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Käufer (München)

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Netgear WNR2000 Netzwerk WLAN Router 300Mb
Netgear WNR2000 Netzwerk WLAN Router 300Mb
Preis: EUR 29,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen WNR2000 v4 für Kindersicherungsfunktion (mit OpenDNS), 23. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich nutze nur einen Bruchteil der Funktionen dieses WNR2000 WLAN-Routers, da ich ihn nur als "Zweit-Router" im Heimnetz einsetze um ein (halbwegs) abgetrenntes (Sub-)Netz für die PCs der Kinder zu realisieren und mit der Neatgear "Live Parental Control" (also mit bei OpenDNS konfigurierbaren DNS-Filtern) - soweit man das überhaupt kann - zu schützen und zwar nicht auf den Rechnern / Handys / Tablets selbst, sondern eben auf Routerbasis. Technisch bin ich mit dem Gerät zu dem Preis wie die anderen Nutzer sehr zufrieden, will mich hier aber nur auf die Kindersicherungsfunktion des Routers beziehen, mit der ja ausdrücklich geworben wird.

Bisher waren die unterschiedlichen Rechner und Kinder PCs per Fritzbox-Internetfilter IP<>MAC-basiert mit unterschiedlichen Zugangsprofilen ausgestattet. Bei den kleinsten kann man ja noch mit einer Whitelist arbeiten, aber größere Kids/angehende Teens brauchen natürlich etwas mehr Freiheit und Selbstbestimmung. Leider war das Blacklisten mit der BPJM-Liste der Fritzbox sehr, sehr schwach und ließ beim ersten Versuch offensichtlichste "Erwachsenenseiten" durch. OpenDNS hingegen ist recht gut individuell konfigurierbar und beinhaltet auch eine deutsche Ergänzung ("German Youth Protection"). Aber auch da - typisch amerikanische Prüderie - musste ich wiederum empfohlene deutsche Jugend- und Aufklärungsseiten wieder extra auf die dortige Whitelist packen, damit sie wieder durch die Filter durchkommen.

Ich habe anders als beworben (v3) die Revision v4 bekommen - weiß nicht, ob es da Unterschiede gibt. Eine Firmware-Aktualisierung von 1.0.0.30 auf *.50 wurde bei Anschluss angeboten und problemlos durchgeführt.

Der Netgear hängt (nicht mal direkt) hinter einer Kabel-Fritzbox 6360 als primärem Router/Modem, und hat als Klienten nur die per Powerline angeschlossenen Kinder-PCs und ggfs. die WLAN-Handies/Tabs während das restliche Heimnetz (mit mittlerweile fast 30 LAN&WLAN fähigen Geräten - war selbst überrascht) mit LAN, WLAN und 5GHz-WLAN-Bridges an der Fritzbox hängt. Der Netgear ist nicht als AP konfiguriert, sondern routet vom "Kindernetz" in das Restheimnetz (und zum Router in das Internet). Als erstes Ich habe dem Netgear eine 192.168.100.1 statt der .1.1 und passende Netzmasken/DHCP-Ranges verpasst, so dass sein internes Netz halbwegs getrennt ist. Per direkter IP kommt man natürlich schon noch von den Kids-PCs aus auf die Netzwerkdrucker/NAS usw. aber die Geräte im Subnetz sind natürlich nicht sichtbar vom Heimnetz (stecken alle hinter der IP des Netgears). Die Geräte, die am Netgear hängen sind jetzt in der Fritzbox wiederum komplett gesperrt - falls sie sich mal ins falsche Netz verirren.

Die Einrichtung selbst fand ich jetzt nicht so erfreulich (ganz unabhängig von meinen etwas komplexeren Netzwerk-Szenario): Auf der beiliegenden CD sind eigentlich nur Links/Docs - keine Programme - wohingegen die vom Router selbst aufgerufene "Installations"-Webseite beim Klicken auf die Kindersicherungseinrichtung im "Genie"-Menü zur Installation eines (eben nicht vorhandenen) Utility-Programms von der CD oder von einem Web-Link - netgear punkt com slash opendns der aber ein 404 liefert(!!!) - auffordert. Das ist für mich ein Minus-Stern. Also googlen und unter netgear punkt opendns punkt com findet man dann auch Links auf SW (windows/Mac/iOS/Android) zum download. Darin kann man dann den OpenDNS-Account anlegen, den DNS-Servereintrag im Netgear auf die OpnDNS-Server updaten lassen (vom 192.168.1.1 der DHCP-servenden Fritzbox) und das Konto mit dem eigenen Netz/Router verknüpfen.

Da OpenDNS die *externe* IP des Heimnetzes (also die, die zB das Kabel-Modem zur Außenwelt hat) braucht um die individuellen Filtereinstellungen für das Heimnetz (bzw. den Teil des Heimnetzes, der die OpenDNS-Serveradresse als DNS-Eintrag hat/bekommt) zu realisieren hatte ich schon vor dem Kauf befürchtet, sowas wie ddclient auf unserem Linux-Samba-Server als Demon laufen lassen zu müssen, um OpenDNS einen IP-Wechsel mitzuteilen... ist aber gar nicht nötig; der Netgear Router holte sich bei einem Verbindungswechsel des Kabelmodems die externe IP selbst (eigentlich erstaunlich, dass er das mitbekommen hat) und scheint OpenDNS auch entsprechend upzudaten. Jedenfalls hat er schon über einige IP-Wechsel und auch mal Restarts der verschiedene Router hinweg "seine" OpenDNS-Konfiguration wiedergefunden.

Unter der oben genannten Adresse (und nicht derjenigen der Dokumentation), kann man dann in OpenDNS sein Konto konfigurieren (zB Zeitslots für verschiedene anpassbare Filterstufen vergeben und seine Black/Whitelists anlegen). Ist übrigens alles auf Englisch zu bedienen. Nach Updates bei OpenDNS muss man etwas aufpassen, da die DNS-Anfragen ja gecached werden und entsprechend nicht sofort wirken.

Alles in allem bin ich zufrieden - es läuft wie es soll. Etwas verärgert haben mich die unnötigen Hindernisse bei der Einrichtung durch durchweg veraltete Links, die ins Leere laufen, in Kombination mit der fehlenden Alternative, von CD zu installieren und eben keiner sonderlich komfortablen Konfiguration der Filter (hatte die Illusion, das zB über das Utility selbst machen zu können). Man kann natürlich auch von Hand in einigen Routermodellen (nicht in der Kabelbox) den OpenDNS-Server als DNS-Eintrag einrichten und über dynIP-Updater auf einem dauerndlaufendem Rechner die zum OpenDNS-Konto gehörende, aktuelle IP senden, aber erstens will ich ja nur ein Teilnetz schützen und brauchte also ohnehin einen weiteren Router, zweitens will ich alles in dem einen Gerät haben. Und für den Preis läuft das super.


Kindle Fire HD 7, 17 cm (7 Zoll), HD-Display, WLAN, 8 GB - Mit Spezialangeboten
Kindle Fire HD 7, 17 cm (7 Zoll), HD-Display, WLAN, 8 GB - Mit Spezialangeboten
Preis: EUR 79,00

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnetes Preis/Leistungsverhältnis und die Amazon Welt ist gar nicht so abgeschlossen (wenn man will), 14. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir das Kindle Fire HD am "Fire-Tag" für 79 Euro gekauft. In unserem 4-Personenhaushalt gibt es schon einen "klassischen" Kindle-Reader, einige andere Android-Tablets (von Billig-China bis koreanischer Marke), diverse Android-Handies und Android-TV-Sticks; einige dienen einfach als Küchen-Internetradio und andere als Musikplayer (Spotify Premium, Google Play Music, MP3s vom NAS, ...), Filmabspieler (u.a. Watchever, Arte, Mediatheken,...), IP-TV (Zattoo), e-Reader oder Spielkonsole. Zwei sind auch mit 3G & GPS mit auf Reisen. Warum also noch den Fire HD? Halb aus Spieltrieb :) , halb um die Amazon-Medien-Welt leichter zu nutzen. Wir haben einige Amazon-eBooks, etwas Amazon-Musik und ich war schon länger Prime- und auch Lovefilm-Kunde. Mit Instant Prime video ist die Amazon-Welt noch interessanter geworden und die Umorganisation hat mir in diesem Jahr eine Ersparnis in der Größenordnung des Fire HD Preises gebracht. Da bei uns Lovefilm/Prime Instant Video immer nur an der XBOX ging (wir haben sonst nur Linux Laptops) und die oft durch die Jugend belegt ist, wollte ich eine Alternative haben. Also habe ich bei dem Preis dann doch zugeschlagen und bin wirklich begeistert. Natürlich war mir klar, dass es kein HDMI/Kamera/Mikrofon/GPS/3G usw. gibt und der 8GB Speicher klein ist. Dafür ist dieser Kindle auch nicht gedacht; bei uns soll er nur im heimischen Netz Videos & Musik streamen, Web-News und eBooks anzeigen.... und das macht er ausgezeichnet.

