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"thomas-schmoll"

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Virus
Virus
Wird angeboten von hermes1910
Preis: EUR 39,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es geht wieder bergauf..., 20. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Virus (Audio CD)
Hurra, das neue Hypocrisy Album ist draußen! Können die Schweden auch hier wieder überzeugen? Mastermind Peter Tägtgren hat hier soundmäßig mal wieder das Optimum rausgeholt, wie ich gleich nach dem kurzen (und eigentlich überflüssigen) Intro „Asg" feststelle. Das coole „Warpath" füllt alle Frequenzen mit dem Pegel-Maximum, Druck pur! Weiter geht's mit „Scrutinized" zu dem auch ein Video gedreht wurde. Zwei starke Opener die nichts zu Wünschen übrig lassen. Bei „Fearless" geht's dann erwartungsgemäß mit dem Tempo runter, ein klassischer Hypocrisy Midtempo-Banger, immer mit reichlich melodischen Elementen. „Carving For Another Killing" bietet dann wieder Hochgeschwindigkeitskost vom Feinsten, aber nie auf Abwechslung verzichtend (geiler 2-stimmiger Mittelteil). Dann kommen mit „Let The Knife Do The Talking" und „A Thousand Lies" zwei langsame Songs, wobei der Erstere nicht gerade das Zeug zum Klassiker hat. Bei „A Thousand Lies" ist das aber anders, der hätte schon auf der '94er Scheibe „The 4th Dimension" sein können. Sehr gut! Bei „Incised Before I've Ceased" könnten sich die Geister scheiden, irgendwie ein eher untypischer Hypocrisy Song den man sich öfter anhören muß, aber der kurze klassische Mitterteil sticht sofort heraus. „Blooddrenched" degegen fährt gleich unmittelbar nach dem Beginn in die Nackenmuskulatur, ein Highlight der CD! „Compulsive Psychosis" geht wieder flott Old-School-mäßig dahin (geiles Solo auch) ehe „Living To Die" den ruhigen Schlußpunkt setzt. Eine düstere, langsame Nummer mit cleanem Gesang, wie z.B. „Slippin' Away" vom „Abducted" Album. Nach einer knappen dreiviertel Sunde ist der Spuk vorbei, außer wenn man sich danach noch die Bonus-DVD der lt. Edition reinzieht!
Fazit: Hypocrisy könnens immer noch! Fans der Band können unbesorgt zugreifen, wo Hypocrisy draufsteht ist eben Hypocrisy drin! Falls es noch Death Metal Leute geben sollte die die Band nicht kennen, auf alle Fälle reinhören. Insgesamt vielleicht nicht das allerstärkste Hypo-Album aber bis auf das wertlose Intro und „Fearless" sind eigentlich keine Ausfälle festzustellen. Auf alle Fälle stärker als der Vorgänger „The Arrival".


Music of the Sun
Music of the Sun
Preis: EUR 6,99

16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Heißer Newcomer..., 29. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Music of the Sun (Audio CD)
Rihanna? Ein neuer Stern am Black Music Sektor? Vielleicht, denn das Video „Pon De Replay" läuft auf den einschlägigen Musiksender schon auf Heavy Rotation. Aber was bringt das ganze Album? Vor mir liegt nun „Music Of the Sun", 12 Tracks plus ein Bonus-Remix von der ersten Single die von Elephant Man gefeatured wird (ist der eigentlich irgendwo nicht dabei?...). Irgendwie stell ich mich trotz der Upbeat-Vorabsingle auf Reggae/Dancehall ein, aufgrund der Artikel die ich bis jetzt gelesen hab. Und siehe da, Track Nr. 2 „Here I Go Again" schlägt eindeutig in diese Richtung. „If It's Lovin' That You Want" klingt auch recht fein, wobei hier schon reichlich R n'B Einflüsse auszumerzen sind. Dann folgt ein Cover eines Reggae-Klassikers, nämlich „You Don't Love Me (No No No)" von Dawn Penn. Hört sich ziemlich wie das Original an, also gut! So, das wars dann aber auch schon mit dem Reggae Anteil auf der Scheibe, außer vielleicht „Rush" (Track Nr. 10), der mit Dancehall-Riddims unterlegt ist. Der Rest des Albums besteht aus gelungenen aber auch schon öfter gehörten R n'B Tracks, Balladen inklusive. „La That La La" erinnert mich an eine langsamere Version von Mariah Carey's „It's Like That", trotzdem groovt der Song ordentlich. „The Last Time" könnte auch auf der letzten Destiny's Child CD sein, eine entspannt Akustik-Ballade. „Willing To Wait" ist dann der erste schwächere Song des Albums, einfach zu alltäglich diese R n'B Schnulze. Auch der Titeltrack reißt mich nicht vom Hocker, außerdem erinnert mich der Refrain an irgendwas Dagewesenes... komm jetzt aber auf die Schnelle nicht drauf (Hilfe erwünscht!). „Let Me" hat wahrscheinlich der Producer von Amerie's „1 Thing" geschrieben, trotzdem (oder gerade deswegen) geiler Track. Gegen Ende gibt's dann 2 weitere ruhige Nummern, „There's A Thug In My Life" (nicht so aufregend) und die sanfte Pianoballade „Now I Know" (durchschnittlich).
Fazit: „Music Of The Sun" hat einige wirklich starke Songs am Start. Für Leute denen auf der letzten Destiny's Child oder Ashanti Scheibe die Abwechslung fehlt sehr zu Empfehlen. Reggae Fans wenden aber nicht viel von der CD haben. Insgesamt ein starkes, abwechslungsreiches Debüt, wahrscheinlich aber eine reine Producerscheibe...


