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René Lober "amazonaslober"
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Die Traummeister
Die Traummeister
von Jo Zybell
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jo Zybell - Die Traummeister - ein Fantasy-Roman weit nach unseren Tagen, 29. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Traummeister (Broschiert)
Das besondere an Fantasy-Lesern ist: sie wollen die Gewissheit bestätigt finden, dass Traditionen sinnvoll sind, Fantasy-Leser wollen erneut bestätigt bekommen, dass eine aufrichtige Lebenshaltung eine Lebensgemeinschaft stärkt und bestärkt und Fantasy-Leser wollen von Dämonen umgeben sein, die eigentlich unbesiegbar sind.
Was aber, wenn Fantasy-Autoren überraschender sind als die Erwartungen Ihrer Leser?

"Die Traummeister" hätte, wenn der Ruhrpott-Humor mehr Einfluss auf Fantasy hätte heißen können: "Algyra - rettet den Rest der Welt"
Das hätte zumindest den schrecklichen Schaden vermieden der nun ensteht, weil auf dem Klappentext ein Satz zu lesen ist wie: "Wohin noch fliehen, wenn der Feind in Deinen Träumen sitzt?"
Ich fand es schädlich, weil ich damit schon 'zu viel Inhalt' verraten bekam. Zumal damit eine wesentliche Instanz eines jeden Romans gewaltig in Frage gestellt wird - nämlich das 'ich' der Helden. Denn: wie kann ein durch Träume beeinflusster Mensch unbeschadet sein? Wie kann ein durch Träume beeinflusster Mensch sich selbst vertrauen?
Diese Fragen bereits zu wälzen ehe ich recht begonnen hatte das Buch zu lesen, war für mich entschieden mehr Bremse als Gaspedal. Dabei fängt der Roman ganz nett an und er entwickelt sich auch sehr klar, schlüssig und vor allem spannend!
Doch ich hatte nun bereits vor Beginn des Romans meinen "Romanfragekomplex" weg. Ich kannte nicht mal die ersten Figuren. Ich kannte nicht: Aysalux, eine Art 'Glücksinsel' von einer Art Unsterblichen Volk bewohnt, auch Zaoten benannt. Vielleicht ist Zaot eine Abwandlung des Begriffes Zeus, denn wie Griechische Götter können Zaoten teilweise Blitze werfen, Fluten dirigieren, Stürme befehlen, Felsen bewegen, Eiswinde steuern, Meerestiere befehlen (oder verführen?), u.v.a.m. Vielleicht ist die Volksbezeichnung Zaoten auch eine Mischung aus Zeus und Chaoten, weil zunächst besonders "gemeinschaftlich",...
..., aber ich will nicht zu viel Inhalt vorweg nehmen.
Jo Zybell hat auf bisher nie dagewesene vielfältige Weise Völker geschaffen, Figuren entwickelt und Handlungsstränge verwoben, wie ich es in "einem Buch" von ihm bisher noch nicht erlebt habe. Aus "Die Traummeister" kann ich mir längst nicht alle Völker merken oder Orte und schon gar nicht kann ich mir alle Namen merken. Dennoch bleiben neben den Hauptfiguren (Algyra, Renyan, Mysarion, Ac'man, Tal'pac, Ombaryon, Veda Venusia, und viele, viele mehr) sehr eindrucksvolle Firguen. Besonders "anregend" manchmal fast "nervig", sehr oft aber auch wirklich witzig ist eine Nebenfigur "Blumhard". Blumhard wird mit jeder Begegnung schillernder; 'Blumhard' - eine denkwürdige Kombination aus unsäglichem Namen und brillantem Wesen. Bis zum Ende des Buches weiß ich als Leser nicht: "kann er zaubern?" Oder "hängt er sich einfach nur in alles irgendwie rein?"
Ea würde mich nicht wundern wenn es spätestens in einem Jahr eine Deutsche INDIE-BAND mit diesem Namen gibt.

