Profil für Vieweg Andre > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Vieweg Andre
Top-Rezensenten Rang: 1.115.700
Hilfreiche Bewertungen: 138

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Vieweg Andre "DJ rockchannel.de" (Schwabach, Bayern Deutschland)
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5
pixel
Empty Faces
Empty Faces
Preis: EUR 15,31

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anfang der 80er Jahre, 26. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Empty Faces (Audio CD)
DARK SKY - Empty Faces
Stil: Hard Rock

Label/Vertrieb(VÖ): AOR Heaven (27.06.08)

Bewertung: ****
Anfang der 80er Jahre wird DARK SKY im süddeutschen Rottweil als Schülerband gegründet. Finanzielle Probleme der damaligen Plattenfirma verhindern jedoch Ende der 80er Jahre die Veröffentlichung des bereits produzierten ersten Albums. Nach diversen Musikerwechseln wechselt die Band Ende der 90er Jahre zurück in die Erfolgsspur. Im Jahr 2005 markiert die Veröffentlichung ihres dritten Studioalbums "Living & Dying" die erste Zusammenarbeit mit ihrem aktuellen Label AOR Heaven.
Nach vielen Konzerten beginnt die Band 2007 mit den Arbeiten für das nächste Album Empty Faces", das am 27. Juni 2008 wieder beim Label AOR Heaven erscheint und erneut im Bazement Studio mit Markus Teske (Vanden Plas) aufgenommen wurde. DARK SKY zeigt sich auf den neuen Songs in einem etwas härteren Gewand, ohne dabei aber auf eingängige Melodien zu verzichten.
Track list: 1. Hands Up, 2. Empty Faces, 3. Slave Of Time, 4. Send Them To Hell, 5. Chase Your Dreams, 6. Maniac, 7. Saints Beneath The Sky, 8. Pleasure & Pain, 9. Believe It, 10. Meaning Of Life, 11. Final Day (Hidden Track)

Vocals: Frank Breuninger; Guitars: Steffen Doll; Drums: Uwe Mayer; Bass: Winny Zurek ; Keyboards: Claudio Nobile


The Räuber
The Räuber
Preis: EUR 17,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das neue Bonfire Album, 2. März 2008
Rezension bezieht sich auf: The Räuber (Audio CD)
Das neue Bonfire Album The Räuber ist ein echtes Überraschungsei, und das gleich in mehrfacher Hinsicht. Erstmal musikalisch eines der besten Bonfire Alben überhaupt. Und auch lyrisch ist das Ganze mehr als gelungen, was sicherlich kein Wunder ist, hat man sich doch der Texte des Friedrich Schillers Stück „Die Räuber“ bedient. Diese wurden zum Teil ins Englische übersetzt, was dazu führte, das sich auf dem Album eine Mischung aus englischen und deutschen Texten befindet. Das ganze ist die musikalische Untermalung eines Rock Musicals, welches im Ingolstädter Theater unter Beteiligung Bonfires zwischen Februar und Mai aufgeführt wird. Bin mal gespannt wie das ganze live wirkt. Aber das soll ja nicht Thema dieser Rezension sein. Das Album selbst hat das Zeug zum absoluten Klassiker und sollte in keiner CD-Sammlung fehlen.
Natürlich gibt’s hier für die Höchstwertung.

rock on
doc.


Nightmare Within
Nightmare Within
Preis: EUR 14,94

5.0 von 5 Sternen Auch mit dem 4. Album, 15. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Nightmare Within (Audio CD)
SENCIROW „The Nightmare Within“

Auch mit dem 4. Album hat die deutsche Metal-Band wieder ein Meisterwerk an Metal Kunst vorgestellt. Die 4 Jungs aus Nordheim-Westfalen/Hessen hat eine sehr gelungene Sybiose zwischen Gesang/Gitarre und Schlagzeug/Bass hergestellt. Wie wurde schon geschrieben, die CD ist „Schnell! Kraftvoll! Mitreißend! – ein Monumentaler Rundling und der Titel ist Programm!“ und diesen kann ich nur zustimmen.

Ich habe die CD bekommen und wie es meine Art ist wurde sie als erstes im Auto abgespielt. Dort ist sie dann auch einige Tage geblieben, im CD Player und volle Lautstärke. Es ist der schöne Kraftvolle Einsatz von Schlagzeug und E-Gitarre die einen fesseln. Die CD wird auf natürlich mit 5 Sternen belohnt und sie ist ein Muss für jeden Metal Fan.


