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Horst Schneider "synthie_at" (www.synthpop.at)
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Nikon Coolpix S710 Digitalkamera (14 Megapixel, 3-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Bildstabilisator) schwarz
Nikon Coolpix S710 Digitalkamera (14 Megapixel, 3-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Bildstabilisator) schwarz

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vielleicht die beste Kompakte, 17. April 2009
Bei der Fülle an Produkten im Digitalkamera Markt, wo Geräte von unter EUR 50 bis in die mehreren tausend EURs erhältlich sind, stellt sich die Frage, was von einem Topmodell im kompakten Format zu erwarten ist.

Bevor ich hier über meine Eindrücke bzgl. Der Nikon S710 schreibe, möchte ich an das folgende erinnern: Das Foto entsteht hinter der Kamera und nicht davor!" Mag heißen, dass gute Fotos durch das Geschick, Geduld und der Erfahrung des Fotografen abhängen, nicht jedoch unbedingt von den technischen Daten eines Gerätes.

Ich selbst bin Gelegenheitsfotograf und fotografier nicht der Kunst wegen, sondern um bestimmte Momente für spätere Erinnerungen zu erfassen. Da ich mir jedoch etwas Fachwissen im Selbststudium angeeignet habe, versuche ich natürlich gewisse Stilmittel anzuwenden.

Meine Eindrücke, die naturgemäß stets subjektiv sind:

Verarbeitung / Design:

Die Nikon S710 ist keine ultra-kompakte und liegt so zwischen kompakt und ultrakompakt, was auch das Gewicht von ca. 200 gr. erahnen lässt. Sie hat aber eine Größe, die es erlaubt die Kamera in der optional erhältlichen Ledertasche (unbedingt mitbestellen) am Gürtel zu tragen.
Das Design in den 3 unterschiedlich erhältlichen Farben ist zeitlos und elegant. Das Gehäuse besteht aus Edelstahl und ist absolut sauber verarbeitet (Anmerkung: Ein Schwachpunkt bei der fast doppelt so teuren Canon G10.).
Minimale Schwachpunkte zeigt das 3" LCD Display. Die Auflösung mit 230.000 Pixel ist Standard. Das Display zeigt an den Rändern im Dunkel minimale bis leicht störende Lichthöfe (das erste Modell ging wegen einem sehr auffallenden Lichthof zurück). Auch sind im LCD Display feinste Mikrokratzer unterhalb des Glases sichtbar, wenn man das Display mit einer leuchtstarken Taschenlampe im richtigen Winkel begutachtet. Diese Mikrokratzer fallen aber im normalen Gebrauch und bei Tageslicht nicht auf und werden sowieso durch eine optionale Schutzfolie kaschiert.
Obwohl das LCD Display sehr leuchtstark ist, fällt es aufgrund der geringen Entspiegelung an sonnigen Tagen sehr schwer, noch etwas zu erkennen. Da ich noch eine Schutzfolie angebracht habe, fotografiert man fast im Blindflug. Einen optischen Sucher bietet diese Kamera aufgrund des kompakten Design und des 3" Displays keinen. So schlimm ist es aber nicht, da man sich auf den schnellen und auch in schlechten Lichtverhältnissen zuverlässig arbeitenden Autofokus verlassen kann. Mit ein bisschen Erfahrung und Geschick, lässt sich dieses Manko sehr gut kompensieren. Und mal ehrlich, wer würde sich bei einem vorhandenen optischen Sucher auf den dreckigen Boden liegen, um ein Blümchen, ein Insekt durch den Sucher anzuvisieren?

Performance:
Sobald das Wort Digitalkamera fällt, stellt sich die Frage bzgl. Auflösung und Rauschverhalten. 14 Megapixel sind sehr viel und die Kamera erlaubt vernünftige Fotos bis zu einem ISO Äquivalent von 400 zu machen. Bei mir ist in 80% der Fälle bei ISO 200 Schuss.
So und jetzt aufgepasst, ich hatte die Lumix LX3 und Canon G10 und rein subjektiv, stellt die S710 beide wesentlich teureren Kontrahenten vor allem bei Innenaufnahmen in den Schatten. Außerdem spielt einem der Weißabgleich keinen Streich, wie ich es bei der Lumix LX3 erfahren durfte.
Der optische Verwackelungsschutz der Nikon ist für diese Abmessungen, aus meiner Sicht Spitzenklasse. Es gelingen auch bei längeren Verschlusszeiten (1/4, 1/8 bei 28mm) scharfe Bilder bei freier Hand, ohne zu verwackeln.
Etwas Verwirrung verursacht auch der Autofokus in der Einstellung Gesichtserkennung / Automatisch, da ich stets das Gefühl habe, dass hier per Zufall die Position für die Fokussierung gewählt wird. Der Center- und Manuelle Modus schaffen hier Abhilfe. Die Gesichtserkennung erfolgt relativ schnell und zuverlässig.
Auch hat die Belichtungsmessung in der Standardeinstellung (Matrixmessung und Durschschnittsberechnung) ihre Schwächen, da zu ungenau, weshalb ich die Belichtungsmessung stets auf Center eingestellt lasse.

Ein weiterer Negativpunkt ist die Geschwindigkeit der S710. Es vergeht über 1 Sekunde (14 MP, max. Qualität) bis die Kamera für die nächste Aufnahme bereit ist. Das kann bei Tier- oder Kinderaufnahmen die Geduld schon etwas strapazieren.

Die Lichtstärke des Objektivs ist gut. Bei 28 mm noch 2,8f, dann aber bei höheren Brennweiten (max. 3,6 Zoom) schnell bei den 5,6f. Der Blitz wird - so vermute ich - dynamisch geladen und ich hatte stets den Eindruck, dass er das Bild sehr dezent aufhellt. Die automatische ,Rote-Augen-Reduktion/Entfernung" - scheint sehr gut zu Arbeiten, da noch kein Motiv bis jetzt diese ,Teufelsaugen' aufwies.