Jo Zybell treibt mit unseren Lese-Erwartungen gehörig seine Spielchen. Dämonen sind weniger dämonisch als zu erwarten, dafür sind Helden schwächer, ja sogar bisweilen dämlicher als ich es auszuhalten glaubte. Dennoch: "Die Traummeister" sind sehr, sehr spannend. Denn: die Entwicklungen sind höchst effektiv über Kontinente hinweg ineinander verwoben. Damit ergeben sich allerdings auch Komplikationen, die bisweilen lästig sind, denn was soll eine Heldin auf einer langen Reise anderes machen als lange nachzudenken. Ich frage mich: Ist es sinnvoll über die Frage von Leben und Tod nachzudenken wenn man zu den Unsterblichen gehört? Ist der Tod einer Unsterblichen schlimmer als der Tod eines Sterblichen, "Flüchtigen"?, wie Jo Zybell sie nennt oder "Dampfblase"? Ein Genuss, der mir als menschlichem, sterblichen Leser dabei bleibt: Unsterbliche können doch sterben. Auch schön - oder?
Der Krieg: "Gut gegen Böse" ist in "Die Traummeister" recht verwickelt. Die Guten sind böser als sie denken und die Bösen bedienen sich der Guten. Ein modernes Buch, dass ebensogut ein Krimi sein könnte, wie eine Gesellschaftssatire. Damit hat Jo Zybell gewiss sein Alleinstellungsmerkmal im Bereich Fantasy gefunden. Damit sind "Die Traummeister", aber auch: eine Herausforderung für Fantasy-Leser, denn die wollen ja die Gewissheit bestätigt finden, dass Traditionen sinnvoll sind, sie wollen aufrichtige Lebenshaltung und wollen vor allem von Dämonen umgeben sein, die eigentlich unbesiegbar sind - oder: wollen sie gar nicht?

Wie bei "Die Tochter der Goldzeit" von Jo Zybell war das Cover wieder sehr hübsch gestaltet, lediglich: es gab keine gezeichneten Landkarten mehr im Einband. Nun bin ich ein Leser, der wenn er Westen ließt zwar ein Wort versteht aber ich sehe dann kein Bild vor mir. Ich weiß nicht ob meine Helden von links unten noch weiter links noch weiter nach unten reisen, oder sich von der Mitte rechts leicht nach links begeben. Karten helfen mir da immer weiter.
Zum Guten Schluss: noch ein ganz persönlicher Dank an Jo Zybell - er hat mir einen Wunsch erfüllt - "Die Traummeister" ist sein bisher erotischstes Buch. Danke Jo!

Die Tochter der Goldzeit
Die Tochter der Goldzeit
von Jo Zybell
  Broschiert
Preis: EUR 15,00

