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Rezensionen verfasst von
P. Sasum
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Freakshow (Mix 13)
Freakshow (Mix 13)
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 4,97

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top! Mehr ist nicht zu sagen!, 12. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Freakshow (Mix 13) (Audio CD)
Zweite von vier Vorabsingles zum neuen Album. Wieder zwei Songs und was für welche! "Freakshow" und noch mehr die B-Seite "All Kinds Of Stuff" sind 100% typisch abgedrehter Cure-Rock'n'Roll, wie er in der Bandgeschichte immer mal vorkam, nur das er hier jetzt endlich nochmal vollkommen funktioniert. Denn hart war schon das letzte Album. Auch das war nicht schlecht, aber die Songs kamen schwerfällig, brockig, unstraight rüber. Aber das war 2004. 2008 ist Porl, der sich hier seiner Art gemäß wieder mal beispiellos durch die Gegend grungt und plötzlich wirkt alles viel glatter, cooler, straighter. Vergesst Motörhead und Johnny Cash! Diese Single rockt wie nix und The Cure habens wieder geschafft.

The Only One (Ltd.Collector's Edition)
The Only One (Ltd.Collector's Edition)
Preis: EUR 4,99

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alleine die B-Seite rechfertigt den Kauf, 15. Mai 2008
Bei Cure Singles ist das meistens so: Eine bis drei richtig richtig gute B-Seiten und die eigentliche Radiosingle ist dann noch ganz nett für zwischendurch.
Hier muss man sagen, ist Beides seit längerer Zeit sehr gut gelungen. "The Only One" geht gleich ins Ohr und ist typischer, hier allerdings absolut überdurchschnittlicher Cure-Pop, der ohne viel Schnörkeleien auf den Punkt kommt und sich am besten für eine Autofahrt oder den Vormittag eignet. Dann jedoch die B-Seite "NY Trip", die (weil es sich für einen richtig guten Song gehört) erstmal braucht, aber sobald sie sich dann festgsetzt hat, zieht sie einen in ihen Bann. Ein Wahnsinnssong, den es eben auch nur auf dieser Single und auf keinem Album gibt. Toller Startschuss für das am 13. Septmeber erscheinde neue Studioalbum!

Sängerkrieg (Ltd. Deluxe Edition) (CD+DVD)
Sängerkrieg (Ltd. Deluxe Edition) (CD+DVD)
Wird angeboten von popshop-wesel
Preis: EUR 19,90

28 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Es war einmal..., 9. Mai 2008
In Extremo waren mal was Besonderes. Sie sahen sich als Vermittler einer vergangen Zeit, und schafften es brilliant das Mittelalter mit dem Heute zu verknüpfen, indem Vertonung/Art der Vertonung neu, die Texte, sofern vorhanden aber fast ausschließlich mehrere Hundert Jahre alt. Die wenigen Ausnahmen, also solche Texte die von der Band selbst stammten und keine uralten Zaubersprüche, Weisheiten, Gedichte oder das Liedgut fahrender Sänger waren, waren zumindest stilistisch noch sehr an den Originalen orientiert. Damit waren In Extremo sogar noch ein Stückchen "echter" als beispielsweise Svbway to Sally, da sie in Gegensatz zu diesen anfang noch nicht einmal Mittelalter Rock, also mitteralterlich orientieren Rock, sondern Medieval in Geiste von Spielleuten, gänzlich ohne E-Gitarren spielten. Die ersten Album in diesem Stil: "In Extremo" (noch rein akustisch), "Weckt die Toten", '"Hameln'" und das Live Album "Die Verrückten sind in der Stadt".

Dann kam ein kleiner Bruch, denn mit dem Album "Verehrt und angespiehen" mehrten sich die vorher nur selten und zaghaft eingesetzten E-Gitarren plötzlich auffallend. Ein kleiner Schock, aber die passten meistens einfach so gut zum Sound, dass der Großteil der Fans dem sich ankündigenden Wandel positiv ins Auge sahen. Zumal sie mit dem zweiten Live-Album '"In Extremo Live 2002"' beglückt wurden, welches noch einmal massig Material der letzten Alben bot.

"Sünder ohne Zügel" räumte der elektrischen Gitarre gegenüber den anderen Instrumenten schließlich Gleichberechtigung ein. Es herrschte dennoch Harmonie, denn kein Instrument übertonte das andere und auch die sich ständig mehrenden eher rockig orientierten Eigenkompositionen fügten sich noch recht gut ins Gesamtbild, obwohl die kommerziellere Ausrichtung klar sichtbar war. Aber warum nicht? Wenn man sich damit neue Fankreise erschließt, die über Songs wie der Singleauskopplung "Vollmond", "Wind" oder "Der Rattenfänger" behutsam an die Musik herangeführt werden, und schließlich auch Gefallen an den klassischen, weniger radiotauglichen In Extremo finden. Auf dem nächsten Album "7" sah das im Groben noch ganz ähnlich aus: Die Singles nett für Zwischendurch und ein gutes Fangnetz, um mehr Menschen diese Art Musik erschließbar zu machen; der breite Rest waren die gereiften In Extremo, bei denen sich Gitarren, Dudelsack und gelegentlich andere exotische Instrumente nichts gaben, die Lieder hießen "Sefardim", "Sagrada Trobar", "Davert-Tanz" und "Madre Deus".

