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Bergwolf "morpheustreimer" (Lübeck)

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IV: Constitution of Treason
IV: Constitution of Treason
Wird angeboten von Quality Music UK
Preis: EUR 11,86

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes Werk auch für "NichtMetallcorler", 27. September 2005
Rezension bezieht sich auf: IV: Constitution of Treason (Audio CD)
Wer God Forbid bisher immer in die reine Metalcoreschiene gedrückt hat, gehört ab sofort standrechtlich erschossen. Das nun vierte Album der Amis „IV: Constitution Of Treason„ erscheint gerade einmal ein Jahr nach dem Vorgänger „Gone Forever" und räumt auch die letzten Zweifler aus dem Weg, dass sich diese Truppe überhaupt in eine Sparte einordnen lässt.
Aber fangen wir beim Cover an, ob God Forbid in den USA Probleme bekommen werden, sei mal in Frage gestellt. Die zerstörte Freiheitsstatue bezieht sich aber sehr gut auf die apokalyptisch und sozialkritischen Texte, an denen es nichts auszusetzen gibt.
So nun zur Musik, Thrash mit Metalcore und Klassischem Heavy Metal, dafür stehen God Forbid. Bereits der Opener haut einem gehörig den Schädel weg, fette Riffs reihen sich hier neben fette Melodien und eingängigen Vocals ein. Dieser Weg wird über das komplette Album fortgesetzt und überrascht immer wieder durch melancholische Parts und dem Wechsel zwischen aggressiven und cleanen Vocals (u.a. To The Fallen Hero).
Schwächen finde ich auf diesem Album nicht und ich glaube, dass God Forbid sich mit diesem Album deutlich über andere Bands in den verwandten Genres stellen können, Caliban etc. können schon einmal einpacken. Man darf sich übrigens schon einmal auf die Live Tour im Vorprogramm von The Haunted freuen, die im Dezember die deutschen Bühnen entern werden.


Cantus Buranus (Limited Digipak) (CD+DVD)
Cantus Buranus (Limited Digipak) (CD+DVD)

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk, 11. August 2005
Heute rotiert bei mir eine etwas ungewöhnliche Scheibe im Cd-Player. Verbindungen in unserer Szene mit klassischer Musik hat meines Wissens nach zwar schon öfters gegeben (Metallica, Avantasia), aber nach trotzdem glaube ich, hat bisher noch keine Truppe eine komplette Stückreihe aus dem Mittelalter ausgegraben und neuvertont. Corvus Corax haben „ihre" Carmina Burana nun auf CD gebannt und vielleicht sogar ein kleines bisschen deutsches Kulturgut erschaffen, das in den jetzigen Zeiten doch schon etwas rar geworden ist. Und wenn nicht, haben sie doch ein deutliches Zeichen gesetzt und 2 gegensätzliche Musikrichtungen miteinander verbunden. Die Produktion ist sehr gut geworden, es soll nach Angaben der Band sogar die größte Musikproduktion Deutschlands in diesen Zeiten gewesen sein.
Den ersten Kontakt zur Carmina Burana hatten Corvus Corax bereits mit feuchtfröhlichen Kultsongs wie "In Taberna und Totus Floreo". Bei diesen Themen ist es auch geblieben, für ihre Aufführung suchten sich Corvus nur Lieder vom Trinken, Frauen und Ähnlichem aus um wohl auch ihren eigenen Lebensstil widerzuspiegeln, christliche Texte wurden dabei bewusst vermieden.
Doch nun zur Musik, wer hier ein typisches und „normales" klassisches Album erwartet, der irrt gewaltig, denn Corvus Corax haben ihre Instrumente schließlich nicht umsonst. Dazu steuern auch einige andere bekannte Musiker ihr Können bei - u.a. Frau Schmitt (Geige), Wieke Garcia( Harfe), B. Broiler (The Inchtabokatables für Gesang, Geige), Brandan (Cultus Ferox, Dudelsack). Das Ergebnis kann man z.B. bei „Dulcissima" bewundern, zwischen den beiden Chören und dem Orchester animiert einen die Mittelalterfraktion schon ziemlich zum Mittanzen. Bei den restlichen Songs geht es mir eigentlich genauso, im Ganzen ist das Material zwar keine Partymusik, sondern eher zum Genießen gedacht, aber das typische Tischtrommeln und Fußbewegen bleibt eigentlich nie aus. Höhepunkte gibt es auf dieser Scheibe nicht im direkten Sinne, jeder Song ist für sich selbst ein Höhepunkt. Da sich jeder Song durch diverse Elemente von den anderen stark unterscheidet, kann man sie auch nicht miteinander vergleichen; und so entsteht gleichzeitig eine starke Abwechslung. Negative Aspekte in der Musik selbst sind für mich nicht zu finden, mit jedem Widersprecher werde ich dies gerne in Wacken bei einem Bier ausdiskutieren. Wer übrigens bei diesem Album Anspieltipps braucht, dem empfehle ich „Venus, Hymnus Cantina, Dulcissisma".
Was kann man abschließend über ein Meisterwerk schreiben? Schaut euch