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reifung einer Heilerin und weisen Seherin, 3. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Tochter der Goldzeit (Broschiert)
Was wäre eine Welt ohne Frauen?
Paradoxerweise eine Welt ohne Männer, ohne Männlichkeit und vor allem eine Welt ohne Hoffnung. Warum das so ist erzählt Jo Zybell in seinem Fantasy-Roman: Die Tochter der Goldzeit.
Laut Klappentext geht es in diesem Buch um einen sagenhaften Goldzeitschatz; doch viel bewegender sind die Entwicklungen, die Reifungen seiner Heldinnen und Helden. Wir lernen sie bereits als kleine Kinder kennen: Katanja, das Mädchen mit der merkwürdigen Fähigkeit, Dinge zu hören, die nicht gesagt werden. Oder der Junge, der zunächst Yiou heißt bevor er wieder von Menschen aufgenommen wird.
Mal ist es das Schicksal, das unsere Akteure von einem Ende der Westwildwelt in die Tausendinselsee verschlägt, mal ist es der Auftrag die eigene Gattung vor dem Untergang zu bewahren, der sie aus Altbergen weit in die Ostwildwelt treibt. Strecken müssen zu Fuß zurück gelegt werden, auf gezähmten Fabeltiern oder Segelbooten.
Der Roman besticht durch seine Überraschende Vielfältigkeit der Völker, Wesen und Lebensarten. Trotz der geschilderten einfacheren Lebensweise, seiner sagen wir mal "mittelalterlichen" Zivilisationsstufe, bleibt der Roman "realistisch". Denn eine Welt ohne unsere heutige Technik ist trotzdem auf Technik und technischen Einfallsreichtum angewiesen. Und Jo Zybell kann mit erstaunlichen, faszinierenden Lösungen aufwarten.
Ich werde niemandem die Spannung rauben in dem ich zu viel vom Inhalt vorweg nehme. Auch wenn ich zwei wunderschöne Passagen zitiere:
Jo Zybell erzählt aus den Augen (und mit den Wahrnehmungen von) Löwinnen. Diese Löwinnen nutzen eine Schlacht unter verfeindeten Menschengruppen um Haustiere zu rauben, als sie bei Ihrem erfolgreichen Beutezug ein kleines Menschenkind finden:
"Er stieß schluchzende Laute aus, und mit jedem Schluchzen zuckten seine Schultern nach oben und sein Körper erbebte. (...)
Die Erste watete durch den Fluss (...) und setzte sich dicht am Ufer auf die Hinterläufe. Aufmerksam beäugte sie den kleinen Nackthäuter.
Vielleicht hatte er drei Winter gesehen, vielleicht vier. Sein pelzloses Gesicht war nass, er wimmerte leise, er schluchzte er zitterte. Auch der lange Eisenzahn in seinen Fäustchen zitterte. Seine großen Augen schimmerten nass und blau. Sein Gewimmer hörte sich an, als würde er mit jemandem zu sprechen versuchen, der sehr weit weg war. Er roch nach Harn und Angst.
Die Gelbe erhob sich, stieg ins Wasser un beschnüffelte ihn. Statt ihm die Kehle durchzubeißen, schnappte sie nach seinem dunklen Ledermantel und zog ihn ins Ufergras. Der rote Nackthäuter schluchzte lauter und zitterte heftiger. Statt ihm die Kehle durchzubeißen, stieß die Gelbe ihm zärtlich die Schnauze gegen die Stirn und leckte ihm die salzige Feuchtigkeit von den Wangen."
Ein weiteres sehr schönes Beispiel:
Wir haben folgende Szene vor uns. Auf einer Insel, die aus alten ausgedienten Booten besteht hat sich Gittanas Sippe vor ihren Verfolgern gerettet. Die Verfolger unter der Führung von Catavar haben das Eis abgewartet und greifen nun an über die gefrorene Eisdecke. Sie sind bewaffnet mit schwerem Kriegsgerät und Lasttieren. Der erste Ansturm soll stattfinden mit Vogelschwärmen, die allerdings von zwei merkwürdigen weißen Greifvögeln gestört wurden: "Zwei große weiße Vögel flogen dicht über ihn hinweg.
Catavar duckte sich, als wäre er erschrocken. Der Vormarsch seiner Krieger kam nun endgültig zum Stillstand. Alle Männer beobachteten das rätselhafte Vogelpaar. Auch Grittana, Tondobar und die Wächter auf dem Schneewall hielten den Atem an und sahen zu, wie die weißen Vögel zwischen Catavars Heer und der Wrakinsel in den Himmel stiegen. Unerklärliche Helligkeit umgab sie.
Eine große Feder löste sich aus der Schwinge eines der beiden Vögel. Sie drehte sich um sich selbst, während sie aus dem Himmel schwebte. So kreisend und in einer leichten Briese hin und her schwankend, sank sie dem Eis entgegen. Sehr still war es mit einem Mal. Und dann landete die weiße Schwingfeder achtzig Schritte vor dem Schneewall in der Spur, die Catavars Emissäre durch den Schnee gepflügt hatten. Als die Feder aufsetzte, war es, als bebte das Eis."

Jo Zybell spricht bisweilen eine sehr kriegerische Sprache aber auch eine aufmerksame und zarte Sprache. Für meinen Geschmack könnte er bisweilen erotischer sein. Ich habe die Hoffnung, dass er diesen Wunsch beherzigt und mit mindestens einem weiteren Roman, der Mittelwildwelt neue spannende Geschichten hinzufügt.