Zwei Jahre später 'Mein Rasend Herz'. Kommerzieller, gitarrenlastiger als je zuvor. Die alten Fans lebten von der fetten Abmischung und den letzten Konzerten mit Preisen um die 20€. Die Teilnahme am "Bundesvision-Soncontest" machte klar: In Extremo hatten Blut geleckt, nachdem "'Küss mich"' vom Vorgänger '"7'" sogar schon auf VIVA routierte. Natürlich war das noch kein 08/15-Rock aber war es nicht langsam zu viel des Guten? Die Glücklichen die sich NICHT die atemberaubend billige Vorabsingle "Nur Ihr Allein" zugelegt hatten, die sowohl musikalisch als auch textlich einen vorläufigen Tiefpunkt der Extremos darstellte, hatten es mit Erscheinen des Albums noch relativ leicht zu sagen: "Gerade noch mal gut gegangen". Artverwandtes zu dieser grauenhaften Single hielt sich glücklicherweise in Grenzen. Das Album rockte, wenn auch mit dem bitteren Beigeschmack einer bösen Vorahnung.

Es folgte, die nächste Live, die erste Best Of '"Kein Blick zurück"', schon sehr an den kommerziellen In Extremo orientiert. Und mach einer rieb sich verwundert die Augen, denn Konzertkarten kosteten mit einem Mal das Doppelte.

Und jetzt? Das neue Album '"Sängerkrieg'" ist gerade das erste Mal in meinem Player gelaufen. Vorläufig kein weiterer Bedarf. Erster Eindruck reicht erst mal: Die Vorab-Single '"Frei Zu Sein'" war natürlich kein '"Merseburger Zaubersprüche III'", dennoch gefiel sie mir eindeutig besser als '"Nur Ihr allein'" und die beiden Neuen auf der Best-Of. Eingängig, aber nett. So wie "Vollmond", "Erdbeermund", "Liam", was eindeutig Hoffnung macht.
Jetzt, nach dem ersten Hören, ist wenig davon übrig geblieben:
Sicher, da sind noch Ansätze vorhanden: Ein estländischer Zaubersprüch und was französisches aus dem 14. Jahrhundert mit Namen 'Requiem' fallen ins Auge. Zwei Songs, die noch genausogut auf "Verehrt und angespiehen" ihren Platz gefunden habne könnten, allerdings auch schon ohne auch dort soetwas wie echte Highlights gewesen zu sein. "Auf's Leben" soll dem Refrain nach zu urteilen wohl so etwas eine neue Band-Hymne werden, ist sogar vergleichsweise nett, nur leider musikalisch wie textlich von hundert anderen Bands schon da gewesen. Der Wiedererkennungswert zu den einst so unverkennbaren In Extremo ist gering. Die Album-Version von "Frei zu sein" sollte laut Info im Vergleich zur Single "etwas epischer" sein. Ergebnis 3:07 gegenüber 3:35. Gibt sich nichts. Reines: "'Kauft euch bloß Single UND Album'." Tiefpunkt des Albums ist ganz eindeutig das Titelstück, dessen Refrain nur geht, wenn man entweder kein Deutsch versteht, oder nichts gegen "In Extremo goes Onkelz bzw. "Nur Ihr allein II" hat. Ach ja, und wer auf Nu Metal steht und nicht viel älter als 15 ist, soll sich mal '"An End Has A Start" reinziehen, vielleicht wird er das Linkin Park Ticket ja gegen ein In Extremo Konzert eintauschen. Der Rest auf '"Sängerkrieg'" ist mal mehr, mal weniger guter, nie aber wirklich beeindruckender Belanglos-Metal-Rock mit gelegentlichen Anleihen an Bands wie In Extremo und teilweise sehr, - sagen wir mal - kinderfreundlichen Texten, der nochmalige Sprung von "Mein rasend Herz" zum neuen Album trotz aller Vorahnungen erschreckend groß.
Wer sich die Rockmusik bisher über Tokio Hotel, The Rasmus und die Killerpilze erschlossen hat, kann problemlos hier weiter machen. Allen Fans der früheren Alben von In Extremo sei geraten: Ladet euch "Zauberspruch" und "Requiem(welch Ironie!)" irgendwo runter und verabschiedet euch von einer der innovativsten deutschen Bands im Bereich des mittelalterlichen Rock.