Die Kamera kann im Automatik-Modus als Schnappschußkamera voll überzeugen. Sie bietet aber zusätzlich, neben einer Zeit- und Blendenautomatik auch einen manuellen Modus, wo ISO, Blende, Verschlusszeit und Belichtungskorrektur von Hand über das Drehrädchen eingestellt werden können.
Damit bietet die S710 genug Spielraum für das Erstellen von kreativen Bildern.

Fazit:
Es gäbe noch unzählige positive Aspekte zu berichten, doch möchte ich es jetzt mit einem kurzen Fazit beenden: Diese kompakte Digitalkamera macht schöne, rauschfreie Bilder, zeigt keine auffälligen Farbsäume und bietet aus meiner Sicht eine sehr gute Ergänzung zu einer DSLR. Das wichtigste ist aber, dass das Fotografieren und auch die erzielten Ergebnisse mit dieser Kompakten höllisch viel Spaß machen.


Canon PowerShot G10 Digitalkamera (14,7 Megapixel, 5-fach optischer Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) schwarz
Canon PowerShot G10 Digitalkamera (14,7 Megapixel, 5-fach optischer Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) schwarz

12 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Innen Hui - Außen Pfui, 26. März 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach drei Panasonic Lumix LX-3 Kameras, bei der jede feinste Kratzer in der Objektivlinse aufwiesen, habe ich mich entschlossen zum stärksten Konkurrenten zu wechseln. Es soll also eine Canon G10 sein, die bisweilen jeden Test im Vergleich von Kompakt-Digitalkameras gewonnen hat (zuletzt auch in Stiftung Warentest mit der besten Gesamtnote).

Leider war auch bei der Canon G10 die Vorfreude größer als die Freude mit der Kamera. Ich habe Sie 3x bestellt und jedes Mal war die Kamera nicht frei von Mängel:

Das erste und dritte Gerät hatten leicht verschmutzte Linsen (sah aus wie ein Staubfilm) und ein unsauber verarbeitetes Gehäuse, dass Spiel hatte und bei jedem Druck auf den Griff rechts knarrte.

Das zweite Gerät wäre soweit in Ordnung gewesen, wenn nicht auf dem LCD Display ein hell leuchtender, absolut nervernder Pixelfehler gewesen wäre.

Bei einem Topgeräte, das sogar mehr als Einstiegs-Speigelreflex Kameras kostet, könnte man zumindest neben den technischen Raffinessen auch eine ordentliche Verarbeitung erwarten.

Ich kann nicht einmal sagen, wie sich die Kamera im Praxistest bewiesen hätte, denn die Geräte gingen ohne Verwendung retour an Amazon.

Nach inzwischen 7 bestellten Kameras (zuletzt eine Nikon S-710, die Kratzer und starke Lichthöfe im LCD Display aufwies) kann ich nicht von einem Zufall oder Pech sprechen. Es bleibt nach meinen Erfahrungen nur die Behauptung, dass es die Hersteller mit der Qualität nicht mehr so genau nehmen.

An dieser Stelle auch meine Empfehlung sich die Kamera, vor allem die Linsen und die LCD-Displays, genau anzusehen.

Da ich nur die Verarbeitung begutachten konnte, gibts einen Punkt Abzug, denn knarzende Gehäuse und verschmutzte Linsen müssen nicht sein.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 15, 2010 7:41 PM MEST


Asus ATI Radeon EAH 4870 Grafikkarte (PCI-e, 1024MB GDDR5 Speicher, Dual DVI, TV-Out, HDMI-Ausgang, 1 GPU)
Asus ATI Radeon EAH 4870 Grafikkarte (PCI-e, 1024MB GDDR5 Speicher, Dual DVI, TV-Out, HDMI-Ausgang, 1 GPU)

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Starke Leistung zum vernünftigen Preis, 22. März 2009
Eigentlich wollte ich keine neue Grafikkarte kaufen, da ich mit meiner ASUS EN8800GTS 640 noch genügend Grafikpower hatte. Leider zeigte diese Karte nach etwa 20 Monaten Grafikfehler und verursachte Abstürze in Spielen. Wahrscheinlich ein defekte GPU oder ein defekter Speicher.

Da ich den PC ohne Grafikkarte nicht verwenden kann, mußte natürlich eine Alternative her. Diese sollte eine verhältnismäßig geringe Stromaufnahme und eine leise Kühlung besitzen. Außerdem mußte es wieder eine Grafikkarte von ASUS sein, da dieser Hersteller eine 36monatige Garantie gewährt.

Jetzt begann ich zu vergleichen und mir war schnell mal klar, daß ich von nVidia auf ATI / AMD wechseln muß. Während nVidia noch seine 260er GPUs mit 65nm fertigt, sind es bei ADI bereits 55nm. Das läßt darauf schließen, daß die ATI GPUs eine geringere Leistungsaufnahme haben und dadurch natürlich auch besser gekühlt werden können.

Nun, da ich kein Techniker bin, will ich auf die technischen Features und deren Vor- und Nachteile nicht weiter eingehen, denn im Web findet man genügend Artikel zu diesem Thema. Kurz gesagt, die neuen ATIs (4800er Serie) sowie die nVidias (260er Serie) haben ihre Stärken und Schwächen und es ist bestimmt auch eine Glaubensfrage für welchen GPU Hersteller man sich schlußendlich entscheidet.

