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Rezensionen verfasst von
Bergwolf "morpheustreimer" (Lübeck)

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Endless Way
Endless Way
Preis: EUR 16,35

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Etwas ruhig, 24. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Endless Way (Audio CD)
2004 erschien mit „Way Of Life“ das Erstlingswerk des Duos von Iridio. Ihr Ziel war es einen originellen Musikstil mit Elementen aus verschiedenen Kulturen und Traditionen zu schaffen. Mit ihrem Debüt konnten sie damals auf Anhieb punkten.

Auf dem neuen Werk haben sie 15 Gastmusiker verpflichtet um neue Wege im Folk zu bestreiten und das gelingt. Zwar liegen Iridio mehr im Ambiente-Bereich und eigenen sich eher zum Meditieren oder diversen anderen Aktivitäten. Darin liegt mir meiner Meinung auch das größte Defizit auf diesem Album, das fehlende Tempo das mich bei anderen Acts zum Tanzen. animiert.

Dafür können sie aber mit ihrer Vielfalt wieder viel Boden gutmachen, die Symbiose zwischen den verschiedenen Kulturen und Sounds lassen das Album doch zu einer Ausnahme werden.
Der träumerische Gesang von Sängerin Valentina zieht sich dazu wie durch das komplette Album und erzählt die zum Album passende Geschichte.
Sie handelt im 15 Jahrhundert, wo eine junge Frau ihrem Vater durch alle möglichen Länder nach reist und dort neue Welten und Gefühle entdeckt.
Die reine Mittelaltermusik sollten Iridio aber vermeiden, ich hoffe das „My Home“ hier nur ein Ausrutscher ist, erstens passt der Song hier nicht wirklich in das Konzept, noch ist er qualitativ so gut wie die anderen Songs.

Iridio kann mich trotz fehlendem Tempo doch überzeugen, allein die Tatsache das man hier noch auf andere Instrumente als die Standardinstrumente (Flöte+Dudelsack=Mittelalter) zurückgreift ist auch ein Grund. Dazu kommt noch das Wagnis emotionale, keltische, antike und ethnische Musik quer über den Globus zu Verbinden, was es in der Form doch sehr selten gibt.
Fans von Faun oder Omnia sollten hier auf jeden Fall ein Ohr riskieren.
Anspieltipps:
Time To Leave, Sunrise Dancers, La Via Infinita.


Zu Weit
Zu Weit
Wird angeboten von all-my-music-rheingau
Preis: EUR 16,99

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tot dem Leichentechno, 12. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Zu Weit (Audio CD)
ange ist es her, da erblickte das Debüt „Traumfänger“ von Staubkind die Welt. Jetzt erscheint 3 Jahre später der Nachfolger „Zu Weit“. Da es sich hierbei um das Soloprojekt von Terminal Choice Gitarrist Louis Manke handelt, ist es sicherlich nicht verwunderlich das dieses Album mal etwas länger dauert, schließlich muss Terminal Choice auch weitermachen.

Wie auch schon auf dem Debüt Album setzt Louis den Weg des Goth Rocks konsequent fort und schafft auf dem neuen Album 13 sehr eingängige Songs.
Industrialeinflüsse und Synthesizer sind hier stark untergeordnet und dienen eigentlich nur der leichten Untermalung des starken Gitarrensounds. Der sich manchmal dahintreibt (Zu Weit) oder davonbrescht (Wunderschön), aber vor allem der Sound passt zum Text.

Bei so manchen Gothic Acts sind anspruchsvolle Texte teilweise ins Abseits geraten, hier ist das nicht der Fall. Tiefgründige, gefühlsvolle Texte stehen hier auf der ganz oben auf der Tagesordnung und dazu gibt es halt auch die passende Musik.

Traurige Balladen sind dazu auch noch vorhanden, bei „Vergiss Nicht“ miaut sogar meine Katze traurig. Ein Überraschung gibt es bei „Wenn Du Schläfst“ hier wird im Duett mit mit Serena Gruß gesungen und der Song entpuppt sich als eine wunderschöne Ballade und bleibt im Ohr hängen.

