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Rezensionen verfasst von
Dar Anurin

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Space STG II Death Rain
Space STG II Death Rain

1.0 von 5 Sternen Kein Schnäppchen - FTP gegen Euros, 14. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Space STG II Death Rain (App)
Beim Spiel handelt es sich die FTP-Variante, die man auch kostenlos im Playstore bekommt. In der Beschreibung steht nichts davon, was ich nicht für ganz legal halte. Immerhin meint man so, man bekäme im Vergleich zum Google-Store ein echtes Schnäppchen.

Zum Glück habe ich nur ein paar kostenlose Coints von Amazon dafür ausgegeben.


Bound by Flame
Bound by Flame
Preis: EUR 19,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Action-RPG mit starken Einschränkungen, 14. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bound by Flame (Computerspiel)
Am ehesten kann man das Spiel mit einem eingeschränkten Jade Empire vergleichen. Es ist linear, man kann immer nur sehr wenige Gebiete besuchen, in alte Gebiete kann man nicht zurückkehren und es wird aktiv gekämpft und geblockt. Der Focus liegt klar auf den Kämpfen und eine friedliche Spielwelt, die man abseits des Hauen und Stechens erkunden kann, gibt es im Grunde nicht und wer eine neue Welt entdecken möchte, der möge jetzt das Lesen aufhören. Denn die gibt es nicht zu entdecken. Es geht allein darum einer linearen Geschichte zu folgen, ab und an mal eine Entscheidung zu treffen und Untote zu verprügeln.

Geschichte

"Die bösen dunklen Eisfürsten, Eis liebende Nekromaten und selbst nicht ganz so menschliche Schwarzmagier, überrennen die Welt. Söldner und Sprengstoffmeister Vulcan ist ein Söldner und beschützt samt seiner Söldnerkollegen eine Gruppe Rot liebender Weisen bei irgendeinem Experiment nahe der Front. Das Experiment geht schief, ein Feuergeist wird in Vulcan gefangen und der/die darf jetzt nicht nur zunächst fliehen und später die Welt retten, sondern sich auch noch darüber den Kopf zerbrechen, ob er/sie nun lieber Mensch bleibt oder als Scheusal mit Feueraugen und Hörnern auf dem Kopf in den Krieg zieht. Und wählt man in einem der wenigen Dialogen auch noch die richtigen Worte und verrät man den richtigen Begleiter, gibt es am Ende auch noch eine Romanze."

Die Geschichte ist nicht wirklich kreativ. Sie ist nur ein wenig düsterer, depressiver, als man es allgemein gewohnt ist. Es kommt aber dennoch immer wieder mal ein wenig Spannung auf, weil man zumindest beim ersten Durchspielen nicht weiß, ob jetzt wirklich das Erwartete eintritt oder eben nicht. Ein, zwei Mal wird man auch von einem Ereignis überrascht beim ersten Durchspielen.

Die Präsentation der Geschichte ist zumindest im Prolog und im ersten Kapitel annehmbar. Danach gibt es immer wieder Sprünge, die einen den Eindruck geben, dass jemanden das Geld für eine ordentliche Zwischensequenz ausgegangen ist. Gerade ist man noch dabei das Stadttor zu öffnen um ein paar Elfensoldaten zu retten und ein wenig Gezanke mit dem Feuergeist später ist man auf einmal beim Sturmangriff auf die feindliche Festung und weiß nicht wirklich, wie die Schlacht, an der man eben noch teilnahm, ausging, was den NSCs dieser eigentlich geworden ist und wie man überhaupt dorthin gekommen ist, wo man jetzt ist, wo das auch immer sein mag?

Der Konflikt mit dem Feuergeist im Spielercharakter ist nicht mehr als eine nette Dreingabe, wichtig für die Geschichte, aber außerhalb der Zwischensequenzen und ein paar Kommentaren zum Spielverlauf vergißt man schnell, daß der eigene Charakter besessen ist, gerade wenn man sich gegen die Besessenheit wehrt und kein optisches Feedback hat.

Die Spielwelt und Figuren

Man erfährt nicht wirklich viel über die Spielwelt. Man hört ein paar Namen, den des Kontinents und der einen und anderen Stadt und Insel, aber mehr gibt es nicht. Es gibt viele Plots, die angerissen, aber nie abgeschlossen werden, und Fragen, die gestellt, aber nicht beantwortet werden.
Die NSCs und Begleiter werden alle sehr oberflächlich dargestellt, man erfährt ein paar Details, bekommt ein paar Informationen zu ihrer Motivation, aber das war es auch schon. Das haben viele andere RPGs bedeutend besser gemacht. Richtig warm wird man mit den Begleitern auch nicht, sie reden nicht im Kampf und verkommen da auch später dann zu Kanonenfutter, das nicht einmal mit einem normalen Gegner fertig wird.

