|
|
Beiträge von thomas-schmoll
Top-Rezensenten Rang: 1.579.660
Hilfreiche Bewertungen: 224
|
|
Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".
|
Rezensionen verfasst von "thomas-schmoll"
|
|
|
|
|
Folklore
|
| Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt. |
| Preis: EUR 6,47 |
|
|
|
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Gelungener Stilwechsel..., 22. November 2003
Endlich ist er raus, der Zweitling von Nelly Furtado. Und der Titel „Folklore" ist Programm. Während der geniale Erstling eine (moderne) Vermischung aus Pop, Latino & R n' B war, kommen hier vermehrt Instrumente (z.B. Banjo) und perkussive Elemente aus eher traditionellen Musikrichtungen zum Einsatz. Zwar kommen immer wieder Elemente der erstgenannten Stile zum Vorschein, trotzdem hinterläßt der Silberling musikalisch ein komplett anderes Bild als das Debüt. Der einzigartige Gesang von Nelly blieb aber zum Glück erhalten. Los geht's mit dem experimentellen „One-Trick Pony", gefolgt von der ersten Single „Powerless (Say What You Want)", einem richtigen Ohrwurm, wenn auch nicht nach dem typischen Chart-Muster gestrickt. Auf „Folklore" gibt's noch einige weitere Perlen: z.B. „Explode", der Dancefloor-Knaller „Fresh Off The Boat", „The Grass Is Green" (würde noch am ehesten aufs Debüt passen), die 2 herrlich entspannten Songs „Picture Perfect" & „Build You Up" und das sphärische „Childhood Dreams" (mit Orgel-Intro). Pluspunkt ist sicher das Nelly hier etwas Neues ausprobiert & nicht „Whoa, Nelly!" Teil 2 rausbringt, auch wenn das so manchem Fan lieber gewesen wäre. Fazit: 12 tolle Songs auf 50 min., aber ein Album welches seine Qualitäten erst nach mehrmaligem Anhören so richtig entfaltet. Die Songs sind definitiv als Nelly Furtado zu erkennen, trotzdem sollten Fans der ersten Scheibe sicherheitshalber vorher mal reinhören. Hochwertige Songs bekommt man hier allemal, auch wenn ich persönlich „Whoa, Nelly!" noch ein Stück besser fand.
|
|
|
|
|
|
|
The Apostate
|
| Wird angeboten von KingdomOfEvil2 |
| Preis: EUR 10,00 |
|
|
|
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Hurra, es gibt sie wieder..., 18. November 2003
Lang war es still um eines der schwedischen Aushängeschilder des Death Metals. Nach nur einem Album (dem genialen „Demonication - The Manifest", 1994) löste man sich auf und raffte sich nur mehr zusammen um auf div. Tribute Samplern (Metallica, Slayer, Mercyful Fate, u.a.) Songs beizusteuern. Jetzt, neue lange Jahre später kommt endlich der Zweitling raus, und er setzt da an wo man seinerzeit aufhörte. Atemberaubendes Tempo & Gitarrenriffs am Rande der Hölle machen diese CD zum Genuß für jeden Freund harte Musik. Und dennoch kommen auch melodische Parts nicht zu kurz. Gegenüber dem Erstling setzt man hier verstärkt auf die Unterstützung dezenter Keyboards, allerdings nie so extrem wie z.B. bei Dimmu Borgir. Auch spielt- und produktionstechnisch hebt sich „The Apostate" vom Vorgänger ab. Nach dem etwas schleppenden Intro geht's los mit dem fast 9 minütigen, in 6 Teile unterteilten Titelsong. Danach zeichnen sich mit „Become or be gone" und „Destroying by Will" zwei Höhepunkte ab wie man sie nur selten auf heutigen Releases vorfindet, einfach nur geil! Song 5 „New World to see" beendet den ersten Teil dieser CD. Für mehr dürfte es an neuem Material leider nicht gereicht haben, zum einen schade, zum anderen bekommt man noch Einiges an Raritäten im zweiten Teil. Und zwar die unveröffentlichte Celtic Frost Coverversion „Circle of the Tyrants" & die Songs vom `93 Demo. Letztere sind aber eher nur für jene interessant die das Debüt nicht haben, denn alle 5 Demo-Songs sind auf „Demonication" ebenfalls drauf. Trotzdem bietet auch der zweite Teil ausgewogenes Kraftfutter für jeden Metalhead. Fazit: Eine der stärksten Death Scheiben des Jahres, für mich ein absoluter Geheimtip. Wem Morbid Angel & Vader, aber auch technische Bands wie Death & Nile zusagen kann hier nix falsch machen. Reinhören & sich die Birne abmontieren lassen! Seit 22.9.2003 im Fachhandel.
