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Rezensionen verfasst von
"ypsilon2k"

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Coma of Souls
Coma of Souls
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 35,83

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach Klasse!, 6. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Coma of Souls (Audio CD)
Sagenhaft, wie es Thrash-Urgestein Mille und seinen Mannen doch seit Jahren immer wieder gelingt, ihrer (nicht unerheblichen!) Fangemeinde solch druckvolles Material zu servieren! Gut, ich war beileibe kein Thrash-Jünger der ersten Stunde und Mitte der Achtziger - als nahezu jede Woche 'ne neue Knüppelcombo gegründet wurde - fand ich diesen Teilbereich des Heavy Metal einfach nur unmusikalisch: Ich hielt Thrash einfach nur für unmelodiöses Gitarrengeschrubbe, zu dem einer im Hintergrund sein Schlagzeug verprügelte und der "Gesang" vermittelte einem das Gefühl, daß es den jeweiligen "Sänger" irgendwie tierisch angepißt hat, dazu auch noch singen zu müssen. Die brutalen Texte, in denen es andauernd nur über Gewalt und Tod ging, taten dazu noch ihr Übriges...
Dann jedoch kristallisierten sich auf einmal Bands wie Anthrax, Exodus, Destruction oder eben auch Kreator aus diesem wüsten Einheitsbrei der herumwütenden Krawallcombos heraus und verhalfen dem Thrash somit wieder zu mehr Ansehen. Das insbesondere Kreator schon seit Jahren ihrer Linie treu bleiben und sich musikalisch nie etwas haben vorschreiben lassen, merkt man auf "Coma Of Souls" wieder mal mehr denn je. Ganz zu Anfang ein kleines akustisches Gitarrenvorspiel - Die Ruhe vor dem Sturm... Und dieser Sturm bricht dann, knapp eine Minute später, auch mit voller Wucht los und hält bis zum Ende dieser Scheibe gnadenlos an - DAS ist Mille wie er leibt und lebt! Und uns mit Kreator auch hoffentlich noch lange erhalten bleibt... EINFACH KLASSE!


Oui Avant-Garde a Chance
Oui Avant-Garde a Chance
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 54,95

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Belehrung / Bekehrung, 4. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Oui Avant-Garde a Chance (Audio CD)
Ich muß gestehen: Als ich Skyclad zum allerersten Mal hörte, dachte ich mir noch "Hm, hört sich ja an wie die Kelly Family auf Acid" und Sänger Martin Walkyier klang für mich, als wäre er irgendwann mal mit seiner Zunge in 'ne Mausefalle geraten. Auch stellte sich mir die Frage, ob Geigengefiedel nun eine heiß-herbeigesehnte Offenbarung für die Metal-Welt sei...
Nun, beschäftigt man sich mal eingehender mit einem Werk von Skyclad, so wird man schnell eines Besseren belehrt. "Oui Avant-Garde A Chance" war dann auch meine erste Skyclad-Scheibe und ich hab' den Kauf bis heute nicht bereut. Das klingt alles frisch und fein und klotzt nur so mit Arrangement-Ideen. Der wahre Brüller sind und bleiben allerdings die Texte von Martin Walkyier, vor dessen genialer Semantik man einfach seinen Hut ziehen muß: man tausche nur mal die Worte "Blow" und "Day" bei "Great Blow For A Day Job" aus oder lese sich den Text zu "Bombjour" (Bonjours? *g*) mal genauer durch...
Ja, man muß sich in der Tat fragen, warum Skyclad eigentlich nie so richtig groß rausgekommen sind - Das Potential dafür ist durchaus vorhanden!


One Second
One Second
Wird angeboten von Medienvertrieb & Verlag
Preis: EUR 13,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Weiterentwicklung, 4. März 2003
Rezension bezieht sich auf: One Second (Audio CD)
Vorbei sind die Tage, als Nick Holmes seine Liedchen entweder noch mit dem Schließmuskel zu singen schien oder wie James Hetfield zu klingen versuchte. Vorbei scheinen auch die Tage der depressiven Frustphase von PL mit allerlei "Die Welt ist so mies, die Welt ist so schlecht"-Songs im "Uaaaargh"-Stil. Auf "One Second" mag sich zwar dennoch ein düsterer Melodienreigen durch die einzelnen Songs ziehen, aber mit alten "Gothic"-, "Shades of God"-, "Icon"- und "Draconian Times"-Zeiten hat dieses Werk nun wirklich nix mehr zu tun. Einzelne Songs würden sicherlich anhand ihrer Dark-Wave-Qualitäten auch problemlos auf einer Sisters of Mercy- oder Fields of the Nephilim-Scheibe Verwendung finden (Obwohl Holmes gesangsmäßig weder einem Andrew Eldritch, noch einem Carl McCoy das Wasser reichen kann...) und die eingängigeren, abwechslungsreicheren Melodien besitzen einen so herrlichen Ohrwurm-Charakter, sodaß "One Second" auch beim mehrmaligen Durchhören nie langweilig wird. Somit gibt's 5 Punkte für ein Album, das nur wenige Schwachstellen (Manche Keyboard-Passagen klingen einfach bissel arg nach seligen Bontempi-Zeiten...) und eine gelungene Weiterentwicklung aufweist.


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