Der Screen ist hell und farbecht, der Stereo-Sound absolut beeindruckend (für so ein kleines Tablet) und die Akku-Laufzeit ist bei mittlerer Helligkeit und WiFi On und moderater Aktivität im Bereich von sehr guten 6/7 Stunden. Wifi-Empfang ist wesentlich(!) besser als aus den Rezensionen erwartet. Selbst in unserem überfüllten WLAN sowie testweise in einem anderen, freien Netz, bei dem sogar mein S3 schwächelt, streamt der Kindle Fire HD immer noch mit hoher Qualität Videos. Das mitgelieferte 1,8A Ladegerät ist kompakt und stark genug zum flotten Aufladen. Aber das kann man ja auch so nachlesen. Was ich evtl. gehofft hatte, war (da das Fire OS ja wohl auf Android 4.2.2 basiert) eine Unterstützung von Miracast/WiFi-Display (ich habe so einen Stick) - aber das ist nicht der Fall. Zumindest gibt es keine Einstellungen dazu (offenbar anders als beim HDX) - das wird aber auch gar nicht beworben.

Die angepasste Android-Oberfläche finde ich gar nicht schlecht für diesen Medienkonsum-orientierten Zweck. Natürlich wird man immer wieder zu Amazon gelenkt, aber das ist harmloser als gedacht. Gleich zu Beginn wurde ein Systemupdate gefahren - auch ohne Probleme. Ich hatte Bedenken, die Version "mit Spezialangeboten" zu nehmen - ich zahle sonst fast immer lieber für eine App als mir Werbebanner anschauen zu müssen - aber hier ist wirklich nur der Lockscreen mit relativ zurückhaltender Werbung behaftet und den sehe ich sowieso nur Sekunden.

Ich hatte keine Erfahrung mit dem Amazon-App-Store. Der ist zwar nicht toll, aber das System ist auch nicht so abgeschottet wie befürchtet; ich habe daraus den ES File Explorer plus VLC-Video player ("beta") für das Abspielen der Filme von unserem Samba/NAS geladen. Dann noch Spotify, Zattoo, Radio/Wetter/Mediatheken/Vimeo/Vevo und sogar den Lovefilm-Konkurenten Watchever konnte ich normal installieren. Alles läuft ohne Probleme. Was nicht zu finden ist, ist sowas wie Spiegel-Online (geht via Browser) oder gar ein freier EPUB eBook-reader (Überraschung :) ). Ich habe keine Lust, das Gerät zu Rooten oder wild zu manipulieren aber der Kindle Fire hat in den Anwendungs-Einstellungen die Möglichkeit "Apps unbekannter Herkunft" zuzulassen. Da ist Amazon unerwartet offen. Also habe ich doch von einem meiner gerooteten Androiden APKs per Titanium gesichert und via NAS rübergeladen und installiert. Damit sind der freie Reader Aldiko, XBMC (12.3) und sogar Goggle Maps lauffähig. Auch alles ohne Probleme oder gar Root (auf dem Kindle).

Dann hatte ich Blut geleckt und überlegt, ob/wie ich unseren Google Play Music All-Inclusive Account ans Laufen kriege (ich bin wie erwähnt sehr angetan von dem Sound). Ich will keine Gmail oder gar den Play Store aber ich habe einfach die Anleitung vom Android Cowboy befolgt und auch das funktioniert, so dass Play Music ebenso wie Youtube mit unserem Account läuft ... allerdings wird man dann öfters beim Aufwachen des Fires mit 1-2 Error Messages zu den *gapps* begrüßt. Finde ich nicht weiter schlimm, aber wen es stört, der muss ja nicht.

Einen komischen Effekt hatte ich am ersten Tag; der Power-Knopf reagierte nicht immer... einmal konnte ich den Kindle nur wecken durch Anschluss des Ladegeräts (er war zwar schon voll geladen) aber dabei fährt er immer hoch. Das hat sich nach ein paar Stunden gegeben. Mittlerweile habe ich mir auch ein Case/Schutzhülle für 15 E besorgt. Die Sleep/Wake Funktion per Magnet im Cover klappt sehr gut nur manchmal schaltet der Fire in den Sleepmode, wenn das Cover umgeklappt auf der Rückseite in die Nähe des Sensors kommt. Entweder ist der Magnet im Cover zu stark oder der Kindle-Sensor zu empfindlich - kann ich also nicht unbedingt dem Fire anlasten ist auch nicht wirklich wichtig.

Also sollte es nochmal zu einem Abverkauf zu solchen Preisen kommen und sollte jemand schon die Amazon-Welt nutzen, kann ich den Fire HD uneingeschränkt empfehlen.


beans cast Dlna & Miracast 2in1 - Display Spiegeln Wirless TV Stick HDMI - Wiedergabe von Filmen, Musik und Bildern vom Notebook, Smartphone & Tablet (Apple, Android, Windows) von bestbeans
beans cast Dlna & Miracast 2in1 - Display Spiegeln Wirless TV Stick HDMI - Wiedergabe von Filmen, Musik und Bildern vom Notebook, Smartphone & Tablet (Apple, Android, Windows) von bestbeans
Wird angeboten von WEB-VITA
Preis: EUR 34,90

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Funktioniert gut mit Miracast und S3 sowie einem China-Android 4.2.2 Handy am TV, Beamer, Monitor und Atrix Lapdock, 27. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Um es vorweg zu nehmen: ich bin ganz zufrieden mit dem Stick. Ich nutze allerdings nur Miracast und nur Androidgeräte mit dem Stick - zu der DLNA-Funktion und irgendwelchen Windows-Problemen kann ich nix sagen. Ich habe als erstes die Firmware - wie auf der angegebene Website beschrieben - mit einem USB-Stick und Micro-USB-OTG-Adapter geupdated; fand ich erstaunlich einfach und praktisch... ich bin aber auch eher ein Bastlertyp. Die bestbeans Website wird aber garantiert keine Design-preise gewinnen.

Ich habe auch noch einen Samsung AllShare-Cast-Dongle für mein Samsung S3. Ist auch Miracast, wird von den Samsung-Marketingtypen aber nicht so genannt und wurde mittlerweile von Allshare-Cast in "Screen Mirroring" umbenannt. Der funktionierte eigentlich OK, ist aber viel langsamer beim "Booten" als dieser Stick. Leider den konnte ich kaum noch verwenden, da Samsung durch einen irreverisblen Firmwarepatch die HDMI/HDCP-Erkennung versaut hat und der Dongle dadurch plötzlich nicht mehr an A/V-Receivern, einigen Beamern oder meinem Atrix Lapdock (ein Speziallfall; lange Geschichte) lief; also alle HDMI-Devices, die exotischer Auflösungen (= nicht Full-HD) haben und/oder nicht sofort HDCP-Konformität melden (an TVs geht er noch)... hat mich sehr über Samsung verärgert. Ausserdem haben wir mittlerweile auch ein Note-3-"ähnliches" China-Android-Handy, welches das mit Android 4.2 offiziell unterstützte Miracast mitbringt und in den Settings "Kabellose Übertragung" anbot. Es hat sich für jeweils ein paar Sekunden sogar mit dem Samsung Dongle verbinden können, die Verbindung wurde dann aber (wahrscheinlich aus den obigen Gründen) vom Dongle beendet.

