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Rezensionen verfasst von
Stefanie Conrad "Stefanie Conrad" (Düsseldorf)

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Moulinex BY530F Wasserkocher Subito Edelstahl, 1.7 L
Moulinex BY530F Wasserkocher Subito Edelstahl, 1.7 L
Preis: EUR 31,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Seltsame Wasserstandsanzeige, 10. Juli 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Auf dem ersten Blick überzeugt der Wasserkocher von Moulinex mit einem klassischen, zeitlosen Design. Das gebürstete Edelstahl sieht elegant aus, durch den offenen Griff ist das Gerät sowohl für Links- wie auch für Rechtshänder problemlos zu bedienen und mit dem An- und Ausknopf, der an der Heizplatte angebracht ist, lässt es sich leicht in Betrieb nehmen.

Auf dem zweiten Blick jedoch muss man leider einige Abstriche machen. Da ist zum einen eben der oben genannte gebürstete Edelstahl. Zwar sieht er ganz chic aus, jedoch macht er auch jeden Fingerabdruck schön sichtbar. Hinzu kommt eine mangelhafte Wärmeisolierung. Das Gerät wird schnell heiß, so dass man es nur am Griff berühren sollte, will man sich nicht die Finger verbrennen. Hier ist also durchaus Vorsicht geboten.

Absolut unverständlich ist für mich die Wasserstandsanzeige. Wer kommt bitte auf so dämliche (sorry) Wasserstände wie 0,8Liter oder 1,2Liter? War die Zahl 5 bei der Beschriftung nicht verfügbar? Ebenfalls fehlt ein Schwimmer, um den genauen Wasserstand anzuzeigen. So ist man leider gezwungen, die eingefüllte Wassermenge eher zu schätzen als sie denn genau einfüllen zu können.
Für (geschätzte) 1 Liter Wasser benötigte das Gerät ca 2:45 Minuten. Das ist ganz ok, aber halt auch nur Durchschnitt. Dabei ist der Moulinex durchaus etwas lauter als es vielleicht nötig gewesen wäre.

Fazit: Ganz ok, aber in der Preisklasse wäre sicherlich noch mehr drin gewesen.


Colibri Hülle für Samsung Galaxy S3 / S3 LTE Tasche Handytasche Case Cover Leder Etui
Colibri Hülle für Samsung Galaxy S3 / S3 LTE Tasche Handytasche Case Cover Leder Etui
Wird angeboten von taschen-monster

5.0 von 5 Sternen Schick und praktisch, 23. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin mit dieser Hülle für mein Samsung Galaxy S3 sehr zufrieden. Sie kommt vollkommen ohne irgendwelche Design-Schnörkel aus, also ohne Muster oder sonstige Spielereien. Einfach nur eine schöne, glatte Lederqualität. Die Farbe dunkelt übrigens recht schnell nach. Ich habe das Teil jetzt seit 5 Monaten in Gebrauch und das ursprünglich etwas ins Orangene gehende Leder ist inzwischen zu einem sehr schönen Rotbraun geworden, was mir sehr gut gefällt.
Bei den ersten Einsätzen kam mir die Hülle etwas zu eng vor, das passte alles gerade noch so. Ich habe dann einfach die Nähte vorsichtig mit einem Dehnungsspray für Schuhe (gibt's im Schuhladen für kleines Geld) eingesprüht, das Handy in die Hülle eingeführt und nach zwei-, dreimal raus- und wieder reinstecken flutschte es dann wunderbar.
Praktisch finde ich das Rückholband des Etuis, so kann das Handy nicht in der Hülle verloren gehen. Ebenfalls sehr praktisch ist das hintere Fach, in dem man flachen Kleinkram wie etwa Geldscheine oder Brillenputztücher (zum Wischen des Handydisplays) aufbewahren kann.
Fazit: schönes Täschchen für kleines Geld.