Bon Jovi - Lost Highway/The Concert (lim. Edt.)
Bon Jovi - Lost Highway/The Concert (lim. Edt.)
DVD ~ Bon Jovi
Wird angeboten von EU ELECTRIC
Preis: EUR 25,61

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen skeptisch, 4. Dezember 2007
Zugegeben - irgendwie verbinde ich die neue Bon-Jovi-CD ausschließlich mit (You
want to) Make a memory, wo mir der Pepp fehlt und welches meiner Meinung nach
durch einige Radiosender totgespielt wird. Dementsprechend skeptisch war ich,
als ich die Konzert-DVD in die Hände bekommen hatte. Bisher hatte ich auch kein
Bon-Jovi-Konzert am TV gesehen sondern mich immer ins Konzert-Getümmel
geschmissen.

Die Musik ist eingängiger geworden und im Vergleich zu beispielsweise Slippery
when wet" oder New Jersey" viel softer. Manchmal wünsche ich mir, dass es
wieder ein wenig rockiger wird. Mit einigen Titeln des neuen Albums rocken die
Herren auch wieder richtig gut los - mit Summertime", We got it going on"
oder Any other day" ist es wirklich schwierig, ruhig auf dem Sofa sitzen zu
bleiben und man beginnt zu bereuen, dass man kein Ticket für die kommende Tour
hat. Allerdings sorgen die sehr ruhigen Lieder wie (You want to) Make a
memory", Seat next to you", Everybody's broken" und Till we ain't
strangers anymore" für den Ausgleich - man kann beruhigt zur Toilette gehen
ohne irgendwas zu verpassen. Trotzdem - Bon Jovi sind und bleiben handwerklich
absolut genial. Sie bringen ihre Musik super rüber und man hat auf jeden Fall
Spaß beim zuhören und -schauen. Die DVD besteht aus insgesamt 16 Songs - 13
davon von der neuen CD. Dabei vermisse ich die wirklichen Bon-Jovi-Klassiker
wie u. a. Runaway" oder Livin` on a Prayer", die bei keinem Live-Konzert
fehlen dürfen. Leider sind von den vorherigen Alben lediglich It's my life",
Wanted dead or alive" und Who says you can't go home" vertreten - schade. Für
Fans des neuen Albums Lost Highway" jedoch ein absolutes Muss!!


AC/DC - Plug Me In - Collector's Edition (3 DVDs)
AC/DC - Plug Me In - Collector's Edition (3 DVDs)
DVD ~ AC/DC
Preis: EUR 40,99

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die DVD Box besteht, 2. Dezember 2007
Rezension

AC/DC
Plug Me In

Bestellnr. / EAN
88697104179
Genre: Live Performance
VÖ: 26.10.2007
Laufzeit: ca. 300 Min.
FSK: ab 12 Jahren
Sprache: Englisch
Format: NTSC

Wertung: 5 Sterne

Diese DVD Box ist ein unbedingtes Muss für jeden und nicht nur für den eingefleischten AC/DC Fan. Der sollte zur Deluxe Edition greifen die noch eine zusätzliche Disc enthält.
Die DVD Box besteht aus 2 Discs, die einen Querschnitt der Live Auftritte der Band zischen 1975 und 2003 repräsentieren. Disc 1 widmet sich hierbei den Bon Scott Jahren und Disc 2 der von Brian Johnson.
Leider bedingt das Alter der Aufnahmen das die Qualität doch sehr schwankt. Aber Schwamm drüber. Darüber kann man getrost hinweg sehen. Also rein in den Player und abrocken.
Natürlich mit 5 Sternen.
rock on
doc.


Mind Your Head
Mind Your Head
Preis: EUR 11,64

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was denn, schon wieder zwei Jahre um, 27. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Mind Your Head (Audio CD)
Heartland – Mind Your Head