Daher habe ich diesem Stick eine Chance gegeben und er funktioniert erfreulich gut: All die "exotischen" HDMI-Geräte werden unterstützt und natürlich auch TVs. Verbindung zum S3 ist stabil und von gleicher Qualität wie mit dem Samsung-Dongle. Das Clone-Handy wird ebenfalls unterstützt - allerding mit niederiger aufgelöstem Bildschirminhalt - das ist aber nicht Sache des Sticks sondern des Clones bzw. der WiFi-Direkt Bandbreite. Auch mit "Screen Mirroring" an konnte ich problemlos gleichzeitig via WiFi Video streamen. Games/schnelle Bildschirmwechsel laggen eher mal oder zerfallen gelegentlich in Blöckchenartefakte - genauso wie bei der anderen Miracast-Lösung (also prinzipiell nicht wirklich zu empfehlen).

Der Stick kann über die USB-Buchse meines TVs sowie aus den USB-Ports des Lapdocks mit Strom versorgt werden (wichtig für mich) - wird bei Nutzung aber tatsächlich recht heiss. Das kann nicht gut sein für die Lebensdauer - ich ziehe einen halben Stern ab. Dazu kommt, dass die WiFi Leistung von dem Stick doch eher nicht überragend und etwas störanfälliger ist, ich musste ihn per HDMI Verlängerungskabel hinter dem TV hervorholen und noch einen gewissen Abstand zum Router (Fritzbox) einhalten, damit die Wifi-Direct-Verbindung zwischen Stick und Handy und die WiFi-Internet-Verbindung dzwischen Handy und Router sich nicht beeinflussen. Das war beim Samsung-Dongle nicht nötig... Noch ein halber Stern Abzug, der wird aber fast aufgewogen durch den deutlich niederigeren Preis. Also zur Wiederholung: Ich bin ganz zufrieden mit dem Stick als Miracast-Lösung für Androiden.


N9599T Quad Core MTK6589T 5.7 "HD IPS 1280 x 720 Display mit Android 4.2 1.5GHz Dual-Kamera 1GB RAM (N9599T White 8GB)
N9599T Quad Core MTK6589T 5.7 "HD IPS 1280 x 720 Display mit Android 4.2 1.5GHz Dual-Kamera 1GB RAM (N9599T White 8GB)
Wird angeboten von UniFane
Preis: EUR 179,00

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Preis/Leistung ist top, hat aber auch Schwächen, 26. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
14.06.2014: Sicherheitshinweis unten angefügt!
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Es ist etwas schwierig, eine Rezension zu einem China-Clone-Handy - das in so vielen Varianten von verschiedenen Händlern angeboten wird und dessen Beschreibung so schwammig (und unverständlich) ist - zu verfassen.
Nicht unwahrscheinlich, dass ein anderer Besteller ein ganz anderes Gerät im gleichen Look bekommt. Ich habe das "N9599T Quad Core MTK6589T 5.7 "HD IPS 1280 x 720 Display mit Android 4.2 1.5GHz Dual-Kamera 1GB RAM (N9599T White 8GB) von Star" beim Händler "JZK Express Network" bestellt. Erstmal find ich es sehr gut, dass so ein China-Handy von diesem Händler per Amazon (sogar Prime) verkauft/versandt wird. Das muss man bedenken, wenn man Preise mit China-Versendern vergleicht bei denen neben Versandkosten ja auch noch Steuern und Zollgebühren (und Zeitverzögerungen) dazukommen.

Ich habe z.Z. als eigentliches Handy ein S3 und wollte dieses Note-Imitat eher als eine Art mobileres Tablet, zum Medien-Konsum und als EBook-Reader. Es gibt auch andere, günstige Clones, aber mir war am diesen Handy speziell die Dual-SIM-Fähigkeit (möglichst mit Standard-SIMs) wichtig, da ich u.a. eine reine Datentarif-SIM sowie eine Zweit-SIM zu meiner Hauptkarte (mit geringem Datenvolumen) aus verschiedenen Netzen (mit sehr unterschiedlicher Abdeckung bei der Arbeit und daheim) habe. Ausserdem hole ich mir im Ausland oft auch Prepaid-Karten zum Surfen.

Ich bin eigentlich recht zufrieden, aber komplett begeistert bin ich nicht von dem was ich in meiner Überraschungsbox bekommen habe:
Das System identifiziert sich mit "alps 101_v89_gq3008s".
Es war zwar im Akkufach mit N9599T gelabelt und soll ein 1.5GHz Quadcore sein, laut Antutu und CPU-Z ist es aber "nur" ein 1.3GHz Quadcore. Das ist nicht dramatisch, die Fehlinfo führt aber zu einem halben Punktabzug. Antutu (V. 4.1.7) kann sich aber auch nicht ganz entscheiden; im allerersten Lauf bekam das Gerät ca. 13700 Punkte (eigentlich 4x1.2GHz Niveau) - dann vergibt es in Lauf 2 und 3 immerhin 17077 / 17040 Punkte bei deutlicher fps-Steigerung (das wäre dann schon auf dem richtigen Niveau). Der Unterschied zwischen den Läufen ist mir nicht erklärlich (es blieb dann auch bei ca. 17000 in weiteren Tests). Die Performance reicht mir jedenfalls; Das Handy bootet in Sekunden, speziell Aktionen wie eine App installieren gehen in Windeseile und es gibt auch bei anspruchsvolleren Aufgaben eigentlich keine Ruckler (ich spiele aber auch keine 3D Ego-Shooter auf dem Ding). Die GPU ist laut Antutu eine Mail-400 MP (ich erwartete eigentlich eine SGX544 GPU). Insgesammt "fühlt" es sich in etwa so an wie mein S3 (gleiche Antutu Version = ca. 18500 Punkte)... und das wäre schon sehr gut.

Leicht ärgerlich war aber ein Mangel beim Gerät; eine der
Mini-Schrauben war nicht voll reingedreht - das musste man erstmal
finden und fixen, denn solange schloss keiner der beiden Akku-Deckel
richtig und alles knarzte - das ist der andere halbe Punktabzug.

Nun aber zu den für mich wichtigeren eigentlichen Stärken und Schwächen...
Das positivste für mich ist der Screen: ich bin angenehm überrascht von Helligkeit, Farbtreue und Blickwinkelstabilität - hätte ich nicht erwartet. Ist natürlich kein Amoled (auch wenn das beharrlich auf die Packung gedruckt wird), aber doch recht gut. Auch reagiert der Touchscreen erfreulich gut. Die 5,7 Zoll Größe ist natürlich toll (wenn man es nicht in eine Hosentasche packen will); für meine Zwecke genau richtig. Die HD-Auflösung ist schon absolut ausreichend - ich sehe keine Notwendigkeit für Full-HD. Der Pen ist eher ein Gimmick als zum ernsthaften Arbeiten gedacht. Wenn man sich Sketch-Apps installiert, kann man schon mal etwas Kritzeln, aber ansonsten taugt er eher für das einfachere Treffen der Tastaturkeys als für ernsteres. Ich habe auch manchmal meine Handballen zu nah am Screen bein Nutzung des Pens und da springt auch mal gerne der Cursor usw.

Mein Gerät hat Android 4.2.2 und ist offenbar Google zertifiziert. Google-Play-Store und die Google-Services laufen problemlos. Eine etwas verspielte UI ist installiert (ich hatte z.B. das Play-Store-Icon kaum identifiziert). Einiges wurde den Koreanern abgeschaut aber nicht unbedingt gut umgesetzt. Für meinen Geschmack nutzt der Launcher auch das Display nicht richtig (große Symbole, große Lücken usw.) - ich werde mir wohl einen alternativen Launcher drauf tun und/oder rooten und anpassen. Nicht sonderlich gut ist auch die Speicherverwaltung: der App-Speicher ist auf 1GB limitiert was für mehrere Spiele schon knapp werden kann. Apps lassen sich zwar auf SD-Card auslagern (wohlgemerkt auf die externe) aber nicht auf den internen Speicher (es sind dort ca. 5,5GB frei). Das ist ungünstig wenn man die SDs als Medienspeicher nimmt und gerne mal wechselt (dann sind die Apps mit weg) oder gar keine SD-Karte reintun will. Meine 32GB class10 mSD wird jedenfalls problemlos unterstützt.

