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Rezensionen verfasst von
sventuc (Pfullingen)

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The Battle of Los Angeles
The Battle of Los Angeles
Preis: EUR 6,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Zorn ist noch da, 15. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: The Battle of Los Angeles (Audio CD)
Nach ihrem fulminanten Debüt "Rage Against The Machine" aus dem Jahre 1992 und dem eher lauwarmen Nachfolger "Evil Empire" von 1996 waren Rage Against The Machine zwei Jahre später mit einem Bombast-Album auf die Bildfläche zurück gekehrt, dass im ganzen Alternative-Genre seines Gleichen sucht. "The Battle of L.A." reiht sich vom Aufbau her nahtlos in die Reihe der RATM Alben ein. Mit "Testify" ist schon wie damals auf dem ersten Album ("Bombtrack") ein gewaltiger (und vor allem schneller)Opener dabei, bei dem Mal wieder kräftig mit genialen Effekten gespielt wird. Danach ein Übergang zum leicht punkigen "Guerillia Radio" das Zocker noch aus der THPS-Reihe kennen sollten. Gefolgt vom Gittarren- und Effecktlastigen "Calm Like A Bomb" (bekannt aus Matrix Reloaded), dass stark an "Wake Up" erinnert. Hier zeigt Tom Morello mal wieder was er drauf hat. Zack zieht in "Mic Check" nach und beweist in diesem etwas gitarrentechnisch langsameren Song dass er das schnelle Reimen noch nicht verloren hat. Der Refrain ist ein echter Ohrwurm und prägt sich sofort ein. Danach wirds wieder schnell, rockig und verdammt fetzig. "Sleep Now In The Fire" ist ein absoluter Party-Hit mit genialen Gitarren und einer Schnelligkeit die "Testify" noch übertrifft. Dieser Track ist einfach genial und quasi der beste Track und der Höhepunkt des Albums. Naja an "Killing In The Name Of" kommt er zwar nicht ran, aber er ist wirklich verdammt gut. Leider können Rage (wie schon so oft) ihr hohes geniales Anfangsniveau nicht halten. Nach "Born of A Broken Man", "Born As Ghosts" und "Maria" driftet das Album langsam ins Gewöhnliche ab (was bei RATM immer noch mehr ist als bei den meisten anderen Alternative-Bands). Vom letzten Drittel währe dann nur noch "War Within A Breath" besonders zu erwähnen. Eine Meisterleistung des Duos Rocha/Morello.
Fazit: RATM bleiben ihrer durch "Evil Empire" geschwächten Tradition treu und legen mal wieder ein Hammer-Album vor. Alle Tracks sind auf jedenfall hörenswert. Und die Songs 1-5 sind sowieso genial! Was soll man bei diesem Preis noch sagen außer KAUFEN,KAUFEN,KAUFEN. Verdammt heiße Crossover Scheibe von einer Band die nicht umsonst zur Legende wurde!


Def Jam: Fight For NY
Def Jam: Fight For NY
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 54,90