Gillette MACH3 Klingen 6 Stück + Gratis Fußball Edition Rasierer
Gillette MACH3 Klingen 6 Stück + Gratis Fußball Edition Rasierer

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mehr Plastik als Fussball, 23. Juni 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Diese Fussball-Edition des Gilette Mach-3 ist ein absolutes Umweltdisaster. Umgeben von einer riesigen Blisterverpackung bietet dieses Paket vor allem eins: viel Plastik und viel, viel Luft. Hat man erst einmal alles an Verpackung entsorgt, bleibt von dem großen Paket nur sehr wenig übrig – ein Gilette Mach-3 und 6 Klingen. Viel Lärm um nichts möchte man da denken.
Der Rasierer liegt im Vergleich zum Standardmodell sehr leicht in der Hand, da er zu 100% aus Plastik besteht. Mir persönlich sagt dieses leichtere Gewicht nicht zu, ich bevorzuge da eher schwerere Modelle. Das einzige Indiz, das den Namen „Fussball-Edition“ rechtfertigt, ist ein klitzekleiner, lieblos aufgeklebter Fussball am unteren Ende des Handstücks. Für Fussballfans definitiv zu wenig, da hätte man doch eher etwas im Stil der WM in Brasilien erwartet.
Fazit: mehr Plastik als Fussball.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 2, 2014 9:28 AM MEST


Schneider 129094 Maxx 290 Boardmarker, 4-er Etui
Schneider 129094 Maxx 290 Boardmarker, 4-er Etui
Wird angeboten von Bürohengst
Preis: EUR 5,14

5.0 von 5 Sternen Gute Stifte!, 23. Juni 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die Whiteboardmarker von Schneider kommen in Rot, Schwarz, Grün und Blau daher. Alle Farben überzeugen durch eine gute Farbintensität. Die Stifte lassen sich leicht über Whiteboards und auch über Papier führen und auch leicht wieder von den Whiteboards entfernen. Sie liegen gut in der Hand, sind weder zu leicht noch zu schwer. Alles in allem empfehlenswerte Stifte zu einem angemessenen Preis.


Wenko 17811100 WC-Garnitur Elegance Power-Loc - Befestigen ohne Bohren, Chrom, 10.5 x 38 x 16.5 cm
Wenko 17811100 WC-Garnitur Elegance Power-Loc - Befestigen ohne Bohren, Chrom, 10.5 x 38 x 16.5 cm
Preis: EUR 29,41

4.0 von 5 Sternen Mit etwas Frickelei klappt's ganz gut, 20. Mai 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die Klobürste von Wenko hat ein klassisches und dabei doch gleichzeitig minimalistisches Design. Ohne Bohren lässt sie sich an einem silberfarbenen Ring an die Wand kleben und steht dann in einem milchig-weißen Kunststoffbecher. Dieses schlichte Design gefällt mir ganz gut und dürfte auch in viele Badezimmer passen.

Nun bin ich Handwerkslegasthenikerin, das heißt, bei allem, was irgendwie mit Bauen, Basteln, Montieren, Schrauben, Sägen etc. zu tun hat, bin ich eine absolute Nullnummer. Irgendwie sind die entsprechenden Synapsen in meinem Hirn dafür nicht angelegt und somit habe ich den Test dieser Klobürste auch als Herausforderung angesehen.

Es ging dann eigentlich ganz leicht, wenn ich mir mitunter auch eine eindeutiger formulierte oder einfach nur besser strukturierte Bauanleitung gewünscht hätte. Eine größere Schrift und deutlichere Zeichnungen sowie klarere Absätze würden da schon helfen. Eine der zwei Klebstofftuben war nicht zu gebrauchen, da einfach kein Klebstoff herauskommen wollte.
Mit ein wenig Frickelei ließ sich die Klobürste an der Wand anbringen, wo sie seither auch sicher sitzt. Neben den bereits erwähnten Klebstofftuben enthält der recht unhandliche Umkarton auch sämtliches Werkzeug zur Installation, so dass man sofort loslegen kann.