Nun wie setzt sich die ASUS EAH-4870 DK 1G in der Praxis durch. Die Beigaben zur Grafikkarte sind gering. Außer einem kleinen Handbuch, 2 CDs mit veralterten Treibern und den ASUS Tools, den üblichen Adaptern wie PCI-E Kabel, DVI auf D-Sub Adapter, etc.., liegt noch eine ledernes Mousepad bei.
Die Karte ist ordentlich verarbeitet. Sämtliche Anschlüsse wie z.B. die DVI Ausgänge, Crossfire Anschluß, werden durch abnehmbare Plastikkappen geschützt. Mit 24 cm Länge legt die Karte schon mal was Ordentliches vor. Der Einbau in mein CS-901 Big-Tower ging sich gerade noch aus, ohne daß sich die Festplatten oder PCI-E Kabel in die Quere kamen. Zu Engpässen können eventuell die zwei zusätzlichen PCI-E Stromanschlüsse führen. Da ich aber bereits seit einem Jahr ein Corsair HW620W Netzteil mit modularen Steckern verwende, stellte der zusätzliche PCI-E Anschluß keine weiteren Herausforderungen.

Die Karte ist mit einem besonderen Kühlkörper aus Aluminium, gepaart mit einem 8 cm Lüfter und 4 Heatpipes ausgestattet. Im Vista-Betrieb bewegt sich die Temperatur der Karte (lt. SmartDoctor) zw. 45 und 50°. Leider macht sich der Lüfter der speziellen Kühlung durch ein hochfrequentes Laufgeräusch bemerkbar.
Mit dem mitgelieferten Asus Tool SmartDoctor und der Option ,Smartcooling`, läßt sich aber die Lüfterdrehzahl in 4 Stufen konfigurieren. Da sich die Karte bei der geringsten Stufe nur sehr selten über die eingestellten 55° erwärmt, habe ich die Lüftersteuerung wie folgt konfiguriert: <= 55° Langsam, <= 60° Normal, <= 65° Schnell und <= 70° am schnellsten. Damit ist zumindest im Desktop Betrieb die Karte nicht hörbar (ca. 20% der max. Drehzahl). Im Automatik-Modus geht die Lüftersteuerung, aus meiner Sicht, zu aggressiv vor und stellt die Lüfterdrehzahl bei geringen Temperaturen bereits auf 50% des Maximalwertes.

Bzgl. der Kühlleistung war ich trotz dem hörbaren Lüfters ab 55°GPU-Temperatur angenehm überrascht, weil die Karte dank Smartcooling bei 3D-Games (z.B. Drakensang) meist unter 60° bleibt. Meine defekte EN8800GTS ging da schon öfters mal an die 80° Grenze.

Jetzt aber zum Wichtigsten - der Geschwindigkeit. Die Karte ist laut 3DMark Vantage mindestens doppelt so schnell wie meine vorherige ASUS EN8800GTS und das, obwohl die Karte 40% günstiger ist als die EN8800GTS ist.
Die nativen ATI Treiber in der Version 9.3 scheinen inzwischen auch etwas ausgereifter und stabiler zu sein. Leider kommt es ab und an mal vor, daß sich der PC im Rollenspiel Drakensang mit schönen vertikalen Streifen auf dem Bildschirm verabschiedet.
Aber dies geschah auch mit der EN8800GTS beim Rollenspiel Witcher regelmäßig.

Unterm Strich bleibt zu sagen, daß diese Karte zu dem Preis ein wahres Schnäppchen ist und wie eine Rakete abgeht. Da muß man lange überlegen, ob sich die Anschaffung in eine doppelt so teure Dual-Core Lösung (z.B. EAH4870X2) überhaupt lohnt, denn für mich liefert diese Karte ausreichend Grafikpower. Einen Stern Abzug für den in der Standardkonfiguration zu lauten Lüfter.


DSC SOFT CASE SC‐DC60A passend für PowerShot G10 und G11
DSC SOFT CASE SC‐DC60A passend für PowerShot G10 und G11
Preis: EUR 69,00

17 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schön, aber nicht durchdacht, 2. März 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir diese Tasche als Schutz für meine Canon G10 gekauft. Die Verarbeitung ist sehr gut und hochwertig. Die G10 wird über das Stativgewinde in der Tasche befestigt. Die Drehschraube wiederum fungiert als Stativgewinde, so dass die Kamera samt Tasche auf ein Stativ befestigt werden kann.

Ich habe aber diese Tasche aus den folgenden Gründen wieder zurückgegeben:

1. Von einem Softcase ist keine Rede, die Tasche aus echtem Leder und PU Material ist bockig.

2. Die Tasche besteht aus 2 Teilen. Das Oberteil wird durch zwei seitliche Druckknöpfe und einem Druckknopf an der Unterseite befestigt. So kann der untere Druckknopf gelöst werden und das Oberteil nach hinten verschoben werden. Das Problem dabei ist, dass der große metallene Druckknopf ständig an die Kamera schlägt, wenn man mal nicht aufpasst.

3. Wir das Oberteil abgemacht, ist kein Schutz mehr vorhanden. Ich hätte mir erwartet, dass zumindest das LCD-Display durch eine durchsichtige Folie geschützt wird. Da die Kamera umgehängt werden kann, können Jacken- oder Hemdknöpfe das LCD Display verkratzen. Es empfiehlt sich trotz Tasche noch eine Schutzfolie auf das Display anzubringen.

4. In der Tasche findet nur die Kamera Platz.

5. Befindet sich die G10 festgeschraubt in der Tasche, kann weder die Speicherkarte, noch der Akku entnommen werden. Nicht einmal das Anschließen an den USB Port ist möglich, da die G10 rundum verdeckt wird. Man muss also jedes Mal die Kamera losschrauben und aus der Tasche nehmen.