Staubkind schaffen es mit ihrem zweiten Album das Debüt noch zu toppen und werden sich damit hoffentlich zwischen den großen deutschen Gothic Bands behaupten können. Empfehlung für jeden Gruftbewohner der kein Bock auf Leichentechno hat und wieder mal gute Musik hören will. Und auch für sonst alle (depressiven) Seelen mit Hang zum Gothic-Rock.


Worlds Collide (Deluxe Edition)
Worlds Collide (Deluxe Edition)
Preis: EUR 8,99

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sprachlos....., 17. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Worlds Collide (Deluxe Edition) (Audio CD)
Was passiert wenn ein paar verrückte Finnen anfangen Metal Songs auf Cellos nach zuspielen ist ja bereits bekannt. Nun veröffentlichen Apocalyptica ihr fast komplett aus eigenen Songs bestehendes neues Album 'Worlds Collide' und entfesseln dabei ihre Cellos. Das Lila Cover täuscht doch deutlich über den tatsächlichen Inhalt hinweg.

Der Titelsong 'Worlds Collide' beginnt sanft und romantisch angehaucht, aber als nach einer Minute die Drums einsetzen entfesseln Apocalyptica die volle Wucht ihrer Cellos. Brachialität und Schönheit wechseln sich hier ab und lassen einen die Nackenhaare hoch sträuben.
Bei 'Grace' holt man sich zu den Drums noch das Gitarrenspiel von dem Japaner Hotei, Pause? Fehlanzeige bei diesem Song, die Cellos vermischen sich mit dem Gitarrenspiel zu einer komplexen Soundwand und wie soll man sagen es ist Musik in ihrer totalen Perfektion.
Bei Im Not Jesus wird man etwas aus der Bahn geworfen, was größten Teil an Corey Taylors liegt, so klingt der Song doch etwas stark nach einem Stone Sour Lied. Aber schon witzig das man die Gitarren hier gar nicht vermisst.

'Ion' legt mit einer treibenden Wucht wieder los und entpuppt sich als ziemlich durchwachsener Song der gegen Ende enorm an Stärke zunimmt. Das einzige Cover auf dieser Scheibe stammt von Davie Bowie , die Rede ist hier von 'Heroes'. Hier haben sich Apocalyptica Till Lindeman und Kruspe(Gitarre) ins Boot geholt. Die Verbindung von Rammstein und Apocalyptica, ähm ja krasser Sound bei dem sich die Nackenhaare dauerhaft aufstellen.
'Stroke' legt Anfangs wieder eine Geschwindigkeit vor die weh tun muss, gegen Mitte entwickelt er sich zu einen melancholisch- melodischen Track.

Dave Lombardo gibt bei 'Last Hope' das Tempo vor und Apocalyptica folgt, Slayer auf Cello könnte man hier denken, auf jeden Fall hört es so brachial an. Hätten Slayer damals Cellos gehabt würden sie sicherlich so spielen.
Bei S.O.S. haben sich mit Cristina Scabbia eine für den Song perfekte Sängerin geholt und schaffen so eine wunderschöne Ballade mit klasse Gesang und klasse Sounduntermalung.
'Peace' ist nicht ganz so brachial wie die restlichen Songs auf dem Album dafür hat der Song eine passende Melodieführung für den letzten Song auf diesem Album.
Ich sag nur WOW....


Time-Zeit
Time-Zeit
Preis: EUR 9,78

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse, 13. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Time-Zeit (Audio CD)
Endlich haben die Herren aus dem 19. Jahrhundert den CD-Druck entdeckt, die Rede ist hier von Coppelius Debütalbum „Time – Zeit“.
Die Band behauptet ja selbst von sich bereits seit 1815 laut zu spielen, beziehungsweise ihre Instrumente sind seitdem laut. Das sie bereits so lange auf Erden wandeln versucht man bei den Auftritten, ganz im Gehrock und Zylinder gekleidet immer wieder zu unterstreichen.