Recht gut ist die Dual-SIM-Verwaltung gelungen. Meine SIMs (e+-Netz und Vodafone-Netz) sind problemlos akzeptiert und die Zuordnung bzw. der Wechsel der Sprach- und Datendienste ist einfach. Der 3G Empfang ist ausserordentlich gut und stabil. HSPA+ ist besser verfügbar als mit andern Geräten hier. WiFi-Verbindungen sind auch gut (mit Fritzbox und diversen Repeatern sowie einem mobilen TP-Link-Hotspot) und das, obwohl hier reichlich viele Netze um die Frequenzen kämpfen. Da bin ich sehr angetan von. Da ich wie gesagt das nicht als Handy, sondern als Jackentaschen-Tablet mit 3G verstehe, kann ich zur Sprachqualität nicht viel sagen. Die Testanrufe waren jedenfalls OK.

Ein unerwarteter Pluspunkt ist die mit Android 4.2 eingeführte Unterstützung von Miracast (eine WiFi-Direkt-Verbindung zwischen Handy und dem Empfänger am TV/Beamer/...) zum drahtlosen Übertragen des Displayinhaltes. Das funktioniert überraschenderweise out-of-the-box mit einem "bestbeans"-Dongle. Die Wlan-Verbindung zum Router wird dabei aufrecht erhalten (allerdings wird Bluetooth und auch der Kopfhörerausgang dafür abgeschaltet). Die Bild-Qualität ist nicht überragend, aber für einfach Filme/Fotos usw. brauchbar. Ob MHL/HDMI über den USB-Port unterstützt wird, weiss ich nicht - es gibt aber keinerlei Menüeinträge zu HDMI oder Screen-Anpassung o.ä.

Im Gegensatz zu anderen Rezensenten(Geräten?) hat der GPS-Fix bei mir nur wenige Augenblicke gedauert (ich habe ihm aber auch erlaubt mich per Mobilnetz zu orten) und eine Probe-Navigations-Fahrt mit Google-Maps funktionierte auf Anhieb sehr schnell und Meter-genau (auch dabei gab es eine gute 3G Verbindung).

Die Kameras werden zB von Antutu mit 13,3 und 5,3 Mpix identifiziert - ich tippe mal, das ist aus den echten 8/3 Mpix interpoliert. Die Qualität beider Kameras ist OK (sagen wir mal angemessen) und mit LED-Flash auch Indoor brauchbar aber ich lege da keinen sonderlich grossen Wert drauf. Die Kipp-Sensoren reagieren gut auf Drehungen . Der Lichtsensor regelt die Display-Helligkeit vernünftig und der Abstandssensor schaltet den Touchscreen beim Telefonieren aus... alles wie gefordert. Einen Kompass gibt es nicht.

Bluetooth zu Kopfhörer klappte gut. Am PC lässt sich das Handy als einfacher USB-Massenspeicher ansprechen (sehr schön dieses nervige MTP mit Ubuntu nicht nutzen zu müssen). Die Optionen sind USB-Massenspeicher, MTP, PTP (Kamera) und "nur Laden" (schnelleres Laden). Dann gibt es da noch ein "virtuelles CD-Laufwerk zur S/W-Installation" als USB-Option, das ich aber bestimmt nicht aktiviere.

Ebenfalls nicht beworben ist die gute USB-OTG-Host-Fähigkeit; mit einem microUSB-OTG-Adapter lassen sich Tastatur, Maus, Kombigeräte, USB-Hubs (oft nicht selbstverständlich), Sticks und sogar eine recht stromfressende externe HDD betreiben. Sehr gelungen. Nicht unterstützt wurde lediglich ein Ethernet-USB-Dongle ... kann ich verschmerzen :). WiFi-Hotspot (mit WPA2) wird unterstützt und läuft gut. Bluetooth- und USB-Tethering wird angeboten, habe ich aber nicht probiert. Das FM-Radio hat einen normalen Empfang für solche Handy-Empfänger und die nette Option, trotz angeschlossenen Kopfhörer (als Antennenkabel) über Lautsprecher ausgeben zu können. Der (leider wie immer rückseitige) Lautsprecher ist übrigens gar nicht so schlecht.

Die zwei(!) mitgelieferten Akkus sind mit 3800 mAh "beschriftet". Sie halten jedenfalls mindestens über den Tag und wenn ich im Reader-Modus bin (3G aus, WiFi an und gedimmter Screen), hält er auch viele Stunden mit Screen-On durch. Screen-Off mit WiFi für Musik (Spotify / NAS / usw.) geht es auch sehr lange gut. Insbesondere gibt es keine komischen Sprünge in den Batterie-Prozenten sondern eine gleichmässige Lade und Entlade-Historie in GSM. Energiespar-Wunder darf man bei einem solchen Display aber nicht erwarten. Ich schau mir das mal weiter an, wenn sich mein Nutzungsverhalten eingependelt hat.

Die weiteren Beigaben: Netzteil (besser direkt entsorgen), Headset (gibt schlimmere), Silikon-Hülle (passt nicht wirklich), zweiter Akkudeckel mit Flipcover (sehr praktisch - hoffentlich hält der etwas). Alles ganz nett aber ich brauche es nicht wirklich. Ob man jemals Ersatzzubehör für dieses Gerät bekommt weiss ich aber auch nicht. Also ist das schon ganz gut.

Tja, eine Kaufempfehlung ... ich denke das Handy ist schon wirklich sehr gut in seiner Preisklasse. Man darf nur nicht mit dem Gerät vergleichen, das das "Design inspirierte" und Support wird es auch nicht geben. Aber für jeden, der weiss was er sich mit solchen China-Clones anmutet, kann ich dieses Gerät von diesem Händler eigentlich empfehlen.

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P.S.:
wenn man das Gerät mit einem Netzteil nicht ausreichender Leistung lädt (wie z.B. mit dem mitgelieferten(!)), kann es sein, dass der kapazitive Touchscreen spinnt wenn man es beim Laden benutzt. Das habe ich schon bei diversen Tablets mit kapazitiven Screens erlebt und auch hier hatte ich das einmal am Anfang (daher meine (ernstgemeinte) Empfehlung, das Netzteil direkt zu entsorgen) aber nicht mehr mit jedem halbwegs vernünftigem Netzteil >1A. Ich tippe, dass ist der Effekt, den ein anderer Rezensent beobachtet hatte auch weil sein Netzteil sein Handy offenbar nicht mal voll lädt.

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Ergänzung 25.03.2014: ich habe das Phablet nun 2 Monate und bin weiterhin zufrieden. Insbesondere ist der 3G- und WLAN-Empfang (besser als mein S3) und die Akku-Leistung wirklich gut. Ich nutze mittlerweile den GO Launcher Ex (prime); damit arbeitet es sich auch im Quer-Format angenehm.
Einen Negativ-Effekt hatte ich allerdings: Nach einem Austausch des Akkus gegen den vollen 2., wollte das Handy nach einigen weiteren Stunden plötzlich nicht aus dem Standby aufwachen und sich auch nicht laden lassen. Da hat nur Akku Entfernen/Wiedereinsetzen geholfen, um überhaupt wieder laden zu können. Der (2.) Akku war eigentlich recht voll, aber nach einem weiteren Tag gab es wieder so einen Aussetzer. Ich habe dann das Gerät aktiv gelassen bis der Akku fast leer war und dann im eingeschalteten Zustand bis 100% geladen. Das scheint das Problem gelöst zu haben. Möglicherweise wird die Akku-Statistik im Gerät nicht korrekt aufdatiert bei ausgeschaltetem Laden und es hält sich dann fälschlicherweise für entladen und schaltet somit auch nicht ein(?).