'"Was von Herzen kommt gelingt..."' heißt es im Opener '"Sieben Köche"'. Gut - so wissen wir wenigstens, wo "Sängerkrieg" nicht herkommt...

P.S. Auf der DVD sind im Vergleich zu anderen "Deluxe-Edition-Zusatz-DVDs" außnahmsweise mal mehr als 5 Minuten Material (77 min!). Und selbst die sind noch verhältnismäßig unterhaltsam. Insgesamt dardurch immerhin noch gute 2 Sterne!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 6, 2008 10:13 PM MEST


Sängerkrieg
Sängerkrieg
Preis: EUR 14,99

22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Es war einmal..., 9. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Sängerkrieg (Audio CD)
In Extremo waren mal was Besonderes. Sie sahen sich als Vermittler einer vergangen Zeit, und schafften es brilliant das Mittelalter mit dem Heute zu verknüpfen, indem Vertonung/Art der Vertonung neu, die Texte, sofern vorhanden aber fast ausschließlich mehrere Hundert Jahre alt. Die wenigen Ausnahmen, also solche Texte die von der Band selbst stammten und keine uralten Zaubersprüche, Weisheiten, Gedichte oder das Liedgut fahrender Sänger waren, waren zumindest stilistisch noch sehr an den Originalen orientiert. Damit waren In Extremo sogar noch ein Stückchen "echter" als beispielsweise Svbway to Sally, da sie in Gegensatz zu diesen anfang noch nicht einmal Mittelalter Rock, also mitteralterlich orientieren Rock, sondern Medieval in Geiste von Spielleuten, gänzlich ohne E-Gitarren spielten. Die ersten Album in diesem Stil: "In Extremo" (noch rein akustisch), "Weckt die Toten", '"Hameln'" und das Live Album "Die Verrückten sind in der Stadt".

Dann kam ein kleiner Bruch, denn mit dem Album "Verehrt und angespiehen" mehrten sich die vorher nur selten und zaghaft eingesetzten E-Gitarren plötzlich auffallend. Ein kleiner Schock, aber die passten meistens einfach so gut zum Sound, dass der Großteil der Fans dem sich ankündigenden Wandel positiv ins Auge sahen. Zumal sie mit dem zweiten Live-Album '"In Extremo Live 2002"' beglückt wurden, welches noch einmal massig Material der letzten Alben bot.

"Sünder ohne Zügel" räumte der elektrischen Gitarre gegenüber den anderen Instrumenten schließlich Gleichberechtigung ein. Es herrschte dennoch Harmonie, denn kein Instrument übertonte das andere und auch die sich ständig mehrenden eher rockig orientierten Eigenkompositionen fügten sich noch recht gut ins Gesamtbild, obwohl die kommerziellere Ausrichtung klar sichtbar war. Aber warum nicht? Wenn man sich damit neue Fankreise erschließt, die über Songs wie der Singleauskopplung "Vollmond", "Wind" oder "Der Rattenfänger" behutsam an die Musik herangeführt werden, und schließlich auch Gefallen an den klassischen, weniger radiotauglichen In Extremo finden. Auf dem nächsten Album "7" sah das im Groben noch ganz ähnlich aus: Die Singles nett für Zwischendurch und ein gutes Fangnetz, um mehr Menschen diese Art Musik erschließbar zu machen; der breite Rest waren die gereiften In Extremo, bei denen sich Gitarren, Dudelsack und gelegentlich andere exotische Instrumente nichts gaben, die Lieder hießen "Sefardim", "Sagrada Trobar", "Davert-Tanz" und "Madre Deus".

Zwei Jahre später 'Mein Rasend Herz'. Kommerzieller, gitarrenlastiger als je zuvor. Die alten Fans lebten von der fetten Abmischung und den letzten Konzerten mit Preisen um die 20€. Die Teilnahme am "Bundesvision-Soncontest" machte klar: In Extremo hatten Blut geleckt, nachdem "'Küss mich"' vom Vorgänger '"7'" sogar schon auf VIVA routierte. Natürlich war das noch kein 08/15-Rock aber war es nicht langsam zu viel des Guten? Die Glücklichen die sich NICHT die atemberaubend billige Vorabsingle "Nur Ihr Allein" zugelegt hatten, die sowohl musikalisch als auch textlich einen vorläufigen Tiefpunkt der Extremos darstellte, hatten es mit Erscheinen des Albums noch relativ leicht zu sagen: "Gerade noch mal gut gegangen". Artverwandtes zu dieser grauenhaften Single hielt sich glücklicherweise in Grenzen. Das Album rockte, wenn auch mit dem bitteren Beigeschmack einer bösen Vorahnung.