Fazit:
Auch wenn die Tasche die Kamera im geschlossenen Zustand sehr gut schützt und auch optisch sehr schön aussieht, erwies sich die Tasche in der Praxis als umständlich und wenig durchdacht. Für den hohen Preis habe ich mir mehr erwartet, zumal dies ein Originalprodukt des Herstellers ist.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 31, 2009 7:30 PM CET


Wrong
Wrong
Preis: EUR 13,10

3 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wrong - ne, DM macht's schon richtig, aber ..., 26. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Wrong (Audio CD)
als langjähriger DM Fan (bis ca. 2000), war ich sehr gespannt auf die Single-Vorstellung bei der diesjährigen Echo Verleihung.
Depeche Mode sind ein Phänomen, denn keine andere mir bekannte Band hat eine so treue Fangemeinde in Deutschland. Umso weniger war es verwunderlich, dass eine lautstarke Euphorie ausbrach, als die Jungs aus England die Bühne betraten.

Aber zur Single. Nun ja, ein ist klar, sie ist ,laut'. Obwohl alles Playback war, hatte ich das Gefühl, als würde Dave Gahan nur ins Mikrofon schreien. Von einer guten Dynamik, was eigentlich gute Musik ausmachen kann, war keine Spur. Hier wurde die Aussteuerung wohl auf einem Level von 96-98 db und die Dynamik-Kompression auf MAX eingestellt. Nun ja, ich habe die Übertragung des ARDs in Dolby Digital über meine hochwertige 2-Kanal Soundanlage erlebt - liegt's vielleicht dran ?

Wie auch in den letzten Veröffentlichungen von Depeche Mode, wird die Melodie hauptsächlich durch Dave Gahans Gesang geformt. Die Base-Line selbst liefert ein massives aber plattes Fundament, das aus verzerrten Synths / Gitarrensamples zusammengesetzt wird. Nun - das hat bei den letzten Alben funktioniert und wird wohl auch mit Wrong funktionieren; kreativ ist es jedenfalls - aus meiner Sicht - nicht. Immerhin, der Beat passt; ein gewisser Groove ist auch vorhanden.

Unterm Strich ist Wrong kein schlechter, aber auch kein guter Song und kreativ ist er auch nicht. Das gab's alles schon mal von Depeche Mode - nur halt besser. Irgendwie ist dieser Song cool, dann aber wieder langweilig - ich weiß nicht, irgendwie nicht Fisch aber auch nicht Fleisch, vielleicht einfach nur Synthpop For The Masses.


HP Photosmart C8180 Multifunktionsgerät
HP Photosmart C8180 Multifunktionsgerät

31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen All-In-One mit super Design und Qualität, 24. November 2008
Die Anforderungen an Drucker sind in den letzten Jahren sehr gewachsen, weshalb All-In-One Produkte immer beliebter werden. So soll ein moderner Drucker ins Netzwerk (Kabel oder WiFi) integrierbar sein, die unterschiedlichsten Speicherkarten lesen, von Vorlagen (Dias bis A4) scannen, die Bilder auf einem LCD Display anzeigen können und natürlich annähernd ,fotoechte' Ausdrucke ermöglichen.

Wer dann noch die Bilder automatisch auf eine CD / DVD - ohne dass der PC eingeschalten werden muss - archivieren möchte, kommt am Hewlett Packard Photosmart 8180 nicht vorbei. Eine Fax-Funktion besitzt der Photosmart 8180 jedoch nicht. Im Zeitalter von Email und PDF, wo das Festnetz immer stärker durch mobile Telefonie ersetzt wird, ein inzwischen - aus meiner Sicht - antiquiertes Feature, das jedoch in der OfficeJet Produktline Standard ist.

Die Verarbeitung des Photosmart 8180 ist tadellos, hochwertiges Plastik und ein glänzendes, dafür aber kratzempfindliches Finish bei der Klappe und an der Front. Die kompakte Bauform benötigt wesentlich weniger Platz als ein separater Drucker und Scanner. Generell hat HP ein gutes Händchen beim Design, denn das Gerät sieht von allen Seiten betrachtet edel aus.

Die Inbetriebnahme ist wirklich sehr einfach und sollte auch für einen Laien keine große Hürde sein. Die beiliegende Schnell-Installations-Anweisung ist gut bebildert und die Schritte werden ausreichend beschrieben. Bei der Anbindung an das WLan Netzwerk sollte man zumindest über die Konfiguration (Verschlüsselung, Kennwort, SSID, etc...) des Access Poinsts bescheid wissen, da diese Informationen vom Wireless-Einrichtungs-Assistenten abgefragt werden. Während der gesamten Dauer der Inbetriebnahme, darf der PC getrost ausgeschalten bleiben. Sämtliche Konfigurationen nimmt der Anwender über das 3,5" große berührungsempfindliche LCD Display vor.

Nach der Inbetriebnahme wird der Drucker auf den Clients (PC, Laptop) eingerichtet. Überraschenderweise befanden sich bereits die aktuellsten Treiber (Vers. 10.0.1) auf der Installations-CD. Leider wird mit den aktuellen Treiber die alte Version 2.5 von Photosmart Essential anstelle der aktuellen Version 3.5 installiert.
Der Drucker wird an USB oder WLAN problemlos erkannt. Bis auf den Zugriff auf das CD / DVD Laufwerk (nur bei USB Anschluss) können alle Funktionen, sprich Scannen, Drucken und Zugriff auf Speicherkarte, über das Netzwerk ausgeführt werden.
Erfreulich ist auch, dass HP für den Scanner beide Treibermodelle, nämlich WIA und TWAIN (von Vista nicht mehr offiziell unterstützt) unterstützt. So bleibt die Kompatibilität zu alten Programmen erhalten.
Die Funktionen des Scanners lassen keine Wünsche offen. So können Scans nach der Auswahl des Speicherortes (Datei, Anhang in einer Email, etc...) und des Ziels am Display direkt an den PC geschickt werden. Die Scans werden relativ flott - natürlich immer abhängig von den vielen möglichen Einstellungen (Bit-Tiefe, Auflösung, etc..) - ausgeführt. Die Qualität der Scans ist sehr gut und besser als ich es erwartet habe. Der Scanvorgang wird sehr leise durchgeführt. Leider fällt der schnelle Rücklauf der Scaneinheit mit einem relativ lauten Motorgeräusch unangenehm auf.