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14.06.2014:
Heute kam auf heise.de die Meldung rein, dass das Star N9500 mit Malware "ab Werk" infiziert sei. Die in der Meldung zitierte App G Data Internet Security meldet aber bei vielen China-Klones und eben auch diesem N9599T Handy hier (zumindest in meinem Fall) die Malware Uupay.D. Ob das jetzt eher Marketing von G Data ist oder eine reale Gefahr, weiss ich nicht. Es gibt aber Kommentare im Netz, die das Programm gar nicht als echte Malware sondern eher als "Black-Market" und G-Data da eher als Werbetrommler in eigner Sache sehen. Die App ist wohl als Play-Store-ähnliche App mit "Play-"+chinesischen Schriftzeichen unter "Alle Apps" zu finden. Ich hatte die sowieso deaktiviert (unter den App-Einstellungen), aber löschen lässt sie sich als System-App natürlich nicht ohne weiteres. Gab in den Kommentaren dort auch direkt einen Hinweis, wie man das los wird.
Also ROOTEN: Framaroot APK (1.9.3) von vertrauenswürdiger Quelle installieren (zB chip.de), die letzte der drei angebotenen Methoden auswählen (irgendwas mit B..), bei "success" rebooten, eine Superuser-App zur Rechteverwaltung (zB SuperSU) und eine App installieren, die System-Apps löschen kann (zB "root app delete") und dann die gemeldete App (Play-XY mit ID com.uu...) entfernen (forcieren), rebooten. Hat zumindest bei mir funktioniert und bisher keine negativen Nebenwirkungen. Framaroot selbst wird natürlich nun noch als Malware gefunden (ist ja ein Exploit). Alles auf eigene Gefahr und Verantwortung...
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 27, 2014 7:29 PM MEST


Coby Kyros MID4331 10,9 cm (4,3 Zoll) Tablet-PC (ARM Cortex A8, 1,1GHz, 512MB RAM, 4GB HDD, Android 4.0) schwarz
Coby Kyros MID4331 10,9 cm (4,3 Zoll) Tablet-PC (ARM Cortex A8, 1,1GHz, 512MB RAM, 4GB HDD, Android 4.0) schwarz

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht schlecht für den Preis, 6. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe den Luxus, gleich drei ähnliche von diesen Mini-Tablets mit 4,3 Zoll Screen bei 480x272 Pixel und Android 4.x zu besitzen und vergleichen zu können: dieses Coby Kyros MID4331 (auch manchmal als "Mini" zu finden), das "Energy Sistem A4 dark iron (8GB)" (das i ist kein Tippfehler) und das JXD S18... NEIN, ich gehöre nicht zu denen, die lauter Dinge bestellen, "testen" und alle bis auf eins zurückschicken, sondern ich habe auch drei Anwendungen für die Teile:

1.: mobiles Hosentaschen-"Tablet" zur (Musik-)Unterhaltung, Rumexperimentieren (zB mit dubioseren Apps) und zur Kinderbelustigung unterwegs - also für Dinge, für die mir mein Handy zu schade ist. 2.: Als (fast) "always-On" Internet-Radios (+Spotify und NAS-MP3-Streaming)für Wohnzimmer an der Anlage und in der Küche (mit Aktivbox = 3.). Für die Radio-/Musikfunktionen hatte ich bisher ein uraltes Laptop mit Linux und einen Bluetooth-Receiver fürs Handy & mein "richtiges" Tablet (der ist aber eigentlich zu unpraktisch wenn man nicht der einzige Nutzer ist) aber da bei uns doch fast ständig Musik dudelt, sind die jährlichen Stromkosten für das Laptop mittlerweile fast in der Größenordnung dieser Gerätpreise (und die brauchen wirklich deutlich weniger Strom). Der Sieger des Vergleichs darf also seine eigentlichen Bestimmung nach als mobiles Internet Device dienen, der zweite darf an die HiFi-Anlage und der "Verlierer" muss im Küchendunst fristen.

Um es gleich vorweg zu nehmen, mein Gewinner ist das Energy Sistem A4 und über das habe auch eine Rezension geschrieben. Mein Verlierer ist das JXD S18. Das Coby hier ist aber gar nicht so schlecht - vor allem bei dem aktuellen Preis von ca. 40E - während das A4 für 60E zu haben war(!) und ich mir das JXD bei der Bucht für sehr wenig Geld geholt habe. Über das JXD S18 lass ich mich gar nicht weiter aus; es ist ein einfacher, billiger Plastikbomber mit resistivem(!) Touchscreen sowei weiteren Nachteilen und nur wenigen Vorzügen, die eher Freaks/Nerds interessieren (zB kann es gleichzeitig als Host am USB-OTG-Port dienen während es via Weiche am gleichen Port geladen werden kann - damit kann man es dauerhaft mit einem USB-Ethernet-Dongle am LAN betreiben) - eigentlich nicht empfehlbar, es sei denn man hat sehr spezielle Anwendungen (auf resistiven Screens kann man zB immerhin mit einem einfachen Plastikpin Notizen/Skizzen machen)...

Wie schon eine anderer Rezensent geschrieben hat, liegen dem Coby und dem A4 beiden immerhin USB-Kabel, USB-OTG-Adapter, Kopfhörer und Schutztasche+Tuch bei. Beim A4 sind die allesamt wertiger und die Hörer sogar gut, beim Coby von der Qualität eher mittelmäßig/schlecht. Das Coby hat zusätzlich als einziges Gerät ein recht kompaktes USB-Netzteil (1A) beiliegen (Pluspunkt für Coby - auch wenn ich schon viele davon habe). Coby hat einen Micro-USB-Port, das A4 eine Mini-USB Buchse. Beide haben eine grieselige Schnapschuss-Kamera auf der Rückseite ... nun ja...

Auf dem Coby läuft Android 4.0.4, auf dem A4 "schon" 4.1.1 auch wenn es noch mit 4.0 beworben wird. Das Coby ist NICHT Google-zertifiziert und man muss Apps mit dem vorinstalierten GetJar holen (nicht zu empfehlen), oder besser, sich alternative App-Stores wie zB 1mobile Market draufziehen (einfach über Web). Das ist natürlich nichts für viele Leute, denen das schon zu kompliziert sein könnte. Das A4 hat hingegen Google-Play und Google-Services. (Nachinstallierte) Video-Player (MX usw.) funktionieren gut; auf dem Coby sogar besser u.a. weil der Fullscreen-Mode problemloser geht. Da der Verwendungszweck für den Coby ziemlich schnell klar war, habe ich auf dem gar keine Spiele o.ä. probiert -auf dem A4 laufen die trotz schwacher CPUs ganz gut - u.a. weil es einfach wenig Pixel zu bewegen gibt. Ich denke, auf dem Coby ebenso.

WiFi ist unter meinen Bedingungen (und das sind eigentlich ziemlich herausfordernde mit vielen konkurierenden Netzen und Geräten) erstaunlich stabil und von ausreichender Geschwindigkeit - die Reichweite könnte aber etwas besser sein... reicht aber für die Wohnung.

Das EnergySistem A4 bietet ausgezeichnete Unterstützung für USB-OTG an zB Sticks, Hubs, Mäuse, USB-Ethernet-LAN-Dongles, 3G-Sticks und dazugehörig Hotspot-Funktionen. Zusätzlich liefert es auch noch auch genug Strom am OTG-Port. Unter anderem deshalb habe ich unterwegs lieber das A4 mit. Das Coby hingegen unterstützt scheinbar nur USB-Sticks am OTG-Port (immerhin auch nicht schlecht und wohl für 99% der Leute ausreichend). microSDs (16GB) liefen auf beiden gut. Für den Coby ist eine SD-Karte auch "Pflicht", da er von den 4GB nich viel mehr als 1GB (!) für Medien usw. frei hat (ebensoviel für Apps) - beim A4 sind es dann 5-6GB.

Der Screen vom Coby ist besser bzgl Blickwinkelstabilität, Ausleuchtung und Helligkeit als der vom A4, was aber nicht heisst, dass er besonders toll sei. Aber er ist OK. Dass die Dinger ziemlich pixelig sind, sollte ja wohl jedem klar sein, bei dem Coby fällt das nur etwas mehr auf, da er zwar eine Phone-ähnlich Oberfläche hat (also eine Leiste mit fixen Apps und dem Drawer), aber auch winzige Icons & Schriften. Das ist teilweise aber auch von Vorteil für die Übersicht. Der Touchscreen vom Coby reagiert gut bis sehr gut und flotter als der A4, der Vergleich mit dem A4 kann aber etwas ungerecht sein, da letzteres mittlerweile mit Apps überladen und ziemlich beschäftigt ist.