Der eigene Charakter gibt sich in der Regel, wenn man nicht selbst eingreifen darf, relativ aggressiv. Darf man selbst eingreifen, darf man den Grad der Aggressivität wählen. Gut, ab und an darf man sich daran versuchen nett zu sein. Unabhängig von der Wortwahl ändert sich aber nicht viel am Verlauf des Gesprächs, außer der Dialog hat etwas mit der Besessenheit zu tun. Wo die Story es vorschreibt, trifft der eigene Charakter ohne Einflussmöglichkeiten Entscheidungen über Leben und Tod, die man nicht wirklich immer logisch nachvollziehen kann.

Grafik und Ton

Die Grafik ist in Ordnung, außer man ist Grafikfetischist, dann dürften einem die 2D-Gefäße und Flaschen im Hintergrund stören, und im Comic-Stil gehalten. Im Vergleich zur Konkurrenz „Dark Souls 2“ ist das Spiel aber direkt eine Augenweide. Die Monster sind ziemlich einfallsreich kreiert worden, zumindest die im ersten Kapitel und ein paar Bossgegner, die später zu Kanonenfutter degradiert werden, ab dem zweiten Kapitel gibt es nur noch einige wenige Untote, die sich ständig wiederholen,,während der Rest den üblichen Fantasy-Vorstellungen entspricht, auch wenn Elfen auf einmal Bärte und sehr menschliche Züge tragen . Musik und Stimmen sind ebenso annehmbar. Man sollte nur kein "Dragonborn" erwarten und dem Spiel verzeihen können, wenn Sprecher ein wenig unmotiviert miteinander agieren. So wirken die Dialoge zumindest ab und an. Besondere Erwähnung verdient die Sprache der Figuren. Die Sprache ist ziemlich erwachsen und wenig mittelalterlich, an Begriffen wie „Schlampe“, „Arschloch“ oder „heißes (oder war es geiles), halbnacktes Teil“ sollte man sich nicht stören.

Regelwerk

Es ist simpel, komplexer als Mass Effect 3 und 2, aber eben sehr simpel. Man verbessert Fähigkeiten und Kampfstile mit Fertigkeitspunkten in 3 sehr übersichtlichen Bäumen. Daneben kann man, wenn man genug Gegner mit Zauber oder Axt erledigt hat oder genug Heiltränke gebraut hat zusätzliche Boni aktivieren, die Waffenschaden, Lebensenergie oder Crafting verbessern. Einige Attribute lassen sich auch mit Erweiterungen für Waffen und Rüstungen verbessern.

Kampf

Die Kämpfe sind anspruchsvoll, verlangen immer nach einer speziellen Strategie und werden mit der Zeit, weil die Gegnertypen sich ab Kapitel zwei ständig wiederholen, aber doch zur simplen, langweiligen Routine, so oft man auch um den Sieg kämpfen und improvisieren muß. Fleißiges Leveln macht die Kämpfe einfacher, man kann aber ohne Probleme mit Level 5 oder 12 gegen die gleichen Gegner sterben, wenn man ohne Vorsicht und Verstand kämpft.

Steuerung

Steuern lassen sich die Kämpfe meist gut. Angreifen, Blocken und Zaubern funktioniert perfekt, es ist nur ein wenig doof, daß man nicht allen Fähigkeiten Schnelltasten zugewiesen hat. Man sollte nur nicht zu oft drücken, wenn man ausweichen oder rechtzeitig einem gegnerischen Spezialangriff entgehen möchte. Verlässt man sich aber auf die automatische Fokussierung im Kampf, ist es schnell mit der Übersicht und dem Leben der Spielfigur vorbei. Die Kamerasteuerung ist in diesem Modus alles andere als optimal.

Fazit

Ist man ehrlich, ist es dreist mit „ Bound by Flame fühlt sich an wie Mass Effect in einem mittelalterlichen Fantasy-Reich!“ zu werben. Denn das ist es nicht. Das Spiel hat viele Schwächen und Einschränkungen, was einem kleineren Budget im Vergleich zur besseren und übermächtigen Konkurrenz geschuldet sein dürfte. Große Spielwelten, Spielwelten mit Leben und viel mehr Inhalt und Nebenquests sind eben teuer. Es bietet eine lineare Kampagne, eine immer kleiner und weniger abwechslungsreich werdende Spielwelt und anspruchsvolle Kämpfe. Es beginnt gut und endet weniger gut. Die Geschichte unterhält ein paar Stunden relativ intensiv und verliert dann stark an Anziehungskraft.. Drei Sterne sind, denke ich, angemessen, für mehr Sterne fehlt es einfach an mehr Tiefe, Perfektion und Inhalt. Wem Jade Empire schon zu groß war, wird es mögen, wer auch mit weniger Spiel als bei Jade Empire auskommt oder einfach nur gerne ein wenig kämpft mit Gegnern, die nicht gleich beim ersten Treffer umfallen, kann dem Spiel trotz seiner vielen Schwächen sicher das eine und andere abgewinnen. Vielleicht gibt es ja auch Spieler, die es lieber linear und minimalistisch mögen. Es ist kein Fable, kein Witcher und auch kein Mass Effect und schaut auch im Vergleich zu Jade Empire alt aus. Im ersten Kapitel war ich persönlich noch Feuer und Flamme für das Spiel, aber dabei blieb es leider nicht. Ich hatte mehr und nicht immer weniger Spielwelt erwartet.