Bis auf die Kalibrierung der Druckpatronen, die immer dann ausgeführt werden sollte, wenn eine Patrone getauscht wurde, werkelt der Photosmart 8180 angenehm leise. Die Papierführung funktioniert flüsterleise und absolut sauber.

Nun, zum Wichtigsten - der Druckqualität. Die Qualität hinterlässt gemischte Gefühle. Zwar werden Bilder auf 10x15 Fotopapier (Premium oder Advanced Fotopapier) in einer wirklich verblüffend und zumindest für einen Laien ,foto-echten' Qualität gedruckt, jedoch weist der Ausdruck von Text auf dem HP Everyday Inkjet Papier (80g/m²) bei den Buchstaben Ausfransungen auf. Das macht sogar mein inzwischen 7jähriger HP Deskjet 895Cxi wesentlich besser. Das sollte eigentlich - auch bei der geringsten erhältlichen HP Papierqualität - nicht sein. Bessere Ergebnisse erzielt man mit dem HP Inkjet Papier mit 90g/m².
Für den Ausdruck auf 10x15 Fotopapier nimmt sich der Photosmart 8180 ca. 1 Minute Zeit. Bei Ausdrucke auf A4 benötigt der Photosmart entsprechend länger. Nun ja, der schnellste beim Drucken ist er nicht, auch nicht, wenn es sich nur um Text handelt. Da sind die Produkte aus der OfficeJet Serie wesentlich flotter. Die wiederum gehen mit dünnem Geschäftspapier wesentlich unsanfter um - das ist aber ein anderes Thema.

Die Geschwindigkeit ist übrigens eines der wenigen Punkte, wo der Photosmart 8180 bei den Tests im Vergleich mit den Druckern anderen Herstellern das Nachsehen hat. Die Druckpatronen (3,5 ml) sind in der Standardausführung für 150 Fotoausdrucke dimensioniert. Ersatzpatronen können einzeln - dann mit 5,5 ml oder für 240 Audrucke - oder als günstiges Value Pack (je 3,5 ml, ca. EUR 35) inkl. 150 Blatt Advanced Foto Papier erworben werden. Damit ergibt sich ein Preis / Foto von ca. 25 Cent, der im Vergleich zu richtigen Abzügen (9-11 Cent) noch immer teuer genug ist.

Fazit:
Der HP Photosmart ist für mich ein fast perfektes All-In-One Produkt, der zwar etwas langsamer als die Konkurrenz zur Sache geht, aber eine sehr gute Druckqualität liefert. Obendrein sieht er noch verdammt gut aus ;). Zu verschmerzen ist die fehlende Faxfunktion und die nicht im Lieferumfang enthaltene Duplexeinheit. Seine Stärken sind seine Verbindungsmöglichkeiten, da neben USB 2.0 auch via Ethernet, WiFi, Bluetooth mit dem Drucker kommuniziert werden kann. Des weiteren das 3,5" große Display und der umfangreiche Kartenleser inkl. Anschluss für einen USB-Stick. Die Möglichkeit Bilder direkt von der Kamera (PictBridge) oder Speicherkarte ohne PC auf eine CD / DVD zu archivieren, bietet kein anderes Konkurrenzprodukt.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 2, 2011 4:22 PM CET


Saeco Primea Cappuccino Touch Plus New Edition
Saeco Primea Cappuccino Touch Plus New Edition

23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überzeugendes Gerät - die 1. Wahl für Cappuccino Liebhaber!, 10. April 2008
Über gut 2 Jahre habe ich die Kaffee-Zubereitung einer Philips Senseo II überlassen. Ich war damit eigentlich sowohl von der Qualität der Maschine als auch vom Geschmack des Kaffees zufrieden. Zu teuer in der Anschaffung / Reparatur und zu aufwendig in der Reinigung bzw. Wartung schienen mir die Kaffee-Automaten von Saeco oder Jura.

Als ich dann aber zum erstenmal einen Cappuccino aus einer SAECO Touch Duo probieren durfte, änderte sich meine Einstellung gegenüber Kaffee-Automaten schlagartig. Ich bekam einen Cappuccino in einer Qualität, der jene aus den umliegenden Bäckereien oder Restaurants locker in den Schatten stellte.

Der Schaum war fest (Mein Stäbchentest: Ein Stächen mittig in den Kaffee stecken; dann testen, ob das Stäbchen auch dann stehen bleibt, wenn an der Tasse leicht gerüttelt wird.), sackte nicht zusammen und das Aroma war ausgezeichnet.

Am meisten verblüfft war ich über die Art, wie der Cappuccino zubereitet wurde. In den seitlichen Behälter wurde frische Milch (vorzugsweise Haltbarmilch mit einem geringen Fettgehalt) gegeben. Anschließend wurde nur noch auf das Cappuccino Symbol im Display gedrückt. Dann begann die Ausgabe des weißen Milchschaums in die Tasse, darüber dann ein Espresso, dessen Stärke über das SBS System (silberner Drehgriff vorne) während des Betriebes geregelt werden kann. FERTIG!!!

Neben dem Cappuccino beherrscht die Primea auch die Herstellung von Latte Macchiato mit einer überzeugenden Tricolore und Espresso Macchiato. Im Menü Caffé del Mondo werden noch Anleitungen / Rezepte für bekannte Zubereitungsarten (Ristretto, American Coffee, etc..) im 4farbigen Display angezeigt.

Das vierfarbige Display ist mit seinem sehr guten Kontrast der ,Eye-Catcher` schlecht hin. Daß man mittels einer einfachen Berührung des Displays die Maschine fast vollkommen bedienen kann, erstaunt den einen oder anderen Bekannten und weckt noch mehr Interesse an der Maschine. Ein schöner Nebeneffekt des Touch-Screens ist natürlich, daß Dank der grafischen Aufbereitung der Funktionen die Bedienung wesentlich vereinfacht wird.