What Will the Neighbours Say
What Will the Neighbours Say
Wird angeboten von NetsavesUK
Preis: EUR 8,23

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Pop Album..., 2. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: What Will the Neighbours Say (Audio CD)
Hier liegt es nun vor mir, das Zweitwerk der britischen Mädels-Combo und Popstars-Ikonen Girls Aloud. Konnte das Debüt „Sound Of The Underground" schon mit einigen interessanten Songs aufwarten so kann man hier noch von einer Steigerung sprechen. Musikalisch sicherlich im (Elektro-) Pop Genre angesiedelt, aber immer mit dem gewissen Etwas. Alternativ angehaucht sind sie die Songs, sicher auch R n' B Einflüsse kann man da und dort ausmachen, aber am Besten finde ich die gute und teilweise mit echten Instrumenten eingespielte Produktion. Mit „The Show" geht's los, dann läuft gleich die zweite, aktuelle Single „Love Machine" im Player. Eine tolle Uptempo Nummer mit coolen Gitarren & einem guten Hook. Zu meiner Freude sind sehr viele der Songs im flotteren Bereich, man verliert sich kaum in kraftlosem R n' B Gesülze (wie z.B. bei der letzten Destiny's Child Scheibe). Song 3 bildet die erste Single und UK-Nummer 1 Hitsingle „I'll Stand By You", ein Pretenders Cover. Mit „Jump" von den Pointer Sisters ist auch noch eine zweite Coverversion mit an Board. Weitere Höhepunkte sind das stampfende, mit E-Gitarren versetzte „Wake Me Up", „Deadlines & Diets" (Soul mit Swing), der Burner „Graffiti My Soul", der Uptempo-Kracher „Real Life" und dem interessanten „Here We Go". Am Schluß gibt's noch die 80ger Elektro Nummer „Thank You Daddy".
Fazit: Cooler poppiger Mix aus Elektronik & echten Instrumenten. Starke Melodien & Beats die nie langatmig klingen. Sugababes Fans können bedenkenlos zugreifen, wenngleich „What Will The Neighbors Say?" eine Spur alternativer ausfällt als deren Sachen.


What Will the Neighbours Say
What Will the Neighbours Say
Wird angeboten von NetsavesUK
Preis: EUR 8,23