Fazit: Das Teil sieht in meiner Toilette durchaus chic aus und verrichtet seine Dienste ohne Murren. Volle vier Sterne.


Kein Titel verfügbar

4.0 von 5 Sternen Lach doch mal!, 2. Mai 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Nachdem ich die letzten Monate über wieder mit der Hand putzen musste (die Schallzahnbürste hatte den Geist aufgegeben), habe ich mich wirklich gefreut, die Braun Oral-B TriZone 5500 testen zu dürfen. Wer längere Zeit elektrisch oder mit Schall geputzt hat und dann wieder in den "Handmodus" überwechselt, wird sich erst dann so wirklich bewusst, wie ungemein hilfreich doch die Timer-Funktionen dieser elektrischen Zahnputzgeräte doch sind.

Die Oral-B TriZone kommt nicht nur mit einer beträchtlichen Anzahl an Bürstchen (3x TriZone, 1x Interspace) und einem leider recht klobig anmutenden Reiseetui daher, sie verfügt neben einer erfreulich platzsparenden Ladestation auch noch über einen Smartguide, den ich eigentlich so schnell nicht mehr missen möchte. Zum einen beinhaltet er eine handelsübliche Digitaluhr, die mir die morgendliche Hektik im Bad sehr erleichtert, zum anderen "erzieht" einen der kleine Smiley durchaus zum richtigen Putzen. Sekundengenau wird angezeigt, wie viele Quadranten man bereits geputzt hat und wenn man mal zu feste aufgedrückt hat, erscheint ein böses Smiley. Man könnte es auch als Tamagotchi-Effekt bezeichnen, aber irgendwie will man es diesem Grinsegesicht dann doch rechtmachen. Für Kinder dürfte das bis zu einem bestimmten Alter ebenfalls eine gute Möglichkeit sein, um sie an ein ausreichend langes Putzen heranzuführen.

Die Putzleistung der Oral-B Trizone hat mich vollkommen überzeugt. Die Zähne werden sichtbar weißer und fühlen sich länger sauber und glatt an als mit einer normalen Handzahnbürste. Die verschiedenen Programme erfüllen ihre Zwecke hervorragend. Allerdings würde ich für den "Poliergang" die entsprechenden Bürstenköpfe von Oral-B empfehlen und nicht die mitgelieferten TriZone-Köpfe. Mir persönlich gefallen die längeren, Hanszahnbürsten ähnlicheren TriZone-Köpfe besser als die normalen Rundköpfe, die man sonst häufig bei elektrischen Zahnbürsten findet. Aber das mag auch Geschmackssache sein.
Das Gerät liegt gut in der Hand und lässt sich ganz intuitiv bedienen. Mir ist sie weder zu schwer noch zu leicht, sondern für mich genau richtig. Was absolut nicht richtig ist, ist leider der unangemessen hohe Geräuschpegel des Geräts. Bei dem Krach kann der Smiley noch so irre grinsen, es hat irgendwie was von Zahnarzt oder Presslufthammer. Ebenfalls negativ fällt die lange Ladezeit auf (fast 24 Stunden und dann kann ich mit dem Ding nichtmals Fotos machen oder ins Internet???) Hier bitte dringend nachbessern, Braun!

Fazit: gute elektrische Zahnbürste mit einigen netten Gimmicks.


Pinzon Ultrasoft 300 Spannbetttuch aus Perkal Baumwolle, Weiß, 100 x 200 x 20 cm
Pinzon Ultrasoft 300 Spannbetttuch aus Perkal Baumwolle, Weiß, 100 x 200 x 20 cm

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fünf-Sterne-Luxushotel geht anders..., 2. Mai 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
... aber ich bin seit Jahrzehnten begeistertes Jugendherbergsmitglied.

Ich muss gestehen, unter der Stoffbezeichnung „Perkal“ konnte ich mir bevor ich dieses Laken zum Testen bekam, nicht wirklich etwas vorstellen. Hat wohl irgendwas mit Baumwolle und einem bestimmten Webverfahren zu tun. Nun gut, solange es nicht Frottee ist, ist mir fast alles als Laken recht.