Der Coby hat mich erstmal in Schrecken versetzt und hätte beinah direkt die Heimreise angetreten, da er im Betrieb scheinbar nicht geladen werden kann. Akku-Symbol und Setting-Eintrag zeigten nix beim Anstecken des Kabels. Aber wenn der Screen off ist, wird immerhin doch langsam geladen und sonst zumindest das Akkuniveau gehalten - andere Akku-Apps (GSAM zB) zeigen dann auch den Ladevorgang. Wenn das Gerät ganz aus ist, lädt er auch normal flott. Der Akku hält bei Screen-Off und mit Wifi aktiv/Musik über Kopfhörer erstaunlich lange (8-10h oder sogar mehr), mit Screen-On & hell sowie Voll-last an App-Nutzung aber wohl nur ca. etwas über 2h. Der A4 hält mit screen-on etwas länger aber bei Screen-Off deutlich kürzer (und wird im Gegensatz zum Coby relativ warm). Der Coby hält auch als Videoplayer (Screen halb-hell, wlan off) ebenfalls erstaunlich lange durch; 6 Stunden war kein Problem.

Das Coby hat "riesige" Ränder um den Screen, das A4 ist wesentlich minimalistischer. Der Rand ist nicht immer schlecht, man kann gut die Daumen drauf ruhen lassen und es besser halten. Auch ist das Coby etwas flacher als das A4 und die Rückseite fühlt sich sogar besser an (leicht riffelig), aber für meine mobilen Zwecke ist das A4 deutlich besser geeignet, da wesentlich(!) kompakter. Der eingebaute Speaker vom Coby ist schlechter und ungünstig positioniert, da man ihn leicht zuhält aber beide Geräte sind da sowieso recht blechern im Sound ohne Kopfhörer. Insgesamt sind beide von der Gehäuse-Qualität gar nicht so schlecht.

Generell muss man wissen, ob man solche Geräte überhaupt braucht - es gibt ja auch sehr günstige Billig-Handys, die das alles und noch viel mehr auch können - für meine Zwecke sind sie jedoch ganz gut geeignet. Und wenn sie qualitativ relativ gut verarbeitet und auch noch so günstig daherkommen wie das Coby kann ich sie für solche Zwecke und Do-It-Yourself-Leute sogar empfehlen. Wegen des (aktuellen) Preis-Leistungsverhältnises (man muss aber eine microSD Karte hinzurechnen, wenn man es nicht - so wie ich - nur als "Radio" missbraucht) bekommt das Coby noch 4 Sterne, wäre es in Preisregionen von 50-60E, würde ich nur 3 geben (bzw. es gar nicht gekauft haben).

P.S.:
Für Experten: CPU-Z meldet eine Allwinner A13 ARM Cortex-A8 mit (60 MHz -)864 MHz (also werden die möglichen 1,1 GHz nicht genutzt) und Mali-400MP. Das der Maximaltakt doch recht niedrig ist, erklärt wohl auch die relativ lange Akku-Laufzeit und die "Nicht-Erwärmung". Ist für mich aber kein Problem, da der Coby sich angenehm flott verhält und Medien problemlos abspielt.
Wer das auf eigene Verantwortung "riskieren" möchte: das Coby MID4331 kann relativ einfach mit "Bin4ry's Root Utility" gerooted werden, ich musste für ADB nur manuell den usb-adb-Treiber dem "MID4331"-Gerät in Windows zuweisen, aber dann läuft das automatisch. Da ich weder Google- oder sonstige Accounts oder gar sensitive Informationen drauf habe, hab ich es einfach mal probiert. Einfach Suchmaschinen bemühen... Momentan ist der Preis übrigens noch attraktiver geworden!


Energy SistemTM Internet Media Tablet Energy Tablet a4 Dark Iron 8GB (Pantalla 4,3", Wi-Fi, Camara)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kommt mit Android 4.1.1, wertig, viel Zubehör, vielseitig, Akku eher schwach, 30. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe das 4,3 Zoll Tabletchen direkt von "Energy Sistem" aus Spanien innerhalb von 4 Tagen erhalten (also deutlich schneller als angekündigt). Die Produkt-Verpackung ist nett gestaltet, es liegen als Zubehör neben Tasche+Tuch auch akzeptabele In-Ear-Kopfhöhrer (mit 3 verschiedenen Aufsatzgrößen), ein MINI-USB-Kabel und ein Mini-USB-OTG-Adapter bei. Auch alle qualitativ gut und mit Klett-Bändern versehen.

Das Gerät selbst ist natürlich erkennbar Plastik mit gerundeten Ecken, fühlt sich aber recht wertig an und ist gut verarbeitet. Der MicroSD-Karten-Slot (16GB getestet) ist perfekt gearbeitet und es steht nichts über. Power- und Vol+/- Tasten haben einen guten Druckpunkt. Der Rückseitige Mono-Speaker ist "naja" - aber ich kenne schlechtere. Soundqualität mit den Kopfhöhrern is recht gut.

Kleiner Minuspunkt (jedenfalls für meine Wurstfinger) ist, dass der Screen etwas tief eingelassen ist; man kann nicht immer ganz zuverlässig die Screenränder bedienen. Der Screen selbst auch bei mittlerer Helligkeit OK und die doch recht geringe 480x272 Pixel Auflösung fällt nicht negativ auf. Multitouch klappt zuverlässig. Die Kamera ist grenzwertig aber für einen Schnappschuss kann man sie nutzen. Das mit "Videokonferenz" geworben wird, ist bei einer rückseitigen Kamera etwas unsinnig.

Das Energy a4 kommt über die beworbenen 4.0 hinausgehend mit Android 4.1.1 (meine Seriennummer beginnt mit 069, was nach der EnergySistem-Website wohl auch eine neuere Hardware-Revision kennzeichnet). EnergySistem hat die Android-4.1-Tablet(!)-Oberfläche nicht sonderlich angepasst, ausser den Haupt-Apps selbstgestaltete Icons verpasst. D.h. auch, dass Icongrößen usw. nicht an den doch recht kleinen Screen/Auflösung angepasst sind und zB die Notifications sich gerne mal überlagern. Das ist zB beim JXD S18 anders (der ist aber in vielem qualitativ schlechter und überhaupt nicht vergleichbar). Die Video-Wiedergaben mit dem System-Player gehen flüssig. Komisch ist, dass gelegentlich (zB bei Youtube) Hoch- und Querausrichtung von Videos nicht richtig mitgemacht wird. Der Bewegungssensor an sich reagiert aber gut (zB bei DoodleJump). Vom Speicher sind etwa 1,2 GB für Apps vorgesehen und ca. 5 GB als interner Daten/Medienspeicher frei (ein paar Beispielvideos/mp3s/Fotos kann man auch noch entsorgen wer mehr Platz haben will).

Das System kommt relativ schlank ausgestattet daher; insbesondere ohne nervige Bloatware. Google-Play-Store ist installiert die Google-Services laufen prinzipiell, ich habe mich aber entschieden, das Gerät nicht mit einem Googlekonto (oder überhaupt einem Mail-Account o.ä.) zu versehen, da ich es u.a. zum Experimentieren und Ausprobieren von "dubioseren" oder potentiel teuren "Freemium" Apps benutze, die ich nicht auf meinen "richtigen" Android-Handy/Tablets haben möchte. Auch verbinde ich mich damit in unsichere öffentlichen WLans (diese "Paranoia" richtet sich nicht gegen E. Snowdens Ex-Arbeitgeber, sondern eher gegen das sehr einfache Abgreifen von (Mail-)Kontodaten usw. in offenen Netzen) und vor allem gebe ich das A4 auch mal in die Kinderhände zum Rumspielen/Medienkonsumieren (die finden das übrigens ziemlich cool). Das wird einem erleichtert durch den zusätzlich vorinstallierten "1Mobile Market" App-Store, der die meisten bekannten kostenlosen Apps aus dem Play-Store auch ohne Account anbietet. Bestimmt nicht gerade sehr sicher - ist aber, wie gesagt, auch gar nicht notwendig; wer will hat die volle Google-Vielfalt über den offenbar zertifizierten Play-Store.