VÖ: 21.09.2007

Tracklist:
1. Magazine
2. For Pity's Sake
3. Frozen Hearted
4. Last Man To Fall
5. A Fathom I Fell
6. So The Story Goes
7. Mountain To Climb
8. A Richer Vein
9. Run For Your Life
10. Time To Belive
11. The Best Is Yet To Come
Was denn, schon wieder zwei Jahre um, seit HEARTLAND ihr letztes Album "Move On" raus brachten ? Kinder, wie die Zeit vergeht. Aber auf die Jungs ist wenigstens noch Verlass: alle zweieinhalb Jahre eine neue CD. Ein Release-Plan wie ein Schweizer Uhrwerk.
Das Rocken haben Chris Ousey und sein kongenialer Partner Steve Morris jedenfalls nicht verlernt, wie man auf ihrem mittlerweile bereits zehnten Album hören kann. Als Unterstützung haben sie diesmal Frederik Oscarsson hinter die Kesseln gesetzt. Bin mal gespannt, ob er länger dort sitzen bleiben darf als seine Vorgänger. Er macht jedenfalls einen guten Job (was ihn aber nicht wesentlich von den übrigen Ex-Drummern der Band unterscheidet) und treibt die beiden HEARTLAND-Hauptakteure mit beißenden Rhythmen vor sich her. "Last Man To Fall" beispielsweise versprüht wieder dieses grandiose MR. BIG-Flair, mit dem die Briten schon in der Vergangenheit punkten konnten. HEARTLAND beweisen darüber hinaus neuerlich ein untrügliches Gespür für eingängiges Songwriting. Die Melodien prägen sich leicht ein, verfügen aber über ausreichend Niveau um nicht aufdringlich zu wirken. Zwar mangelt es am letzten Quäntchen Wieder erkennungswert, doch das ist eher ein generelles Problem bei HEARTLAND.
Wer sich seine langen Autofahrten mal wieder durch eine gute Dreiviertelstunde melodischen Hardrock verkürzen möchte, ist bei "Mind Your Head" gut beraten. Ein durch und durch empfehlenswertes Teil. Dafür gibt’s ****.


Chasing Shadows
Chasing Shadows
Wird angeboten von heinzman1
Preis: EUR 39,90

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Freunde des melodischen Hardrocks müssen dieser, 27. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Chasing Shadows (Audio CD)
Empire - Chasing Shadows

VÖ: 23.11.2007

Tracklist:
1. Veritas
2. See Love Through My Eyes
3. In My Head
4. Time To Pray
5. Wide Awake In Dreamland
6. I Pray For You
7. Synchronicity
8. Strange
9. All I Want Is You
10. I Know It’s Time
11. The Emerald Sea
12. The Everlasting Light

Freunde des melodischen Hardrocks müssen dieser Tage tief in die Tasche greifen, wollen sie denn alle Pflichtalben diesen Monats kaufen, denn mit dem nunmehr vierten Album von Empire kommt ein weiterer Pflichtkauf daher. Die Band um den deutschen Gitarristen Rolf Munkes setzt sich diesmal aus absolut hochkarätigen Musikern zusammen, als da wären: Rolf Munkes (Gitarre), Doogie White (Vocals), Neil Murray (Bass) und Mike „Ich trommle überall“ Terrana. Alleine dieses Line-Up lässt bereits Grosses hoffen. Das Album startet mit dem Groover und Titelsong „Chasing Shadows“ und gibt die Richtung des Albums vor. Schweisstreibender Hardrock, der die Nähe zu Rainbow (alleine durch die Stimme von Doogie White) nicht leugnen kann und dennoch sehr eigenständig daherkommt. Gerade diese einzigartige Stimme des Ex-Rainbow, Cornerstone und derzeitigen Malmsteen-Sängers macht einen grossen Teil des Albums aus. Alle Songs scheinen ihm wie auf den Leib massgeschneidert zu sein. Das folgende atmosphärische und treibende „The Altar“ kann mit einem genialen Chorus überzeugen, während „Mother Father Holy Ghost“ sich im Midtempo-Sektor einordnet. Auch von folgenden Songs fällt kein einziger qualitativ ab, wobei das schnelle und mit einem ebenso genialen Chorus ausgestattete „Tahigwan Nights“ ein weiteres Highlight des Albums darstellt. Hier hat Ralf Munkes sein Meisterwerk abgeliefert! Das Album hat definitiv das Zeug zum Anwärter auf den Thron der diesjährigen Top-Alben. Einen Punkt Abzug gibt es allerdings für die verhältnismässig kurze Spielzeit von 48 Minuten. Aber wie heisst es so schön? Lieber 40 Minuten geniale Songs als 60 Minuten mit etlichen Durchhängern. Fazit: Ein wahres Meisterwerk und daher volle Punktzahl *****.