Das man mit Instrumenten wie Cello und Kontrabass durchaus Heavy Metal machen kann weiß man ja bereits seit den Finnen Apocalyptica, Coppelius stellen noch die Klarinette und ein Schlagzeug dazu. Manchmal gibt es auch ein paar Ausflüge in den Jazz, aber man konzentriert sich zum größten Teil auf ein härteres Soundbild.

Coppelius bevorzugen es aber eigene Songs zu kredenzen, einzig „Murders In The Rue Morgue“ ist von den eisernen Jungfrauen gecovert (oder vielleicht andersrum?).
Passend zur Musik werden hier die eigenen Texte mit etwas schwarzen Humor gewürzt und zum Besten gegeben, ich hatte übrigens nicht gedacht das man es mit dieser Instrumentenauswahl einen derart brachialen Sound hin bekommt wie bei „Operation“.
Schnell spielen geht natürlich auch, Escapade I könnte man im letzten Teil einen Melodic Death Metal Track auf Cello nennen.

Ich kann nur abschließend sagen, dieses Debütalbum war mehr als überfällig. Zumal Coppellius kein 0815 Verschnitt einer X-beliebigen Metallband sind, sondern etwas Neues wagen und damit die deutsche Musikszene mehr mit ihren Ideen mehr als bereichern.
Folkanhänger und Metaller die mal etwas anderes hören wollen, werden hier mehr als fündig.

Anspieltipps: Escapade I, But, Rather Be Dead


Auf dem Weg in Deine Welt (Digipak)
Auf dem Weg in Deine Welt (Digipak)
Preis: EUR 7,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Etwas ruhiger geworden, 10. September 2007
Neues von der deutschen Goth-Rock Front, Eisheilig sollten dem einen oder anderen sicherlich bereits bekannt sein.
Eisheilig melden sich nun Ende September mit einen neuen Album zurück, „Auf den Weg in Deine Welt“ heißt ihr viertes Werk und tritt damit in die Fußstapfen von „Elysium“ (06).
Nach dem doch brachialen Vorgänger überrascht mich die aktuelle Scheibe doch schlagartig durch seine Ruhe.
Eisheilig hat hier deutlich das Tempo runter gefahren und steckt dafür deutlich mehr in die Texte. Während die alten Texte doch alle relativ negativ ausgefallen waren, sticht hier eine deutlich positive Stimmung heraus.

Mit „Geh Durchs Feuer, Steh Auf“ gibt es noch Verbindungen zu dem bisherigen Material, das restliche Album aber fährt wie schon erwähnt auf der ruhigen Schiene.
Passend dazu sind sicherlich die alten Gitarrenstylistiken die dem Sound einen doch deutlich wärmeren Sound verpassen. Dadurch bekommt das Material einen deutlich reiferen Klang, man will erwachsen geworden sein, leider ist man meiner Meinung nach etwas zu ruhig geworden.

Man wird zwar einige neue Käuferkreise erschließen können, die Metallanhänger werden aber etwas skeptisch sein und das dürfen sie auch.
Als Gothic Metal kann man diese Scheibe leider nun nicht mehr einordnen, eher in die Kategorie düsteren, Dark-Goth Rock. Für die einsamen düsteren Stunden ist dieses Album durchaus geeignet, ob das Material Live überzeugen kann bleibt aber abzuwarten.


Sinfony 23
Sinfony 23

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nett..., 28. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Sinfony 23 (Audio CD)
Wer ist Down Below fragt sich wohl so mancher, die Band hat es immerhin in den letzten Monaten auf so einige Cover einschlägiger Magazine geschafft. Zwar gibt es die Band schon seit 2003 und es sind auch schon einige Alben erschienen, aber diese Alben sind Geschichte und die Band will damit abschließen.

Bis auf 2 Singles wird man aber noch nicht sonderlich viel gehört haben, da ihr Album „Sinfony 23 “ leider erst am 29.6 erscheint.

Vor dem Albumrelease tourte das Combo im Tourprogramm von Type O Negative und hatte bereits Auftritte in RaR,RiP und auf dem WGT bestritten. Ohne Album im Backkatalog natürlich ein schwieriges Unterfangen, aber wie mir Neo im Interview mitteilte haben sie es doch ganz gut überstanden.