Origami
Origami
von David Mitchell
  Gebundene Ausgabe

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sofort losbasteln - Origami macht Glücklich, 21. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Origami (Gebundene Ausgabe)
Absoluter Vorteil dieses Buches ist, die Kombination von Papier und Faltanleitungen.
Beeindruckend ist auch, dass David Mitchell, der Autor des Buches einige Origami-Figuren selbst erfunden hat.
Schwach ist die Auswahl der Faltanleitungen, sie scheint mir etwas willkürlich. Deshalb können Anfänger schnell überfordert werden und müssen erfahrenere Origami-Freunde schnell gelangweilt sein. Auch wenn die Idee, Papier und Faltanleitung als ein Buch zu verkaufen super geeignet ist um sofort anzufangen, so fand ich die Papierqualität bisweilen mangelhaft. Die Muster hätten angenhmer aufeinander abgestimmt sein können, zumindest aber hätte die Papierart besser harmonieren sollen. Bei "größeren" Projekten, wie beispielsweise den Bilderrahmen lassen sich leider nur zu wenige Kombinationen erstellen.
Dennoch: Für ambitionierte Anfänger ein toller Einstieg.
Vier Sterne sind es Lobes eindeutig zu viel, ... doch als Begeisterungsversprechen für Origami selbst: mehr als angemessen. Das ist David Mitchell eindeutig gelungen.

Mississippi Delta
Mississippi Delta
DVD ~ Alec Baldwin

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schlechter Anlass für ein fesselndes Hobby, 21. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Mississippi Delta (DVD)
Die Geschichte, die "Missisippi Delta" erzählt stammt ursprünglich aus der Feder von James Lee Burke. Der Held, Dave Robicheaux, ergreift wieder seinen Beruf als Polizist, diesmal in einer Kleinstadt.
Was im Roman bedeutend ist und wichtig fällt im Film völlig unter den Tisch. Erhalten bleibt uns ein Held, der verstrickt zu sein scheint mit Allem und Jeden.
Die kurze Story: ein Flugzeug stürzt ab; Dave Robichaux, kann ein kleines mexikanisches Mädchen retten; die erste Vermutung: Illegaler Grenzübertritt - Illegaler Immigrationsversuch, der Eltern mit ihrer Tochter...
...weiterer Verdachtsmoment später: Drogenhandel.

Das Schema schein zu sein: kleiner Polizist gegen übermächtige Drogenmafia. Doch gibt es dafür zu viele rührselige Kirchenbesuche, Alkoholrückfälle und vor allem zu viele Erinnerungen von Dave Robichaux unserem Polizisten.
Dave Robichaux kämpft einen Kampf den er nur verlieren kann.

Wer die Bücher von James Lee Burke nicht kennt, kann sich nicht vorstellen, dass ein "nasser" Ex-Alkoholiker mehr Anstand und Würde haben kann als ein gut situierter weißer Südstaatenbaron.
Wer sich nicht Seite für Seite überzeugen kann, dass Dave Robichaux ein Moralphilosoph, Killer und Titan zugleich ist, für den muss der Film nicht nur emttäuschend sein sondern verärgernd.
Weil der Film vereinfachen muß, was zu detailreich erklärt werden müßte, läßt einen miserablen Schauspieler wie Alec Baldwin schludern und schmieren was das Zeug hält. Alec Baldwin kommt niemals an seine Vorlage Dave Robicheaux heran, weiß das wohl auch und versucht es auch diesmal nicht.
Das Ende des Films stimmt dennoch erstaunlich mit der Romanfassung überein. Der Held gewinnt, auch wenn der Preis dafür zu hoch gewesen ist. Könnte er die Zeit zurückdrehen, müßte und würde er anders handeln; wenn er nicht so ein verdammter Herkules unserer Tage wäre.

Der Film gibt uns Gelegenheit die Romane von James Lee Burke kennenzulernen. Und wenn der Dave Robicheaux im Buch schwitzt, so tut er dass nicht annähernd so glaubhaft wie Alec Baldwin, der für knapp 90 Minuten in seine Rolle geschlüpft ist.
Der Film Missisippi Delta ist ein schlechter Anlass für ein fesselndes Hobby. Wer aufgrund des Films anfängt die Romane von James Lee Burke zu lesen, dem ist ein wahrhaft fesseldes Hobby sicher!

Viel Spaß



Taken - Entführt (6 DVDs)
Taken - Entführt (6 DVDs)
DVD ~ Julie Benz

16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein langer guter Film für eine lange gute Geschichte, 4. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Taken - Entführt (6 DVDs) (DVD)
Gibt es Ufos? Gibt es Außerirdische?