|
|
|
|
|
|
|
Freddy Vs Jason
|
| Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt. |
| Preis: EUR 14,99 |
|
|
|
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Interessante Songs, aber nicht die Besten dieser Bands..., 17. November 2003
Aha, der Soundtrack zum Kulthorrorstreifen des Jahres! Und hier ist so ziemlich alles vertreten was im New-Rock/Metal Sektor Rang und Namen hat. Zu Beginn gibt's gleich eine unveröffentlichte Nummer von „Ill Nino", übrigens eine von bis dato 10 unveröffentlichten Tracks auf dem Album. Reichlich Härte kommt bei „Killswitch Engage" rüber, ohne aber auf melodiöse Teile zu verzichten. Auch Track 3 (Spineshank) & 4 (Mushroomhead) können überzeugen. Die „Hatebreed" Nummer ist mir zu Hardcore-lastig und paßt nicht so ganz in das Gesamtkonzept rein. Die „Slipknot" Song stammt von einem Demo aus dem 97er Jahr & kann mit den aktuellen Sachen leider nicht mithalten. Chimaira sind hier mit einem für ihre Verhältnisse recht heradlinigen Song vertreten, trotzdem sehr geil. Die mir bis dato unbekannten „From Autumn To Ashes" rocken auch ordentlich, der Gesang ist allerdings gewöhnungsbedürftig. Gewohnte Klasse auch bei „Leech", dem neuen Song von „Sevendust", gefolgt von 2 schon bekannten Nummern von „Powerman 5000" (KMFDM meets Rob Zombie) & „Type O Negative" („We Were Electrocute" von genialen neuen Album...). Gut auch die „Murderdolls" Nummer, ehe dann „Seether" mal wieder einen auf „Nickelback" machen. „Stone Sour" geht bei den anderen hochwertigen Tracks ein wenig unter, dafür stechen „Devildriver" (lol) mit der sehr erfrischenden Nummer „Swinging The Dead" (nochmal lol...) umso mehr heraus. Eine Kollaboration der Superlative gibt's dann, wenn Sepultura mit Mike Patton (Ex-Faith No More) einen Song aufnehmen, wie geschehen auf „The Waste". Dieser ist aber aufgrund der depressiven Stimmung keinstenfalls für einen Kindergeburtstag geeignet ;-) Etwas nach „Linkin Park" klingen „The Black Theory", „Nothingface" (Durchschnitt), „In Flames" mit einem weiteren Knaller (vom „Reroute To Remain" Album) & „Lamb Of God" vervollständigen diese heftige Compilation. Fazit: Satte 76 min. (20 Songs) macht die CD fast durchgehend einen guten Eindruck. Sowohl für Leute, die von ihren Lieblingsbands neue Stücken haben wollen als auch für Neueinsteiger, die sich einen Überblick an coolen New-Rock/Metal Bands verschaffen wollen sehr geeignet. Daumen hoch für einen der besten Soundtracks des Jahres! Seit 11. August erhältlich.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Gut, aber nicht Korn's beste Scheibe..., 16. November 2003