The Funeral Album/Ltd.
The Funeral Album/Ltd.
Wird angeboten von cd-shop-zimmer-rodgau
Preis: EUR 13,00

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rest in Peace!!, 9. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: The Funeral Album/Ltd. (Audio CD)
Die 16 Jahre spiegeln sich nur in ihrem letztem Album wieder, los geht es mit „May Today Become The Day und Ever Frost" die beiden Songs dröhnen druckvoll aus den Boxen und grooven wie Sau. Dazu kommt bei dem ersten Song gegen Ende noch ein kleines Gitarrensolo. Mordstraurig wird es mit der Ballade „We Are But Falling Leaves", eigentlich der perfekte Song um sich die Arme aufzuritzen, aber Villes melancholischer Gesang erinnert mich an die folgenden 9 Songs deshalb tu ich das mal nicht. Um die Fans noch depressiver zu machen folgt die Ballade „Her Last 5 Minutes" mit einem saugeilen Gitarrensolo am Ende das nicht nur in die Ohren geht.
Mit sehr schnellen Wechsel prescht plötzlich der Death Metal Song „Where Waters Fall Frozen" aus den Boxen, eine 0:58 min lange Erinnerung an alte Zeiten.
„Despair- Ridden Hearts" legt mit einem Mundharmonikapart los und entwickelt sich mit der Zeit zu einem dynamischen Song mit geilen Solos, treibendem Gesang. „Vengeance Is Mine" ist etwas rockiger und schneller als „Despair" und wird zu Hälft von einem starken Mädchenchor erfüllt , geiler Song. Standard-Sentenced Songs sind „A Long Way To Nowhere" und "Consider Us Dead" zwar keine besonderen Parts vorhanden, aber klasse Songs. „Lower The Flags" ist da schon wieder etwas anders, viele Breaks in denen Villes sein Herz aussingt, dazu noch ein schönes Solo und ein bisschen Klavierbegleitung. „Drain Me" beinhaltet einige Solos und ist auch sonst ein schön treibender Song, das Instrumentalstück „Karu" leitet nun gekonnt zum letzten Begräbnislied „End Of The Road". Hier fließen noch einmal alle Zutaten von Sentenced in den Song, so singt Ville erst einfühlsam „Fufilled... it doesn't hurt to the end it Now. The Funeral" wird dann beim nächsten Part etwas stärker um von dem Kinderchor abgelöst zu werden, nun folgt noch ein 2 minütiges depressives Solo und es ist endgültig Schluss.
Insgesamt ein großartiges Album, dass nicht nur gitarrenlastiger als der Vorgänger ist, sondern fast alle Sentenced Merkmale vereint, ob es nun die 1a Gitarrenarbeit ist oder die Atmosphäre im Allgemeinen hier scheint es keine Fehler zu geben. Textlich dreht sich wieder alles um ihr Lieblingsthema dem Tod/Selbstmord und dergleichen. Zwar sind es heftige Texte, aber durchdacht, melancholisch und voller schwarzen Sarkasmus, vielleicht eine gute Cd für den Gottesdienst. Der Gesang von Ville besticht durch seinen Facettenreichtum und seine emotionale Tiefe, bei seelischen Probleme kann diese Musik sicherlich heftige Reaktionen hervorrufen, aber das konnte Sentenced schon immer gut. Mit diesem Album kann sich Sentenced beruhigt begraben lassen, denn sie hören auf wenn's am Schönsten ist und dieses Album ist mehr als das...Bestnote und Kaufbefehl....