15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "The Real fight...is on!", 12. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Def Jam: Fight For NY (Videospiel)
so würde es wohl einer der Moderatoren in diesem genialen HipHop/Wrestling Spiel ausdrücken. Den dieses Spiel ist ein wahrer "Benchmark" für alle vorigen und darauffolgenden Fightspiele. Sage und schreibe 74 (!) Kämpfer versammeln sich im Untergrund von N.Y. um die Herrschaft über die Stadt neu in Straßenkämpfen auszustreiten. Von diesen 74 handelt es sich bei mehr als 40 um bekannte HipHop Stars, die Teils sich selbst, teils jedoch auch eine andere Rolle im Storyverlauf angenommen haben. Während z.B. Sean Paul, Lil Flip, Xzibit und co. sich selbst spielen schlüpft Snoop Dogg in die Rolle des fiesen Oberbösewichts Crow mit seinen Handlangern Magic (Bustah Rhymes) und Crack (Fat Joe). Das Kampfsystem ist jedoch weitaus komplexer als in anderen Fightspielen, da es bis zu 4 Spieler gleichzeitig zulässt. Zudem versucht man hier nicht nur Stur die Lebensenergie des Gegners abzuarbeiten, sondern ihn in Fallen zu locken (z.B. ihn im richtigen Moment aufs U-Bahn Gleis zu werfen). Den K.O. kriegt man einen Gegner nur durch Waffen, Enviromental Moves (Stage Attacken) oder so genannte Blazin Moves. Dabei handelt es sich um Finishing Moves mit verheerender Wirkung, die aber erst ausgeführt werden können wenn die Blazin-Anzeige aufgefüllt ist. Dies ergibt sich durch das "Viel Austeilen, wenig einstecken" Prinzip und durch das stylische Aussehen des Kämpfers. Während des Kampfes dröhnen die Beats und Songs der Vertretenen Riege in gewohnt guter Qualität, auch wenn man sich noch das ein oder andere bekanntere Stück gewünscht hätte. Garniert wird das ganze noch mit 32 Stages zum endlosen Kloppen und mit einer genialen Grafik die sofort erkennen lässt gegen welche Prominenz man gerade antritt.
Auch der Story Modus ist sehr gut umgesetzt (für ein Fightspiel). Der Gangboss D-Mob kehrt nach langem Gardinenaufenthalt wieder zurück in sein New Yorker Viertel. Mittlerweile hat sich vieles geändert und die Gefahr einer Feindlichen Übernahme durch den Bandenchef Crow (Snoop Dogg) wird immer größer. Schnell ist die alte Crew wieder zusammengetrommelt und bereit Crow den Krieg anzusagen. Darunter befindet sich auch ein neues Gesicht... Sie. Zuerst wird ein Fighter erstellt, der dann im weiteren Spielverlauf durch das im Kampf gewonnene Geld mit den heißesten Markenklamotten (von Eckó bis Phat Farm), Frisuren (von Dreads bis Afro) und Bling Blings ausgestattet wird die ein Hip Hop Straßenkämpfer braucht. Durch die Kampferfahrung kann der Spieler immer wieder neue Blazin Moves lernen, Attribute aufbessern oder eben gegebenenfalls einen weiteren der 5 Stile lernen (Submission, Wrestling, Kickboxen, Streetfighter, Martial Arts) Diese werden vom Spiel dann automatisch zu einer noch tödlicheren Mischung untereinander kombiniert und praktisch so etwas wie einen eigenen Stil für den Kämpfer schafft! Auch für Abwechslung zwischen den simplen 1 gegen 1 Kämpfen ist gesorgt. Hier ein Team-Match. Da ein jeder-gegen-jeden Wettkampf. Mal hier ne neue Freundin klarmachen (z.B. Carmen Elektra oder Kimora), mal da den eifersüchtigen Rocker verhauen. Leider ist der Story-Modus nicht sehr lang geraten. nach ca. 3-4 Tagen dürfte man ihn ohne Probleme durchgespielt haben. Danach jedoch ist keineswegs Schluss. Denn der Multiplayer-Spaß lässt sich quasi ins unendliche dehnen. Praktisch: Wer keine Lust auf den Story Modus hat, der daddelt einfach mit Freunden drauf los und kann durch diese Kämpfe ebenso neue Kämpfer freischalten. Und zum Thema Hip Hop Spiel soll noch gesagt sein dass hier Fans aller Musikrichtungen auf ihre Kosten kommen! Man kann ja seinen Spieler so gestalten wie man will und die größten Hip Hop Gangstar zu vermöbeln sollte wohl auch dem einen oder anderen Punk sehr viel Spaß bereiten :).
FAZIT: Das Beste momentan erhältliche Fightspiel überhaupt, mit toller Grafik, genialer Charaktererstellung, gutem jedoch kurzem Story-Modus und den Größen des HipHops, dass auch in jede Nicht-Hip-Hopper X-Box-Sammlung gehört!


King Arthur (Kinofassung)
King Arthur (Kinofassung)
DVD ~ Clive Owen
Preis: EUR 6,97