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Starke Scheibe..., 8. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: What Will the Neighbours Say (Audio CD)
Hier liegt es nun vor mir, das Zweitwerk der britischen Mädels-Combo und Popstars-Ikonen Girls Aloud. Konnte das Debüt „Sound Of The Underground" schon mit einigen interessanten Songs aufwarten so kann man hier noch von einer Steigerung sprechen. Musikalisch sicherlich im (Elektro-) Pop Genre angesiedelt, aber immer mit dem gewissen Etwas. Alternativ angehaucht sind sie die Songs, sicher auch R n' B Einflüsse kann man da und dort ausmachen, aber am Besten finde ich die gute und teilweise mit echten Instrumenten eingespielte Produktion. Mit „The Show" geht's los, dann läuft gleich die zweite, aktuelle Single „Love Machine" im Player. Eine tolle Uptempo Nummer mit coolen Gitarren & einem guten Hook. Zu meiner Freude sind sehr viele der Songs im flotteren Bereich, man verliert sich kaum in kraftlosem R n' B Gesülze (wie z.B. bei der letzten Destiny's Child Scheibe). Song 3 bildet die erste Single und UK-Nummer 1 Hitsingle „I'll Stand By You", ein Pretenders Cover. Mit „Jump" von den Pointer Sisters ist auch noch eine zweite Coverversion mit an Board. Weitere Höhepunkte sind das stampfende, mit E-Gitarren versetzte „Wake Me Up", „Deadlines & Diets" (Soul mit Swing), der Burner „Graffiti My Soul", der Uptempo-Kracher „Real Life" und dem interessanten „Here We Go". Am Schluß gibt's noch die 80ger Elektro Nummer „Thank You Daddy".
Fazit: Cooler poppiger Mix aus Elektronik & echten Instrumenten. Starke Melodien & Beats die nie langatmig klingen. Sugababes Fans können bedenkenlos zugreifen, wenngleich „What Will The Neighbors Say?" eine Spur alternativer ausfällt als deren Sachen.


Vertigo
Vertigo
Preis: EUR 15,88

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Na aber hallo!, 11. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Vertigo (Audio CD)
Ist es möglich sich mit nur einer Veröffentlichung in die Liga von Steve Vai & Joe Satriani zu spielen? Noch dazu wenn man eigentlich Gitarrist in einer guten, aber musikalisch eher anspruchslosen Band ist? Im Falle von John5, dem Saitenhexer von Marilyn Manson, ist das möglich. Auf der 13 Song starken Debütscheibe bekommt man einen Cocktail aus Industrial-Beats, strange Noises, nervenzerfetzenden Soli, aber auch einen beachtlichen Country-Music Einschlag vorgesetzt. Im Vordergrund steht aber Gott sei Dank immer die Musik, und so verliert sich John Lowery (so John5's bürgerlicher Name) nie in endlosen Fiedeleien sondern legt großen Wert auf Wiedererkennung. Großes Plus sind mit Sicherheit die Fülle an den verwendeten (Gitarren-)Sounds, die stilistische Abwechslung und einfach die enorme, von vielen sicher unterschätzte Musikalität. Nach den beiden Eröffnungssongs die vielleicht rhytmisch noch ein wenig an MM erinnern könnten legt John5 mit „Pulling Strings" gleich mal eine Uptempo-Rock Nummer hin die auch von Herrn Satriani stammen könnte. Vor allem die Country Nummern sorgen zum Einen für Abwechslung, zum Anderen für offene Mäuler bei Gitarristen. Zwar sind diese Country-Songs nicht alle aus der Feder von John (z.B. „Sweet Georgia Brown", „Salt Creek" & „Sugar Foot Rag" sind glaub ich auch Covers), jedoch fließt auch hier sein Stil mitein. Alle Songs sind reine Instrumentals, sieht man mal von den Samples bei „Zugg Island Convict" und den Spoken Words beim letzten Song ab. Einziges Manko mag vielleicht die zu tiefe Kluft zwischen den Industrial & Country Songs sein, mich stört dies aber wenig.
Fazit: Für puristische Manson Fans eher nicht zu empfehlen. Sehr zum Empfehlen dagegen für alle Gitarreros da draußen die von Vai & Satriani schon alles haben und nach einem neuen Gitarrengott suchen. Ein rundum gelungenes Debütalbum welches zu Glück aber nicht nur die Gitarristenfraktion beglückt, sondern aufgrund der Eingängigkeit sicher auch Freunde unter Instrumentalliebhabern findet.