Soul of a New Breed
Soul of a New Breed
Preis: EUR 8,51

4.0 von 5 Sternen Cadaveres – Soul of a New Breed, 27. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Soul of a New Breed (Audio CD)
Cadaveres – Soul of a New Breed

VÖ: 26.10.2007

Tracklist:
1. Intro
2. Soul of a new Breed
3. Elixir
4. Seventh heaven
5. Atrophy of the wind
6. Drop of humaneness
7. Claw
8. Tenacity
9. Blood stained
10. Noah's heritage

Es gab da mal eine ungarische Band mit einem ähnlichen Namen, die aber scheinbar nicht mehr aktiv ist… CADAVERES sind, zumindest musikalisch, die Fortsetzung dieser Combo, grooviger moderner Metal ist das Gebot der Stunde. EKTOMORF muss da natürlich genannt werden, die Landsmänner sind nun mal das Aushängeschild des Landes in Sachen harter Musik. CADAVERES gehen allerdings vielfältiger als die Kollegen zu Werke, neben straighten, schnellen Songs (bei denen nur das obligatorische "Jump! Jump!" fehlt) haben sie auch ein Händchen für komplexe Songs wie "Blood-Stained", das mit toller Gesangsarbeit überzeugen kann. Sänger Adam zeigt sich in beinahe jedem Song sehr experimentierfreudig und kann sowohl in aggressiver Tonlage als auch mit klarem Gesang auf ganzer Linie überzeugen, was ihn von vielen Genre-Kollegen unterscheidet, die sich nur aufs markante Brüllen verstehen. Im Songaufbau zeigen sich CADAVERES ebenfalls abwechslungsreicher als der Großteil der Konkurrenz, sie erinnern mehr an das letzte MACHINE HEAD -Album als an relativ simple Combos wie z. B. SOULFLY. "Soul Of A New Breed" wird dadurch zu einem höchst interessanten Metalalbum, mit dem die Ungarn bei Freunden moderner Klänge punkten werden und gleichzeitig verhindern, als bloßer EKTOMORF-Klon abgestempelt zu werden. Nichtsdestotrotz ist im Lied Elixir Zoltan Farkas, seines Zeichens Frontmann von EKTOMORF, als „Gast“ zu hören. Absolute Kaufempfehlung für alle Freunde des härter, schneller, lauter. Dafür gibt’s ****.


Mothership (Doppel CD + DVD)
Mothership (Doppel CD + DVD)
Preis: EUR 18,49

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vor kurzem staunte ich, 20. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Mothership (Doppel CD + DVD) (Audio CD)
Vor kurzem staunte ich nicht schlecht, als im Radio die Meldung kam, daß für den in Kürze

stattfinden Reuniongig von Led Zeppelin in der Londoner O2 Hall sage und schreibe

2.000.000 Kartenbestellungen weltweit vorlägen (ich habe keine Null dazuerfunden!).

Allein diese wahnsinnige Zahl macht eines deutlich: Diese Band wird wohl noch für lange Zeit

im Rockbuisness eine absolute Ausnahmestellung innehaben wie kaum eine andere Band jemals

zuvor. Warum das so ist, wird hier in der vorliegenden Deluxe Edition vortrefflich dokumentiert.

Led Zeppelin hatten in ihrer Karriere ein derart hohes Maß an Erfolgsfaktoren wie Kreativität, hervorragendes Songwriting, Instrumentenbeherrschung u. Ausstrahlung in der Summe auf sich vereint wie kaum ein Zweiter. Als I-Tüpfelchen" wurden sie in ihrer aktiven Zeit noch von einem der damals cleversten Manager (Peter Grant) betreut". Und so ließen sie in schöner Regelmäßigkeit dann die Rekorde bei den Platten- u. Ticketverkäufen purzeln. Beispiel gefällig? Kurz vor Beginn der Physical Graffitiy"-Tour 1975 in den USA landeten alle bis dato erschienen Studioscheiben wie von null auf hundert in den dortigen Top Ten. Mir ist keine Gruppe oder Interpret bekannt, der so etwas auch geschafft hätte.

Nun zu dem vorliegenden Werk, das man insgesamt als repräsentativ" und sehr gelungen

bezeichnen darf. Das dies so ist, liegt hauptsächlich an der beiliegenden DVD, auf der sich z.T.

bislang unveröffentlichte Konzertmitschnitte befinden, beginnend ab ca. 1970 bis zum letzten

Gig 1980 in Knebworth, bei dem ca. 200.000 Fans die Band feierten. Aufgrund dieser DVD dürfte sich

das Mutterschiff" auch wieder ordentlich verkaufen. Die beiden CDŽs kann man getrost als schönes

Beiwerk" bewerten, die Songs wurden von Jimmy Page neu abgemischt, klingen gut und zeigen

hervorragend den Kontrast zwischen der mühevollen Studioarbeit und wirklich live" (DVD), wo es viel

rauher und ungeschliffener zur Sache geht. Jedoch wirklich interessant sind die CDŽs nur für denjenigen, der wenig bis gar nichts von LZ besitzt und auch keinen anderen Sampler dieser Musikgötter bisher sein Eigen nennt.