Wenn mich einer fragen würde, in welche Schublade man Down Below stecken würde, müsste ich doch glatt etwas mit den Achseln zucken. Es enthält Anteile aus dem Gothic Rock Bereich, dann Stückchen aus dem Industrial und Future Pop Bereich, gewürzt mit einer Prise Rock/Metal gibt das eine ganz schöne Suppe.

Diese schmeckt den Ohren sogar ganz gut, Eingängigkeit steht bei diesem Album ganz weit oben und das komplette Album wirkt neben der glasklaren Produktion durchgängig durchdacht.

Ruhigere Song gesellen sich perfekt abgestimmt zu den schnelleren Tracks und machen das Album an keiner Stelle langweilig.

Besonders der Titeltrack „Sinfony 23, Run Away und Dark Queen sind hier sehr zu empfehlen.

Der Höhepunkt bewegt sich eigentlich von dem ersten Track an bis zum Ende.

Neo Scopes Gesang kann man als eine Mischung zwischen HIM und den Dope Stars bezeichnen, live vermag er auch manchmal etwas zu grunzen,aber das gehört hier nicht rein.

Von einem Debüt kann man nicht mehr verlangen, weiter so Jungs.


Met & Miezen
Met & Miezen
Preis: EUR 12,99

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als Prima Nocte, 13. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Met & Miezen (Audio CD)
Der Hauptmanns geiler Haufen ist wieder da, geiler als zuvor kann wohl sagen. Auf jeden Fall haben Feuerschwanz ihr neues Album nach ihrer Lieblingsbeschäftigung benannt, Met Und Miezen. Auch beim zweiten Album nimmt man die Mittelaltermusik mal wieder voll auf die Schippe und gibt der Fanschar eine Menge neue Trinklieder.

Da die Band zum Teil aus Mitgliedern von Fiddlers Green/Merlons besteht, bzw bei diesem Album fast die Halbe Band als Gastmusiker mitspielt stimmt auch die Qualität der Musik.

Gleich der zweite Song 'Met Und Miezen', eine schnelle Polka/Humpanummer zeigt von Anfang an was mal wieder das Hauptthema der Band ist. Mit 'RaRa Rattenschwanz' nimmt man Schandmauls 'Der Rattenfänger' auf die Schippe, eher ein etwas zu ruhiger Song zum trinken.

'Der Glöckner', 'Vaganten' und 'Lied vom Haufen' sind dafür schon besser geeignet.

Die Überraschung kommt mit Feuerkantate, ein komplettes Instrumentalstück zeigt etliche Ausflüge in den Folk/Polka und ist eigentlich ein gutes Stück um einen Hobbit auf dem Tisch tanzen zu lassen.

Zur weiteren Erheiterung sind 3 mittelalterliche Werbeeinblendungen eingebaut, kurz Zwischenspotzz genannt. Während ich beim 'Prima Nocte' Album nicht unbedingt ein Freund von den meisten Texten war, so ist es auf diesem Album deutlich anders. Auf diesem Album sind sie nicht ganz so flach, bestes Beispiel ist hier sicherlich der fröhliche 'Meister der Folter' ein Song zum Totlachen...

'Verteidiger des Wahren Mets' ist die Feuerschwanzversion von JBO's Verteidiger, aber damit es gut rüberkommt hat man sich Vito C und Holzmann dazu geholt um dieses Song zu bestreiten, herausgekommen ist ein Song der genau so genial ist wie das Original.

Mit 'Habe Mut' ist nicht mal die Letzte Instanz vor Veralberung sicher, aber es ist eine für Feuerschwanz ganz düstere Version geworden. 'Die Letzte Feier' ist wieder ein Partysong geworden, auch wieder wie auf der Prima Nocte ist der letzte Song mit einem Interlude versehen. Den Text von dem Interlude kann ich als Norddeutscher leider nicht verstehen.

Das neue Album überrascht mich doch deutlich, eigentlich hatte ich nicht gedacht das man den Blödelmittelalter noch verbessern kann. Feuerschwanz kann es und beweist es auf 'Met & Miezen' eindeutig, da sag ich nur Prost!!!