Nur einige Worte zur Qualität der Maschine, da doch einige schlechte Bewertungen geschrieben wurde.
Mein TIPP: In jedem Fall eine Maschine der NEW EDITION kaufen, KEIN 2006er Modell. Die New Edition wurde in vielen Bereichen verbessert. So wird jetzt das Wasser für die Reinigung des Milchkreislaufes aus dem Wassertank gezogen. D.h., es muß der Milchbehälter nicht mehr zur Reinigung mit dem Ersatzbehälter mit Wasser gewechselt werden. Der Cappuccinatore besitzt ein Rädchen, das gedreht werden muß, wenn durch Verdreckung die Luftzufuhr zur Milchschaum-Aufbereitung behindert wird. D.h., kommt anstelle von Milchschaum nur ein flüssiges Gemisch aus Wasser und Milch, dann sollte zuerst am Rädchen gedreht und eventuell dann der Cappuccinatore gereinigt werden.

Da sind wir schon bei der Reinigung angelangt. Oft wird bemängelt, daß die Maschine zu oft zur Reinigung des Milchkreislaufes auffordert. Aus meiner Sicht kann ich das nur begrüßen, denn ich kenne kein anderes Lebensmittel, das schneller verdirbt als Milch. Verbleibt die Milch in der Maschine, dann wird auch eine Haltbarmilch innert 3-4 Stunden sauer. Daß die Milch bereits zuvor eine erhöhte Keimzahl aufweist, sollte hier auch erwähnt werden. Und genau aus diesem Grund fordert die Maschine durch ein Blinken der entsprechenden Anzeige zur Durchspülung des Milchkreislaufes auf. Das muß natürlich nicht nach jeder Zubereitung gemacht werden, sondern sollte daran erinnern, den Milchkreislauf zu spülen und anschließend den Milchbehälter aus der Maschine zu nehmen und im Kühlschrank aufzubewahren. So steht es auch ausdrücklich im Handbuch! Wer das nicht beachtet muß auch damit rechnen, daß aufgrund des Milchzuckers der Cappuccinatore verklebt und verstopft. Hier hilft dann nur noch das Auseinandernehmen und Reinigen des Cappuccinatores wie im Handbuch beschrieben.

Generell verschmutzt die Maschine nicht stark. Ich habe sie so eingestellt, daß nach dem Aufheizen die Kaffeeeinheit gespült wird. Die herausnehmbare Brühgruppe sollte 1x wöchentlich unter warmem Wasser gespült werden; gelegentlich muss der Auffangbehälter unter der Brühgruppe und der Kaffeesatzbehälter geleert werden. Mit der Entsorgung des Kaffeesatzes, der übrigens kompostierbar ist, sollte nicht all zu lange gewartet werden, da der Kaffee ziemlich schnell schimmelt. Das gefährdet zwar nicht die Gesundheit, scheint mir aber doch etwas unhygienisch. Eine komplette Reinigung (wöchentlich) der Maschine ist in 10-20 Minuten erledigt. Wer das befolgt, wird lange eine Freude an dieser Maschine haben!!

Tja, der auf den ersten Blick hohe Anschaffungswert (EUR 1.399 UVP) mag den einen oder anderen abschrecken. Doch bereits nach nur 1.000 Cappuccinos habe ich den Kaufpreis bereits erspart! Da bleibt auch noch genügend Erspartes für etwaige Reparaturen nach Ablauf der 2jährigen Garantie übrig. Basis für meine Kalkulation ist ein Preis von EUR 2.40 - 2.80 für einen Cappuccino bzw. Latte Macchiato in einem Restaurant. Ein Cappuccino aus der Primea kostet ca. EUR 0.4 - 0.6 je nach verwendeter Kaffeesorte und schmeckt sogar noch besser! So schön kann Geiz sein ;).

Fazit:
===
Unterm Strich kann ich nur sagen, daß mich die Primea Touch Plus voll überzeugt hat. Die Zubereitung und der Milchschaum selbst sind der Hammer. Nicht umsonst bekam die Maschine beim Konsument-Test ein SEHR GUT für die Milchschaum-Zubereitung. Tja, und die Restaurants haben einen Cappuccino Kunden verloren;). Die Qualitätsprobleme aus der Vergangenheit wurden demnach behoben, denn Probleme mit meiner Primea (Produktion 02 / 2008) hatte ich bis jetzt keine.

Wer gerne Cappuccino oder Latte Macchiato trinkt, wird zurzeit wohl kein besseres Gerät finden. Die Primea Touch Plus ist zu Recht wieder der Mercedes unter den Kaffeeautomaten!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 6, 2009 5:15 PM MEST


Saeco Primea Cappuccino Touch Plus New Edition
Saeco Primea Cappuccino Touch Plus New Edition

29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überzeugendes Gerät - die 1. Wahl für Cappuccino Liebhaber!, 10. April 2008
Über gut 2 Jahre habe ich die Kaffee-Zubereitung einer Philips Senseo II überlassen. Ich war damit eigentlich sowohl von der Qualität der Maschine als auch vom Geschmack des Kaffees zufrieden. Zu teuer in der Anschaffung / Reparatur und zu aufwendig in der Reinigung bzw. Wartung schienen mir die Kaffee-Automaten von Saeco oder Jura.

Als ich dann aber zum erstenmal einen Cappuccino aus einer SAECO Touch Duo probieren durfte, änderte sich meine Einstellung gegenüber Kaffee-Automaten schlagartig. Ich bekam einen Cappuccino in einer Qualität, der jene aus den umliegenden Bäckereien oder Restaurants locker in den Schatten stellte.