Perkal soll also eine angenehm kühlende Wirkung haben. Darüber hinaus wirbt Pinzon mit einer Qualität, die an die in Luxushotels erinnern soll, da der Stoff besonders schön falle. Ich muss gestehen, nach dem Waschen erinnerte mich das schöne Fallen des Stoffes eher an Jugendherberge denn an Luxushotel. Das gute Stück war vollkommen zerknittert! Auch aufgezogen auf der Matratze wollten sich die Falten nicht legen oder straffen lassen. Dieses Laken muss man wahrhaftig bügeln. Ich habe bislang noch nie in meinem Leben Bettwäsche gebügelt, da es nie nötig war. Die Falten, die sich durch Waschen und Aufhängen auf der Wäscheleine eingeschlichen haben mochten, verschwanden spätestens beim Beziehen, nicht jedoch bei diesem Laken. Schade eigentlich.

Die Stoffqualität ist dagegen durchaus überzeugend. Dieses Perkal fühlt sich angenehm „wertig“ in der Hand an und ist dabei angenehm kühl, ohne sich irgendwie „klamm“ anzufühlen. Das Weiß ist schön strahlend, ob es auch so bleibt, wird sich erst nach mehreren Wäschen zeigen. Durch den festen Gummibezug lässt das Laken sich gut aufziehen, auch hier wird die Zeit zeigen, wie lange dieses Gummi auch fest und straff bleibt.

Fazit: Nicht wirklich hochwertig (dann würde es nicht knittern), sondern wertig mit kühlender Wirkung. Empfehlenswert mit kleinen Abstrichen.


Staedtler 144 50NC24 - Noris Club radierbarer Farbstift, 24 Stück Etui
Staedtler 144 50NC24 - Noris Club radierbarer Farbstift, 24 Stück Etui
Preis: EUR 11,72

3.0 von 5 Sternen Alles so schön blass hier, 2. Mai 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die Buntstifte von Staedtler kommen in 24 unterschiedlichen Farben. Exotischere Farben wie Silber und Gold fehlen zwar leider, aber dennoch bietet die Zusammenstellung eine große Auswahl an unterschiedlichen Farben. Da dürfte somit für jeden etwas dabei sein.

Sie liegen gut in der Hand, so dass Kinder ab dem Grundschulalter sie ohne Probleme benutzen können. Die Radiergummis am oberen Ende sind zwar recht praktisch, verschmieren jedoch auch leicht. Außerdem sind sie ziemlich hart, so dass man fester aufdrücken muss beziehungsweise heftiger radieren muss als es vielleicht immer nötig wäre.

Ebenfalls härter als unbedingt notwendig sind die Stiftminen selber. Um wirklich kräftige und strahlende Farben zu erzielen, muss man fester aufdrücken und öfter über eine Stelle drübermalen. Das ist dann schon etwas schade, da die Farbauswahl wirklich sehr schön ausgefallen ist, die Stifte selber jedoch dem nicht ganz gerecht werden was Intensität und Strahlen angeht. Das Weiß ist zum Beispiel auf buntem oder dunkerem Papier überhaupt nicht zu erkennen.

Fazit: ganz ordentliche Buntstifte, aber leider keine kräftigen und strahlenden Farben.


Braun Silk-épil 7-979 Skin Spa Wet&Dry Epilierer (mit Peeling- & Gesichtsbürste)
Braun Silk-épil 7-979 Skin Spa Wet&Dry Epilierer (mit Peeling- & Gesichtsbürste)
Preis: EUR 118,98