Die üblichen Spiele mit schlecht-gelaunten Vögeln usw. laufen gut und schnell, was jetzt nicht an einem besonders tollen Prozessor liegt, sondern einfach an der geringen Zahl von Pixeln, um die sich CPU und (Mali400-)GPU kümmern müssen. Bei intensiveren Anwendungen ist die Reaktion schon mal etwas träger, aber insgesamt ist das Gerät erstaunlich flott.

WLAN war bisher stabil und recht schnell innerhalb der ganzen Wohnung (wir haben hier extrem viele Nachbar-Netze, Repeater und massenhaft funkende Geräte - robuste Verbindung ist also nicht selbstverständlich). Verbindung per USB zum PC als Massenspeicher ist auch problemlos und schnell.

Das A4 hat eine ausgesprochen gute Unterstützung für USB-OTG-Host Funktionen. Insbesondere ist das hier endlich mal ein Gerät, dass ausreichend Saft am OTG-Port bereitstellt. Die Standard-Anwendung ist sicher vom USB-Stick mal eben Filme/Musik wiederzugeben - das klappt auch sehr gut. An den Adapter kann man aber auch einen USB-Hub anschliessen und das A4 unterstützt sogar USB-Stick und zB (Funk- oder Kabel-)Maus gleichzeitig. Richtig nett ist die Unterstützung von USB-Ethernet-Donglen (die billigen 5 Euro Teile) mit denen man sich per LAN-Kabel ins Netz hängen kann und auch mein stromfressender alter Aldi-UMTS-Stick (=Huawei E160) wird mit seiner 3G-SIM sofort erkannt und ist ohne weitere Konfiguration im Mobilfunknetz nutzbar. Da scheint es übrigens einen Bug in diesem 4.1.1 Build zu geben; "Mobilfunk-Standby" wird auch ohne jeden Stick o.ä. als grosser Akkuverbraucher in den Settings angezeigt - in Realität wird davon aber überhaupt nichts verbraucht - Ist aber nur ein Detail. Wer will kann so sogar einen WiFi-Hotspot (wird vom System unterstützt) für Kabel-LAN oder Mobilfunk aufbauen. Problem ist nur, dass der USB-OTG-Port gleichzeitig zum Aufladen benötigt wird - also ein nicht allzu langes Vergnügen.

Damit kommen wir auch zu dem Punktabzug: für ein Gerät, dass ja in erster Linie zur mobilen Medienwiedergabe und spielerischen Untehaltung (zB zur unpädagogischen Berühigung der Rücksitz-Monster) gedacht ist, ist der Akku doch etwas schwachbrüstig. Maximal 2.5 Stunden Screen-On Time mit kontinuierlichem Wlan, Browsing und etwas Video Streaming und leichtem Gaming waren bisher drin. Wer spart und mit dunkelem Screen nur offline Musik hört, hat natürlich wesentlich länger was davon. Der Akku kam auch total entladen bei mir an und das Gerät wird beim Laden durchaus recht warm, was ihm sicher nicht auch nicht gut tut.

Man kann natürlich generell fragen, ob man so was braucht, wo es doch für nicht alzuviele Euro mehr auch zB einfach billige China-Handys gibt, die auch ohne SIM das gleiche leisten können (bzw. dazu noch mehr Pixel,evtl. 3G,GPS,Bluetooth, 2 Kameras usw. haben - allerdings sparen die oft am Speicher). Das muss man selber wissen, aber ich fand die Größe/Haptik und vor allem die Qualität für ein Gerät der 60Euro-Klasse doch recht überzeugend.

P.S. Für Experten: CPU-Z meldet einen Allwinner A13 SoC (ARM Cortex-A8) single-core mit (60-)1200 MHz (er geht im Idlen auch wirklich runter auf 60-100MHz) mit Mali-400 MP. CPU-Z meint auch root access zu detektieren, Root-Checker und SuperSU sehen aber keinen - ich habe aber auch nicht weiter nachgeforscht.


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Preis: EUR 14,85

28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Begeistert aber Stromversorgung via HDMI hat Tücken, 27. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin sehr angetan von dem HDMI-to-VGA Konverter und habe direkt einen weiteren bestellt (für unterwegs). Ich habe diverse Geräte als Video-Quellen (2 Android-Tablets mit Mini-HDMI-Out, 2 Android-Mini-PC TV-Sticks, 1 Minix Neo x5, 1 Rapberry Pi, 1 DVB-T Receiver mit HDMI-Out) an zwei alte VGA-Monitore und einen Beamer mit VGA-Eingang angeschlossen und es hat durchgängig gut funktioniert - allerdings alles in maximal 720p getestet. Besonders praktisch finde ich die Auskoppelung des Audio-Signals auf die 3.5mm Buchse. Gerade die Android-TV-Sticks haben sonst keinen anderen Audio-Output als HDMI und so kann man auch an die Boxen oder Kopfhörer usw. anschliessen und das Ganze als extrem günstigen Mini-PC/Medienspieler/Internet-Radio nutzen (geht zur Not auch mit USB-Audio-DACs - ist aber komplizierter). Bei dem sehr alten 4:3 VGA-Monitor stimmt natürlich das Screen-Ratio der fixen 16:9 Inputs nicht, aber einige Androiden haben ausreichen Spiel im Screen-Scaling, um das auszugleichen. Der RasPi nimmt einfach die "echte" VGA-Auflösung des Monitors.

Die Stromversorgung wird via HDMI von der Signalquelle geliefert und nur wenn das sendende Gerät nicht ausreichend oder gar keinen Strom via HDMI liefert, kann der Adapter nicht ohne externe Stromversorgung (via Micro-USB) arbeiten. Hier gibt es aber ein Problem: Der HDMI-Standard erwartet eine Versorgungsspannung von 5V und 50mA am HDMI-Ausgang. Diese Art von HDMI-to-VGA Adaptern sollen (soweit ich das in diversen Foren gelesen habe) allerdings deutlich mehr Strom ziehen (200mA und mehr). Die 5 Androiden oben und der Receiver haben das geliefert. Aber der Rasperry Pi (und wohl auch die Mac-PCs aus den anderen Rezensionen) liefert offenbar genau nach Spezifikation, macht also die Überforderung nicht mit (oder wird instabil) und man benötigt die externe Versorgung... Das ist aber weniger kritisch, als Geräte, die zwar temporär (durchaus Stunden) damit klar kommen, aber nicht dauerhaft - ohne Schaden zu nehmen - den "hohen" Strom liefern können. Es wird von Rasperry Pis berichtet, denen so eine Diode durch"brannte" (eigentlich "durchbricht" die Sperrschicht ... aber egal).

Also auch wenn pures Plug-and-Play verlockend ist und wohl viele Geräte damit gut klarkommen, würde ich den Adapter nur mit zusätzlicher Stromversorgung via USB betreiben. Ich ziehe ein Stern ab, weil die Behauptung "kein externes Netzteil erforderlich" zwar nicht falsch (man kann ja problemlos von den meisten USB-Ports den nötigen Strom ziehen), aber auch nicht gerade vollständig ist. Ansonsten eine klare Kaufempfehlung für jeden der weiss, was er tut.


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5.0 von 5 Sternen Günstiger Mini-USB-Stecker zu USB-Buchse Winkeladapter mit OTG(!), 2. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Adapter ist von der Verarbeitung für seinen Preis von knapp einem Euro + zwei Euro Porto völlig OK. Der Mini-USB-Stecker sitzt passgenau ebenso wie USB-Sticks usw. ohne Spiel gut in der USB-Buchse sitzen. Das wichtigste ist aber, dass er nicht nur ein Winkel- und Mini-zu-Normal-USB-adapter ist, sondern auch ein USB-OTG-Adapter.

Ich habe ein Billig-Android-Tablet, das als USB-OTG- und Lade-Anschluss eine Mini-USB-Buchse hat und ebenso auch ein Android-TV-HDMI-Stick. Eigentlich wollte ich den Adapter (mit anderen Kabeladaptern) v.a. zum Laden in einer engen KFZ-Halterung nutzen, aber die OTG-Funktion ist natürlich eine nette Zugabe. Gerade das Tablet ist etwas pingelig mit MiniUSB-OTG-Adaptern, die man normalerweise als kurze Kabeladapter bekommt. USB-Stick, USB-Maus, usw. werden mit diesem Adapter gut erkannt.