Das sind Fragen, die wenn wir uns einmal auf Sie eingelassen haben uns nie wieder loslassen.
Ein Teil der Wissenschaft behauptet: Nein! Ein anderer Teil der Wissenschaft und der Militärforschung behauptet: Ja! Aber das ist ein Geheimnis. Und was eignet sich besser für spannende Geschichten als Geheimnisse.
Obwohl wir bei Taken, ständig am "geheimen" Geschehen teilhaben können, wissen wir dennoch nie woran wir sind. Weil nämlich neben den tatsächlichen Ereignissen (Außerirdische und Menschen begegnen sich), neue Aktivitäten im Hintergrund ablaufen. Was macht die geheime Militär-Forschung aus dem was es weiß?
Nicht wer "taken - entführt" wird und von wem ist immer wieder die Frage, sondern: wer sind denn die Entführer? Und warum?

Wer sich auf die Frage einläßt hat viele Stunden spannende Unterhaltung, die gegen Ende so spannend wird, dass der ein oder andere vielleicht sogar vergißt zur Arbeit zu gehen...

... was bestenfalls als Warnung(!) zu verstehen ist.

Ich hatte viel Spaß mit Taken (im amerikanischen Original) und wünsche es allen anderen auch!



Jäger verlorenen Wissens. Auf den Spuren einer verbotenen Archäologie
Jäger verlorenen Wissens. Auf den Spuren einer verbotenen Archäologie
von Erich von Däniken
  Gebundene Ausgabe

72 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sein Sprengstoff: Ausgrabungsforschung und Weltraumfahrt, 29. Januar 2004
Schon weit vor der Erfindung von Indiana Jones war Archäologie ein Feld für Spannung und Abenteuer. Ein Scheizer hatte es gewagt, unbequme Wahrheiten ans Licht zu zerren, und er tut es bis heute. Für Erich von Däniken bergen nicht nur die Gräber ihre Geheimnisse, es sind auch die Tempel, die Höhlenbilder und es sind Ihre jahrtausend alten bis heute anerkannten Götter.

Fast unbekümmert hatte Erich von Däniken, vor über 30 Jahren, die spannenden Fragen der Ausgrabungsforscher mit den aufregenden Erkenntnissen der Weltraumforschung verknüpft. Und er stieß auf wissenschaftlichen Sprengstoff.
Wenn es uns Menschen gelingt in den Weltraum einzutauchen - warum sollen wir Menschen die ersten sein? Wenn wir uns nicht vorstellen können dass ein Volk von Kleinbauern und Stoffhändlern enorme Pyramiden erbauen konnte - warum nicht an der Leistung der Ägypter zweifeln und sich fragen: wo sind die wirklichen Erbauer? Sind es außerirdische Weltraumfahrer, die „schneller" waren als wir? Besucher von anderen Planeten, die in den Anfängen der menschlichen Kulturgeschichte bereits unserer heutigen Techniken weit voraus waren? Wo sind ihre Werkzeuge?

Erich von Däniken ist mitlerweile 68 Jahre alt, voll elan und so anerkannt wie noch nie. Niemand konnte seine Thesen bis heute wiederlegen. Stattdessen wächst der Kreis, der Zweifler an den Standardantworten der Wissenschat. Und es vereinen sich die archäologisch-astronomischen Rätselfreunde weltweit um ihre Fragen zu sammeln:
- Wie kommt es zur weltweiten Anlage riesiger Scharrbilder und Felsenbilder? Riesensymbole, enorme Bildnisse, die sich ausschließlich aus der Luft erkennen lassen. Angelegt zu einer Zeit, weit vor unseren Flugreisen?
- Warum gibt es in so vielen Religionen und Mythen, das immer wiederkehrende Motiv des „in den Himmel aufsteigens"?
- In mehreren von einander unabhängigen Kulturen werden in archaologischen Schriften Zeitverschiebungseffekte erwähnt? Was liegt dem zugrunde?
- Warum gibt es in der Antike Bauwerke, die völlig aus dem Rahmen fallen, die zum Teil keine nachvollziehbare Bedeutung haben, Bauwerke die einen vollkommen anderen Baustil haben?
- Wie entstehen religiöse Symbole? (Welche Botschaften, welche Erfahrungen liegen ihnen zu Grunde?)
- Wie kommt es, das Ritzzeichnungen, die einhellig von Archäologen als „vorgeschchtlich" eingestuft werden, rund um den Erdball erstaunlich übereinstimmen?