5.0 von 5 Sternen Epilier- und Peelingset für gehobenere Ansprüche, 20. April 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Mein allererster Epilierer dürfte inzwischen über 15 Jahre alt sein. Das Design ist sehr schlicht, die Farbe fast klinisch-lindgrün, er hat nur eine Stärke, hängt am Kabel und macht dermaßen Krach, dass die ganze Straße mithören kann, wenn ich ihn mal so aus Spaß anschalte. Benutzen tue ich ihn schon seit Jahren nicht mehr, einmal eben wegen dieses Lärms und zum anderen, weil die Enthaarung der Beine mit diesem Gerät gerne mal einen ganzen Nachmittag in Anspruch nahm – die Schmerzen waren einfach zu stark.
In den vergangenen Jahren haben dann unterschiedliche Epiliergeräte ihren Weg in mein Bad gefunden. Es hat sich einiges getan auf dem Markt. Heutige Geräte, so auch der Silk Epil7 von Braun in der Spa Edition, sind in der Regel kabellos und lassen sich sowohl unter Wasser als auch im Trockenen anwenden. Meist verfügen sie über zwei Gänge, einen sanfteren und einen effizienteren (sprich „ruppigeren“), haben eine kleine Lampe eingebaut und besitzen einige kleinere Designspielereien.

Das Handstück des Epilierers unterscheidet sich nicht vom normalen Silk Epil7-Modell. Beim Epilieraufsatz sind vor den Pinzetten kleine Röllchen vorgelagert, die die Haut vor der Epilation massieren und die Haare aufrichten sollen. Ebenso beigefügt sind ein Aufsatz für die Epilation im Achsel- und Bikinibereich und einer für die Gesichtsepilation. Neu ist ein Bürstenaufsatz, den man für ein Körperpeeling benutzen kann. Ebenfalls Teil dieser Spa Edition ist eine elektrische Gesichtsbürste, die batteriebetrieben wird, praktischerweise wird ein Satz passender AA-Batterien gleich mitgeliefert. Eine Ladestation und ein wirklich hübsches Täschchen runden die Spa-Ausstattung dann ab. Fehlen eigentlich nur noch Duschgel und Bodylotion.

Der Epilierer hat ein ganz hübsches Design in lila-weiß mit Glitzer. Ich persönlich stehe ja auf Glitzer, da kommt einfach das neunjährige Mädchen in mir durch. Er liegt angenehm in der Hand, ist weder zu leicht noch zu schwer. Die einzelnen Aufsätze lassen sich einfach auf- und abstecken. Viel kaputtmachen kann man nicht, sofern man nicht gröbste Gewalt anwendet. Für das Ein- und Ausschaltung mittels der kleinen Rädchen ist anfangs etwas Fingerspitzengefühl nötig, man gewöhnt sich jedoch recht schnell daran.

