Desktop-Software zu installieren. Unter Linux nicht ganz einfach aber machbar. Also installiert, Kobo angeschlossen, synchronisiert und dabei wurde auch die Firmware sofort aktualisiert. Ab da konnte ich bequem dank Touch-Screen (für die Eingabe meines paranoiden 63stelligen Schlüssels) am Kobo mein WLAN einrichten. Damit klappte auch sofort der Zugriff auf den Kobo-Shop. Es lassen sich Schriftart, Schriftgröße, Zeilenabstand und Ränder sehr flexibel einstellen.

Weitere Funktionen

Der Kobo besitzt ein Wörterbuch zum schnellen Nachschlagen der Bedeutung eines Wortes oder zur Übersetzung. Hierbei gibt es eine Einschränkung, dass es lediglich Englisch-Deutsch nicht Spanisch-Deutsch oder Französisch-Deutsch gibt. Um also ein französisches Wort ins Deutsche zu übersetzen, muss man erst ins Englische und dann ins Deutsche übersetzen. Wie das bei anderen eReadern ist, weiß ich nicht.

Die Navigation innerhalb eines Buches ist kinderleicht und reicht vom Inhaltsverzeichnis über Seitensprünge bis zur Volltextsuche.

Die Shop-Anbindung an den Kobo-Shop funktioniert gut jedoch findet man (noch) nicht so viele Bücher wie bei anderen Anbietern. Aber genau das ist der Vorteil eines "Nicht-Kindle", man kann auch bei anderen Anbietern kaufen. Zwar nicht direkt mit dem eReader aber am PC/Laptop, indem man zunächst ADE (Adobe Digital Editions) installiert und sich registriert um eine ID zu erhalten. Nun kann man getrost bei buch.de, weltbild.de, libri.de oder sonstigen Nicht-Amazon-Buchhandel seine eBooks kaufen, die dann mittels ADE heruntergeladen werden können und einfach auf den Kobo kopiert werden. Ratsam ist als Zwischenschritt die Verwaltung mittels Calibre, denn diese freie Software ist hervorragend geeignet, um die gesamte Bibliothek egal ob EPUB, MOBI oder welches eBook-Format auch immer zu verwalten.

Neben den klassischen Funktionen für das Lesen hat der Kobo Touch noch einen kleinen Browser installiert, mit dem man durchaus schnell im Internet etwas suchen kann.

Und wer unbedingt Sudoku oder eine Freihand-Notizfunktion brauch, der wird auch dies auf dem Kobo finden.

Was viele sehr vermissen, ist eine mangelnde Möglichkeit Bücher in Ordnern zu verwalten. Man kann zwar Ordner auf dem Kobo Touch anlegen. Die Bücher darin werden auch erkannt aber erscheinen als eine komplette Liste in der Bibliothek. Laut Foren-Einträge besteht aber die berechtigte Hoffnung, dass es hierfür demnächst ein Update gibt.

Fazit

Bis jetzt funktioniert alles reibungslos. Ich habe bereits von den verschiedensten Shops Bücher heruntergeladen und auf dem Kobo "geschoben". Offensichtlich kommt das Gerät am besten mit EPUB zurecht, weshalb ich diverse MOBI-Dateien mittels Calibre ins EPUB-Format konvertiert habe. Aber das werden die wenigsten Anwender benötigen, da die meisten Shops/Onleihe EPUB anbieten. Das Lesen damit macht Spaß und das Umblättern mittels Touch-Screen ist sehr angenehm und lässt sich mit der neuen Firmware auch so konfigurieren, dass mit einer Hand vor- und zurückgeblättert werden kann. Die technischen Details erspare ich mir, denn dies ist bereits ausreichend im Internet zu finden. Jeder der 3 genannten Geräte hat seine Vor- und Nachteile. Letzten Endes muss jeder für sich entscheiden, welchen Schwerpunkt er setzen möchte.

Einfachste Bedienung und Bindung an Amazon (à la iPod und Co.) -> Kindle
Beste PDF-Unterstützung, keine Bindung, Updates schleppend -> Sony PRS-T1
Einfache Bedienung, gute Haptik, keine Bindung, regelmäßig Updates -> Kobo Touch

Bewertung

Eigentlich müsste ich einen Stern wegen der nicht vorhandenen Ordner-Funktion abziehen. Da aber vor mir eine völlig vermessene negative Kritik steht, lasse ich die volle Punktzahl um dies etwas zu kompensieren. Zudem glaube ich fest, dass diesbezüglich bald ein Update kommt.

Anmerkung

Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wieso Amazon seine eBooks nicht auch als EPUB anbietet und somit den Verkauf ihres Kindle erzwingen möchte. Ich finde dies als langjähriger Amazon-Kunde zu viel Bevormundung und werde die eBooks eben woanders kaufen. Selbst meine Frage diesbezüglich an Amazon blieb unbeantwortet. Das ist meiner Meinung nach der falsche Weg.

Update 29.02.2012:

Mittlerweile gibt es ein sog. Tweaks-Plugin, welches eine Regalfunktion aktiviert, somit zu recht volle Punktzahl!

Update 28.12.2012:

Schon lange ist die Regalfunktion fester Bestandteil der Firmware. Also wird kein Plugin mehr benötigt. Das Lesen mit diesem Reader macht nach wie vor Spaß, obwohl ich inzwischen auch einen PocketBook 622 besitze. Letzterer bietet noch mehr Funktionen und ist im Umgang mit Wörterbüchern wesentlich flexibler. Dennoch möchte ich meinen Kobo Touch nicht missen.
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 10, 2013 10:13 AM MEST


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