11 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kein König der Leinwände, 21. September 2004
Rezension bezieht sich auf: King Arthur (Kinofassung) (DVD)
Als Kenner der Sage, sowie begeisterter Cineast, war ich natürlich sofort nach dem ersten „King Arthur" Trailer vollkommen begeistert. Jerry Bruckheimer ein Name der Qualität, bezeugt durch Filme wie „Fluch der Karibik" (2003), „The Rock" (96) oder „Bad Boys - Harte Jungs" (95). Aber auch ein Mann dem von Zeit zu Zeit ein Ausrutscher passiert. Bei „King Arthur" handelt es sich wohl um zweiteres. Zuerst einmal sei gesagt, dass es sich hier nicht um die altbekannte Arthussage handelt, sondern mehr um eine historischere Neuerzählung. Wobei wohl zu bemerken wäre dass das Drehbuch in diesem Versuch „historisch" kläglich scheitert. Allgemein ist das Drehbuch grottenschlecht. Platte Dialoge, ein relativ langweiliger Plot, der jedoch von Zeit zu Zeit durch gute Szenen überrascht ( Keira Knightley's erste Szene zum Beispiel, hat mir relativ gut gefallen).
Zu Beginn des Films fällt das schlechte Drehbuch nicht einmal wirklich auf, offensichtlich wird es erst als der Film so etwa ab der Halbzeit in die Welt des Schwachsinns abdriftet. Wilde Pikten mit Triböcken? Armbrüste? Um 500 n.Chr.? Soviel zum Thema „historische Neuauflage". Wirklich „historisch" sind auch die Schlachten nicht. Ha zeigen wir halt mal zuerst ein paar Tausende schön billig computeranimierte, säsische Soldaten und anstatt mit der vollen Macht vorzurücken und die Festung im Sturm einzunehmen, schicken wir schön kleine Gruppen los, die dann die verbleibenden Krieger locker abschlachten können. Tja und um dann noch den Aufwand zu kürzen machen wir noch ein wenig Rauch hin und kürzen einfach jedigliche Action-Szene. Den kleinen „Herr der Ringe"-Kids wird's schon gefallen, Hauptsache sie haben ihre Schlacht. So die Jugend in die Kinos zu locken und ihnen die „wahre" Geschichte König Arthurs nahe bringen zu wollen ist verwerflich. Sinnloses Gemetzel ohne Witz oder gar Individualität. Sowas haben wir zuvor gesehen, aber selten war mir der Schlachtausgang so gleichgültig wie bei diesem Machwerk.
Daran ist jedoch nicht nur das schwache Drehbuch schuld sondern auch die Schauspieler. Clive Owen als Arthur fand ich sogar noch erträglich (obwohl er hier oft als Hauptkritikpunkt bezeichnet wird). Die Ritter - lächerlich. Angefangen von Lancelot, der wohl als Teenie-Fänger benutzt werden sollte, aber seine Rolle dermaßen überspielt, das er locker im „Irrenhaus für kranke Mimik" landen könnte, knapp gefolgt, von den anderen Haudraufidioten, allemsamt No-Names ohne den Scharm oder das Können eines Viggo Mortensen's, Russell Crowe's oder Mel Gibson's. Eine wahre Beleidigung ihrer literarischen Ebenbilder, zweifelsohne. Das einzige was dieser Sauhaufen der sich "ehrenwerte"Ritter schimpft richtig gut kann, ist saufen und gute Witze reißen. Was jedoch auch wohl das einzige ist was die Ritter unterhaltsam macht. Klar ist jedoch auch, dass wenn dass Drehbuch keine tiefgründige Rolle vorsieht der Schauspieler auch nicht mehr viel ändern kann. Warum tun die Ritter eigentlich das was sie tun? Wo kommen sie her? Wie sind ihre Beziehungen zu Arthur oder untereinander? Warum fürchtet sich Lancelot davor Arthur seine Liebe zu Guinevere zu gestehen? Alles unbeantwortete Fragen. Hier wollte das Dehbuch unter anderem, ähnlich wie bei Legolas in der überzogenen „ich mach den Olifant alleine platt-Szene" aus HdR 3, erzwungene „Ruler" oder auch Kultige Charaktere genannt, erschaffen. Deutlich zusehen an Lancelot mit den zwei Schwertern, den individuellen Waffen der Ritter (Axt etc.), oder an der „ich schieß einem im Baum versteckten Späher in mehr als 200 Metern Entfernung in die Brust"-Szene. Legolas wäre vor Neid erblasst. Und nun zu meiner absoluten Lieblingsstelle!
Die „Eissee"-Szene, die wohl unfreiwilligst komischste Szene aller Zeiten. Diese Szene hat einfach alles: Plattes Geschwafel, schlechte Schauspielkunst, billige Computereffekte und Unrealismus pur! Welch ein Trottel denkt sich so eine Szene aus? O.k. erst einmal eine Szenenschilderung. Wir befinden uns auf einem zugefrorenen See, den Arthurs Kolonne überqueren muss. Das Eis beginnt beim überqueren leicht zu knacken. Die „Ober" -Dumpfbacke Arthur kommt nach der Überquerung auf die Idee er und seine Dumpfbacken könnten ja versuchen die 200 Mann starke Armee die, die Kolonne verfolgt aufzuhalten. Bitte? Wie soll den das gehen?! Und vor allem warum? Die wären doch alle locker davon gekommen oder? Nein den die Auflösung folgt jetzt: Zwei Minuten später trifft nämlich (mit „h" denn diese Szene ist dämlich) die Armee bereits am See ein. Ich nehme mal an, dass sich die Kolonne die ganze Zeit in Reichweite der Bogenschützen befand ;-) . Eine wahre Wonne ist natürlich auch das Eis dass nicht bricht wenn eine Armee drüberläuft, Nach einem simplen Axtschlag aber förmlich wie reines Nitroglyzerin explodiert. Garniert wird das Fest noch mit dem natürlich schlecht gespielten Tod eines Kameraden und tollen Sprüchen wie „Kämpfen wir - Dann hört das Getrommel endlich auf", „Ich werde schon sehen dass dich die einsamen Männer nicht vergewaltigen, Lancelot!"
Schauspielerisch positiv zu erwähnen sind lediglich Keira Knightley (und nicht nur weil sie wie immer bildhübsch aussieht) und Till Schweiger, der es auch in diese Hollywood-Produktion geschafft hat. Die Musik von Hans Zimmer ist wie immer gut und stimmig, auch wenn ich mir im Kampfgetümmel ein bisschen mehr davon gewünscht hätte (nicht immer nur dieses unverständliche Sachsen Gebrüll). Wie hier bereits öfters angesprochen sind die Naturaufnahmen genial und laden zum Träumen ein. Träume in den man die Erinnerungen an solch einen grottenschlechten Film sicherlich bald vergisst. FAZIT: FINGER WEG!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 25, 2008 9:12 AM MEST


