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Rezensionen verfasst von
"ruhrpott-metaller"

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Dragostea Din Tei
Dragostea Din Tei

8 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ja, was is das denn?!, 26. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Dragostea Din Tei (Audio CD)
Ok, ok - fernab vom vercasteten Teeny-Rumhüpfkreisch-Pop kriegt man als Anhänger handgemachter, anspruchsvollerer Musik wohl nicht allzuviel mit in Sachen "DAS ist jetzt COOL und IN", auch meidet man die Ballermannschen Lokalitäten, wo das Niveau eher rar gesät zu sein scheint sowie den Großteil der televisionären Angebote, insofern erachte mich noch von vielem ungefilterten Konsum-Diarrhö der sensationsgeilen Show-Gesellschaft verschont, doch wenn selbst zu mir nahezu permanent ein derartig lächerliches maia-hi maia-hu maia-aua durchdringt, muss es ja schon sehr präsent sein auf dem markt, BEZEICHNEND traurigerweise.
Was muss man heutzutage mit sich bringen, um Geld zu scheffeln wie Hacke und sich dann unberechtigerweise auch noch toll zu fühlen? Hier wird weder Gesang, noch Tanz oder ein Instrument beherrscht, eine lyrisch anspruchsvolle Ebene ist hier weiter entfernt als der Mars, und das, was man dann in kindisch- leicht warm-brüderlicher Art und Weise von sich gibt, ist auch noch geklaut! (allerdings vom nicht wesentlich originellerem 2-Monatsvoränger einer Frau von irgendwo....)
Also, liebes O-Zone, mit welchem Recht gebt Ihr überall die divenhaften, großen Superstars schlechthin ab?
Naja, die Leute haben sowas wie Dragostea auch verdient, wenn man sich vergegenwärtigt, was die Charts, TV-Sender und Musikproduzenten seit Jahren auf jenes Volk loslassen und dies tragischweise erfolgreich. Jeder sucht sich sein Unglück nunmal selbst aus - die wenigen Freidenker fernab des Stroms können nur den Kopf schütteln.
Diese Rezi zählt zwar als Rezi für O-Zone, gilt aber stellvertretend für alle Randfichten, Zlatkos, DJ Ötzis, Kübelböcks und wie sie alle heißen.
Und nun hab ich mir bestimmt ne Menge Freunde gemacht! =)
Wie kann ich es wagen, diese Gottheiten anzuprangern, diese Künstler, diese Koryphäen? Asche auf mein Haupt...


Colony
Colony

17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der absolute Knaller der schwedischen Flammen!, 13. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Colony (Audio CD)
Mit diesem Album haben In Flames meiner Ansicht nach den Höhepunkt ihrer bisherigen künstlerischen Karriere verzeichnet.
Hier stimmt so ziemlich alles - schnelle, harte Riffs treffen auf melodische Parts mit teils nicht unkomplizierten 2-Gitarren-Soli, welche manches Mal an Iron Maiden erinnern.
Zudem ist hier die Stimme des Frontmans Anders Friden noch voll im Saft! (Auf den beiden folgenden Alben lässt sie leider etwas bis ziemlich nach...)
Der Sound ist ebenfalls Klasse, mit 'Jester Race' schon nicht mehr zu vergleichen.
Auch ein (traditionelles) Instrumental-Stück ist vorhanden, in welchem Jespers Künste auf der klangvollen Akkustik-Gitarre zur Geltung kommen.
Also vom musikalischen Anspruch ist das Album schwer zu toppen, ich kenne kein Besseres aus dem Melodic-Death-Bereich.
Wichtig für mich ist auch, dass hier kein sinnloses, brutales Gegrunze mit Massaker-Inhalten aufzufinden ist. (wie z.B. bei den Herren 'Cannibal Corpse')
Auf 'Colony' werden philosophische und kritische Themen vordergründig vermittelt - kein brutales Schrottgekloppe.
Wer sich die satten 11 Songs ein paar mal durchgehört hat, der wird merken, dass es auch nicht an Abwechslung mangelt, In Flames können sehr vielseitig sein.
Leider wird es wohl in Zukunft auch keinen derartigen Höhepunkt mehr geben, denn die Entwicklung von In Flames geht leider etwas ins kommerziellere, oder besser gesagt: Ins "POPigere" - sie können zwar noch schön reinknallen, aber die Songs wurden besonders auf 'Reroute to Remain' eintöniger, unkomplizierter und wesentlich ärmer an Soli.
Insgesamt ist 'Colony' ein Meilenstein für den gesamten Göteborger Sound und war der Ausschlag dafür, dass ich mittlerweile fast alle In Flames-Alben in meinem Regal stehen habe. ;-) (Kaufen, Besorgen, Ersteigern - was auch immer!!!)
Ich kann kein einziges schlechtes Lied finden, höchstens noch einige von den anderen hervorheben, dies sähe dann folgendermaßen aus,
Anspieltipps:
Embody the Invisible, Scorn, Zombie Inc., Coerced coexistence, Resin.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 2, 2008 11:48 AM MEST


