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Beiträge von Anne Schüßler
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Rezensionen verfasst von
Anne Schüßler (Essen, Germany)

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Spam: Erregt? Schlank werden, easy! -Eilmeldung - Experten sind schockiert: 1.274 Euro in 17 Stunden! Es muss aktualisieren Sie Ihr Profil. Gottesfürchtige Babys zu Adoption
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von Happy Schnitzel (alias)
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie man richtig mit Spam umgeht, 17. Juli 2013
In Sue Reindkes Debüt "Spam" geht es (wer hätte es gedacht?) um den alltäglichen Spam, der jeden Tag in unserem Postfach landet und meistens nicht gelesen wird, weil die Mailprogramme klug genug sind, sie für uns aussortieren und wir sie dementsprechend gar nicht erst lesen müssen, sondern einfach auf “Spam-Ordner leeren” klicken können und gut ist das.

Dabei gibt es viele Kleinode im Spampostfach. Vor allem aber: Vielleicht muss man diese unerwünschte Post auch unter einem ganz anderen Gesichtspunkt betrachten. Denn eigentlich wollen uns die vielen Spamabsender nur helfen, unser Leben besser zu machen. Es gibt tausend Wege, viel Geld zu verdienen, jedenfalls wenn es danach geht, was so als Spampost eintrudelt. Hat man dieses Geld erstmal, gewonnen, mit leichter Arbeit verdient, geerbt oder anderweitig bekommen, gibt es sinnvolle Tipps, wie man es anlegen kann. Außerdem hilft Spam bei der Partnersuche, Bettproblemen, wichtigen esoterischen Problemen und eigentlich auch bei sonst allem.

Weil wir Spammails also ignorieren und löschen und uns all diese Angebote entgehen, hat Sue Reindke sich die Mühe gemacht, etwas tiefer ins Postfach zu gucken und die schönsten Mails zusammenzustellen, zu ordnen und gelegentlich sogar noch mal genauer nachzufragen. Dazu gibt es sinnvolle Übungen, die uns dabei helfen, unser Leben dank Spam zu verbessern.

Das Buch ist ein schönes, unterhaltsames Zwischendurchbuch, das ich sehr schnell weggelesen habe. Sue schreibt flott und amüsant. Dabei wird es nie platt oder nervig, was ich zwar auch nicht erwartet habe, wofür ich aber trotzdem sehr dankbar bin, weil ich relativ sicher glaube, dass das gleiche Thema in anderen Händen größtes Potential für dumme Witze gehabt hätte.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es doch (Vorsicht, in der nun folgenden Kritik ist ganz viel Kompliment versteckt!): Die Spammails nehmen ein bisschen zu viel Platz ein. Anders gesagt: Ich hätte lieber mehr von Sue gelesen. Gerade der spannendste und lustigste Aspekt des Buches “Was passiert, wenn man auf Spammails antwortet?” kommt zu selten vor. Ob es daran lag, dass die meisten Spamschreiber schon bei der ersten Nachfrage den Schwanz einziehen und nicht antworten oder ob es andere Gründe gab, kann ich nur raten. Im Zweifelsfall muss man es dann doch einfach selber machen und gucken, was dabei rauskommt. Genug Inspiration liefert Sue Reindkes Buch auf jeden Fall.

Wer also lernen will, wie man mit seinem Spampostfach konstruktiver und lebensverbessernder umgeht, also alle Menschen, die Emails bekommen, also alle, die jetzt gerade diese Rezension lesen, der sollte dieses Buch lesen. Wer es verschenken will, der sei aber gewarnt: Die Kapitel über Potenzprobleme und sexuelle Abenteuer haben definitiv sehr expliziten Inhalt. Da muss man hart sein. Oder werden. Oder… ach, Sie verstehen schon, was ich sagen will.


Tomorrow Can Wait: Exploring Europe with Our Autistic Child
Tomorrow Can Wait: Exploring Europe with Our Autistic Child
von Scott Knight
  Taschenbuch
Preis: EUR 11,56

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Augenöffnerbuch, 12. Juli 2013
John wird in den USA geboren, mit 18 Monaten hat er zum ersten Mal epileptische Anfälle. Was folgt, ist eine Odyssee durch amerikanische und deutsche Krankenhäuser, die über zwei Jahre später mit der Diagnose “Autismus” in Norddeutschland endet. Trotz der Diagnose und der Schwere der Behinderung ihres Kindes wollen sich Monika und Scott nicht aus dem Leben werfen lassen. Und so reisen sie immer wieder quer durch Europa, zusammen mit John, der in Griechenland auf Pferden reitet, in Irland und Tirol auf Berge steigt, und auf Texel Tandem fährt.