Explicit Content
Explicit Content
Wird angeboten von ASAPH24
Preis: EUR 15,50

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klingt komisch, ist aber so..., 21. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Explicit Content (Audio CD)
Eine christliche Rock/Metal Band? Passt das zusammen? Crushead beweist dass das sogar sehr gut zusammen passt. Zum ersten Mal bin ich auf einem ihrer wirklich genialen Konzerte auf diese Band aufmerksam geworden. Geniale Gitarren und Drumbeats zur einmaligen Stimme von Patrick Reusch. Auch mein Kumpel Matze sorgt an der Gitarre für Rock im großen Stil. Eigentlich sind alle Songs von Explict Content genial, doch mein absoluter Favourite ist immer noch "Reason to Jump" (vielleicht wurde ich hier ein wenig von der genialen Live-Atmosphäre beeinflusst).
Fazit: Geniales Rock/Metal Album von Live-Genies von denen man wohl in Zukunft noch viel mehr hören wird.Nicht nur was für christlich Angehauchte!


Das zweite Gedächtnis: Roman
Das zweite Gedächtnis: Roman
von Ken Follett
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ken Follett - Meister des historischen Romans, 26. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Das zweite Gedächtnis: Roman (Taschenbuch)
Bei "Das zweite Gedächtnis" handelt es sich um meinen ersten Follett und auch bei mir hat das "Follett"-Fieber zugeschlagen. Sprachlich überzeugend, sehr gute Story angesiedelt in der Pionierzeit der Raumfahrt. Ein unverbrauchtes Szenario, dass man so noch nicht gelesen hat. Dies ist jedoch eine willkommene Abwechslung zum Standardthema aller historischen Thriller, dem 2.Weltkrieg. Zu Beginn fühlt man sich jedoch recht allein gelassen, da Follett schlagartig in die Story einsetzt als Luke auf einem Bahnhofsklo aufwacht ohne zu wissen wer er ist oder was er getan hat. So erzeugt Follett eine ähnliche Konfusion beim Leser, wie bei der Hauptperson selbst. Man kann sich so gut in die Lage des Gedächtnislosen hineinversetzten. Parallel zur Hauptstory gibt es von Zeit zu Zeit Rückblicke in die Vergangenheit von Luke und seinen Freunden, die alle samt eine wichtige Rolle spielen, im Rätsel um den Raketenstart. Langsam erfährt Luke das er Teil einer tödlichen Verschwörung ist, in der man Freund und Feind nicht klar definieren kann...
Luke hat mir zu Beginn zwar gut gefallen, wirkte mir aber später ein wenig zu hölzern. Da gefiel mir Anthony sein teuflischer Gegenspieler schon besser. Allgemein sind die Beziehungen zwischen Freund und Feind sehr gut dargestellt. Man erfährt genau warum eine Person das tut was sie tut. Nach einer Weile, geht diesem sonst so gutem Buch leider der Stoff aus. Am Anfang wird die Verworrenheit zu schnell aufgelöst und so muss Follett im letzten Drittel kräftig auf Schauplatzwechsel setzten um noch ein wenig Spannung aufrechtzuerhalten. Wer sich vom Schluss einen großen Showdown erwartet hat, wird wohl enttäuscht werden. Alles in allem gute Charaktere, verworrene, wenn auch ein wenig zu lange Story in einem unverbrauchten Szenario. Gutes Buch das man gelesen haben sollte.