How Would You Like to Be Spat
How Would You Like to Be Spat
Preis: EUR 10,89

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Waren auch mal besser, 20. März 2005
Rezension bezieht sich auf: How Would You Like to Be Spat (Audio CD)
The Provenance aus Schweden haben nun ihr drittes Album veröffentlicht und zwar
trägt es den Namen "How would you like to be spat at". In den letzten 2 Jahren haben sich The Provenance leider deutlich gewandelt.
Zwar ist das mir vorliegende Album ausgereift und ohne Frage auch nicht schlecht produziert, doch gibt es starke und schwache Songs. Die schwachen Songs fangen gleich mit dem eher langweiligen Opener "Woh II Tsc" an der nur durch den Gesang von Frontgrazie Emma Hellstrom gerettet wird. Zu den starken Songs gehören sicherlich "Heroine" und das treibende "Catching Scarlet In The Sun"
Schön düster wird es bei "Considering The Gawk", doch da sich der Sänger bei dem Song so verdammt langweilig anhört wird auch dieser Song im buchstäblichen Sinne zerstört.
Die Goths die viel auf Elektronik halten sind mit "Speeding To Get By" bedient, zu den experimentellen Tönen gesellen sich hier noch melancholische Parts, netter Song aber nicht mein Ding.
Mich persönlich kann das Album nicht überzeugen, zwar sind auf den 53 Minuten einige nette Songs vertreten, aber die Band hat sich auch genauso viele Songs selbst versaut. Ich hoffe für die Band das sie diesen Weg nicht beibehalten, denn das Talent ist definitiv vorhanden nur bei der Umsetzung hapert es. Das es besser geht hatten sie schon mit dem Vorgängeralbum bewiesen und es bleibt zu hoffen das dieses Album nur ein Ausrutscher ist.


Paradise Lost (Limited Edition)
Paradise Lost (Limited Edition)
Wird angeboten von DISCO91
Preis: EUR 16,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Album, 8. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Paradise Lost (Limited Edition) (Audio CD)
Man geht eigentlich immer mit gemischten Gedanken an ein Paradise Lost Album heran, ihr nun zehntes Album in der 14 Jährigen Karriere trägt den Titel Paradise Lost, was mir zu denken gibt, da ihr erstes Album "Lost Paradise" hieß. Ich hoffe mal nicht, dass Paradise Lost keine Lust mehr haben, weil sonst ein großes Stück in der Musiklandschaft fehlen würde.
Zumal Paradise ihre Elektrophase hinter sich gelassen haben und wieder zu ihren Metalwurzeln zurückkehren. Zwar findet man hier und da noch ein paar Einlagen, die eine deutlich bessere Atmosphäre über das ganze Album hinweg erzeugen.
Bereits der Opener Don't Belong zeigt bereits an, dass Paradise Lost kein Interesse mehr an starken Elektroeinflüssen haben, dennoch eher ein Midtemposong. Überraschend hart geht es erst bei Close Your Eyes los, der uns das erste Riffgewitter aus dem Hause Paradise Lost beschert.
Grey besitzt zwar schöne Gesangsparts und Melodien, dafür fällt einem bei dem Song Radiotauglichkeit ein, außerdem wirkt Holmes Gesang etwas schwach, dies ist zum Glück nicht bei allen Songs so.
Es soll ja bereits Gerüchte geben, dass Nick Holmes angeblich nicht hinter dem Mikrofon steht, keine Ahnung wie man darauf kommt denn außer ein paar Verzerrungen der Stimme hier und da, ist Nick gesangstechnisch fast so gut wie in alten Zeiten, was man besonders bei All You Leave Behind bemerkt, ein Song der übrigens nicht nur durch den Gesang überzeugt, auch die Gitarrenfraktion liefert Gitarrenriffs der Güteklasse A. Überhaupt kann Greg Mackinthosh mehrfach mit seiner Funktion als Leadgitarrist deutlich überzeugen und gibt diesem Album noch die letzte Würze.
Es gibt auf Paradise Lost zwar einige Songs, die nicht immer gleich zünden, diese sind aber deutlich in der Minderzahl. Das Album ist vielleicht nicht besser als Draconian, aber der Weg dahin ist nicht mehr weit.