Der Tolle Mensch
Der Tolle Mensch
Wird angeboten von MEDIMOPS
Preis: EUR 0,92

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mal was anderes, 18. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Tolle Mensch (Audio CD)
Was zum Teufel ist Kammermusik- Core fragte ich mich beim ersten Blick auf das Cover von Remember Twilights „Der Tolle Mensch“. Im ersten Gedanken beim lesen des Beipackzettel dachte ich an eine Mischung von Letzte Instanz und irgendeiner Irgendwasgeschrey Band.

Aber der Zweifel verschwand nach dem ersten Song I.I.I., fetter Trash Metal mischt sich hier mit 2 Violinen und deutschem Gesang, der eh schon sehr selten im Metal geworden ist. Bereits im ersten Song fällt auf das sich die Band in dem Album mit Nietzsche beschäftigt hat, zwar gibt es den Refrain „Gott Ist Tot“ schon von einer anderen Band, aber nicht so gut verpackt im Metalgewand.

Die restlichen 5 Songs brauchen sich auch nicht verstecken, man mischt auch hier durchaus gekonnt den Metal mit den Violinen. Sänger Chris Geshoute wirkt hier übrigens sehr erfrischend und ist ein guter Kontrast zu den cleanen Parts. Endlich mal eine Band ohne Milchbubigesang.

Den Remixsong von III hätte man sich aber sparen können der passt mir nicht so wirklich auf diese CD. Dafür ist das Video von Crushing The Silence dafür um so sehenswerter, auch wenn es sich hierbei um eine „No Buget Version“ handelt.

Remember Twilight kann ich jedem Anhänger der Letzten Instanz, Die Schnitter oder Saltatio Mortis wärmsten empfehlen, auch wenn ich vielleicht schon mal vorwarnen sollte, dass „Der Tolle Mensch“ deutlich mehr Metal enthält als die oben genannten.


Schattenreich Vol.4
Schattenreich Vol.4
Wird angeboten von Obsessed-Records GmbH inkl-MwSt-Widerrufsbelehrung-AGB-unter-Verkäufer-Hilfe
Preis: EUR 17,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse, 18. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Schattenreich Vol.4 (Audio CD)
Sampler sind in unserer Szene rar gesät und wenn mal welche erscheinen sind es meistens reine Labelsampler. So hat man auch auf der Schattenreich VOL.4 größtenteils nur Bands die unter dem Labeldachverband Sony/BMG vertreten sind.

Aber das werden wir nicht in die Beurteilung einfließen lassen. Man schränkt sich auch auf diesem Sampler auf keine bestimmte Ecke der dunklen Musik ein, sondern platziert Moby neben ASP oder den 69 Eyes. Alles in einem gesunden Verhältnis gemischt und das Beste alles bleibt hörbar.

Der größte Sampler der schwarzen Szene lässt bewusst die einen großen Teil des „Leichentechnos“ aus was mich mehr als erfreut. Immerhin ist es diese Ravemusik die uns seit einigen Jahren von den Partys vertreibt, im Fachkreisen auch TBM genannt. Dieses finden hier keinen Platz, dafür findet man eher mehr Gitarre. Bei einigen Songs (L ame Immortelle) kann man sich zwar streiten ob es Clubhits sind, aber dafür sind DJ-Geschmäcker ja verschieden

Das Material ist sehr aktuell, so stammen viele Songs direkt von den letzten erschienenen Alben. Das die meisten EBM Songs auf diesem Sampler zu den Tanzsongs der Nation gehören, mag stimmen. (Als Tipp es sind immer die Song die zwischen dem Techno-Beat kommen, die mit Melodie). Unter anderen kann ich hier Blutengels- My Saviour,And One- Military Fashion Show, oder Suicide Commando- Second Death nennen.

Qntal ist mit Von Den Elben hier eher einer der träumerischen Songs, passt aber hervorragend zu der Letzten Instanz (Wir Sind Allein) und In Extremo (Rasend Herz) die darauf folgen und die Mittelaltersektion abdecken, hier muss ich sagen das es in dem Bereich deutlich mehr und bessere Party-Songs gibt. Bei dem In Extremo Song muss ich aber andeuten das es sich hierbei um einen verdammt schlechten Remix handelt, wie man den Song so verheizen kann ist mir schleierhaft.