Kenshin, Bd.1
Kenshin, Bd.1
von Nobuhiro Watsuki
  Taschenbuch

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich guter Auftakt zu einer genialen Reihe, 20. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Kenshin, Bd.1 (Taschenbuch)
Mir hat der 1.Band der Kenshin Saga wirklich wunderbar gefallen. Man findet schnell Einstieg in die Geschichte mit historischem Hintergrund um Patrioten, Revolutionen und Kampftechniken. Kenshin jedoch enttäuscht zunächst einmal. Ein legendärer Krieger der aussieht wie ein junges Mädchen? Doch hat er eine zutiefst tödliche Seite in sich, die sich ganz (ähnlich wie bei Son-Goku aus Dragonball Z) von seinem sonst so humorvollem Gehabe abhebt. Bald wächst einem der Held richtig ans Herz. Im ersten Band werden zudem so ziemlich alle wichtigen Personen vorgestellt. Die einzelnen Kapitel sind zwar ziemlich in sich abgeschlossen, jedoch treten frühere Aspekte der Story immer wieder auf. Im Zentrum dieses Bandes steht das Zusammenfinden der Heldengemeinschaft. Stückchen für Stückchen setzt sich die Heldentruppe aus Kenshin, Kaoru und Yahiko zusammen. Die satten 200 Mangaseiten(!) sind prall gefüllt mit Story und spannenden Intrigen, wenn auch meistens die genial Inszenierten Kämpfe im Vordergrund stehen. Leider ist manchmal am Rand der Seiten zuviel weggeschnitten worden, was aber nur bei manchen Sprechblasen auffällt und wohl kein triftiger Grund ist dieses geniale Manga nicht zu kaufen. Zum Schluss gibt es noch eine Bonusgeschichte aus der Vergangenheit des Attentäters Battosai (Kenshin) Himura. Dieser liefert sich übrigens mit Sansosuke Sagara, dem Mann mit dem wohl größten Schwert aller Zeiten, ein Finale, dass seinesgleichen sucht. Am besten Band 2 gleich mitkaufen um das Ende des Kampfes zu erfahren! Alles in allem, einzigartiges Manga, dass neben ausgezeichneter Story, auch spannende Dialoge und genial in Szene gesetzte Kampfpassagen enthält. Zudem kommt der Humor auch nicht zu kurz!
Ich hoffe Nobuhiro lässt die Folgebände zu einem ähnlichen Spektakel werden! Was soll ich sagen? 5 STERNE!


Last Samurai (2 DVDs)
Last Samurai (2 DVDs)
DVD ~ Timothy Spall
Wird angeboten von media-summits
Preis: EUR 5,79