Nach dem Megaseller „Untouchables" werfen Korn ihr nun bereits 6. Album auf den Markt. Der Stil wird konsequent fortgesetzt, nur wenige Überraschungen wird man hier zu Gehör bekommen. Das „Tomb Raider" Liedchen „Did My Time" gibt's hier zum Glück auch zu hören, einer der Höhepunkte. Ein Weiterer wäre der Eröffnungssong „Right Now", nächste Single und Video (welches übrigens sehr krank ausgefallen ist). Trotzdem bekommt man bei manchen Songs das Gefühl das sich die Schiene schön langsam abnützt. Korn Fans werden sowieso zuschlagen, auch wenn es stärkere Releases der Band gibt. Zu Beginn kommt man nur schwer in die Gänge aber ab der 6ten Nummer geht's ordentlich zur Sache. Hier meine persönlichen Highlights: „Counting On Me", „Everything I've Know" (wäre tolle Single), „Play Me" (mit Nas), „Alive" und „Let's Do This Now". Nach dem letzten Song „When Will This End" gibt's noch die „One" Coverversion von MTV Icon Metallica, auch sehr gut. Die Produktion kann man diesmal auch wieder als sehr gelungen betrachten, da knallts richtig aus den Boxen. Fazit: Gutes, aber bei weitem nicht bestes Werk einer genialen Band. Die Band scheint anfangs in ein kreatives Tief zu fallen, welches sie aber durch eine starke 2te Hälfte wegmacht. Für Korn Fans unausweichlich, die Anderen sollten vorab ein Ohr riskieren.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
5 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
P!NK ist zurück..., 6. November 2003
Nachdem Pink ja den schwachen Song „Feel Good Time" zum 3 Engel für Charlie Soundtrack beisteuerte befürchtete ich Schlimmes fürs 3. Album. Die Hoffnung kam aber mit der Vorabsingle „Trouble" wieder und nun liegt endlich das komplette Album vor mir. Hat sich Pink ja auf dem Vorgänger auch schon positiv von ihren Fließband-R'n'B Anfängen dank Linda Perry als Produzentin getrennt geht's auf „Try This" so rockig wie noch nie zu Gange. Linda fungierte hier auch wieder als Produzentin, diesmal hatten aber noch einige Leute (z.B. der Gitarrist/Sänger von der Punk-Legende Rancid!) mehr ihre Finger im Spiel. Los geht's gleich mit „Trouble" gefolgt von „God Is A DJ" (keinen Coverversion, zum Glück). Das Material liegt musikalisch wesentlich näher zusammen als auf dem Vorgänger, der ja Pop, Rock, R'n'B, Blues und vieles mehr beinhaltete. Das Grundthema auf „Try This" ist definitiv popiger Rock (oder umgekehrt). Und die Balladen halten sich auch sehr in Grenzen. Höhepunkte wären: „Last To Know", „Tonight's The Night", „Waiting For Love" und „Save My Life". Am Schluß gibt's noch einen Hidden Track der vor expliziten Lyrics nur so strotzt. Fazit: 14 Songs (52 min.) lang hochwertige Pop/Rock Songs mit der coolen Stimme Pink's. Für Leute denen auf „Missundaztood" „Try To Get Me" besser als „Family Portrait" gefallen hat. Nicht ganz so abwechslungsreich & vielleicht auch nicht ganz so genial wie der Vorgänger aber doch eine der besseren VÖ's dieser Sparte in letzter Zeit. Die Erstauflage gibt's mal wie so oft in letzter Zeit mit Bonus-DVD.