Zwölf Reisen von Hiddensee bis auf Mallorca, zwölf Herausforderungen unterschiedlichster Art. John spricht nicht. Das, was in ihm vorgeht, können seine Eltern oft nur ahnen, was er will und was er nicht will, was ihn interessiert und was ihn langweilt. Es sind Reisen voller Experimente, denn es ist schwer abzuschätzen, wie John auf neue Dinge reagiert. So wird auf Irland aus einem vorsichtigen Spaziergang eine unerwartete Bergtour bis auf den Gipfel, während John im heißen Spanien immer und immer und immer wieder ”The Sound of Music”guckt.

Eigentlich ist “Tomorrow Can Wait” nicht ein Buch. Es sind drei Bücher. Es ist ein Buch über Autismus, ein Buch über das Leben mit einem autistischen Kind und eine Sammlung von Reiseberichten. Jedes Kapitel verknüpft diese drei Themen auf wunderbare Weise, jedes Urlaubsziel wird zum Transportvehikel eines neuen Aspektes dieser Behinderung. Es ist ein persönliches Buch, das eine starke und lebensbejahende Geschichte erzählt. Monika Scheele Knight leugnet nicht, dass das Leben mit John selbstverständlich anstrengend und nervenaufreibend sein kann. Doch gleichzeitig zeigt sie die vielen schönen Seiten, eine neue Art, das Leben zu betrachten, Prioritäten neu zu setzen.

"Tomorrow Can Wait” ist ein Augenöffnerbuch, es ermöglicht einen Blick in ein Leben, das so vielleicht direkt nebenan stattfinden könnte, mir aber unglaublich fremd ist. Und deswegen ist es auch so ein wichtiges Buch. Weil es den Blick erweitert, weil es erklärt ohne zu langweilen, kritisiert ohne anzuklagen, Probleme aufzeigt ohne zu jammern, und die Schönheit beschreibt ohne verklärt zu sein. Weil man es versteht, auch wenn die eigene Lebenswelt meilenweit entfernt scheint.


Sachen machen: Was ich immer schon tun wollte
Sachen machen: Was ich immer schon tun wollte
von Isabel Bogdan
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesen und inspirieren lassen!, 6. Juni 2013
Isabel macht Sachen. 43 Sachen, um genau zu sein. Und über alle 43 Sachen kann man in dem Buch mit dem passenden Titel “Sachen machen” nachlesen.

Dabei finde ich schon die Einleitung so schön und motivierend. Es geht da um den “Mach-doch-Muskel”, eine Formulierung der wunderbaren Meike Winnemuth, die ebenfalls eine Expertin im Machen von Sachen ist, und dass den eigentlich jeder hat und man den wunderbar trainieren kann. Dass das so ist, glaube ich sofort, ich trainiere den auch gerne. Allerdings nicht ganz so extrem wie Isabel das getan hat.

Jedenfalls macht Isabel Sachen. Ganz einfache Sachen wie mal zur Pediküre gehen (und danach zur Maniküre, weil wenn schon, denn schon) oder auf die Kirmes gehen oder in ein Musical (allerdings mit Backstagebesichtigung, also quasi schon Musical Plus) oder durch einen Plastikdarm laufen (hab ich auch schon gemacht und war ähnlich unbeeindruckt).

Dann macht sie aber auch so Sachen wie ins Casino gehen, oder Stand-up-Paddling oder mit einem Segway durch Hamburg fahren, also Zeug, dass zwar jetzt vielleicht gar nicht so abgefahren ist, man dann aber meistens doch nicht tut. Und schon an der Stelle fragt man sich dauernd: Warum eigentlich nicht? Warum war ich noch nie im Casino? Und Segwayfahren find ich auch lustig und ich hab’s noch nie gemacht. Warum eigentlich nicht?

Dann macht sie aber auch Sachen, die ich richtig abgefahren finde. Sie besucht einen Schlachthof, macht allen Ernstes und ohne besondere Veranlassung mal einen Bootsführerschein, fährt nach Wacken und lässt sich von Bekannten auf eine S/M-Party mitnehmen. Sachen, bei denen man denkt: Whoa! Ernsthaft?!? Und sofort tausend Fragen im Kopf hat.

Über all das schreibt Isabel in ihrem Buch, beantwortet dabei einige der tausend Fragen gleich mit, und ich mag das alles sehr. Ich glaube, wer dieses Buch liest und nicht sofort, am besten jetzt gleich und hier und jetzt auch Sachen machen möchte, der ist zum Sachenmachen schon von Grund auf nicht geeignet.