3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Archetyp der Monumentalfilmkunst, 15. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Last Samurai (2 DVDs) (DVD)
Last Samurai - Ein Monumentalfilm wie er sein sollte. Edward Zwick ist hier ein geniales Meisterwerk gelungen, das Hollywood Geschichtsmüll à la Pearl Harbour oder Titanic bei weitem in den Schatten stellt. Dieser Film beinhaltet alles was der Kinofreund von heute sehen will: Story, Kampf und Liebe. Mit Tom Cruise als Samurai ist Zwick, zwar schwer vorstellbar aber wahr, wohl ein echter Glücksgriff gelungen. Er spielt den zuerst desillusionierten Captain Nathan Algren mit Bravour und verkörpert auch die Rolle des ehrenwerten Samurais glaubhaft. Auch Ken Watanabe, ein wohl in Zukunft nicht mehr so Unbekannter, zeichnet sich durch seine exzellente Darstellung des Rebellenführers Katsumoto aus. Gut gefallen hat mir auch die kulturelle Schilderung des Films und die kraftprotzende sowie auch ruhige Filmmusik von Hans Zimmer. Zum Inhalt: Herzergreifende Szenen wechseln sich mit heroischen Kämpfen ab. So muss ein geschichtlicher Film aussehen: Glaubhafte Charaktere, klasse Story und ein furioses Finale für Actionfreunde. Kaufen.


Brennen muss Salem: Roman
Brennen muss Salem: Roman
von Stephen King
  Taschenbuch

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Von der Kleinstadtromanze zum Horrortrip, 14. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Brennen muss Salem: Roman (Taschenbuch)
Der Schriftsteller Ben Mears hat beschlossen seine Kindheitsängste in seinem neuen Buch zu verarbeiten, also kehrt er zurück nach Salem einer klassischen Kleinstadt in Neuengland. Doch dort hat sich bereits der Vampirismus in Form eines Neuankömmlings namens Barlow eingenistet und verwandelt das Dorf innerhalb der folgenden ca. 600 Seiten in eine Geisterstadt. Zu Beginn des Buches ist kaum Spannung vorhanden. Detaillierte Schilderungen der Stadt und so ziemlich aller Bürger und deren Beziehungen untereinander hindern die Story am voranschreiten. Als Ben seine neue Liebe kennen lernt, wirkt das Buch mehr wie ein Liebesroman als ein Horrorwerk. Doch im hinteren Drittel vollführt die Handlung einen Knick. Immer mehr Menschen verschwinden spurlos und in Salems Lot bricht Panik aus. Doch es ist bereits zu spät und Ben gründet mit einem versoffenen Priester, der den Glauben verloren hat, dem lokalen Arzt, einem außerordentlich begabten Jungen und einem Highschool-Lehrer eine Anti-Vampir Kampftruppe. Klingt Klischee-beladen? Ist es auch! Doch der letzte Teil entschädigt für die bis dato so langweilige Entwicklung des Romans. Sympathische Charaktere(vor allem Callahan ist top!)in einer witzigen Kleinstadtgeschichte die zum Ende hin das wird, was sie eigentlich sein sollte: ein klasse Horrorroman.


American Pie 2 (Collector's Edition)
American Pie 2 (Collector's Edition)
DVD ~ Jason Biggs
Wird angeboten von Drehscheibe24
Preis: EUR 4,32

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Höhepunkt" der Triologie, 13. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: American Pie 2 (Collector's Edition) (DVD)
American Pie II setzt dem schon sehr guten Vorgänger noch die Krone auf. Es ist einfach zum Schießen komisch, wenn der gewohnt trottelige Jim immer wieder in neue sexuell-anstößige, peinliche Situationen gerät. Mit verwickelt sind dann meist noch der gewohnt vulgäre Steve Stifler (Sean William Scott in Höchstform), der softe Kevin und der gewohnt sportliche Ozstriker (Nova) sowie der immer gebildete "Stiflers Mum" Sklave Finch, der die Runde noch zusätzlich mit gebildetem Geschwafle aufheitert.
Neben den Witzen hat American Pie II, eine gute Handlung, die auch wirklich moralische Grundsätze vermitteln will. Romantische Szenen wechseln mit kultigen Lachsituationen (ich sage nur "Verdünner") und Partyambiente mit genialem Soundtrack ab.
So kann ich sagen dass es sich bei American Pie II um den, meiner Meinung nach, Höhepunkt der Triologie handelt, wohingegen der dritte Teil mit geschmacklosem Humor aufwartet und weniger zu empfehlen ist.
FAZIT: Zum Schießen komische aber auch romantische Teeniekomödie für Filmabende und für jedes Regal!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 7, 2014 6:38 PM CET