Das Gerät ist übrigens bei Ankunft vorgeladen und kann somit sofort in Betrieb genommen werden. Für mich hatte der vorgeladene Akku genau genügend Saft, um beide Ober- und Unterschenkel zu enthaaren und auch mal kurz mit dem Bürstenaufsatz zu experimentieren. Ein normal aufgeladenes Gerät hat für ungefähr 40Minuten Saft, ein Ladevorgang benötigt ungefähr eine Stunde. Wie lange man nun selber für einen Epiliervorgang benötigt, ist sicherlich eine höchst individuelle Angelegenheit. Dies hängt einerseits mit dem individuellen Haarwuchs, andererseits aber auch mit dem subjektiven Schmerzempfinden zusammen. Empfindlichere Naturen mit dichtem Haarwuchs werden mehr Zeit benötigen als solche mit weniger Haaren und unempfindlicherer Konstitution. Epilierneulinge werden des weiteren etwas Zeit brauchen, um sich an das Ziepen zu gewöhnen, das beim Ausreißen der Haare auftritt. Ganz schmerzfrei ist der Silk Epil7 nicht, aber die kleinen Röllchen des Epilieraufsatzes sind doch schon recht hilfreich. Gleiches gilt für den Schwingkopf, der auch so manch weibliche Kurve ohne Murren mitmacht. Welchen der beiden Gänge man bevorzugt, sei jedem selber überlassen. Neulinge sollten erstmal auf Stufe 1 beginnen, Profis können eigentlich gleich mit Stufe 2 loslegen.
Der Epilieraufsätz mit den Röllchen hat mich im Trockenen wirklich überzeugt. Im Nassen dauert mir der Einsatz einfach zu lange. Des weiteren werde ich das Gefühl nicht los, dass das Gerät im Nassen die Haare nicht so gut zu fassen bekommt wie im Trockenen. Die Aufsätze für Achseln, Bikinizone und Gesicht habe ich angetestet, dann aber davon abgesehen, sie auch wirklich zu verwenden. Mir persönlich sind sie einfach zu rabiat. Bei empfindlicher Haut kann es hier leicht zu Verletzungen, eingewachsenen Haaren und fiesen Pickeln und Pusteln kommen. Da gibt es sanftere Enthaarungsmethoden, die mir mehr zusagen.
Die Epilierleistung hat mich wirklich überzeugt. Allerdings ist Haarwuchs eine höchst individuelle Sache. Haut- und Haartyp spielen dabei ebenso eine Rolle wie Veranlagung oder Hormonhaushalt. Bei mir hat die Wirkung der Epilation fast vier Wochen angehalten, bis ich wieder ranmusste. Es mag sicherlich Anwenderinnen geben, bei denen es länger oder auch kürzer dauern mag. Nach der Epilation kann es zu kleinen roten Pünktchen auf den Beinen kommen, die jedoch bald wieder verschwinden. Eine gute Bodylotion für trockene oder empfindliche Haut sorgt hier schnell für Linderung und beugt weiteren Reizungen vor.
Der Bürstenaufsatz für den Epilierer ist eine nette Spielerei für all diejenigen, die keinen Peelingschwamm unter der Dusche verwenden. Es empfiehlt sich, einen Tag vor der Epilation eine kleine Peelingsession vorzunehmen. Die Haut wird von abgestorbenen Hautschüppchen befreit und geglättet – dadurch bekommt dann wiederum der Epilierer diese besser zu fassen und kann sie leichter entfernen. Auch für andere Körperstellen lässt die Peelingbürste sich gut verwenden, z.B. bei trockenen Ellbogen oder auf den Armen. Die Haut fühlt sich nach der Anwendung weich und gepflegt an. Auch hier sollte man danach nicht auf eine gute Bodylotion vergessen.

Fürs Gesicht bietet sich die seperate Peelingbürste an. Obwohl batteriebetrieben, lässt sie sich auch unter der Dusche anwenden. Ein passender Zweierpack Batterien liegt bereits bei. Das Batteriefach lässt sich übrigens nur schwierig und mit etwas Kraftaufwand öffnen. Die Gesichtsbürste hat ebenso wie der Epilierer zwei unterschiedliche Stärken. Die Borsten sind angenehm weich und im Gegensatz zum Epilierer hat dieses Gerät auch eine angenehme Lautstärke.
Braucht man nun diese beiden Bürsten unbedingt? Jein. Wer regelmäßig etwa zum Peelingschwamm für den Körper und/ oder Gesichtspeeling greift, wird beide Bürsten eher vernachlässigen. Diese haben des weiteren eine Lebensdauer von drei Monaten (bzw. wird nach drei Monaten eine Neuanschaffung der Bürstenköpfe empfohlen), so dass hier noch zusätzliche Kosten zu erwarten sind.

Fazit: Der Braun Silk Epil7 ist ein guter Epilierer. Schönes Design in lila und mit Glitter, eine gute Haptik und eine überzeugende Epilation sind eindeutige Pluspunkte. Es wäre wünschenswert, wenn das Gerät nicht allzu laut wäre, damit man bei einer Anwendung nicht auch immer noch Rücksicht auf die Nachbarn nehmen muss. Schmerzfrei ist das Gerät für Anfängerinnen sicherlich nicht, jedoch im Vergleich zu anderen Epilierern durchaus erträglich. Die beiden Aufsätze für Achseln, Bikinizone und Gesicht sollten nur mit Vorsicht und auch nur bei eher unempfindlichen Hauttypen angewendet werden. Die Bürsten peelen Gesicht und Körper und bereiten dabei gleichzeitig die Beine auf eine Epilation vor, gleichzeitig fühlt die Haut sich danach angenehm weich, geschmeidig und gepflegt an. Die beiliegende Tasche ist endlich mal kein ausgebeulter Turnbeutel, sondern ein ziemlich schmuckes Täschchen, das sogar unauffällig elegant aussieht.
Empfehlenswert.