Allies in War
Allies in War
Preis: EUR 0,00

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Diffamierung der lateinischen Sprache, 24. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Allies in War (App)
Ich haette das Spielchen gerne probiert, aber dass das harmlose lateinische Wort niger (schwarz) verboten ist und gar als Rassismus diffamiert wird, hat das verhindert. Das kann und will ich nicht akzeptieren.


Dragon Commander
Dragon Commander
Preis: EUR 9,99

7 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Im aktuellen Zustand nichts anderes als Schrott, 7. August 2013
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Commander (Computerspiel)
Es beginnt mit einer Installation, die nach der Installation von zwei DVDs noch 10 Gigabyte herunterladen will, das Spiel nimmt etwas über 12 Gigabyte auf der Festplatte ein, es begehrt also 80% seines Umfangs herunterzuladen. Vielleicht ist es ein Problem mit Steam, das ja bekannt dafür ist eine Retailinstallation abzubrechen und den Download einzuleiten. Aber wer Steam für sein Produkt nutzt, ist dafür verantwortlich, daß es keine Probleme gibt.

Ich konnte das Tutorial spielen und auch der Schlachtmodus scheint zu laufen. Die Kampagne ist unspielbar. Die Storykampagne stürzt schon im Intro ab oder aber , wie es auch in der freien Kampagne üblich ist, sobald der Ladebildschirm einige Sekunden gelaufen ist, nach einer völlig überflüssigen Zwischensequenz mit der "Raven".

In diesem Zustand ist das Spiel nichts anderes als unspielbarer Schrott. Was man im Tutorial sieht, ist nett und auch die Steuerung des Drachen scheint annehmbar zu sein, aber solange ich die Kampagne nicht spielen kann, verdient es nicht einmal einen Stern.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 13, 2013 5:55 PM MEST


F.E.A.R. 2: Project Origin
F.E.A.R. 2: Project Origin

17 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kein FEAR!, 23. Januar 2009
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: F.E.A.R. 2: Project Origin (Computerspiel)
Ich habe den Vorgänger und eines der Addons gespielt und mir dann trotz schlechter Vorahnungen, FEAR 2 wurde ja im Gegensatz zum Vorgänger in erster Linie für die Konsolen programmiert und auch wenn Shooter auf Konsolen mittlererweile funktionieren mögen, fehlt den Konsolenshootern viel vom Flaire echter PC-Shotter, die Demo heruntergeladen.

Das erste, was meine Erwartungen bestätigte, war, daß Fear 2 nur 16:9 unterstützt und kein 4:3. Dann ging das Spielen los. Das Interface ist in meinen Augen eine Zumutung und die Grafik hat nicht mehr viel vom Stil des alten Fear, dann kam der erste Kampf. Auf "Leicht" bemerkten mich die Gegner immer wieder gar nicht, obwohl ich direkt neben ihnen stand und gar nicht den Versuch machte mich anzuschleichen. Auf den höheren Schwierigkeitsgraden passiert das weniger oft, aber im Vergleich zur KI von Fear, die auf kleinen Raum sehr viel drauf hatte, hat die KI von FEAR 2 schwer nachgelassen. Die Schießereien sind kaum mehr als primitives ballern, wo bei FEAR noch langsames Vorgehen gefragt war, kann man sich nun in den Kampf stürzen ohne Angst haben zu müssen, daß man gleich wieder tot ist. Der Zeitlupenmodus ist für die Gefechte kein Muß mehr und da der Zeitlupenmodus sich leider im Gegensatz zum Vorgänger sich nicht mehr grafisch von der Normalzeit unterscheidet, hat man Probleme einen Unterschied festzustelle, welche Zeit gerade herrscht. Die groß angepriesenen Mechkämpfe sind das deutlichste Zeichen, daß Fear 2 ein Konsolenshooter ist, die sind primitiv und langweilig. Das neue Deckungssystem für den Spieler, daß man wie die KI-Gegner im Vorgänger Tische usw. umstoßen und als Deckung benutzen kann, ist unnötig dank der wilden Ballerei im Kampf. Wer gerne um die Ecke schießt, wird auch enttäuscht sein, lehnen kann man sich nicht mehr. Die Schockmomente sind schwächer als im Vorgänger und nichts mehr besonderes, die Atmosphäre läßt sich aber an Hand der Demo schlecht bewerten.