Etwas ungewöhnlich war, dass das ganze (mit den angekündigten 2 Wochen Lieferzeit) per Einschreiben(!?) aus Singapur kam. Ich kann das Teil für Geduldige und den Preis empfehlen.


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39 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bezieht sich auf WR710N mit 2xLAN, USB, und integriertem Netzteil (nicht WR702N), 20. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe hier noch keine Rezension zu dem relativ neuen TP-Link TL-WR710N gesehen, der von Amazon als "Wandmontage"-Variante des TP-Link TL-WR702N gesehen wird, obwohl es wirklich ein komplett anderes Gerät ist. Eigentlich warte ich immer etwas länger mit einer Rezension, hier ist es aber wohl nötig, mal die Unterschiede von diesem Gerät gegenüber dem 702N hervorzuheben. Generell ist mein Eindruck von dem 710N zur Einfachheit der Nutzung, Verbindungsaufbau und Stabilität, usw. wohl genauso positiv wie die meisten Rezensioen zu dem 702N hier - ich konzentriere mich mal auf die Besonderheiten (soweit ich sie mangels eines 702N erkenne):

- Maße und Ausstattung:
der 710N ist in allen Dimensionen ein bis zwei cm größer als der 702N, d.h. insbesondere auch dicker (ca. 28mm statt 18mm). Das ist zwar immer noch sehr kompakt, aber jetzt eher kein Teil für die Hosentasche mehr... das liegt natürlich v.a. an dem eingebauten Netzteil (100-240V, 50/60Hz, 0.3A). Was ich nicht aus der Produktbeschreibung erkannt hatte ist, dass der Euro-Stecker-Aufsatz nicht fest verbunden ist, sondern aufsteckbar ist (sehr stabil). Theoretisch könnte es also US-/UK- Steckeraufsätze dafür geben (habe aber noch keinen gesehen). Wegen der eingebauten Stromversorgung gibt es dann auch nicht den Micro-USB-Port des 702N aber eben die "normale" USB-Buchse, die eben nicht nur zur Aufladung eines Smartphones/Tablets (5V/1A) genutzt werden kann, sondern auch USB-Sticks und externe Festplatten annimmt und sie als (Samba-)share im eigenen Netz zur Verfügung stellt. Dazu kommen die 2 LAN-Buchsen; eine ist als LAN/WAN markiert und stellt die Verbindung zum Ethernet-Netz her. Die zweite Buchse ist dann zur Verbindung mit einem weiteren Computer per LAN gedacht. Ein Reset-Loch und die blaue LED gibt es auch noch. Mitgeliefert wird das sehr praktische, 50cm lange CAT-5 Flachbandkabel, das wirklich fast keinen Stauraum braucht.

- Funktionen:
Wie schon oft zum 702N geschrieben baut sich sehr schnell (aber nicht sofort - insbesondere nicht wenn etwas am USB-Port hängt) ein WLAN-Netz auf (mit einer individuellen "TP-LINK_******" SSID und einem individuellen WPA2-Schlüssel; 8 Ziffern). Einige Sekunden ist es als WEP-Netz zu sehen, bevor es zu WPA2 switched. Die Einstellungen und Keys scheinen mir sicher genug und ich habe sie so belassen. Die WiFi-Verbindung ist besser als ich erwartete, ich habe in der ganzen (WiFi-strahlenverseuchten) Wohnung guten Empfang und auch bei 15m (Sichkontakt) noch gute Raten. Direkt in der Nähe hatte ich stabile 135Mbps. Problemlos wird dann in das heimische LAN-Netz zur Fritzbox geroutet. Auch unterwegs (bisher nur ein Eisatz), gab es keinerlei Probleme in das LAN zu kommen. Unter 192.168.0.254 ist der Router direkt erreichbar (user=admin/pw=admin) und im Browser (englische Seiten) zu konfigurieren. Ich habe nur Android-Tablets und Ubuntu-Laptops genutzt; die verbinden sich sofort und ohne spezielle Einstellungen... ich kann also zu komischen Konfigurationen am PC oder der mitgelieferten Software unter Windows nix sagen. Ich denke, hier unterscheidet sich der 710N nicht sehr vom 702N. Was ich in der Konfiguration des Routers geändert habe ist die Wireless Ländereinstellung von USA auf Germany umgestellt um die richtigen ("legalen") Frequenzkanäle zu nutzen. Insgesamt bin ich mit den "Normal"-Funktionen und der Leistung sehr zufrieden.

- Besonderheiten:
Der eingebaute Stromstecker/das interne Netzteil sind wirklich sehr praktisch! Auch wenn dadurch alles etwas klobiger ist, reicht es so schnell ein Gerät in die Wandsteckdose zu stecken und ein LAN-Kabel zu verbinden und man ist fertig. Zwar kann man den 710N dann nicht mit einem beliebigen USB-Anschluss powern, aber das sehe ich nicht als echte Einschränkung, denn da wo ein LAN-Kabel ist, ist im Allgemeinen ja wohl auch Strom.

Die zweite LAN-Buchse scheint etwas fragwürdig im Nutzen, kann aber z.B. einen LAN-Hub ersetzen, wenn man zwar sein WiFi-Netz aufspannen will aber ein oder zwei (weitere) Geräte per Kabel ins Netz bringen will ... oder die WAN-Buchse direkt mit einem DSL/Kabel-Modem verbunden ist. Auf diese eventuell auch eher daheim genutzte Router-Funktion zielt eigentlich der 710N mehr als der 702N ab - leicht transportabel ist er aber trotzdem.

Die für mich wichtigste Besonderheit ist der USB-Share; der Samba-Server konnte USB-Sticks und auch eine externe 2,5Zoll (USB3)-1TB-WD-Festplatte bereitstellen. Strom ist an dem USB-Port ja genug vorhanden (das 1A stimmt wohl wenn ich die Ladezeit eines Tablets an dem Port anschaue). Der Router kann Mediendateien auch als Mediaserver sharen - das habe ich aber nicht probiert. Der Server hat ein admin und ein guest Nutzerkonto. Letzteres ist per default auf read-only eingestellt (kann man aber umkonfigurieren). Das USB-Device mit seiner Partition erscheint als "Volume1" - wahrscheinlich können auch mehrere USB Partitionen/Geräte benutzt werden - muss ich aber noch ausprobieren. Im WLAN ist der Share unter 192.168.0.254 problemlos sichtbar (zumindest von Androiden/Ubuntu) und von den verschiedenen Geräten im WLAN nutzbar. Hänge ich jedoch per LAN an dem Router, sehe ich den Share nicht mehr(?) Da muss ich wohl noch was testen oder gar nachlesen :)

Insgesammt eine klare Kaufempfehlung für alle, die etwas mehr Funktionen als die des 702N haben wollen und etwas weniger winzige Ausmaße in Kauf nehmen können.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 14, 2014 8:46 PM MEST


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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Passt für den neuen original 3000mAh Akku. Schön griffig., 16. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte in einem Forum gelesen, dass diese Hülle auch für "dickere" S3's passt. Meins hat den neuen original Samsung 3000mAh Akku mit Rückplatte und hat somit einige mm zugelegt. Die Hülle passt tatsächlich sehr gut, die Aussparungen liegen genau richtig und auch die Tasten sind durch die ganz leicht vorstehenden Druckflächen gut ertastbar und sehr gut bedienbar. Das S3+Akku+Hülle passt in seiner vollen Breite sogar noch in das EDD-S20E Dock.

Erstaunlicherweise spannt die Hülle nicht mal sonderlich - nur links und rechts ist es etwas kńapp. Das lässt mich natürlich fragen, wie "labberig" die Hülle denn bei dem normalem Akku wäre ... noch nicht ausprobiert. Das profilierte Silikon ist schön griffig. Die mitgelieferte Schutzfolie habe ich nicht benutzt - habe schon eine drauf ... aber nett, das man eine zusätzlich bekommt.

Für den Einsatz mit dem 3000er Akku bei dem geringen Preis sehr zu empfehlen (zumal es ja kaum Alternativen gibt). Für ein "normales" S3 scheint es mir etwas zu gross/weich zu sein - habe ich aber nicht probiert.


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