Pidax Historien-Klassiker: Elisabeth, Kaiserin von Österreich
Pidax Historien-Klassiker: Elisabeth, Kaiserin von Österreich
DVD ~ Christian Reiner
Wird angeboten von pidax
Preis: EUR 9,45

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leider nicht immer gut gealtert, 12. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Leben der österreichischen Kaiserin Elisabeth war schon immer ein Stoff für die unterschiedlichsten Verfilmungen. Einige davon wurden weltbekannt, wie die „Sissi“-Filme mit Romy Schneider oder waren mit Namen wie Ava Gardner oder Lil Dagover prominent besetzt. So manchen kann man auch getrost vergessen. Und wieder andere gerieten in so sehr in Vergessenheit, dass Szenenfotos aus ihnen als reale historische Fotos der Kaiserin betrachtet wurden. Zu letzteren kann man sicherlich auch „Elisabeth. Kaiserin von Österreich“ zählen. Erklären lässt sich dies aus der einfachen Tatsache heraus, dass es sich bei diesem Film um eine Fernsehproduktion handelt, die aus einer Zeit stammt, in der die Sender (und wahrscheinlich auch das damalige Publikum) nicht an eine Zweitverwertung denken konnten, da einfach die technischen Gegebenheiten damals nicht vorhanden waren.

„Elisabeth. Kaiserin von Österreich“ stammt aus dem Jahr 1972 und lief seither auch alle Jubeljahre mal im Fernsehen, mitunter im Rahmen eines Habsburger-Thementages auf 3sat oder phoenix. Ich kannte den Film daher schon, bevor ich diese DVD erwarb, da irgendwo in meiner heimischen Sammlung eine alte selbstaufgenommene VHS-Kassette vor sich hinstaubte. Da mein Videorekorder vor geraumer Zeit eingemottet wurde, habe ich mich wirklich gefreut, dass Pidax diesen Film auf DVD veröffentlicht hat.
„Elisabeth. Kaiserin von Österreich“ ist trotz seiner Laufzeit von 81 Minuten kein Spielfilm im klassischen Sinne. Der Film ist als Dokuspiel zu verstehen, also als Mittelding zwischen Spielfilm und Dokumentation. Es gibt einen Erzähler, der den Zuschauer in die historischen Hintergründe einführt und auch immer wieder begleitende Erklärungen, meist anhand historischer Gemälde oder Fotografien, einstreut. Dieser Erzählanteil ist geringer als bei einer Dokumentation, im Mittelpunkt steht eindeutig das Spiel der historischen Personen.

Während heutige Dokumentationen nicht ohne Special Effects, epische Soundtracks und emotionale Dramatik auszukommen scheinen (was inzwischen leider auch für so manch öffentlich-rechtliche Produktion gilt), geht es hier eher darum, ein möglichst genaues Bild der Epoche darzustellen. Einen Soundtrack im klassischen Sinne gibt es z.B. nicht. Wenn im Film Musik auftaucht, dann auch nur so, wie sie auch damals wirklich zu hören gewesen wäre: als Tanzmusik auf einem Ball oder wenn im Hintergrund eine Militärparade aufmarschiert, jedoch nicht als emotionaler Verstärker für dramatische Szenen. Auch das Licht wirkt sehr natürlich und nicht inszeniert.
Man spürt auch als heutiger Zuschauer noch, dass Regisseur Theodor Grädler bemüht war, sämtlichen Pathos und Kitsch zu vermeiden und stattdessen ein historische genaues Portrait der Kaiserin zeichnen wollte. Jedoch entwickelt der Film dadurch auch einige Längen und wirkt so stellenweise wie eine sehr trockene Ausgabe von „Telekolleg Geschichte“. Bei wirklich aufwendigen Szenen wie etwa der Königskrönung in Budapest hätte ein wenig Flitter nicht geschadet.