Das Schöne ist auch, dass fast nichts dabei ist, was man nicht auch selber machen könnte, die Fahrt auf der Hermann Merwede könnte schwierig werden, und so ein Bootsführerschein erfordert vermutlich doch ein bisschen mehr Engagement als sich eine halbe Stunde von kleinen Fischen an den Füßen knabbern zu lassen, aber sonst ist das meiste durchaus (nach)machbar.

Das andere Schöne ist, dass Isabel so begeisterungsfähig ist und das auch so rüberbringt. Denn meistens, so stellt sich raus, ist so eine Sache ziemlich toll. Und wenn eine Sache nicht so toll ist, dann sagt Isabel das auch und das ist dann auch gut (der Darm war nämlich echt eher enttäuschend, ich war da auch schon mal drin).

Die einzelnen Geschichten sind recht kurz (bis auf ein paar Ausnahmen) und so kann man das Buch schön in Häppchen lesen oder nach Bedarf auch in einem durch, wie man eben mag.

Vor allem gilt: Lesen! Und wenn man fertig damit ist, dann will man sofort raus und Sachen machen.


Da gewöhnze dich dran: Wie ich mein Herz an den Pott verlor
Da gewöhnze dich dran: Wie ich mein Herz an den Pott verlor
von Vanessa Giese
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wundervolle Ruhrpottliebesgeschichte, 6. Juni 2013
“Da gewöhnze dich dran”, sagt der Vermieter zu Nessy, als er ihr die Dachwohnung in Dortmund-Hörde zeigt. An die Wohnung mit Ausblick auf Dächer und das Loch, das mittlerweile ein See ist, an die Nachbarn mit dem kläffenden Hund und an Schmidtchen im Erdgeschoss, der Nessy nur “Etteken” nennt und ein bisschen mit aufpasst, dass ihr nichts passiert, frisch eingetroffen aus dem Sauerland, neu im Ruhrgebiet, weg vom Land, rein in die Stadt.

Alles ist neu für Nessy, frisch getrennt von ihrem Freund mit Schützenkönigpotential (irgendwann zumindest), neue Wohnung, neue Stadt, neuer Job. Und nun? Das ist der Moment, wo die Liebe anfängt. Die Liebe zum Ruhrgebiet und vor allem zu den Leuten. Den Nachbarn, die Erbsensuppe vorbeibringen, den Arbeitskollegen, die sie zum Radeln auf der A40 und ins BVB-Stadion mitschleifen, den Handballhühnern, die Nessy vor der Vertragsunterzeichnung noch schnell warnen: “Wir sind ein bisschen asi.”

Überhaupt gilt immer wieder: “Da gewöhnze dich dran.”

Vanessa Giese schreibt darüber so wundervoll, offen und ehrlich, herzerwärmend und liebevoll, witzig und detailverliebt, dass man mit dem Lesen gar nicht aufhören möchte. Bis auf einmal das Buch zu Ende ist und man etwas verdattert aufguckt und “Und nun?” fragt. Nun, das ist die Antwort, freut man sich auf die nächsten Blogeinträge auf ihrem Blog und schreibt eine Rezension, die andere Leute hoffentlich dazu animiert, zum Buchhändler des Vertrauens zu laufen und laut nach diesem Buch zu verlangen.


The World Is Saved
The World Is Saved
Wird angeboten von zoreno-deutschland
Preis: EUR 13,54