In Love and Death
In Love and Death
Preis: EUR 10,99

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich das 2te Album..., 21. September 2004
Rezension bezieht sich auf: In Love and Death (Audio CD)
Endlich liegt das langerwartete zweite Album der Amis vor mir. Musikalisch hat sich zum Glück nicht so viel verändert, höchstens das man noch etwas melodiöser geworden ist. Natürlich liegt das Hauptaugenmerk auf Bert McCracken's melancholisch-aggressiven Gesang, musikalisch bewegt man sich wie gehabt irgendwo zwischen Rock & Hardcore (aber auch Emo, Punk & Nu-Metal), ohne aber auf deren Klischees zurückzugreifen. Auch die eine oder andere Akustik-Gitarre findet ihren Platz auf dem Silberling. Gleich der erste Song (und auch die erste Videoauskopplung) „Take It Away" geht voll auf die 12, und auch der darauffolgende Song „I Caught Fire" ist nicht wirklich schlechter. Beim ruhigen „All That I've Got" kommen dezente Streicher zum Einsatz. Weitere Höhepunkte sind das treibende „Listening", das einfach nur schöne „Yesterday Feelings", der Ohrwurm „It's Hard To Say", der Nu-Metal-Hammer „Soundeffects And Overdramatics" (was für ein Geschrei *g*) und das poppige „Lunacy Fringe". Der Abschlußtrack „I'm A Fake" bringt die ganze CD musikalisch noch einmal auf den Punkt!
Fazit: Ein sehr gutes Follow-Up zum selbstbetitelten Debüt, leider sucht man solche Übersongs wie „The Taste Of Ink" oder „Buried Myself Alive" auf dieser Scheibe vergebens. Trotzdem ein gelungenes, abwechslungsreiches Album das sich alle, die auch den Erstling im Regal haben, zulegen können.


Tempo of the Damned
Tempo of the Damned
Preis: EUR 21,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Exodus Attack Nr. 6, 20. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Tempo of the Damned (Audio CD)
Unglaublich, Exodus haben sich doch noch zu einer CD-Veröffentlichung hinreißen lassen. Als vor 2 Jahren Sänger Paul Baloff von uns gegangen war rechnete kaum noch jemand mit dem einstigen Metal-Urgestein der Bay Area. Nun, genau am 2. Todestag von Paul (2.2.) legt man ein Thrash-Metal Gewitter sondergleichen vor. „Tempo Of The Damned" ist das 6. Studioalbum rund um das „H-Team", das erste in 10 Jahren. Verändert hat sich zum Glück nicht allzuviel. Treibende Drums, Mörderriffs & der aggressive Gesang von Steve "Zetro" Souza knallen nur so aus den Boxen, ich traue mich sogar zu behaupten hiermit einen der besten Old-School-Thrash Metal Outputs der letzten Jahre in den Händen zu halten. Los geht's gleich zügig mit „Scar Sprangled Banner", gefolgt vom dem schon als Toursingle erhältlichen „War Is My Sheppard". Herrlich, als wäre die Zeit in der so geniale Bands wie Metallica, Death Angel oder Testament hervorgegegangen sind stehengeblieben. Eigentlich wissen alle Track zu gefallen, ab und zu wird Gas gegeben, meistens groovt man aber ordentlich dahin oder animiert mit Midtemporiffs zum kollektiven Haareschütteln. Auch solotechnisch hat das „H-Team" Gary Holt & Rick Hunolt nichts verlernt. Nicht zu vergessen eine der besten Produktionen die in diesem Genre je gemacht wurden! Das knallt!
Fazit: Bis auf die wiederreformierten Death Angel die einzig wahren Überlebenden der Bay Area Szene der 80er. Wer auf diese Zeit & deren Musik steht kann hier mit dem Kauf nix falsch machen. Ich empfehle auch den sogenannten Nu-Metallern hier mal ein Ohr zu riskieren, denn was wäre z.B. Slipknot, Korn, etc. ohne die 80er Jahre Thrash Metal Bewegung.


The Arrival
The Arrival
Preis: EUR 13,99

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hypocrisy sind zurück, leider nicht in alter Form..., 18. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: The Arrival (Audio CD)
Totgesagte leben länger. Und deshalb schmeißen die Mannen um Peter Tätgren uns doch noch einen Longplayer um die Ohren. Sozusagen eine Re-Union Scheibe. Den Namen als eine der konstantesten Death Metal Band in unserer Galaxie haben sie ja nicht umsonst. Wenn ich mich nicht verzählt habe handelt es sich hier bereits um den 9. Studio-Longplayer der Band. Trotzdem muß ich gleich vorweg sagen nicht gerade um den Besten. Ist deren Zeit etwa schon abgelaufen? Naja, nach den 2 schwachen Openern gibt Song 3 „Stillborn" wenigstens etwas Stoff. Das 4. Stück „Slave To The Parasite" bleibt durchgehend im Midtempobereich, gespickt mit einigen netten 2-stimmigen Teilen. Weitere Pluspunkte sind das flotte „New World", „The Abyss" (ursprünglich schon `94 auf „The 4th Dimension" als Bonus Track erschienen) & der Rausschmeißer „War Within". Am besten kann man „The Arrival" mit dem selbstbetitelten Silberling aus dem Jahr 1999 vergleichen.
Fazit: 9 großteils melodische Death Metal Songs mit reichlich Midtempo-Passagen auf insgesamt 40 min. Bei weitem nicht der Höhepunkt im Schaffen Hypocrisy's. Die-hard Fans werden hier sicherlich zugreifen, allen Anderer empfehle ich vorher in den Silberling reinzuhören. Bleibt nur zu hoffen das sich Hypocrisy mit dieser guten, aber für ihre Verhältnisse durchschnittlichen Platte nicht entgültig verabschieden & uns beim nächsten Release noch einmal einen Höhepunkt abliefern.