Words Never Spoken (Special Extended ed.)
Words Never Spoken (Special Extended ed.)
Preis: EUR 9,61

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Value for Money, 24. Januar 2005
In der Sparte Deutscher Mittelalterrock gehören Adaro wie Kreator zum Thrash Metal, nun haben sie eine Extended Edition der verschollenen Sammler- EP Words Never Spoken auf den Markt geworfen. Bevor nun jemand Ausverkauf brüllt sollte er sich zügeln, denn diese Version hat es in sich, zu den eigentlich EP-Tracks wurden noch 14 weitere Songs zugefügt. Alle wurden auf einem Fanclub-Konzerts in Tübingen aufgenommen und enthalten Songs der Band von '98 bis zum Jahre 2001.
Den richtigen Einstieg auf fast 78min Mittelaltermusik bietet bereits das Drehleierstück Feuertanz auf den folgenden Minuten bieten Adaro ihre volle Spielkunst zur Schau, ob es nun orientalisch angehauchte Songs wie Dakar oder härtere Gitarrentracks wie Wan Si Dhas sind, die Scheibe wird nicht langweilig. Langweilig wird sie alleine schon wegen des spielerischen und Gesangtechnischen Könnens nicht, hier fällt einem besonders der Engelsgesang von Drehleierspielerin Konstanze Kulinsky auf.
Noch eine Besonderheit auf dieser Cd sind die beiden Ansprachen oder besser gesagt Geschichten Hermann Kaletzky 1853 und Die 9 Pilger In Rocamadour, die durch den Witz von Sänger Cristoph Pelgen diese Cd deutlich auflockern.
Ich kann die Cd eigentlich nur jedem wärmstens Empfehlen der sich für Mittelalterrock interessiert, hört mal rein es lohnt sich sicherlich.


Myth Or Reality
Myth Or Reality
Wird angeboten von forever_rock-de
Preis: EUR 12,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nur Mittelmäßige Band, 11. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Myth Or Reality (Audio CD)
Am 20.11.04 erschien nach mittlerweile 5 Jahren nun der Nachfolger Myth Or Reality des Debüts Path of Burning Torches des Aschaffenburger Combos Minotaurus. Der Bandname stammt aus der Faszination zu alten Mythen und Sagen die man auch in den Texten der Cd wiederfindet, die hier von typischen Fantasy/Helden Storys handelt wie bei z.B. Song for Scotland .
Passend zu den Texten ist auf der Cd der 9 Minuten lange Videoclip Warriorhearts zu finden, der für den Fantasy-Film Kriegerherzen den Titelsong darstellt. Der Film könnte einzig LARP- Fans ein Begriff sein und wird Anfang 2005 auf DVD erscheinen, mit 9 Minuten ist der Song aber schon arg lang geraten und wird leicht langweilig.
Eigentlich sollten Minotaurus Celtic Folk Metal spielen, wobei leider der Folk oft in den Hintergrund gerät und teils gar nicht wahrgenommen wird, das einzige was ich vom Folk mitbekomme sind einige keltische angehauchte Gitarrenmelodien und Gesangsparts. Mit Bands wie Schandmaul oder In Extremo kann man Minotaurus in keiner Weise vergleichen, da hier traditioneller Heavy Metal gespielt wird.
Die Gitarrenmelodien sind oft gut geraten und die beiden Gitarristen beherrschen ihre Instrumente, dass dieses Potential zu selten ausgenutzt wird bleibt mir ein Rätsel, denn mehr Songs wie Fight By Your Side und Legion Noir hätten der Scheibe gut getan.
Der Gesang von Sänger Oliver Klump hätte deutlich stärker sein können und wirkt oft viel zu dünn. Alles in Allem wirkt die gesamte Produktion etwas zu rau, was sicherlich Blind Guardian Fans interessieren könnte denen Blind Guardian zu bombastisch geworden sind, aber dem Album auch nicht mehr Punkte verschaffen.
Bleibt nur zu hoffen das die nächsten Alben deutlich besser werden, aber für das erst zweite Album muss man nicht immer das beste erwarten, Potential hat Minotaurus auf jeden Fall.
Anspieltipps: Warriorshearts, Peaceful Kingdom, Dragonflight