Fear 2 ist nicht der gute Shooter, den ich mir gewünscht hätte, anders muß nicht schlechter sein, aber die vielen Zugeständnisse an die Konsolen, die unatmosphärische Grafik in 16:9 und die vielen unnötigen Änderungen, die allem widersprechen, was Fear ausgemacht hat, machen einfach keinen Spaß. Fear 2 ist für mich im Grunde nichts anderes als ein Red Faction 2 oder Project Snowblind mit besserer Grafik, aber weniger Spielspaß.

Pro/Contra

+ FEAR-Nachfolger

- Steam als Kopierschutz
- Steamzwang, Zwangsregistrierung
- nur 16:9
- unsympathischer Grafikstil
- Deckungssystem ist unnötig
- KI ist schwach bis dumm
- wildes Geballer statt langsames Vorgehen
- Konsolenshooter, kein PC-Shooter
- kein um die Ecke lehnen
- Horrorelemente sind meist schwach
- stumpfsinniges Ballern im Mech
- zu keinem Zeitpunkt wird die Klasse des Vorgängers erreicht
- Schockmomente haben ihre Wirkung verloren
- Zeitlupenmodus unterscheidet sich nicht von Realzeit
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 24, 2009 2:20 AM CET


Fallout 3
Fallout 3

6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fallout? Nein, Oblivion in der Endzeit, 2. Januar 2009
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Fallout 3 (Computerspiel)
So viel Mühe sich Bethesda gemacht hat ein Fallout 3 zu schaffen, sie haben versagt. Es ist kein Fallout mehr. Das Special- und Kampfsystem wurde durch die Ego-Shootereinlagen und die Anpassung an die Gepflogenheiten von Oblivion grausam verstümmelt. Die Spielwelt mag auf Fallout basieren, aber irgendetwas ist bei der Entwicklung schief gelaufen, vielleicht war Bethesda auch einfach nicht fähig die ausgetretenen Pfade von Elder Scrolls zu verlassen und sich wirklich auf das Falloutuniversum einzulassen ohne ihm den eigenen unbeholfenen Stempel aufzudrücken. Statt einer bizarren, amoralischen, gefährlichen, lebendigen, von Gewalt beherrschten und grotesken Welt, wie in den Vorgängern, wirkt die Welt von Fallout 3 depressiv, verstörend und zu düster und wenn es ganz übel kommt, so gräßlich normal. Es vermittelt mehr die Stimmung von Mad Max und The Fall als die, die man von Fallout gewohnt ist.

Negativ:

- Starker Bruch mit vielen elementaren Dingen der Falloutserie
(Supermutanten als Kannibalen,Supermutanten mit leichten Waffen,
Supermutanten als Kanonenfutter, viel zu normale NSC, ...)
- starke Beschränkung der Spielmöglichkeiten (keine dummen Charaktere
mehr, die Trennung der möglichen grundlegenden Spielstile Diplomat,
Dieb und Kämpfer ist nicht mehr vorhanden)
- viel zu wenig Schimpfwörter und zu harmlose Verbalgewalt
- keine Gegenstands- und Figurenbeschreibungen mehr, die für mich
einfach zu Fallout gehören und immer für einen Gack gut waren
- kein Glücksspiel mehr
- keine wirklich außergewöhnlichen Überraschungen und kreativen Einfälle
- eintöniges Design und eintönige Gestaltung der NPCs, die selten
wirklich besonders und einmalig wirken
- keine Unterschiede beim Körperbau und co.
- Das Geschlecht spielt keine Rolle und es gibt keine nennenswerten
Unterschiede, selbst bei Wahl des entsprechenden Perks bleibt der
Unterschied im Grund bei Null
- Sex war in Fallout 2 ein Mischung aus Gacks, amourösen Gesprächen,
politischer Unkorrektheit, Folgen, Erfüllung von Missionen und einem
dunklen Bildschirm, in Fallout 3 ist das ganze im Grunde nicht mehr
vorhanden, statt eine Fülle an Möglichkeiten je nach Geschlecht,
schwarzen Humor., Anspielungen, .... Folgen und einem dunklen
Bildschirm, kann man ein Bett mieten, in das sich vielleicht die
lokale käufliche Dame schlafen legt, sofern sie denn den Weg findet.
Darauf hätte man auch verzichten können. Wenn ich da an das Shootgun-
wedding aus Fallout 2 zurückdenke, da hatte Sex in einem RPG noch
einen Sinn
- das Prestige steigt und fällt viel zu schnell und es gibt zu viele
Möglichkeiten es anzuheben bzw. fallen zu lassen (Diebstahl lässt es
neuerdings auch fallen, was wohl die Einfachheit des Steigern
ausgleichen soll.), zudem hat es jetzt fast schon zu viel Einfluß
- viel zu niedrige Limits für Fertigkeiten und viel zu niedrige
Maximalstufe, viel zu schneller Levelaufstieg ( während man in
Fallout 1 u. 2 sich seine Stufen erarbeiten mußte und Probleme bekam
überhaupt über Stufe 20 hinauszukommen, levelt es sich in Fallout 3
viel zu schnell, eine kurze Tour durchs Ödland und man ist ein paar
Level weiter)
- zu viele Möglichkeiten, die Boni auf Fertigkeiten geben und es
unmöglichen irgendwo etwas zu verpassen, so dass sich ein weiteres
Durchspielen rentiert
- die Wahl von Spezialfertigkeiten ist Bedeutungslos, da man mit genug
Intelligenz, Wackelpuppen, den entsprechenden Perks und Büchern und
dank des schnellen Leveln schnell alle Fertigkeiten maximieren kann.
- fragwürdige Balance, selbst mit minimalen Werten in Waffenfertigkeiten
kann man ohne Probleme überleben, mit den entsprechenden Fertigkeiten
verkommen selbst die Mutanten zu Spielzeuggegnern, one-Hit-Kills sind
nach einiger Zeit an der Tages ordnung
- zu wenig Tiefe in der Spielwelt ( wovon leben die Siedlungen, die in
den seltensten Fällen zweistellige Einwohnerzahlen haben oder gar auf
2 Einwohner beschränkt sind, müßte der unvermeidbare Inzest und die
geringe genetisch Variation nicht zu Problemen führen?)
- viel zu kleine, seltene Siedlungen, die gerade mal ein Quest liefern
- zu wenige und nicht wirklich gut gemachte Nebenquests
- durch Washington als Schauplatz sehr auf die USA bezogenes Sightseeing
- das Dialogsystem ist besser als bei Bethesda üblich, aber erreicht
nicht das hohe Niveau von Fallout 1+2
- an manchen Stellen fehlt die deutsche Übersetzung
- zahlreiche Fertigkeiten wurden rausgeworfen (Glücksspiel, Überleben,
Erste Hilfe fehlen, Diebstahl u. Schleichen sind nun eine Fertigkeit)
- Boni wie Begabt, kleiner Körperbau, Umgänglich wurden ersatzlos
gestrichen
- Attribute können jetzt bis zum Umfallen gesteigert werden (+10 durch
Perks, +1 durch Puppen. +x durch Kleidung, etc.)
- Rüstung haben nun einen Rüstungswert, statt variabler Resistenzen und
geben unsinnige Boni, weil für Fallout untypische Boni (+1 auf
Attribute, etc.)
- die 3D-Umgebung spielt in Kämpfen viel zu selten eine wichtige Rolle
- stark minimiertes Waffenarsenal in Vergleich zum direkten Vorgänger

Positiv:

- die Radiosender sind eine nette Idee, die Inhalte und Musik
wiederholen sich aber zu schnell und die Auswahl ist bescheiden
- das Streunen durchs Ödland macht Spaß, solange gekämpft wird und man
sich nicht daran erinnert, dass es sich um ein Fallout 3 handelt,
außerdem gefällt mir das Beute horten.
- wer die Vorgänger nicht gespielt hat, wird es leichter haben keine
Fehler zu finden und sich mit den Macken und Bethesdas
Innovationsversuchen abzufinden
- gegenüber Oblivion wurden klare spielerische Fortschritte gemacht
- gute, atmosphärische Grafik, die sich aber zu oft wiederholt

Fazit:

Wer Fallout 3 mal ernst mit seinen Vorgängern vergleicht, muß einfach enttäuscht sein. Wer die nicht kennt, hat es einfacher das Spiel zu mögen und wird sich keine Gedanken darüber machen, was Fallout 3 hätte werden können, wenn Bethesda sich mehr Mühe gegeben hätte und auf eigene Interpretationen des Universums verzichtet hätte.
Wirklich schwerwiegend für alle sind die Balanceschwächen, ob man nun unbewaffnet oder bewaffnet in den Kampf geht, sobald man seine Kampffähigkeiten steigert werden die Kämpfe viel zu einfach. Daß man sich auch keine großen Gedanken machen muß, welche Werte man steigert, Puppen und Bücher sorgen ja für bis zu +50% in jeder Fähigkeit und in der Not nimmt man halt noch die eine und andere Rüstung mit den entsprechenden Boni mit, ist einfach störend, weil die Chance etwas beim ersten Spiel zu verpassen gleich Null ist.
Für mich ist Fallout 3 kein RPG, dafür fehlt es einfach an Spieltiefe und der Kampf ist zu sehr in den Fordergrund gerückt und die Figurenentwicklung ist viel zu simpel geraten. Es ist ein nettes Aktion-RPG mit Schußwaffen und wirklich, solange man ignoriert, daß es ein Fallout sein soll, und durch das Ödland reist und ein paar Dungeons aushebt macht es Spaß, weswegen ich ihm 3 Sterne gebe.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 5, 2009 9:41 PM CET