Es folgte, die nächste Live, die erste Best Of '"Kein Blick zurück"', schon sehr an den kommerziellen In Extremo orientiert. Und mach einer rieb sich verwundert die Augen, denn Konzertkarten kosteten mit einem Mal das Doppelte.

Und jetzt? Das neue Album '"Sängerkrieg'" ist gerade das erste Mal in meinem Player gelaufen. Vorläufig kein weiterer Bedarf. Erster Eindruck reicht erst mal: Die Vorab-Single '"Frei Zu Sein'" war natürlich kein '"Merseburger Zaubersprüche III'", dennoch gefiel sie mir eindeutig besser als '"Nur Ihr allein'" und die beiden Neuen auf der Best-Of. Eingängig, aber nett. So wie "Vollmond", "Erdbeermund", "Liam", was eindeutig Hoffnung macht.
Jetzt, nach dem ersten Hören, ist wenig davon übrig geblieben:
Sicher, da sind noch Ansätze vorhanden: Ein estländischer Zaubersprüch und was französisches aus dem 14. Jahrhundert mit Namen 'Requiem' fallen ins Auge. Zwei Songs, die noch genausogut auf "Verehrt und angespiehen" ihren Platz gefunden habne könnten, allerdings auch schon ohne auch dort soetwas wie echte Highlights gewesen zu sein. "Auf's Leben" soll dem Refrain nach zu urteilen wohl so etwas eine neue Band-Hymne werden, ist sogar vergleichsweise nett, nur leider musikalisch wie textlich von hundert anderen Bands schon da gewesen. Der Wiedererkennungswert zu den einst so unverkennbaren In Extremo ist gering. Die Album-Version von "Frei zu sein" sollte laut Info im Vergleich zur Single "etwas epischer" sein. Ergebnis 3:07 gegenüber 3:35. Gibt sich nichts. Reines: "'Kauft euch bloß Single UND Album'." Tiefpunkt des Albums ist ganz eindeutig das Titelstück, dessen Refrain nur geht, wenn man entweder kein Deutsch versteht, oder nichts gegen "In Extremo goes Onkelz bzw. "Nur Ihr allein II" hat. Ach ja, und wer auf Nu Metal steht und nicht viel älter als 15 ist, soll sich mal '"An End Has A Start" reinziehen, vielleicht wird er das Linkin Park Ticket ja gegen ein In Extremo Konzert eintauschen. Der Rest auf '"Sängerkrieg'" ist mal mehr, mal weniger guter, nie aber wirklich beeindruckender Belanglos-Metal-Rock mit gelegentlichen Anleihen an Bands wie In Extremo und teilweise sehr, - sagen wir mal - kinderfreundlichen Texten, der nochmalige Sprung von "Mein rasend Herz" zum neuen Album trotz aller Vorahnungen erschreckend groß.
Wer sich die Rockmusik bisher über Tokio Hotel, The Rasmus und die Killerpilze erschlossen hat, kann problemlos hier weiter machen. Allen Fans der früheren Alben von In Extremo sei geraten: Ladet euch "Zauberspruch" und "Requiem(welch Ironie!)" irgendwo runter und verabschiedet euch von einer der innovativsten deutschen Bands im Bereich des mittelalterlichen Rock.

'"Was von Herzen kommt gelingt..."' heißt es im Opener '"Sieben Köche"'. Gut - so wissen wir wenigstens, wo "Sängerkrieg" nicht herkommt...
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 27, 2008 12:23 PM CET


Viel Lärm Um Nichts
Viel Lärm Um Nichts
Wird angeboten von thebookcommunity
Preis: EUR 42,08

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Hier kommt der Sondtrack für dein Leben...", 14. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Viel Lärm Um Nichts (Audio CD)
12 Songs, bei denen zumeist die Geige zum Equipment gehört, was ja nicht unbedingt Punktypisch ist. Noch weniger die Art feinfühlige, fast philosophische Texte die sich mit Ausnahme von "So viele jahre unterwegs" alle irgendwo zwischen Kampfansage und Depression einordnen, die Message jedoch keinesfalls kitisch wirken lässt und bei keinem auch nur ein Wort zum einen Ohr rein und zum Andren wieder raus geht. Ingesamt wirkt das inzwischen 3.Album der Combo, welches trotz der Geigeneinlagen nichts an Agressivität innerhalb einiger Lieder einbüßt, sehr profihaft. Da holpert nichts mehr, die Instrumente spielen perfekt zusammen, was dem Sound eine irrsinnige Durschlagskraft verleiht. Kann durchaus die Platte zum perfekten Selbstmord sein, oder auch einfach nur Hoffnung machen, wenn man sie nur ernst nimmt.

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