|
|
|
|
|
|
|
The Mourning After
|
| Wird angeboten von die_schallplatte-hsk Preise inkl. MwSt. |
| Preis: EUR 15,93 |
|
|
|
0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Hört sich gut an..., 5. November 2003
Der zweite Output der Amis „40 Below Summer" bietet modernen Rock/Metal mit typisch amerikanische Arrangments. Nicht selten an „One Minute Silence", „Linkin Park" oder „Disturbed" erinnernd vermischt man harte Gitarren mit Schreivocals die im Refrain zumeist zu einer wunderschönen cleanen Hookline mutieren. Und trotzdem versprüht die CD Charme & hebt sich doch vom üblichen Ami-Einheitsbrei ab. Dies ist vor allem Sänger Max Illidge zu verdanken der seiner Sache sicher ist & recht gut variiert. Anspieltips: Der Opener „Self Medicate", „Better Life", „Monday Song" und „Alienation". Nach dem 10. Song „A Season in Hell" gibt's dann noch einen versteckten Bonus-Track, der mich sogar teilweise an „Type O Negative" (!) erinnert. Fazit: Freunde gut gespielten & abwechslungsreichen Nu-Rocks/Metals sollten auf jeden Fall ein Ohr riskieren. Ob „The Mourning After" den Sprung in die Oberliga schafft (auch in Europa) ist fraglich da ich den Markt schon leicht übersättigt finde, auch wenn hier die Qualität in Ordnung geht! Und die Single zum Durchbruch hab ich auch nicht entdeckt...
|
|
|
|
|
|
|
|
|
4 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Enttäuschend..., 5. November 2003
So, nun erscheint endlich das Debütalbum von dem Ex-Sugababe mit dem unaussprechlichen Namen. Mit „Angels with dirty Faces" haben ihre ehemaligen Bandkolleginen ja auch einiges vorgelegt. Los geht's mit „Nothing but Song", mit interessantem Beat & akustischen Gitarren und Piano. Danach geht's mit „Man without Friends" & der schon bekannten ersten Singleauskoppelung „Overrated" weiter. Der musikalische Weg auf „Revolution in me" wird in Richtung Pop mit einigen akustischen, echten Instrumenten aber auch der einen oder anderen elektronischen Verfeinerung vorgegeben. Anspieltips wären: „Overrated", „Man without Friends", das rockige „Dialect", „Iodine" und „Twist of Fate". Den Rest kann man getrost als laue Angelegenheit bezeichnen. Fazit: 12 nette Popsongs, die 54 min. lang wenige Höhepunkte bieten und sich schnell ausleiern. Insgesamt bei weitem nicht so chartkompartibel wie die Sugababes oder auch Atomic Kitten. Deshalb nur ein durchschnittliches Album, welches mit Sicherheit die Erfolge von den Sugababes nicht toppen kann. Die Frage bleibt ob das Ergebnis Siobhan selbst oder den Produzenten zuzuschreiben ist...
|
|
|
|
|
|
|
Homegrown
|
| Wird angeboten von HURRICANE RECORDS GERMANY |
| Preis: EUR 7,99 |
|
|
|
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Gute Vorstellung..., 5. November 2003
Toll, ein neuer Output der britischen Reggae Meister UB 40! Und wie zu erwarten geht hier während des Hörens auch an trüben Herbsttagen die Sonne auf. Los geht's mit dem typischen „So Destructive", gefolget von dem Groovemonster „I Knew You". Alles in Allem eine typische UB 40 Scheibe, aber es gibt auch modernere Einflüsse, z.B. bei der Dancehall Nummer „Freestyle". Anspieltips neben den Genannten wären noch: „Just Be Good To Each Other", „Young Guns", „Hand That Rocks The Cradle" und „Nothing Without You", welches in eine Dub Version übergeht. Zum Schluß gibt's noch eine Reggae Version des Gospelklassikers „Swing Low Sweet Chariot", auch sehr gelungen. Bei diesem Song werden UB 40 von den United Colours Of Sound gefeatured, er ist auch die offizielle Hymne des England Rugby World Cup Teams. Fazit: Genau das richtige um die kalten Tagen zu überstehen. „Homegrown" (netter Titel übrigens) ist kein bahnbrechendes Werk aber solider Reggae mit Dub Elementen. Insgesamt gibt's 12 Songs auf knappen 52 Minuten. Ich schätze mal das man hier kaum an die Erfolge der 80ger anschließen kann, trotzdem sollte man dem Silberling ein Ohr schenken.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Gelungen..., 5. November 2003