Susannah
Susannah
von Stephen King
  Gebundene Ausgabe

11 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwere Kost, 13. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Susannah (Gebundene Ausgabe)
Was lange wärt wird endlich wahr...Der neue Band zum dunklen Turm ist da.
Zum Entsetzen vieler Fans jedoch hat das Buch selber nur 460 groß geschriebene
Seiten, der Rest des Buches enthält die "frei-erfundenen" Tagebucheinträge von
Stephen King selbst (nur mäßig spannend).Leider ist das Buch auch nicht so gut
wie erwartet.In "Susannah" tritt Stephen King zum ersten Mal selbst als Charakter in
seiner Geschichte auf, über die Qualität dieser Entscheidung King's lässt
sich unter Fans streiten, wer genau hinsieht erkennt jedoch: die Rolle ist ein
einziges, selbstgefälliges Portrait und völlig unnötig. King baut sich,
den jediglichen Erzähler, in eine Geschichte ein die nicht die seine ist, eine
Geschichte in der er nichts zu suchen hat.
Auf Kosten des ganzen neuen, epischen Geschwafels in den Dialogen,
fallen wichtige Erklärungen einfach unter den Tisch! Oft sehnt man sich nach einem
normalen Satz, der nicht auf ein "Gott-Bombe" ein "Discordia" oder an die ständig wiederkehrenden,
langsam, nervenden Erinnerungen an "19", "Ka" oder
"North Central Positronics" hinausläuft. Geschickt umgeht King hier überfällige
Erklärungen zu Gunsten der Epik des Werkes. Oft hinterlassen ganze
Textpassagen fragende Ausdrücke auf dem Lesergesicht. Der zweite Teil der
Konkordanz muss her und zwar sofort.

Die Handlung jedoch (zumindest den Teil, denn man ohne ein
umfassendes Hilfsmittel verstehen kann) hat mich wie immer gefesselt, wenn
auch nicht so wie es "Tot" und "Drei" getan haben. Zu Beginn des Werkes
teilt sich unser altbekanntes Ka-Tet, um in verschiedene Zeiten zu reisen. Jake und
Callahan verfolgen Susannah/Mia/Detta nach New York, ins Jahr 1999.
Währendessen sich Roland und Eddie um Calvin Tower und
das Rosengrundstück kümmern und ins Maine des Jahres 1977 reisen
wo sie auf King, den Wörterschmied treffen (siehe oben). Am besten hat mir hier der
Handlungstrang Jake/Callahan gefallen,
wohingegen mich das "altbewerte" Duo Roland/Eddie ein wenig
enttäuscht hat (obwohl Eddie witzig wie eh und je ist).
Der mit Abstand langweiligste Teil ist die "Susannah-Handlung",
welche leider am längsten beschrieben wird. Jenseits der Vorstellungskraft kämpft die Schizophrene
zusammen mit ihrem anderen Ich um ihren Körper der nun Mia (der Mutter) gehört.
Viele Dialogszenen wirken langweilig und unnütz. Man hat den
Eindruck King wollte die geringe Handlung strecken um
die Freude auf den siebten Band zu vergrößern. Dadurch büßt das Buch
allerdings auch an der phantastischen Gabe Kings ein.
Die Story wirkt irgendwie zwanghaft als hätte King nicht das geschrieben was er eigentlich wollte.
Man merkt, die Zeit für das Ende ist gekommen.
Auch der Cliffhanger am Ende des Buches (ein ähnlich spannender wie zwischen "Tot" und "Glas")
lässt auf einen besseren siebten Band schließen, in dem sich wohl alles Entscheiden wird:
Roland's Schicksal so wie der literarische Gesamtwert des Werkes.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass der siebte Band ein
schwacher Teil der Reihe ist, indem die Handlung zwar stellenweise
fesselt aber schwer verständlich ist. Die klare Zeitbegrenzung bis zur Geburt
von Susannahs Baby sorgt zwar für Spannung, wohingegen Kings Rolle,
den so actionreichen Eddie/Roland Part schwächt. Diese dürfte jedoch
glücklicherweise nach diesem Band beendet sein. Fans von Schießereien
dürfen sich auf ein Action-Feuerwerk à la "tot" freuen, wohingegen
neugierige Leser eher auf die zweite Konkordanz warten sollten bevor
sie sich an dieses Werk wagen, dass um einiges komplexer als seine Vorgänger ist.
Für alle die den entscheidenden siebten Band lesen wollen ist dieses Buch sowieso OWNAGE.


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