Mount & Blade [UK Import]
Mount & Blade [UK Import]
Wird angeboten von Kunoyo
Preis: EUR 8,99

56 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gutes Spiel, aber weder auf der Packung, noch bei Amazon ein Hinweis, 26. September 2008
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mount & Blade [UK Import] (DVD-ROM)
auf die Onlineaktivierung. Es ist einfach nicht tragbar, daß es keinen Hinweise gibt, nicht mal bei den Systemvorraussetzungen ist der Hinweis, daß ein Internetzugang nötig ist zu finden. So faszinierend das Spiel ist,
dieser Umgang mit dem Kunden ist nicht tragbar, daher nur ein Stern.

Der Kunde hat ein Recht vor DRM und Internetaktivierung schon auf der Schachtel gewarnt zu werden, es erst bei der Installation zu tun ist dreiste Täuschung.
Kommentar Kommentare (12) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 31, 2010 5:15 PM MEST


Das schwarze Auge: Drakensang
Das schwarze Auge: Drakensang

21 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Drakensang ein gutes, aber kein sehr gutes Rollenspiel der neuen Art, 3. August 2008
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Auge: Drakensang (Computerspiel)
Das wichtigste erstmal kurz in + und - zusammengefaßt.

+ sehr viele Möglichkeiten verschiedene Talente ( Tiere ausnehmen,
Pflanzeneinsammeln) einzusetzen, aber vor allem bei den Dialogoptionen
fragt man sich, macht wirklich alles Sinn und gibt der freigeschaltete
Satz mir jetzt mehr als das gute Gefühl)
+ im Vergleich zur Nordlandtrilogie zwar unkompliziert und primitiv, im
Vergleich zu vielen neueren Rollenspielen aber durchaus anspruchsvoll
+ eine gute Atmosphäre (Passanten halten Gespräche, die Händler preisen
ihre Waren, etc., Humor, etc.), die leider immer wieder getrübt wird
+ trotz Vereinfachung ist die Charakterentwicklung durchaus gut
umgesetzt und das Kaufsystem ist attraktiver als starre Levelsysteme
+ gute Vertonung, aber nur in Zwischensequenzen durchgehend
+ gute Darstellung der Figuren
+ die Gruppenmitglieder geben Kommentare ab,reden aber wenig miteinander
, lassen sich aber nur innerhalb der Kampagne linear einsammeln
+ gute Wegsuche, das ist wirklich etwas, wo Drakensang genial ist, selbst
komplizierte Wege sind kein Problem
+ ...