Endorama
Endorama
Preis: EUR 7,99

5.0 von 5 Sternen Deutsche Metalgeschichte, 27. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Endorama (Audio CD)
Das der Musikstil von Kreator sich nach der Outcast ändern würde zeichnete sich schon bei dieser Cd ab, mit ihren leichten Gothiceinflüssen versehen war es schon eine kleine Umstellung für die Fans. Als dann aber 1999 die Endorama erschien war für viele Fans das Ende der Fahnenstange erreicht und man dachte bereits an das Ende dieser Thrashlegende nach.
Wenn man aber im Nachhinein sieht, wäre ohne die Endorama der Sound von Violent Revolution und der im Februar folgenden Enemy of God nicht so weiterentwickelt und ausgereift geworden.
Natürlich kann man die Endorama nicht mit Alben wie Pleasure To Kill vergleichen, da hier einfach die Brutalität und Härte fehlt die bisher ein Markenzeichen von Kreator waren.
Die Endorama ist hierfür aber ein eigenständiges Album geworden, das zwar nicht ganz so hart, dafür aber deutlich melodischer und moderner ist, ohne dabei zu soft zu werden. Hinzu kommt noch das ausgereifte Songwriting und die cleanen Gesangsparts, hier spürt man die Zusammenarbeit mit Tilo Wolf (Lacrimosa) deutlich. Heraus kommt ein zeitloses Werk an der sich auch heute noch Gothickapellen messen können, was besseres als Endorama, Everlasting Flame und Pandemonium habe ich zugegeben auch bis heute noch nicht gehört. Empfehlen tue ich die Cd jedem, den diese Cd ist deutsche Metalgeschichte.
Anspieltipps: Golden Age, Chosen Few, Pandemonium


Live (Limited Edition) (2 CDs + DVD)
Live (Limited Edition) (2 CDs + DVD)
Wird angeboten von deejaydead_
Preis: EUR 18,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartige Live Cd, 11. Dezember 2004
Dass die Jungs von Tanzwut oft auf Tour sind, ist ja im Allgemeinem gut bekannt, nun haben sie zum ersten Mal ihre Tour auf Cd/Dvd gebannt. Aufgenommen wurden die Cds in München, Bamberg und Aschaffenburg. Ich kann jedem dazu raten 3-5€ mehr zu investieren und sich die Live Cd + DVD zu holen, denn hier ist das Konzert in München aufgezeichnet mit einer Spieldauer von 120 min. Dazu kommen noch einige Extras wie zum Beispiel sämtliche bisher erschienenden Videoclips, Aufbau etc. mit einer Spieldauer von 60 min. Die Konzertaufzeichnung ist von guter Video/Sound (5.1 Dolby Sound) Qualität und zeigt einmal mehr die Intensität eines Tanzwutgigs und Songs wie Balz und Bitte, Bitte glänzen hier hervor.
Nun zu den Cds, hier wurde geschickt ein Querschnitt durch die komplette Tanzwutgeschichte gemacht, einige Songs wie Nein,Nein, Wächter oder Balz stechen hier besonders heraus. Viele Songs kommen auch deutlich stärker rüber als auf den Scheiben, hier sei z.B. Caupona genannt, der schon ins epische übergeht.
Die Soundqualität ist bei allen Songs hervorragend, nur vermisse ich teils etwas die Stimmung von den Fans, aber alles in allem ist diese Doppel-Cd jedem Tanzwutfan wärmstens zu empfehlen, bei einer Gesamtspieldauer von 121 min (DVD 180 min) kann man nicht viel falsch machen.


Believe
Believe
Wird angeboten von Rock Pop
Preis: EUR 12,76

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Good Old Rock n Roll, 28. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Believe (Audio CD)
Wer zum Teufel sind Girlschool denken sich jetzt wohl einige, aber es handelt sich hierbei um die 80er Frauentruppe, die Klassikerscheiben wie Demolition eingespielt haben. Vielleicht erinnern sich auch noch einige an Please Don't Touch und die EP St. Valentine's Day Massacre mit Motörhead.
Nun nach 20 Jahren liegt mir nun die neue Scheibe Believe vor. An der Besetzung hat sich nicht viel geändert, außer das statt Kelly Johnson nun Jackie Chambers mit im Team ist. Jede der Damen könnte mittlerweile mittlerweile meine Mutter sein, aber sie können noch rocken und das nicht verstaubt oder langweilig. Sie rocken mit melodischen Heavy Metal Riffs und starken Gesang in alter Rock `n` Roll Manier sämtliche 15 Songs. Leider ist die Scheibe auf Dauer etwas eintönig und Textlich sind alle Songs zu klischeehaft z.b. "we all love to Rock 'n` Roll" und das gleich 10 mal im Song, was meiner Meinung eindeutig zu oft ist. Ansonsten aber ganz gut gemacht, als Topsongs der Scheibe empfehle ich hier Come On Up und Feel Good. Alle die auf guten alten Rock 'n' Roll stehen kann ich diese Cd wärmstens empfehlen


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