Der Schaum war fest (Mein Stäbchentest: Ein Stächen mittig in den Kaffee stecken; dann testen, ob das Stäbchen auch dann stehen bleibt, wenn an der Tasse leicht gerüttelt wird.), sackte nicht zusammen und das Aroma war ausgezeichnet.

Am meisten verblüfft war ich über die Art, wie der Cappuccino zubereitet wurde. In den seitlichen Behälter wurde frische Milch (vorzugsweise Haltbarmilch mit einem geringen Fettgehalt) gegeben. Anschließend wurde nur noch auf das Cappuccino Symbol im Display gedrückt. Dann begann die Ausgabe des weißen Milchschaums in die Tasse, darüber dann ein Espresso, dessen Stärke über das SBS System (silberner Drehgriff vorne) während des Betriebes geregelt werden kann. FERTIG!!!

Neben dem Cappuccino beherrscht die Primea auch die Herstellung von Latte Macchiato mit einer überzeugenden Tricolore und Espresso Macchiato. Im Menü Caffé del Mondo werden noch Anleitungen / Rezepte für bekannte Zubereitungsarten (Ristretto, American Coffee, etc..) im 4farbigen Display angezeigt.

Das vierfarbige Display ist mit seinem sehr guten Kontrast der ,Eye-Catcher` schlecht hin. Daß man mittels einer einfachen Berührung des Displays die Maschine fast vollkommen bedienen kann, erstaunt den einen oder anderen Bekannten und weckt noch mehr Interesse an der Maschine. Ein schöner Nebeneffekt des Touch-Screens ist natürlich, daß Dank der grafischen Aufbereitung der Funktionen die Bedienung wesentlich vereinfacht wird.

Nur einige Worte zur Qualität der Maschine, da doch einige schlechte Bewertungen geschrieben wurde.
Mein TIPP: In jedem Fall eine Maschine der NEW EDITION kaufen, KEIN 2006er Modell. Die New Edition wurde in vielen Bereichen verbessert. So wird jetzt das Wasser für die Reinigung des Milchkreislaufes aus dem Wassertank gezogen. D.h., es muß der Milchbehälter nicht mehr zur Reinigung mit dem Ersatzbehälter mit Wasser gewechselt werden. Der Cappuccinatore besitzt ein Rädchen, das gedreht werden muß, wenn durch Verdreckung die Luftzufuhr zur Milchschaum-Aufbereitung behindert wird. D.h., kommt anstelle von Milchschaum nur ein flüssiges Gemisch aus Wasser und Milch, dann sollte zuerst am Rädchen gedreht und eventuell dann der Cappuccinatore gereinigt werden.

Da sind wir schon bei der Reinigung angelangt. Oft wird bemängelt, daß die Maschine zu oft zur Reinigung des Milchkreislaufes auffordert. Aus meiner Sicht kann ich das nur begrüßen, denn ich kenne kein anderes Lebensmittel, das schneller verdirbt als Milch. Verbleibt die Milch in der Maschine, dann wird auch eine Haltbarmilch innert 3-4 Stunden sauer. Daß die Milch bereits zuvor eine erhöhte Keimzahl aufweist, sollte hier auch erwähnt werden. Und genau aus diesem Grund fordert die Maschine durch ein Blinken der entsprechenden Anzeige zur Durchspülung des Milchkreislaufes auf. Das muß natürlich nicht nach jeder Zubereitung gemacht werden, sondern sollte daran erinnern, den Milchkreislauf zu spülen und anschließend den Milchbehälter aus der Maschine zu nehmen und im Kühlschrank aufzubewahren. So steht es auch ausdrücklich im Handbuch! Wer das nicht beachtet muß auch damit rechnen, daß aufgrund des Milchzuckers der Cappuccinatore verklebt und verstopft. Hier hilft dann nur noch das Auseinandernehmen und Reinigen des Cappuccinatores wie im Handbuch beschrieben.

Generell verschmutzt die Maschine nicht stark. Ich habe sie so eingestellt, daß nach dem Aufheizen die Kaffeeeinheit gespült wird. Die herausnehmbare Brühgruppe sollte 1x wöchentlich unter warmem Wasser gespült werden; gelegentlich muss der Auffangbehälter unter der Brühgruppe und der Kaffeesatzbehälter geleert werden. Mit der Entsorgung des Kaffeesatzes, der übrigens kompostierbar ist, sollte nicht all zu lange gewartet werden, da der Kaffee ziemlich schnell schimmelt. Das gefährdet zwar nicht die Gesundheit, scheint mir aber doch etwas unhygienisch. Eine komplette Reinigung (wöchentlich) der Maschine ist in 10-20 Minuten erledigt. Wer das befolgt, wird lange eine Freude an dieser Maschine haben!!

Tja, der auf den ersten Blick hohe Anschaffungswert (EUR 1.399 UVP) mag den einen oder anderen abschrecken. Doch bereits nach nur 1.000 Cappuccinos habe ich den Kaufpreis bereits erspart! Da bleibt auch noch genügend Erspartes für etwaige Reparaturen nach Ablauf der 2jährigen Garantie übrig. Basis für meine Kalkulation ist ein Preis von EUR 2.40 - 2.80 für einen Cappuccino bzw. Latte Macchiato in einem Restaurant. Ein Cappuccino aus der Primea kostet ca. EUR 0.4 - 0.6 je nach verwendeter Kaffeesorte und schmeckt sogar noch besser! So schön kann Geiz sein ;).

Fazit:
===
Unterm Strich kann ich nur sagen, daß mich die Primea Touch Plus voll überzeugt hat. Die Zubereitung und der Milchschaum selbst sind der Hammer. Nicht umsonst bekam die Maschine beim Konsument-Test ein SEHR GUT für die Milchschaum-Zubereitung. Tja, und die Restaurants haben einen Cappuccino Kunden verloren;). Die Qualitätsprobleme aus der Vergangenheit wurden demnach behoben, denn Probleme mit meiner Primea (Produktion 02 / 2008) hatte ich bis jetzt keine.