- gewaltige Laufwege, wer die Gegend frei erkunden möchte, ohne die
passende Quest aktiviert zu haben, soll sich auf Wiederholungen extrem
langer und leider zu meist recht langweiliger Wege vorbereiten,
viele Gespräche und Truhen und können nur aktiviert werden, wenn zuvor
etwas anderes erledigt wurde, sich präzise an die geradlinigen
Questvorgaben zu halten ist Pflicht
- die Möglichkeiten in der Stadt Häuser zu betreten, beschränkt sich
leider auf ein Minimum, es können nur Häuser betreten werden, die
aufgesucht werden müssen. Die Tavernen sind klein, recht stimmungslos
und wirken wie aus der Klonfabrik.
- keine Reaktion der Umwelt auf gezogene Waffen, Kisten zerschlagen und
Markttruhen ausrauben
- Kisten und Fässer zerschlagen, bei Baldurs Gate durfte man die
wenigstens nochganz lassen und leeren, statt sie ala Diablo zu
zerdeppern
- die Archetypen sind z.T. schlecht gesteigert, mit nutzlosen Vorteilen
versehen (die Amazone erhält + 1 auf alle Waffentalente, bezahlt das
aber mit einem -2 auf alle gesellschaftlichen Talente)
- der Expertenmodus erlaubt nur minimalen Einfluß, um schlechte
Talentsteigerungen rückgänig zu machen, aber keinen Einfluß
auf Zauberauswahl, Attribute, Talente, Vor- und Nachteile
( der horasische Streuner bleibt ein Fechter im Gegensatz zur Vorlage,
außer man möchte einen Anfangswert von 5 liegen lassen)
- D&D-Einlage: Schloßfallen, in der Vorlage eher selten, in Drakensang
recht oft, und der Archetyp Dieb, Spezialist im Fallen entschärfen und
legen
- die 24 Stunden Tage voll Licht drücken auf Dauer die Stimmung,
in einem Rollenspiel wäre es doch nett nachts als Dieb durch die
Straßen zu schleichen, Atmosphäre hin und her, irgendwann möcht man
doch mal nachts duch die Stadt schleichen und nicht immer im
strahlenden Sonnenschein spazieren gehen
- um eine Klassenbalance zu schaffen wurde viel Schindluder getrieben
( alle Elfen sind chronisch unfähig zu reden, Fernkämpfer sind
werden mit Mali im Nahkampf belegt)
- das Kampfsystem ist recht anspruchslos und im Grunde so wie bei
Neverwinter Nights 2 und Kotor
- viele Rätsel lösen sich wie einfache Spielereien in Adventures und
vermitteln den Eindruck ein Adventure zu spielen.
- abseits der linearen Kampagne gibt es nicht viel zun tun, lösen lassen
sich alle Missionen, wenn man die entsprechende Figuren dabei hat, und
die Nebenquests sind recht einfach gehalten, teilweise reine
Suchaufgaben
- der Einsatz von Talenten verkommt zu einer Laden/Speichern-Orgie oder
Geduldsprobe (Ist zwar regelkonform, aber nach 10 verlorenen Veränden
bei einer "Wunden heilen"-Probe wünscht man sich doch langsam mal einen
Erfolg, für 7 weitere Wunden noch 10 Verbände Verbleiben und 11
Verbände einer Wunde zu Opfer fielen, anderseits mit genug Zeit lassen
sich alle Schlösser auch ohne Hilfsmittel öffenen, ähnliches gilt für
das Ernten von Pflanzen und ähnliches, während das Handwerken völlig
probenlos gehandhabt wird)
- die Grafik ist zwar durchaus etwas besser als zweckmäßig, vor allem bei
Darstellung von Figuren, während bei der Landschaftsdarstellung immer
wieder unschöne oder fehlende Übergänge (etwa zwischen Bäumen und
, die Sichtweite von Gras ist minimal und trübt den Grafikeindruck)
- unvorteilhafte Steurung und Kamera
- weder Umwelt,noch Begleiter gehen auf die Klasse des Charakters ein
und so spielt es sich jedesmal gleich
- ...

Von Drakensang wurde viel erwartet, einhalten kann es das aber nicht. Im Vergleich zu den großen Vorbildern der Nordlandtrilogie und Baldurs Gate fehlt vieles, die Taktik und Strategie im Kampf, die Freiheit und Offenheit der Spielweise und das Entdecken von/ Suchen nach Beschäftigungen abseits der Kampagne. Drakensang spielt sich eher wie ein
Neverwinter Nights 2 mit den ähnlichen Stärken und Schwächen, die Unterschiede sind minimal, nur die dahinter stehenden Spielwelten und Systeme machen den großen Unterschied aus.

Wenn ich sie geben könnte, würde ich drei Sternen und einen halben geben, das große Rollenspiel ala " Die Schicksalsklinge", das ich gerne gehabt hätte, ist es leider nicht. Es ist viel zu linear und bietet nicht genug Tiefe bei Atmosphäre, Spielmöglichkeiten, Anspruch und Spielwelt. Es ist zwar vieles im Ansatz vorhanden, aber nichts wirklich so überragend umgesetzt, daß man in Euphorie ausbrechen muß, nur weil mal endlich wieder ein Rollenspiel mit einer gewissen Spieltiefe kommt. Im Moment ist es auf jedem Fall, was Rollenspielneuerscheinungen seit Neverwinter Nights 2 angeht, konkurrenzlos.

Es ist ein gutes, aber kein sehr gutes Rollenspiel und sein Geld auf jeden Fall wert. Die DSA-Lizenz ist teuer, der Zielmarkt recht klein und
das Spiel gut genug.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 5, 2008 11:48 AM MEST


Sperling
Sperling
von Mary D. Russell
  Taschenbuch

5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Solange man das Buch noch nicht angefangen hat zu, 21. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Sperling (Taschenbuch)
lesen, klingt die Idee ja ganz nett, je weiter man im Buch aber kommt, desto schlimmer wird es. Die Charaktere sind klischeehaft, die jüdische Konzernsklavin, die immer wieder durchblicken läßt, daß es schick ist selbst Science Fiction mit Motiven des Holocaust zu "bereichern", der große, schlaue häßliche, der homosexuelle Exsoldat und Priester und der farblose Priester, der sein Problem mit dem Zölibat nicht in den Griff bekommt. Ähnlich verläuft die Geschichte, fängt diese noch ganz interessant an, wird diese mit zunehmenden Verlauf immer flächer und seltsamer. Die Expedition strandet wegen der Machospielereien der Expeditionsteilnehmer, die völlig sinnentleert den Treibstoff des Versorgungsflieger verschwenden und so ihre Verbindung zum Raumschiff verlieren. Die Konflikte im Plot sind auch nich das, was man lesen möchte,
Freunde werden zu Feinden, weil eine Frau dabei ist, und die alles überschattene Frage hatte Priester was mit seinem ehemaligen Lehrer, dem homosexuellen Exsoldat. Interessant ist auch, die nach Missionierung geifernde katholische Kirche macht Milliarden locker, damit eine Expedition, die in erster Linie nicht aus religiös motivierten Personen besteht und deren religiöse Teilnehmer nicht gerade Vorzeigekleriker sind,
in einen Vergnügungsurlaub starten kann.