Waking the Fallen
Waking the Fallen
Preis: EUR 11,99

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen WOW! Das überzeugt !!!, 4. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Waking the Fallen (Audio CD)
Wow! Das haut einem aber ordentlich von den Socken! Die 5 Amis von Avenged Sevenfold lassen auf ihrem 2. Longplayer nix anbrennen. Diese Scheibe in eine Schublade zu stecken ist nahezu unmöglich. Am ehesten würde Metal-Hardcore-Punk zutreffen. Der Metalbereich wird durch harte Stakkatoriffs a la Fear Factory & Pantera ebenso abgedeckt wie durch zweistimmige Melodien (Iron Maiden-like) & geniale Soli. Gepaart wird das Ganze mit straighten Punk & Hardcore Riffs. Auch vor gelegentlichen Klaviereinsätzen scheut man nicht zurück. Der Gesang wechselt innerhalb eines Songs von Hardcore-Scheierei zu echtem Metal-Gesang zu Pop-Punk Melodien und zurück, und das alles mit nur einem Sänger, Hut ab! Und trotz der immensen Stilvielfalt verliert man sich nie innerhalb der Songs und alles hat Hand & Fuß. Jeder der 12 Songs ist ein Höhepunkt ansich, aber um halbwegs ein Bild zu erhalten empfehle ich in „Unholy Confessions", „Desectare Through Reverance", „I Won't See You Tonight" (beide Teile, insgesamt 14 min.!) und „Clairvoyant Disease". Das hohe spieltechnische Niveau wird von der druckvollen Produktion noch unterstützt. Obwohl die Songs des öfteren Überlänge haben bleibt doch recht viel schon nach dem ersten Durchhören hängen, ein weiters Plus.
Fazit: Eine der bemerkenswertesten neuen Bands überhaupt. Hier können Metal, Hardcore und Punk-Fans gleichermaßen zuschlagen. Jede weitere Beschreibung ist überflüssig, am besten mal reinhören. Die CD ist im Moment leider nur über US & GB Import zu beziehen, diese Mehrkosten lohnen sich aber allemal.


Life on Display
Life on Display
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 9,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pudle Of Mudd werden reifer..., 22. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Life on Display (Audio CD)
Gut, gut, der zweite Output der Amis Puddle Of Mudd liegt vor mir. Mit „Come Clean" hat man ja einiges vorgelegt (4 starke Singles) und jetzt geht's ab in die nächste Runde. Großartige Veränderungen gegenüber dem Erstling fallen nicht auf. Auch hier dominiert die Mischung aus Neuzeit-Rock & Grunge, gepaart mit dem eingängigen Gesang von Wes Scantlin. Neben der ersten Single „Away From Me" stechen noch das Groovemonster „Nothing Left To Lose", das ruhige „Change My Mind", „Already Gone", „Cloud 9" (schnellster Song), der Kracher „Freak Of The World" und das sich steigernde „Sydney" hervor. Entgegen allen Gerüchten rund um diese Veröffentlichung empfinde ich die Scheibe nicht ganz so hart wie den Vorgänger. Ordentlich gerockt wird aber trotzdem, auch wenn es mehr akustische Teile gibt als auf „Come Clean". „Life On Display" möchte erwachsener rüberkommen & deshalb hat man hier bewußt auf Teenie-Songs a la „She Hates Me" verzichtet. Tja, des einen Freud - des anderen Leid...
Fazit: Wieder ein gutes Album, aber der hohe Standard von „Come Clean" konnte nicht ganz erreicht werden (war aber auch verdammt schwer). Freunde guter Rockmusik mit einem leichten Oldschool-Touch werden ihre Freude daran haben.


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