Darstellerisch finde ich den Film überzeugend. Marisa Mell verleiht der Rolle einige interessante Aspekte, die man bei anderen Sisi-Darstellerinnen nicht wieder findet. Weder ist sie so zuckersüß wie Romy Schneider noch Grande Dame wie Lil Dagover oder Arielle Dombasle. Diese Elisabeth ist durchaus kratzbürstig, gibt ihrer Friseurin eine Ohrfeige oder streitet sich mit ihrem Gatten. Durch ihre tiefe Stimme wirkt sie vielleicht etwas zu alt für die Rolle der jungen Kaiserin, aber der Film erstreckt sich über das gesamte Leben Elisabeths und vor allem der älteren Kaiserin kommt dies dann wieder zugute. Die anderen Darsteller überzeugen ebenfalls mit guten Leistungen. Dass so manche Textzeile eventuell für unsere heutigen Ohren etwas geschwollen herüberkommt, liegt daran, dass es sich um Originalzitate aus Briefen, Tagebüchern und ähnlichen Quellen handelt. Zumindest anhand der Frisuren und des Makeups der Darstellerinnen lässt sich übrigens zweifellos auf das Alter des Films schließen. Bei aller historischer Genauigkeit, die man sonst hat walten lassen, hat man sich gerade hier einige böse Patzer geleistet: zum einen wären ehrenhafte Damen, Kaiserinnen gar, niemals dermaßen „angemalt“ (diese Wimpern!) auf die Straße gegangen und zum anderen hat die historische Elisabeth die Frisuren, die Marisa Mell in diesem Film trägt, nie getragen. Das wirkt dann leider doch eindeutig wie die 1970er.

Die Bild- und Tonqualität ist gut, zumindest besser, als ich es von meiner VHS-Kassette in Erinnerung hatte. Jedoch wurde beides nicht digital überarbeitet und es finden sich kleinere Bildfehler und Unsauberkeiten. An zwei Stellen im Film gibt es kurze Bild-und Tonaussetzer. Diese sind jedoch nur Millisekunden lang und finden sich ebenfalls auf meiner Fernsehaufnahme, hier handelt es sich scheinbar um einen Fehler in der Originalfilmrolle. Als einziges Bonusmaterial finden sich zwei Trailer zu weiteren Pidax-Veröffentlichungen. Dies ist jedoch aufgrund des Alters des Titels sowie der Tatsache, dass es sich hier um eine Fernsehproduktion von 1972 handelt, verzeihlich. Leider ist kein Trailer von „Der Kronprinz“ dabei, obwohl es vom Thema her ja ganz gut gepasst hätte.

„Elisabeth. Kaiserin von Österreich“ ist vom historischen Gehalt her zu den besseren Sisi-Filmen zu zählen. Leider hat er auch eine stellenweise staubtrockene Patina angesetzt, auf die man sich sicherlich als heutiger Zuschauer erst einmal einlassen muss. Verglichen mit so manch anderer Sisi-Dokumentation (etwa Terra X von 2008) braucht sich dieser Film jedoch nicht zu verstecken. Ich freue mich über diese Veröffentlichung und kann sie jedem ernsthaften Sisi-Sammler empfehlen.
Zum Schluss hätte ich noch eine Bitte an die Filmverleiher dieser Welt (falls das jemand liest…): Im niederländischen Filminstitut in Amsterdam liegt eine Kopie des Films „Kaiserin Elisabeth von Österreich“ von Rolf Raffé aus dem Jahre 1921, die noch auf eine Veröffentlichung wartet. Da lässt sich doch bestimmt was machen…?


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