Als ich das Buch kaufte, hatte ich eine Geschichte erwartet, die auf die Gefahren und Folgen der Missionierung eingeht, nur nicht vor dem bekannten Hintergrund der Erde. Ich hatte gehofft, die Autorin würde darauf eingehen, was die Entdeckung einer außerirdischen Zivilisation für die Menschheit und die Kirchen bedeuten würde, was die Gier nach Mission für
Probleme und Konflikte aufwirft und was für Folgen für den Kontakt mit
Außerirdischen Missionierungsabsichten haben. Gerade da die außerirdischen
in diesem Buch nicht das technische Niveau der Menschheit erreicht haben,
wäre Potential da gewesen, doch stattdessen kommt eine völlig belanglose Geschichte mit einem netten Ansatz, aber schlechter Ausführung.

Wie dieses Buch Preise gewinnen konnte, frage ich mich wirklich, selten so ein schreckliches Buch gekauft. Große Erwartungen werden geschürt und großes wird versprochen, doch nicht wird davon gehalten.


War Leaders: Clash of Nations (DVD-ROM)
War Leaders: Clash of Nations (DVD-ROM)
Wird angeboten von Game World
Preis: EUR 7,10

22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Interessante Idee dank Ungeduld des Publishers in den Sand gesetzt, 4. April 2008
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Das Spiel ist trotz eines ersten umfangreichen Patches, der in erster Linie unnötige Fehler behoben hat, die man bei Profis nicht erwarten sollte, immer noch sehr labil,absturzanfällig und grundsätzliche Probleme, wie die recht unausgegorenen Echtzeitschlachten, die fehlende Nähe zum historischen Kriegsverlauf, wenn man im entsprechenden Modus spielt, die englische Sprachausgabe, die angeblich auf Wunsch der Forumscommunity so belassen wurde, was hat dagegen gesprochen beide Sprachen anzubieten, Geldgier auf Grund der ständigen Releaseverschiebungen oder blindes Vertrauen in die doch recht einseitige Community, das Verschweigen, daß der Multiplayer fehlt und der hohe Anschaffungspreis für ein Spiel, das erst noch Monate brauchen wird um eine annehmbare Spielbarkeit und Stabilität zu erreichen.

Kleine Fehler, wie Balanceprobleme, kleinere Grafikfehler, ein paar Abstürze können in einer Verkaufsversion vorkommen, aber so eine
Sammlung unnötiger Bugs und Probleme, immer noch massive Performanceprobleme, Abstürze, unausgegorene Mechanismen,
defekter Spielelemente, massive Balancefehler, die Spione sind immer noch viel zu stark, und anderer Fehler reiht das Spiel in eine Reihe ein mit
Sacred, The Fall und Gothic 3.

So ein Spiel auf dem Markt zu bringen und zu hoffen, daß die Versprechen, es würden Patches nachgeliefert werden, die das Spiel spielbar machen und das Spiel würde, wenn es denn mal fertig wird, die gut 50 Euro wert sein,
ausreichen um den Kunden nicht zu verärgern, gut es gibt immer ein paar Hardcorefans, die vom Communitymanagment so angetan sind, daß sie die massiven Fehler aus welchen Gründen auch immer wegstecken können, vielleicht sind sie so erfreut, daß Englisch gesprochen wird, ist schon ein bischen dreist, in Zeiten wo schon kleine Bugs für einen Sturm der Entrüstung sorgen. Der normale Käufer, der ein Minimum an Qualität, Stabilität und Spielbarkeit von einem Spiel verlangt sollte erstmal die Finger davon lassen und noch mal eine Neuauflage in der die Patches integriert sind warten, um sich das Problem der Patchbeschaffung, den Frust, das Spiel jetzt schon zu besitzen und auch einiges an Geld zu sparen. Das Spiel hat zwar im Moment keine wirkliche Konkurrenz, aber der Zustand und der Ärger, der einen erwartet, sollten einen genug Geduld geben, das Spiel erst zu kaufen, wenn es sein Geld und die Zeit es zu spielen wert ist. Die Fehler sind viel zu massiv und der Umfang an Fehlern viel zu groß, um irgendwie entschuldigt zu werden.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 5, 2008 12:52 AM MEST


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