Awake
Awake
Preis: EUR 5,99

4.0 von 5 Sternen Das haut rein!, 20. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Awake (Audio CD)
Habe durch den Sampler "Wired up" die Band Godsmack erst kennengelernt. Da war mir klar, dass ich dieses Album kaufen muss!
Für mich persönlich wesentlich besser als der Vorgänger, da härter - schneller - satter - düsterer!(Auch wenn ich damit wohl in der Minderheit der Godsmack-Fans bin)
Die Stimme kann sowohl gröhlen als auch melodisch singen, was eine gute Vielfalt in den einzigen Songs ist.
Insgesamt fehlt vielleicht ein kleines bisschen Abwechslung, aber mich stört das nicht besonders.
Wer auf harten, satten und modernen Hardrock steht, der sollte hier eigentlich gut aufgehoben sein.
Diese Band hat einen ganz eigenen Stil und kann nicht mit einer anderen Band als "sehr ähnlich" verglichen oder in irgendeine Nu-Metal-Schublade gesteckt werden.
Man kann sagen, dass Godsmack durch diese Platte mit mir einen neuen Fan dazugewonnen hat - das neue Album im Sommer hole ich mir auf jeden Fall!
Anspieltipps: Sick of life, Awake, Mistakes, Vampires.


E.I.N.S.
E.I.N.S.
Wird angeboten von renditeplus
Preis: EUR 17,90

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein absoluter Onkelz-Liebling!, 20. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: E.I.N.S. (Audio CD)
Ein Album für die Ewigkeit mit allem drum und dran, was die Frankfurter Jungs seit mehr als 20 Jahren ausmacht.
Meiner Ansicht nach der absolute Höhepunkt der Band, besser als sowohl die Alben um die Jahrtausendwende als auch die Alben der frühen 90er, denn hier sind die Onkelz in musikalischer UND inhaltlicher Form absolut gereift und das macht die exakte Mischung aus.
Zum einen gute Laune-Lieder, dann auch wieder harte und auflehnende Provokations-Songs, dazu noch etwas depressive Romantik und schließlich mal wieder ein Blick in frühere Zeiten und einstige Dummheiten, mit denen man sich in den ausgereiften Songs auseinandersetzt. Auch die Solo's stimmen absolut!!!
Zwar sind die Onkelz auch heute in der Reife nicht zurückgegangen, aber mittlerweile ist der typische, harte Onkelz-Sound etwas verflogen, welcher bei der E.I.N.S. noch in seiner Reinkultur vorhanden ist. Außerdem ist hier Kevin's Stimme noch satt dabei!
Für jeden, der sich als Onklez-Fan titulieren will, ein Pflichtkauf.(Das Ding darf im Regal nicht fehlen!)
Ansonsten auch gern für etwas härtere (Deutsch)Rocker geeignet, Ärzte und Hosen-Fans dürfen sich allerdings auf einen Song gefasst machen, der ihnen gar nicht so sehr passen wird.
Anspieltipps: Eigentlich die ganze Scheibe, aber wenn ich daraus noch was hervorheben müsste, würde ich sagen: Danket dem Herrn, Wie tief willst Du noch sinken, Zu nah an der Wahrheit, Meister der Lügen, Kirche(!!!), Auf gute Freunde.


Beyond the Valley of the Murderdolls
Beyond the Valley of the Murderdolls
Preis: EUR 13,27

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Also mir gefällt's!, 20. Februar 2003
Da ich persönlich in Richtung Rock&Metal ohnehin sehr flexibel bin, habe ich mir diese CD der Murderdolls gekauft und kann eigentlich recht zufrieden sein.
Neben dem ausgeflippten Outfit und dem musikalischen Mix aus Marilyn Manson, Punk und mordernem Rock'n'Roll bieten die Texte der Murderdolls weitesgehend Horror- und Gruselgeschichten in etwas vulgärer Sprache verpackt, also nicht stets allzu ernstzunehmen!
Es macht einfach Spaß diese Platte aufzulegen, denn langweilig wird einem bei dieser Band mit einigen unerwarteten Solo-Einlagen und gutem Tempo eigentlich nicht.
Negativ empfinde ich allerdings die Länge der CD, welche nur 45 Minuten beträgt, etwas wenig für ein 15 Lieder-Album meine ich...
Ansonsten emphele ich das Album, allerdings müssen sich absolute Hardcore-Fans von Slipknot oder Static-X darauf einstellen, dass dies eine völlig andere Richtung der harten Klänge ist und womöglich nicht jedermann aus der Nu-Metal-Szene zusagt.
Anspieltipps: Slit my wrist, Dead in Hollywood, People hate me, Dawn of the Dead, Let's go to war


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