Wer gerne Cappuccino oder Latte Macchiato trinkt, wird zurzeit wohl kein besseres Gerät finden. Die Primea Touch Plus ist zu Recht wieder der Mercedes unter den Kaffeeautomaten!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 20, 2008 11:22 AM MEST


Dirt Devil M3120 Akku Handsauger Handy Duo schwarz/rot
Dirt Devil M3120 Akku Handsauger Handy Duo schwarz/rot
Wird angeboten von SONOXX
Preis: EUR 78,00

30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Gerät mit Schwächen, 18. Februar 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir den Dirt Devil M3120 zum Reinigen meines Autos gekauft, da so ein kabelloses Gerät wesentlich praktischer ist als ein Gerät mit Stromkabel und langem Schlauch.
Das Gerät sollte handlich sein und eine halbwegs vernünftige Akku- und Saugleistung besitzen. Der Dirt Devil ist sehr kompakt gebaut und deshalb auch sehr handlich. Die Saugleistung ist für einen Akkusauger nicht schlecht, entspricht im Vergleich zu einem Dyson DC-08 rein subjektiv der halben Saugleistung des Dysons. Klar, der Dyson hat 1.400 Watt, dieser Handsauger knapp 90 Watt - da darf man keine Wunder erwarten.
Die Ingenieure habe den Schmutzbehälter sehr durchdacht entwickelt. Das Saugrohr verläuft oberhalb des Auffangbehälters, so dass eingesaugter Staub durch die Saugöffnung nur schwer wieder entweichen kann. Das 2-fach" Filtersystem ist praktisch und effizient. So bleiben grobe Krümel bereits beim Vorfilter hängen und verstopfen nicht den feinen Textilfilter. Der Textilfilter hält dann den feinen Staub effektiv zurück. Wie bei jedem Handsauger ist die Reinigung für Allergiker immer etwas problematisch, da der Textilfilter ausgeklopft und ausgebürstet werden muss. Bei einer starken Verschmutzung, kann der Textilfilter auch mit lauwarmen Wasser gereinigt werden.
Das Zubehör ist fast komplett. Aber gerade für Autositzbezüge und Polster vermisse ich einen Aufsatz zur Polsterreinigung. Der direkt an der Unterseite des Saugrohrs befestigte Samtbezug scheint mir zu kleinflächig und ersetzt wohl keine richtige Polsterbürste. Dafür hätte man auf die Bodenbürste und den dafür notwendigen Verlängerungen aus meiner Sicht verzichten können. Niemand wird wohl ernsthaft mit diesem Gerät den Teppich saugen, denn dafür ist die Saugleistung und die Akkuleistung zu schwach. Dass der Hersteller aber auf eine Akku-Ladekontrolle verzichtet hat, ist doch etwas verwunderlich, kann doch das Gerät in eine platzsparende Ladestation senkrecht verräumt werden. Immer den Akku zu ziehen, um ein Überladen zu verhindern, ist nicht besonders anwenderfreundlich.

Fazit:
Für den Preis bekommt man einen guten Akkusauger, mit einer ausreichenden Saugleistung. Fürs Auto und zum Aufsaugen von Krümel reicht er allemal.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 2, 2008 7:47 PM CET


Trust CR-3600 5,25 Media Connect Bay Kartenlesegerät
Trust CR-3600 5,25 Media Connect Bay Kartenlesegerät

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Günstige Lösung mit kleinen Schwächen, 18. Februar 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Trust CR-3600 Kartenlesegerät zählt zu den günstigeren Geräte seiner Gattung, dennoch werden 3 unterschiedliche Frontblenden mitgeliefert.
Das Gerät unterstützt die gängigsten Speicherkarten und akzeptiert auch 4 GB SD-Karten.
Wo gespart wurde, wird sofort klar. Die Befestigungen für den 5,25" Einschub sind sehr einfach gehalten, denn Schrauben werden einfach ins Plastik ,gebohrt'. Wenn man Pech hat, können diese nicht wirklich fest geschraubt werden, da das Plastik leicht ausleiert.
Das Gerät bietet keinen extra Kabelsatz für den Anschluss der FireWire und USB-Verbindung direkt am Mainboard. Statt dessen müssen die USB / Firewire / Audio Kabel durch eine Slotblende am Computergehäuse hinten geführt werden und an den üblichen Anschlüssen gesteckt werden. So bleiben die Anschlüsse direkt auf dem Mainboard ungenützt, obwohl diese gerade für solche Kartenlesegeräte konzipiert wurden.
Ärgerlich auch deshalb, weil für den Kartenleser und für den USB Anschluss an der Front zwei USB-Steckplätze herhalten müssen.
Die 3,5 mm Klinkenanschlüsse für die Lautsprecher und das Mikrofon sind nutzlos, wenn man über eine Soundkarte mit einer externen Box verfügt, denn dafür sind die Kabel einfach zu kurz. Genauso wie der FBAS Video Ausgang veraltet ist, verfügen moderne Grafikkarten über keinen analogen Ausgang mehr, oder liefern das Videosignal in SVideo Format.
Trotzdem war dieses Gerät für mich die erste Wahl, weil ich primär den Kartenleser benutze und für die Audio / Video Anschlüsse keinen Bedarf habe.
Als Kartenleser funktionert der CR-3600 tadellos, wenngleich ich keine Tests bzgl. Performance durchgeführt habe. Wichtig ist, dass er bis jetzt sämtliche Medien egal ob SD-Card, Memorystick, Memorystick Pro oder Memorystick Duo fehlerfrei beschrieben hat.
Fazit:
Eine günstige Lösung, die einwandfrei funktioniert. Nicht benötigte Kabel (z.b. Audio / Video) können vom Gerät entfernt werden.


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