Starproduzent & Soundtüftler Timbaland meldet sich gemeinsam mit Magoo mit dem neuen Album „Under Construction Part II" eindrucksvoll zurück. Nachdem der Titel etwas irritiert (mir ist kein 1. Teil bekannt...) geht's ab in den CD-Player. Das Intro „Straight Outta Virginia" spielt ganz klar auf N.W.A. an, die restlichen Songs weisen aber erwartungsgemäß weniger Old School Hiphop auf. Moderne Beats & crazy Sounds, Timbaland's Trademarks gibt's hier zu Hauf. Song 2 „Cop That Shit" (feat. Missy Elliot), auch die erste Single, scheint das Album recht gut zu präsentieren. Auch die Liste der Gastsänger kann beeindrucken. Neben Missy melden sich u.a. Beenie Man, Brandy, Wyclef Jean & Bubba Sparxxx zu Wort. Anspieltips wären: „Leavin'" (geiler Refrain), „Can We Do It Again" (Burner), „Throwback", „Hold Cutz", „Shenanigans", „Don't Make Me Take It There" und der Dancehall Kracher mit Beenie Man „Naughty Eye II (Hips)". Das mit indianischen Sounds versetzte „Indian Flute" (leider auch als nächste Single geplant) nervt etwas, aber sonst gibt's recht wenige Ausfälle. Fazit: Eine wirklich gelungene moderne Hiphop Scheibe, nicht immer so durchgeknallt, experimentell & richtungsweisend wie es in den der Vergangenheit ab & zu bei Timbaland der Fall war aber sehr solide Arbeit. Warum das Album (16 Tracks, 62 min.) im Amiland Mitte November & bei uns erst Ende Dezember erscheint ist mir allerdings schleierhaft.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
The Living End, dann kommt lange nichts..., 2. November 2003
Ganze 3 Jahre hat es gedauert den „Roll On" Nachfolger „Modern Artillery" auf CD zu bannen. Aber wie hat sich diese lange Zeit die von langwierigen Verletzungen & bandinternen Problemen überschattet war auf dieses dritte Album der Australier ausgewirkt? Zum Glück nicht negativ, denn The Living End melden sich eindrucksvoll zurück! Musikalisch gabs nur geringfügige Veränderungen. Auf dem Plan steht melodiöser Punkrock. Aber das wäre bei Living End auch zu einfach zu sagen. Es gibt auch wieder Rockabilly Einflüße (wenn auch nicht mehr so stark wie früher), ja sogar Country Music. Die Song sind sehr melodisch und musikalisch hochwertig arrangiert, also alles andere als ein 3-Akkord-Punkgeschrubbe. Auch die eine oder andere ruhigere Gitarrenrock-Nummer fand den Weg auf die insgesamt 14 Songs (50 min.) umfassende CD. Los geht's mit dem nur 1:30 Min. langem „What Would You Do?", der optimale Opener, schnell & ohne Schnörksel. Danach kommt das in Australien schon auf einer EP erschienene „One Said To The Other", auch eine starke Nummer, gefolgt von der aktuellen Singleauskoppelung „Who's Gonna Save Us?". Weitere Anspieltips sind das flotte „End Of The World", das textlich witzige „Tabloid Magazine", „Putting You Down" (mit der geilsten Gitarrenmelodie seit langem!), „Short Notice", das Country-mäßige (!) „So What" (reißt Sheryl Crow den A.... auf *g*) und „Hold Up" (Uptempo Oldschool Punk!). Als Abschluß bekommt man noch den längsten (8 min.) Song den Living End je geschrieben haben um die Ohren, eine Klasse für sich! Fazit: Kein Deut schlechter als die beiden Vorgänger. Wer auf abwechslungsreichen, intelligenten Punkrock mit einem riesigen Gespür für Melodien steht kann hier nichts falschmachen. Leider gibt's das gute Stück erst Anfang 2004 in europäischen Plattenläden, vorerst müßt Ihr Euch mit der etwas kostspieligeren Australien-Import Version begnügen, aber es zahlt sich aus! Unterstützt diese großartige Band! Der Textauszug aus „Rising Up From The Ashes" bringt es auf den Punkt: „Rising up from the ashes, You know we never meant to burn..." The Living End are back!
|
|
|