Fragen, die es in sich haben. Fragen, die von vorherrschenden Meinungen und Erkenntnissen nicht beantwortet werden können. Fragen, die den Mut finden offene Antworten zu zulassen.
Darunter finden sich faszinierende Antworten, die auf verblüffende Weise viele Rätsel auf einmal beantworten. Es entstehen Geschichten, die den Leserinnen und Lesern eine Welt offenbaren, die interessanter wird, aufregender und eindrucksvoller.



Einstieg polnisch für Kurzentschlossene, Buch u. 2 Audio-CDs
Einstieg polnisch für Kurzentschlossene, Buch u. 2 Audio-CDs
von Hedwig Nosbers
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,99

33 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Polnisch ist erlernbar !!!, 12. Juni 2002
Wer Polnisch für eine unlernbare Sprache hält wird auf Seite 25 eines Besseren belehrt. Scheinbar ist Polnisch einfach nur unleserlich. Das kaum erkennbare "Dzentelmen" ist in der Originalsprache ein Gentleman und lässt sich plötzlich wunderbar aussprechen.
Ein einfaches Beispiel dafür wie gut sich Autoren des Lehrbuchs für die Polnische Sprache, Mathias Oehler und Hedwig Nosbers sich darauf verstehen, das scheinbar Komplizierte einfach zu machen.

Besonders gut gelungen ist die Mischung aus Reiseführer und Sprachbuch. Ich wusste nach 10 Minuten durchblättern so viel über Polen, dass ich anschließend bereit war auf 10 Jahre Nachrichten über Polen zu verzichten. Es sind die Kleinigkeiten; Hinweise wie, dass Konditoreien in Hinterhöfen lauern, welche wichtige Bedeutung Chopin für die Bevölkerung hat oder der Tipp mit dem Gastgeschenk auf Seite 97. Polen, seine Bevölkerung und seine Eigenheiten sind vorzüglich präsentiert und einleuchtend dargelegt.

Der Sprachkurs auf den CD's ist eingeteilt in 20 Lektionen. Ich fand manche Pausen zu kurz und die Anfangserklärung, wie der Kurs funktioniert, musste ich mir 3 mal anhören, ehe ich sie verstanden hatte. Aber es hat sich rentiert. Polnisch lernen lässt sich beginnen.

"Einstieg Polnisch für Kurzentschlossene" liegt in jedem Fall in meinem Reisegepäck wenn ich das erste mal nach Polen fahre!



Einstieg polnisch für Kurzentschlossene, Buch u. 2 Audio-CDs
Einstieg polnisch für Kurzentschlossene, Buch u. 2 Audio-CDs
von Hedwig Nosbers
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,99

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Polnisch ist einfacher als ich dachte !!!, 11. Juni 2002
Wer Polnisch für eine unlernbare Sprache hält wird auf Seite 25 eines Besseren belehrt. Scheinbar ist Polnisch einfach nur unleserlich. Das kaum erkennbare "Dzentelmen" ist in der Originalsprache ein "Gentleman" und lässt sich plötzlich wunderbar aussprechen.
Ein einfaches Beispiel dafür wie gut sich Autoren des Lehrbuchs für die Polnische Sprache, Mathias Oehler und Hedwig Nosbers sich darauf verstehen, das scheinbar Komplizierte einfach zu machen.

Besonders gut gelungen ist die Mischung aus Reiseführer und Sprachbuch. Ich wusste nach 10 Minuten durchblättern so viel über Polen, dass ich anschließend bereit war auf 10 Jahre Nachrichten über Polen zu verzichten. Es sind die Kleinigkeiten; Hinweise wie, dass Konditoreien in Hinterhöfen lauern, welche wichtige Bedeutung Chopin für die Bevölkerung hat oder der Tipp mit dem Gastgeschenk auf Seite 97. Polen, seine Bevölkerung und seine Eigenheiten sind vorzüglich präsentiert und einleuchtend dargelegt.

Der Sprachkurs auf den CD's ist eingeteilt in 20 Lektionen. Ich fand manche Pausen zu kurz und die Anfangserklärung, wie der Kurs funktioniert, musste ich mir 3 mal anhören, ehe ich sie verstanden hatte. Aber es hat sich rentiert. Polnisch lernen lässt sich beginnen.

"Einstieg Polnisch für Kurzentschlossene" liegt in jedem Fall in meinem Reisegepäck wenn ich das erste mal nach Polen fahre!



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