32 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Braucht Zeit, 16. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: The World Is Saved (Audio CD)
Stina Nordenstam ist immer eine etwas schwierige Angelegenheit. Beim ersten Hören ist ihre Musik nur schwer zugänglich, man bleibt leicht enttäuscht zurück und fragt sich gelegentlich, was das nun wieder sollte. Jedenfalls war das mein Gefühl bei vielen ihrer Songs. Allerdings habe ich gelernt, dass Musik manchmal Zeit braucht und dass man sich in manche Songs erst "reinhören" muss.
Auch "The World is Saved" ist so ein Fall. Als ich die CD zum ersten Mal hörte, war ich nicht besonders begeistert. Trotzdem ließ ich die CD in Dauerschleife laufen und mit jedem Hören war ich mehr und mehr begeistert. Diese CD ist (mal wieder) wundervoll. Ein kleiner feiner Geniestreich der eigenbrötlerischen Stina Nordenstam. Von der Gesamtatmosphäre erinnert die CD eher an "And She Closed Her Eyes" als an "This is". Aber Stina Nordenstam wäre nicht Stina Nordenstam, wenn nicht jedes Album eine ganz eigene "Marke" hätte. "The World is Saved" ist weniger melancholisch als "And She Closed Her Eyes", jedoch auch nicht so "funky" wie "This is". Es ist vielleicht eine Mischung aus beidem und noch viel mehr.
Den Einstieg bildet "Get On With Your Life", das auch als erste Single-Auskopplung auf den Markt kommt. Keine schlechte Wahl, schließlich ist dieser Track einer der leichter zugänglichen auf dem Album. Auf der anderen Seite ziehe ich das wundervolle "Staring Out The World" oder das fast schon groovige "From Cayman Islands With Love" vor. In "Parliament Square" trumpft Stina dann wieder mit einem dieser Saxophon-Soli auf, die ich schon auf "As She Closed Her Eyes" so geliebt habe. Und in "Butterfly" hatte ich zunächst das Gefühl, dass irgendwas mit dem Takt ganz furchtbar nicht stimmt. Aber - wie das so ist mit Stina Nordenstam - nach einiger Zeit hatte ich mich dran gewöhnt und bin sehr glücklich.
Sicherlich erfordert "The World is Saved" mehr Zeit, um alle genialen Momente dieses Albums herauszuhören. Aber ich kann mir nur wenig vorstellen, für das sich dieser Zeitaufwand mehr lohnen könnte.
Ach so und... "Warum nur vier Sterne?". Ganz einfach: Weil "As She Closed Her Eyes" dann doch besser ist.


0304
0304
Wird angeboten von CAC Media UK
Preis: EUR 8,85

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Jewel darf das!, 26. August 2004
Rezension bezieht sich auf: 0304 (Audio CD)
Ja, dieses Album unterscheidet sich deutlich von den Vorgänger-Alben!
Ja, es ist Pop!
Ja, ich habe sowohl 'Pieces of You', 'Spirit' und 'This Way' gekauft, gehört und geliebt!
Und JA! Ich mag 0304!
Der erste Song, den ich von dem neuen Album gehört habe, war 'Intuition'. Selbstverständlich war ich überrascht von Jewel's neuem Stil, aber wer bin ich denn, dass ich darauf sofort die musikalische rote Karte zeige. Nach einigen Malen Hören war ich so von dem Track überzeugt, dass ich die neue Platte kaum erwarten konnte und deswegen sogar zu einem US-Import greifen musste, um schneller daran zu kommen.
Insgesamt hat mich das Album voll überzeugt. Intuition ist nach wie vor einer meiner Favoriten, zusammen mit 'Stand', 'Leave the Lights on', 'Haunted' und 'Yes U Can'.
Auch die anderen Tracks sind allesamt musikalisch durchdacht und ausgefeilt. Was die Lyrics angeht, so gibt es hier sicherlich den ein oder anderen Kritikpunkt. Allerdings bewegte sich Jewel auf jedem ihrer Alben auf einem schmalen Grat zwischen Brillanz und Kitsch, insofern bildet 0304 hier keine Ausnahme. Genervt haben mich lediglich die etwas albernen Abkürzungen in den Songtiteln und Lyrics, aber gut... das ist erstens Geschmackssache und unterstreicht zugegebenermaßen den Stil des Albums.
Abgesehen von einigen wenigen schwächeren Tracks (hier vor allem 'Doin' Fine', dem ich leider bis heute nichts Besonderes abgewinnen kann) überzeugt Jewel mit kleinen sehr eigenständigen Pop-Kunstwerken. Kein Track klingt hier wie das andere - wer das behauptet, der hat das Album vermutlich nur einmal gehört und dann in die hintere Ecke des CD-Regals verbannt. Aus Erfahrung weiß ich, dass man jeder CD mehrere Chancen geben muss, denn oftmals entpuppt sich ein vermeintlich uninspiriertes Album erst beim dritten oder vierten Hören als kleines Meisterwerk.
0304 ist vielleicht kein Meisterwerk, aber genauso wenig eine langweilige Mainstream-Pop-CD.
Ich rate allen, sich nicht von den vielen Kritikern hier irritieren zu lassen, sondern sich selbst ein Bild zu machen. Meiner Meinung nach hat Jewel hier ein eigenständiges Album geschaffen, dass vielleicht auf den ersten Blick (bzw. aufs erste Hören) wie reiner Mainstream-Pop wirkt, bei näherem Hinhören jedoch viele kleine brillante Momente von gutem Songwriting offenbart.
Vielleicht nimmt Jewel sich und ihre Musik einfach nicht so bierernst wie das einige ihre Fans tun. Zumindest zeugt das Video für 'Intuition' von einer unverkrampften Selbstironie gepaart mit kritischem Sarkasmus.
Das ist auf der einen Seite gut zu wissen und beschert uns auf der anderen Seite herrlich erfrischende Musik.