Das es besser geht zeigen Apotygma Berzerk beim Northern Lite Cover „Enemy“,diese und einige andere Perlen des EBM sind auf der 2 CD stark vertreten, Covenant's Ritual Noise sollte dem einen oder anderen vielleicht bekannt vorkommen. Der hintere Teil der 2 .Cd ist stark von der Metalfraktion vertreten. Angefangen mit dem „Enjoy The Silence“ Cover von Lucana Coil, geht es weiter mit Xandria, Krypteria, All Ends und Nightwish's „Over The Hills And Far Away“. Zum Abschluss gibt es noch von Deathstars – „Blitzkrieg“ und Rammstein mit „Mann gegen Mann“

PFLICHTKAUF


Requiem-Mezzo Forte (Ltd.ed.)
Requiem-Mezzo Forte (Ltd.ed.)
Preis: EUR 16,08

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top, 2. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Requiem-Mezzo Forte (Ltd.ed.) (Audio CD)
Sonne macht Albern und in Australien sowieso, anders lassen sich die gewagten Ideen von Virgin Black nicht erklären. Virgin Black bestachen bereits in der Vergangenheit mit sehr außergewöhnlichen Alben der düsteren Musik.

Das Werk „Requiem – Mezzo Forte“ liegt mir nun vor und man sollte vorher erwähnen das es sich hierbei um ein Konzeptalbum einer Trilogie handelt. Diese wurde auf „Requiem“ betitelt und enthält 3 Alben, Pianissimo (Komplett Orchester), Mezzo Forte (Orchester/ Metal) und Fortissimo (Death/Doom).

Aber gehen wir zunächst auf „Mezzo Forte“ ein das aus einer Mischung zwischen Metal und Orchester besteht.

Bei „Requiem Kyrie“ hört man schon heraus das sich Virgin Black auf die Details eingeschossen haben, der fast 8 Minütige Opener strahlt unterlegt von traurigen Violinen und dem Adelaide Symphony Orchestra eine derart melancholische Stimmung aus, dass man schon denkt hierbei handelt es sich um den Soundtrack eines Dramas. Der Song ist zwar unmetallisch, aber verursacht so manches frösteln.

„In Death“ agiert das erste Mal die Gitarrenfraktion, gemischt mit den epischen Orchestersound, dem sehr gemischten Gesang von London, Grayh und Frauenchören schafft man hier die perfekte Atmosphäre zum gegenseitigen depressiv sein.

„Midnights Hym“ folgt diesem Weg, lässt die Gitarren bis zum Ende des Songs aber komplett weg, was bei diesem Song auch nicht wirklich schlimm ist. Die Harten Riffs in den letzten 20sek lassen erraten das es sich hierbei noch um Metal handelt.

Das diese Anfangsriffs aber mehr einen Übergang zum metallischen „...and I Am Suffering“ sind merkt man erst bei diesem Song.

Und der ist mehr als erhaben, fröstelnder Gesang der Marke „Frau/Man trifft Nightwish“ wechselt sich mit treibenden Riffs ab und düstere Gitarrenmelodien ab. Dieser 10 Minütige Song wird über die Zeit verteilt immer komplexer und wird in den letzten 3 Minuten von orchestralen Sound, gemischt mit Chorgesang zum Ende geführt.

„Domine“ haut da etwas mehr in die metallischen Fugen, düsterer Doom Metal steht hier auf dem Hauptprogramm und anstatt Frauengesang wechselt sich hier Gegrunze mit Chorgesang ab. „Rest Eternal“ bildet dann den Abspann dieses Werkes, der Frauengesang setzt wieder ein und findet mit Gitarren und Chor einen wahrlich würdigen Abschluss.

Wow mehr bleibt mir bei dieser Cd nicht zu sagen. Zwischen all den 0815 Gruft Bands mal wieder eine Band die das Gothic Gefühl auch einmal wirklich ernst aufgreift und auch so wiedergibt.


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