Die DVD hingegen ist der Volltreffer schlechthin. Sie belegt mit welcher Intensität und Power die Band

damals unterwegs war und für heutige Verhältnisse unspektakulären Lightshow die Fans in ihren

Bann zog. Bis auf Bassist John Paul Jones als stetig in sich ruhenden Pol haben die anderen Drei eine derartige Wahnsinnsausstrahlung drauf, die einen schier umhaut und deswegen sicherlich auch eine der Erfolgsgaranten war. Mich würde es nicht wundern, wenn manch damaliger Konzertbesucher hinterher glaubte, eines dieser tollen Konzerte nur geträumt" zu haben. Mir jedenfalls läuft es angesichts dieser Energie auch heute noch heiß u. kalt den Rücken runter. Deshalb 5 Sterne!!

Thomas


Live in Australia
Live in Australia
Preis: EUR 7,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen außergewöhnliche Scheiben, 5. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Live in Australia (Audio CD)
In meiner knapp zweijährigen Tätigkeit als nebenberuflicher Schreiberling für den Rockchannel kommt es mir so vor, daß ich meistens in der glücklichen Lage bin hervorragende und wie in diesem Fall
auch außergewöhnliche Scheiben besprechen zu dürfen.

Außergewöhnlich deshalb, da von Glenn Hughes nicht unbedingt ein „Unplugged-Album“ zu erwarten war. Für mich ist „Live in Australia“ deshalb eine „Unplugged-Geschichte“, da vor allem keine E-Gitarren (und kein Schlagzeug) zu hören sind, was beim ersten Hören insofern irritiert, weil man die meisten Songs im Original anders kennt. Wenn man es aber geschafft hat, sich von diesen Gedanken zu befreien und das Dargebotene als etwas Eigenständiges begreift, dann erst kann die Musik sich richtig entfalten ohne daß das Hirn immer vergleicht wie denn das Ganze nun im klassischen Rockgewand bzw. so oder anders herum klingen würde oder müßte.

Aufgenommen wurde das Konzert in einem Club (genannt „the Basement“) in Sydney am 17. Juni 2006. Unterstützt durch hervorragende Musiker zeigt Glenn Hughes eindurcksvoll seine außergewöhnlichen stimmlichen Fähigkeiten um die ihn insgeheim garantiert etliche berühmte Sangeskollegen heute immer noch beneiden, vor allem wenn man bedenkt, daß er auch schon um die
60 Lenze zählt und eine nicht unerhebliche Zeit im Drogen-u. Alkoholsumpf durchlebte. Wenn man ihm so zuhört, klingt er immer noch erstaunlich frisch und kraftvoll wie bei seinem Karrierestart vor rund 33 Jahren bei Deep Purple.

So verwundert es auch nicht weiter, daß rund 25 Prozent der Songs dieses Albums aus seiner
erfolgreichsten Zeit als Bassist und (Ergänzungs-) Vokalist bei „Deep Purple“ stammen.
Die restlichen Songs sind aus der Zeit danach bis heute entstanden und werden noch durch den
einen oder anderen Rockklassiker von „Moody Blues“ und „Procol Harum“ ergänzt. Deren Reproduktion kann man als sehr gelungen bezeichnen und beweist so ganz nebenbei, daß seine
außergwöhnliche stimmliche Bandbreite vom Hardrock bis hin zum Blues und dem Soul reicht.
Welcher Sänger kann dies noch für sich in Anspruch nehmen?

Zum hervorragenden Gesamteindruck trägt mit Sicherheit auch die sehr gute Aufnahmequalität
bei, es klingt sehr natürlich, locker und das Ensemble wurde nicht zu weit nach vorn gemischt.

Zum Schluß keimt in mir plötzlich noch der Gedanke, ob Glenn sich und die ihm Wohlgesonnenen
mit dieser Veröffenlichung etwas Bestimmtes beweisen, testen oder nur die berühmte „Herausforderung“ gesucht hat und etwas für ihn Neues ausprobieren wollte? Mal sehen, ob er
sich dazu äußern wird. Ich würde sagen: Test bestanden – 5 Sterne!!

Thomas


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5