A Few Small Repairs
A Few Small Repairs
Wird angeboten von jazzfred1975
Preis: EUR 11,75

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kleines Kunstwerk, 12. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: A Few Small Repairs (Audio CD)
Meine Geschichte zu dieser CD geht so: Ich kannte Shawn Colvin vor allem wegen ihrem Lied "Sunny Came Home". In Paris konnte ich dann recht günstig ihre CD "A Few Small Repairs" ergattern. Irgendwie lag diese dann sicher zwei Jahre fast ungespielt bei mir rum. Ich habe nach wie vor keine Ahnung, wie das passieren konnte!
Nachdem ich "A Few Small Repairs" dann hervorkramte und aufmerksamer hörte, musste ich feststellen, dass diese CD ein kleines Kunstwerk ist. Zwar bedient sich Shawn Colvin ganz herkömmlicher Mittel. Es gibt nichts Benennbares, was ihre Musik von anderen Künstlern in diesem Genre unterscheidet, doch sie berührt mich jedes Mal wieder besonders.
Mein absoluter Favorit ist "The Facts About Jimmy", das eigentümlich melancholisch ist, ohne dass ich je auf die Idee kommen würde, es eine Ballade zu nennen. Shawn Colvin schafft es, Traurigkeit in wunderschöne Songs zu packen und mich - man glaubt es kaum - glücklich zu stimmen. Die Melancholie und Traurigkeit, die in ihren Liedern oft mitschwingt wird nie zur Depression. Die sanfte Stimme und die stimmungsvollen, schön arrangierten Arrangements sind unvergleichlich.
Anspieltipps - abgesehen von Sunny Came Home und The Facts About Jimmy - sind Trouble, If I Were Brave und Wichita Skyline.
Sehr zu empfehlen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 8, 2014 8:10 PM CET


Barefoot
Barefoot
Preis: EUR 7,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbares Debüt, 15. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Barefoot (Audio CD)
Schade, daß uns solche Alben immer so lange vorenthalten werden. Dabei hat Maria Solheim doch in Norwegen schon längst ihr zweites Album auf dem Markt. Und wo sind wir geblieben?
Zugegebenermaßen bin ich eher zufällig auf dieses Album gestoßen. Auf einem Konzertplakat in der Innenstadt habe ich den Namen das erste Mal gelesen und gleich am nächsten Tag das Album gekauft - das Geld war gut investiert.
Eigentlich ist "Barefoot" eine ganz normale Singer/Songwriter-CD mit ganz normalen Singer/Songwriter-Songs. Und trotzdem gelingt es Maria Solheim, mich total in ihren Bann zu ziehen. Manchmal klingt sie wie Suzanne Vega, mal ein bißchen wie Stina Nordenstam, aber meistens klingt sie vor allem wie Maria Solheim - und das soll auch so sein! Mal klingen die Songs nach Rock, mal nach Jazz, mal nach Pop, mal nach Folk, trotzdem hat die CD einen ganz eigenen Stil.
Das einzige Problem, das sich ergibt ist die sich anschließende Frage: "Wie komm ich jetzt nur an die aktuelle CD?"
Na ja, vielleicht wird die ja auf der Deutschland-Tour verkauft.


Barefoot
Barefoot
Preis: EUR 7,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbares Debüt, 15. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Barefoot (Audio CD)
Schade, daß uns solche Alben immer so lange vorenthalten werden. Dabei hat Maria Solheim doch in Norwegen schon längst ihr zweites Album auf dem Markt. Und wo sind wir geblieben?
Zugegebenermaßen bin ich eher zufällig auf dieses Album gestoßen. Auf einem Konzertplakat in der Innenstadt habe ich den Namen das erste Mal gelesen und gleich am nächsten Tag das Album gekauft - das Geld war gut investiert.
Eigentlich ist "Barefoot" eine ganz normale Singer/Songwriter-CD mit ganz normalen Singer/Songwriter-Songs. Und trotzdem gelingt es Maria Solheim, mich total in ihren Bann zu ziehen. Manchmal klingt sie wie Suzanne Vega, mal ein bißchen wie Stina Nordenstam, aber meistens klingt sie vor allem wie Maria Solheim - und das soll auch so sein! Mal klingen die Songs nach Rock, mal nach Jazz, mal nach Pop, mal nach Folk, trotzdem hat die CD einen ganz eigenen Stil.
Das einzige Problem, das sich ergibt ist die sich anschließende Frage: "Wie komm ich jetzt nur an die aktuelle CD?"
Na ja, vielleicht wird die ja auf der Deutschland-Tour verkauft.


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